Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns?

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*Leika*

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Hallo ihr Lieben,

seit mehreren Monaten überlegen mein Partner und ich eine Hündin in unser Leben aufzunehmen. Wir beide träumen schon davonn seitdem wir Kinder waren. In unserem Umfeld (Großeltern) waren immer Hunde gewesen und wir haben dort schon Erfahrungen sammeln können.

In letzter zeit wägen wir immer wieder pro und contra ab und fragen uns, ob wir überhaupt geeignet sind, einen Hund aufzunehmen.


Zu unserer derzeitigen Lebenssituation ist zu sagen, dass wir in einer ländlichen Gegend in einer 55qm Mietwohnung leben mit 2 Zimmern und seperater Küche. Obwohl wir im 3. Stock wohnen, wäre dies aufgrund des Aufzugs kein Problem. Die Erlaubnis zur Haltung ist von der Hausverwaltung erteilt worden. Ich studiere derzeit im 3. Semester (muss noch mind. 3,5 Jahre studieren) mit dem Ziel das Lehramt an Gymnasien später auszuüben, und mein Partner arbeitet bereits als Techniker. Derzeit steht mir durch wenig Semesterwochenstunde und da ich nur 10Minuten mit dem fahrrad zur Uni benötige viel Zeit zur Verfügung, die ich gerne mit einem Vierbeiner verbringen würde. Da mir aber durchaus bewusst ist, dass man mit einem Hund 8 oder mehr Jahre teilen darf, möchte ich auch meine spätere Lebenssituation berücksichtigen. Später werde ich im schlimmsten Fall 6. Std mind. 4Tage/ Woche in der Schule sein. Wir sind ein sehr aktives Pärchen gehen gerne spazieren und mein Partner ist ein leidenschaftlicher Jogger. Ich würde sehr gerne eine Hundeschule mit dem Hund besuchen und Agility ausprobieren. Sollten wir noch einmal umziehen würden wir bei der Wohnung auf einen Garten achten. Unsere Urlaube verbringen wir gern an Nord- bzw Ostsee .
Über Haftplichtversicherung, Hundekrankenversicherung, Futterkosten, Tierarztkosten und weitere anfallende Kosten haben wir uns bereits in der Familie und in einem Ratgeber informiert. Den Hund würden wir am liebsten in den Semesterferien/Urlaub zu uns holen, da er sich dann am besten an uns gewöhnen kann und an seine neue Umgebung und sein Wirkungsfeld.

Wir haben bereits schon mit der Organisation, die Hunde vermittelt telefoniert und die haben uns das okay gegeben. Im Blick haben wir eine Mischlingshündin wahrscheinlich aus Labrador und Schäferhund ca. 4 Jahre alt, die zwar aufgeschlossen sein soll jedoch einen ruhigeren Charakter aufweist.
Vielen werden sich jetzt fragen, wieso es kein Hund aus den deutschen Tierheim sein soll. Ganz ehrlich gesagt haben wir viele Tierheime schon besucht, jedoch war dort nie eine Hundeseele, die wirklich zu uns gepasst hätte und meiner Meinung nach muss diesen Hunden auch geholfen werden, die sie sonst in der Parrera landen und wenn man dies vermeiden kann, finde ich es nicht verwerflich keinen Hund aus Deutschland zu nehmen. Aus die Organisation bin cih durch meine Freundin gestoßen, die auch einen Hund von dieser Organisation adoptiert hat.

Was haltet ihr davon, einen Hund unter diesen Vorraussetzungen bei sich auszunehmen?
Hat jemand schon Erfahrung mit Hunden aus dem Ausland?

Vielen Dank schonmal im Vorraus.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich auch andere Foren Beiträge zu diesem Themen gelesen habe und es ähnliche gab, jedoch nie in der Konstellation wie es bei mir der Fall ist. Und dass ein Lehrer viel zu Hause vorbereiten muss, sehe ich als Vorteil für beide, den Hund und den Menschen. Der Hund ist nicht alleine, da der Mensch viel zu Hause vorbereitet und eben nicht auf der Arbeit und für den Mensch ist es auch ein Vorteil, da er Pausen machen muss und sich neue Energie mit dem Hund an der frischen Luft holen kann. Hier sehe ich keine Nachteile.
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #2
Viele hier haben Auslandshunde :D
Meiner ist aus Rumänien.

