- Bei Hundeerziehung vollständig versagt Beitrag #1
K
katmit
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Hallo :006:
Meine Mama kann seit einem Schlaganfall nur noch ganz wenige Worte sagen. Nachdem unser erster Hund gestorben ist, hatten wir lange Zeit keinen Hund. Aber vor 1,5 Jahren haben wir gemeinsam beschlossen, einen neuen Mitbewohner bei uns einziehen zu lassen. Und da war er nun, unser Hund (er hat übrigens wirklich den Namen Hund, weil Mama das eben sagen kann).
Am Anfang war er so süß und klein und wuschlig, dass es mir sehr schwer fiel, ihm böse zu sein. Ich hab den kleinen Hundemann sehr lieb, aber er ist sehr anstrengend.
"Sitz" habe ich ihm antrainiert und das kann er mittlerweile ganz gut, macht es aber auch nur, wenn er Bock drauf hat. Es ist halt relativ schwierig ihn zu erziehen, da meine Mama und ich nicht zusammen wohnen, was sich aber im Sommer diesen Jahres ändert. Ich komm immer nur und bin die böse, weil ich ihm die schlimmen Dinge mache. Damit mein ich den Tierarzt, zum Frieseur, Medikamente geben,...Er will auch immer nur mich besteigen. Das is nich gerade schön, vom eigenen Hund eine solche "Wertschätzung" zu erhalten. Meine Mama und meinen Freund liebt er abgöttisch. Aber er hört auch da nich so richtig.
Er schlägt bei nahezu jedem Geräusch an und bellt und lässt sich dann nur schlecht bändigen. Da können wir so oft "Nein", wie wir wollen sagen, er beruhigt sich nur schwer wieder. Auch beim Essen ist er extrem verzogen. Er mag nur ein bestimmtes Hundefutter und alles, was wir essen. Und manchmal isst er dann halt einfach kein Futter bis er dann von Mama irgendwas anderes bekommt. Wir haben versucht, ihm nix anderes zu geben, aber dann isst er eben auch nix und hungert konsequent. Trockenfutter isst er aber gern - wenigstens was
Er ist auch beim Begrüßen extrem penetrant und springt jeden an. Wir haben es mit Ignorieren und "Nein" versucht, aber er machts trotzdem.
Mit anderen Hunden hat er ein Problem, er wird dann gleich aggressiv und springt andere Hunde an. Er hatte kaum Kontakt zu anderen Hunden und weiß einfach nich, wie er sich da verhalten soll. Und wenn ich mit ihm spazieren gehe, fühlt er sich bestimmt nich sicher, weil er mich ja nich als Rudelführer anerkennt.
Und jetz das schlimmste Problem: Mama hat ihn wahrscheinlich zu früh allein gelassen. Damit meine ich, dass er da nich langsam und vorsichtig dran gewöhnt wurde, sondern dann eben einfach ma eine Stunde allein war. Naja und jetzt bellt er und weint, hat den Türrahmen zerkrazt und sabbert den ganzen Boden nass. Ich will nicht, dass er da weiter so sehr leidet. Da meine Mama gerade im Krankenhaus und er jetz ne Weile bei uns is, möchte ich ihm wenigstens einen Teil der schlechten Angewohnheiten abgewöhnen. Habt ihr ne Idee, wie ich das hinbekomme?
Ich weiß, ich hab bei der Erziehung vollständig versagt
Meine Mama kann seit einem Schlaganfall nur noch ganz wenige Worte sagen. Nachdem unser erster Hund gestorben ist, hatten wir lange Zeit keinen Hund. Aber vor 1,5 Jahren haben wir gemeinsam beschlossen, einen neuen Mitbewohner bei uns einziehen zu lassen. Und da war er nun, unser Hund (er hat übrigens wirklich den Namen Hund, weil Mama das eben sagen kann).
Am Anfang war er so süß und klein und wuschlig, dass es mir sehr schwer fiel, ihm böse zu sein. Ich hab den kleinen Hundemann sehr lieb, aber er ist sehr anstrengend.
"Sitz" habe ich ihm antrainiert und das kann er mittlerweile ganz gut, macht es aber auch nur, wenn er Bock drauf hat. Es ist halt relativ schwierig ihn zu erziehen, da meine Mama und ich nicht zusammen wohnen, was sich aber im Sommer diesen Jahres ändert. Ich komm immer nur und bin die böse, weil ich ihm die schlimmen Dinge mache. Damit mein ich den Tierarzt, zum Frieseur, Medikamente geben,...Er will auch immer nur mich besteigen. Das is nich gerade schön, vom eigenen Hund eine solche "Wertschätzung" zu erhalten. Meine Mama und meinen Freund liebt er abgöttisch. Aber er hört auch da nich so richtig.
Er schlägt bei nahezu jedem Geräusch an und bellt und lässt sich dann nur schlecht bändigen. Da können wir so oft "Nein", wie wir wollen sagen, er beruhigt sich nur schwer wieder. Auch beim Essen ist er extrem verzogen. Er mag nur ein bestimmtes Hundefutter und alles, was wir essen. Und manchmal isst er dann halt einfach kein Futter bis er dann von Mama irgendwas anderes bekommt. Wir haben versucht, ihm nix anderes zu geben, aber dann isst er eben auch nix und hungert konsequent. Trockenfutter isst er aber gern - wenigstens was
Er ist auch beim Begrüßen extrem penetrant und springt jeden an. Wir haben es mit Ignorieren und "Nein" versucht, aber er machts trotzdem.
Mit anderen Hunden hat er ein Problem, er wird dann gleich aggressiv und springt andere Hunde an. Er hatte kaum Kontakt zu anderen Hunden und weiß einfach nich, wie er sich da verhalten soll. Und wenn ich mit ihm spazieren gehe, fühlt er sich bestimmt nich sicher, weil er mich ja nich als Rudelführer anerkennt.
Und jetz das schlimmste Problem: Mama hat ihn wahrscheinlich zu früh allein gelassen. Damit meine ich, dass er da nich langsam und vorsichtig dran gewöhnt wurde, sondern dann eben einfach ma eine Stunde allein war. Naja und jetzt bellt er und weint, hat den Türrahmen zerkrazt und sabbert den ganzen Boden nass. Ich will nicht, dass er da weiter so sehr leidet. Da meine Mama gerade im Krankenhaus und er jetz ne Weile bei uns is, möchte ich ihm wenigstens einen Teil der schlechten Angewohnheiten abgewöhnen. Habt ihr ne Idee, wie ich das hinbekomme?
Ich weiß, ich hab bei der Erziehung vollständig versagt