Hund aus Tötungsstation

Diskutiere Hund aus Tötungsstation im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; es ist schon länger her,aber ich möchte mich mal wieder melden. Die OP hatten wir ja gut überstanden, in der ersten Woche konnte der Hund gar...
  • Hund aus Tötungsstation Beitrag #41
es ist schon länger her,aber ich möchte mich mal wieder melden. Die OP hatten wir ja gut überstanden, in der ersten Woche konnte der Hund gar nicht laufen, ab der zweiten Woche fingen wir mit Laufübungen langsam an. Die Hinterbeine hatte sie bestimmt noch bis zur 4. Woche nachgeschleift, ich war schon richtig besorgt. Mein Tierarzt gefiel das auch nicht und ich rief nochmals in der Klinik an. Aber man beruhigte mich, die Hüfte des Hundes sei in einem extrem schlechten Zustand (wie der Rest des Hundes :?) und das dauert dann halt länger. Inzwischen klappts aber! Jippi! Sie freut sich sogar, wenn ich die Jacke anziehe und wir gehen nach Draussen.

In der Wohnung ist sie noch ängstlich, sie kommt kaum aus dem Wohnzimmer, ich hab noch Hoffnung.

Wir haben als Hundespielzeug kleine Kuscheltiere rumliegen, diese hatte sie "eingesammelt" und die Kuscheltiere liegen nun in ihrem Körbchen. Diese beschützt sie, nach unserem Rüden schnappt sie sogar wenn er in die Nähe kommt. Ich glaube, sie sucht ihre Welpen ??? das ist nun ihr Ersatz???
 
  • Hund aus Tötungsstation Beitrag #42
Und wie geht es DIR jetzt, steff.03 ? Ich meine, du wurdest ja ganz schön besch.....! Ich finde, umso mehr ist zu loben, das Tier wieder aufzupäppeln, aber vielleicht ist dir ja zum Heulen. Und dafür hätte ich großes Verständnis. Deshalb mal ein Herzchen für dich. :049:
 
  • Hund aus Tötungsstation Beitrag #43
danke... die erste Zeit war für mich nicht leicht. aber jetzt gehts auf jeden fall wieder besser. in den letzten 6 wochen hab ich 4 kg abgenommen, habe ca. 3 wochen beim hund auf der couch geschlafen, an manchen nächten kaum geschlafen, hab meine wohnung mit billigen teppichen ausgelegt, hab mir einen dampfreiniger gekauft, da der hund nicht mehr "stubenrein" war, musste einige urlaubstage opfern, um zum tierarzt /-klinik zu fahren, habe meinen osterurlaub abgesagt und bleibe zu hause.

Aber seit ca. 1 woche werde ich für meine mühe richtig belohnt: der hund entwickelt sich von tag zu tag mehr, es ist eine freude zu sehen, wie sie immer mutiger und aufgeweckter wird. Heute hat sie sogar zum ersten Mal gebellt.
 
  • Hund aus Tötungsstation Beitrag #44
Das Vertrauen und die Gutmütigkeit wird missbraucht um Geld zu machen. Ich mein, solche Hunde kann man gar nicht verkaufen. Die werden von den Tötungsanstalten geholt, umsonst weil das nun eine Marktlücke ist. 300 Euro für einen kaputten Hund ist arg. 400 Euro kosten Tschechen Hunde. 500 kosten deutsche Hunde und die Leute denken sie täten dem Hund was gutes. In Wirklichkeit ist es nur eine Tierquälerei und die Tierärzte lachen sich einen Ast. Das ist für die doch das Supergeschäft. Bei einem kleinen Wehwechen raten sie den Leuten sofort zu sündteuren Behandlungen, oder sie raten den Leuten den Verkäufern guter Hunde einfach, das OP Geld könne mit Reklamationen wieder herein geholt werden. Hautsache sie rollen in der Kohle. Nerven durchtrennen, Zähne reissen, kastrieren ohne Grund (die Krebsgefahr wird immer wieder in den Raum gestellt wenn nicht sofort operiert werden würde). Mit solchen Aussagen und andren Verkaufstricks für OPs machen die den dicken Reibach. Du hättest den Hund nie operieren dürfen, auch keine 300 euro zahlen für einen Hund aus der Tötungsstation. Sorry.
 