Was ist das für eine Organisation? Ich würde da immer darauf achten, dass die auch in dem Land, wo sie tätig sind, Kastrationsprogramme für Straßenhunde haben. Ansonsten ist "nur" Hunde ausschiffen für mich eben keine Lösung. Ich find´s schon wichtig, dass da eben vor Ort auch viel Aufklärungsarbeit und so weiter geleistet wird.

Wenn du dir einen Hund anschaffst, den du vorher nicht kennen lernen kannst hast du immer ein Überraschungspaket :D Du hast keine Ahnung, wie der Hund dann wirklich ist wenn er mal bei dir aufgetaut ist. Kann sein, dass sie weiterhin ruhig bleibt, muss aber nicht :D Da musst du einfach bereit sein, in alle möglichen Richtungen mit dem Hund zu arbeiten, weil man eben nicht weiß was er braucht und was ihm Spaß macht.

Agility... naja, verlassen würde ich mich nicht drauf. Gerade Mischlinge haben ja oft Erbkrankheiten, weil niemand darauf achtet, weswegen du sie vorher unbedingt auf HD/ED röntgen lassen solltest. Das kann dann unter Umständen auch nochmal richtig ins Geld gehen...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach ja, ich find übrigens schon, dass die Voraussetzungen an und für sich in Ordnung sind.
Alternativlösungen würde ich mir trotzdem schonmal suchen - für den Fall, du hast einfach mal ein Semester mit vielen Blockseminaren oder Praktikum oder eben Refendariatsjahr...
Das ist eben anstrengend und wenn dein Freund sie nicht mit zur Arbeit nehmen kann solltet ihr wenigstens ein paar Leute haben, die dann zumindest mal Gassi gehen können...
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #3
Damit ich mit dem Hund im Vorfeld schon viel arbeiten kann, wären die Semesterferien meiner Meinung nach optimal.
Würdet ihr keinen Hund aus der Tierschutz nehmen, der aus einem anderen Land kommt als ersten eigenen Hund? Bin mir da etwas unsicher, weil ich einfach nocht einschätzen kann was auf mich als Hundeanfänger zukommt und ob mir eine Hundeschule dabei helfen kann?
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #4
Das kommt völlig darauf an :D
Prinzipiell musst du aber einfach bereit sein, mit dem Hund und seinen Ansprüchen mitzuwachsen.
Kann sein, dass er ein Powerpaket ist mit dem du 3mal die Woche arbeiten musst. Kann aber auch sein, dass es eine Schlaftablette ist.
Oder ein Hund, der jagt... du kannst eben alles erwischen. Den Beschreibungen der Orgas kann man ja auch nicht 100%ig trauen, da die ja nunmal sehr viele Hunde beschäftigen, die auch noch unter Stress stehen, und sich nicht ausreichend um jeden kümmern können...

Wenn du dir unsicher bist, schau nach einer Organisation die auch Pflegestellen in Deutschland hat. Da kannst du dann ein paarmal hinfahren und den Hund kennenlernen.

Off-Topic
Loscampesinos kennt sich hier übrigens gut mit Orgas aus, vielleicht schreibst du die mal an...
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #5
Ich seh das ehrlich gesagt nicht so eng. Man kann auch an einen schwierigen Hund aus einem der Tierheime in Deutschland geraten. Vielleicht besteht ja die Moeglichkeit, einen Hund der aus dem Ausland kommt, aber schon in einer Pflegestelle in Dtl wohnt, zu adoptieren?
Und die Vorraussetzungen sind meines Erachtens super.
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #6
Hallöchen Leika und herzlich willkommen bei uns,

