Kochen für den Hund

Diskutiere Kochen für den Hund im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, zur Zeit versuche ich mich mehr mit dem Thema Hundeernährung zu beschäftigen, und bin jetzt so weit, dass ich kein...
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  • Kochen für den Hund Beitrag #1
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Ida+Ich

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Hallo zusammen,

zur Zeit versuche ich mich mehr mit dem Thema Hundeernährung zu beschäftigen, und bin jetzt so weit, dass ich kein Industriefutter mehr füttern möchte.
Allerdings bin ich mir noch nicht komplett sicher ob es selbst gekocht oder BARF sein wird.
Zum Thema Barfen habe ich schon zwei Bücher durch und einige Foren und fühle mich auch gut informiert. :p

Aber beim thema selber kochen lande ich immer nur in Foren indenen Leuten, welche kochen wollen zum barfen geraten wird! :x
Es würde mich freuen, wenn hier jemand seine Erfarungen mit mir teilen will.

Vorallem suche ich noch nach ein oder zwei Büchern, in denen es nicht nur Rezepte gibt, sondern eins in dem die Grundregeln und die Teorie erklärt werden.

Ich freue mich auf eure Antworten!

I+I
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #2
Hallo Ida+ich,

als erstes einmal herzlich willkommen hier im Forum.

Tja -ich denke, bei dem Thema kochen für den Hund oder nicht scheiden sich - wie in vielen Ernährungsbereichen - die Geister.
Fakt ist: beim Kochen gehen viele Vitamine und Nährstoffe aus den Nahrungsmitteln verloren.

Und wenn du Knochen fütterst solltest du diese überhaupt nicht erhitzen (weder kochen noch braten).
Die Mineralstruktur der Knochen verändert sich durch das Erhitzen derart, dass sie splittern.
Daher sagen ja viele, dass man Hühnerknochen nicht füttern soll da diese splittern.
Rohe Knochen und da ist es egal, von welchem Tier die Knochen sind, sind im Allgemeinen problemlos für die Tiere zu verdauen.

Als "Anfängerknochen" kann ich Geflügelknochen durchaus empfehlen. Hühnerhälse und Flügel sind für den Anfang die Knochen, die die Hunde am leichtesten verarbeiten können.
Für den "knochenerfahrenen" Hund können es Kalbs- oder Rinderknochen sein.

Das Gemüse in der Rohfütterung sollte aber am Besten püriert sein. Da der Hund keine Zähne zum Mahlen der Nahrung hat benötigt er zur Aufnahme der Nährstoffe aus Obst und Gemüse unsere Hilfe.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #3
Huhu Ida,

wie kam es denn zur Idee bzgl. Kochen für den Hund? Hast du dazu auch Bücher gelesen oder mit anderen darüber gesprochen?

Wenn man danach geht, was am artgerechtesten und natürlichsten ist, wird man am Barf natürlich nicht vorbei kommen. Hunde würden sich selbst ja nichts kochen *g* Wie Para schon sagte, gehen natürlich auch manche Vitamine verloren. Auf der anderen Seite scheint der Hund Selbstgekochtes angeblich besser aufnehmen zu können, was dann - im Vergleich - wohl gegen Null rauskommt bzgl. der Aufnahme der Vitamine. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich aber bisher keinen Grund, wieso man Gekochtes dem Roh vorziehen sollte, auch wenn es vielleicht im Endeffekt auf das Gleiche hinaus kommt. Man müsste sich den Umstand machen, alles zu kochen, was m.E. viel Arbeit ist. Grund ist auch gern, dass viele Angst vor Salmonellen haben, aber der hündische Magen ist eigentlich recht robust :eusa_think:

Von daher würde mich echt interessieren, was du darin für Vorteile siehst? Bisher kenne ich nur den (m.E. akzeptablen) Grund, dass man dem Hund Gekochtes füttert, wenn er absolut kein Rohes mag.

Zumindest zur Barftheorie gibts eine tolle Broschüre von Swanie Simon, wenn du die mal anschauen magst. Zu selbstgekochtem kenne ich leider keine gute recherchierte Lektüre.

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #4
Hallo Para und Pewee,

Vielen Dank für eure Antworten und Komentare!

