- Hilfe: Katzenthema gerät außer Kontrolle Beitrag #1
Y
Yunesh
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Moin moin!
Zu aller erst: Ich habe rein gar nichts gegen Katzen, bevor Fragen aufkommen
Zu meiner Situation: Ich bin 23 und wohne mit meiner Freundin (20), einem Kater und einer Katze (beides Geschwister, ca. 3 Jahre alt) in einer knapp 50m² großen 2-Zimmer Wohnung. Wir haben 2 Katzen obwohl wir eigentlich nur eine haben wollen und auch nur aus dem Grund, dass die beiden im Tierheim nur gemeinsam vermittelt wurden, weil sie Geschwister sind. Soweit so gut. Ich habe damals die Entscheidung mitgetragen.
Mittlerweile sind die beiden 3 Jahre alt und fühlen sich wohl. Nur ich leider nicht mehr. Nicht nur, dass ich finde, dass 50m² zu wenig für 2 Menschen und 2 Tiere sind, nein es riecht auch furchtbar unangenehm. Nicht nach Kot oder Urin, nein es riecht einfach muffig in der Wohnung, auf der Couch, eigentlich überall. Der Bitte, täglich zu lüften, kommt meine Freundin selten nach, da sie die Fenster relativ schnell schließt, da es ja "zu kalt sein könnte" (im Winter kann ich das ja verstehen, aber im Sommer?). Es riecht sehr sehr schnell wieder muffig, sodass das Fenster eigentlich immer auf sein müsste. Der Balkon, den ausschließlich die beiden benutzen, reicht da nicht aus, selbst die Tür wird nach wenigen Minuten wieder geschlossen. Als ich heute morgen im Flur gewischt hatte, ist mir beim hochheben des Katzenklos aufgefallen, dass der Boden unterhalb des Klos voller Urin war (für das Katzenklo ist meine Freundin verantwortlich).
Die Wäsche riecht unangenehm, ist voller Haare (auch wenn ich darauf achte, dass die beiden nicht an meine Hemden usw rankommen, im Schlafzimmer haben die beiden nichts zu suchen) und Gäste mag man nicht empfangen, so peinlich ist mir die ganze Sache. Teilweise wird mir sogar sehr deutlich gesagt, dass ich nach Tier stinke..
Trotz der Tatsache, dass Katzen im Sommer viel haaren, bleibt das Staubsaugen an mir hängen. Mir kommt es so vor, als wären die beiden für sie nur irgendwelche Kuschelobjekte, die ich zu hegen und pflegen habe. Das merkt man auch an der Erziehung, die beiden hören kaum bis wenig. Ich habe, als die beiden neu bei uns waren, versucht den beiden mit mahnenden Worten und Wassertropfen beizubringen, wo sie randürfen und was verboten ist. Meine Freundin hingegen war immer die, die direkt mit Belohungen um die Ecke kam, wodurch sich mir der Eindruck aufzwingt, dass ich für die beiden der Böse, meine Freundin die gute und liebe und nette ist. Dementsprechend fällt auch die Beachtung der beiden aus, wenn ich morgens aufstehe werde ich nicht beachtet, wenn meine Freundin aufsteht stehen die beiden schneller an der Schlafzimmertür als ich sie ermahnen kann.
Es ist nicht nur der Geruch und das Verhalten, generell scheint mir meine Freundin die Katzen einer intakten Beziehung vorzuziehen. Es kann doch nicht tierfreundlich sein, 2 Tiere auf 50m² zu halten und sie ab und an mal mit der Leine Gassi zu führen, oder sehe ich da etwas falsch?
Ich habe ihr den Vorschlag gemacht, ein neues und besseres zu Hause für die beiden zu suchen, mit dem Hintergrund, dass wir beide ab Oktober berufstätig sind und somit den ganzen Tag nicht zu Hause sind. Ich will die beiden nicht verscharren oder ins Tierheim zurückbringen, sondern dafür sorgen, dass es den beiden besser geht als bei uns. Meine Freundin reagierte trocken, meinte "wenn du das machst, dann geh ich auch" und somit war das Thema beendet. Mir liegt viel an der Beziehung, immerhin sind wir mehr als 5 Jahre zusammen, während wir die Katzen erst seit gut 2,5 Jahren haben. Ich kann mir selber vorstellen wir das ist, ein Familienmitglied einfach so abzugeben, aber ich sehe nur Vorteile in der Sache und keinen Nachteil.
Kann sich jemand in meine Lage hineinversetzen? Oder will ich irgendeinen Aspekt nicht betrachten? Bin ich der herzlose Mensch den meine Freundin in der Situation in mir sieht? Gibt es eine Lösung für mein/unser Problem? Irgendetwas was ich tun kann, damit meine Freundin meiner Bitte folgt?
