Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel?

Diskutiere Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Diese Gruppendynamik erkennt man hier doch gut, auch wenn vorher der Kontakt nicht da war wird hier auf anders denkenden "rumgehackt". @urizen...
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  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #21
Diese Gruppendynamik erkennt man hier doch gut, auch wenn vorher der Kontakt nicht da war wird hier auf anders denkenden "rumgehackt".

@urizen ,In jeder grösseren Stadt gibt es Einrichtungen wo Bedürftige sich Hife für ihre kranken tiere holen können,die werden dann kostenlos oder gegen einen kleinen aufpreis Tierärztlich versorgt.
Weiterhin glaube ich das Tiere die auch weniger Hochwertiges also billigeres Fressen bekommen gut leben können.
Manchmal ist es auch so das Menschen Tiere hatten, manchmal Jahrelang, bevor sie in eine Finanzielle Notlage gerieten.
Möchztest Du wirlich das die Tiere dann ins Heim kommen,und diese Menschen noch mehr gestraft werden?
Ich liebe und respektiere Tiere so sehr das ich sie nicht mal esse,verliere aber auch die Menschen zu den Tieren nicht aus den Augen.


Liebe Grüsse
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #22
florett nun versuch bitte die Leute hier zu verstehen. Sie meinen es nicht böse, aber man kann sich um ein tier nicht kümmern, wenn man es nicht versorgen kann.
Was nützt es zb. der katze wenn sie jeden tag 110% liebe bekommt, aber nichts zum fressen?
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #23
Off-Topic
Wenn mich hier irgendjemand meint, mit festgefahren oder sonstiges, soll er ruhi meinen Namen sagen, ich will mich ändern.:lol: Man weiß ja nie wie man über mich denkt ;)


Sooo...
also ich finde schon, dass man auch mit wenig Geld, Tiere halten kann, aber dann doch bitte nur in seinem Budget. Auch ein Kaninchen kann man so lieb haben wie einen Hund, z.b.. Man sollte aber immer was auf der hohen Kante haben. Auch wenn es erstmal nur 400€ sin z.b. Und einen TA mit Ratenzahlung würde ich auch empfehlen.
Aber wenn man ein Tier nicht arterecht halten kann & im Notfall kein geld hat, dann kauft euch bitte keine Tiere. Am Ende sind doch wirklich nur die Tiere die notleidenen.
Wenn ihr für die Wellies keinen artgerechten Käfig habt(Ich weiß ja nicht wie groß der ist) dann sucht doch BITTE neue Besitzer. Das Tier leidet doch sonst nur darunter.
Und mach bitte nicht die Leute so an, niemand will dir was böses & sie schreiben ganz normal. Sie meckern nicht & nichts. Da kenn ich es hier schon schlimmer.:?

Viele denken, die wollen einen was böses hier, aber so ist dem nicht. Ich dachte auch immer, die meckern, aber wenn man hier länger ist, merkt man, dass alle nur FÜR die Tiere "Sprechen" und niemals dem Menschen was böses wollen, auch wenn man es manchmal denkt. ;)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #24
Manchmal ist es auch so das Menschen Tiere hatten, manchmal Jahrelang, bevor sie in eine Finanzielle Notlage gerieten.
Möchztest Du wirlich das die Tiere dann ins Heim kommen,und diese Menschen noch mehr gestraft werden?

Du holst jetzt aber weit aus.

Zeige bitte die Stelle im Forum, wo jemandem, der ploetzlich in eine finanzielle Krise gekommen ist, geraten wurde, dass er seine Tiere abgeben soll, weil er sie vllt in Zukunft nicht versorgen kann, wenn ein Unfall passiert oder sie krank werden. Zeige diese Stelle.

Was du bisher kritisiert hast, ist das Abraten der Anschaffung, wenn die finanziellen Moeglichkeiten im Notfall nicht gegeben sind.
Ist ja schoen und gut, wenn du Hartz IV lern raets sich einen Schaeferhundwelpen anzuschaffen, der womeoglich in einem Jahr eine 4000 Euro teure Hueft-OP braucht. Kannst du gern machen. Usern, die vor einer solchen finanziellen Belastung standen und es nicht mal eben aus der Portokasse zahlen konnten, warnen dann eben vor sowas.

