Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel?

Diskutiere Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; @sanni Ich tu mich mit der Argumentation schon ein wenig schwer, auch wenn sie durchaus nachvollziehbar ist. Wir haben uns das durchgelesen und...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #61
@sanni
Ich tu mich mit der Argumentation schon ein wenig schwer, auch wenn sie durchaus nachvollziehbar ist. Wir haben uns das durchgelesen und uns gingen sofort die Menschen durch den Kopf, denen das Tier nicht nur Halt im Leben gibt, sondern deren Lebensinhalt es ist. Wir denken da vor allem an ältere Menschen. Und da widerum jene, die mit sehr geringer Rente auskommen müssen. Da war das Tier in der Regel schon da bevor man Rente bezog. Was sollen die machen? Das Tier abgeben und selber daran zerbrechen? Wie oft ist das Tier für sie der einzige Kontakt den sie noch pflegen können. Was da der Verlust des Tieres bedeuten würde, kann man sich leicht ausmalen. In der Regel sind es doch genau jene Menschen, die lieber aufs Essen verzichten und dafür Ihr Tier versorgen. Und doch kommt es oft vor das das Geld nicht reicht. Müssen die sich tats. darauf einstellen Ihr Tier abzugeben? Genau da fängt diese Argumentation an zu bröckeln. Sie hatten eben nicht das Glück sich einen Teil ihres Geldes zur Seite zu legen, um im Notfall etwas zu haben. Bei dieser Argumentation wird der Tierschutz und auch das menschliche Miteinander ad absurdum geführt.
Und wer nun denkt, dass es da doch für den Einzelfall hier oder da Hilfen gibt, dann mag das wohl stimmen. Aber eben nur für den Einzelfall. Und in Deutschland gibt es viele alte Menschen und es werden immer mehr. Und der Anteil derer die mit sehr geringer Rente auskommen müssen steigt somit auch an. Und zwar überproportional weil die Renten immer geringer werden.
Statt auf sie mit den Fingern zu zeigen, sollte sich eher eine Bereitschaft durchsetzen diesen Menschen zu helfen. Denn letztlich hat jeder ein Recht auf SEIN Tier. Mir ist allerdings auch klar, dass in unserer hemdsärmeligen erfolgsorientierten Gesellschaft das Wort Solidarität recht klein geschrieben wird.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #62
Deswegen würde mich mal interessieren ab welcher Summe man "geeignet"wäre.

Mich würde interessieren, mit welchem Recht ein Mensch ein Tier halten darf, wenn er nicht für die Tierarzt kosten aufkommen kann?
Was würden diese Menschen machen, wenn es keine möglichkeiten gibt die Rechnung auf z.b.Raten zu zahlen?
Im Tierschutz gesetz Steht:
§ 1

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

§ 2

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, 1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
2.darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
3.muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Quelle:

Dazu gehört auch, das einem Tier eine angemessene Verpflegung im Krankheitsfall geleistet werden kann.
Wenn ein Halter dieses aber nicht kann, weil ihm von anfang an bewusst war, das etwas passieren kann und er keine Rücklagen oder aber keine 100€ im monat für Medikamente und Tierarzt hat.
Mit welchem Recht, dem Tier gegenüber, darf ein Halter sich dann ein Tier halten?
Wenn es bereits bei so kleinen Beträgen scheitert.
Und wir reden hier jetzt mal von Beträgen bis 200€.
Das man nicht grade 3.000€ auf er Kante liegen hat, ist bei vielen ja klar.
Aber irgendwo muss man sich das doch fragen.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #63
Ich hab jetz nicht alles gelesen.


Möchte aber zuerst mal sagen das ich hier im Forum absolut voll ung ganz unterstützt wurde als mein Arbeitgeber (jetzt Ex Arbeitgeber) einfach keinen Lohn zahlte.
Ich stand da mit nichts.

