- Hund geistig auslasten Beitrag #1
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Tapa
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Ehrlichgesagt habe ich darüber bislang wenig Gedanken gemacht. Wir haben unsere Hündin (Mischling - vermutlich mit Hütehundvorfahren) sei Mai. Normalerweise geht sie an 5 Tagen in der Woche mit meinem Mann auf die Arbeit - der ist Forstarbeiter und 8 Stunden täglich mit der Hündin draußen im Wald unterwegs. Sie läuft frei mit und hin und wieder werden natrürlich auch Stöckchen geworfen. Mit der sehr ausgiebigen körperlichen Auslastung ist sie auch unter den üblichen Bedingungen vollauf zufrieden - und über geistige Auslastung haben wir uns bislang wenig Gedanken gemacht. An den Wochenenden kommt sie mit weniger Auslauf - dreimal am Tag Spaziergänge, Bällchenspiele, gut aus.
Im Sommer sind wir in den Alpen gewesen und haben täglich Wanderungen unternommen - der Hund hat begeistert mitgemacht. Danach waren wir eine Woche zwecks Ausspannen noch zuhause,und unserer Hündin wurde es dann sichtlich zuwenig Bewegung. Sie war zwar im Haus lieb, draußen aber raketenbmäßig unterwegs nur noch gesprungen und galoppiert. Sie war wohl froh, als sie wieder "auf die Arbeit" durfte.
Nun steht unser Winterurlaub bevor - zwei Wochen zuhause ausspannen - und wir haben ehrlichgesagt nicht vor, bei ekeligem Nieselwetter etliche Stunden täglich mit dem Hund draußen zu verbringen, damit er in demselben Maße wie im normalen Arbeitsalltag körperlich ausgelastet wird.
Darum würde ich statt bislang eher körperlicher Auslastung eher zu "geistiger" übergehen. Natürlich kriegt sie trotzdem täglich 2-3 Stunden Spaziergang - nur - wie kann ich den sinnvoll gestalten, damit sie, wenn schon nicht ihre Muskeln, ihren Grips anstrengt und sich geistig verausgabt und nicht so überdreht wie bei unserer Ausspann-Woche im Sommer?
Mir fällt zum Beispiel auf, wenn ich Stöckchen werde und sie aus irgendeinem Grund gerade in eine falsche Richtung geschaut hat - also den Ort des Aufpralls nicht gesehen hat - dann findet sie das Stöckchen nicht so ohne weiteres. Rennt ein paarmal ratlos hin und her (und stolpert machmal geradezu über das Stöckchen, sieht es aber trotzdem nicht).Irgendwann besinnt sie sich dann darauf, dass sie eine Nase hat - und fängt mehr oder weniger systematisch an, den Waldboden abzuschnüffeln und in Schleifen abzulaufen - und schnüffelt und läuft dann sehr ehrgeizig , bis sie das richtige Stöckchen oder den richtigen Tannenzapfen wieder gefunden hat.
Ginge das in die richtige Richtung? Also Suchspiele? Wie könnte ich das evtl. etwas zielgerichteter gestalten? Momentan habe ich eben manchmal Glück, dass sie den Aufprall des Stöckchens nicht gesehen hat - oder eben auch nicht. Oder gibt es sonst noch einfache Dinge, die ich machen könnte? Bin da leider nicht sehr einfallsreich und für Tips dankbar.
Im Sommer sind wir in den Alpen gewesen und haben täglich Wanderungen unternommen - der Hund hat begeistert mitgemacht. Danach waren wir eine Woche zwecks Ausspannen noch zuhause,und unserer Hündin wurde es dann sichtlich zuwenig Bewegung. Sie war zwar im Haus lieb, draußen aber raketenbmäßig unterwegs nur noch gesprungen und galoppiert. Sie war wohl froh, als sie wieder "auf die Arbeit" durfte.
Nun steht unser Winterurlaub bevor - zwei Wochen zuhause ausspannen - und wir haben ehrlichgesagt nicht vor, bei ekeligem Nieselwetter etliche Stunden täglich mit dem Hund draußen zu verbringen, damit er in demselben Maße wie im normalen Arbeitsalltag körperlich ausgelastet wird.
Darum würde ich statt bislang eher körperlicher Auslastung eher zu "geistiger" übergehen. Natürlich kriegt sie trotzdem täglich 2-3 Stunden Spaziergang - nur - wie kann ich den sinnvoll gestalten, damit sie, wenn schon nicht ihre Muskeln, ihren Grips anstrengt und sich geistig verausgabt und nicht so überdreht wie bei unserer Ausspann-Woche im Sommer?
Mir fällt zum Beispiel auf, wenn ich Stöckchen werde und sie aus irgendeinem Grund gerade in eine falsche Richtung geschaut hat - also den Ort des Aufpralls nicht gesehen hat - dann findet sie das Stöckchen nicht so ohne weiteres. Rennt ein paarmal ratlos hin und her (und stolpert machmal geradezu über das Stöckchen, sieht es aber trotzdem nicht).Irgendwann besinnt sie sich dann darauf, dass sie eine Nase hat - und fängt mehr oder weniger systematisch an, den Waldboden abzuschnüffeln und in Schleifen abzulaufen - und schnüffelt und läuft dann sehr ehrgeizig , bis sie das richtige Stöckchen oder den richtigen Tannenzapfen wieder gefunden hat.
Ginge das in die richtige Richtung? Also Suchspiele? Wie könnte ich das evtl. etwas zielgerichteter gestalten? Momentan habe ich eben manchmal Glück, dass sie den Aufprall des Stöckchens nicht gesehen hat - oder eben auch nicht. Oder gibt es sonst noch einfache Dinge, die ich machen könnte? Bin da leider nicht sehr einfallsreich und für Tips dankbar.