Vorbereitung auf eine Katze

Diskutiere Vorbereitung auf eine Katze im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Das hat nur überhaupt nichts mit "extremer Einstellung" zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine vielfach belegte Tatsache. Es ist nicht...
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #21
(Ich weiß, dass ich mich grade sehr unbeliebt mache, aber ich finde es einfach nicht gut, so eine extreme Haltung dazu zu haben.)

Das hat nur überhaupt nichts mit "extremer Einstellung" zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine vielfach belegte Tatsache. Es ist nicht so, dass sich das einige katzenverrückte Tanten einfach ausgedacht haben ;).

Vielleicht sind hier einige Dinge für dich dabei, die interessant zum Nachlesen sind:

Einzel- oder Gruppenhaltung

„Katzen sind Einzelgänger“ ist ein viel zitierter Satz, doch er ist falsch. Katzen sind Einzeljäger, aber keine Einzelgänger. Im Gegenteil, Katzen sind sehr gesellige Tiere mit einer ausgefeilten Diplomatie. Katzenpopulationen, die wild leben, schließen sich fast immer in Gruppen zusammen.

Natürlich gibt es Ausnahmen die die Regel bestätigen, es gibt Einzelgängerkatzen. Doch in den meisten fällen wurde sie durch uns Menschen zum Einzelgänger gemacht. Katzen die zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt wurden – sie sollten frühestens ab der 12. Lebenswoche getrennt werden – fehlen oftmals wichtige soziale Umgangsformen, die sie mit ihren Geschwistern zusammen gelernt hätten. Katzen die schon eine längere Zeit einzeln gehalten werden „verlernen“ die Kontaktfähigkeit zu anderen Katzen. Leider leben in Deutschland rund 69 % aller Katzen in Einzelhaltung, nur 24 % teilen sich ihr Leben mit einer anderen Katze und bedauerlicherweise nur rund 7 % leben mit mehreren Katzen zusammen.

Allerdings muss man bei der Vergesellschaftung von mehreren Katzen auch auf einiges achten. Nicht jede Katze passt zu jeder Katze, Katzen müssen sich nicht zwangsläufig verstehen nur weil beide Katzen sind. Alter, Geschlecht und Charakter, manchmal auch die Rasse, sind wichtige Faktoren, die zusammenpassen müssen. Eine Seniorkatze wäre mit einem Kitten völlig überfordert, in so einem Fall ist es besser zwei Kitten einziehen zu lassen. Zwei dominante Katzen könnten zu ewigen Streithähnen werden, aber auch eine sehr dominante Katze würde eine ängstliche Katze möglicherweise unterbuttern. Dies sind nur drei mögliche Beispiele, eine sorgfältige Wahl ist für die Vergesellschaftung sehr wichtig.
(Quelle: )

Die alte Meinung, Hauskatzen seien per se Einzelgänger, ist widerlegt. Es gibt zwar – wie bei allen sozialen Tierarten – auch unter den Hauskatzen Einzelgänger, von Natur aus sind sie jedoch soziale Tiere. Beobachtet man größere Katzenpopulationen, beispielsweise auf vielen Bauernhöfen oder in manchen Großstädten, wie zum Beispiel in vor dem , sind vielfältige soziale Interaktionen zwischen den Tieren augenfällig. Da die allermeisten anderen Katzenarten Einzelgänger sind, bildet die Hauskatze zusammen mit den Löwen eine Ausnahme von der Regel. Im Gegensatz zu den Löwen, welche als echte Rudeltiere auch zusammen auf die Jagd gehen, geht die Hauskatze allerdings alleine auf die Jagd. Sie ist aufgrund der Größe ihrer Beutetiere nicht auf andere Katzen angewiesen und dadurch jederzeit auch alleine dauerhaft überlebensfähig. Das Zusammenleben in einer Gruppe ist bei den Hauskatzen also fakultativ (d. h. freiwillig; vom lateinischen facultas „Möglichkeit“). Die Tatsache, dass Hauskatzen soziale Tiere sind, war überhaupt erst die Grundlage für ihre Domestikation und ermöglicht die Interaktion mit dem Menschen. Im Gegensatz dazu sind Einzelgänger wie die nicht domestizierbar.
(Quelle: )

Oder auch hier: .

