Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund

Diskutiere Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Haben wir hier im Forum nich einige User die solche Hunde haben? Dann brauchst du nur mal zu warten bis die online kommen. Es gibt aber auch schon...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #41
Haben wir hier im Forum nich einige User die solche Hunde haben?
Dann brauchst du nur mal zu warten bis die online kommen.
Es gibt aber auch schon mehrere Themen dazu, benutz doch mal die Suchfunktion! ;)
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund

Anzeige

  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #42
Also mal ganz ehrlich...informiert hat sich keiner von euch. ein TWH der 10-12 Jahre alt wird...lachhaft. lebenserwartung eines korrekt gehaltenen TWH'S beträgt 18-24 Jahre. Ein Wolf in gefangenschaft wird bis zu 28 Jahre alt...Man sollte einen TWH grundsatzlich nur mit Frischfleisch füttern. Ausserdem sollte man sich bei der Anschaffung eines solchen Tieres (ich schreibe bewusst nicht Hund) bewusst sein, dass es viel leistungsfähiger ist als z.B. eih DSH. Ein TWH kann doppelt so weit laufen und benötigt danach nur halb so viel Rhezeit wie ein DSH. Ausserdem würde ichg mir keine Hündin ins Haus holen, wenn ich Kinder hätte, da weibliche Wölfe aggresiv auf den Nachwuchs anderer Wölfinnen reagieren, da ihre Muttermilcgh nur für den eigenen Nachwuchs bestimmt ist. Ein natürlicher reflex. Auch die hier aufgeführten Gewichtangaben sind vollkommen Falsch. Ein TWH-weibchen ist in ganz seltenen Fällen leichter als 26 kg, Rüden werden 40-50 kg schwer.
TWH und SWH sind nicht die besseren Hunde-sondern die schlechteren wölfe...was ist, wenn ihr nen rüden habt, und euer 16-Jähriger macht ne Falsche bewegung, sodass er sich in seiner Rudelstellung bedroht fühlt? ein 16 Jähriger wird da nicht mehr als nachwuchs angesehen...ausserdem entspricht das Gebiss eines TWHs bez. SWHs nahezu zub 100 % des Wolfes...der hat extra zähne, nur um ein genick knacken zu können, im gegensatz zum hund.
ich könnte euch nen roman hier hin schreiben, mach ich aber nicht. mal nen tipp: ich würde mich nicht nur in Foren informieren, sondern auch bei züchtern (mehr als 1!), tierärzten, in der biologie und und und informieren, sollte ich tatsächlich vorhaben, mir einen TWH zuzulegen. nix für ungut,
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #43
hello

hier mal einen beitrag von meiner freundin, die mit einem einen THW
zusammen lebt....
____________________________________________________________


In Österreich gibt es momentan nur einen (seriösen) Züchter - vom Raunjak Hof. Sie sind in Kärnten zu Hause. Sonst würde ich mich v.a. Richtung Deutschland (Zlata Palz, Outlaws Heaven, von der Wolfsranch, Wolfgerstein...) umsehen, in Polen ist ebenfalls eine sehr liebe und seriöse Züchterin, in Tschechien gibts ein paar Gute, wobei man sich da ja nicht einreden lassen sollte, die Welpen müssen schon mit 6 Wochen von der Mutter weg (gibts ein paar Wahnsinnige, die das empfehlen). Die Italiener haben schöne Hunde, aber deren Vorstellung von Zucht ist nicht unbedingt die Meine (und die anderer vernüftiger, tierlieber Menschen).

Prinzipiell solltest man schauen, dass man einen Züchter erwischt, der dir zwar ehrlich sagt, was für Probleme auftauchen können und da nichts verschweigt, der aber andererseits die Tiere als das sieht, was sie sind: nämlich als Hunde. Es gibt immer noch genügend TWH-Leute, die im TWH den Sofawolf sehen, permanent die Nähe zum Wolf betonen und sämtliches Fehlverhalten damit rechtfertigen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass immer noch jede Menge Vorurteile über diese an sich tolle Rasse kursieren. In jedem Fall solltest du einplanen, einiges an Kilometern zu fahren, um einen geeigneten Züchter zu finden und nicht den erstbesten nehmen und du solltest mit Wartezeiten für den Welpen rechnen.

