Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus

Diskutiere Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo.....wollte mal fragen, ob es normal ist, dass Hunde so schnell lernen. :P Alles, was ich mir vorgenommen habe, kann er bereits. Ich weiss...
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #1
H

humalaja

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Hallo.....wollte mal fragen, ob es normal ist, dass Hunde so schnell lernen. :p
Alles, was ich mir vorgenommen habe, kann er bereits.


Ich weiss bald keine Tricks mehr, die ich meinem Hund beibringen kann, da er schon alles kann, was mir einfällt ^^

Er ist 18Wochen und alles was ich nun aufliste, kann er schon einige Wochen, wir festigen es halt regelmässig.


ALso er hat ein super Grundgehorsam, sei es sitz platz bleib fuss aus nein usw....

Er läuft draussen ohne Leine ohne Probleme und lässt sich hervorragend abrufen. (da würde ich allerdings keine 100% geben, weil wir das noch nicht so lange machen)

Tricks kann er ca 30Stück perfekt.
Er kann natürlich mehr, aber die sind nicht zu 100%...

Ich baue ihm alle 2 Tage ein Parcour auf dem Hof auf....Slalom laufen, durch Tunnel, Hindernisse, durch Reifen springen etc....

Apportieren klappt zu 99% super (die 1% gelten, falls er mal abgelenkt ist)
Das Apportieren macht er mit allen Gegenständen.
Ich kann es werfen und er bringt es.
Ich kann es auch erst werfen und er muss bleiben bis er ein kommando zum Bringen bekommt, das klappt auch wunderbar.
Ich kann auch einfach nur da sitzen, aus heiterem Himmel ihn auffordern, dass und das zu bringen, er bringt es.
Ich kann es auch verstecken, er ist im Bleib und auf Kommando sucht er es und bringt es mir dann:clap:

Und er lernt wahnsinnig schnell...Beispiel: vor 2 Tagen waren wir auf dem Hof und die Nachbarskinder kramten ein Skateboard heraus, was er zuvor nicht kannte.
Spontan dachte ich mir, das könnte ich ihn auch beibringen....ich wollte ihn erstmal damit vertraut machen und alles Stück für Stück beibringen, aber brauchte ich gar nicht...beim 3ten mal ist mein Hund Skateboard über den Hof gefahren...Er lernt wahsninnig schnell *stolz* ^^ und das ist bei allem so.....


Ich übe nicht übertrieben viel mit ihm....Meist 2x am Tag für 10-15min....

Was konnten eure Hunde mit ca 18Wochen?
und wie schnell haben sie gelernt?
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #2
Huhu,

hast du dem Hund denn auch mal mehr "Sinnvolles" beigebracht? Warst du mit ihm mal Zug/Bus/Bahn fahren? Seid ihr mal in der Stadt gewesen oder an einem Kindergarten? Seid ihr öfter beim TA gewesen, kennt er andere Hunde/Welpen? Und das alles mehrmals und nicht nur einmal? Solche Dinge eben. Ich finds toll, dass du so viel mit ihm machst und er schon so fix lernt, aber in diesen ganzen Prägezeiten würde ich mich dann auch entsprechend darauf konzentrieren, dass er so viel wie möglich an fremden Dingen kennenlernt, damit er als adulter Hund offener auf alles zugeht. Die beste Chance hat man dafür im Welpenalter, das sollte man nutzen.

Ansonsten: Ja, Welpen lernen sehr schnell. Allerdings wird sich in 2-3-4 Monaten die erste Pubertät einstellen, wo er ganz plötzlich alles "vergessen" hat, da solltest du dich dann wieder speziell auf den Grundgehorsam und den Rückruf konzentrieren, damit es keine bösen Überraschungen gibt. ;)

Meine Hunde konnten mit 18 Wochen nicht besonders viel. Ich hab mich drauf konzentriert, dass sie alles Mögliche kennenlernen und viel mit ihren Artgenossen zusammen sind. Ein wenig Grundgehorsam und der Rückruf wurde schon spielerisch geübt. Der Rest (diverse Sportarten, Tricks oder andere Spielereien) kamen erst später hinzu.

Pass mit dem Skateboard allerdings etwas auf. Der Kleine ist noch im Wachstum und sollte entsprechend schonend mit seinen Gelenken sein.