Und die Institutionen in groesseren Staedten, die du ansprachst, helfen auch nicht immer den Leuten ausserhalb der Staedte. Oft ist die Hilfe nur auf Einheimische beschraenkt.
Es ist also keine Loesung. Schon gar nicht, wenn das Tier trotz eigener Notlage angeschafft wird. Da uebernehmen die zum Teil auch nichts.

Warum muss ein Mensch, der selbst kaum etwas zu essen hat, sich Tiere anschaffen, die enorm finanziell ins Gewicht fallen - von Anschaffung, Versorgung und Tierarzt ?
Warum nicht einen Schritt zurueck gehen, wenn es unbedingt ein Tier sein muss ? Oder freiwillig helfen ?
Warum muss es der eigene Schaeferhund sein, um beim obigen Beispiel zu bleiben ? Und warum genau jetzt und nicht, wenn man sich aus dem Loch gebuddelt hat und sich und dem Tier ein wuerdiges Leben bieten kann ? Mit jeglicher Tierarztversorgung ohne dass man Schnorren muss ?
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #25
florett nun versuch bitte die Leute hier zu verstehen. Sie meinen es nicht böse, aber man kann sich um ein tier nicht kümmern, wenn man es nicht versorgen kann.
Was nützt es zb. der katze wenn sie jeden tag 110% liebe bekommt, aber nichts zum fressen?

Ich kenne viele Leute die wenig Geld haben. Deren Tieren geht es nicht schlechter, als denen von Leuten, die ein dickes Konto haben. Gute und schlechte Tierhalter gibt es in allen Schichten.

Nach der Meinung vieler hier dürfen nur gut betuchte Tiere halten, die Anspruchsvoller als ein Mäuschen sind. Alle die kein dickes Konto haben, lassen ihre Tiere im Notfall im Stich? Im Gegenteil. Selbst viele die kaum ein Hemd überm Hintern haben, suchen und finden Möglichkeiten, ihren Tieren die nötige Behandlung zukommen zu lassen.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #26
Aber es gibt da ja diesen Unterschied:

Fall 1: Person X hat seit 10 Jahren Hund Wuffi. Plötzlich gerät diese Person in einen finanziellen Notstand und zu allem Übel hat Wuffi eine Krankheit, die er ohne bestimmte Therapien nicht überlebt.

Fall 2: Person Y lebt seit Jahren von Hartz IV und findet aus diversen Gründen keinen Job. Dennoch möchte sie um jeden Preis einen Hund.

Ich weiß 100%, dass in diesem Forum NIEMAND bei Fall 1 dazu raten würde, den Hund abzugeben. Denn genau dort greifen dann die Organisationen ein, die genau für solche Fälle einen Zuschuss geben können. In solchen Fällen würde auch niemand sagen, dass die Person ein Tierquäler ist oder gar ungeeignet, weil sie kein Geld hat. Im gegenteil, hier wurde schon ab und an mit Spenden geholfen.

In Fall 2 würden aber sicherlich viele von dem Hund (zurecht) abraten. Wieso? Weil sie wusste, dass sie nicht genug Geld aufbringen kann, wenn mal etwas ist - und ja, das macht die Person auch für mich "ungeeignet" für einen Tierhalter. Wenn sie so tierlieb ist, gibt es genug Einrichtungen, wo man sich mit Tieren beschäftigen kann, ohne direkt die volle finanzielle Verantwortung zu tragen.

