Hund kratzt an Tür

Diskutiere Hund kratzt an Tür im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallöchen! Ich habe da so ein kleines Problem mit meinem Hund. Er kratzt immer an der Tür, wenn mindestens eines der Familienmitglieder zu Hause...
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #1
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Herbert12

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Hallöchen!

Ich habe da so ein kleines Problem mit meinem Hund.
Er kratzt immer an der Tür, wenn mindestens eines der Familienmitglieder zu Hause ist. Dazu muss ich sagen, dass Herbert hauptsächlich draußen wohnt. Ab und zu darf er auch mal rein, aber schlafen tut er draußen. Nun, also wenn er draußen ist, kommt er immer zu der Haustür gerannt und kratzt an ihr. Das ist meistens nach dem Spazieren gehen, wenn ich von der Schule komme, früh's , wenn er bemerkt, dass das Licht an ist. Mittlerweile kann er sich sogar schon auf das Fensterbrett stellen ( mit Vorderpfoten) und kratzt ebenfalls an dem Fenster.

Nun meine Frage, wie kann ich das abtrainieren??
Liebe Grüße Herbert12
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #2
Warum muss euer Hund denn alleine draußen leben? Euch ist schon klar, dass Hunde Rudeltiere sind? Oder hat er draußen noch mindestens einen Artgenossen? Wie sieht´s mit der winterfesten Unterbringung aus?
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #3
So wie das aussieht, ist der Hund KEIN Hund, der für die Außenhaltung geeignet wäre (ich bin aber generell gegen Zwingerhaltung etc.).
Warum wohnt er denn draußen? Wie alt ist der Hund (ich denke nicht so alt, weil du ja geschrieben hattest, dass er mittlerweile gewachsen ist oder so ähnlich)?
Was für eine Rasse genau?
Lg
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #4
Wenn ich das richtig sehe, ist dein Hund ein Dalmatiner? WAS bitte macht ein Dalmatiner draußen in der Kälte? Der bekommt doch gar nicht genug Unterwolle, wie z.B. ein Berner Sennenhund oder Herdenschutzhunde, die haben Fell, dass auch für draußen ist bzw. sind sie ja dafür gezüchtet draußen zu sein.

Hol ihn rein und schon ist das Problem gelöst.
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #5
So sehe ich das auch. SOFORT reinholen!
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #6
Es hat schon seinen Grund, dass der Hund draußen ist, denn drinnen ist das Revier der Katzen. Der Hund hat keinen Artgenossen zum Spielen, nur der Nachbar hat auch einen Hund. Herbert hat ein wettergeschützten Raum, sein Häuschen mit einer fetten Decke drinnen. Und es ist KEINE Zwingerhaltung, der Hund kann selber entscheiden, ob er in den Garten geht, in sein Haus oder auf seine Decke.
Ich kann den hund ja schlecht in die Wohnung lassen, wenn keiner Daheim ist, der nimmt mir die ganze Einrichtung auseinander.
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #7
Nur Hunde, die das allein bleiben nicht gelernt haben bzw unterbeschäftigt/unausgelastet sind nehmen die Einrichtung auseinander.
Und dass Hune und Katzen miteinander können beweisen hier mehr als nur ein paar User.

Wenn man seinen Hund nicht erziehen sondern lieber nur raus sperren will, sollte man sich keinen holen.
Der friert und ist einsam, da würdest du wohl auch kratzen wenn Licht angeht :(
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #8
Ich finde Katzen sollten eher draußen "herumstreunern" und nicht der Hund! Ich habe dafür absolut kein Verständnis, aber man kann ja auch alles schön reden.
:(
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #9
Und dass Hune und Katzen miteinander können beweisen hier mehr als nur ein paar User.
Mag ja sein, aber meine Katze verträgt sich nicht mit dem Hund, auf Grund einiger Vorfälle mit anderen Hunden.

Der Hund WIRD erzogen und nicht "nur" rausgesperrt...
.. Irgendwie habe ich das Gefühl, ihr habt nicht gelesen, was ich schreibe! Also nochmal, der Hund ist in einem WETTERGESCHÜTZTEN RAUM! Er kann entscheiden was er machen will, ob raus oder rein. halt nur nicht ins Haus. Das wird hier also einsperren genannt? Ist es nicht eig genau andersrum? Wenn er nur im Haus ist und kein Auslauf hat?! Aber naja..
Dann bekomme ich halt keine Tipps..
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #10
Zeigt der Hund dir denn noch nicht deutlich genug, dass er reinwill?... Was muss er denn sonst noch machen?

