Wie überrede ich meine Eltern zu einem Hund?

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RedShanks

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@Smoothie
Keine Ahnung was du daran unverschämt findest. Anfangs habe ich nur nach Tipps und Ratschlägen gesucht meine Eltern umzustimmen. Ich habe niemanden dazu gezwungen mir zu antworten und mir war auch klar das ich hier nicht ohne weiteres Supertipps Finde. Ich habe es hier nur mal in Erwägung gezogen
Andere und Erfahrenere Leute zu Fragen. Tut mir Leid wenn du das unverschämt findest aber es ging darum meine Eltern dazu zu überreden einen Hund zu kaufen und nicht mich umzustimmen ,es bleiben zu lassen. Denke über mich was du willst im Grunde ist mir das herzlich egal du bist eine fremde Person aus dem Internet mehr nicht. Auch wenn du selber Hunde hast kannst du das doch nicht beurteilen ob ich einen Hund haben sollte oder nicht. Das sollte jeder selber entscheiden nachdem er sich auch reiflich überlegt hat ob er auch wirklich die Zeit und das Geld hat. Es gibt viele die Ausbildung machen und trotzdem einen Hund haben , und es packen sich ausreichend um ihn zu kümmern. Noch liegt es auf Messers Schneide ob ich mir auch wirklich einen Hund zulegen darf. Deshalb hab ich auch gesagt fahrt mal einen Gang runter.

LG Celine
 
Jean

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Ja Eltern überreden ist auf Gut Deutsch großer Mist.
Die überredest sie jetzt , sie mögen den Hund vielleicht auch.
Aber was ist wenn deinen Eltern nach ein paar Monaten ,die sind die kein Bock mehr auf das Tier haben ?
Glaub mir das kann passieren , bei meiner Mutter war es auch so aber Gott sei dank war es bei ihr nur ein Kaninchen..:roll:



Ich möchte dir das gar nicht ausreden..

Wie wäre es denn wenn ihr euch erstmal einen Pflegehund holt b, dann wirst du ja wirklich sehen ob es zu 100% Klappt.
Und ob deine Eltern auch wirklich zu 100% mitspielen.
Wie deine Mutter wirklich auf Dreck Schmutz etc Regiert.
Ob deine Eltern wirklich auch mal Lust haben mit ihm Gassi zu gehen.
 
Canavar

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Aha, ok da du aus dem Film Hatchiko dein Wissen über Hunde beziehst, kannst du ja nur Recht haben! :roll: Ein Hund ist kein Fabelwesen, das dich einfach mal so mit Freude und Glück besprüht! Und natürlich sind Hunde, wenn man es so nennen will die meiste Zeit "untreu". Das siehst du spätestens dann, wenn du den Jagd-, oder auch Sexualtrieb des Hundes nicht im Griff hast und dann ist der Hund die meiste Zeit über alle Berge! Eine Freundin von mir hat einen Akita der nie von der Leine gemacht werden kann, da er Jagen geht und dann auch Stundenlang nicht zurückkommt, läufige Hündinnen bis zum Erbrechen verfolgt, oder sich mit anderen Rüden beißt. Und ich würde nicht sagen, dass die Leute nicht liebevoll und versucht-konsequent mit dem Hund umgehen, aber einfach nicht unbedingt ein Händchen für Hundeerziehung haben.
 
RedShanks

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@ Canavar
Hey, ruhig Brauner ruhig:) Mit Hachiko wollt ich dich nur darauf hinweisen das man die Treue eines Hundes niemals unterschätzen sollte. Nein ich bezieh meine Infos nicht von dem Film , wenn du richtig oben gelesen hättet wüsstest du das ich mir ein Hundebuch gekauft habe , im Internet zig 100 Shiba Seiten durchgelesen hab und einige Shiba Inu Besitzer ausgefragt hab. Ausserdem wer sagt den das ich unbedingt einen Rüden will vielleicht wird es auch eine Hündin bei denen ist das kaum ein Problem mit dem Sexualtrieb. Ich hab jetzt wirklich keine Lust mit dir zu streiten , du hast deine Ansicht von Hunden ich hab meine. Unnötig darüber zu diskutieren wer da recht hat und wer nicht bringt nichts, und ist auch nicht Ziel der Sache.