Hast du einen TWH schon mal live gesehen? Wenn nein, schau das du Kontakt mit Haltern aufnimmst, dich möglichst mit ihnen triffst und ihre Tiere kennen lernen kannst. Ein TWH ist nichts Exquisites und auch kein Hund nur für Wolfsexperten, aber man sollte wirklich wissen, was einen erwartet und sich sicher sein, dass er der Richtige ist. Es sind keine Hunde, die Fehler gut verzeihen und bei denen einmal eingefahrenes Fehlverhalten anschließend bei neuen Besitzern wieder "leicht" umlenkbar wäre.

Wie sie so sind? Also meine Maus find ich einfach nur toll, für mich ist sie der Hund fürs Leben; mein "Seelenhund". Aber sie hat Ecken und Kanten und wenn man einen Hund möchte, dem man nicht so viel Zeit widmen muss, der weniger aufwändig ist oder wenn man einfach nicht die Zeit hat, sollte man sich lieber einen anderen nehmen - gibt ja jede Menge tolle Rassen und Mischlinge.

Mit zeitaufwändig meine ich nun nicht, dass sie mehr Bewegung oder geistige Auslastung benötigen als andere Hunde - das absolut nicht und ich würde mir mit Aktivitäten Zeit lassen - nicht zu früh zu viel machen (zumal HD/ED durchaus ein Thema sind). Couchpotatoes sind sie allerdings auch keine. Aber sie lernen wirklich ihr Leben lang - vielen anderen Hunden zeigst du als Welpe/Junghund z.B. viel befahrene Straßen, führst sie langsam heran, lässt sie positiv verknüpfen und gut ist. Mit dem TWH musst du das wieder und wieder machen - einmal machen und es sitzt fürs Leben ist da nicht (zumindest nicht, solang sie nicht erwachsen sind und das sind sie erst mit 3-4 Jahren); er sollte immer wieder diesen Situationen ausgesetzt werden, damit er dabei souverän bleibt.

Scheu und reserviert - über diese Aussage haben schon viele gelacht, die meine Hündin kennen gelernt haben. Sie ist im Gegenteil extrem neugierig, muss ihre Nase überall hinein stecken; nichts ist vor ihr sicher (was nicht immer so super ist, wie es klingt, sondern auch äußerst mühsam sein kann). Menschen findet sie prinzipiell toll - so toll, dass man die Freude darüber überschwänglich kund tun muss, was mitunter Löcher in den Kleidungsstücken oder in der Haut der Begrüßten verursachen kann (und dafür sorgt, dass man von Verwandten und Bekannten die nächste Zeit eher gemieden wird). Wir arbeiten von Anfang an (das sind mittlerweile 20 Monate, die sie bei mir ist) daran, ihr das springen abzugewöhnen - zugegeben, es hat sich schon sehr gebessert, aber weg ist es nicht. Und wir haben schon lange sämtliche guten Tips durch.

Wenn sie sich allerdings erschrickt oder durch zu viele Eindrücke sehr gestresst ist, bekommt sie relativ schnell Panik, lässt sich kaum beruhigen und will dann einfach nur weg.

Soooo schwer zu erziehen sind sie auch wieder nicht, aber auch nicht so leichtführig wie manche andere Rassen. Konsequenz ist absolut wichtig, jedes kleinste bisschen Inkonsequenz wird ausgenutzt und bringt Rückschritte. Eine gerade Linie, eindeutige Kommunikation und die Fähigkeit, den Hund souverän durchs Leben zu führen, ihm Sicherheit zu vermitteln und sein Vertrauen gewinnen, aber ja keine Härte - die vertragen TWH absolut nicht.