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #3
Hi,

ja wir gehen jeden vormittag in die Stadt.
Immer andere Wege.
Von da kommen wir nämlich grad.

Regelmässig besuchen wir "Hundewiesen".

Wir besuchen regelmässig Freunde mit Hunden sowie auch andere Hunde zu uns kommen....

Bahnhof, Kindergarten liegt alles auf dem Weg in die Innenstadt...
Zug sind wir bisher nur einmal gefahren.
Wir brauchen das aber nicht, wir fahren immer mit Auto.
Bahn gibts hier nicht...

Wir holen jeden Tag unser Kind von der Schule mit dem Hund ab.

Er lernt stetig neue Menschen und Hunde kennen.
TA ist auch kein Problem.

Aber vielen Dank für die vielen Tips.
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #4
Hallo Humalaja,
ich finde es toll, dass du dir soviel Zeit für deinen Hund nimmst und ihn beübst. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob du deinen Hund vielleicht momentan etwas überforderst. Mit 18 Wochen alles "perfekt" zu können bedeutet ja nun auch, dass der Hund enormes Input tagtäglich hat und selbst für einen Hund mit dem berühmten "will to please" halte ich das für etwas bedenklich. Ein Hunde"kind" sollte auch manchmal einfach Hund sein dürfen. Spielen, toben, Gassi gehen ohne ständig gefordert zu werden. ;)

Und in deinem letzten Beitrag oben schreibst du, dass dein Hund mit dem TA keine Probleme hat. In folgendem Thema: klingt das allerdings etwas anders. Vielleicht solltest du diesbezüglich nochmal ansetzen.

Ich denke du und dein Hund seit ein tolles Team, aber lasst es für seinen aktuellen Stand gut sein. Dein Hund muss kein Zirkusartist sein. Lass ihn nach und nach lernen und wie Pewee schon sagt, übe an den "alltäglicheren" Dingen und mache dir bewusst, dass auch dein Hund irgendwann mal seine Grenzen ausloten und einiges vergessen wird. Sonst werdet ihr bald schon keine Freude mehr aneinander haben.

Liebe Grüße
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #5
Ja, haben nachdem sofort den TIerarzt gewechselt....waren nun schon 3 mal da und unser vierbeiner freut sich dort total, bisher war er nicht zur behandlung sondern nur zum anfreunden.

wie gesagt ich sagte ja ich übe nur max 2x am tag 10-15min.

deswegen wunderts mich ja umso mehr das er alles bis jetzt so gut beherrsscht.
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #6
Wie sieht es denn mit Ablenkung aus? Grundgehorsam fordern im heimischen Garten oder auf einer stillen Wiese ist ansich keine große Kunst. Das lernen die meisten Hunde sehr schnell, vorallem wenn es eine tolle Belohnung dafür gibt und sie wie dein Hund anscheinend großen Spaß an Gehirnjogging haben. Aber das heißt noch lange nicht, dass ein Komando sicher abrufbar ist, wenn die Ablenkung um den Hund herum steigt.

Liebe Grüße
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #7
grundgehorsam und tricks klappen auch unter ablenkung hervorragend bis auf mit dem apportieren....da kann es mal sein, bei fremden hunden oder dergleichen das er zögert oder aufhört zu apportieren. er läuft dann nicht hin....da wartet er auf mein ok...aber leider ist der andere hund dann interessanter. das ist aber selten und nicht jedes mal.
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #8
Was heißt denn, er "kann" alles? Er weiß in der Wohnung was er machen soll - oder macht er es auch, wenn neben ihm ein Auto hupt, eine Horde Menschen stehen, eine Bombe einschlägt?

Ich höre häufig: die kann alles! Nur jetzt gerade, ja da ist sie aufgeregt ... oder sonstwas.