@Jean
Die Idee mit einem Pflegehund ist gar nicht so schlecht :) Ich schau mal das ich meine Mutter wenigstens dazu überrede.
Ein bisschen Hundeerfahrung hab ich schon da mein Bruder früher einen Hund hatte, um den ich mich ab und zu gekümmert hab. Meine Mutter hat einen ganz Schönen Putzfimmel aber sie rastet nicht gleich aus wenn z.B meine Meeris mal Streu aus ihrem Käfig werfen oder wo hin pinkeln.

LG Celine
 
fusselbuerste

fusselbuerste

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An Deiner Stelle würde ich noch Geld ansparen so das es wirklich reicht für Anschaffung und Futter usw.
Im Haushalt zu helfen war für meine Kids selbsverständlich!

Der Vertrag den meine Kids machten hatte nur mit dem Hund zu tun.
Sorgerecht, Aufendhaltsbestimmungsrecht.
Anfallende Kosten und und und!
Alles hatten sie bedacht,
nur nicht das sich Mama Sonntags den Hund nimmt und in einen Hundeverein geht. :D

Früh war 5.00 uhr die Nacht zu Ende um Gassi zu gehen , denn vorher war Frühstück angesagt!
 
Piraja

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Wie wäre es denn wenn ihr euch erstmal einen Pflegehund holt b, dann wirst du ja wirklich sehen ob es zu 100% Klappt.
Diesen Ratschlag würde ich dir auch unbedingt ans Herz legen! Denn, egal, wie sehr du dich über einen Hund informierst,
zwischen Theorie und Praxis liegen Welten! ;) Mir geht es derzeit nämlich ähnlich wie dir. Ich bin Hundeverliebt, der Wunsch,
einmal einen eigenen Hund zu haben, riesengroß. Da meine Lebenssituation derzeit jedoch leider nicht absehbar ist, weiß ich natürlich
auch, dass es einige Jahre braucht, bis ein Hund einziehen darf, und ich genügend Kapazitäten habe.
Derzeit habe ich einen Pflegehund aus einem Tierheim, der bei mir wohnt, Tag und Nacht. Erst jetzt werde ich halbwegs ein Gespür
dafür bekommen, was es heißt, Verantwortung über einen Hund zu übernehmen. Was es heißt, 24h einen Hund bei sich zu haben,
der Unterschied zu deinen Vorstellungen ist riesig, und erst jetzt wird mir wirklich eindeutig bewusst, was ein Hund für ein Haustier ist,
und auch - bei aller Hundeliebe - wie sehr er den Alltag verändert, und man andere wichtige Dinge, zurückstecken muss.

Fazit: Für mich persönlich wäre es auf jeden Fall zu prompt gewesen, ohne vorherige praktische Erfahrung (nicht gemeint, ledeglich ein Nebenjob,
wo man den Hund des Nachbarn ausführt), einen Hund wirklich und auf Langzeit zu adoptieren! ;)


Off-Topic
Oh je, lange Rede, kurzer Sinn! :lol::uups:
 
Infano

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Naja, du kannst ja genauso aus unseren Argumenten GEGEN einen Hund rausziehen, was dir nützlich ist.
Bsp: Hund macht Dreck. Das ist Fakt. Also überzeuge deine Mutter, dass du saubermachst. Wir müssen hier jeden zweiten Tag staubsaugen (nein, unser Hund haart nicht übermäßig. Er liebt nur Dreck :D ), im Flur wird eigentlich täglich gewischt.
-> mach das. Zeig deiner Mutter, dass du Durchhaltevermögen hast.

Aufstehen genauso. Wenn deine Mutter nicht glaubt, dass du langfristig früh aufstehst und mit dem Hund eine halbe Stunde rausgehst, mach das. Geh vor der Schule eine halbe Stunde bei jedem Wetter spazieren.

Und so weiter.

Ich sage nicht, dass generell alle Kinder und Jugendlichen "ungeeignet" für die Hundehaltung sind. Aber viele. Und das ist ja ihr gutes Recht. Dazu ist man Kind und Jugendlicher. Damit man die Freiheit hat, sich auszuprobieren und ggf umzuentscheiden. Glaub mir, Verantwortung hast du noch früh genug und zwar meist zuviel.

