Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel?

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  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #161
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Mama201105, dein Beitrag liest sich grauenvoll. Benutze doch bitte Satzzeichen. Danke.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #162
ich habe es nicht so mit Satzzeichen und hoch deutsch ,aber werde beim nächsten mal absätze machen :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wenn ein Tier krank wird oder eine op braucht interessiert es die Ärzte oder den Tierschutz nicht wie man in Not geraten ist ,sondern fakt ist man braucht hilfe egal woher und wieso,
ob von tierschutz oder bekannten .
besser ein schnorrer mal krass gesagt ,als ein unnötiges einscdhläfern eines tieres,


hier läuft einer mit 7 hUNDEN RUM DER KEINE STEUER ZAHLT!!!
IN EINER 2 ZIMMER Wohnung wohnt und hartz 4 bekommt.
dieser mensch gibt das ganze hartz 4 für die hunde aus und er isstz nur erbettelts diese art von tierhaltung und auch nur diese wenn man nix hat und sich 7 hunde holt finde ich krank

aber menschen denen es schlecht geht ,und nicht vor die tür kommen ,ein haus haben und viel liebe zu tieren denen gönne ich einen hund selbst wenn sie sich nur futter versicherung und steuer leisten können und keine op bezahlen können ,die allerdsings auch nicht jedes tier im leben braucht


bei uns sind 2 hundis ohne irgendwelche großen tierärztliche versorgung zwecks op oder so alt geworden und wenns doch mal dazu kommt hält die ganze familie zusammen

Sorry habe es jewtzt hoffentlich etwas lesbarer gestaltet
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #163
Meine radikale Meinung zur Lösung? Abschaffen. Wenn ich mir vom harz 4 noch Luxus Güter holen kann wird meiner Meinung nach eindeutig zu viel gezahlt, [...]

Lucian, dir ist schon klar, wie du von Tieren sprichst? Tiere sind gewiss keine Luxusartikel oder Luxusgüter. Es ist kein Luxus, als von Sozialer Phobie und anderen psychischen Krankheiten geprägter Mensch Haustiere zu halten! Ich bin auch Hartzer, habe zu Bestzeiten 8 Ratten gehalten und nebenbei Meerschweinchen und eine Katze versorgt bekommen. Diese Tiere sind meine Familie und wenn mir nochmal einer ins Gesicht watscht, ich solle doch bitteschön keine Tiere halten, dann geht mir echt die Hutschnur hoch. Und solche Aussagen wie Hartzer können alle nicht mit Geld umgehen, sind ja mal absolut unterste Schublade. Sorry, dass ich das so sagen muss, aber das ist - wie es von anderen bereits nebenbei erwähnt wurde - wirklich menschenverachtend. Wenn ich durch Krankheit nicht arbeiten kann, dann kann ich nicht. Soll ich deshalb ein ganzes Leben lang ohne Tiere auskommen? Auch die ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz ist kein Ersatz für ein eigenes Haustier. Ein eigenes Haustier gehört immer zu einem und wird auch nicht wieder hergegeben, sondern man tut alles dafür, dass die Familie zusammenhält. Ich habe nur eine leibliche Mutter und meinen Verlobten - und meine Tiere. Das ist meine Familie. Willst du mir jetzt erzählen ich müsse meine Familie weggeben, weil ich ganz sicher keine 1000€ Op-Kosten zahlen kann? Ohne meine Tiere wäre ich heute nicht, wo ich bin. Ich finde langsam wieder Zugang zu Menschen, mir geht es gesundheitlich ein wenig besser, es gibt keinen Grund ohne Tier zu leben.

Also bitteschön, überdenkt mal eure Ansichten. Nicht jeder kann Geld irgendwo her besorgen. Und unter uns: Ich habe auch kein Vertrauen zu TAs. Wieso sollte ich denen Geld in den Rachen schmeißen, wenn sie meine Tiere auf dem Tisch sterben lassen und mich als Halter mit einer saftigen Rechnung und einem Schulterzucken abservieren? Nein danke, darauf hab ich keine Lust. Wenn meine Tiere krank werden, hole ich mir notwendige Infos um sie selbst zu kurieren. Wenn eine OP nunmal nicht drin ist, ist sie nicht drin. Dann lieber erlösen als es lange leiden zu lassen. Ich sehe darin kein Verbrechen. Aber stimmt ja, wir Hartzer sind schon echt unterste Schicht...
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #164
Wenn eine OP nunmal nicht drin ist, ist sie nicht drin. Dann lieber erlösen als es lange leiden zu lassen. Ich sehe darin kein Verbrechen.