in meinen Ohren klingen eure Voraussetzungen ebenfalls sehr gut für einen Vierbeiner. Die abschließende Frage ist aus meiner Sicht aber weniger die, aus welchem Land der Hund kommt, als die danach, wie weit ihr bereit seid, euch mit den Konsequenzen einer "Blind-Adoption" zu arrangieren. Das ist bei jedem unterschiedlich. Ich habe für mich herausgefunden, dass kein Hund in Frage käme, den ich bei der "Abholung" zum ersten Mal sehe. Für andere ist das überhaupt kein Problem und die bekommen das wunderbar hin. Loscampesinos ist ein tolles Beispiel dafür. Zu welcher Gattung ihr gehört, kann ich natürlich nicht beurteilen. ;)

Euch muss eben klar sein, dass der Hund eventuell ganz anders ist, als er euch beschrieben wurde. Wenn ihr der ehrlichen Meinung seid, dass ihr euch auf den Hund als Individuum einlassen könnt und fähig dazu seid, an und mit dem zu arbeiten, was ihr letztendlich vor der Nase habt, kann man das sicherlich machen. Spontan ist es nicht das, was ich einem Anfänger raten würde, aber man soll nicht von sich auf andere schließen. Daher lasse ich die Möglichkeit offen, dass es auf dieser Basis auch bei euch gut funktionieren kann.
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #7
MoBi: Danke! Das ist nämlich genau das was ich da oben so wirr ausdrücken wollte :D Haargenau! :D
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #8
Ach, das hast du eigentlich schon gut vermittelt. Ich hab' mich bloß dazu genötigt gefühlt, das noch einmal zu unterstreichen. Es reichen ja schon "Kleinigkeiten" wie eine Pflegestelle auf dem Land, wenn der Hund in die Stadt soll, um Eindrücke komplett unterschiedlich ausfallen zu lassen und schwuppdiwupp hat man den Salat. Dann kommt es darauf an, wie sehr man sich dem Hund anpassen kann. Haut das nicht hin, wird einem die Entscheidung abverlangt, was das Beste für Mensch und besonders Tier ist und das sollte sich und dem Hund natürlich jeder ersparen, wenn er kann. :001:
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #9
Vielen lieben Dank für die vielen ausführlichen Antworten in der Kürze der Zeit. Ich denke, dass die Blindadoption nicht das Richtige für uns als Anfänger ist, auch deswegen weil wir noch keine Erfahrungen haben und uns derzeit damit auch nicht wohlfühlen, da wir viele Kinder in der direkten Familie haben und es uns auch sehr einschränken würde, wenn wir sie dann nie mitnehmen könnten ( wäre ja auch für den Hund blöd). An eine Adoption über eine Pflegestelle haben wir auch schon gedacht, vielleicht ist dies für uns wirklich der bessere Weg. Ich bin echt froh, dass ihr das alle als gute Vorraussetzungen seht, weil mich dies schon so manche Nacht hat nicht schlafen lassen=), man will dem Hund ja nichts schlechtes.!!

Das heißt jetzt nicht, dass ich denke, dass Hunde im Tierheim nicht kinderlieb seien könne. Aber wenn dies in einer Pflegefamilie schon erprobt wurde, fühle ich mich persönlich sicherer wenn es zum ersten Familientreffen geht und das merkt der Hund ja dann auch.
 
  • Mischling aus Spanien der richtige Hund für uns? Beitrag #10
Finde ich sehr vernünftig von euch. Ich bin bei der Anschaffung von Haustieren ganz klar ein Freund von Herz UND Verstand, aber wenn man glaubt, sich mit etwas nicht wohlfühlen zu können, sollte man unbedingt auf seinen Bauch hören. Kontakt zu einer Pflegestelle mit (im besten Fall mehreren) Treffen im Vorfeld ist sicher eine gute Möglichkeit für euch, um ausloten zu können, ob es passen könnte oder eher nicht. Wenn ihr einen Hund gefunden habt, der ein Kandidat für euch sein könnte, scheut euch auf jeden Fall nicht, viele Fragen zu stellen. Eine gute Pflegestelle wird sie euch gerne beantworten und ehrliches Feedback liefern. :001:
 
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