Und vor allen Dingen: Rede mit deinen Eltern! Aus welchen Gründen (genau!) sind sie denn gegen den Hund? Weil sie Angst haben, du ziehst das nicht durch? (Ich meine, so ein Hund lebt 10-15 Jahre, da ist das nunmal sehr wahrscheinlich - bzw. dass du es einfach nicht durchziehen kannst.
Heißt nicht, dass der Hund im Tierheim landet. Aber es gibt leider auch viel zu viele Hunde die in einer FAmilie ein trauriges unterbeschäftigtes Leben führen).
Oder ist es wegen dem Geld? Denn da wirst du kaum etwas gegen ausrichten können.
 
RedShanks

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Hey,
Ich hab mir das alles jetzt noch mal gut überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen das ich mir Anfangs lieber einen kleineren, leichter ehrziehbaren Hund holen sollte. Das ändert jetzt auch nicht so viel mehr an der Lage. Jedoch hat meine Mutter nicht sofort abgeblockt als ich sie nach so einem fragte. Auch um kleine Hunde muss man sich kümmern ist ja klar aber für Anfänger ist das wohl besser. Ein Shiba Inu wäre trotz allem mein Traumhund aber naja wenn ich mal mehr Ehrfarung habe wäre das doch ein guter Zweithund. Achja und was hier noch einige angesprochen haben ich soll mir einen Hund aus dem Tierheim holen... Bis jetzt war ich erst in 2 Tierheimen und hab mir von 5 weiteren die homepage angeschaut. Die hatten da nur entweder riesige , Hunde oder ältere... Ich würde zu gerne einem von ihnen ein Heim schenken aber bei so einem großen Hund würde meine Mutter ja sofort nein sagen, weil sie vor großen Hunden Angst hat und naja ein älteres Tier kann ich auch aus persönlichen Gründen nicht aufnehmen....:( Ich habe auch mal mit dem Gedanken gespielt einen Hund aus Griechenland zu adoptieren,weil die von den Menschen dort regelrecht wie "Scheisse" behandeln....

LG Celine
 
Moehri

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Bitte bedenkt etwas...

Pflegestelle - das heißt nicht "Hold dir einen Hund und schau ob du mit klar kommst". Pflegestelle für einen Hund aus dem Tierschutz sein ist eine riesen Verantwortung.
Denn ich als Pflegestelle bin dazu da den Hund auf sein neues Leben vorzubereiten - dazu gehört u.U. die Erziehung. Ein Pflegehund sollte bis Zur Vermittlung bleiben können - und das ist auch nicht immer nach nem Monat der Fall - da können Jahre ins Land ziehen. Und wenns nicht klappt, sollte man bereit sein den Hund zurück zu nehmen.

Wenns nicht grad Auslandstierschutz ist - trenn dich von dem Gedanken einen Welpen o.ä. aus dem Tierheim zur Pflege zu nehmen. In der Regel suchen Hunde die im TH sehr leiden oder nicht ganz so gut vermittelbare Hunde eine Pflegestelle.
Ein Welpe wird auch im Tierheim super fix vermittelt.

Ausland - das ist nochmal ein Thema für sich. Kannst den Hund nicht vorher kennen lernen - kennst seine Ängste und Gewohnheiten, seine Verträglichkeiten nicht. Mit genügend Hundeerfahrung zu wuppen - bei einen Anfänger abzuraten.

Dann - wurde schon gesagt, aber ich glaub du brauchst das noch ein zweites Mal - Tierpfleger im Tierheim? Sehr begehrter Beruf - danach ne Festanstellung bekommen auch nicht grad leicht.
Würd dir raten jetzt schon ehrenamtlich helfen zu gehen - Beziehungen aufbauen und das TH kann dich einschätzen - hilft ungemein. Tierpfleger im TH ist übrigens ein Beruf den du, wenn du gut sein möchtest, lieben und mit dem Herzen machen musst.
Dann sind einem die Überstunden, Nachtfahrten usw. egal - das da nicht viel Zeit für die eigenen Tiere bleibt ist leider ein unschöner Nebeneffekt... meine Hunde kommen mit zur Arbeit, haben dort aber nicht viel von mir. An den freien Tagen bin ich auch oft auf der Arbeit weil doch noch was ist.