Du findest es also richtig zu sagen, dass Tier hat sich das Bein gebrochen, Op kann ich nicht bezahlen, also lass ichs einschlaefern? Jeder kann in eine finanzielle Notlage geraten, das ist hier schon oft erwaehnt wurden.
Bei mir sieht es mit dem Geld zur Zeit auch alles andere als rosig aus, aber den Gedanken zu haben, ich kann meinem Tier nicht helfen, waere fuer mich ganz furchtbar. Man muss nicht wegen allem zum Tierarzt rennen, aber bei grossen eindeutigen Sachen sieht das anders aus.

Und ich habe selber schon Hartz IV bezogen ... und ich konnte sehr gut damit umgehen;).
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #165
und was sind Tiere dann einer Meinung nach?

unabhängig von emotionalen Bindungen sind Tiere nun mal Luxusgüter, genauso wie Schokoladei. Zigaretten, Alkohol, Plasmafernseher, Urlaubsreisen etc. pp. das ist nun mal eine Tatsache an der du nichts rütteln kannst, genauso wie an der Tatsache das hartz 4 weder für Tierhaltungs noch für sonstige Luxusgüter gedacht ist. wie das ganze dann umgesetzt aussieht ist wieder ein anderer Schuh.

und an alle die hier Menschenverachtend schreien, überlegt bitte erst mal was es ist, wenn die notwendige Op für das leidende Tier nicht bezahlt werden kann.

wenn ich es mir nicht leisten kann, Tiere zu halten, dann tu ich es auch nicht zum Wohle der Tieres.


und ich rede hier nicht von Leuten, die während ihrer Tierhaltung in Not geraten sind. wie hier mehrfach und immer wieder betont wurde kann das jeden passieren, auch mir.
es geht nur um Menschen die sich Tiere holen, die sie sich von Anfang an nicht leisten können.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #166
Wenn eine OP nunmal nicht drin ist, ist sie nicht drin. Dann lieber erlösen als es lange leiden zu lassen.
Und genau das ist der Punkt, wo ich lucians Ansicht teile: Wenn jemand sein Tier wegen einer vielleicht einfachen OP erlösen lassen muss, weil er kein Geld hat, ist es dann nicht egoistisch, das Tier einzuschläfern statt es in gute Hände zu geben, wo es versorgt wird?
Ich kenne einen Fall, bei dem von HartzIVlern zwei Hunde gestorben sind, weil eine TA-Versorgung zu teuer gewesen wäre.
Also ließ man das Tier leiden und hoffte, dass es sich von alleine bessert - das tat es nicht.
Und beide Hunde wurden angeschafft, als man bereits HartzIV bezog.
Also ja, so schmerzhaft es ist, aber wenn ich ein Tier nicht versorgen kann, egal ob als HartzIVler oder sonst wer, habe ich es zu seinem eigenen Wohl zu jemandem zu geben, der das kann.
Ein Leben wegen Geldmangels zu beenden ist grausam und sicherlich nicht unbedingt legal.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #167
Wenn eine OP nunmal nicht drin ist, ist sie nicht drin. Dann lieber erlösen als es lange leiden zu lassen. Ich sehe darin kein Verbrechen.
Du schreibst hier was von "menschenverachtend" und schiebst kurz danach etwas so unglaublich Herzloses hinterher :shock:? Das finde ich jetzt ehrlich gesagt ganz schön frech und auch ziemlich traurig. Die Tiere haben dir dein Leben zu verschönern, aber wenn sie mal richtig Geld kosten, haben sie halt Pech gehabt... meiner Meinung nach ist DAS eine reichlich fragwürdige Einstellung und zeugt von Respektlosigkeit gegenüber dem Leben :?.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #168
so nun haben die mods gleich etwas zu verwarnen:

Wenn meine Tiere krank werden, hole ich mir notwendige Infos um sie selbst zu kurieren. Wenn eine OP nunmal nicht drin ist, ist sie nicht drin. Dann lieber erlösen als es lange leiden zu lassen. Ich sehe darin kein Verbrechen. Aber stimmt ja, wir Hartzer sind schon echt unterste Schicht...

nicht die hartzer sind unterste schicht sondern diese einstellung! ich kann aus deinem text nicht lesen, dass du irgendwelche kenntnisse hättest. aber wenn dein tier krank ist dokterst du daran rum, vergrößerst so möglicherweise das leid und am ende muss es vll wegen einer leicht zu behandelnden sache eingeschläfert werden nur weil du so egoistisch bist, dass tiere dir beim aufbau deiner sozialkompetenz helfen sollen?! tiere sind dir also gut genug um deine seelischen probleme mitzulösen, sie sind dir aber nicht wertig genug, dass du verantwortungsvoll handelst?

Wenn ich durch Krankheit nicht arbeiten kann, dann kann ich nicht. Soll ich deshalb ein ganzes Leben lang ohne Tiere auskommen?

wenn du ein leben lang nicht in der lage bist die regulär anfallenden kosten zu tragen solltest du genau das tun! das tier kann nichts dafür, dass so nunmal dein leben aussieht. und es sollte deine unzufriedenheit nicht ausbaden. während du nämlich die wahl hast wie du dein leben gestaltest, ob du zum arzt gehst, ist dein tier von dir abhängig. das finde ich ausgesprochen verantwortungslos und extrem egoistisch. du brauchst tiere um dich menschen wieder anzunähern. und als dank dafür werden sie halt eingeschläfert, wenn du den ta nicht bezahlen kannst. das ist in meinen augen sehr sehr widerlich gedacht. kalt. ja, ich finde das kalt.

Willst du mir jetzt erzählen ich müsse meine Familie weggeben, weil ich ganz sicher keine 1000€ Op-Kosten zahlen kann? Ohne meine Tiere wäre ich heute nicht, wo ich bin. Ich finde langsam wieder Zugang zu Menschen, mir geht es gesundheitlich ein wenig besser, es gibt keinen Grund ohne Tier zu leben.

es ist mir absolut unverständlich wie das in deinen augen logisch sein kann. du brauchst tiere um zugang zu menschen zu bekommen, hast gleichzeitig nicht den finanziellen hintergrund dies eim notfall zu versorgen und das soll kein grund sein tiere nicht zu halten? wie begründest du das denn bitte? das tier muss dann eingeschläfert werden, weil du nicht das geld aufbringen kannst und obwohl du das vorher weißt, schaffst du dir fröhlich tiere an? ich nenn das tierquälerei. ich nenns auch tierquälerei ohne fachwissen an seinen tieren rumzudoktern, weil man meint der ta sei eh nicht vertrauenswürdig.

und gerade weil das hier öffentlich ist hoffe ich, dass hier gegenwind kommt. diese aussage geht gar nicht und ist absolut fahrlässig. und um das so klar sagen zu dürfen, steck ich die verwarnung gerne ein. in meinen augen handelst du verantwortungslos und tierquälend:

Ich habe auch kein Vertrauen zu TAs. Wieso sollte ich denen Geld in den Rachen schmeißen
Wenn meine Tiere krank werden, hole ich mir notwendige Infos um sie selbst zu kurieren.