Ich "weiß" von einem TWH-Halter, der mit seinem Rüden im ersten Jahr mehrmals zusammen gekracht ist - inwiefern der Rüde wirklich so dominant ist, wie alle die ihn kennen behaupten (und die sind bei Gott nicht alle Dominanzler) oder inwieweit da Fehler passiert sind, kann ich nicht sagen, weil ich die beiden nur 1x auf einer Ausstellung getroffen habe. Prinzipiell wird aber gesagt, Hündinnen wären einfacher als Rüden. Was nicht bedeutet, dass Hündinnen einfach sind. *g*

In jedem Fall hat meine Hündin ihren eigenen Kopf. Hat sie sich einmal etwas in diesen gesetzt, will sie das unbedingt erreichen - je nachdem was ihr gerade geeignet erscheint, präsentiert sie sich mal streichelweich, mal unterwürfig-schleimig, mal wird Gewalt eingesetzt. Nutzt das alles nichts, wird sie zornig.
Mit der richtigen Motivation, kann man sehr gut mit ihr arbeiten und ihr vieles beibringen, aber wenn sie einmal nicht will, dann will sie nicht - Punkt. Insofern kannst du gleich mal vergessen, einen TWH zum "perfekten" Hund zu erziehen (wobei ich der Meinung bin, dass kein Hund perfekt ist, so wie auch kein Mensch das ist) - das wird nicht klappen.

Die Pubertät ist (Chin ist fast 2 Jahre, aber wie gesagt - sie werden erst mit 3-4 erwachsen) im Gegensatz zur Welpenzeit eigentlich nicht mehr besonders aufregend. Die Welpenzeit hingegen war ätzend. Ich habe genug Horrorgeschichten über den TWH gehört, ich war vorbereitet auf einen kleinen Wildfang, aber ich habe es dennoch unterschätzt. Ich habe keinen lieben Welpen bekommen, bei dem ich die Welpenzeit genossen hätte. Ich hatte einen Wirbelwind, der jede Sekunde, die er wach war, Blödsinn gemacht hat. Ich hatte ein Hundekind, dass von einem "Folgetrieb" noch nie etwas gehört hatte, dass sich nicht streicheln lassen wollte und kein Interesse an Kontaktliegen o.ä. hatte. Ich hatte eine Wildsau, die mir die ersten Monate permanent blaue Flecken, Kratzer und Narben am ganzen Körper zugefügt hat, weil sie erstens vor überschäumender Lebensfreude, zweitens vor Gier, drittens wenn sie irgendwo festgehalten und angefasst wurde, wo sie nicht wollte und viertens immer dann biß, wenn man auf etwas griff, dass sie gerade hatte. Zeitweise hab ich sie fast schon gehasst. Ich muß aber dazu sagen, dass ich mir den größten Feger aus dem Wurf eingebildet und auch bekommen habe. Ihre Geschwister waren lange nicht so extrem. Im Übrigen hat sie 8 Monate gebraucht, um stubenrein zu werden.