Liebe Grüße,
Yunesh
Zu aller erst: Ich habe rein gar nichts gegen Katzen, bevor Fragen aufkommen
Zu meiner Situation: Ich bin 23 und wohne mit meiner Freundin (20), einem Kater und einer Katze (beides Geschwister, ca. 3 Jahre alt) in einer knapp 50m² großen 2-Zimmer Wohnung. Wir haben 2 Katzen obwohl wir eigentlich nur eine haben wollen und auch nur aus dem Grund, dass die beiden im Tierheim nur gemeinsam vermittelt wurden, weil sie Geschwister sind. Soweit so gut. Ich habe damals die Entscheidung mitgetragen.
Mittlerweile sind die beiden 3 Jahre alt und fühlen sich wohl. Nur ich leider nicht mehr. Nicht nur, dass ich finde, dass 50m² zu wenig für 2 Menschen und 2 Tiere sind, nein es riecht auch furchtbar unangenehm. Nicht nach Kot oder Urin, nein es riecht einfach muffig in der Wohnung, auf der Couch, eigentlich überall. Der Bitte, täglich zu lüften, kommt meine Freundin selten nach, da sie die Fenster relativ schnell schließt, da es ja "zu kalt sein könnte" (im Winter kann ich das ja verstehen, aber im Sommer?). Es riecht sehr sehr schnell wieder muffig, sodass das Fenster eigentlich immer auf sein müsste. Der Balkon, den ausschließlich die beiden benutzen, reicht da nicht aus, selbst die Tür wird nach wenigen Minuten wieder geschlossen. Als ich heute morgen im Flur gewischt hatte, ist mir beim hochheben des Katzenklos aufgefallen, dass der Boden unterhalb des Klos voller Urin war (für das Katzenklo ist meine Freundin verantwortlich).
Die Wäsche riecht unangenehm, ist voller Haare (auch wenn ich darauf achte, dass die beiden nicht an meine Hemden usw rankommen, im Schlafzimmer haben die beiden nichts zu suchen) und Gäste mag man nicht empfangen, so peinlich ist mir die ganze Sache. Teilweise wird mir sogar sehr deutlich gesagt, dass ich nach Tier stinke..
Trotz der Tatsache, dass Katzen im Sommer viel haaren, bleibt das Staubsaugen an mir hängen. Mir kommt es so vor, als wären die beiden für sie nur irgendwelche Kuschelobjekte, die ich zu hegen und pflegen habe. Das merkt man auch an der Erziehung, die beiden hören kaum bis wenig. Ich habe, als die beiden neu bei uns waren, versucht den beiden mit mahnenden Worten und Wassertropfen beizubringen, wo sie randürfen und was verboten ist. Meine Freundin hingegen war immer die, die direkt mit Belohungen um die Ecke kam, wodurch sich mir der Eindruck aufzwingt, dass ich für die beiden der Böse, meine Freundin die gute und liebe und nette ist. Dementsprechend fällt auch die Beachtung der beiden aus, wenn ich morgens aufstehe werde ich nicht beachtet, wenn meine Freundin aufsteht stehen die beiden schneller an der Schlafzimmertür als ich sie ermahnen kann.
Es ist nicht nur der Geruch und das Verhalten, generell scheint mir meine Freundin die Katzen einer intakten Beziehung vorzuziehen. Es kann doch nicht tierfreundlich sein, 2 Tiere auf 50m² zu halten und sie ab und an mal mit der Leine Gassi zu führen, oder sehe ich da etwas falsch?
Ich habe ihr den Vorschlag gemacht, ein neues und besseres zu Hause für die beiden zu suchen, mit dem Hintergrund, dass wir beide ab Oktober berufstätig sind und somit den ganzen Tag nicht zu Hause sind. Ich will die beiden nicht verscharren oder ins Tierheim zurückbringen, sondern dafür sorgen, dass es den beiden besser geht als bei uns. Meine Freundin reagierte trocken, meinte "wenn du das machst, dann geh ich auch" und somit war das Thema beendet. Mir liegt viel an der Beziehung, immerhin sind wir mehr als 5 Jahre zusammen, während wir die Katzen erst seit gut 2,5 Jahren haben. Ich kann mir selber vorstellen wir das ist, ein Familienmitglied einfach so abzugeben, aber ich sehe nur Vorteile in der Sache und keinen Nachteil.
Kann sich jemand in meine Lage hineinversetzen? Oder will ich irgendeinen Aspekt nicht betrachten? Bin ich der herzlose Mensch den meine Freundin in der Situation in mir sieht? Gibt es eine Lösung für mein/unser Problem? Irgendetwas was ich tun kann, damit meine Freundin meiner Bitte folgt?
Liebe Grüße,
Yunesh