DANN kann er es eben noch nicht. Und daran muss gearbeitet werden. Sinnvoller, als ständig neues zu "erlernen". :roll:

Meine Hunde konnten mit 18 Wochen die Anfänge von Sitz, Platz und dem Fuß gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #9
Ja das denk ich auch, dieses "der kann alles" is genau wie "der tut eigentlich nix, nur im Moment hatte er eben Hunger auf Hosen" oder "Jaaa der mag Kinder, aber ein ganzes hat er noch nie gefressen":D:D:D:D:D:D
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #10
@Humalaja: Keine Ahnung welche Rasse Dein Hund ist. Ich finde es allerdings überaus bedenklich was Du da so schreibst! Du hast einen Hund und keinen lebendig gewordenen Robotor! Hunde, rasseabhängig, lernen schneller oder weniger schnell. Was Du mit Deinem Welpen da an Übungen durchhechelst ist überaus grenzwertig!! Einem Welpen bringt man von Klein auf gewisse Verhaltensweisen im Haus/Wohnung bei, wie z.B. die Stubenreinheit. Dann gewöhnt man ihn langsam an Umweltreize. Ein überaus intelligenter Hund/Welpe, braucht, nachdem er mal 2 Stationen mit Bus oder Bahn gefahren ist eine lange Ruhephase, um das Erlebte verarbeiten zu können!
Was Du schreibst, erinnert mich an fanatische Hundesportler bzw. an "d....e" Menschen, die vor ca. 10 Jahren auf den Border Collie aufmerksam wurden. Border Collies haben keinen "eingebauten STOP"! D.h. ein BC-Welpe übt, tobt und rennt bis zur vollkommenen Erschöpfung. Diejenigen Welpen, die daran nicht an Kreislaufversagen oder nem Herzkasper draufgehen, werden in ihrer "Pflegelphase" zu unkontrolliebaren Hunden, die total aus der Rolle fallen und auch zu Aggressionen neigen. Daraus mutiert dann ein unhändelbarer, nervöser und immer um Beschäftigung heischender Hund, der sich selber Beschäftigung sucht, wenn Mensch ihm diese nicht geben kann - und das am Besten noch 23 Stunden am Tag. BC's dieser erziehungsweise fallen durch ihr hibbeliges Verhalten und hysterisches Gekläffe auf - ein Hund, den ich nicht haben möchte!! Mein BC war von Anfang an recht schwierig zu erziehen, da er sehr schnell, sehr gut lernte und immer mehr Input verlangte! Dem habe ich von Anfang an einen Riegel vorgeschoben; und so gab es kleine Lernphasen wie z.B. 2 Stationen mit Bus und Bahn fahren; Treffen mit anderen Welpen oder ausgewachsenen netten Hunden etc. aber immer Schrittweise: Jeden 3. Tag was Neues erleben. "Tricks" erst mal gar nicht, bis die Bindung zwischen uns so fest war, dass ich ihn draußen frei laufen lassen konnte und das Abrufen/-pfeifen aus allen Situationen perfekt klappte. Dann Sitz, Platz bleib etc. Als dieses klappte, weiter gemacht, natürlich mit weiteren Umweltreizen weitergemacht, ie Restaurantbesuch etc. aber nicht alles auf einmal. Mein Hund hat nach Übungseinheiten oder Alltagssituationen viel geschlafen und diese Eindrücke im Schlaf (sehr bewegte Träume) verarbeitet, was sehr wichtig ist! Wiederholungen sind angesagt, wobei die Trainingseinheiten nur wenige Minuten bis nahcher zu 10-15 Minuten dauern dürfen, wobei man seinem Welpen aber ansieht/ansehen sollte, ob es ihm noch Spaß macht oder nicht. Jede Trainingseinheit mit einem Erfolgserlebnis für den Welpen beenden und dann wieder schlafen lassen. Mein BC konnte mit 9 Monaten schon sehr viel!! Er hatte die Grundkommandos intus, wusste Rechts von links zu unterscheiden und konnte auf "Rufen, Handzeichen und Pfeifen" hin: Sitz; Platz; Bleib; Geh links; Geh Rechts; warte und Komm her"! Das hat mir neben seiner Bus- und Straßenbahnsicherheit und Straßenverkehrstauglichkeit voll und ganz gereicht. Achja, apportieren konnte er da auch Problemlos. Und DAS finde ich schon ziemlich viel! Du erziehst Dir da gerade einen Hund, der irgendwann zum hysterischen Problem für Dich werden wird bzw. werden kann, wenn du nicht ganz schnell noch das Steuer rumreisst und ihn Welpe sein lässt. Aber das ist nur meine unqualifizierte Meinung, die ich einen BC habe, mit dem ich überall hingehen kann ohne unangenehm aufzufallen. Im Restaurant liegt mein Hund unterm Tisch, den siehste und hörste nicht. Es sei denn, mir fällt meine Serviette zu Boden, dann taucht ein sch/w BC-Kopf unterm Tisch auf, der mir meine Serviette im Maul reicht... So ist er halt erzogen worden...
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #11
Warte mal ein paar Monate ab, bis er in die Pubertät kommt... ich finde du treibst es ziemlich hart mit dem kleinen.
Klar lernen sie gerne und schnell, aber Tricks und son Schnulli würde ich jetzt eher in den hintergrund stellen und lieber daran arbeiten, das er sich auch mit Ablenkung zB abrufen lässt und das sich sowas festigt.
Ein Welpe muss doch nicht slalom laufen und Handstand können... lass ihn erstmal noch ein wenig Kind sein und press nicht soviel in das kleine Köpfchen rein.