ich will nicht wissen wie du einen virus, parasiten, gebrochene knochen selbst behandeln willst. ich wills wirklich nicht wissen. gruselig ist das. einfach nur schauderhaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #169
@ratshado. Bei dieser Einstellung müsste es dir glatt verboten werden überhaupt Tiere zu halten. Das ist so selbstgerecht und herzlos, das einem die Worte fehlen.:(
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #170
ich möchte an der Stelle noch einmal klar stellen, dass sich meine Meinung nicht allein und ausschließlich auf hart 4 Empfänger bezieht. die Diskussion endet nur leider immer wieder da, weil sie leider Gottes ein Paradebeispiel darstellen ob nun berechtigt oder nicht.
meine Meinung bezüglich Tierhaltung mit finanziell geringen bzw. nicht ausreichenden mitteln bezieht sich auf alle Menschen mich eingeschlossen.
derzeit wird hier zum Beispiel ein zu hause für ein unheimlich süßes Kitten gesucht, welcher ich sofort aufnehmen würde wenn ich könnte. aber ich kann mir eine 5 Katze nun mal nicht leisten, ein Kitten schon mal gar nicht also verzichte ich. denn ich könnte es mir nicht verzeihen wenn eine meiner Katzen leiden müsste nur weil ich meine eigenen Grenzen nicht einhalten kann oder wahr haben will.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #171
Kitty, keine Sorge, Du hast sachlich argumentiert, da gibt´s keinen Grund für eine Verwarnung ;)
Und ich gebe Dir Recht in allen Punkten!
Ich habe schon ein paar Mal gesagt, dass ich es auf den Tod nicht leiden kann, wenn man alle Hartz4ler über einen Kamm schert und sie als faules, schmarotzendes Pack bezeichnet (was in diesem Thread hier nicht der Fall war, was ich aber im Real Life schon oft genug erlebt habe!)
Es gibt immer solche und solche... Eine sehr gute Freundin von mir - wie schon erwähnt - bezieht seit Jahren Hartz4 - sie hätte soooo schrecklich gern wieder 2 Katzen oder einen Hund, aber sie weiß genau, dass sie den Tieren finanziell keineswegs gerecht werden könnte und hält sie deswegen auch nicht... Statt dessen übernimmt sie nun an Wochenenden oder in Urlaubszeiten mal Pflegehunde...

Ich kann nur das wiederholen, was viele andere vor mir gesagt haben: Jeder kann immer mal unverschuldet in eine Notlage geraten und Probleme bekommen, seine Tiere zu versorgen... dann muss man gucken, wie man da eine Lösung findet, und zur größten Not muss man die Tiere abgeben, auch wenn das sicher niemand gern tut...
Aber es gibt leider auch wirklich genug Leute (und das müssen nicht zwingend Hartz4-Empfänger sein!), die sich finanziell überschätzen und den Tieren dann nicht mehr gerecht werden können und die das Geld für den Tierarzt scheuen und auf eigene Faust am Tier herumdoktern oder aber es schneller als nötig einschläfern lassen...

Es ist nun mal so, dass Tiere Geld kosten - auch Kleintiere wie Mäuse und Ratten können arg ins Geld gehen.... daher muss man sich das einfach VOR der Anschaffung gut durchrechnen, und wenn die finanziellen Mittel knapp sind, muss man sich VORHER überlegen, wie man bei eventuellen Engpässen verfahren kann - eine Tierspardose z. B. ist da oft eine gute Wahl...
Die Tiere können nix dafür - es ist allein die Verantwortung der Halter, und da kann sich keiner rausreden, denn jeder kann vorher überlegen und rechnen... (wie gesagt, Unvorhergesehenes kann auch diejenigen einholen, die Vorkehrungen getroffen haben... aber da sollte das zumindest in abgemilderter Form der Fall sein und diese Leute stehen nicht völlig überrascht im Regen da...)

LG, seven
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #172
Off-Topic
na ihr seid ja entspannt heute. ich dachte ich krieg ärger wenn ich jemanden quasi als tierquäler abstempel. na dann :)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #173
Kitty: Keine Verwarnung, aber 'ne Warnung im Sinne von: "Geh mal vom PC weg und trink dir 'n Kaffee, das beruhigt".
;)Nicht explodieren, sonst geht das Forum kaputt.

Jetzt kommen wir bitte erstmal alle wieder runter.
Was ratshadow da schildert ist wirklich harter Tobak, aber wir wünschen eine ruhige und sachliche Argumentation zu dem Thema.
Kritik ja, aber achtet darauf, wie ihr sie formuliert.

Gruß

Urizen
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #174
Willst du mir jetzt erzählen ich müsse meine Familie weggeben, weil ich ganz sicher keine 1000€ Op-Kosten zahlen kann? [...] Wenn eine OP nunmal nicht drin ist, ist sie nicht drin. Dann lieber erlösen als es lange leiden zu lassen. Ich sehe darin kein Verbrechen.

