- Freigänger an reine Wohnungshaltung gewöhnen? Beitrag #1
E
Erdbeerchen
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Hallo ihr Lieben!
Bei mir im Innenhof wohnt seit einigen Monaten eine herrenlose Katzendame. Sie gehörte wohl Nachbarn, die sie nach ihrem Auszug einfach dort gelassen haben :x Seitdem hat die Katze keinen Besitzer mehr, wird mittlerweile aber von einem älteren Herrn gefüttert. Sie bleibt nachts bei ihm im Keller, kann allerdings nicht mit in die Wohnung, weil die Frau gegen Katzen allergisch ist. Deshalb kann er sie leider auch nicht ganz bei ihm aufnehmen, und ich hatte versprochen, mich mal nach einem neuen Zuhause für die Kleine umzuhören. Zumal sie ein paar gesundheitliche Wehwehchen zu haben scheint...
Ich hatte dann einen Aufruf bei Facebook gepostet, der mehr als 50 (!) Mal geteilt wurde, aber leider hat sich kaum jemand gemeldet - nur zwei, die aber keinen Freigang bieten könnten.
Jetzt ist es ja so, dass die Katze Freigang gewohnt ist. Allerdings habe ich den Eindruck, dass ihr das gar nicht so wichtig ist. Sie hält sich immer nur im Innenhof auf oder geht höchstens mal auf die gegenüber liegende Straßenseite, weiter weg geht sie nie. Sie ist also nicht einer dieser "Streuner", der weite Strecken läuft. Außerdem ist sie total menschenbezogen, kommt immer sofort an, sobald sie einen sieht, und fordert Aufmerksamkeit. Deshalb stellt sich mir die Frage: Was ist besser? Ein Zuhause ohne Freigang oder Freigang ohne Zuhause? :roll:
Freigang ist natürlich wichtig und eigentlich geht es ihr ja nicht soo schlecht hier. Sie wird regelmäßig gefüttert und hat zumindest eine überdachte Unterschlupfmöglichkeit - wenn auch nur im Keller. Aber andererseits scheint sie noch recht jung zu sein und man weiß ja nicht, wie lange der Mann sich noch um sie kümmern kann bzw. darf (Hausverwaltung und so). Dazu kommt, dass sie als "Streuner" keine tierärztliche Versorgung bekommt und man nicht weiß, ob sie kastiert ist.
Ich würde es ihr so wünschen, wenn sie jemanden hätte, der sich richtig um sie kümmert - gerade auch, weil sie so extrem menschenbezogen ist. Und der Freigang scheint ihr gar nicht soo wichtig zu sein!?
Weil ich mich mit (Freigänger-)Katzen nicht so gut auskenne, würde ich gern mal eure Meinung hören. Meint ihr, es ist ein Versuch wert, die Katze in eine gute Wohnungshaltung zu vermitteln, falls es keine andere Möglichkeit gibt? Oder glaubt ihr, dass die Kleine es besser hätte, wenn sie so weiter lebt wie bisher - draußen, aber ohne Besitzer?
Ich freue mich auf eure Antworten
Bei mir im Innenhof wohnt seit einigen Monaten eine herrenlose Katzendame. Sie gehörte wohl Nachbarn, die sie nach ihrem Auszug einfach dort gelassen haben :x Seitdem hat die Katze keinen Besitzer mehr, wird mittlerweile aber von einem älteren Herrn gefüttert. Sie bleibt nachts bei ihm im Keller, kann allerdings nicht mit in die Wohnung, weil die Frau gegen Katzen allergisch ist. Deshalb kann er sie leider auch nicht ganz bei ihm aufnehmen, und ich hatte versprochen, mich mal nach einem neuen Zuhause für die Kleine umzuhören. Zumal sie ein paar gesundheitliche Wehwehchen zu haben scheint...
Ich hatte dann einen Aufruf bei Facebook gepostet, der mehr als 50 (!) Mal geteilt wurde, aber leider hat sich kaum jemand gemeldet - nur zwei, die aber keinen Freigang bieten könnten.
Jetzt ist es ja so, dass die Katze Freigang gewohnt ist. Allerdings habe ich den Eindruck, dass ihr das gar nicht so wichtig ist. Sie hält sich immer nur im Innenhof auf oder geht höchstens mal auf die gegenüber liegende Straßenseite, weiter weg geht sie nie. Sie ist also nicht einer dieser "Streuner", der weite Strecken läuft. Außerdem ist sie total menschenbezogen, kommt immer sofort an, sobald sie einen sieht, und fordert Aufmerksamkeit. Deshalb stellt sich mir die Frage: Was ist besser? Ein Zuhause ohne Freigang oder Freigang ohne Zuhause? :roll:
Freigang ist natürlich wichtig und eigentlich geht es ihr ja nicht soo schlecht hier. Sie wird regelmäßig gefüttert und hat zumindest eine überdachte Unterschlupfmöglichkeit - wenn auch nur im Keller. Aber andererseits scheint sie noch recht jung zu sein und man weiß ja nicht, wie lange der Mann sich noch um sie kümmern kann bzw. darf (Hausverwaltung und so). Dazu kommt, dass sie als "Streuner" keine tierärztliche Versorgung bekommt und man nicht weiß, ob sie kastiert ist.
Ich würde es ihr so wünschen, wenn sie jemanden hätte, der sich richtig um sie kümmert - gerade auch, weil sie so extrem menschenbezogen ist. Und der Freigang scheint ihr gar nicht soo wichtig zu sein!?
Weil ich mich mit (Freigänger-)Katzen nicht so gut auskenne, würde ich gern mal eure Meinung hören. Meint ihr, es ist ein Versuch wert, die Katze in eine gute Wohnungshaltung zu vermitteln, falls es keine andere Möglichkeit gibt? Oder glaubt ihr, dass die Kleine es besser hätte, wenn sie so weiter lebt wie bisher - draußen, aber ohne Besitzer?
Ich freue mich auf eure Antworten