Ansonsten hast du, wenn er älter wird, einen dauerjunkie der sich innerhalb kürzester Zeit langweilt. Mit 18 Wochen brauch der Kleine noch immer sehr viel Ruhe.

Ich würde da ein wenig kürzer treten und ihn nicht so überfordern, weil es hört sich stark danach an. Ich kenne einige Hunde die damals als Spielball benutzt wurden sind und heute kaum zu bändigen sind und sich wie die Axt im Wald benehmen. Innerhalb kürzester Zeit fangen die an zu stressen weil grade keine Akion ist... naja und dann... viel Spaß, ich will nicht so einen Hund.
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #12
Abgesehen vom Pensum, was echt viel ist, würde ich auch gerade beim Slalom und Sprüngen aufpassen was die Gesundheit angeht.
Mich würde auch die Rasse interessieren.
Hunde bestimmter Rassen müssen auch das "Ruhe-Verhalten" lernen damit sie runterkommen können.

LG
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #13
interessant, was hier geschrieben wird.... ;) Ich würde von diesem kleinen "Wunderhund" aber gerne mal Bilder und vorallem Videos sehen. :) Gibts hier einen Thread? Weil ehrlich, ich bin ja nun schon einige Jahre in Foren unterwegs und ich glaube schon lange nicht mehr alles, was geschrieben wird. Sorry.

Wenn der Hund wirklich so viel schon so gut kann, ist das wunderbar und freut mich sehr. Dennoch sind aber gerade bei solchen Hunden oftmals die Tricks zwar drin, die Hund / Mensch Beziehung muss aber nicht perfekt sein. Denn es gibt sehr wohl Unterschiede zwischen "dem Hund was beibringen" oder aber "den Hund dazu zu bringen, etwas zu tun".
Ich kenne auch eine Frau, die einen Border hat, der kann x Tricks und hört aufs Wort. Dennoch sieht er sich als Chef und Beschützer an, bestimmt, welche anderen Hunden er zum Rudel zählt, verteidigt sein "schwaches" Frauchen und kläfft Fremde an. Klar, ist er dann auch wieder ruhig, wenn sie es sagt, weil er einfach weiss, dass es sonst knallt... Aber mental sieht er sich nach wie vor als Beschützer... Und da gäbe es noch einiges zu tun...
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #14
Ich habe wenig Ahnung von Welpen, würde aber aus dem Basuch raus auch sagen "lass ihn einfach mal Hundekind sein"

Ich habe aber *offtopic* eine Frage an Kleiner Falke: und zwar zum Beschützerinstinkt. Ich bin kürzlich bei Schnee - einsam mit Hund im Wald unterwegs - gestürzt und konnte noch selbst per Handy einen Notruf absetzen (ich war verletzt und außerdem machte mein Kreislauf schlapp, ich drohte ohnmächtig zu werden). Nach dem Notruf habe ich es dann gerade noch geschafft, meinen Mann zu benachrichtigen, danach lag ich ziemlich mitgenommen kurz vor der Ohnmacht im Schnee. Als die Rettungssanitäter eintrafen, machte mein Hund ein Riesentheater und wollte sie nicht an mich ranlassen. Die Situation löste sich glücklicherweise, da dann auch mein Mann eintraf und sich des Hundes annahm. Ich war zu diesem Zeitpunkt ziemlich neben der Spur.