Ich sollte vieleicht hervorheben, dass ich mich nicht gegen BARF entschieden habe, momentan bin ich aber dabei zw. diesen beiden Möglichkeiten abzuwegen.
Über BARF habe ich mich auch bereits eingehend informiert (Broschüre von SS und Natural Dog Food sind schon gelesen worden!), ich finde es halt immer wichtig alle Seiten zu betrachten.
Deshalb bin ich auch dringend auf der Suche nach wirklicher "Fachliteratur", d.h. Bücher in denen man nachlesen kann wie man für´s kochen einen Futterplan zusammenstellt? Wie regelt man das Calzium Thema? Woher kommen die Vitamine? und vieles mehr!

Zu der Frage wie ich auf das Thema Kochen komme muss ich sagen, dass eine Freundin angefangen hat zu barfen und sie ist total begeistert und dann wollt ich es auch probieren, bin aber der Typ, der bei solchen Angelegenheiten gern tief in die Materie geht, also auch die Alternativen auslotet!

LG
I+I
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #5
Also ich (und ich mache sicher nicht alles richtig) koche gerne für meine Tiere.
Ich habe mir fürs kochen extra einen Slow Cooker gekauft, in dem die Lebensmittel,
für mich und meine Tiere auf Niedertemperatur gekocht werden. Soll "angeblich" eine
der schonensten Kochverfahren sein.

Ich fühle mich einfach wohl dabei, für meine Tiere die Kräuterhexe zu spielen.

Meine Schätzchen werden alle teilgebarft, bekocht, bekommen Nass und Tockenfutter.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #6
Mit Fachliteratur zum Kochen kann ich dir leider auch nicht dienen...
Allerdings meine ich - so wie Pewee schon geschrieben hat - dass es auf dasselbe rauskommen soll, egal ob gekocht oder roh. Von daher müsstest du im Prinzip denselben Plan/dieselbe Ration berechnen wie bei der Rohfütterung (und da hast du ja schon alles wichtige gelesen ;)). Allerdings würde ich Obst nicht unbedingt kochen.^^

Zum Thema Kalzium hatte Para ja bereits was geschrieben: Knochen sind für den Hund die besten Kalziumlieferanten, diese sollten allerdings nicht gekocht werden (auch Rind nicht). Du könntest sie ja aber dennoch roh verfüttern, auch wenn du das restliche Fleisch kochst. Zusätzlich kann man Kalzium auch über Eierschalen zuführen, sollte man aber nicht ausschließlich tun.

Ich muss nur auch wie die anderen sagen: Ich würde mir diese "Mühe" nicht machen. Barf alleine kann aufwendig genug sein, das ganze dann noch zu kochen bringt sicher einen erheblichen Zeitaufwand mit sich, der aber eigentlich gar nicht nötig wäre. Sicher spielt nachher auch eine große Rolle, was der Hund überhaupt frisst.

Liebe Grüße
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #7
Hi Missy,

ich glaube ein "alles richtig machen" gibt es nicht und auch, dass es da gar nicht drauf an kommt!
Was ist ein slow cooker? Sowas wie ein Dampf-Druck-Garer (Verdamt wie heissen die Dinger denn richtig :eusa_think:)?

Woher hast du deine Kochrezepte, oder machst du das frei Schnautze?

Grüße
I+I

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hi Mischling,

ah, und da ist die Zwickmühle!
Wenn ich für meinen Hund Kochen möchte z.B. weil ich Angst vor Vieren habe! (hab ich nicht ist nur ein Beispiel;)), dann muss ich ja auch auf Knochen verzichten, weill roh get nicht und gekocht darf nicht!!
>> also muss doch ein anderer Futterplan her (in dem ich den knochenanteil ersetzte), wie machen das die Kocher?

:p Um das Thema ob der Hund das überhaubt fressen will mach ich mir keine Sorgen, die schlingt alles runter, muss n Labi oder so mit drin sein :p
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #8
Ein Slow Cooker ist ein Kochtopf, der aus einem Außengehäuse besteht in das ein
dazugehörender Keramiktopf gesetzt wird.
Klar, noch den Deckel rauf. Da gibt es 3 verscheidene Hitzestufen (low-medium-high)
die man einstellen kann.
Dadurch dass das Keramik nicht an dem Topf anliegt, bildet sich eine Art Hitzestau, so dass
das Essen indirekt auf Niedertemperaturgekocht wird.

