schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv?

Diskutiere schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, aus gegebenen Anlass möchte ich Euch mal ein paar Fragen stellen. Mein Hund wurde ja letzte Woche böse von einem großen Schwarzen Hund...
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rollifahrer

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Hallo,

aus gegebenen Anlass möchte ich Euch mal ein paar Fragen stellen.

Mein Hund wurde ja letzte Woche böse von einem großen Schwarzen Hund gebissen und von einem Schäferhund angegriffen.

Der Chihuahua meiner Bekannten wurde heute von einem Schäferhund totgebissen, er ist einfach aus dem Gebüsch gesprungen, hat sich den Kleinen geschnappt und zu Tode geschüttelt.

Letzte Woche wurde der Chi meiner Cousine so böse gebissen dass er eingeschläfert werden musste.

Meinen tierschutzhund den ich diesen Monat aufgenommen habe ich aufgrund von Beißattacken zweier Schäferhunde gelähmt.


Danach ist er ihrer anderen kleinen Hünden hinterher und hat diese angegriffen, Gottseidank konnte der Mann meiner Bekannten noch einen Todesfall verhindern.

Die Liste könnte ich unendlich fortsetzen.

Da wir alle Chibesitzer sind haben wir natürlich große Angst um unsere Mäuse.

Leider kommt es in unserem Bekanntenkreis immer wieder zu tödlichen Attacken von großen Hunden. Die Frage ist nur warum? Unsere kleinen sind an der Leine und so eine Beißattacke erfolgt in Sekundenschnelle.

Was machen unsere Hunde falsch um immer wieder angegriffen und brutal getötet zu werden?

Wir legen viel Wert auf gute Erziehung, genauso wie bei einem großen Hunde. Sie laufen nicht mit Kleidchen, Schühchen, etc. durch die Gegend. Sind gut sozialisiert, folgen aufs Wort und werden nicht als Kuscheltiere gehalten.

Müssen wir mit der Angst leben weil wir kleine Hunde haben, weil die Großen nicht hören und aggressiv sind, weil die Besitzer keinen Wert darauf legen dass ihre Hunde folgen usw.?

Wieso sind unsere Kleinen immer Zielscheibe für große Hunde?


Traurige Grüße
 
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  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #2
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #3
Grüß dich,

Pauschal kann man das nicht am Aussehen oder gar einer Rasse fest machen - es gehört viel mehr dazu. Es gibt viele kleine Hunde die frech sind, stänkern ohne Ende (auch wenn es für die Besitzer nur nach "Spaß" aussieht). Und es passiert halt wesentlich mehr, wenn ein großer Hund zuschnappt als ein kleiner.
Dann musst du auch noch Sozialisation, Erziehung rechnen...ich habe zwei große Hunde und die beiden werden durchaus von einer Chihuahua Hündin "rund" gemacht,m wenn der kleinen etwas stinkt. Manche Hunde haben halt schlechte Erfahrungen mit anderen großen/kleinen Hunden gemacht...das kommt auch nochmal dazu.

Es reicht oft eine klitzekleine Körperbewegung oder Körpersignal, das wir Menschen gar nicht mitbekommen, den Hund gegenüber durchaus reizen kann.

Ein weiterer Punkt ist die Auslastung. Wenn die Hunde nicht ausgelastet sind kann es auch zu solchen Probleme kommen - und wenn ich mir da einen durchaus arbeitswilligen Schäferhund vorstelle, der am Tag 5 Mal um den Block geführt wird...sorry aber das ist in meinen Augen nicht hundgerecht.
Wenn ich mit meinem Hunden 5 Runden um den Block gehen würde, würden die auch völlig am Rad drehen...

Wie gesagt an Aussehen/Rasse kann man das nicht festmachen, da gehört viel viel mehr dazu.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #4
Ich habe doch gerade geschrieben dass unsere Hunde gut erzogen und sozialisiert sind. Sie kläffen nicht, sie gehen bei Fuß, kennen alle Kommandos, habe teilweise sogar die Begleithundeprüfung und folgen aufs Wort. Sie werden erzogen wie die großen auch und trotzdem werden sie angefallen und getötet.

Der Hund meiner Bekannten heute war angeleint und ist einfach nur bei Fuß neben ihrem Besitzer gelaufen und der Schäferhund sprang aus dem Gebüsch und hat sie sich geschnappt.

Meine Kleine war ebenfalls angeleint und ist ohne kläffen brav bei Fuß gelaufen als der Hund auf sie zustürzte, sie hatte keine Chance sich zu wehren. David gegen Goliath.

Ich hasse das Klitsche dass die kleinen Hunde ALLE nicht erzogen sind und selbst wenn ist das doch kein Freibrief diese zu verletzen und zu töten.

Was sollen sie denn noch tun ausser zu folgen, nicht zu kläffen usw. Es sind doch in diesen Fällen die Besitzer der großen Hunde in der Schuld, sie haben doch ihre Hunde nicht unter Kontrolle. Sie gehen plötzlich auf die Kleinen los, unangeleint.

Die Besitzer schreien sich die Kehle aus dem Leib und ihre Hunde hören nicht, sie müssen ihnen nachlaufen damit sie sie wieder einfangen können. Wo ist denn da die Erziehung? Unsere drehen noch im Sprung um sobald wir rufen und wenn zehn Rehe vor ihrer Nase laufen.

