was ihr wissen solltet

Diskutiere was ihr wissen solltet im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; hallo an alle die es interessiert ;) wie ihr wisst habe ich kitten die unter giardien leiden,und da ich mich gar nicht damit auskenne weil ich...
  • was ihr wissen solltet Beitrag #1
J

"jule"

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hallo an alle die es interessiert ;)
wie ihr wisst habe ich kitten die unter giardien leiden,und da ich mich gar nicht damit auskenne weil ich gott sei dank bis jetzt noch nie giardien bei meinen katzen hatte, bin ich es leid den katzen alle paar wochen immer wieder panacur für 5 tage zu geben.
also habe ich in der homöopathie was gesucht und gefunden ;) aber deswegen schreibe ich nicht, ich habe da was erfahren dem werde ich noch nachgehen ;)
also mir hat die thp gesagt, dass man mit kürbiskernöl entwurmen kann :) das kürbisernöl hätte ein enzym drin das alle würmer lähmt und die tiere somit die würmer ausscheiden können.
hat jemand damit schon erfahrung gemacht :?:
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #2
Hey :),

das mit dem Kürbiskernöl ist so eine Sache. Das gleiche sagt man übrigens auch von Kokos und Knoblauch.
Ich persönlich würde es nicht ausprobieren, wenn die Katze bereits Würmer hat.
Beim Barfen kann man ja mal einen Schuss Kürbisöl statt einem anderen Öl geben, eventuell beugt es dann vor, allerdings würde ich bei Befall immer auf die chemische Keule zurück greifen, auch wenn ich sonst nicht so ein Fan davon bin.
Ich halte es einfach für zu gefährlich, das auszutesten, wenn bereits Würmer da sind.

Beim Hund gebe ich übrigens Kokosraspeln, entwurmen muss ich aber trotzdem ;). Und der Knoblauch hält die Zecken leider auch nicht wirklich fern, schade eigentlich :(.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #3
Ist mir schon länger bekannt, meine bekommen so dann und wann mal etwas Kürbiskernöl ins Futter, aber sie mögen es nicht besonders, muss ich gut untermischen. Ich dagegen mag Kürbiskernöl sehr gern.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #4
erstmal danke.
zum knoblauch, da habe ich so meine bedenken. ich habe unseren hunden bis vor noch gar nicht so langer zeit immer schweineschwänze mit ordentlich knoblauch und möhren abgekocht. als ich das dann unserem ta erzählte, der auch eine homöopathische ausbildung hat, hat der gleich vehement abgewunken. im knoblauch ist mind. ein ätherisches öl, dass weder hunde noch katzen abbauen können. also reichert es sich in der leber an. das kann dann bis zu vergiftungserscheinungen kommen. bei katzen sogar bis zum völligen leberversagen. ich weiß leider nicht mehr, welches das ist, sondern habe mir nur gemerkt: "finger weg vom knoblauch" :uups: wenn es aber jemanden interessieren sollte, frage ich gerne noch einmal nach.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #5
Huhu,

mir fällt gerade auch nicht mehr genau ein, welcher Stoff in Zwiebel und Knoblauch warum schädlich ist, aber beides ist auf jeden Fall giftig und kann in größeren Mengen bei Hunden und Katzen zum Tod führen.
Die Wirkung gegen Darmparasiten existiert schon - bei Menschen wurden Zwiebel und Knoblauch dafür erfolgreich eingesetzt und leider übertragen das viele Menschen auch auf ihre Haustiere. Ganz kleine Mengen von wenigen Gramm sollen da wohl auch in Ordnung sein, aber ich würde da kein Risiko eingehen wollen!

Bei Kürbiskernöl bin ich noch immer ein wenig skeptisch. Dass es gegen Würmer helfen soll habe ich zwar auch schon gehört, aber brauchbare Hintergrundinformationen fehlen mir noch - vor allem was Nebenwirkungen und Dosierung angeht.
Falls ihr dazu was habt, da wäre ich gespannt.
Und hat jemand von euch schon einmal vor und nach der Kürbiskernöl-Verabreichung Kotproben untersuchen lassen?