Ich habe im Übrigen mit einer viel zu früh getrennten Katze in Einzelhaltung meine Katzenhaltung begonnen und habe diese Unwissenheit teuer bezahlt :(. Für meine mittlerweile verstorbene Tisha kann ich das leider nicht mehr rückgängig machen, aber hoffentlich doch ein paar anderen Katzenhaltern dann mit eben dieser Erfahrung helfen.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #22
Hallo,
ich sage ja auch nicht, dass Katzen per se Einzelgänger sind. es kommt eben auf die Katze an. Aber wir hatten bereits 5 Katzen, die sehr lange gelebt haben. Und es ging ihnen trotzdem sehr gut, haben keinen Schaden davon bekommen und sind nur gestorben, weil sie der Krebs eingeholt hat :evil:
Ich wollte eigentlich jetzt auch nur eine Katze, weil ich es nicht anders gewohnt war. Aber ich merke einfach, dass meine Kleine jemanden zum spielen braucht. Jeder sollte doch wohl so viel Verstand haben, dies zu erkennen, oder?
Naja, ich denke einfach, jeder sollte es so machen, wie er es für richtig hält.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #23
Naja, man sieht ja was dabei rauskommt wenn jeder das macht was er für richtig hält.... Ist nicht unbedingt ein guter Vorsatz.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #24
Ich denke eben genau nicht, dass es jeder so machen sollte, wie er es für richtig hält - sondern es sollte jeder so machen, wie es zum Wohle der Katze richtig ist ;) Das ist für mich ein himmelweiter Unterschied - obwohl - neee, eigentlich auch nicht ;) Denn wenn ich "A" für richtig halte, aber "B" für die Katze richtig ist, passt das auch wieder nicht ;)

Wir haben hier unsere Diva Dinah... die wurde angeblich mit dem Pold zusammen an einer Bushaltestelle im finstersten Herbst bei strömendem Regen und Eiseskälte ausgesetzt und sollte auch nur mit ihm zusammen vermittelt werden... Fakt ist: Die Dinah hat mit anderen Katzen rein gar nix am Hut. Schon gar nicht mit dem Pold... Wir haben hier insgesamt 5 Katzen einschließlich der Dinah - mit dreien hat sie sich inzwischen soweit arrangiert, dass sie nicht mehr fauchend und tobend auf sie losgeht.... Und unser letzter Neuzugang Julchen weiß sich ordentlich zu wehren.....
Wir haben hier also eine von fünf Katzen, die als Einzelkatze durchgehen würde - die sich aber mit den anderen Katzen abgefunden hat und die Kuscheleinheiten mit uns genießt und durchaus auch neben den anderen Katzen futtern kann und inzwischen auch liegen bleiben kann, wenn eine andere Katze an ihr vorbeiläuft...
Die übrigen 4 Katzen wären jedenfalls als Einzelkatzen hier todunglücklich, auch das Julchen, das ja als einzige bisher hier allein eingezogen ist und vom TH aus auch schon als nicht vermittelbar galt, weil es bereits 2x zurückgegeben wurde und von seinen insgesamt 1,5 Lebensjahren bereits 1 Jahr im TH verbracht hatte... jetzt ist es ein gutes halbes Jahr hier - und es wird und wird immer besser....

Off-Topic
Was den Verstand betrifft, muss ich Dich leider schwer enttäuschen.... der ist scheinbar schon seit langem bei den allermeisten Menschen ausverkauft :eusa_doh:


LG, seven
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #25
Wichtig ist doch nicht wie man sich selbst am wohlsten fühlt, sondern was für meine Katze das Beste ist. Wenn ich mir ein Tier ins Haus hole, übernehme ich die Verantwortung für ein Lebewesen. Ich bin dafür verantwortlich, dass es ihm bei mir gut geht, dass es soweit wie möglich artgerecht gehalten wird, gesund ernährt, seine Bedürfnissse erfüllt werden und es bei Bedarf auch tierärztlich versorgt wird.