Du kannst es also besser mit deinem Gewissen vereinbaren, deine Familie toeten zu lassen, als ihr an einem anderen Ort ein besseres Leben mit Chance auf Heilung zu goennen ?
Wow, da bin ich echt baff, zu dieser Einstellung faellt mir wirklich nichts mehr ein. Siehst du diese Widersprueche ?

Lieben heisst auch gehen lassen. Wenn man ein Tier liebt, sich die Versorgung aber nicht leisten kann, laesst man es doch nicht toeten, dann sucht man sich Hilfe und gibt das Tier an jemanden, der ihm helfen kann.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #175
In meiner jetzigen Situation - würde sich meine Katze ein Bein brechen zB. - wüsste ich nicht, was ich machen würde. Vielleicht eine Bank überfallen. *lach* Nein, im Ernst. Man reizt dann sehr wohl alle Möglichkeiten aus, aber als Hartzer bekommt man nunmal keinen Kredit. Und dafür legt man mal paar Groschen zur Seite. Das geht als Einzelperson mit Hartz 4 auch noch grade so. Wobei es immer drauf ankommt, aber das muss ich ja nicht weiter ausführen... Also wenn ich wirklich kein Geld hätte, müsste ich meine Katze dann einschläfern. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, zu helfen. Aber da wird man auch kreativ. Das Erlösen wäre wirklich das letzte Mittel, wenn wirklich gar kein Geld aufgetrieben werden kann, um wenigstens Ratenzahlung zu schaffen. Aber die ist mit Hartz auch durchaus möglich, so ist das nicht. Man kann auch mit Hartz 4 Möglichkeiten finden, Geld zu bekommen. Ich finde es aber echt unterirdisch, wenn einem Menschen die Anschaffung eines Tieres "untersagt" wird, nur weil er angeblich kein Geld hat. Geld hat man immer, und wenn man selbst mal nichts isst. Hatte ich alles schon, um meine Nager durchzubringen mit 5€ die Woche habe ich auch eine Weile gehungert. Und bin ich jetzt ein schlechter Tierhalter, weil ich das Leben meiner Tiere über mein eigenes stelle? Ich denke mal eher nicht... Und darum wollte ich einfach mal meine Meinung zu den ganzen Pauschalisierungen und Diffamierungen loswerden... Ich habe schon so manchen beleidigenden Ton an den Kopf geworfen bekommen, weil ich eben so denke. Aber dass mich einer als Tierquäler bezeichnet ohne mich zu kennen, das ist mir noch nicht passiert! Vielleicht hört ihr mal auf, euch so aus dem Fenster zu lehnen. Meine Tiere haben ein Dach überm Kopf und bekommen alles was notwendig ist und darüber hinaus noch einiges. Dabei verzichte ich auf genug wichtige Dinge, weil meine Tiere mir über alles gehen. Nur weil euch meine Notlösung nicht passt, ist das nicht mein Problem. Jeder muss sehen wo er bleibt.
Und nein, Tiere sind ganz gewiss kein Luxus wie Schokolade. Tiere sind Familie und das ist ja wohl kein Luxus, vor allem nicht wenn man sich ausreichend drum kümmert. Ich habe seit knapp 15 Jahren Tiere und war bisher erst 2x beim TA. Einmal weil eins meiner Kaninchen einen Hirntumor hatte und einmal nun mit der Ratte (s.u.), die ja doch nicht versorgt wurde. Sonst wurde ein TA nie gebraucht, meine Tiere sind gesund!

nicht die hartzer sind unterste schicht sondern diese einstellung! ich kann aus deinem text nicht lesen, dass du irgendwelche kenntnisse hättest. aber wenn dein tier krank ist dokterst du daran rum, vergrößerst so möglicherweise das leid und am ende muss es vll wegen einer leicht zu behandelnden sache eingeschläfert werden nur weil du so egoistisch bist, dass tiere dir beim aufbau deiner sozialkompetenz helfen sollen?! tiere sind dir also gut genug um deine seelischen probleme mitzulösen, sie sind dir aber nicht wertig genug, dass du verantwortungsvoll handelst?

