Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel?

Diskutiere Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Ich gebe meine Tiere doch nicht weg nur weil ich Hartz4 bekomme :roll: Und wenn man wieder Arbeit hat holt man sich neue? Genau DAGEGEN sind doch...
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  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #181
Ich gebe meine Tiere doch nicht weg nur weil ich Hartz4 bekomme :roll:
Und wenn man wieder Arbeit hat holt man sich neue?
Genau DAGEGEN sind doch die meisten hier im Forum.
Da heißt es immer du hast dir das Tier geholt nun musst du dich auch um es sorgen.

Wenn ich das so lese sollte ich also alle meine Tiere abschieben?
Manchmal verstehe ich Menschen nicht....

Ganz ehrlich wer sagt mit Hartz4 bekommt man die Tiere nicht durch macht irgentwas falsch.
Klar wenn ich mir tausend teuere Sachen kaufe und rauche,trinke usw kann ich die Tiere nicht versorgen.
Wer aber Geld zurück legt und immer erst an die Tiere denkt schafft das sehr wohl.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #182
Da schaue ich hier etwas länger nicht rein und lese sowas...
Ich bin eigendlich kein Mensch der sich schnell angesprochen fühlt aber das ging dann doch etwas zu weit für mich.
Ich bekomme Arbeitslosen Geld. Voher war es Bafög was eigendlich noch weniger war.
Mein Freund bekommt seid neusten auch nur noch den Hartz4 Satz.
Ich bin krank und dadurch arbeitsunfähig. Desshalb bekomme ich das Geld. Und kann keine Ausbildung anfangen.
Mein Freund hat immer gearbeitet und hat gut verdient. Dann ist sein Vertrag ausgelaufen und seid einem Jahr hat er kein Job gefunden trotz mehr als 400!!!! Bewerbungen.

Trotzdem haben wir 4 Katzen,1 Hund,3 Frettchen und Reptilien.
Wir kaufen das Futter in großen Mengen und suchen immer nach Aktionen.
Geld für Op´s liegt bereit auf einem Sparkonto und meine Eltern und auch seine Eltern sind noch da.
Terrarien haben wir uns zugelegt als noch mehr Geld vorhanden war.
Die Tiere bekommen ALLE hochwertiges Futter und alles was sie brauchen.

Dafür gehen wir nicht viel feiern oder sonst wo hin. 1-2 mal alle 4 Monate sind wir höchstens mal weg.
Ich trinke nicht und rauche nicht. Mein Freund raucht schon aber das ist seine Sache.
Ich kaufe mir keine teuren Klamotten und allgemein kaufe ich nur Klamotten wenn ich dringent was neues brauche.
Oft kriege ich diese Sachen von meinen und seinen Eltern geschenkt.
Alle 3-4 Monate gönnen wir uns mal ein Ps3 oder Pc Spiel.
Ansonsten geht das ganze Geld an die Tiere.

Man darf nicht jeden Menschen der Hartz4 bekommt über ein Kamm ziehen.
Ich habe genug mit solchen Vorurteilen zu kämpfen aber das auch noch hier im Forum?
Das macht mich echt traurig.

Ich kenne genug Menschen die sehr viel Geld besitzen und nicht zum Tierarzt gehen und nur das billigste Futter kaufen...

Ich will mal wissen was ihr machen würdet wenn ihr in so eine Lage kommt.
Die Tiere abschaffen wie ihr meintet? Da müsst ihr eure Tiere aber sehr lieben...

nicht du auch noch. worüber regst du dich genau auf? die vorherrschende meinung hier nicht NICHT, dass menschen die wenig geld haben kein tier haben dürfen.
die hier vorherrschende meinung ist, dass man nur dann tiere ANSCHAFFEN soll, wenn man deren komplette und gute versorgnung gewährleisten kann. die vorherrschende meinung ist weiter, dass bei menschen die in NOT GERATEN sind, die dinge wieder anders liegen.
also warum bitte fühlst DU dich angegriffen? auf dich scheint doch nix zuzutreffen. du nimmst dich zurück und legst jeden monat einen hohen betrag zurück. ist doch alles ok. und niemand, wirklich niemand wird dich deshalb hier angreifen. es steht doch nun echt fast in jedem kritischen beitrag, dass die kritik sich in erster linie an menschen richtet, die sich tiere anschaffen obwohl sie sie nicht gut versorgen können.