Nicht alle Katzen werden zu Protestpinklern oder aggressiv oder kratzen die Tapeten von den Wänden, vergreifen sich am Mobilar usw.

Viele Katzen resignieren einfach und finden sich notgedrungen damit ab, leider merken dass ihre Besitzer in den meisten Fällen nicht, weil man es den Tieren wirklich nicht ansieht. Im Gegenteil, wenn Dosine daheim ist und man sich mit ihr beschäftigt, wirkt sie in dieser Zeit natürlich sehr ausgeglichen und glücklich. Den Unterschied erkennt man als Laie eigentlich nur dann, wenn man mal einen harmonischen Mehrkatzenhaushalt erlebt hat.

Meine ersten beiden Kater vor über 30 Jahren waren auch Einzelkatzen, sorry, ich wußte es nicht besser, Internet gab es noch gar nicht und auch keine vernünftigen Bücher. Zum Glück sind die beiden Kater, welche ich nacheinander hatte, nicht als Kitten bei uns eingezogen und waren auch Freigänger, so dass sie wenigstens draußen Kontakt zu Artgenossen hatten, wenn der meist auch recht unzureichend ist.

Den Unterschied erlebe und sehe ich heute leider deutlich und mache mir auch Vorwürfe deswegen, wenn ich meine Katzen miteinander erlebe, dass ist was ganz anderes.

Hier noch ein paar Links zum Thema Einzelhaltung:

der von petsnature wurde ja schon von Ina verlinkt



 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #26
Naja, ich denke einfach, jeder sollte es so machen, wie er es für richtig hält.

Natürlich vor allem für das Beste seiner Katze. Ich sehe es doch genauso, dass man Verantwortung übernehmen MUSS, wenn man sich eine Katze anschafft.
Das habe ich auch getan und werde ich auch immer tun.
Und mein Verstand sagt mir, dass meine Kleine jemanden zum Spielen braucht. Also, was mache ich falsch? Ich denke, absolut NICHTS!
Unsere Gina, die leider vor einem Jahr eingeschläfert werden musste, weil sie mit 16 Jahren keine Luft durch einen Tumor bekam, war NIE eine Spielerin. Weder als Kitten, noch mit zunehmendem Alter. Sie war Freigänger, aber sie hat andere Katzen IMMER gehasst und verprügelt. Sie war defintiv ein Einzelgänger. Wieso sollte ich ihr einen Spielgefährten aufdrängen, den sie nicht will?
Was ich meine, ist doch bloß:
Man sollte nicht alles so pauschalisieren. Es gibt solche und solche Katzen. Die einen brauchen jemaden zweites, andere eben NICHT! Man muss seine Katze kennenlernen und sehen, was für ein Typ Katze sie ist, und dann entsprechend handeln!
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #27
Jahaaaa ;)
Ist ja auch in DEINEM Fall ok, wenn Du da so entschieden hast, und wenn es für DEINE Katzen in dem Moment das Beste war ;)
(Wäre uns die Dinah als erste Katze über den Weg gelaufen, hätten wir evtl. auch entschieden, sie als Einzelkatze zu halten... aber gerade sitzt sie bei meiner Frau auf dem Schoß und der John-Boy sitzt meiner Frau auf der Schulter und alles ist tutti....)

Andererseits denke ich auch wieder: Du schreibst: "Man muss seine Katze kennen lernen und dann entsprechend handeln" - joar.... aber wenn die Katze die Zeit nicht hat? Wenn sie in den ersten Wochen schon verkorkst wurde und man je früher desto besser einen Kumpel holt, bevor sie zur Einzelkatze mutiert?