LG
 
Jean

Jean

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Das Kleinere Hunde leichtere Hunde sind würde ich so nicht sagen.
Er braucht genau so viel Aufmerksamkeit wie ein Großer Hund und auch Auslastung.
In meinen Augen kommt aus auf Charakter und Rasse/Mix an.
Honey ist 15 Monate und braucht eine Strengere Erziehung und vor allem mehr Aufmerksamkeit und Auslastung als Cora es in dem Alter gebraucht hat.
 
Smoothie

Smoothie

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Wenn du dich da mal nicht irrst...

ich kenne Leute die haben mir ihren "Fußhupen" massig mehr Probleme, wie ich mit meinen 25kg Hund.


Klein = leicht erziehbar ist also sicherlich nicht richtig
 
Canavar

Canavar

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Ich finde das ist eine gute Entscheidung! Ich wollte auch nicht sagen, dass Shibas doof sind, oder es für dich unmöglich wäre sie zu erziehen, doch das du wenn du erfahrener bist, viel mehr Spaß an einem haben wirst! ;) In der Größenordnung um den Shiba rum finde ich Kleinpudel, Shelties, oder auch Tiebet Terrier sehr Anfängerfreundlich, auch wenn Shelties sehr viel Auslastung brauchen, geistig wie auch körperlich.
Also vom Erziehungstechnischen ist es eigentlich egal welche Größe der Hund hat er muss nicht unbedingt kleiner als ein Shiba sein, aber du willst ja auch anscheinend einen kleinen wegen deiner Mutter! Und das Fußhupen sich wie Fußhupen benehmen, liegt meist daran, dass sie von ihren Besitzern wie kleine Babys behandelt werden! :roll:

Die Sache mit dem Auslandshund finde ich lobenswert, aber da man sich dabei fast gar kein Bild von dem Verhalten des Hundes machen kann, würde ich davon an deiner Stelle lieber absehen, gerade weil du ja auch eine bestimmte Vorstellung von deinem späteren Hund hast.
Du könntest aber auch im Internet nach Hunden von Pivatleuten suchen, die diese nicht mehr halten können! (Z.B ebay kleinanzeigen, aber achte aber dabei umso mehr darauf, dass die Anzeigen Seriös sind)

Zu der Sache mit dem Dreck: Immer den Hund am besten vor der Tür ordentlich abtrocken und notfalls auch nochmal durch das Fell bürsten(bei unserem klappt das super)! Kauft euch auf jedenfall(falls der Hund haaren sollte) eine gute Bürste(Furminator heißt die!), die die Haare schon fast alle rauskämmt bevor der Hund sie im Haus verteilt :p Meist braucht man gar nicht soo viel mehr saugen und wischen, wenn man sich vorher darum kümmert!
 
Flumina

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Ich finde deine ganze einstellung echt lobenswert also das du dich kümmern willst und alles

ABER ich fäünde es wirklich auch besser du wartest noch. In 2-3 Jahren machst du ne Ausbildung oder gehst dann studieren und was is dann mit dem Hund? eventuell ziehst du weg wegen dem Studium. Und glaub mir die Schule wird auch nicht leichter die nächste Zeit. Deine Eltern haben sicher gute Gründe wieso sie dagegen sind sie wissen einfach das sie immer dafür verantworlich sind. Du glaubst gar et was auf den Eltern alles lastet wenn du einen Hund hast. versicherung, Futterkosten, TA Kosten, dann noch die ganze Planung wann der Hund wo hinkann ja die Eltern müssen da überall zustimmen denn du bist nicht volljährig.

Glaub mir es hat also seinen Grund.

ich wollte seit ich 6 bin nen Hund. Hab damals keinen bekommen mit der Begründung keine zeit und so. Jetzt hötte ich schon mehrmals die möglichkeit gehabt mir einen zu holen hab aber eingesehen das ich den Hund nicht artgerecht halten kann. Ich hab einfach immer noch nicht die Zeit dafür. Geschweige denn die richtige arbeit um die Kosten zu tragen, weiterhin zeit für den Hund zu haben es geht einfach nicht und das wirst du später auch verstehen.

Und zum "meine Mutter begrüßt aber alle Hunde Freundlich" Das macht meine auch sie liebt tiere generell aber wenn man das Tier dann mal zuhause hat isses was ganz anderes als wie wenn man es nur mal streichelt.