du bist die ausnahme die hier permanent gebetsmühlenartig aufgeführt wird. ich weiß also echt nicht warum du dich hier so aufregst und angesprochen fühlst. du bist die positive ausnahme. jemand der monatlich 150 euro zurücklegt ist nicht der gleiche der sein tier wegen nichtigkeiten einschläfern lässt, weil er den ta nicht bezahlen kann.

jemand der selbst nur noch nudeln isst, ist nicht der jenige der sein tier dafür benutzt sein leben zu lasten des tieres auf die reihe zu kriegen.

und jemand der sein tier im zweifel abgeben würde, ist nicht der gleiche der sein tier lieber einschläfern lässt anstatt es leuten zu übergeben die es tierärztlich versorgen könnten. also warum genau regst gerade DU dich hier auf? erklärs mir bitte. ich verstehs nicht. schallplattenmäßig werden hier einschränkungen und ausnahmen geschildert und dann kommt gerade so eine positive ausnahme daher und fühlt sich angegriffen. wie bitte sollen wir hier denn noch kommunizieren, wenn selbst die ausnahmen nicht verstehen, dass sie die ausnahmen sind?

ich will dich nicht angreifen. echt nicht. aber ich versteh deine empörung einfach in keinster weise.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #183
Nja es hieß man soll sich keine Tiere anschaffen wenn man kaum Geld hat.
Nur haben wir dieses getan und kommen trotzdem gut zurecht.

Ich habe einfach zu viel gegen die Hartz4 Leute gelesen und das regt mich einfach auf...
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #184
Nja es hieß man soll sich keine Tiere anschaffen wenn man kaum Geld hat.
Nur haben wir dieses getan und kommen trotzdem gut zurecht.

Ich habe einfach zu viel gegen die Hartz4 Leute gelesen und das regt mich einfach auf...

hast du den ganzen thread gelesen? es wird wirklich soooooo oft erwähnt (auch von mir, die hier scharf kritisiert), dass es um die sicherstellung der versorgung des tieres geht. es ist uns allen so ziemlich egal wie du das machst. ob du dafür nudeln isst, deine mutti anpumpst oder auf der straße mundharmonika spielst. hauptsache du schaffst dir dein tier dann an, wenn du es finanzieren kannst und zwar auch im notfall. wie du das machst ist hier zweitrangig. und ob du dafür hartzer oder millionär bist ist auch vollkommen egal. ein millionär der seine katze wegen herpes einschläfern lässt, weils ihm zu viel aufwand ist zum tierarzt zu gehen würde hier genau so angegangen werden, wie jemand, der nicht zum ta geht, weil er meint alles selber kurieren zu können oder sein tier leiden lässt, weil er den ta nicht bezahlen kann.

es sind aber nunmal oftmals nicht die reichen die ihr tier nicht tierärztlich versorgen lassen und es sind auch nicht die mittelständler. es sind die armen. nicht weil sie böse menschen sind, sondern weil sie es oftmals schlicht nicht können. und genau weil sie es oftmals nicht können können ist man so dagegen, dass sich jemand ein tier anschafft bei dem er vorher weiß, dass er es im notfall nicht tierärztlich versorgen kann. und darum gehts.

ich hole mir kein tier, das ich morgen einschläfern lassen muss, weil es sich ein bein bricht und ich das absolut nicht finanzieren kann. und tiere können nunmal immer was haben.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #185
@Faro: Ich sage nicht, dass du deine Tiere nun weggeben sollst. Wenn du sie versorgen kannst ist doch alles in Ordnung.
Ich bezog mich auf das Beispiel mit dem Einschläfern lassen, weil man kein Geld für eine OP hat. Dann finde ich sollte man das Tier zu seinem eigenen Wohl abgeben, bevor man es einschläfern lässt.
Wenn man aber Geld für eine notwendige OP auftreiben kann und das Tier auch sonst versorgen kann sehe ich darin kein Problem.
Hier hatten auch schon ein paar User erläutert, dass es nicht um eine bestimme Menge Geld geht, die man haben muss, sondern dass man sein Tier versorgen können muss. Wie viel Geld ich dafür brauche hängt vom Tier ab, ob ich das Geld habe nicht nur von meinem Einkommen, sondern auch von meiner Handhabe damit.
Wenn also jemand wenig Geld hat, aber die Kosten für sein Tier durchrechnet und auch im Notfall Geld für eine OP hätte, sehe ich da gar kein Problem.
Mich stört nur, wenn ein Tier nicht medizinisch versorgt wird und man sich dann damit rausredet zu sagen "ich hatte eben das Geld für die OP nicht". Dann sollte man das Tier weggeben, damit es leben kann.
Und nein, so jemandem würde ich nicht zu einem neuen Tier raten ;).
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #186
Wie das nunmal so ist bei Verstößen gegen wichtige Gesetze, komm ich jetzt mal wieder mit meinen Paragraphen um die Ecke.
Denn diesen Absatz:

Aber ganz ehrlich, wenn ich mit einem Tier zum Doc komme, das fast stirbt und der Doc tut nichts, dann weiß ich auch nicht! Und nur so nebenbei. Nur durch Selbstmachen bekommt man Erfahrung. Aber das ist ja soo herzlos...

möchte ich so nicht stehen lassen- nicht, dass noch ein unbedarfter Neuuser denkt, wir würden dieses Rumgebastel an kranken Tieren für gut befinden.

Ich werde das Tierschutzgesetz jetzt nicht zitieren, das kann sich im Notfall jeder selber nochmal anschauen, allerdings möchte ich hier speziell auf die Paragraphen 2 und 5 eingehen.

Der gute, alte § 2 besagt ja, dass man ein Tier seinen Bedürfnissen entsprechend zu versorgen hat.
Wenn mein Tier krank ist, dann hat es das Bedürfnis nach medizinischer Versorgung durch eine fachkundige Person- und auch wenn wir alle viel über Krankheiten unserer Tiere im Web lesen und uns austauschen: Wir sind dadurch nicht fachkundig.
Nur weil ich gelesen habe, wie man eine Sonde legt/Spritzen gibt/Wunden vernäht kann ich es noch lange nicht-zumal dem Durchschittstierhalter da ja auch die Routine für fehlt.

§5 besagt desweiteren, dass ein mit Schmerzen verbundener Eingriff ohne Betäubung nicht vorgenommen werden darf.
Betäuben darf nur ein studierter TA- so steht's da auch noch drin.
Einem kleinen Tier Schmerzen zuzufügen ist nicht sonderlich schwer- auch bei einer subkutanen Injektion(für die ja keine Betäubung notwendig ist) kann man Fehler machen, die wiederum zu Schmerzen und/oder einer Verschlimmerung des Zustandes führen können.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Es ist unbedingt davon abzuraten einen Eingriff egal welcher Art ohne tierärztliche Absprache in Eigeninitiative vorzunehmen.

Gruß

Urizen
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #187
Also auch wenn ich von Hartz4 leben würde, würde es mir niemals ansatzweise in den Sinn kommen, nur das Tier wegen eines Beinbruches z.b. Einschläfern zu lassen.
Dann würde ich sonst was machen, um Geld zu bekommen. Ich mein, dass Tier kann doch am wenigsten dafür?
Schade, dass manche Menschen so sind. :/
Aber das ist doch auch Verboten, ein Tier einzuschläfern wenn man es super durch eine OP bespielsweise retten kann, oder? Würde sich denn nicht jeder beteiligte Strafbar machen? Also der TA und der Besitzer?:eusa_think:
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #188
So weit ich weiß ist es verboten ein Tier ohne medizinischen Grund einzuschläfern. Wenn das Tier schmerzen wegen eines Beinbruchs hat, könnte das schon allein ein Grund sein, es einzuschläfern wenn keine Alternative zur Verfügung steht unabhängig von dem was könnte. allerdings bin ich da nicht so drin, ist jetzt nur meine Vermutung. Umgekehrt muss aber ein TA glaub ich auch ein Tier nicht einschläfern, wenn die Besitzer nicht mal das bezahlen können. Man möge mich korregieren, wenn ich da was falsches erzähle.