Hatte aber einen Hund , drei eigene Katzen und 2 Pflege Katzen.
Und nicht ein einziger sagte gib die Tiere ab.
Nein alle unterstützten mich wo sie konten ob mit Futterpaketen oder Tipps.

Dann zu allem übel wurde mein Hund schwer krank von einem Tag auf den anderen.
Sie war zwar krankenversichert aber auch da habe ich ja nur ein bestimmtes Kontngient(schreibt man das so?) .
Die Versicherung habe ich gemacht, um eben nicht dazustehen und zu sagen "kann ich mir nicht leisten) .

Ich weiss aber das meine Familie immer hinter mir steht und mein Ta Ratenzahlung macht.

Und ich hab allles machen lassen, von künstlichem Koma, zu Cortison einfach alles.
Hätte ein CT etwas genützt, hätte ich es gemacht, war kurz davor.
Ein Tumor im Kopf is aber nicht im CT sichtbar.

Leider schaffte es meine Lacy ( gut muss schon wieder weinen) leider nicht und ging über die Regenbogenbrücke.

Bei Gott, hätte ich nur einmal denken müssen, ich kann mir eine Behandlung nicht leisten, hätte ich mir das nie verziehen!
Ich hab nicht 1000 de euros aber ich sicher meine Tiere zum einen ab und zum anderen weiss ich das ich Menschen habe die sofort hinter mir stehen wenn ich Sie brauche.


So ich bin ja jetz arbeitslos.
Abgesehen davon , das in meinem Herz noch kein Platz für einen anderen Freund ist, fände ich es äußerst Egoistisch von mir wenn ich jetz los gehe und ohne Aussicht auf eine feste Arbeitsstelle , mir einen neuen Hund hole.
Nur weil ich jetz einen möchte muss dann am Ende der Hund leiden ??

Nein Nein, ich muss für mich und meinem Gewissen eine gewisse absicherung haben. Und das setzt eine feste Arbeitsstelle meiner Meinung nach vorraus.
Und damit denke ich zum wohle des Tieres und stecke dafür mein eigenes Bedürfnis zurück.

So ich hoffe jetzt hasst mich niemand ;)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #64
Also willst du sagen jeder der Geld hat kümmert sich nicht gut ? :roll:
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #65
Das sagt doch niemand.
Es geht nicht ums nicht wollen sondern ums können.

Es gibt welche die haben viel geld und denken sich "gut kauf ich ein neues"

Ich gebe mein letztes Hemd für meine Tiere und habe wie gesagt keine 1000de euros unterm Kissen.
Aber was ich tun kann tue ich und das ist zum beispiel in meinem fall warten bis ich wieder einen Job hab.

Meine jetzigen gebe ich deswegen ja auch nicht her. Aber schaffe mir auch kein neues an ,

EDIT



Sorry hab deinen Post falsch gelesen , Faro :)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #66
Also willst du sagen jeder der Geld hat kümmert sich nicht gut ? :roll:

Das wäre genauso falsch wie zu sagen, jeder der wenig hat, kann sich nicht kümmern.

@ ice.age, ist ein fester Job in der heutigen Zeit noch eine Garantie? Für wie lange? Dann also besser nie wieder ein Tier?
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #67
Das wäre genauso falsch wie zu sagen, jeder der wenig hat, kann sich nicht kümmern.

@ ice.age, ist ein fester Job in der heutigen Zeit noch eine Garantie? Für wie lange? Dann also besser nie wieder ein Tier?

Hab ich doch nicht gesagt oder?
Dann müsste ich meine jetzigen auch weggeben.

Ich wurde auch plötzlich abserviert und dann noch ohne Lohn.

Aber ich kann warten bis ein Job da ist, werde ich dann (aus nicht eigenen verschulden ) gekündigt steht das nicht in meiner Macht.
Jetzt zu warten bis ich mich finanziell erholt habe liegt sehr wohl in meiner Macht.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #68
Faro meinst Du mich?
Ich habe nur gesagt das ein grosses Finanzielles Polster nicht automatisch einen Besseren Tierhalter macht.