Ich habe das Hundeverhalten ehrlichgesagt zwar als in dem Moment absolut unpassend, andererseits als beruhigend erlebt: Sollte mir wirklich einmal jemand was wollen, würde mein Hund mich wohl verteidigen (ich hätte eher gedacht, er würde weglaufen, da normalerweise sehr schüchtern gegenüber Fremden). Ich verstehe nicht so ganz, was du problematisch findest, wenn der Hund einen beschützen will? Das er es zu lassen hat, wenn man nicht beschützt werden will und ihm das klar macht - ja das sollte natürlich sein. Aber das scheint er bei der Frau in deinem Beispiel doch zu tun??
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #15
Ich sehe das jetzt aus deiner Beschreibung auch etwas kritisch.

Wenn er wirklich immer zu 100% alles kann ist das schon schön, aber das kann auch echt nach hinten losgehen.
Kenne leider mehrere Hunde, die zu früh zu viel gelernt haben und jetzt richtige Probleme machen, weil sie einfach nie gelernt haben was es heißt ohne Druck zu arbeiten.
Denn unangemessen viel ist es definitiv für so ein Hundekind alles perfekt zu können.

Mal abgesehen davon: Mein Monster konnte auch sehr früh relativ viel (dh Sitz, Platz etc.) und jetzt in der Pubertät musste ich vieles komplett neu aufbauen. Bes. den Rückruf und Tabu-Zonen.

Beschränke dich lieber auf einige wenige Dinge, die aber dann richtig;)
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #16
Ich habe das Hundeverhalten ehrlichgesagt zwar als in dem Moment absolut unpassend, andererseits als beruhigend erlebt: Sollte mir wirklich einmal jemand was wollen, würde mein Hund mich wohl verteidigen (ich hätte eher gedacht, er würde weglaufen, da normalerweise sehr schüchtern gegenüber Fremden). Ich verstehe nicht so ganz, was du problematisch findest, wenn der Hund einen beschützen will? Das er es zu lassen hat, wenn man nicht beschützt werden will und ihm das klar macht - ja das sollte natürlich sein. Aber das scheint er bei der Frau in deinem Beispiel doch zu tun??
Bin zwar nicht kleiner Falke, habe da aber gerade ein gutes Beispiel im Sinn.
Meine ehemalige Welpentante hatte jahrelang einen absolut lieben weißen Schäfer. Als dieser verstarb, holte sie einen neuen, diesmal deutscher Schäfer.
Sie kennt sich mit Hunden aus und es war bei weitem nicht ihr erster. Der Hund war als Welpe auch noch recht "normal" die paar Mal, die ich ihn gesehen habe.
Dann ging es mit der Pubertät los, er pöbelte andere Hunde an, warf sich in die Leine - sie war zugegebener Maßen etwas "überfordert" bzw. hat nicht rechtzeitig reagiert. Dann kam dazu, dass er Männer angepöbelt hat, nicht aus Unsicherheit, sondern um Frauchen zu beschützen. Schlussendlich konnte sich ihr kein Fremder mehr nähern, weil der Hund es für seine Aufgabe hielt, sie vor allem und jedem zu beschützen.
Das ist ein übertriebener und problematischer Schutztrieb, der nicht unter Kontrolle und gefährlich ist.
Ähnlich ist es wohl in Falkis Beispiel, wo der Hund erst einmal gegen alles beschützt.

Ich bin der Meinung, wenn ein Hund einen wirklich als Rudelführer sieht, beschützt er einen nicht vor einem Spaziergänger oder einer komisch wehenden Plane, denn dann ist es die Aufgabe des Führers, das zu inspizieren und als ungefährlich abzustempeln, nicht die des Hundes. Ich schaue mir etwas an, sage das ist in Ordnung und dann ist es auch in Ordnung, mein Hund braucht vorher gar nicht losbrettern ;).

In deinem Beispiel sieht es etwas anders aus. Du beschreibst deinen Hund sonst eher als schüchtern und zurückhaltend, vermutlich orientiert sie sich auch an dir.
Nun warst du aber nicht mehr das ruhige und sie beschützende Frauchen, sondern du warst schwach und verletzt. Dein Hund sieht also die Fremden kommen, du kannst ihm nicht helfen, er will dir aber auch nicht von der Seite (oder kann durch die Leine nicht), also beschützt er dich und letztendlich auch sich selbst. Die Situation wird für den Hund sehr beunruhigend gewesen sein, darum hat sie euch verteidigt. Das heißt aber nicht, dass sie dich generell beschützt wie in meinem Beispiel oder dem von kleiner Falke, sondern dass es in der Situation für sie nötig war. Für mich besteht da schon ein Unterschied zwischen so einer Situation und dem dauerhaften Beschützen vor allem und jedem.