  • Hund aus Tötungsstation Beitrag #45
@MangoldU:
Darf ich fragen, warum du das hier so verallgemeinerst? Warum ist ein Hund aus der Tötung sein »Geld nicht wert«? Und von 500 Euro für einen deutschen TS-Hund habe ich auch noch nicht gehört.
Das klingt so, als dürfe man gar keinen Hund aus dem Tierschutz nehmen, sondern sollte sie alle einschläfern :eusa_eh:.

Und wie kommst du darauf, dass die Tierärzte damit »unter einer Decke stecken«? Wenn eine OP nötig ist dann ist sie das auch, habe ich Zweifel hole ich mir eine zweite Meinung. Nicht jede OP ist überflüssig, vielen Hunden wurde damit schon das Leben gerettet oder zumindest verbessert. Da wird dann auch nicht nach Lust und Laune abgerechnet, sondern nach der GOT.

Zum Thema Geldmacherei durch das Ausland: Das Geld wird nicht an die Tötungsstation gezahlt, sondern an den Verein, der den Hund dort rausholt. Natürlich ist es deshalb wichtig, sich einen seriösen Verein zu suchen, der das Geld für nachhaltige Projekte verwendet und damit nicht Hunde von Vermehrern aufkauft oder in die eigene Tasche arbeitet. Aber nicht alle sind Halsabschneider, manchen liegt auch etwas an den Tieren und sie bemühen sich, vor Ort etwas zu ändern und mit dem ansässigen Tierschutz zusammen zu arbeiten. Oft wird auch versucht, die Tiere in ihrem Ursprungsland zu vermitteln, so arbeitet eine seriöse Orga.

Tötungsstationen bzw. ausländische Tierheime verdienen kein Geld an dem Verkauf der Hunde, sondern daran, sie zu behalten. Das liegt daran, dass sie vom Staat pro untergebrachtem Tier bezahlt werden. Darum ist es für viele Organisationen auch so schwer, die Hunde dort überhaupt heraus zu bekommen.

Die Schutzgebühr dient aber nicht nur der Unterstützung der Arbeit der Organisation, sondern auch dem Schutz des Tieres. Der Name hat einen Grund, es soll dadurch ein Stück weit gewährleistet werden, dass der Hund überlegter angeschafft wird und auch Geld für ihn da ist. Wem 250 Euro für die Anschaffung zu teuer sind, der kann und/oder will einen Hund auch später finanziell nicht ausreichend versorgen.

Ich würde dich bitten, deine Meinung hier in Zukunft etwas sachlicher rüber zu bringen und vor allem auch zu begründen und zu belegen, und hier nicht einfach mit irgendwelchen Vorurteilen zu kommen. Du solltest dich auch etwas mehr mit der Arbeitsweise des Organisationen beschäftigen, bevor du solche Aussagen triffst, und auch lernen zu differenzieren. Schwarze Schafe gibt es überall, aber auch weiße.

Liebe Grüße
 
  • Hund aus Tötungsstation Beitrag #46
Hallo Steffi,

toll was Du für deinen Hund tust. Ich wünsche Euch dass es in vielen kleinen Schritten weitergeht.

Habe keine Erwartungen, dann werden deine Erwartungen auf jeden Fall übertroffen.

Lass Deinen Hund in vielen kleinen Schritten neue Sachen erleben, vielleicht verliert er dann die Angst.

Aber wenn ich nach hause komme, quietscht sie vor Freude und der Schwanz wedelt wie wild, und ich freu mich dann mindestens genau so viel....
Da wird man doch für alle Mühen belohnt.

Meine Hündin war anfangs auch panisch ängstlich, sie ist inzwischen eine tolle souveräne Hündin, die ich überall mit hinnehmen kann, auch zum Bahnhof, Flugplatz, Volksfest etc.
Sie kommt aus der Türkei und hat 8 Tage alleine auf einem Balkon in Frankfurt gelebt. Über eine Tierhilfe in Seeheim und Tierheim Rüsselsheim habe ich davon erfahren. Wenn Du willst kannst Du sie im September auf dem Altstadtfest in Babenhausen in Aktion sehen.