Ich weiß dass ich meiner Haltung bezüglich Hartz 4 anecke und ich mich bei den meisten damit nicht beliebt mache. Dennoch werd ich sicherlich nicht davon abrücken, nur weil sich jemand angegriffen fühlt. Es sind nun mal Tatsachen und ich möchte noch mal anmerken, dass ich selbst eine ganze Weile lang von Hartz 4 leben musste. Ich hab miterlebt, was man sich da hat absparen können, allerdings auch, was das für einen selbst für eine Bedeutung hat. Ich halte auch daran fest, dass meiner Meinung nach zu viel gezahlt wird, wenn man sich noch Luxusgüter kaufen kann, egal in welcher Form. Meine Grundmeinung zu Hartz 4 und desse Höhe ist aber ein Thema das weit über dieses hier hinaus geht.

Wie bereits betont geht es mir prinzipiell um Menschen,die bei Anschaffung eines Tieres die nötigen finanziellen Mittel nicht haben. Ich rede hier nicht von Leuten, die plötzlich in die Arbeitslosikeit oder gar arbeitsunfähigkeit gerutscht sind oder durch sonst was für schlimme schicksalsschläge in finanzielle Not geraten sind. Mir geht es hier um die Leute, die trotz besseren Wissens sich Tiere anschaffen, die sie sich nicht leisten können, nicht mehr und nicht weniger.

Ich würde nie jemanden sagen, der plötzlich in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, "Gib deine Tiere ab". Prakmatisch gedacht wäre das sicher bei einigen eine Erleichterung aber so herzlos könnte ich nicht sein. Im absoluten Notfall würd ich jemanden sicherlich ans Herz legen, über eine Abgabe nachzudenken, aber ich würd es nie jemanden vorschreiben.

Ich bin aber umgekehrt der Meinung und dieser Meinung werde ich wahrscheinlich immer sein, dass man sich nur Tiere anschaffen sollte, die man sich leiten kann, egal was man verdient und in welcher Lebenssituation man ist. Es gehört meiner Meinung nach einfach zu verantwortungsvollen Tierhaltung nicht über seine Grenzen zu leben. Punkt.
Jeder, der das beachtet und seine Tiere im Notfall auch finanzieren kann und sei es eben mit Muttis Hilfe, der brauch sich von meinen Beiträgen nicht angegriffen zu fühlen. Wenn er es doch tut, kann ich auch nichts dran ändern. Verstehen muss ich es aber nicht.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #189
Wie bereits betont geht es mir prinzipiell um Menschen,die bei Anschaffung eines Tieres die nötigen finanziellen Mittel nicht haben. Ich rede hier nicht von Leuten, die plötzlich in die Arbeitslosikeit oder gar arbeitsunfähigkeit gerutscht sind oder durch sonst was für schlimme schicksalsschläge in finanzielle Not geraten sind. Mir geht es hier um die Leute, die trotz besseren Wissens sich Tiere anschaffen, die sie sich nicht leisten können, nicht mehr und nicht weniger.

Das ist doch genau der springende Punkt, um den es uns im Grunde hier allen geht... das wird nur leider gern überlesen und es scheint, als wettere hier jeder gegen Hartz4-Empfänger.. Dem ist ja nun überhaupt nicht so (wie gesagt, eine sehr gute Freundin von mir ist ebenfalls in Hartz4, und das gewiss nicht wegen Faulheit, und sie leidet sehr darunter und sie weiß genau, dass sie sich die Tiere eben nicht leisten kann...)
*den Rest von lucians Beitrag ebenfalls unterschreibt*

Es geht darum, dass man sich (sagt mal - wer hat eigentlich meine Gebetsmühle geklaut? :angel: ) VOR der Anschaffung der Tiere über die Kosten klar sein muss...
Und ein Tier einzuschläfern, weil man die Kosten nicht aufbringen kann, das ist ein absolutes No-Go, und das macht auch kein seriöser Tierarzt mit... der würde sich nämlich sonst, siehe oben, strafbar machen...

