He. Nun, ich habe mir bereits alle Meinungen durchgelesen. Da ich mir sehr gut vorstellen kann wie sehr du dir einen "treuen" Gefährten wünscht. Das interessante ist, dass wir in dem selben Alter sind.
Ich wollte schon seit einiger Zeit meines kurzem Lebens einen Hund haben, obwohl ich sehr große Angst habe vor ihnen. Seit meiner Kindheit habe ich viele sehr schlechte Erfahrungen gemacht, da leider oft Menschen ihren Hund nicht verstehen, er dann unglücklich und aggressiv wird. Leider bin ich eigentlich nur diesen Hunden begegnet.
Doch es gab einmal eine Begegnung mit einem Labrador, welcher anders war. Und es entstand der innere Wunsch diese Lebewesen kennenzulernen und zu klären, warum die viele Hunde, denen ich begegnet bin, sehr Aggressiv oder unglücklich geworden sind. Ich war gerade 10 Jahre alt als ich die Bekanntschaft mit dem älteren Labrador hatte, und die Menschen baten mich, etwas mit ihm zu spielen.
Ich hatte Angst, da ich alleine in dem Garten war, da die Erwachsenen etwas machen mussten. Und sie hatten ihn mir einfach anvertraut. Da habe ich das erste Mal eine tolle Erfahrung gemacht. Natürlich blieb es dann nur bei Hamstern und Ratten bei mir. Ich bin seit der Geburt mit Tieren aufgewachsen, darunter immer Katzen.
Meine Mutter hatte den Instinkt, das man als jüngerer Mensch für etwas kurz Begeisterung hat, doch sie schwindet wieder. Nun, also habe ich mich geschlagen gegeben und mich weiter mit dem Verhalten von meinen Tieren auseinander gesetzt. Möglicherweise klingt es nun etwas seltsam. Doch wenn man schon bei kleinen Tieren anfängt zu beobachten, hat es Vorteile. Warum denkst du, meint deine Mutter, dass die Arbeit an ihnen hängen bleibt? Hattet ihr bereits schlechte Erfahrung bei den anderen Haustieren gemacht?
Ich musste mir Vertrauen verdienen. Ich zeigte es schon bei Aufgaben im Haushalt ohne das ich dafür beauftragt wurde oder das ich die Aufgabe mich um Nagetiere und Katzen komplett selbständig und ohne jegliche Hilfe zu kümmern gemeistert habe. Ich meine, dass meine Familien Mitglieder sich nicht einmal mit ihnen beschäftigt haben. Was bei dir nicht der Fall ist. Aber es ist gut, dass du eigene Initiative zeigst. Dennoch ist es wirklich etwas schwierig ob du dies meistern würdest.
Stell dir vor, die Eltern deiner Freunde haben Angst vor ihm. Ich dachte mit 10 auch, es sollte kein Problem werden mit der Schule. Doch ich irrte mich. Ich bin mit Menschen aus den höheren Jahrgangstufen befreundet. Bei ihnen ist es mit der Schule kaum zu schaffen, selbst ich sitze ab 8 Uhr bis 19 Uhr nur an der Schule. Leider kann man selten sagen, was in der Schule oder Privat in zwei Jahren sein wird.
Momentan scheint es noch etwas lockerer zu sein. Doch dir ist schon klar, dass du um 6 Uhr morgens und um 23 Uhr Abends noch mit ihm rausmusst? Das heißt für dich immer 7 Stunden schlaf. Dazu meist 5-6 Stunden Schule, und noch einmal 2-3 Stunden Hund, 1 Stunde Hausaufgaben oder lernen. Da kommt ziemlich viel zusammen, und es wird extremer werden, wegen der Schule. Den Menschen davor muss ich ebenfalls recht geben, was das angeht mit dem Grund der Anschaffung, damit du aktiver wirst.
Eigentlich ist es das Ziel, das Verhalten zu studieren und zu beobachten. Damit du ihn verstehst und er dich. Sonst wird er unglücklich und ich bin nicht der einzige, der Angst hat vor Hunden. Deshalb bist du "leider" auch auf die Hilfe deiner Familie angewiesen, um deinen Traum glücklich war haben zu können. Wie dem auch sei, ich habe mich entschieden meine Angst etwas zu bekämpfen, es ist wie als hätte jemand starke Höhenangst, doch er liebt das Fliegen in einem Flugzeug. Was bei mir ebenfalls der Fall ist. Ich lebe mit meiner Mutter und Schwester in einem Haus, mit vielen Tieren und ich konnte sie beide für eine Hunderasse begeistern, die ich besonders interessant fand. Seit längerer Zeit lebt bei uns nun ein Windhund, wobei ich die Hauptverantwortliche bin.
Doch ohne die Hilfe meiner 2 Kumpanen würde es fatal enden.
Wobei ich ebenfalls erwähnen sollte, dass ein Windhund auf keinen Fall ein Anfänger Hund ist. Doch ich habe mich dafür entschieden, da ich mich sehr gut Vorbereitet habe. Ich habe angefangen Bücher zu lesen, mit Züchtern zu reden und ich bin bereits schon vorher in die Hundeschule gegangen. Dann fand ich sie, ich hatte das Glück, dass sie von einem Hundetrainer großgezogen wurde, da sie aus Ungarn kam. Sie wurde aus Ungarn abgegeben, da sie keinen Jagdtrieb hat und nicht für die dortigen Rennen geeignet ist, zum Glück.
Wie du siehst, es gehört auch Glück dazu den passenden Hund zu finden. Doch du kannst das nicht alleine schaffen, deine Eltern müssen dir helfen. Und bedenke noch einmal, warum du einen Hund haben möchtest. Hunde haben mich fasziniert wegen ihrem Verhalten, die Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Diese Verbindung ist besonders. In den jungen Jahren habe ich das für mich entdeckt, diese Art von Welt kennenzulernen und auch etwas über mich zu lernen wie ich reagiere. Als letztes zu den Rassen, einen Berner Sennen Hund würde ich wirklich nicht empfehlen, mein Nachbar hat diese Rasse aufgenommen.
Doch alles lief schief, der Welpe war bereits schwierig, nun ist dort nur rum Gebrülle. Anscheinend erhofft er sich dadurch Erfolg.
Bereits unter den Hundetrainern gilt diese Rasse als schwer Erziehbar, dennoch sind sie liebevoll. Möglicherweise irgendwann mit mehr Erfahrung. Kleine Hunde sind oft auch kompliziert und haben einen starken Jagdtrieb, diese Hunde wollen sehr auffallen. Da sie kleiner sind als andere wollen sich erst recht beweisen. Nun, schwierig nicht war?
Möglicherweise solltest du einen Hundetrainer aufsuchen, und ihn darüber berichten. Er kann sehr gut sagen, wie die einzelnen Hunderassen für einen Charakter haben. Wenn sie nicht schwer zu Erziehen sind, kannst du es auch deiner Familie vorschlagen als Punkt. Dennoch bin ich der Meinung, du solltest etwas warten. Wenn deine Familie dir nicht zur Seite steht, wird es kein glückliches Leben für den Hund sein. Bedenke genau, was ein Hund für dich ist. Deine Argumentation war nicht besonders gut. Tut mir leid, das ich nicht genau deinen Standpunkt vertrete. Lebewesen sind besonders, und hier sollte man weise handeln.