Darf ich hier einen Link reinsetzen?
#

Für eine Schweineschulter kann man da auf der Stufe low schon mal gut 8 Stunden einrechnen.

Puh, kann das nicht besonders verständlich schreiben-oder? ;)

Schau mal bei Freund Google-da gibt es klasse infos drüber.

Für meinen Hund und meine Katzen koche ich da frei schnauze.
Gestern gab es einen Kartoffel-Karotten Eintop mit lecker Rinderhüfte.
Ich behaupte mal das es meinen Drei Raubtieren schmeckt, wenn ich für Sie koche:lol:
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #9
Das müsste man dann mit Eierschalen regeln.
Geht man nach der Rechnung vom Susanne Reinerth wären das 50mg Kalzium pro kg Körpergewicht pro Tag, also bei 20kg Hund 1000mg Kalzium pro Tag.
Eine Eierschale wiegt etwa 10g und enthält etwa 3500mg Kalzium. Das wäre also alle drei Tage eine Schale.

Ich finde nur trotzdem, dass Knochen wichtig für den Hund sind, da das Benagen die beste Zahnpflege überhaupt ist.
Wie man das beim Kochen von Fleisch regelt weiß ich auch nicht, denn das Knochenkauen kann ich nicht ersetzen, auch nicht mit natürlichem Knabberzeug wie Pansen.

EDIT:
Für eine Schweineschulter kann man da auf der Stufe low schon mal gut 8 Stunden einrechnen.
Kochst du die mit Knochen?
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #10
Hallo,

den Knochenanteil kannst du zum Beispiel mit Eierschalenpulver oder Knochenmehl ausgleichen.

Ich würde dennnoch nicht ausschließlich kochen. Das dauert verhältnismäßig lang und macht ernährungsphysiologisch so gut wie gar keinen Sinn. Gut, der Hund kann das Futter leichter verdauen, aber nach einer gewissen Umstellungszeit hat der Hund normalerweise keine Probleme mit der Rohkost. Ich koch auch manchmal, aber nur zu Abwechslung oder weil mein Hund etwas bestimmtes nicht roh frist.

Vor Viren brauch man in der Regel keine Angst zu haben, so lang kein Schwein füttert (und auch da nur selten). Die Rinder werden vor und nach der Schlachtung von einem Tierarzt auf ihre Gesundheit hin getestet, diesbzgl. muss man sich also keine Sorgen machen. Auch was Salmonellen angeht, ist die "Gefahr" oft unbegründet.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #11
@ Missy:
Das ist n echt tolles Ding, mal schaun ob ich mir auch so einen zulege!

ich frage mich nur was machen Leute mit Hunden, die einen imunschwachen hund haben.
Um erlich zu sein mach ich mir wegen der Vieren keine Sorgen, aber wie ist es wenn der Hund echt alt ist (bzw. es hoffentlich wird), dann hat er ja auch nicht mehr die super Abwehrkräfte.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #12
Nein, das hat ja mit dem Immunsystem erstmal nicht viel zu tun. Die Magensäure von Hunden ist sehr, sehr stark und zersetzt mögliche Erreger. Die Abwehrkräfte haben damit nicht viel zu tun, weil die Erreger es gar nicht so weit schaffen. Und das Fleisch ist ja auch untersucht, da ist nicht mal einer kurz auf die Weide spaziert und hat ein Rind erschossen und es dann portionsgerecht verpackt - da sind Tierärzte dran beteiligt und das Fleisch genau dieser Tiere trifft man häufig auch an der Fleischtheke an.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #13
@Mischling

Ne, Fleisch mit Knochen wird vorher von mir entbeint-ich liebe mein Fleischermesser:mrgreen:
Ich entscheide dann mehr oder weniger täglich, ob ich für Sie koche oder so verfüttere.
Meine Tiers bekommen ja auch noch Nass unt Trockenfutter, so dass nciht jede Mahlzeit (3x am Tag)
"frisch" ist.

Die knochen bekommen mein Hund und die Katzen roh. Zu geiler Anblick, wenn mein Missymann z.B.
einen Hüftknochen hat und der Kater ihm das Ding unter Androhung von TH abluchst.
Nene, der Kater steht in der Rangordnung über dem Hund und dieser macht ihm den Platz auch nicht streitig.