Das sind aber unterschiedliche Fälle und müssen auch als solche unterschiedlich behandelt werden. Ich finde das nicht menschenverachtend und ich finds auch ziemlich fies, wenn man als solcher dargestellt wird. Ich halte auch bestimmte Tiere nicht, weil es Platz oder Finanzen nicht hergeben. Das nenne ich Vernunft :eusa_think: Vielleicht reagiere ich auch nur so empfindlich, weil ich erst 3000 Euro blechen durfte, damit mein Hund nicht stirbt...
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #27
Florett:
Bei mir nicht. 200 Einwohner haben wir hier, die nächstgrößere Stadt hat was um die 30.000 und auch dort glaube ich nicht, dass es so etwas gibt.
Dafür ist die Stadt noch zu klein.
Wenn es diese Möglichkeit für einen Tierhalter gibt, dann wäre das eine Option.
Es gibt aber eben auch viele Orte, an denen du keine Hilfe bezüglich eines Haustieres bekommst.

Manchmal ist es auch so das Menschen Tiere hatten, manchmal Jahrelang, bevor sie in eine Finanzielle Notlage gerieten.

Da kommt es auf den Grad der Notlage an.
Wenn ich nicht einmal Futter kaufen kann,ohne selber ernährungstechnisch in Schwierigkeiten zu geraten, dann würde ich eine Vermittlung andenken, wenn dieser Zustand dauerhaft sein sollte.
Engpässe hat fast jeder mal- sie sollten aber dann auch irgendwann mal wieder vorbei sein.

Es geht hier auch eher um die Anschaffung.
Wenn ich weiß, dass ich so und so viel Geld im Monat habe, dann schaffe ich mir ein Tier an, das ich auch im Notfall mit diesem Geld versorgen kann.
Ich hätte sehr, sehr gerne noch binnen der nächsten 2 Jahre einen Bussard.
Da ich aber so ohne Weiteres mit dem Geld nicht hinkomme (vorallem eventuelle TA-Kosten wären sehr hoch), muss ich diesen Wunsch eben noch ein paar Jahre zurückstellen.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #28
Diese Gruppendynamik erkennt man hier doch gut, auch wenn vorher der Kontakt nicht da war wird hier auf anders denkenden "rumgehackt".

@urizen ,In jeder grösseren Stadt gibt es Einrichtungen wo Bedürftige sich Hife für ihre kranken tiere holen können,die werden dann kostenlos oder gegen einen kleinen aufpreis Tierärztlich versorgt.
Weiterhin glaube ich das Tiere die auch weniger Hochwertiges also billigeres Fressen bekommen gut leben können.
Manchmal ist es auch so das Menschen Tiere hatten, manchmal Jahrelang, bevor sie in eine Finanzielle Notlage gerieten.
Möchztest Du wirlich das die Tiere dann ins Heim kommen,und diese Menschen noch mehr gestraft werden?
Ich liebe und respektiere Tiere so sehr das ich sie nicht mal esse,verliere aber auch die Menschen zu den Tieren nicht aus den Augen.


Liebe Grüsse

Plötzliche finanzielle Notlagen sind doch aber ein ganz anderer Schuh, darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, ob ich meine Tiere prinzipiell finanziell betreuen kann. Bei aller Tierliebe, wenn ich mit dem Tier nicht zum TA gehen kann, für Notfälle nicht aufkommen kann, dann verzichte ich eben.

Tiere kosten nun mal Geld. Hunde und Pferde zum Beispiel können extrem teuer werden, hinten dran würd ich jetzt mal die Katzen setzen, vom finanziellen Aufwand her. Wenn ich das Geld im Notfall nicht auftreiben kann, was dann?

Ich zum Beispiel bin allein, ich hab niemanden, den ich um Geld fragen könnte, aber dank meiner guten beruflichen Situation kann ich es eben auch Risikieren im Notfall einen Kredit aufzunehmen. Hätte ich diese Möglichkeit nicht, dann wären meine Katzen NUmmer 3 und Nummer 4 nicht eingezogen

Es ist einfach verantwortungsvoll vorher zu überlegen, ob ich mir ein Tier prinzipiell leisten kann und alle anforderung erfüllen kann,d ie das Tier mit sich bringt (was oftmals eben zum Beispiel auch Artgenossen bedeuet). Kann ich mir das nicht leisten, dann verzichte ich eben. Denn was nützt es dem Tier, wenn ich das Geld für eine lebensnotwendige OP nicht aufbringen kann oder für teuere Medikamente?
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #29
Irgendwie dreht man hier einem die Worte im Munde herum.