Meine Großeltern haben damals sogar ihre Berner Sennen-Mix Hündin bei den Temperaturen drinnen schlafen gelassen und die hat nichts auseinander genommen & vorallem hatte das entsprechende Fell für draußen.

Wie schon geschrieben wurde: Man kann sich alles schön schreiben..
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #11
Er BRAUCHT aber die Zuwendung und Liebe von Menschen oder zumindest von Artgenossen (das heißt aber jetzt nicht, dass du dir noch einen Hund kaufen sollst!!!) und da reicht so ein kleines Häuschen im Garten einfach nicht!
Vorallem bei bis zu -20 Grad Nachts erfriert der Arme da draußen ja noch, währenddessen du/ihr drinne vorm warmen Kachelofen sitzt. Ich verstehe es einfach nicht! Der arme, arme Hund! :(
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #12
Er BRAUCHT aber die Zuwendung und Liebe von Menschen oder zumindest von Artgenossen
Wer hat denn jetzt gesagt, dass er die nicht bekommt? Der Hund kommt meiner Meinung nach sehr viel Liebe. Und Zuwendung ebenfalls. Heute z. Bsp waren wir 2 Stunden Rad fahren.
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #13
Er wird vom Rudelleben ausgesperrt. Das meinte ich.
Tipps hast du bekommen. Lass ihn teilnehmen und ich schätze, er würde aufhören...
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #14
Das glaube ich auch. Das glaube ich sogar nicht nur, das weiß ich. Bitte versteh's doch endlich!
Wenn du unsere Tipps nicht annehmen willst, dann bist du hier falsch, weil hier werden Tipps zu Problemen gegeben (im gesamten Forum) und das hier ist unser Tipp. Und zwar der EINZIGE den es gibt! Am Ende kann man ja immer noch selbst entscheiden, ob man die Tipps annimmt oder nicht und wenn du den Tipp nicht annimmst, dann brauch man sich nicht wundern...:x:|
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #15
Herbert, ich kann die kritischen Stimmen hier durchaus verstehen.

Das Verhalten deines Hundes ist ein Schrei nach Zuwendung, Beachtung, Aufmerksamkeit und Familienanschluss. Das solltest du ihm bieten und ja, das heißt im Haus.
Wieso kann der Hund denn nicht wenigstens rein, wenn jemand da ist?
Ich finde es auch etwas merkwürdig, dass der Hund draußen lebt und die Katze (besser wären übrigens zwei, Katzen brauchen auch einen Artgenossen ;)) drinnen, wo doch meist eher Katzen einen Freiheitsdrang haben.

Ich bitte dich, ändere etwas an der Haltung deines Hundes. Er ist unglücklich und einsam und das zeigt er dir durch das Kratzen ganz, ganz deutlich.
Wenn der Hund und die Katze gar nicht miteinander auskommen - hast du schon einmal daran gedacht, es mit einem Hundetrainer zu versuchen?
Dadurch, dass der Hund ausgesperrt ist, lernen die beiden den Umgang miteinander nämlich erst recht nicht ;).

So wie es jetzt ist kann es meines Erachtens nicht bleiben. Auch wenn der Hund einen Unterschlupf hat und sich gekümmert wird - ihm fehlt eindeutig Familienanschluss. Wenn du nicht gewillt bist, ihm diesen zu geben, dann sorg um deines Hundes Willen dafür, dass er diesen von jemand anderem bekommt.
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #16
Der Hund kann und kommt ja rein wenn jemand da ist. Es ging mir nur um die Situationen, wo z. Bsp. ich alleine zu Hause bin und lernen muss. Da kann ich nicht noch auf den Hund aufpassen, wobei mein Zimmer in der 2. Etage ist und da der Hund auf keinen Fall hoch darf. ( Hamster, Treppe ist erst neu,...)
Den Katzen ( es sind 2 ;) ) steht die Tür immer offen, sie brauchen uns nur ein Zeichen zu geben und das wissen sie auch. Der Kater ignoriert den Hund soweit und springt gleich über den Zaun. Wenn der Hund zu nahe kommt, dann gibt es auch ab und zu mal eine auf die Schnauze ( natürlich von dem Kater). Die Katze wird sich nie mit Hunden verstehen. Bevor wir sie hatten, lebte sie auf einem Hof, wo unter anderem auch ein (aggressiver) Hund lebte. Der Hund ging auf alles drauf, was sich bewegte. Und da sie schon sehr alt ist, möchte ich sie nicht zusätzlich belasten.