Die ersten 3-4 Monate kannst und solltest du Übungen wie Sitz, Platz usw. also mal außen vor lassen und dich stattdessen dringend darum kümmern, deinen kleinen Wolfshund mit anderen Hunden, anderen Tieren, Menschen, der gesamten Umwelt bekannt zu machen - aber dosiert und mit viel Gefühl, um ihn nicht zu überfordern, sonst geht das ganze nach hinten los. Weiters immer wieder zum lösen rausgehen und hoffen, dass er´s irgendwann einmal richtig verknüpft, Pipi und Kacke aufwischen, wenn er´s doch noch nicht richtig verknüpft hat, hinter dem Zwerg herlaufen, wenn er den Küchenrollenfetzen verzaht, mit dem man das hunderttausendste Malheur grade aufgewischt hat, ihn zum zwanzigsten Mal innerhalb der letzten Stunde vom Telefonkabel unterm Kastl ablenken, verhindern, dass er den älteren Hund nervt, verhindern, dass er dem älteren Hund den Kauknochen klaut, nachdem er seinen eigenen versteckt hat, dabei die Socken aus Körberl, Box oder unter der Decke herausziehen, die er wieder mal unbemerkt geklaut hat, dabei feststellen, dass das Wölfchen irgendwann zum 20. Mal innerhalb der letzten 3 Tage auch auf sein eigenes Lager gepullert hat, die Decke in die Waschmaschine stecken, mühsam den Grant unterdrücken, was nichts hilft, weil das Zwergerl es trotzdem mitbekommt und wie wahnsinnig fiddelt und beim verzweifelten Versuch springend zu beschwichtigen lange Kratzer an Armen und Beinen hinterlässt, sich nach dem Klo gehen grün und blau ärgern, weil Klein-TWH beim begrüßen (schließlich war man ja sooo lange weg) dem 10. Shirt ein Loch verpasst hat, sich 50 mal entschuldigen, weil Klein-TWH auch der Mama, die zu Besuch kommt schon wieder die neue Bluse gestanzt hat, sich die vielen kleinen Bißwunden eincremen, die einem der Zwerg wieder neu verpasst hat, aufspringen und hinter ihm herjagen, um ihm die Creme wieder abzunehmen, sich den Kopf zermartern, wie man nun das Knödl das für 5 Sekunden unbeaufsichtigt in der Abwasch abgetropfen sollte, aus dem kleinen, aber unheimlich kräftigen Kiefer bekommt, wieder raus laufen, weil der Kleine so nach "Ich muss Pipi" ausschaut, davor großes Theater beim Brustgeschirr anziehen mit 3 neuen Bißwunden, weil das Hundekind keine Sekunde still sitzen kann, 10 Minuten warten, während Klein-TWH in aller Ruhe jeden einzelnen Grashalm umdreht um einen geeigneten Platz zu finden, weitere 15 Minuten warten, weil er bei jedem Menschen, bei jedem Vogel, sogar bei jeder Wolke mit verwunderten Augen guckt, als hätte er gerade das 7. Weltwunder gesehen und dabei auf sein Geschäft vergißt, bevor das Theater wieder von vorne losgeht, nach 25 Minuten vor lauter Verzückung über die 5 Tropfen Pipi aus dem Häuschen geraten mit dem Ergebnis, dass das Terrortier einem am Ärmel hängt, weil Frauli ja sooo lustige Geräusche macht, sich genieren, weil auch der entgegenkommende Fußgänger gleich mitbegrüßt wird, sich erschrocken entschuldigen, weil der kleine Furz von Hund Nachbars Bello richtig böse angeknurrt hat, am Heimweg angeekelt versuchen, ihn von der leckeren Hundekacke wegzubekommen, den Zwerg komplett geschafft vom Abenteuerspielplatz Welt wieder in die 4 Wände vefrachten, entnervt den Jungspund vom älteren Hund klauben, der überschwänglichst und grob begrüßt wird und einen mit einem "Was hast du uns da angetan-Blick" ansieht, 5 Minuten brauchen, bis man das Brustgeschirr wieder ausgezogen hat, hektisch alles wegräumen, was der liebe LG wieder mal liegen gelassen hat und für das Wölfchen nach Freßbarem aussehen könnte (und das ist fast alles) und schließlich mucksmäuschenstill dasitzen um die kurze Zeit, wo Klein-TWH endlich schläft genießen und noch ein kleines bisschen zu verlängern, während man sich dafür hasst, das man den ernsthaften Wunsch verspürt, dieses niedliche kleine Hundekind mit voller Wucht an die nächste Wand zu klatschen. :biggrin: Und nein, ich übertreibe nicht!

Alles das machen Welpen anderer Rassen und Mischungen natürlich genauso, aber in der Ausprägung und Intensität hab ich es bisher noch nicht gekannt.

Heute beißt sie mich nicht mehr, andere Menschen sowieso nicht, lässt sich Spielzeug, Futter... halbwegs brav abnehmen (tauschen), hat gelernt, Futter sanft und ohne den Finger inklusive zu nehmen und lässt sich für kurze Zeit mal halbwegs festhalten, mag es aber immer noch nicht, fixiert zu werden (beim TA natürlich ganz klasse - sie kennt und mag unsere TA, weil sie eine Freundin von mir ist, sie lässt sich von ihr streicheln und alles, aber wehe es geht darum, sie abzuhören oder kurz mit dem ärztlichen Blick anzusehen, dann kann sie schon mal flippen). Da könnte es durchaus passieren, dass sie in Panik gerät und wenn sie nicht weg kann, beißen würde.