@Ida

ja, das ist echt klasse.
Möchte es für mich und meine Tiere nicht mehr missen.
Habe mir selber heute früh vor der Arbeit den Cooker auf LOW aufgesetzt (Mediterraner Gemüseeintopf)
und freue mich jetzt schon auf den Feierabend-nur noch schnell Hackbällchen dazu und jamjam :mrgreen:
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #14
Die Magensäure von Hunden ist sehr, sehr stark und zersetzt mögliche Erreger. Die Abwehrkräfte haben damit nicht viel zu tun, weil die Erreger es gar nicht so weit schaffen.
> OK, das macht Sinn, danke!

da sind Tierärzte dran beteiligt und das Fleisch genau dieser Tiere trifft man häufig auch an der Fleischtheke an.
> hm, als vegi kenn ich mich da nicht so auf, wird da jedes einzelne Tier getestet, das geschlachtet wird.
und wie sieht es mit Erregern aus, die für den Menschen nicht schädlich sind aber für den Hund? (bsp. Schweineflisch/Pseudowut, das wird ja bestimmt nicht der einzige sein)
man sagt doch, das schwangere kein rohes Fleisch anfassen sollen, wegen Toxoplasmose -> daraus schließe ich das nicht jedes Fleisch getestet wird.

LG
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #15
Schweinefleisch soll man ja generell nicht roh essen. Ansonsten hilft es, sich nach dem Berühren die Hände zu waschen (das Problem hast du beim Kochen aber auch, du musst ja irgendwie das Fleisch berühren). Für normale, gesunde Menschen ist Toxoplasmose auch nicht schlimm, die verläuft in den allermeisten Fällen beschwerdefrei, so dass man eine Infektion gar nicht mitbekommt. (Ich geh bei mir zum Beispiel mal ganz stark davon aus, dass es wohl schonmal hatte, weil ich ziemlich oft mit dem Kot mehrer Katzen in Kontakt gekommen bin.) Bei Schwangeren besteht aber eine Gefahr für das Ungeborene. Ob Hunde überhaupt davon betroffen sind, weiß ich nicht, kann mir aber vorstellen, dass hier auch wieder die Magensäure greift.

Natürlich testest du nicht auf alle möglichen (zu Großteil ungefährlichen) Parasiten. Wenn du dich vor Toxoplasmose schützen willst, darfst du so gesehen nie in Berührung mit Katzen, rohem Gemüse und Obst, Fleisch und was weiß ich allem kommen. Hast du übrigens einmal eine Infektion hinter dir, kannst du keine zweite bekommen, sprich du kannst auch während der Schwangerschaft Katzenklos putzen und rohes Fleisch essen.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #16
Ich denke, hinter den Ängsten steht oft der menschliche Gedanke, dass der Hund "wie wir ist", aber wenn man mal bedenkt, wofür der hündische Körper ausgelegt war: zumindest deren Vorgänger haben auch noch 3 Tage tot liegendes Tier verspeist, ohne Murren. Ich denke, die hündische Magensäure wird sich da entsprechend drauf eingestellt haben auch wenn ich in solchen Belangen nur sehr sehr ungern Vergleiche zu Wölfen(Wildhunden ziehe, weil ich recht sicher bin, dass Haushunde teilweise verweichlicht sind im Gegensatz zu ihren Vorfahren. So wie auch wir verweichtlicht sind und nicht mehr so leben können, wie unsere Vorgänger.

Dennoch denke ich, dass die Magensäure noch stark genug ist. Zumindest habe ich nie von einem Fall gehört, wo der Hund Salmonellen bekommen hat *g* Mein Hund gehört zu den Immunschwachen, aber das gilt eben nicht für seine Magensäure. Er ist immer vorn dabei, wenn es um Infekte oder Milbenbefall geht (resultierend aus dem schwachen Immunsystem), aber Rohes und widerliches Pfützentrinken verträgt er, wie ein junger Gott
:roll: Ich denke, das sind einfach zwei verschiedene Schubladen, die unabhängig voneinander geregelt werden.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #17
Mit dem Toxoplasmose bsp. wollte ich nur in frage stellen, das Fleisch immer komplett durchgecheckt ist!