@ ice age es tut mir sehr leid was Du durchmachst.Ich hoffe der Schmerz lässt bald nach,und ich finde es toll was Du gemacht hast.

@Sanni,der Tierschutz verbietet auch Qualzuchten,hält sich auch Niemand dran.
Ich meine es nicht Böse aber mich würde einfach Interessieren wie die User darüber denken was das Minimum wäre um eine Hundehaltung zu gewährleisten.

Liebe Grüsse florett
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #69
Ich meine es nicht Böse aber mich würde einfach Interessieren wie die User darüber denken was das Minimum wäre um eine Hundehaltung zu gewährleisten.
Dazu habe ich dir bereits etwas geschrieben gehabt. ;)

@Jule, du fändest es auch ok, wenn ein Rentner, eine Katze halten würde, auf grund, dessen, das er kein Geld hat und sich nur eine Leisten würde?
Das bezweifel ich nämlich sehr Stark, da du die erste wärst, die auf die Mauer gehen würde. ;)
Und das meine ich keines Falls böses.

Aber, bitte, mit welchem Recht darf man sich ein Tier holen und sagen"ach, das Geld hab ich zwar nicht, aber ich hols und wenn was passiert, guck ich einfach, was ich tue."
Wenn ich mir bewusst ein Tier hole und weiss, das ich nicht einmal 100€im Monat über habe um zum Tierarzt zugehen, dann muss ich doch zum Wohle des Tieres darauf verzichten.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #70
Faro meinst Du mich?
Ich habe nur gesagt das ein grosses Finanzielles Polster nicht automatisch einen Besseren Tierhalter macht.

@ ice age es tut mir sehr leid was Du durchmachst.Ich hoffe der Schmerz lässt bald nach,und ich finde es toll was Du gemacht hast.

@Sanni,der Tierschutz verbietet auch Qualzuchten,hält sich auch Niemand dran.
Ich meine es nicht Böse aber mich würde einfach Interessieren wie die User darüber denken was das Minimum wäre um eine Hundehaltung zu gewährleisten.

Liebe Grüsse florett

Danke !
*10*
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #71
Man sollte das Für und Wieder gut abwegen, ich denke es kann sich jeder ein Tier halten, ich finde die Aussage das Menschen mit wenig Geld sich keins leisten sollten nicht toll.

Allerdings seh ich oft, das gerade Menschen mit wenig Geld ihre Tiere dann abgeben weil sie sich Behandlungen nicht leisten können, diese aber auf jeden mal zukommen können.

Wir verdienen beide Geld und mussten auch dieses Jahr mal eben 4000 Euro für unseren Hund bezahlen an Behandlungskosten, 400 Euro OP Kosten beim Kleintier und noch diverse 100ter für die Katzenrechnungen auch wir haben das nicht auf Tasche immer und haben uns ein Teil leihen müssen.

Ich finde es aber falsch das viele das gleichsetzen das z.b. Hartz4er sich keine Tiere leisten sollten, ich kenne viele die geben lieber ihr ganze Geld für ihre Katze aus und essen nur noch Brot als sich sonst ein Luxus zu gönnen, da sie ihr Tier abgöttisch lieben, aber ich kenn auch Menschen die gut verdienen die zu uns sagten, was das gibt ihr für einen Hund aus, da kannst dir ja ein Auto von kaufen (wozu haben wir doch) einen lebensfrohen Hund find ich viel schöner zu haben :mrgreen:
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #72
Aber, bitte, mit welchem Recht darf man sich ein Tier holen und sagen"ach, das Geld hab ich zwar nicht, aber ich hols und wenn was passiert, guck ich einfach, was ich tue."
Wenn ich mir bewusst ein Tier hole und weiss, das ich nicht einmal 100€im Monat über habe um zum Tierarzt zugehen, dann muss ich doch zum Wohle des Tieres darauf verzichten.