Hast du schonmal ein Tier auf Messers Schneide gehabt, bei dem der Arzt nur gesagt hat "Ja geben sie dem die Salbe auf die offenen Wunden und dann heilt das alleine"? Meine Ratte war total zerbissen und in den riesen Wunden waren Bakterien ohne Ende. Meinst die TA hat mir gesagt, dass ich da was spülen muss? Nee, das habe ich mir aus dem Internet geholt und gehandelt, und siehe, ich habe ihm das Leben gerettet! Als Dank habe ich der Ärztin 20€ in den Rachen geworfen. Ich war bereit alles für meine Ratte zu tun. Aber ganz ehrlich, wenn ich mit einem Tier zum Doc komme, das fast stirbt und der Doc tut nichts, dann weiß ich auch nicht! Und nur so nebenbei. Nur durch Selbstmachen bekommt man Erfahrung. Aber das ist ja soo herzlos... Ich finde die Atmosphäre in diesem Forum schon heftig...

Und noch ein Edit.
@ Nienor Mag in deinen Augen herzlos klingen. Ich versteh durchaus auch dein Argument, aber das ändert nichts an meiner Einstellung. Ich habe nunmal nicht das Gefühl, dass meine Tiere es anderswo besser haben. Selbst im Tierheim würde es ihr (meiner Katze, die macht ja im Ernstfall den größten Kostenfaktor aus) grottig gehen, denn sie kommt mit diversen Dingen die im TH vorherrschen nicht zurecht. Muss den Einzelfall ja jetzt nicht ausbreiten. Es ging um den Grundsatz. Liebe heißt gehen lassen... Sagt sich so leicht. Wenn der Mann deines Lebens in deinen Armen stirbt, meinst du, du kannst dann nochmal irgendwas aus Liebe gehen lassen? Bei mir ist genug schlechtes abgegangen, als dass ich nochmal meine Tiere hergebe und auf Menschen vertraue. Dass ich derzeit arbeitslos bin, heißt übrigens nicht, dass ich nicht versuche an meiner Situation was zu ändern. Aber das geht nunmal nicht alles so flott, wie man sich das wünscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #176
was ich mich frage...

WAS seht ihr, leute wie ratshadow, in euren Tieren? eine therapie? oder gar einen ersatz zu menschlichen kontakten die ihr anscheinend nicht aufbauen könnt? seht ihr da ein lebewesen das leiden kann, einen lebenswillen hat, oder nur ein putziges mittel zum zweck?

ehrlich gesagt bin ich entsetzt... schockiert... diese traurige einstellung sieht man leider in allen gesellschaftsschichten, da ists egal ob viel geld oder wenig.


Off-Topic
mal so als beispiel: ich hab meinen job verloren, bekomme kein geld vom Amt. mein freund verdient alles in allem knapp 900€/monat. tja, dann gabs für uns menschen halt nur noch nudeln mit soße am ende des monats damit die 150€ aufs tiersparbuch kommen konnten und die tiere genug zu fressen haben. gut, luxusfutter gabs für niemanden, also nur saisongemüse und kein teures gemüse, usw. aber hier ist niemand verhungert und alle hatten genug zu essen.

wenn sich allerdings nicht mal das ausgegangen wäre hätten wir uns von einigen Tieren getrennt und hätten neue familien für sie gesucht- besser als wenn sie hungern oder nur mit dem nötigsten versorgt werden
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #177
Da schaue ich hier etwas länger nicht rein und lese sowas...
Ich bin eigendlich kein Mensch der sich schnell angesprochen fühlt aber das ging dann doch etwas zu weit für mich.
Ich bekomme Arbeitslosen Geld. Voher war es Bafög was eigendlich noch weniger war.
Mein Freund bekommt seid neusten auch nur noch den Hartz4 Satz.
Ich bin krank und dadurch arbeitsunfähig. Desshalb bekomme ich das Geld. Und kann keine Ausbildung anfangen.
Mein Freund hat immer gearbeitet und hat gut verdient. Dann ist sein Vertrag ausgelaufen und seid einem Jahr hat er kein Job gefunden trotz mehr als 400!!!! Bewerbungen.