LG, seven
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #190
Faro- der unterschied ist, ihr habt für eure tiere vorgesorgt... sparbücher, etc...

ich frage mich aber wie man vorsorgen will wenn man am ende des monats eh kein geld über hat bzw ein paar wenige euros. pro monat 5€ weglegen reicht halt einfach nicht. nicht mal für 5 mäuse.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #191
Und das schlimme ist ja auch, dass wenn ein Tier krank ist, sind meistens mehrere Tiere gleichzeitig Krank - Eigene Erfahrungen. Und wie will man das dann finanzieren, wenn man kein Geld hat? Faro niemand greift dich hier an. Ich denke du brauchst dich wirklich nicht angesprochen fühlen, wie die anderen schon sagten, denn ihr habt ja vorgesort. ;)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #192
Hi,

Nur mal so in den Raum geworfen: Ich habe meine Ratten abgegeben, weil ich u.a. das Geld für den TA nicht mehr aufbringen konnte. Mit 6 Ratten ist immer irgendwas. Ich konnte mir irgendwann nichts mehr abzweigen, es ging einfach nicht, und ich habe keine reichen Eltern, die mir bei Bedarf etwas geben. Mein Eltern leben selber unterhalb der Armutsgrenze (trotz Vollzeit). Also tat ich das einzig Richtige in dieser Situation: Ich habe meine verbliebenen Tiere vermittelt. Ich habe tagelang geweint und vermisse sie noch heute, aber solange ich weiß, dass ich den TA im Notfall nicht ausreichend bezahlen kann, darf ich mir ganz einfach keine Tiere anschaffen.

Off-Topic
Im Übrigen sehe ich 346 Euro Grundversorgung nicht als zu hoch an. Für die, die es nicht wissen, hier einmal die prozentuale Zusammensetzung des Regelsatzes:

1. Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren 38,46%
2. Bekleidung und Schuhe 9,9%
3. Wohnung, Wasser, Strom, Gas, Brennstoffe 7,5%
4. Möbel, Haushaltsgroßgeräte, Instandhaltung des Haushalts 8,00 %
5. Gesundheitspflege 3,8%
6. Verkehr (ÖPNV, Fahrrad) 5,7%
7. Nachrichtenübermittlung 6,5%
8. Freizeit, Kultur, Unterhaltung 11,4%
9. Beherbergungs- / Gaststättenleistungen 2,9%
10. Andere Waren und Dienstleistungen 5,8%
11. Bildung 0% (bzw. jährliche Schulbeihilfe 100 Euro)

Man kann sich nun leicht ausrechnen, was das im Einzelnen bedeutet. Und dabei zähle ich z.B. Tabakwaren sehr wohl als verzichtfähigen Luxus. Sucht sollte vom Vater Staat nicht bezahlt werden. Dahingegen finde ich Punkt 3 und 6 einfach nur lächerlich.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #193
Hallo
ich finde man sollte schon Geld haben um Tiere zu versorgen. Angenommen Meerschweinchen und Kaninchen. Ich habe beides. Allein für den Stall der Kaninchen Flossen 300€ hin, nur damit es artgerecht war. Meerschweinchen muss man auch nen Käfig für 200€ kaufen damit es Artgerecht ist. Dann die Einstreu, bei zwei Kaninchen war ich im Jahr auf 143€, bei Meerlis hatte meine Freundin 65€. Dann das Futter, das sind ja auch bei beiden im Jahr 50-100€. Die Tierarztkosten, daran will man garnicht denken. Kastration bei meinem Kaninchen 127€. Also wenn man dass alles zusammen rechnet, und da kommen ja noch die Stall/Käfig Einrichtung für ca.250€ dabei, muss man schon etwas reicher sein um Tiere ARTGERECHT zu halten.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #194
Also ich habe für die Gehege meiner Kaninchen und Meerschweinchen 50 euro bezahlt und alles selbst gebaut. Man muss bestimmt keine 200 euro oder mehr für ein Gehege ausgeben...

Für Heu,Einstreu und Futter zahle ich Monat villeicht 10-20 euro? Ich kaufe in großen Mengen und Gemüse immer das im Angebot.

Tierarzt ist kein Problem dank helfender Familie.

Bei den Katzen und dem Hund genau so. Ich kaufe alles in großen Mengen und im Angebot (hochwertig alles natürlich) und komme im Monat auf 70 euro knapp wenn ich nur Futter und Streu rechne. Dann noch die Freddels mit 10 euro knapp weil sie das meiste bei den Katzen ja mit haben...