Dass is genau das was ich meine , ich weiss jetzt, wäre es einfach Scheis**.
Wenn ich doch genau weiß von Hartz 4 kann ich mir keinen Hund leisten.

Wenn ich dann unverschuldet in Not komme is das was anderes , da setzte ich das Tier nicht bewusst meiner Finanziellen Notlage aus.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #73
Mich würde interessieren, mit welchem Recht ein Mensch ein Tier halten darf, wenn er nicht für die Tierarzt kosten aufkommen kann?
Was würden diese Menschen machen, wenn es keine möglichkeiten gibt die Rechnung auf z.b.Raten zu zahlen?
Im Tierschutz gesetz Steht:




Quelle:

Dazu gehört auch, das einem Tier eine angemessene Verpflegung im Krankheitsfall geleistet werden kann.
Wenn ein Halter dieses aber nicht kann, weil ihm von anfang an bewusst war, das etwas passieren kann und er keine Rücklagen oder aber keine 100€ im monat für Medikamente und Tierarzt hat.
Mit welchem Recht, dem Tier gegenüber, darf ein Halter sich dann ein Tier halten?
Wenn es bereits bei so kleinen Beträgen scheitert.
Und wir reden hier jetzt mal von Beträgen bis 200€.
Das man nicht grade 3.000€ auf er Kante liegen hat, ist bei vielen ja klar.
Aber irgendwo muss man sich das doch fragen.

So steht es im Tierschutzgesetz. Nur möchte ich mal die Frage in Raum stellen: Wer hält sich eigentlich daran?

Wenn im §1 steht, dass das Tier ein Mitgeschöpf ist, so sehe ich nicht, dass das überhaupt schon definiert wurde. Das überlässt man der Justiz. Das Gesetz jedenfalls hat es nicht geregelt. Der Tierschutz ist seit 2002 im Grundgesetz verankert. Was hat sich geändert? Tiere sind rein rechtlich immer noch eine Sache. Daran hat sich auch durch Novellierungen des Tierschutzgesetzes nichts geändert. Viele Bauern verfahren mit "überzähligen" Katzen immer noch so wie sie es vor Jahrzehnten taten. Tiere werden vergewaltigt und es ist in Deutschland noch nicht einmal strafbar. Von den Ausnahmen, die das TSG zuläßt will ich gar nicht erst reden. Tierschutz ist in Deutschland immer noch eine Sache, die erkämpft werden muss. Und das tagtäglich, immer wieder aufs neue. Wir sollten nicht mit den Fingern auf andere Länder zeigen. Wir sind nichts besser. Denn letztl. hat das TSG ledigl. Alibifunktion. Praktisch hat es noch keinem Tier geholfen.
Nur der Eid eines TA verpflichtet ihn einem kranken Tier zu helfen. Unabhängig davon ob bezahlt wird oder nicht. Keineswegs das Tierschutzgesetz.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #74
So steht es im Tierschutzgesetz. Nur möchte ich mal die Frage in Raum stellen: Wer hält sich eigentlich daran?

Wenn im §1 steht, dass das Tier ein Mitgeschöpf ist, so sehe ich nicht, dass das überhaupt schon definiert wurde. Das überlässt man der Justiz. Das Gesetz jedenfalls hat es nicht geregelt. Der Tierschutz ist seit 2002 im Grundgesetz verankert. Was hat sich geändert? Tiere sind rein rechtlich immer noch eine Sache. Daran hat sich auch durch Novellierungen des Tierschutzgesetzes nichts geändert. Viele Bauern verfahren mit "überzähligen" Katzen immer noch so wie sie es vor Jahrzehnten taten. Tiere werden vergewaltigt und es ist in Deutschland noch nicht einmal strafbar. Von den Ausnahmen, die das TSG zuläßt will ich gar nicht erst reden. Tierschutz ist in Deutschland immer noch eine Sache, die erkämpft werden muss. Und das tagtäglich, immer wieder aufs neue. Wir sollten nicht mit den Fingern auf andere Länder zeigen. Wir sind nichts besser. Denn letztl. hat das TSG ledigl. Alibifunktion. Praktisch hat es noch keinem Tier geholfen.
Nur der Eid eines TA verpflichtet ihn einem kranken Tier zu helfen. Unabhängig davon ob bezahlt wird oder nicht. Keineswegs das Tierschutzgesetz.