Was ein Problem werden könnte, ist die Verträglichkeit mit Artgenossen. Hunde, die Chinua von klein auf kennt, liebt sie heiß und innig. Das 1. Jahr war sie den meisten Artgenossen gegenüber sehr schleimig-unterwürfig (ein Extrem-Fiddler), unsichere Hunde oder diese ganz sanften Seelen, die keiner Fliege was zuleide tun, hat sie aber bereits als Welpe nicht gemocht und hätte sie gnadenlos gemobbt, wenn sie dazu gekommen wäre. Mittlerweile ist es so, dass sie von jedem Hund vor dem sie keinen Respekt hat, "Unterwerfung" fordert und das wirklich sehr nachdrücklich (die etwas jüngere aber ein Stückl größere Schauzerhündin einer Freundin hatte 2 "blaue Flecken" im Nacken - genau dort, wo sie sie - zwar ohne zu beißen, aber doch mit voller Wucht, auf den Boden gedrückt hat, als sie mir beim Beißkorb anlegen auskam). Hat sie vor einem Respekt, ist sie dafür selbst sehr unsicher. Schwierig daran zu arbeiten, weil einerseits total Mobber, andererseits selbst unsicher. Einfach mal neue Hunde kennen lernen, geht zur Zeit leider gar nicht - es bedarf oft einer langen Annäherungsphase, damit es klappt, ohne dass ein anderer Hund unschöne Erfahrungen machen muss. Das mag zum Teil sicher an Fehlern meinerseits liegen, aber ganz kann man die Rasse davon wahrscheinlich nicht frei sprechen - zumindest gibt es nur sehr wenige TWH, die mit zunehmendem Alter problemlos mit fremden Hunden laufen können.

Sie ist wirklich eine wahnsinnig tolle kleine Persönlichkeit, die ich mittlerweile über alles liebe und schätze, aber der Weg dahin war lang und mühsam und sie ist kein Hund, der mal eben so nebenher laufen und leben kann. Hundeerfahrung ist sicher von Vorteil, aber man sollte ja nicht den Fehler machen und denken: na beim vorigen ging das auch, also klappt es hier ebenfalls. Ich bin echt nicht hundeunerfahren, bin mit ihnen aufgewachsen, hatte davor schon welche, aber Chinua hat mich doch gerade am Anfang mehr als nur einmal an meine Grenzen gebracht, mich vor neue Herausforderungen gestellt und meine Nerven dabei ordentlich strapaziert...