Man muss bei sich selbst abstriche machen dann geht das auch
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #195
Öhm findest du das nicht völlig überteuert? Ist, dass wirklich soviel bei euch blueberry?:eusa_eh:

Kastra kostet hier grad mal 45€

Kaninchenstall keine Ahnung 600-700€, aber auch nur, weil ich ein Gartenhaus gekauft habe für 450..:lol:

Einstreu, da zahl ich im Jahr vielleicht 100€

Der Meeriestall(4m²) grad mal 30€.

Bei Gemüse nehme ich immer das Angebot. Da zahl ich vielleicht höchstens 50€ im Jahr..

Lieben Gruß
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #196
Bei Gemüse nehme ich immer das Angebot. Da zahl ich vielleicht höchstens 50€ im Jahr..

Also das kann ich nun wirklich nicht glauben. Du hast doch nen ganzen Haufen Tiere und dann höchstens 50€?
Ah, es ist zu früh :lol:. Du meinst im Monat?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #197
50 Euro im Jahr finde ich auch etwas zu günstig. Ich achte auch immer auf Angebote, aber es ist halt nicht immer alles im Angebot.
Und gerade im Winter ist das Gemüse teuer, die Preise für 1kg Aubergine und Zucchini sind in einem Laden bei 4 Euro.
Im Monat gebe ich ca. 30 Euro für das Futter aus.
Liebe Grüße
Jessica
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #198
Off-Topic
Im Übrigen sehe ich 346 Euro Grundversorgung nicht als zu hoch an. Für die, die es nicht wissen, hier einmal die prozentuale Zusammensetzung des Regelsatzes:

1. Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren 38,46%
2. Bekleidung und Schuhe 9,9%
3. Wohnung, Wasser, Strom, Gas, Brennstoffe 7,5%
4. Möbel, Haushaltsgroßgeräte, Instandhaltung des Haushalts 8,00 %
5. Gesundheitspflege 3,8%
6. Verkehr (ÖPNV, Fahrrad) 5,7%
7. Nachrichtenübermittlung 6,5%
8. Freizeit, Kultur, Unterhaltung 11,4%
9. Beherbergungs- / Gaststättenleistungen 2,9%
10. Andere Waren und Dienstleistungen 5,8%
11. Bildung 0% (bzw. jährliche Schulbeihilfe 100 Euro)

Man kann sich nun leicht ausrechnen, was das im Einzelnen bedeutet. Und dabei zähle ich z.B. Tabakwaren sehr wohl als verzichtfähigen Luxus. Sucht sollte vom Vater Staat nicht bezahlt werden. Dahingegen finde ich Punkt 3 und 6 einfach nur lächerlich.

Da Ihr diesen Thread jetzt nochmal ausgegraben habt, möchte ich Cerridwens Auflistung mal konkretisieren.... Moment, ich suche meinen Taschenrechner... Da der Satz inzwischen erhöht wurde, rechne ich mit 370 Euro...

1. Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren = 142,30
2. Bekleidung und Schuhe = 36,63
3. Wohnung, Wasser, Strom, Gas, Brennstoffe = 27,75
4. Möbel, Haushaltsgroßgeräte, Instandhaltung des Haushalts = 29,60
5. Gesundheitspflege = 14,06
6. Verkehr (ÖPNV, Fahrrad) = 21,09
7. Nachrichtenübermittlung = 24,05
8. Freizeit, Kultur, Unterhaltung = 42,18
9. Beherbergungs-/Gaststättenleistungen = 10,73
10. Andere Waren und Dienstleistungen = 21,46

So - und nun?
Wie schon damals gesagt, eine gute Freundin von mir sitzt schon lange in Hartz 4 - sie hat mir auch mal ihre persönliche Auflistung und Aufrechnung gezeigt - allein das Busticket, das sie dringend braucht, um diverse Arztbesuche bewältigen zu können und zu dem Altersheim zu gelangen, in dem sie ehrenamtlich arbeitet, kostet mindestens das Doppelte des Veranschlagten....
Der ganze Rest ist auch ein Witz - Gesundheitspflege z. B..... wie soll ich da als Frau mit 14 Euro hinkommen, wenn ich noch so jung bin, dass ich jeden Monat Tampons, Binden & Co brauche? (Dass ich mir keine teure Kosmetik kaufe, versteht sich in dem Fall von selbst, und Shampoo/Duschgel/Seife bekommt man auch für wenig Geld... aber gerade die anderen notwendigen Hygieneartikel gehen doch arg ins Geld.....)
Wie gesagt, meine Freundin ist schon sowas von sparsam, die knappst an allen Ecken und Enden - der einzige Luxus, den sie sich gönnt, sind Zigaretten - aber da auch nur die ultrabilligsten selbstgedrehten, und auch das nur in Maßen....
Sie hätte so gern Tiere - aber wenn ich mir ihre Auflistung ansehe, hat sie absolut Recht, es passt vorn und hinten nicht....
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie wirklich völlig allein ist und keinerlei finanzielle Unterstützung von anderswo bekommt (bzw. die auch niemals annehmen würde...)