Die Tierärzte wollen aber trotzdem das Geld sehen.
Und wenn sie das nicht sehen, behandeln sie auch irgendwann nicht mehr.

Du möchtest mir jetzt also sagen, nur weil es ein Tierschutzgesetz gibt, an das sich eh keiner hält, darf man nicht sagen"Bitte hole dir kein Tier, wenn du kein Geld hast?"
Tiere werden schliesslich auch misshandelt.
Soll ich nun jedem dazu raten,"hey, hast kein Geld, bitte hol dir dein Tier, wie du beim Tierarzt klar kommst, wirst du schon sehen."
Oder wie?

Also ist das Tierschutzgesetz ja praktisch ein Freifahrtsschein.
Warum mühe ich mich hier eigentlich tagtäglich mit meinen Kollegen und Usern ab um aufzuklären, wenn das Gesetz eh nur ein Alibi ist?
Ich kündige...
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #75
Dazu habe ich dir bereits etwas geschrieben gehabt. ;)

@Jule, du fändest es auch ok, wenn ein Rentner, eine Katze halten würde, auf grund, dessen, das er kein Geld hat und sich nur eine Leisten würde?
Das bezweifel ich nämlich sehr Stark, da du die erste wärst, die auf die Mauer gehen würde.
;)
Und das meine ich keines Falls böses.

Aber, bitte, mit welchem Recht darf man sich ein Tier holen und sagen"ach, das Geld hab ich zwar nicht, aber ich hols und wenn was passiert, guck ich einfach, was ich tue."
Wenn ich mir bewusst ein Tier hole und weiss, das ich nicht einmal 100€im Monat über habe um zum Tierarzt zugehen, dann muss ich doch zum Wohle des Tieres darauf verzichten.

Wer hat das gesagt? Wir haben von Rentnern gesprochen die mit ihren Tieren alt wurden. In der Regel schafft sich ein Rentner der halbwegs verantwortungsbewußt ist auch kein Tier mehr an. Schon allein weil er nicht weiß ob er es überlebt. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.
Wenn ich dann von Solidarität gesprochen habe, dann meine ich etwa folgendes. Im letzten Jahr kam ein älteres Ehepaar zu uns und wollte uns eigentlich 2 Katzen übergeben, die man bei ihnen aussetzte. Wir konnten sie nicht übernehmen und sie hätten sie auch gern behalten. Allerdings waren sie sehr ehrlich und sagten uns, dass Ihr Geld für beide nicht reichen würde. Also haben wir uns darum ein wenig gekümmert. Wir fanden für sie einen TA der sich auf Ratenzahlung einließ. Beim Futter und Streu konnten wir, wenn nötig auch helfen. Diese Menschen sind sehr dankbar und glücklich und den Katzen geht es blendend. Wenn man also helfen will kann man das auch.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #76
Schade das dieses Thema eine Riesenkluft zwischen Liebhabern und Verantwortungslosen aufwirft.
Wer sich zu welcher Kategorie zählt ist mir Wurscht.

Wobei sich die frage der Tierliebe weiterführen liesse übers Vegetarier sein,aber diese Diskusion hatten wir auch schon,
da werden dann die Tierliebhaber und Tierschützer schnell mal enttarnt.
Und das hat nichts mit Finanzen zu tun.

na ja,weiterführende Debatten scheinen hier nicht wirklich etwas zu bringen ausser Streit und das wollen wohl die wenigsten.