Trotzdem haben wir 4 Katzen,1 Hund,3 Frettchen und Reptilien.
Wir kaufen das Futter in großen Mengen und suchen immer nach Aktionen.
Geld für Op´s liegt bereit auf einem Sparkonto und meine Eltern und auch seine Eltern sind noch da.
Terrarien haben wir uns zugelegt als noch mehr Geld vorhanden war.
Die Tiere bekommen ALLE hochwertiges Futter und alles was sie brauchen.

Dafür gehen wir nicht viel feiern oder sonst wo hin. 1-2 mal alle 4 Monate sind wir höchstens mal weg.
Ich trinke nicht und rauche nicht. Mein Freund raucht schon aber das ist seine Sache.
Ich kaufe mir keine teuren Klamotten und allgemein kaufe ich nur Klamotten wenn ich dringent was neues brauche.
Oft kriege ich diese Sachen von meinen und seinen Eltern geschenkt.
Alle 3-4 Monate gönnen wir uns mal ein Ps3 oder Pc Spiel.
Ansonsten geht das ganze Geld an die Tiere.

Man darf nicht jeden Menschen der Hartz4 bekommt über ein Kamm ziehen.
Ich habe genug mit solchen Vorurteilen zu kämpfen aber das auch noch hier im Forum?
Das macht mich echt traurig.

Ich kenne genug Menschen die sehr viel Geld besitzen und nicht zum Tierarzt gehen und nur das billigste Futter kaufen...

Ich will mal wissen was ihr machen würdet wenn ihr in so eine Lage kommt.
Die Tiere abschaffen wie ihr meintet? Da müsst ihr eure Tiere aber sehr lieben...
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #178
Also wenn ich wirklich kein Geld hätte, müsste ich meine Katze dann einschläfern.
Und genau das verstehe ich nicht. Ein Tier wegen einem gebrochenen Bein einschläfern zu lassen, anstatt es dem Tierschutz zu übergeben, finde ich einfach nicht richtig.
So etwas kann sehr gut behandelt werden und das Tier kann nach wenigen Wochen wieder ein normales Leben führen.
Ich wüsste auch nicht, ob sich ein TA überhaupt darauf einlassen würde.
Wieso das Tier dann erlösen anstatt es abzugeben? Wieso ein Tier töten, anstatt es zu retten?
Und gerade bei so etwas verstehe ich nicht, wieso man sich dann ein Tier holt.
Gerade ein Freigänger kann sich so schnell mal verletzen und eine OP benötigen.

Ich will mal wissen was ihr machen würdet wenn ihr in so eine Lage kommt.
Die Tiere abschaffen wie ihr meintet? Da müsst ihr eure Tiere aber sehr lieben...
Manchmal bedeutet Liebe zum Tier genau das. Wenn ich gerade von der Situation mit dem gebrochenen Bein ausgehe: Ist es Tierliebe, wenn ich das Tier wegen so etwas einschläfern lasse? In meinen Augen nicht, denn wenn ich mein Tier liebe, will ich, dass es lebt.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #179
Und bin ich jetzt ein schlechter Tierhalter, weil ich das Leben meiner Tiere über mein eigenes stelle?

