Zum Testverfahren
Ich habe insgesamt drei Tests veranlasst: Zunächst eine chemische Analyse eines Gitterstabes, dann eine Elektronenmikroskopie und zuletzt – aufgrund der Ergebnisse der Elektronenmikroskopie - eine chemische Analyse der Beschichtung.
Zur Beschaffenheit der Käfigstäbe:
Die Elektronenmikroskopie hat gezeigt, dass die von mir eingesendeten Käfigstäbe im Kern aus einem Eisenstab bestehen, der von einer ca. 150 µm dicken Schicht ummantelt ist.
Nachdem bei den elektronenmikroskopischen Untersuchungen hohe Schwermetallkonzentrationen in der Beschichtung gefunden wurden, wurde diese getrennt analysiert. Dafür wurden im Labor 3 Proben von der Hammerschlagbeschichtung mit einem Stahlschaber abgekratzt.
Was wurde in der Beschichtung gefunden?
Die Beschichtung, die von euren Papageien abgelutscht, angeknabbert und womöglich auch geschluckt wird enthält sehr hohe Mengen an
- Calcium
- Eisen
- Barium
- Magnesium
- Chrom
- Aluminium
- Nickel und
- Zink
Desweiteren enthält die Beschichtung deutliche Mengen an
- Mangan
- Kupfer
- Strontium
- Titan
- Arsen
- Natrium
- Cobalt
- Molybdän
- Blei
- Vanadium und
- Zinn
Der nächste Schritt
Ich bin mit der TiHo Hannover in Kontakt getreten, die derartige Untersuchungen seit längerem durchführen und über die hohen Schwermetallkonzentrationen in den Käfigen Bescheid wissen. Ich hoffe, auf diesem Wege den Zugriff auf weitere Ergebnisse erhalten kann, um einen Abgleich der chemischen Analysen vollziehen zu können.
Meine Bitte
Nachdem ich diese Werte nun Schwarz auf Weiß vor mir liegen habe, bin ich einerseits unendlich erleichtert, dass meine Lieblinge in einem Edelstahlkäfig sitzen. Andererseits denke ich an die vielen Fotos hier im Forum, auf welchen man Käfige des Herstellers sieht, von dem auch unser alter Käfig war. Wieviele Papageien und Sittiche sitzen wohl in diesen Schwermetall-Giftfallen fest? Mir graut es vor dem Gedanken… Bitte stellt euch folgende Frage: Wollt ihr eure geliebten Papageien und Sittiche wirklich in Käfigen sitzen lassen, die Gefahrenstoffe wie Barium, Cobalt, Molybdän, Blei, Vanadium oder Arsen enthalten?