Liebe Grüsse florett
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #77
Wer hat das gesagt? Wir haben von Rentnern gesprochen die mit ihren Tieren alt wurden. In der Regel schafft sich ein Rentner der halbwegs verantwortungsbewußt ist auch kein Tier mehr an. Schon allein weil er nicht weiß ob er es überlebt. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.
Wenn ich dann von Solidarität gesprochen habe, dann meine ich etwa folgendes. Im letzten Jahr kam ein älteres Ehepaar zu uns und wollte uns eigentlich 2 Katzen übergeben, die man bei ihnen aussetzte. Wir konnten sie nicht übernehmen und sie hätten sie auch gern behalten. Allerdings waren sie sehr ehrlich und sagten uns, dass Ihr Geld für beide nicht reichen würde. Also haben wir uns darum ein wenig gekümmert. Wir fanden für sie einen TA der sich auf Ratenzahlung einließ. Beim Futter und Streu konnten wir, wenn nötig auch helfen. Diese Menschen sind sehr dankbar und glücklich und den Katzen geht es blendend. Wenn man also helfen will kann man das auch.

Ich habe nie gesagt, das dass jemand sagt, ich habe gefragt, ob du das so sehen würdest. ;)
Für mich kommt das grade alles so rüber.
Wir haben davor z.b.auch nicht über Rentner geschrieben.
Damit kamst du an. :)

Ja, Solidarität, schön und gut, wie soll man aber jemandem helfen, wenn man selber gar kein Geld hat?
Wie gern würde ich Menschen helfen, wie gerne würde ich anderen eine Freude machen.
Ich selber habe aber kein Geld dafür.
Da ich auf mich und meine Hunde achten muss.
Und was mache ich dann?
Ich kann nicht einfach sagen"Ich Finanziere deine Tiere mit."

Weisst du wie ich das meine? :)

Schade das dieses Thema eine Riesenkluft zwischen Liebhabern und Verantwortungslosen aufwirft.
Wer sich zu welcher Kategorie zählt ist mir Wurscht.

Wobei sich die frage der Tierliebe weiterführen liesse übers Vegetarier sein,aber diese Diskusion hatten wir auch schon,
da werden dann die Tierliebhaber und Tierschützer schnell mal enttarnt.
Und das hat nichts mit Finanzen zu tun.

na ja,weiterführende Debatten scheinen hier nicht wirklich etwas zu bringen ausser Streit und das wollen wohl die wenigsten.

Liebe Grüsse florett

Wo gibt es hier Streit?
Ich sehe keinen.
Ich hinter frage.
Und sage das, wie ich es aufnehme.
Jule hat mir grade erklärt wie sie es meint, finde ich absolut ok und nun verstehe ich es auch besser.
Wir sind eben hier 1000000 verschiedenen Menschen und jeder Mensch hat eben seine eigene Meinung.
Deswegen möchte ich doch auch, das meine Akzeptiert wird.
Genauso wie ich die andere meinung akzeptiere, was ich aber auch bereits geschrieben habe.
Ich bin kein Mensch, der sagt"duuuuuuu darfst dir keeeeeein Tier halten, du hast kein geld."
Oder habe ich das irgendwo geschrieben?