Ich hab mit keinem Wort gesagt, dass Leute mit einem Kontostand von unter x keine Tiere halten dürfen! Ich habe des weiteren nie gesagt, dass man sich ein bestimmtes Futter leisten können muss. Notlagen sind eine ganz andere Situation. Hier geht es um die Anschaffung eines Tieres und nicht darum, ob man sein Tier in einer bestimmten finanziellen Situation abgeben muss. Solche Notfallhilfen sind für Menschen da, die unverschuldet in eine Notsituation gekommen sind und sich den Tierarzt nicht leisten können. Diese Ressourcen einfach so zu nutzen, weil es sie gibt und ich mir daher einen Hund leisten kann, ist definitiv nicht richtig. Zumal es auch so ist, dass sie oftmals auf ein Tier pro Haushalt begrenzt sind.

Meine Aussage war lediglich die, dass im Krankheitsfall dem Tier durch finanzielle Mittel eine tierärztliche Versorgung gewähren kann. Und auch bei mir hat es einen Grund, warum ich 2 Rennmäuse, 4 Hamster und nur einen statt 2 Hunde habe. Es ist nunmal so, dass man für einen Hamster selten mehr als 100€ +/- für eine Op zahlt und bei Hund und Katze eben wesentlich mehr. Glaub mir, ich weiß wie teuer so ein Hund ist... wenn meiner gesundheitlich fertig "überarbeitet" ist, stecken 8000€ in seiner Hüfte + die ganzen laufenden Kosten.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #30
Ich kenne viele Leute die wenig Geld haben. Deren Tieren geht es nicht schlechter, als denen von Leuten, die ein dickes Konto haben. Gute und schlechte Tierhalter gibt es in allen Schichten.

Nach der Meinung vieler hier dürfen nur gut betuchte Tiere halten, die Anspruchsvoller als ein Mäuschen sind. Alle die kein dickes Konto haben, lassen ihre Tiere im Notfall im Stich? Im Gegenteil. Selbst viele die kaum ein Hemd überm Hintern haben, suchen und finden Möglichkeiten, ihren Tieren die nötige Behandlung zukommen zu lassen.

ich wollte auch nicht sagen, das es nicht möglich ist. ich selbst habe auch nicht extrem viel zu verfügung (halbwaise, kindergeld) trotzdem kommt bei mir ein hamster hinzu. ich bin mir der kosten bewusst, und auch das ich für den TA aufkommen muss. Die notratten meiner freundin hingegen würde ich nicht aufnehmen, allein das futter könnte ich monatlich tragen, egal wieviel liebe ich für die 3 racker übrig habe und wieviel ich mache.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #31
Ich denke es kommt einfach drauf an, wie man es verpackt.
Zu sagen, dass ein Mensch, der Hartz4 bekommt keine Tiere halten soll, finde ich dreißt.
Zu sagen, dass dieser Mensch keinen Hund halten sollte, ist hingegen etwas anderes.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #32
Ich denke es kommt einfach drauf an, wie man es verpackt.
Zu sagen, dass ein Mensch, der Hartz4 bekommt keine Tiere halten soll, finde ich dreißt.
Zu sagen, dass dieser Mensch keinen Hund halten sollte, ist hingegen etwas anderes.