LG
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #6
Knoblauch (bzw. Nachtschattengewächse) würde ich bei einer Katze auch nicht füttern, einfach weil die Menge, die man pro Tag füttern kann, so gering ist, dass das kaum dosierbar ist.
Bei einem Hund, zumindest einem größeren, ist es kein Problem. Meiner müsste zum Beispiel pro Tag glaube ich 10 Zehen fressen, damit es giftig ist.
Ich habe da auch schon einmal ein paar Studien recherchiert, um auf Nummer sicher zu gehen, aber ich habe noch nie etwas von einem Inhaltsstoff gehört, der sich in der Leber absetzen soll :eusa_think:.
Das ist mir tatsächlich neu... Könntest du diesen mal erfragen? Das würde mich nämlich interessieren. Mein Hund zum Beispiel bekommt seit über einem Jahr regelmäßig Knoblauch und die Leberwerte sind in Ordnung (wurden vor ein paar Wochen gecheckt).

Kürbiskernöl müsste doch in die Richtung Traubenkernöl gehen (zwecks Blausäure), allerdings liest man überall, dass es nicht giftig ist - beides nicht. Weiß da jemand was? In manchen Hundefuttern zum Beispiel ist es enthalten und das besagte Öl soll auch ungiftig sein, aber gibt es da eine Höchstmenge - ich meine, noch bevor Durchfall eintritt - durch die Katze und Hund vergiftet werden?
Ich nehm da ja lieber Kokos, da das wirklich unbedenklich ist.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #7
Also Trauben sind wieder giftig, Traubenkernöl wird daher auch giftig sein. Es muss also beim Kürbiskernöl um einen anderen Inhaltsstoff gehen.


Bei Zwiebel/Knoblauch hätte ich jetzt eigentlich gesagt, das geht aufs Blut und nicht auf die Leber, aber da das eine mit dem anderen zusammen hängt kann ich mir schon vorstellen, dass die Leber da mit drin hängt. :eusa_think:
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #8
Also Trauben sind wieder giftig, Traubenkernöl wird daher auch giftig sein.
Anscheinend eben nicht. In Futter ist es zu finden (gemahlene Traubenkerne), viele Barfer verwenden Traubenkernöl anscheinend erfolgreich (es soll besonders gut/hochwertig sein :eusa_eh:) und auf den einschlägigen Barfseiten, die sonst recht zuverlässig sind, findet man es auch als nicht giftig beschrieben (hier zum Beispiel, das ist die wahrscheinlich umfangreichste Liste, die es für den Hund gibt, umfangreicher als jedes Buch und teils auch besser erklärt: ).
Und Kerne enthalten meines Wissens alle Blausäure, aber zum Beispiel Kürbiskerne können gemahlen und in kleinen Mengen anscheinend auch wieder verfüttert werden. So wirklich erschließt sich mir der Unterschied da also noch nicht :eusa_think:. Auch Granatapfelkerne können gefüttert werden...

Bei Zwiebel und Knoblauch ist es ähnlich: Die meisten Barfbücher und Seiten sagen inzwischen, dass man auf Zwiebel zwar verzichten sollte, weil sie keinen Nährwert hat, den anderes Gemüse nicht hat, Knoblauch aber zum Beispiel sehr gut für Herz und Kreislauf sein soll und eben angeblich auch Schädlinge verschiedenster Art abhalten soll. Selbst mein TA fand das in kleinen Mengen jetzt nicht bedenklich, Studien haben wohl auch bewiesen, dass es ungefährlich ist (ich hatte mal eine parat, die recht gut war, die suche ich gleich wieder raus) und an Leos Blutbild war nichts zu sehen :eusa_think:.
Darum würde mich der Name von diesem Inhaltsstoff interessieren, dann könnte man sich mal separat über genau diesen informieren, denn bisher kam mir sowas nicht unter.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #9
erstmal danke.
zum knoblauch, da habe ich so meine bedenken. ich habe unseren hunden bis vor noch gar nicht so langer zeit immer schweineschwänze mit ordentlich knoblauch und möhren abgekocht. als ich das dann unserem ta erzählte, der auch eine homöopathische ausbildung hat, hat der gleich vehement abgewunken. im knoblauch ist mind. ein ätherisches öl, dass weder hunde noch katzen abbauen können. also reichert es sich in der leber an. das kann dann bis zu vergiftungserscheinungen kommen. bei katzen sogar bis zum völligen leberversagen. ich weiß leider nicht mehr, welches das ist, sondern habe mir nur gemerkt: "finger weg vom knoblauch" :uups: wenn es aber jemanden interessieren sollte, frage ich gerne noch einmal nach.