Genau das tust du eben nicht.
Du siehst sie lieber tot als in den Haenden anderer.
Du hast sie lieber als Therapiersatz fuer dich als bei Menschen, die sich auch die medizinische Versorgung leisten koennen.
Du stellst dein Leben ueber das der Tiere. Nicht andersrum.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #180
Na wenn ich das Geld für einen Hund hätte, sähe es anders aus. ;) In meiner jetzigen Situation - würde sich meine Katze ein Bein brechen zB. - wüsste ich nicht, was ich machen würde. Vielleicht eine Bank überfallen. *lach* Nein, im Ernst. Man reizt dann sehr wohl alle Möglichkeiten aus, aber als Hartzer bekommt man nunmal keinen Kredit. Und dafür legt man mal paar Groschen zur Seite. Das geht als Einzelperson mit Hartz 4 auch noch grade so. Wobei es immer drauf ankommt, aber das muss ich ja nicht weiter ausführen... Also wenn ich wirklich kein Geld hätte, müsste ich meine Katze dann einschläfern. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, zu helfen. Aber da wird man auch kreativ. Das Erlösen wäre wirklich das letzte Mittel, wenn wirklich gar kein Geld aufgetrieben werden kann, um wenigstens Ratenzahlung zu schaffen. Aber die ist mit Hartz auch durchaus möglich, so ist das nicht. Man kann auch mit Hartz 4 Möglichkeiten finden, Geld zu bekommen. Ich finde es aber echt unterirdisch, wenn einem Menschen die Anschaffung eines Tieres "untersagt" wird, nur weil er angeblich kein Geld hat. Geld hat man immer, und wenn man selbst mal nichts isst. Hatte ich alles schon, um meine Nager durchzubringen mit 5€ die Woche habe ich auch eine Weile gehungert. Und bin ich jetzt ein schlechter Tierhalter, weil ich das Leben meiner Tiere über mein eigenes stelle? Ich denke mal eher nicht... Und darum wollte ich einfach mal meine Meinung zu den ganzen Pauschalisierungen und Diffamierungen loswerden...

entschuldige bitte, aber das alles klang in deinem anderen post noch ganz ganz anders und ich finde es ziemlich unverschämt wie du dich nun windest und so tust als hättest du das vorherige weder gesagt noch gemeint.

du sprichst hier ständig davon geld aufzutreiben. wofür denn? du gehst ja nicht zum tierarzt, weil du denen nicht traust und das selbst machst - so hast du es geschrieben.
das erlösen da sletzte wäre kommt aus deinem beitrag auch absolut nicht so raus. du versteifst dich hier total auf dinge die niemals so gesagt wurden wie du es hinstellst. wechselst aber selbst nebenbei mal eben die fronten. wie soll man denn anständig mit dir diskutieren, wenn du alle 5 minuten deine ansichten änderst?

Also wenn ich wirklich kein Geld hätte, müsste ich meine Katze dann einschläfern.
Geld hat man immer

Und bin ich jetzt ein schlechter Tierhalter, weil ich das Leben meiner Tiere über mein eigenes stelle?
Ich finde langsam wieder Zugang zu Menschen, mir geht es gesundheitlich ein wenig besser, es gibt keinen Grund ohne Tier zu leben.

Ich finde es aber echt unterirdisch, wenn einem Menschen die Anschaffung eines Tieres "untersagt" wird, nur weil er angeblich kein Geld hat.
Wenn eine OP nunmal nicht drin ist, ist sie nicht drin. Dann lieber erlösen als es lange leiden zu lassen. Ich sehe darin kein Verbrechen.


Und darum wollte ich einfach mal meine Meinung zu den ganzen Pauschalisierungen und Diffamierungen loswerden...
du glänzt ja hier mit unlogiken und bist wütend auf aussagen die hier gar nicht kamen. aber ich würde dennoch gern wissen wo GENAU du all sowas herausgelesen hast. wenn ich mir die widersprüchlichkeit deiner aussagen angucke habe ich da allerdings wenig hoffnung.

ganz ehrlich? du hast keine fundierte, selektierte meinung und bist einfach mal gegen irgendetwas. du bist nicht in der lage dich auf konkrete aussagen zu beziehen, regst dich aber kräftig auf. regst dich über dinge auf die hier nie gefallen sind. eigentlich trägst du hier nichts konkretes bei, nimmst keinen konkreten bezug zu den aussagen hier sondern bringst einfach mal einen rundumschlag.

was willst du mit deiner meinungsäußerung eigentlich erreichen? du haust um dich, wechselst im minutentakt deine ansichten, bist undifferenziert und unkonkret. du diskutierst nicht, du pauschalisierst und bist über dinge empört die hier nicht stehen. ich will dir keineswegs das recht auf beteiligung an dieser diskussion absprechen. aber dann diskutiere doch bitte auch und nimm doch mal bezug auf das wa sman hier sagt anstatt einfach nur wahllos mal "dagegen" zu sein.
 
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