Ich würde auch nicht sagen, dass ein Mensch der Hartz IV bekommt, keinen Hund halten sollte. Auch nicht, dass er sich keinen anschaffen sollte. Es kommt einfach auf den Menschen an und darauf, was er für sein Tier tun würde. Ich habe soviele Leute kennengelernt, die für ihre Tiere auch mit dem wenigen Geld super sorgen. Und auch deren Tiere werden tierärztlich behandelt und sogar operiert, wenn es nötig ist. Vielleicht können sie den Betrag nicht bar auf den Tisch legen. Dann wird eben in Raten gezahlt. Es ist immer die Frage, was ein Mensch für sein Tier zu tun bereit ist.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #33
Ich würde auch nicht sagen, dass ein Mensch der Hartz IV bekommt, keinen Hund halten sollte. Auch nicht, dass er sich keinen anschaffen sollte. Es kommt einfach auf den Menschen an und darauf, was er für sein Tier tun würde. Ich habe soviele Leute kennengelernt, die für ihre Tiere auch mit dem wenigen Geld super sorgen. Und auch deren Tiere werden tierärztlich behandelt und sogar operiert, wenn es nötig ist. Vielleicht können sie den Betrag nicht bar auf den Tisch legen. Dann wird eben in Raten gezahlt. Es ist immer die Frage, was ein Mensch für sein Tier zu tun bereit ist.
Unterschreibe ich so 100%. Danke :clap:
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #34
@ nieror,Du möchtest das ich dir die Stelle im Forum zeige wo dies oder das steht? Dann zeige Du mir bitte die Stelle wo ich einem Harzer rate sich einen Schäferhundwelpen zukaufen
@ colie, ich sagte nicht das Du das meintest mit den 1000 Euro auf dem Konto.Ich habe das hier mal gelesen.

Und die Diskusion läuft sich genau dahin was vielleicht die User meinen wenn sie sich hier nicht wohlfühlen oder wieder gehen.
Wenn ich bedürftig wäre und würde lesen das ich nach Auffassung einiger keine Tier halten darf wäre es bestimmt nicht das Richtige Forum für mich.
Vielleicht sollte man auch Andere Tierhaltungsformen versuchen zu Respektiereen, denn es steht auch immer ein Mensch dahinter! Welcher auch Respekt verdient.

Wenn wir mal von der Tierärztlichen Versorgung weggehen traut sich doch hier im Hundeforum auch niemand zu sagen das er sich zB eine Hundesachule oder einen Trainer nicht leisten kann . Derjenigewird hier dann wirklich extrem angegangen.

Ich weiss nicht ob Ihr alle Reich seit oder wieso Ihr Menschen ein Recht auf Tiere absprecht.
Wenn jetzt so wie ihr es wünscht alle Bedürftigen ,Punks,Obdachlosen usw ihre Tiere ins Heim bringen wäre das Eure Lösung?

Wo bleiben denn die Menschen deren einziger Lebensinhalt ihr Tier ist?

Ich bin wirklich erschrocken über manche Aussagen hier:(


Liebe Grüsse



 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #35
Ehm du drehst hier alles wieder um.:shock:
Sie sagten, dass man sich keinen Hund anschaffen soll, wenn man es sich nicht leisten kann. Also ÜBERHAUPT nicht. Es kommt doch wirklich wie die anderen auch schon sagten, immer darauf an, was man macht. Wenn man eine Familie hat, die einem den Rücken stärken, wenn man mal Geld fürs Tier braucht, dann ist es doch schön. Oder wenn man einen TA hat, der es in Raten zahlung macht. ;)
Aber wenn man einen Hund sich anschafft & dann nicht mit dem Geld über die Runden kommt, z.b. sich selbst nichtmal versorgen kann, dann wäre es doch idiotisch sich einen Hund anzuschaffen, oder? o_O
Selbst für Kaninchen & Meerschweinchen zahle ich ja schon ohne TA im Monat um die 30-40€ und für die katzen zahlen wir bestimmt das doppelte & für Hunde dann erst? o_O

Also drehe hier bitte nicht alles wieder um. ;)

Und da wären wir wieder bei der Situation alles doppelt und dreifach zu sagen.:mrgreen: Wenn einer es immer wieder umdreht, die Wörter, dann muss man es doch tausendmal hintereinander schreiben.:silence:

Lieben Gruß
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #36


Ich bekomme Harz 4 und habe auch Tiere.
Jedoch solche, die mein Budget nicht ausbeuten und ich auch über die Runden komme.
Momentan habe ich nur Mäuse und bis vor kurzem noch einen Hamster.