_____________________________________________________________

lg babsi
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #44
Off-Topic
Interessant. Eigene Erfahrungsberichte sind doch immer noch am besten.
Wobei mir dieser Abschnitt hier seehr bekannt vor kommt (bis auf die Stubenreinheit, die hat bei uns relativ schnell geklappt)
Die Pubertät ist (Chin ist fast 2 Jahre, aber wie gesagt - sie werden erst mit 3-4 erwachsen) im Gegensatz zur Welpenzeit eigentlich nicht mehr besonders aufregend. Die Welpenzeit hingegen war ätzend. Ich habe genug Horrorgeschichten über den TWH gehört, ich war vorbereitet auf einen kleinen Wildfang, aber ich habe es dennoch unterschätzt. Ich habe keinen lieben Welpen bekommen, bei dem ich die Welpenzeit genossen hätte. Ich hatte einen Wirbelwind, der jede Sekunde, die er wach war, Blödsinn gemacht hat. Ich hatte ein Hundekind, dass von einem "Folgetrieb" noch nie etwas gehört hatte, dass sich nicht streicheln lassen wollte und kein Interesse an Kontaktliegen o.ä. hatte. Ich hatte eine Wildsau, die mir die ersten Monate permanent blaue Flecken, Kratzer und Narben am ganzen Körper zugefügt hat, weil sie erstens vor überschäumender Lebensfreude, zweitens vor Gier, drittens wenn sie irgendwo festgehalten und angefasst wurde, wo sie nicht wollte und viertens immer dann biß, wenn man auf etwas griff, dass sie gerade hatte. Zeitweise hab ich sie fast schon gehasst. Ich muß aber dazu sagen, dass ich mir den größten Feger aus dem Wurf eingebildet und auch bekommen habe. Ihre Geschwister waren lange nicht so extrem.
Bei uns war genau so. Ich denke solche "Feger" ;) kann man in jeder Rasse erwischen.
Wenn man dann mal die Geschwister kennenlernt wird einem das erst mal richtig klar. Ich liebe mein Teufelchen, aber wenn ich irgendwann den Zweithund auswählen gehe, werde ich sicher nicht noch einmal den Draufgänger im Wurf wählen. Einer genügt dann auch. ;)
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #45
Wurde ja geschrieben, dass TWHs erst mit 2-3 Jahren in die pubertät kommen...HUNDE schon mit 7 monaten...ein TWH hat dasselbe Hirnvolumen und Windungen wie ein Wolf-mehr und komplexer als bei einem Hund. Habe schon mehrere TWH-Besitzer kennen gelernt, und alle sagen, dass ein TWH ganz anders ist als ein Hund. z.B. hatmir einer mal erzählt, wie sein TWH einen Hasen fing, und ihn ihm vor die füße gelegt hat...aldso wenn ich an meinen Lui denke, der hätte ihn gefressen. Bevor man sich einen TWH zulegt, sollte man auch wissen, wofür diese rasse gezüchtet wurde-nämlich 1955 von der CSSR, als Grenzhund, um die Sowjetische Grenze zu schützen. ein TWH hat zwar keine 100%ige übereinstimmung des Genotyps mit dem Wolf, jedoch ist hier tatsächlich der phänotyp entscheidend...ausdauer und leistungsfähigkeit eines Wolfes-nicht die eines Hundes. Körperbau nahezu übereinstimmend mit dem Karpatenwolf. Maximal erreichbares Alter: (fast) übereinstimmung mit dem Wolf. Hirnvolumen und Windungen: wieder sind hier die DSH-Gene rezessiv, die des Wolfes Dominant. Und da will mir einer erzählen, dass sein ein Hund....Man wollte bei der züchtung bewusst ein Tier schaffen, was äußerlich ein wolf und innerlich ein Hund ist. Hat aber nicht geklappt, die Tiere haben nur eine Person akzeptiert, alle anderen wurden ignoriert, bis hin zur Flucht vor fremden Menschen...schaut mal bei Wikipedia nach. Klar, es gibt immer ausnahmen, wie die von Babsi, habe jetzt aber echt kein bock, noch was über die mendelschen vererbungsregeln zu schreiben...schaut mal bei wiki nach, da ist der TWH und seine Geschichte schon sehr gut beschrieben. Ach so, wusstet ihr eigentlich, dass man für TWHs und SWHs eine CITES-Becheinigung brsucht? drem züchter ists egal, er hat sie ja, wenn er legal züchtet, und er will auch geld verdienen. Ausserdem wurde der TWH erst nach 1990 in die FCI-Liste aufgenommen, und auch über dem Mexikanischen staat. War wohl nicht so ganz einfach, die rasse sofort anerkennen zu lassen...
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #46
Wurde ja geschrieben, dass TWHs erst mit 2-3 Jahren in die pubertät kommen...HUNDE schon mit 7 monaten......


hat auch niemand etwas dagegen gesagt...


und auch bei hunden muss man differenzieren...
meiner kam mit 1 jahr in die erste pupertät rutschte...
und auch jetzt ist er wieder in einer pupertäts-phase ( er wird 2 jahre)
und noch lange nicht fertig *ggg*
auch meine rasse braucht eine entwicklungszeit von - bis zu 3 , 3,5 jahre..