Nö, habe ich nicht.
Da gibt es weit aus andere User, die strenger sind, als ich. :mrgreen:

Und man muss auch nicht, nur weil man nachfragt*bsp, die Antwort bezogen auf Jule wegen dem Tierschutzgesetz*
Direkt denken, das jemand es böse meint.
Wir sind hier eben im Internet und man versteht oft und gerne mal was falsch, was der andere garnicht böse meinte. ;)

Ich meine es hier in keinster weise böse, ich hinter frage halt gerne.
Dazu muss ich dann aber auch kritische dinge hinterfragen.
Dazu sind wir im Forum.
Wenn ich dann eine Antwort bekomm, wie von jule, die mich aufklärt, ist doch alles super. :)
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #78
Fassen wir doch mal zusammen: Der Wille alleine reicht nicht, Geld alleine auch nicht.
Will ich ein guter Tierhalter sein, oder zumindest der beste, der ich sein kann, muss ich erst einmal bereit sein, etwas für mein Tier zu geben, Zeit und Geld zu investieren, mich zu informieren, was das beste für mein Tier ist.
Aber ich brauche auch Geld, um etwas umsetzen zu können. Futter gibt es nicht umsonst.
Eine genaue Zahl kann und will ich nicht nennen, aber vielen wäre schon geholfen, würde sie vor der Anschaffung allein mal die Fixkosten berechnen.
Wenn ich zum Beispiel vom Hund ausgehe - Futter, Verbrauchsgüter wie Spielzeug, Kissen usw., Versicherung, Steuer - da gibt es einiges, was ich im Voraus berechnen kann. Wenn ich dann die 100 Euro im Monat nicht aufbringen kann, ohne mich in den finanziellen Ruin zu stürzen, sollte ich es meiner Meinung nach mit dem Hund bleiben lassen.
Bei Katzen ist es nicht anders: Futter, Streu usw. kosten auch Geld, da muss man eben auch mal mit 70 oder 80 Euro im Monat rechnen.
Dann kann ich mir überlegen, was ich an Rücklagen brauche. Einmal Grunduntersuchung im Jahr, ein Blutbild und eine mittlere OP mit 500 Euro würde ich da schon veranschlagen, zusätzlich sollte man dann auch noch eine Lösung für größere Notfälle haben.

Wie viele andere störe ich mich auch an diesem Denken in der Art von "der ist jung, da kommt schon nix" oder "das sehen wir dann". Mein Hund ist auch jung und hat mich in den letzten 1 1/2 Jahren rund 2000 Euro an TA-Kosten gekostet. Was hätte ich da getan, hätte ich keine Rücklagen gehabt?

Es kann auch nicht Sinn sämtlicher Einrichtungen, die von Steuergeldern und Spenden finanziert werden, sein, die unüberlegte Anschaffung von Tiere zu bezahlen. Würde sich jeder auf diese Maßnahmen verlassen, könnte sie keiner mehr bezahlen. So etwas ist für einen Notfall gedacht und nicht für Leute, die schon bei der Anschaffung sagen "ja notfalls gehe ich eben dort hin". Man sollte die Hilfe anderer Leute meiner Meinung nach nicht so ausnutzen.

Zum TS-Gesetz: Natürlich ist es nicht perfekt, aber wenigstens haben wir überhaupt mal eines. Außerdem wird vom VA oder OA auch immer wieder eingegriffen bei schlechter Haltung, auch das ist durchaus positiv, denn wenigstens kümmert es jemanden, wenn es einem Tier schlecht geht. Und im Gegensatz zu anderen Ländern habe ich hier noch keine Strassenhunde oder Vergasungsanlagen in Tierheimen gesehen, unsere Jäger warten nicht den ganzen Tag auf einen Streuner, den sie abschießen können.
Keiner ist perfekt, auch unser Land nicht, aber sich hier hinzustellen und zu sagen "bei uns werden Tiere doch eh nicht geschützt und keiner kümmert sich" würdigt alle Bemühungen der Leute herab, die das Gesetz durchgesetzt haben und es heute umsetzen, die mit VA und OA zusammen arbeiten und sich wirklich bemühen, das Gesetz immer weiter zu verbessern.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #79
Die Tierärzte wollen aber trotzdem das Geld sehen.
Und wenn sie das nicht sehen, behandeln sie auch irgendwann nicht mehr.