Ich verstehe was du meinst, mit diesem Perfektionismus, den hier viele aufgezwungen bekommen...
Aber sag mir eins:
Handle ich verantwortungsvoll, wenn ich mir jetzt einen Hund hole, obwohl ich selber kaum über die Runden komme?
Ich hätte doch so gerne einen Hund!
Wenn er mal eine Phase in seinem Leben bekommt, in der ich vllt Wöchentlich mit ihm zum TA muss...Ich hätte kein Gelt dazu.
Bin ich dann Tierlieb, wenn ich trotzdem einen Hund aufnehme, auch wenn ich weis, dass ich momentan im Notfall keine TA-Kosten begleichen könnte und ihm kein gutes Futter kaufen könnte und ihm keine Hundeschule gönnen könnte und und und...

Das Tier kann nichts dafür, wenn ich es wegen mangelndem Geld kein gutes Leben geben kann, denn das liegt alleine in meiner Verantwortung...
Man muss einfach schauen, was möglich ist, bei mir sind es momentan nur Kleintiere, weil diese selten krank werden, die TA- und Futterkosten niedriger sind, als bei Hund und Katz und ich Vor- und Nachmittags nicht da bin.
Ja, ich habe wenig Geld! Jedoch habe ich genug, um mich um meine Mäusels zu kümmern, dann bin ich eben Monatlich 20€ mehr los, aber das kann ich mir leisten.

Ich alleine bin dafür verantwortlich, ob meine Tiere nun gutes Futter bekommen und im Notfall auch zu einem TA dürfen, denn sie haben sich nicht ausgesucht, dass ich nun ihr Frauchen bin. Und sorry, wenn man dann selbst bei den Anschaffungskosten zu geizig ist, ein artgerechtes Gehege zu besorgen, dann sollte man es lieber ganz lassen... Tiere kosten nun mal Geld.

Meine Meinung dazu...

Ich mag mich Entes Worten nur uneingeschränkt anschließen...
Eine sehr gute Freundin von mir bekommt auch Hartz4, und sie hätte soooo gern wieder Katzen (hatte sie früher) oder einen Hund (hatte sie früher auch) - aber sie weiß genau, sie kriegt das finanziell nicht gebacken.
Sie hat mir mal vorgerechnet, was sie an Geld im Monat so bekommt, und was sie so an Ausgaben hat (und sie ist wirklich sparsam, geht nur bei Discountern einkaufen, hat keinen PC, keine Spülmaschine, keinen Trockner etc...) Sie spart, wo sie kann... und hat trotzdem gerade mal genug zum Leben - ein Tier wäre da völlig undenkbar.... Wir haben ihr jetzt ein paar Urlaubs-Hunde-Sitter-Jobs vermittelt, wo sie sich ein paar Euro dazuverdient und gleichzeitig eben einen Hund zu betreuen hat - darüber ist sie unendlich glücklich...
Ein eigenes Tier zu finanzieren, wäre, wie gesagt, für sie völlig undenkbar...

Ich bin auch der Meinung - so hart das klingt - man muss vorher durchrechnen, ob man dem Tier zeitlich und v.a. auch finanziell gerecht werden kann - wenn man das kann, ist das super; wenn man das nicht kann, sollte man es dem Tier zuliebe von vornherein lassen, damit nicht am Ende alle unglücklich sind...

LG, seven
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #37
Es gibt genug Leute, die zurückstecken, damit es den Tieren gut geht.

Ich bin momentan selbst Hartz IV Empfängerin (und dank der deutschen Bürokratie erhalte ich meine Leistung nicht regelmäßig :roll:) und wir haben uns trotzdem Katzen geholt. Na und? Dann kauf ich halt nicht immer das teuerste Zeug. Geh nicht, wie viele andere, jedes WE saufen und Party machen. Und wichtige Dinge für mich fallen halt auch mal weg. Ich ziehe es trotzdem vor, das Geld für unsere Katzen und meine Terrarientiere auszugeben.