Auf jeden fall war ich bis vor ein paar Tagen davon überzeugt mir barf anzufangen, dann hab ich mal nach dem contra gegoogeld (muss ja immer auch ne Shattenseite geben!)
Und da heisst es unter anderem, dass man das Viren-Thema nicht so herrunterspielen sollte und dass es auch schon einige Todesfälle durch barfen gegeben hat.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #18
Naja, du kannst nie im Leben auf alles testen. Es ist nicht sinnig auf Dinge zu testen, die es A) hier gar nicht gibt oder B) ungefährlich sind. Ich hab dir versucht an deinem selbstgewählten Beispiel mit t. gondii zu zeigen, dass dem Hund - ja nichtmal dem gesunden Menschen - dabei etwas passiert. Dann versteh ich nicht so ganz, was du mit dem Beispiel bezwecken wolltest:eusa_eh:.

Es ist deine eigene Sache, ob du barfst oder nicht. Wenn wir dir alle positive Dinge bzgl. barf nennen und du unsere Position nicht nachvollziehen kannst oder uns misstraust (wobei wir ja eigentlich nichts davon haben, wenn wir irgendetwas vor der herunterspielen), dann lass es. Es kann dich keiner zwingen hinter einer Sache zu stehen, die du für zu riskant hältst. Ich seh die Sache mit dem ausschließlichen Kochen nämlich etwas kritischer, nicht hitzebeständige Bestandteile werden zerstört, die normalerweise beim Fertigfutter am Ende künstlich hinzugefügt werden müssen. Da muss man bestimmt irgendwie noch was hinzufügen, wenn man wirklich nur kochen will.

Das soll jetzt keinesfalls fies oder gemein klingen, aber im Zweifelsfall würde ich dann doch lieber zu einem hochwertigen Futter greifen und nur ab und an was gekochtes Füttern - wäre mir einfach sicherer.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #19
Und da heisst es unter anderem, dass man das Viren-Thema nicht so herrunterspielen sollte und dass es auch schon einige Todesfälle durch barfen gegeben hat.

Hast du das in Foren gelesen oder gab da spezielle tieräztliche Fälle? Klar, runterspielen sollte man nichts, aber ich erleb unser Forum durchaus als sehr vorsichtig, was Ratschläge und Tipps angeht. Letztlich wollen wir ja alle nur das Wohl der Tiere. Sicherlich hat alles seine Schattenseiten. Ich fürchte man dürfte (sich und) seinem Tier nichts mehr füttern, wenn man bedenkt, wie oft Zusatzstoffe ins Trockenfutter gemischt werden, die dann als krebserrgend gelten usw. Letztlich muss man einfach aufpassen, dass man nicht in eine Paranoia verfällt und hinter allem den potentiellen Tod des Hundes sieht. :eusa_think:

Aber gut, klar hat Barf seine Schattsenseiten. Wenn man es falsch macht, riskiert man starke Mangelerscheinungen - davor hätte ich wesentlich mehr Angst als vor dem m.E. verhältnismä0ig kleinen Risiko, dass Hunde an bestimmten Viren sterben.
 
  • Kochen für den Hund Beitrag #20
@Collie: sorry, ich glaub hier läuft das ganze gerade in eine falsche Richtung!
Ich bin nicht gegen barfen und werde warscheinlich auch damit anfangen und wie schon gesagt habe ich keine großen Bedenken!
Diese Beispiele habe ich nur erwähnt, weil nachgefragt wurde warum ich mich überhaubt mit dem Thema Kochen auseinander setzten möchte.
Außerdem wollte ich auch keine barf vs. kochen diskusion eröffnen, auch wenn irgendwie eine draus geworden ist.

Meine Ursrüngliche farge war Ja:
Es würde mich freuen, wenn hier jemand seine Erfarungen mit mir teilen will.

Vorallem suche ich noch nach ein oder zwei Büchern, in denen es nicht nur Rezepte gibt, sondern eins in dem die Grundregeln und die Teorie erklärt werden.

Das mit den Totesfällen habe ich hier gelesen:

und im spezielen der Komnentar vom 11. Aug. 2008 11:04
Wobei man zu dem Artikel sagen muss, dass die Autorin nicht for barf im allgemeinen warnt, sondern vor "unsachgemäser Futterung"

Also nochmal ich stelle hier NICHT das barf-prinzip in Frage sondern wollte kontakt zu personen, welche für ihren Hund kochen und/oder passende Literatur empfehlen können!

Grüße
I+I
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Kochen für den Hund

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