Nochmal zum Thema "zu viel zeit, ich will wen der mich raustreibt/nen Begleiter" So dachte ich auch doch ich hab schnell erkannt das es nicht richtig ist ein Tier anzuschaffen nur damit man selbst aktiver wird. Werd doch selbst mal aktiv such dir ein Hobby zb Geocaching da bist auch viel draussen klar isses alleine net so toll aber ich bin dagegen ein Tier anzuschaffen nur das es lustiger ist dazu muss eben alles rundherumm passen und das scheint es bei dir eher nicht
 
Piraja

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Pflegestelle - das heißt nicht "Hold dir einen Hund und schau ob du mit klar kommst". Pflegestelle für einen Hund aus dem Tierschutz sein ist eine riesen Verantwortung.
Denn ich als Pflegestelle bin dazu da den Hund auf sein neues Leben vorzubereiten - dazu gehört u.U. die Erziehung. Ein Pflegehund sollte bis Zur Vermittlung bleiben können - und das ist auch nicht immer nach nem Monat der Fall - da können Jahre ins Land ziehen. Und wenns nicht klappt, sollte man bereit sein den Hund zurück zu nehmen.
So sollte das nicht rüber kommen, tut mir Leid, du hast vollkommen Recht. Aber mir persönlich ist es ein großer Segen, da ich, wie ich finde, so der Hundehaltung am nächsten bin, und so besser einschätzen kann, was es wirklich bedeutet, einen Hund in sein Leben zu lassen! Denn, trotz aller Vorstellung, Erfahrung im Tierheim, der Unterschied ist riesig!


@RedShanks: Die Überlegung, lieber einen kleinen Hund aufzunehmen, kann ich objektiv verstehen, jedoch sind kleine Hunde keineswegs einfacher, als große Hunde. Keine Frage, es gibt tolle kleine Hunderassen, aber Terrier & Co können dich ganz schön auf die Palme bringen, vor allem, wenn sie wissen wie! :roll: Den "Schwierigkeitsgrad" solltest du demnach nicht ausschließlich von der Größe ausmachen. Natürlich ist es ein Grund, wenn man sich prinzipiell mit kleineren Hunden besser "anfreunden" kann! ;)
 
Ivy-maire1

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Hey,

mal die andere Seite der Medallie:

Ich habe Hunde seit ich denken kann. zuerst ein Pudel-cocker-mix (musste eingeschläfert werden als ich so 3 war), danach einen magyar Viszla der mich bis zu meinem 16ten Lebensjahr begleitet hat. Seit 12 Jahren auch einen dackel-Foxterrier-spitzmix, seit 4 Jahren ein Chi-rüde und seit knapp 2 Jahren nun auch ein Chihuahua-Mädchen, der erste "gemeinsame" Hund von mir und meinem Freund.

Und ganz ehrlich? ohne meine Familie wäre das NICHT zu schaffen gewesen. Ich bin morgens gassi gegangen, danach musste meine Mutter weil ich erst um 19 uhr heimkam. Wenn es dunkel war ging mein Vater da ich schiss hatte. In deinem Alter hätten mich meine eltern bei Dunkelheit gar nicht rausgelassen.
Wenn ich lernen musste gingen meine Eltern gassi.
Mit 17, 18 wollte ich auch mal raus abends. Da blieben meine Eltern mit den Hunden zuhause.

Ich hatte von der Schule aus sportwochen, sprachwochen, ausflüge,.. Das alles ging nur mit hilfe meiner Eltern. und das sind dinge die man nicht mal eben "weglassen" sollte, das gehört zum erwachsenwerden dazu, man sammelt so viele erfahrungen, lernt tolle Menschen kennen.

Und ein kleiner erfahrungswert- ich hatte ja große und kleine Hunde: da ist kaum ein Unterschied. Cici, die Mixhündin würde ich als anstrengender bezeichnen als der Viszla war.

Dass Hunde dreck machen ist tatsache- meine kleine nicht ganz sooo viel, aber der Hund einer Freundin dafür umso mehr. Wenn der hier war und ich danach kehre sammel ich kleine fellberge zusammen. Wenn ein hund feucht ist stinken sie manchmal. Und wenns regnet werden hunde nun mal feucht. Manche Hunde stürzen sich auch in jedes Wasserloch, jede Matschpfütze,.. Und schütteln sich dann im Vorzimmer. Viel spaß beim putzen und mutter beruhigen.