Ich glaube, ich muss mal ein Buch über die Dinah schreiben... wie gesagt - es wäre die einzige von unseren 5, die ich evtl. als Einzelkatze durchgehen lassen würde... wir hatten zwischenzeitlich auch schon mal überlegt, ob wir sie zu unserer Nachbarin vermitteln, aber die hat nicht die räumlichen und finanziellen Möglichkeiten für eine oder gar mehrere Katzen...
Die Dinah ist hier aber nicht unglücklich - sie liebt uns Menschen, sie ist glücklich, wenn sie bei uns auf dem Schoß liegen kann oder nachts bei uns im Bett pennt - Seite an Seite übrigens mit dem Pold ;) (während die anderen lieber untereinander kuscheln und spielen) - und so hat hier jeder seine Nische gefunden... wenn man sich begegnet, kann man sich aus dem Weg gehen - Platz und Kratzbäume und Liegeplätze gibt´s hier reichlich, da könnten wir noch 5 Katzen holen und es wäre immer noch genug....

Und wie gesagt, nichts ist grenzenloser als die menschliche Dummheit und Selbstüberschätzung... leider.... :silence:
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #28
@ Hemel

entschudlige, dass ich jetzt auch noch ankommen, aber eines wollte ich noch anmerken.


Du hast deine Katzen, wie du selbst sagst, immer mit 8 bis 9 Wochen bekommen und da liegt der Knackpunkt. In der 8 bis 12 Wochen lernen Katzen das wichtige Sozialverhalten. Sie lernen, nicht so grob miteinander umzugehen und zich andere Sache. All das haben deine Katzen nicht gelernt, weswegen ihnen der Umgang mit anderen Katzen natürlich schwer viel.

Kitten, die einzelgängerisch sind, gibt es nur sehr, sehr selten und wenn es sie gibt, dann oftmals, weil leider schon zu Anfang so einiges falsch gelaufen ist, wie sie eben zu Früh von der Mutter und den Geschwistern zu trennen. Und strenggenommen, ist dieses Verhalten, diese Unverträglichkeit mit anderen Katzen, eben eine Verhaltensstörung aufgrund zu früher Trennung von der Mutter und den Geschwistern.

Ich freu mich, dass du für deine jetztige Katze einen Partner suchst und drück dir die Daumen, dass du bald einen passenden findest.

@ TE

was deine Sitaution angeht, so schließe ich mich den anderen an. Wenn sie die Katzen so verdammt jung abgeben, würde ich sie nicht unterstützen, inem ich da zwei Kitten abnehme. So hart es jetzt vielleicht auch klingen mag, aber da ist Tierheim die bessere Variante, weil sie dort Chance auf eine Amme haben bzw. mit etwas älteren Tieren zusammenkommen, die sie noch erziehen können.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #29
Man sollte nicht alles so pauschalisieren. Es gibt solche und solche Katzen. Die einen brauchen jemaden zweites, andere eben NICHT! Man muss seine Katze kennenlernen und sehen, was für ein Typ Katze sie ist, und dann entsprechend handeln!
Das Problem ist einfach, dass es hier ja um Kitten geht - da ist noch nichts mit kennenlernen und beurteilen. Und die allerwenigsten Katzenbabys sind von Geburt an asozial; das ist eine Entwicklung, die fast immer durch den Menschen herbei geführt wird.

Zwischen einem Freigänger, der sein Revier verteidigt und einem Katzenbaby in Wohnungshaltung bestehen himmelweite Unterschiede. Ein Freigänger hat die Möglichkeit zu sozialen Kontakte und dazu zählen auch Revierstreitigkeiten, das ist normales Katzenverhalten. Der Wohnungskatze in Einzelhaltung wird das alles komplett genommen, sie hat gar keine Chance. Und selbst wenn ein Katzenbaby später Freigänger werden soll, muss es doch bis mindestens zur Kastration, besser bis zum 9-10. Monat drinnen bleiben. Wenn man da dann ein zu junges Kitten nimmt, ist es vorprogrammiert, dass es später Schwierigkeiten mit Artgenossen gibt. Es gibt ja gar keine Möglichkeit, "normales Katzenverhalten" zu trainieren vorher.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #30
Kann mich Lucian und Ina nur anschließen: Gerade zwischen der 8. und 12. Woche, findet ein Großteil der Sozialisierung und Entwicklung statt, sie lernen u.a. da erst die Katzensprache und den richtigen Umgang miteinander. Kitten die diese Phase nicht mehr bei der Katzenmutter und den Geschwistern verbringen durften, haben schlichtweg nie richtig "kätzisch" gelernt, sie wissen gar nicht sich anderen gegenüber richtig zu verhalten, sie haben schlichtweg nie richtig gelernt mit anderen Katzen umzugehen. Je nachdem wie jetzt der Charakter des Kitten ist, wird es entweder eher ängstlich und zurückhaltend oder auch aggressiv auf Artgenossen reagieren, oft kann man da noch viel wieder gut machen, wenn man es mit anderen sehr gut sozialisierten Katzen und auch Kitten zusammenbringt, aber es ist recht unterschiedlich, wie gut es dann noch dazulernt, die entscheidende Phase hierfür ist nun mal zwischen der 7./8. bis zur 12./13.Woche und dass lässt sich zu 100 % nicht mehr nachholen, wenn es mal versäumt worden ist.

