- Tierhaltung trotz geringer finanzieller Mittel? Beitrag #61
J
"jule"
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@sanni
Ich tu mich mit der Argumentation schon ein wenig schwer, auch wenn sie durchaus nachvollziehbar ist. Wir haben uns das durchgelesen und uns gingen sofort die Menschen durch den Kopf, denen das Tier nicht nur Halt im Leben gibt, sondern deren Lebensinhalt es ist. Wir denken da vor allem an ältere Menschen. Und da widerum jene, die mit sehr geringer Rente auskommen müssen. Da war das Tier in der Regel schon da bevor man Rente bezog. Was sollen die machen? Das Tier abgeben und selber daran zerbrechen? Wie oft ist das Tier für sie der einzige Kontakt den sie noch pflegen können. Was da der Verlust des Tieres bedeuten würde, kann man sich leicht ausmalen. In der Regel sind es doch genau jene Menschen, die lieber aufs Essen verzichten und dafür Ihr Tier versorgen. Und doch kommt es oft vor das das Geld nicht reicht. Müssen die sich tats. darauf einstellen Ihr Tier abzugeben? Genau da fängt diese Argumentation an zu bröckeln. Sie hatten eben nicht das Glück sich einen Teil ihres Geldes zur Seite zu legen, um im Notfall etwas zu haben. Bei dieser Argumentation wird der Tierschutz und auch das menschliche Miteinander ad absurdum geführt.
Und wer nun denkt, dass es da doch für den Einzelfall hier oder da Hilfen gibt, dann mag das wohl stimmen. Aber eben nur für den Einzelfall. Und in Deutschland gibt es viele alte Menschen und es werden immer mehr. Und der Anteil derer die mit sehr geringer Rente auskommen müssen steigt somit auch an. Und zwar überproportional weil die Renten immer geringer werden.
Statt auf sie mit den Fingern zu zeigen, sollte sich eher eine Bereitschaft durchsetzen diesen Menschen zu helfen. Denn letztlich hat jeder ein Recht auf SEIN Tier. Mir ist allerdings auch klar, dass in unserer hemdsärmeligen erfolgsorientierten Gesellschaft das Wort Solidarität recht klein geschrieben wird.
Ich tu mich mit der Argumentation schon ein wenig schwer, auch wenn sie durchaus nachvollziehbar ist. Wir haben uns das durchgelesen und uns gingen sofort die Menschen durch den Kopf, denen das Tier nicht nur Halt im Leben gibt, sondern deren Lebensinhalt es ist. Wir denken da vor allem an ältere Menschen. Und da widerum jene, die mit sehr geringer Rente auskommen müssen. Da war das Tier in der Regel schon da bevor man Rente bezog. Was sollen die machen? Das Tier abgeben und selber daran zerbrechen? Wie oft ist das Tier für sie der einzige Kontakt den sie noch pflegen können. Was da der Verlust des Tieres bedeuten würde, kann man sich leicht ausmalen. In der Regel sind es doch genau jene Menschen, die lieber aufs Essen verzichten und dafür Ihr Tier versorgen. Und doch kommt es oft vor das das Geld nicht reicht. Müssen die sich tats. darauf einstellen Ihr Tier abzugeben? Genau da fängt diese Argumentation an zu bröckeln. Sie hatten eben nicht das Glück sich einen Teil ihres Geldes zur Seite zu legen, um im Notfall etwas zu haben. Bei dieser Argumentation wird der Tierschutz und auch das menschliche Miteinander ad absurdum geführt.
Und wer nun denkt, dass es da doch für den Einzelfall hier oder da Hilfen gibt, dann mag das wohl stimmen. Aber eben nur für den Einzelfall. Und in Deutschland gibt es viele alte Menschen und es werden immer mehr. Und der Anteil derer die mit sehr geringer Rente auskommen müssen steigt somit auch an. Und zwar überproportional weil die Renten immer geringer werden.
Statt auf sie mit den Fingern zu zeigen, sollte sich eher eine Bereitschaft durchsetzen diesen Menschen zu helfen. Denn letztlich hat jeder ein Recht auf SEIN Tier. Mir ist allerdings auch klar, dass in unserer hemdsärmeligen erfolgsorientierten Gesellschaft das Wort Solidarität recht klein geschrieben wird.