LG, seven
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #199
1. Nahrungsmittel, Getränke, Tabakware 142,30 -> Nahrungsmittel schätze ich so auf 100 ein da mein Freund und ich uns das teilen,Getränke zahlt mein Freund,rauchen tu ich nicht.

2. Bekleidung und Schuhe = 36,63 -> Haha witzig alleine eine Winterjacke kostet in meiner Größe xs oder kleiner gerne mal 40 euro. Von warmen Schuhen fang ich gar nicht mal an. Hosen? Mit Glück bekommt man eine die nicht sofort kaputt geht für 15 euro. Da ich fast nur Sommersachen hab stehe ich bis jetzt immer doof da. Das Geld geb ich dann lieber gleich für die Tiere aus und hoffe meine Eltern besorgen mir wieder Klamotten.

3. Wohnung, Wasser, Strom, Gas, Brennstoffe = 27,75 -> Ich bezahle 115 euro Strom... etwas wird zwar übernommen aber es sind trotzdem viel viel mehr als diese süßen 27,75 euro

4. Möbel, Haushaltsgroßgeräte, Instandhaltung des Haushalts = 29,60 -> Witzig bei mir ist die Waschmaschine kaputt gegangen wie lange soll ich da sparen? Und sie wird mir nicht bezahlt das hab ich schon nachgefragt. Nun darf ich bei meinem Freund waschen weil ich mir keine neue leisten kann.

5. Gesundheitspflege = 14,06 Das kommt villeicht gerade mal so hin für normale.. Ich brauch aber spezielle Shampoos und usw wegen meiner trockenden und gereizten Haut. Das kostet mich dann gerne mal 20 euro. Dazu kommen Tampons und co.
6. Verkehr (ÖPNV, Fahrrad) = 21,09 -> Das wäre ja zu schön 54 euro damit ich zum Arzt usw kann.
7. Nachrichtenübermittlung = 24,05 -> Da hab ich keine Ahnung.
8. Freizeit, Kultur, Unterhaltung = 42,18 -> Ich gehe nicht weg und wenn dann mal dort hin wo es nichts kostet da es einfach nicht mehr drinne ist. Das meiste Geld was über ist geht an die Tiere.
9. Beherbergungs-/Gaststättenleistungen = 10,73 -> Geld für die Tiere... ich gehe nirgenswo hin..
10. Andere Waren und Dienstleistungen = 21,46 -> Tiere...

Wenn ich die Tiere nicht hätte könnte ich mir villeicht mal eine günstige Hose oder ein netten Abend irgentwo leisten.
Aber dann könnte mich man auch gleich in ne Klinik stecken weil die Tiere und mein Freund das einzige sind was mir wirklich Kraft gibt.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #200
Also bei mir stimmt diese Rechnung auch hinten und vorne nicht... gut, sowas wie Verkehrsmittel und Rauchen und Co kann ich mir sparen, aber sonst... Das ist aber auch alles nur Theorie, oder?

Ich persönlich habe Phasen, in denen ich mit 400€ im Monat rumkommen muss. Wenn da Miete, Nebenkosten, Internet etc abgezogen wird, bleibt nicht mehr viel übrig. In solchen Phasen schiebe ich regelmäßig Panik, was passiert, wenn jetzt irgendein Tier krank wird- oder das Futter zur Neige geht. Sicher habe ich dann Familie und Freunde, die mich unterstützen, aber ich hasse sowas.
Deswegen bete ich gerade wieder fleißig, dass meine Bewerbungen Erfolg zeigen:lol:
 
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