Dass es idiotisch ist, ist deine Meinung. Wenn man ein Herz für Tiere hat und trotz der Tatsache, dass man selbst gerade so über die Runden kommt, ihnen ein Zuhause geben will, dann ist es alles eine Sache der Organisation und der Disziplin. Ich sehe gar nicht ein, warum Menschen, die davon gar nicht betroffen sind und es nicht selbst "durchmachen", sich da soeine Meinung bilden, erstrecht eine negative. Finde ich dreist.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #38
I
Eine sehr gute Freundin von mir bekommt auch Hartz4, und sie hätte soooo gern wieder Katzen (hatte sie früher) oder einen Hund (hatte sie früher auch) - aber sie weiß genau, sie kriegt das finanziell nicht gebacken.

Es ist doch in Ordnung, wenn sie meint, dass sie es nicht gebacken bekommt. Ich weiss, dass es viele können und tun. Deshalb sollte man eben nicht generell sagen, dass Leute die wenig haben, generell nicht in der Lage sind, ihre Tiere nicht vernünftig zu versorgen. Und eben dass lese ich in einigen Beiträgen.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #39
@ Maische,Danke für Deine Masregelung;)

Ich bin der Auffassung das jeder Mensch das Recht hat eigene Entscheidungen zu treffen ob Arm oder Reich.
Wer bin ich denn das ich Anderen sagen will was sie dürfen und was nicht.
Das ich sage wenn dies dann das und wenn nicht darfst Du nicht.

Ich finde das nunmahl Respektlos, und möchte auch nicht das mir " Gutmenschen" sagen was gut und richtig ist.


Tiere hin Tiere her, Menschen sind auch wertvoll....
Und meine Meinung ist das jeder Mensch in seinen Entscheidungen Respektiert werden sollte ob es gute oder Schlechte sind.
Ich werde nicht entscheiden wer was darf, dafür fehlt mir die Befugnis.
Und Respektlos finde ich es auch.
Anderen Menschen zu sagen Du sollst Dir kein Tier anschaffen....

Liebe Grüsse
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #40
Es gibt genug Leute, die zurückstecken, damit es den Tieren gut geht.

Ich bin momentan selbst Hartz IV Empfängerin (und dank der deutschen Bürokratie erhalte ich meine Leistung nicht regelmäßig :roll:) und wir haben uns trotzdem Katzen geholt. Na und? Dann kauf ich halt nicht immer das teuerste Zeug. Geh nicht, wie viele andere, jedes WE saufen und Party machen. Und wichtige Dinge für mich fallen halt auch mal weg. Ich ziehe es trotzdem vor, das Geld für unsere Katzen und meine Terrarientiere auszugeben.

Dass es idiotisch ist, ist deine Meinung. Wenn man ein Herz für Tiere hat und trotz der Tatsache, dass man selbst gerade so über die Runden kommt, ihnen ein Zuhause geben will, dann ist es alles eine Sache der Organisation und der Disziplin. Ich sehe gar nicht ein, warum Menschen, die davon gar nicht betroffen sind und es nicht selbst "durchmachen", sich da soeine Meinung bilden, erstrecht eine negative. Finde ich dreist.

Ich möchte mal kurz festhalten, dass ich jahrelang von harz iv leben musste. Ich kann also durchaus einschätzen, was möglich ist und was nicht inkl. fehlenden Geldes, weil das Amt wieder mal so lange braucht. Gerade deswegen, weil ich weiß wie es ist, mit harz iv zu leben, seh ich Tierhaltung da sehr kritisch, besonders wenn man sich dann noch neue Tier anschafft.

Das es viele Leute gibt, die für ihre Tiere zurückstecken, bezweifelt gar niemand. Ich würde mich eher von Toastbrot ernähren, als dass meine Tiere zurückstecken sollen. Aber gerade in einer finanziell schwierigen Aussgangssituation noch Tier anzuschaffen, halte ich für sehr unbedacht.
Als Harz iv-Empfänger kann man mal nicht so eben ein Tiersparbuch anlegen, dass bei Notfällen herhalten kann. Das funktioniert nicht.

Und auch wenn ich mich jetzt nicht damit beliebt mache, aber wie heir schon mal gesagt wurde, Haustiere sind Luxusgegenstände und Harz IV ist für so was überhaupt nicht gedacht.
 
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