Es ist also überhaupt kein Wunder, wenn man ein Kitten schon mit 8 oder 9 Wochen von den Geschwistern trennt, dass die Katze dann später im Freigang Probleme mit anderen Katzen hat, sie eher meidet oder recht aggressiv ihr Revier verteidigt. Auch bei Wohnungshaltung wird dann eine Zusammenführung je länger man wartet umso schwieriger bis unmöglich mit der Zeit.

Was aber auch immer wieder falsch gemacht wird und warum Katzen dann als Einzelkatzen eingestuft werden, dass man sich bei der Auswahl der Partnerkatze nicht genug an seiner Katze orientiert, sondern sich einfach eine Katze aussucht, die einem gerade gefällt und dann wird ein 2 jähriger Siamkater zu einer 6 Jahre alte Perserkätzin gesetzt und dann wundert man sich, warum die zwei dann so überhaupt nicht miteinander klar kommen und dass liegt nicht nur am Altersunterschied. Es geht jetzt nicht um Rassekatzen, habe die beiden nur als Beispiel genannt, weil diese so deutlich gegensätzlich vom Wesen und Temperament sind, diese Kombination geht zu 90 % schief, würde ich mal sagen, aber dass liegt nicht daran, dass die beiden Katzen einzelgängerisch sind und keinen Artgenossen wollen, im Gegenteil gerade Orientalen, lieben Gesellschaft am besten von mehreren Katzen, aber die sind sehr eigen und kommen am besten mit Katzen die ebenfalls orientalischen Einschlag haben zurecht. Auch freut sich eine 12 Jahre alte Katze nicht wirklich, wenn man ihr dann ein 12 Wochen altes Kitten zur Gesellschaft mitbringt, die haben einfach viel zu unterschiedliche Bedürfnisse ihrem Alter entsprechend.

Wie schon gesagt, die Sozialisierung als Kitten ist sehr wichtig und spielt natürlich auch bei jeder Vergesellschaftung eine erhebliche Rolle, zwei Problemkatzen zusammenzusetzen geht nämlich auch meistens schief, hier sollte man darauf achten, je schlechter sozialisiert die eine Katze ist, desto besser sozialisiert sollte es die andere Katze sein. Problemkatzen sollten auch am besten von erfahrenen Katzenhaltern aufgenommen werden, die sich mit Zusammenführungen auskennen und sie dann mit ihren Katzen zusammenführen.