Zu der eigentlichen Frage wurde ja denke ich schon alles gesagt ;).
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #17
Hallo Mischling,

auch wenn Du nicht Kleiner Falke bist - danke für die Antwort! Ich denke, jetzt habe ich den Unterschied verstanden - und vielleicht auch den "Gedankengang" meine Hundes als ich da im Schnee lag (er war übrigens nichtz an der Leine). Begegnen wir unter normalen Umständen anderen Personen, macht mein Hund nichts und hat keine Beschützer-Ambitionen.
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #18
Ich würde es generell ein bisschen langsamer angehen lassen. Das Pensum was ihr absolviert ist schon ziemlich hoch. Nicht dass er sich irgendwann überfordert fühlt.
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #19
Ich würde auch ein wenig Aufpassen, da dein Hund ja noch ein Welpe ist und du ihm noch nicht alle Tricks bebringen kannst. Du kannst ja mit ihm Inteligenzspiele spielen, da ist er nicht so körperlich Belastet.
 
  • Mein Hund 18Wochen kann schon alles, was ich wollte, so langsam gehen mir Tricks und Übungen aus Beitrag #20
Bin zwar nicht kleiner Falke, habe da aber gerade ein gutes Beispiel im Sinn.
Meine ehemalige Welpentante hatte jahrelang einen absolut lieben weißen Schäfer. Als dieser verstarb, holte sie einen neuen, diesmal deutscher Schäfer.
Sie kennt sich mit Hunden aus und es war bei weitem nicht ihr erster. Der Hund war als Welpe auch noch recht "normal" die paar Mal, die ich ihn gesehen habe.
Dann ging es mit der Pubertät los, er pöbelte andere Hunde an, warf sich in die Leine - sie war zugegebener Maßen etwas "überfordert" bzw. hat nicht rechtzeitig reagiert. Dann kam dazu, dass er Männer angepöbelt hat, nicht aus Unsicherheit, sondern um Frauchen zu beschützen. Schlussendlich konnte sich ihr kein Fremder mehr nähern, weil der Hund es für seine Aufgabe hielt, sie vor allem und jedem zu beschützen.
Das ist ein übertriebener und problematischer Schutztrieb, der nicht unter Kontrolle und gefährlich ist.
Ähnlich ist es wohl in Falkis Beispiel, wo der Hund erst einmal gegen alles beschützt.

Ich bin der Meinung, wenn ein Hund einen wirklich als Rudelführer sieht, beschützt er einen nicht vor einem Spaziergänger oder einer komisch wehenden Plane, denn dann ist es die Aufgabe des Führers, das zu inspizieren und als ungefährlich abzustempeln, nicht die des Hundes. Ich schaue mir etwas an, sage das ist in Ordnung und dann ist es auch in Ordnung, mein Hund braucht vorher gar nicht losbrettern ;).

In deinem Beispiel sieht es etwas anders aus. Du beschreibst deinen Hund sonst eher als schüchtern und zurückhaltend, vermutlich orientiert sie sich auch an dir.
Nun warst du aber nicht mehr das ruhige und sie beschützende Frauchen, sondern du warst schwach und verletzt. Dein Hund sieht also die Fremden kommen, du kannst ihm nicht helfen, er will dir aber auch nicht von der Seite (oder kann durch die Leine nicht), also beschützt er dich und letztendlich auch sich selbst. Die Situation wird für den Hund sehr beunruhigend gewesen sein, darum hat sie euch verteidigt. Das heißt aber nicht, dass sie dich generell beschützt wie in meinem Beispiel oder dem von kleiner Falke, sondern dass es in der Situation für sie nötig war. Für mich besteht da schon ein Unterschied zwischen so einer Situation und dem dauerhaften Beschützen vor allem und jedem.

Zu der eigentlichen Frage wurde ja denke ich schon alles gesagt ;).


danke Mischling, hätte es nicht treffender schreiben können! :mrgreen::clap:
 
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