Es ging beim Leberversagen um Katzen. Bei Hunden ist es tats. so wie Mischling sagt.
Was den Inhaltsstoff angeht ist "Jule" noch am Ball. Mischling hat völlig recht, wenn es um den Knoblauch geht. Da kommt es halt auf die Dosierung an. Unabhängig davon ist Knobi, seit es der TA uns riet, bei uns für Tiere tabu. Er selbst würde weder Hund noch Katze Knobi geben. Selbst Petersilie und Schnittlauch, was eigentlich bei uns in der Küche auf der Fensterbank stand. Wobei wir uns bei der Petersilie immer gefreut haben wenn Paula das frass. :shock: Unsere Paula hat das nämlich immer gefressen. Jetzt ist auch das ausserhalb der Reichweite von Katzen.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #10
Ok danke :).
Weil sie von Hund und Katze geschrieben hatte, dachte ich, dass es sich bei beiden festsetzt und zu Problemen führt.
Wo liegt denn das Problem bei Petersilie? :eusa_eh:
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #11
Es sollen die ätherischen Öle sein. Bei Petersilie ist es eine Mengenfrage. Paula hat davon pro Woche einen ganzen Pott gefressen, wie man ihn so in jedem Geschäft kaufen kann. Das war einfach zuviel. Ein wenig Naschen hingegen ist überhaupt kein Problem. Das bezieht sich aber nur auf Katzen. So eine Katzenleber ist halt nicht sehr groß. Da muss man ein wenig drauf achten, womit man diese belastet.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #12
Katzen haben ja sowieso Probleme mit allen Entgiftungsorganen, ist mir schon klar, dass da andere Maßstäbe gelten ;).
Barf bei Hund und Katze wird ja auch ganz anders berechnet.
Aber bei den meisten Lebensmitteln war es bisher gleich, ob man diese verfüttern kann oder nicht.

Gut, ein Pott Petersilie ist auch etwas viel :mrgreen:. Da macht es eben wie immer die Menge...
Hm, aber welche Öle... Alle? Ich weiß gar nicht, welche da enthalten sind :eusa_think:.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So, ich hab das mal ein bisschen recherchiert: Das Öl hat tatsächlich wohl keinen Namen, es ist ein ätherisches Öl, welches zum Beispiel aus Alliin, aber auch aus schwefelhaltigen Verbindungen, die teils aus Alliin entstehen (zum Beispiel Allicin, welches antibakteriell wirken soll). Diese Verbindungen scheinen das Problem zu sein.
Zunächst gibt es immer noch die Vermutung, dass Knoblauch bei Hund und Katze zu Blutarmut führt (Bildung sogenannter Heinzkörper). Beide Seiten kann man sich hier mal anschauen (es wird auch auf eine entsprechende Studie verwiesen: bzw. .
Beim zweiten wird leider nicht auf Katzen eingegangen und die Studie beschäftigt sich auch nicht mit ihnen, allerdings habe ich diesen Eintrag gefunden: .
Hier ist sogar eine ganze Liste von Artikeln, Studien und Infos zu finden, die gegen Knoblauch, besonders bei Katzen, sprechen: .
Allerdings sprechen alle von der Heinzzellenanämie, ausgelöst durch alkaloide Schwefelverbindungen (das bezieht auch Zwiebeln, Schnittlauch und andere Gewächse dieser Art ein, sogenannte Alliumgewächse).
Ich weiß nicht, ob euer TA das gemeint hat :eusa_think:. Genau das wird nämlich in anderen Studien wiederlegt. Es ist wohl in Bezug darauf eine Glaubensfrage, ob man nun von einer tollerierbaren Menge ausgeht, die dann positiv wirkt, oder ob man lieber ganz darauf verzichtet. Knoblauch ist ja kein Muss und man kann gut darauf verzichten, wenn man sich dabei unwohl fühlt ;). Bei Katzen wäre das wohl noch gründlicher zu überdenken als bei Hunden oder Pferden.
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #13
bin ich es leid den katzen alle paar wochen immer wieder panacur für 5 tage zu geben.
:?:

Aber warum sollte das überhaupt nötig sein? Murmel hatte auch Giardien und nach einer mehrtätigen Panacur-Kur war er gesund und seitdem sind nie wieder Giardien aufgetreten und auch meine anderen Katzen hatten sich nicht angesteckt:eusa_think:
 
  • was ihr wissen solltet Beitrag #14
Aber warum sollte das überhaupt nötig sein? Murmel hatte auch Giardien und nach einer mehrtätigen Panacur-Kur war er gesund und seitdem sind nie wieder Giardien aufgetreten und auch meine anderen Katzen hatten sich nicht angesteckt:eusa_think:
bei dir war es eine katze das ist auch viel leichter...aber bei mir sind es in der quarante station 11 kitten und 2 mütter.
sie haben auch seit 3 wochen nix mehr,aber laut ta kann ich mich noch nicht entspannen....
 
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