So. Ich habe schon einiges geändert. Abends darf er rein und wir versuchen krampfhaft ihm beizubringen, in seinem Körbchen zu bleiben. Nur schlafen tut er nach wie vor draußen.
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #17
Aber wieso kann der Hund nicht zu dir, wenn du lernst?
Er will ja vermutlich genau deshalb rein, weil jemand da ist.
Eine neue Treppe ist doch kein Grund :eusa_eh:.
Und das mit den Hamstern kann man ebenso trainieren wie das mit den Katzen. Der Hund muss nur lernen, dass er sich von den Tieren fern halten soll, aber das kann er nicht lernen, wenn er die meiste Zeit draußen ist ;).
Aber der Hund ist doch auch nicht erst seit gestern da, wieso habt ihr ihn der Katze nicht gleich als Welpe vorgestellt? Auch eine ältere Katze kann sich an einen Hund gewöhnen, wenn er sich eben einigermaßen ruhig verhält und sie sich im Notfall zurück ziehen kann. Sie wird den Hund ja auch kennen, wenn sie Zugang zum Garten hat, dann kann sie ihn ja nicht so schlimm finden :eusa_think:.

Abends darf er rein und wir versuchen krampfhaft ihm beizubringen, in seinem Körbchen zu bleiben. Nur schlafen tut er nach wie vor draußen.
Soll der Hund denn die ganze Zeit im Körbchen bleiben, wenn er im Haus ist? Das kann es doch für den Hund auch nicht sein :eusa_eh:.
Und geht es um den Hund auf dem Bild? Der scheint mir wenig Unterwolle zu haben, dafür dass er besonders nachts draußen bleiben soll.
Auch wenn die Hütte isoliert ist ist sie nicht beheizt, sprich es wird da drin gar nicht erst warm.

Darf ich mal vorsichtig fragen, warum ihr den Hund habt?
Er lebt meist draußen, auch nachts. In die obere Etage darf er nicht, die Katzen mögen ihn nicht und mit den Kleintieren geht es auch nicht :eusa_think:.
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #18
Ich brauche nun mal meine Ruhe zum lernen, und der Hund schnuppert und frisst einfach noch zu viel an. Wegen der Treppe, wir wollen nicht, das er hochläuft, wegen seinen Krallen.
Natürlich darf der Hund im Haus rumlaufen, nur soll er auch mal lernen ein paar Minuten ruhig im Körbchen zu bleiben.


Den Hund haben wir uns geholt, weil es eine Ablenkung für meinen kleinen Bruder ist. Er ist 5 Jahre und hat Diabetes. Dadurch, dass er mit dem Hund spielen kann, bekommt er mehr Selbstbewusstsein und lernt sich nicht für seine Krankheit zu schämen. Und das hat auch schon reichlich geholfen. Das war der Hauptgrund, aber auch, dass die ganze Familie mehr Bewegung und Ablenkung bekommt. Wir gehen öfters raus, öfters spazieren. Also die Bewegung.

Und so schlimm hat es der Hund jetzt auch gar nicht, wenn man andere Hundehalter betrachtet.
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #19
Da kann ich echt nur den Kopf schütteln :009:. Einen Hund hat man zum "Liebhaben" und er ist (zumindest für die meisten Menschen) ein echtes Familienmitglied. Das sieht bei dir aber leider nicht so aus - der Hund lebt nur draußen, darf, wenn er überhaupt mal rein darf nur im Korb liegen, wird überall verscheucht (so erscheint es mir zumindest)... Da frag ich mich auch nur warum man sich dann erst einen Hund anschafft. Warscheihnlich war das nur mal eben so eine Laune ("ach ich könnt mir ja ma eben nen Hund kaufen.") und wenn er dann einen nervt etc., wird er einfach in den Garten aus dem ganzen (Familien-)leben ausgeschlossen. Null Erziehung,...
Armer Hund:(. Echt traurig.

PS: @ *Mischling*
ja, das ist der Hund. Ein DALMATINER! Schau mal auf seiner Seite, da ist ein Profil von dem Hund...;)
 
  • Hund kratzt an Tür Beitrag #20
Und so schlimm hat es der Hund jetzt auch gar nicht, wenn man andere Hundehalter betrachtet.

Jawohl! Sitzen ja einige sogar in Tierheimen oder gar Tötungsstationen :roll: Warum man nur immer den Vergleich zu schlechterem sucht weiß ich wirklich nicht.

Darf ich dir nochwas verraten? Euer Hund wird sein ganzes Leben lang Sachen kaputt machen und anknabbern, wenn ihr ihn nicht rein holt und ihm dort ruhig und geduldig beibringt, dass er das nicht darf.
Und übrigens ging es hier auch sehr um die Nächte. Es ist KALT da draußen!
 
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