Keka : Hunde vom Züchter sind durchaus auch sinnvoll, je nachdem was man vom Hund erwartet und was er später mal tun soll. Ich habe einen Hund aus dem Tierschutz und einen vom Züchter, ich kann das gut vergleichen.

Grüße nach Darmstadt

Bernd mit Pepper und Siva
 
  • Hund aus Tötungsstation Beitrag #47
@MangoldU:
Darf ich fragen, warum du das hier so verallgemeinerst? Warum ist ein Hund aus der Tötung sein »Geld nicht wert«? Und von 500 Euro für einen deutschen TS-Hund habe ich auch noch nicht gehört.
Das klingt so, als dürfe man gar keinen Hund aus dem Tierschutz nehmen, sondern sollte sie alle einschläfern :eusa_eh:.

Und wie kommst du darauf, dass die Tierärzte damit »unter einer Decke stecken«? Wenn eine OP nötig ist dann ist sie das auch, habe ich Zweifel hole ich mir eine zweite Meinung. Nicht jede OP ist überflüssig, vielen Hunden wurde damit schon das Leben gerettet oder zumindest verbessert. Da wird dann auch nicht nach Lust und Laune abgerechnet, sondern nach der GOT.

Zum Thema Geldmacherei durch das Ausland: Das Geld wird nicht an die Tötungsstation gezahlt, sondern an den Verein, der den Hund dort rausholt. Natürlich ist es deshalb wichtig, sich einen seriösen Verein zu suchen, der das Geld für nachhaltige Projekte verwendet und damit nicht Hunde von Vermehrern aufkauft oder in die eigene Tasche arbeitet. Aber nicht alle sind Halsabschneider, manchen liegt auch etwas an den Tieren und sie bemühen sich, vor Ort etwas zu ändern und mit dem ansässigen Tierschutz zusammen zu arbeiten. Oft wird auch versucht, die Tiere in ihrem Ursprungsland zu vermitteln, so arbeitet eine seriöse Orga.

Tötungsstationen bzw. ausländische Tierheime verdienen kein Geld an dem Verkauf der Hunde, sondern daran, sie zu behalten. Das liegt daran, dass sie vom Staat pro untergebrachtem Tier bezahlt werden. Darum ist es für viele Organisationen auch so schwer, die Hunde dort überhaupt heraus zu bekommen.

Die Schutzgebühr dient aber nicht nur der Unterstützung der Arbeit der Organisation, sondern auch dem Schutz des Tieres. Der Name hat einen Grund, es soll dadurch ein Stück weit gewährleistet werden, dass der Hund überlegter angeschafft wird und auch Geld für ihn da ist. Wem 250 Euro für die Anschaffung zu teuer sind, der kann und/oder will einen Hund auch später finanziell nicht ausreichend versorgen.

Ich würde dich bitten, deine Meinung hier in Zukunft etwas sachlicher rüber zu bringen und vor allem auch zu begründen und zu belegen, und hier nicht einfach mit irgendwelchen Vorurteilen zu kommen. Du solltest dich auch etwas mehr mit der Arbeitsweise des Organisationen beschäftigen, bevor du solche Aussagen triffst, und auch lernen zu differenzieren. Schwarze Schafe gibt es überall, aber auch weiße.

Liebe Grüße

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Vollkommen richtig!
Es gibt Leute, auch im Ausland, die rackern sich ab und geben wirklich ALLES, um den Tieren, speziell den Hunden aus den Tötungsstationen zu helfen, dass sie in ein gutes Zuhause kommen, und die vor Ort mit den dortigen Behörden intensive Gespräche führen, um die Lage zu verbessern. Das ist ein schwieriger Weg, aber der Einsatz zeigt schon deutliche Früchte. In einem solchen Verein bin ich sogar selbst inzwischen drin.
Hunde in den Tötungen sind doch nicht zwangsläufig krank! Sie können ebenso absolut gesund sein, ob alt oder jung. Es kommt darauf an, was sie erlebt haben. Das Wunder ist ja, dass selbst die geschundendsten Kreaturen doch noch wieder Vertrauen aufbauen können. Es ist wunderbar, das mitanzusehen.
 
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