Am besten klappt eine Zusammenführung wenn man eine Katze auswählt, die vom Charakter, Wesen, Temperament und Alter zu der vorhandenen Katze auch passt, beide gut sozialisiert sind, dabei sollte man gerade bei jungen Katzen auch berücksichtigen, dass die meisten Kater deutlich ruppiger und körperbetonter spielen und miteinander umgehen als die meisten Kätzinnen, daher ist ihnen meist mit einem Katerkumpel am besten gedient, wobei es natürlich auch zurückhaltende Kater und weibliche Raufbolde gibt, es kommt immer auf die Katze an, da muss man sich etwas Zeit nehmen und Mühe geben, dann findet man auch den passenden Partner für sie.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #31
Off-Topic
Also zum Thema Abgabealter kann ich aus Erfahrung sprechen: Ich habe meine Lilly auch mit ca. 7-9 Wochen bekommen. Damals lebte bei uns noch ein 2 Jahre alter Kater und wir haben uns noch ein 12 Wochen altes Kitten dazu geholt. Mittlerweile bin ich mit Lilly in eine eigene Wohnung gezogen - inklusive neuem Kumpel. Sobald Lilly etwas nicht passt, pinkelt sie irgendwo drauf - egal ob auf Klamotten, oder sogar mein Bett. Jetzt hab ich hier eine Art routine rein gebracht: Kleider werden jede Nacht an die selbe Stelle auf dem Tisch gelegt, auf dem Boden darf absolut nichts liegen bleiben.
Ach und Lilly ist total fixiert auf mich. Das mögen manche schön finden, aber ich konnte sie nicht einmal für eine Woche bei einer Betreuung lassen. (Sie hat nichts mehr gefressen, hat alles voll gepinkelt, hat nur noch geweint und alles verprügelt, was ihr zu nahe kam)
Außerdem hab ich diverse Kratzer am Arm, weil sie nie richtiges Sozialverhalten gelernt hat und ihre Krallen einfach immer einsetzt.
Der Kater war lange genug bei Mutter und Geschwistern, ich habe keinerlei Probleme mit ihm, er kratzt nicht und beißt auch nicht.

Wenn ich daran denke, wenn Lilly auch noch alleine hätte aufwachsen müssen...

Es ist zwar nicht gesagt, dass alle Katzen so extrem reagieren bzw. sich so entwickeln, aber in den aller meisten Fällen ist das leider so. Und zu den 5 Katern, die 16 Jahre lang alleine waren: Manche Katzen finden sich irgendwann mit ihrem Schicksal ab und leiden stumm, daher denken die Besitzer, ihren Tieren geht es gut und sie fühlen sich wohl, aber dem ist meist nicht so.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #32
Hallo.
Hab mir grad den Thread durchgelesen - finde es ja echt krass, dass die die Babys schon mit 4 Wochen weg haben wollen. Ist mit Sicherheit dann auch kein gewollter Wurf bzw. passiert halt einfach wenn man die Tiere nicht kastrieren lässt... Ich hoffe nur, dass es keine Inzucht ist - kann ich mir hier durchaus auch vorstellen. Oder ist die Katze eine Freigängerin - wo - auf deutsch gesagt - dann jede Kater drüber rumpeln kann??? Schrecklich sowas... Da wollen manche immer Tiere-haben aber nicht genug Geld diese zu versorgen oder zum TA zu gehn.

Ich hab meine Mädels im übrigen auch schon mit ca. 11 Wochen bekommen. Hab aber eine Geschwisterpaar genommen. Ich denke jetzt nicht dass sie gestört sind. Spielen schön zusammen oder auch mit mir. Lassen auch mittlerweile ihre Krallen drin wenn ich sie hoch nehme bzw "AUA" sage. Und kaputt haben sie bis jetzt eigentlich auch nichts gemacht... Vielleicht liegt es auch dran dass ich halt nicht 1 sondern gleich 2 genommen habe?
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #33
Off-Topic
@Anja: Mit 11 Wochen ist natürlich auch nicht optimal, aber sie waren dann doch wenigstens 11 Wochen noch bei der Katzenmutter und waren vorallem danach auch nicht allein, sondern zu zweit, dass kann man gar nicht vergleichen mit einem Kitten was mit 8/9 Wochen oder noch jünger dann in Einzelhaltung genommen wird.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #34
Gut, dann bin ich schon erleichtert. Sind nämlich wirklich sehr zutraulich die beiden-von Anfang an. Da standen bei mir 6 Leute im Wohnzimmer um die Katzen anzuschauen und die beiden haben sich nicht verkrochen sondern kamen frech auf die Leute zu. Die waren alle total begeistert - weil die meisten sich ja erst mal verkriechen würden- oder? :)
Wie funktioniert denn dass mit dem Offtopic??? :uups:
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #35
Off-Topic
Die meisten würden sich verkriechen, hat viel damit zu tun, wieviel Kontakt sie vorallem zu unterschiedlichen Menschen in der Prägephase hatten und wie offen die Katzenmutter auf Fremde und überhaupt auf Menschen zugegangen ist. Wenn Kitten mit 13/14 Wochen bei einem einziehen, die sind dann schon ziemlich selbstbewußt und nehmen ein neues Zuhause viel besser und leichter an.