aber sicherlich nicht vergleichbar mit einem TWH.
Auch ich kenne einige THW ..;)

lg
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #47
TWHs erst mit 2-3 Jahren in die pubertät kommen...HUNDE schon mit 7 monaten...e
Mit 7 Monaten kommen sicher einige Kleine bis mittelgrosse Hunde in die Pubertät, aber längst nicht alle Rassen. Es gibt einige die ebenfalls sehr lange für die geistige Reife brauchen, ich denke da vor allem an Herdenschutzhunde.
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #48
Mit 7 Monaten kommen sicher einige Kleine bis mittelgrosse Hunde in die Pubertät, aber längst nicht alle Rassen. Es gibt einige die ebenfalls sehr lange für die geistige Reife brauchen, ich denke da vor allem an Herdenschutzhunde.


richtig...
sowie die belgischen schäferhunde
die herder
der rhodesian ridgeback
der boxer
.
.
.
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #49
Klar, TWH's und SWH's sind schon besonders schöne tiere, und auch sehr klug. wenn man sich so ein tier anschafft, sollte man sich vorher 120% aller infos über diese tiere besorgen, und sich auch zu 120% sicher sein, diesem tier gerecht werden zu können. ich meine nicht, dass man sich sicher sein soll "yeah, ich will n TWH", sondern: "kann ich ihn so auspowern, geistig und körperlich, dass er abends von alleine schlafen geht". Wäre sehr verachtenswert, so ein tier oder auch Kampfhundrassen, als statussymbol zu kaufen. und auch gefährlich. denn wenn man diese Rassen (eigentlich alle rassen) nicht 100 %tig korrekt erzieht, sind sie schnell der meinung, sie seien der "chef" im haus und auch draußen, und solche tiere landen dann häufig im tierheim, bestehen den wesenstest nicht, weil sie sich für den chef halten und mit dieser position total überfordert sind, und wo dass alles letzendlich hinführt, muss ich ja nicht erwähnen.

MFG Luis(Loizos)
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #50
Hallo
Ich habe eine 1 Jährige TWH hündin :D
und wollte mal mit anderen TWH besitzer reden und vielleicht sogar treffen .
Desewegen ist meine Frage ob es hier TWH besitzer gibt die in NRW nähe Gelsenkirchen wohnen?. Ich fände es sehr toll wen meine Maus mal mit artgenossen spielen kann . lg:D
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #51
Ich denk ma jeden Hund kann man zähmen falls er zu wild wird
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #52
Wäre sehr verachtenswert, so ein tier oder auch Kampfhundrassen, als statussymbol zu kaufen. und auch gefährlich. denn wenn man diese Rassen (eigentlich alle rassen) nicht 100 %tig korrekt erzieht, sind sie schnell der meinung, sie seien der "chef" im haus und auch draußen, und solche tiere landen dann häufig im tierheim, bestehen den wesenstest nicht, weil sie sich für den chef halten und mit dieser position total überfordert sind,

Ich wüsste nicht, dass TWH und SWH in irgendeinem Bundesland Deutschlands als sog. "Listenhunde" geführt werden, lass mich aber gern eines besseren belehren. Auch wäre es mir neu, dass diese Hunderassen als Statussymbole verwendet werden. Das sind wenn überhaupt doch eher immer noch andere Rassen... Auch der Rest des Beitrags, ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll... Davon abgesehen, finde ich diese Wesentest mehr als fragwürdig. Hab selbst zwar noch keinen mitgemacht, aber mal einen in einer Reportage an einem Staffordshire gesehen. Das arme Tier hat zwar mit Bravour bestanden, aber ich war echt schockiert über die Art und Weise, was sich diese Kreatur da gefallen lassen musste und bin mir sicher, dass sehr viele "Nicht-Listenhunde" da durchgefallen wären, v.a. Hunde mit niedriger Reizschwelle oder ängstliche Tiere. Und ehrlich gesagt, wenn Jemand so auf meinen Hund zukommen würde, der würde definitiv Ärger mit mir bekommen .... mmmh, bin ich jetzt gefährlich? Insofern alles relativ...