Und einen Auslandhund.. da rate ich dir DINGEND davon ab. Was glaubst du wie sich deine eltern freuen werden wenn ihr euch einen hund mit 1000 macken holt? nicht stubenrein, kann nicht allein bleiben, vielleicht angstaggressiv, kennt keine leine und kein gassigehen, bellt alles an wie irre, hat angst vor bestimmten gegenständen,... Und dann musst du in die Schule und deine eltern haben einen nicht kontrollierbaren Problemhund zuhause?


Und der größte Punkt... die Kosten... 40€ sind da wirklich lieb gemeint, aber.. ein scherz. Abbey hatte eine entzündete Analdrüse, das hat uns mal eben 150€ gekostet. Als Cici vor JAHREN einen Giftköder aufgesammelt hat haben meine eltern dafür über 700€ (!!!) liegen lassen. Tollwut-Impfung heuer- 50€. SHP-impfung, 60€.
Das sind aber die kosten OHNE futter. Das liegt dann noch bei 1-3€/tag (je nachdem was gefüttert wird). Dazu kommen leckerchen, mal ein neues Spielzeug, ne neue Leine/halsband/geschirr. Ein neues Hundebett oder kissen,..

Du musst dir ernsthaft die Frage stellen ob IHR das finanzieren könnt. Oft kennen Kinder die finanzielle Situation ihrer eltern nicht genau, aber wenn diese sagen es ist einfach nicht drin musst du das so hinnehmen. Eltern wissen wie viel Geld am monatsende übrig ist.
 
Infano

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Ich denke schon, dass kleine Hunde manchmal... praktischer sind :D
Also nicht von der Auslastung oder der Erziehung - da nehmen sie sich nichts.
Aber kleine Hunde sind... handlicher. Man kann mit ihnen einfacher Zug fahren und wenn sie in die Tasche passen kosten sie auhc nichts. Sie sind bei mehr Menschen zuhause erlaubt.
Die Futterkosten sind weniger und auch Medikamente werden weniger gebraucht (da ja meist nach Gewicht dosiert wird).

Bitte auch nicht einfach einen Pflegehund anschaffen! Um "Hundealltag" mal live zu erleben, einfach viel mit anderen Leuten machen, die einen Hund haben - ich weiß gar nicht, wie oft ich Aktivitäten schon absagen oder verschieben musste, weil ich erstmal heim musste, den Hund versorgen.
Wenn euch das nicht reicht und ihr euch austesten wollt könnt ihr bei Fressnapf oder so einen Zettel aufhängen und kucken, ob ihr für einen Hund die Urlaubsbetreuung machen könnt.
 
Ivy-maire1

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Infano, prinzipiell stimmt das mit der Handlichkeit schon :mrgreen: Aber kleine Hunde haben in 99% der Fälle genug Charakter für 2 große hunde. und wenn sich so ein zwerg aufführt ist das nicht weniger peinlich :roll:
 
Flumina

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Wo is der Dankebutton, Ivy du beschreibst genau das was ich immer zu sagen versuche. Hunde sind nicht nur Spielgefährten, Begleiter und Kuscheltiere sondern das bedeutet jede menge arbeit. Kosten und zeit die man aufwenden muss
 
Infano

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Yvi: Wie gesagt, von der Auslastung und der Erziehung nimmt sich das nichts - nie im Leben möchte ich einen Jack Russel Terrier erziehen :D
Es ging wirklich nur um die "Handhabung" :D - zumindest ein Punkt, den ich bei meinem nächsten Hund auch mitbedenken werde.
 
Warp-One

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Ach komm, eine Fusshupe is doch grausig, mein Sohn is ja auch ganz vernarrt in diese Chihuahuas aber mir sind die zu gefährlich. Wenn ich Emma aus Versehen auf den Fuss trete zuckt se weg wenn ich die Fusshupe erwisch weiwei. Ok das Tier wäre in der Handtasche meiner Frau gut unterzubringen aber ich denke eben es muss nich nur Wuff machen sondern auch ne gewisse Grösse haben^^
 
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