Offtopic: über der Texteingabe die untere Symbolleiste der 5.Button von rechts "OT" steht da ;)
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #36
Off-Topic


Super - danke :))))

Vielleicht liegt es auch daran, dass sie auch mit Kindern aufgewachsen sind. Die beiden Elterntiere waren auch ziemlich zutraulich und der Perserkater, den sie noch hatten auch :) Ich bin auf jeden Fall froh, dass die beiden so sind, statt sich zu verkriechen :) Sie sind die 4. Nacht sogar zu uns ins Bett gekommen und seitdem schlafen sie auch ab und zu die ganze Nacht bei uns :) Nur an das schnurren muss ich mich noch etwas gewöhnen - lach :mrgreen:


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Fibi hat mir anfangs 2 oder 3 mal reingepinkelt - aber das passierte unterm spielen. Ich denke da hat sie es dann einfach nimmer geschafft. Jetzt läuft alles super und sie gehn schön auf die Katzenklos im Keller. Das war ja eines meiner größten Sorgen, dass das nicht klappt.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #37
Off-Topic
Off-Topic

Fibi hat mir anfangs 2 oder 3 mal reingepinkelt - aber das passierte unterm spielen. Ich denke da hat sie es dann einfach nimmer geschafft. Jetzt läuft alles super und sie gehn schön auf die Katzenklos im Keller. Das war ja eines meiner größten Sorgen, dass das nicht klappt.

Denke ich auch, bei Kitten empfiehlt es sich mehrere Katzenklos verteilt in der Wohnung aufzustellen, ist wie bei kleinen Kindern, die können es auch noch nicht gut verhalten, manchmal vergessen sie es unterm Spiel einfach und wenn sie dann merken eigentlich muss ich aufs Klo, sollte der Weg dann nicht allzuweit sein, vorallem wenn sie erst eingezogen sind und noch überlegen müssen, wo war jetzt das nächste Klo schon wieder, da kann schon mal was daneben gehen, weil sie es einfach nicht mehr bis zum Klo geschafft haben oder auch wenn sie länger geschlafen haben, aufwachen und müssen und den Weg nicht gleich wissen, es sind halt noch Kitten.
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #38
Off-Topic
Ja das hab ich auch gelesen. Naja, habs aber etz trotzdem im Keller gelassen, klappt aber jetzt super :)
 
  • Vorbereitung auf eine Katze Beitrag #39
Hallo,
also daß ich der Profi und Experte in Katzenhaltung bin, kann ich bestimmt nicht behaupten;) Dafür bin ich es noch nicht lange genug ( hab erst seit ca. 1 1/2 Jahren überhaupt Kitten).
Aber eins ist mir absolut klar : Katzen gehören nicht alleine gehalten, besonders dann nicht, wenn sie keine Freigänger sind!!! Wir haben unsere beiden auch früher, d.h. mit 10 Wochen bekommen.
Sie kamen aus dem Tierheim, der TA hat sie "freigegeben", weil die Mutter krank war, sie abgestillt waren, geimpft usw und gesund. Am liebsten hätten wir den ganzen Wurf mit 5 genommen...
Obwohl die beiden noch ein bischen jung zur Abgabe waren, geht es ihnen sehr gut und lieben sich total. Ich könnte mir nicht vorstellen, wenn eine allein wäre, was vor kurzem faßt passiert wäre, weil man
unsere Amira in der Tierpension vertauscht hatte und fremden Leuten mitgab (hatte darüber berichtet)!!!!!!! Wie traurig Lulu die ganze Zeit war und ständig nach Amira gesucht hat!!
Wenn also junge Katzen, dann doch bitte paarweise!!
 
Thema:

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