Bin zwar kein Kenner von TWH und SWH, waren bei mir schon bzgl. der Auslastung sehr schnell aus dem Rennen, obwohl mir die Optik gefiel, aber irgendwie kommen mir Louis`Anmerkungen zu dem Thema etwas extrem vor. Man muss ja nicht Fan dieser Rasse sein, aber sie als lebende und fast unkontrollierbare Bestien (jetzt von mir etwas überspitzt ausgedrückt - sorry) darzustellen, erscheint mir etwas unfair.

Samson
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #53
Genetisch gesehen schlichtweg falsch .
Saarloos und THW sind zwar durch die Einkreuzung von Wölfen enstanden,aber man hat klugerweise auf zuviel Wolfsblut verzichtet .
Der Hauptgengeber beider Rassen ist der Deutsche Schäferhund .
Beide Rasse ,der Saarloos nur noch in der erweiterten Ahnentafel,der THW auch noch in der ersten vier Generationen Ahnentafel haben mindestens einen allerhöchstens zwei Wölfe als Vorfahren . Es handelt sich dabei beim Saarloos um den europäischen Grauwolf , beim THW um den Karpatenwolf einer kleineren Unterart .
Somit sind sie nur noch sehr streng genommen Hybriden .

Genetisch steht dem Wolf am nächsten ,man höre und staune ,
Der deutsche Grosspitz ,eine leider fast vom Aussterben bedrohte uralte
wundervolle Hunderasse
L.G.
Elvira
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #54
Off-Topic
Sorry, aber ist genetisch nicht der Großpudel die am nächsten mit dem wolf verwandte Rasse? Hatte das bisher immer so gelesen, lasse mich aber gern eines besseren belehren;)
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #55
Hallo Nudl
nachzulesen in Kurzform
hier

ausführlicher
bei Erik Zimen in: Der Hund - Abstammung

deshalb auch unter anderem FCI Klasse I: Spitze und Hunde von Urtyp

L. g.
Elvira
 
  • Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund Beitrag #56
Ich selber, finde die Rasse(n) ja auch sehr hübsch, würde mir selber aber nie einen zulegen.
Wieso?
Weil ich, einfach schon bestimmte "Sachen", für meine Zukunft geplant habe, wo ich dann für diese Rassen keine Zeit mehr hätte.
Ich mache mir ja schon bei anderen Rasse Gedanken darum, ob ich sie zeitlich gesehen überhaupt halten werden kann.
Ich kann aber auch nicht so, ich sage mal, extrem den Chef darstellen, klar muss man auch andere Hunde mit einer starken Hand führen, aber so was ich bisher über den TWH gelesen habe, würde ich das auf Dauer nicht aufrecht halten können.

Ich ziehe aber meinen Hut vor all denen, wer den TWH mit konsequenter Hand führeren kann!

Lieben Gruß
Jenny
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund

Sarloos und Tschechoslowakischer Wolfshund - Ähnliche Themen

Welcher Hund passt zu uns? Bin etwas überfordert: Hallo Zusammen Ich weiss es gibt bereits viele Themen zu "Welcher Hund passt zu mir" aber ich wäre wirklich froh um einen guten Rat. Als Kind bin...
Erfahrungsbericht: Tschechoslowakischer Wolfshund?: Hallo ihr Lieben! :mrgreen: Nun habe ich mich dazu entschlossen, hier einen Erfahrungsbericht zum Tschechoslowakischen Wolfshund zu verfassen...
Mythen der Rattenhaltung: Nach wie vor sind einige Irrtümer und Mythen über Ratten im Umlauf, die auch munter weiter verbreitet werden, hin und wieder auch von Menschen...
Hundegeeignet?: Hallo liebe Foris, Ich habe ab Dezember einen neuen Job, verbunden mit einem Umzug. Der Traum eines Hundes rückt in greifbare Nähe - jedoch bin...
Der Podenco Ibicenco - oder der "Was-ist-das-denn?": Hallo Leute, also irgendwie ist mir jetzt gerade danach und ich habe beschlossen doch einen Thread mit meiner absoluten Traumrasse aufzumachen...
Oben