Du möchtest mir jetzt also sagen, nur weil es ein Tierschutzgesetz gibt, an das sich eh keiner hält, darf man nicht sagen"Bitte hole dir kein Tier, wenn du kein Geld hast?"
Tiere werden schliesslich auch misshandelt.
Soll ich nun jedem dazu raten,"hey, hast kein Geld, bitte hol dir dein Tier, wie du beim Tierarzt klar kommst, wirst du schon sehen."
Oder wie?

Also ist das Tierschutzgesetz ja praktisch ein Freifahrtsschein.
Warum mühe ich mich hier eigentlich tagtäglich mit meinen Kollegen und Usern ab um aufzuklären, wenn das Gesetz eh nur ein Alibi ist?
Ich kündige...

Sicher will der TA auch mal Geld sehen. Das war ja auch gar nicht das Thema. Dennoch muss er erst mal behandeln. Das fusst aber eben nicht auf dem TSG sondern auf seinem Eid.
Sicher darf Du das sagen. Wir haben Meinungsfreiheit ;) Aber das Thema ist zu ernst um so zu schreiben. Und Ironie bringt uns auch nichts weiter.
Und mal vom Geld abgesehen, was für Dich ja wohl irre wichtig zu sein scheint, ging es in meinem Post rein um das TSG. Und das ist nun einmal so, dass es reine Makulatur ist. Hast Du schon einmal Bilder von vergewaltigten Hunden gesehen? Das ist straffrei. Genau deswegen gehen Menschen gerade heut in Köln auf die Strasse. Die Leiden der Tiere sind unbeschreiblich. Das reicht von leichten äusseren bis hin zu schwersten inneren Verletzungen. Straffrei und ein Gentlemandelikt. :evil: Und ich habe nie behauptet, dass das TSG ein Freifahrtsschein ist. Nur seine Bedeutung ist = null. Da fahren Minister nach China und sehen sich Pelzfarmen an. Die gleichen Farmen, die den Tieren das Fell bei lebendigem Leib über die Ohren ziehen. Ohne Betäubung. Man lässt die Tiere dann einfach so verrecken. Ein stundenlanger grausamer Kampf. DAS zeigt welche Einstellung zu Tieren in Deutschland bei denen die Macht haben dahintersteckt. Denk mal drüber nach. Vielleicht sehen Deine Posts dann etwas sachlicher aus.
Und was das Geld angeht nur soviel. Meine Oma hatte immer einen guten Spruch auf Lager: Den Splitter im Auge des anderen sieht man gleich. Den Balken im eigenen Auge selten. Und damit bin ich hier raus. Diese Art der Argumentation ist nicht das was ich erwartet hätte.
 
  • Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #80
Hallo,

Meiner Meinung nach sollten Tiere auch gehalten werden,trotz der Finanziellen "Blankheit", Hauptsache die Tiere werden Artgerecht gehalten.

lg
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel?

Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? - Ähnliche Themen

Integration von Farbratten: Ratten sind sehr soziale, aber leider auch recht kurzlebige Nagetiere. Früher oder später steht jeder Halter, der nicht nach der ersten Generation...
Welche Rasse könnte passen: Guten Abend ihr Lieben, ich weiß zwar noch nicht ganz genau, wann ich mir einen Hund holen möchte; aber es ist sicher nicht ganz verkehrt...
Erste Hilfe für Katzen: Es ist schnell passiert, dass sich eine Katze in eine missliche Lage gebracht hat. Gerade Freigänger sind gefährdet. Ist das Unglück einmal...
Rattenkäfig und Einrichtung: Der Käfig ist das Zuhause der Ratten, ihr ureigenes Revier. Abgesehen vom Auslauf, den Ratten täglich erhalten sollten, verbringen die Tiere die...
Hundegeeignet?: Hallo liebe Foris, Ich habe ab Dezember einen neuen Job, verbunden mit einem Umzug. Der Traum eines Hundes rückt in greifbare Nähe - jedoch bin...

Neueste Beiträge

Oben