Meine Freundin sitzt im Rollstuhl und kann es sich gar nicht leisten dass ihre Hunde machen was sie wollen. Sie ist darauf angewiesen dass sie sofort hören und neben ihren Rollstuhl laufen. Auch sie hat mir ihren Hunden die Begleithundeprüfung abgeschlossen.

Ihr habt auch völlig Recht mit der Auslastung. Wenn ich die armen Ketten- bzw. Zwingerhunde sehe dann wird mir ganz übel. Wir gehen mit unseren insgesamt mind. 3 Stunden raus, wandern, radfahren, schwimmen, Agility usw. Sie brauchen das ganz einfach für Körper, Geist und Seele. Sie sind trotz ihrer geringen Größe ganz normale Hunde und haben auch die gleichen Bedürfnisse.

Wir sind auch bei Hunderennen hier in der Umgebung dabei. Klar, mehr aus Spaß denn großen Chancen haben sie natürlich nicht obwohl sie auch schon Tempo geben können. Selbst auf dem Hundeplatz umgeben von großen Kameraden benehmen sie sich gesittet.

Also das Klitschee von dauerkläffenden und aggressiven Minis dementiere ich. Erziehung ist alles und wenn sich die Besitzer der großen Hunde auch daran halten würden dann müßten unsere nicht unschuldig sterben oder böse verletzt werden.

Unser Grundstück ist so sicher eingezäunt dass sie es nicht ohne meine Erlaubnis verlassen können und wenn viele Tiere, Pferde, Menschen, Kinder, Jogger vorbeigehen dann halten meine trotzdem die Klappe. Der Dobermann des Nachbarn dagegen rennt zähnefletschend und knurrend mit vollem Speed an den Zaun sobald nur eine Maus vorbeigeht.

Wer hat denn nun die bessere Erziehung und die "Nase voll" könnten ja wohl eher unsere haben von dem Dauergeknurre des Nachbarhundes. Selbst dort gehen sie vorbei ohne mit der Wimper zu zucken.

Ich bin momentan so traurig über die ständigen Angriffe und Todesfälle von den unschuldigen Minis und weiß nicht wie weit ich meine noch schützen kann. Mehr Erziehung geht doch schon nicht mehr.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #5
Ich verstehe Deine Bedenken, könnte jetzt aber auch genauso gut dementieren, das es auch große Hunde gibt, die eine BH etc. haben und gut erzogen sind. Für mich ist viel mehr die Situation ausschlaggebend und das kann ich hier vom Text nicht beurteilen ohne die Hunde zu sehen.
Es reicht ein kleines Runterziehen der Lefzen...oftmals Sachen die einem Menschen nie auffallen, da kann der Hund noch so viele Prüfungen haben. Weißt du, was ich sagen will? Ich kenn einige kleine Hunde, die total subtil provozieren und sich dann schnell zu Frauchen flüchten.

Was natürlich NICHT heißt, das alle kleinen Hunde so sind. Genauso wenig wie alle großen/schwarzen Hunde aggressiv sind.

Der Dobermann des Nachbarn dagegen rennt zähnefletschend und knurrend mit vollem Speed an den Zaun sobald nur eine Maus vorbeigeht.

Bedenke, das ein Dobermann rassetypisch ganz anders strukturiert ist als ein Chihuahua. Beschäftige dich einmal mit den Ursprüngen der Rasse sowie deren Verwendungszweck. Es ist durchaus normal das ein Hund sein Revier verteidigt - und das ist der Garten nun mal.
Wenn der Hund dann entsprechend nicht oft genug rauskommt/beschäftigt wird, sucht der Hund sich eine Aufgabe - und das kann z.B. ein Dauerbeller werden. Genauso wie einige Border Collies die ich kenne völlig gaga sind und stundenlang hinter jedem vorbeifahrenden Auto tödlich knurrend herjagen.

Aggression ist nicht gleich Aggression - es gibt auch Unterschiede von Rasse zu Rasse, deren Ursprungs, Verwendungszweck und natürlich das andere Ende der Leine...
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #6
@warp-one

danke für den Link, habe ihn mir mal schnell durchgelesen, muss jetzt ins Bett, Rest morgen.

Was mir bei der Threaderöffnerin gleich aufgefallen ist sind die Vorurteile und die kränkenden Bezeichnungen:

Stück Fell an der Flexi
das Flusensieb
Kampfwuschels
Teppichbürste
usw.

Ich bin der Meinung dass jeder, egal ob Mensch oder Tier, Respekt verdient hat, auch in der Bezeichnung.

Wenn ich nicht in der Lage bin einen Hund, egal welchen, so zu erziehen dass er keine Gefahr für Leib und Leben darstellt, jederzeit abrufbar ist, Kommandos sofort befolgt, andere nicht nervt, dann darf ich mir keinen Hund zulegen sondern sollte zu einem Steifftier greifen.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #7
Der Treaderöffner war ich und ich muss sagen das ich bei der Erstellung ne Menge Wut im Bauch hatte weil 2 Tage vor den Aktionen mein Hund von einem Wuschelhund (Mix aus Chi und Yorki) in die Nase gebissen wurde. Und ich finde die Bezeichnungen nicht kränkend
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #8
So einfach ist das leider nicht, rollifahrr. Es gibt durchaus Hunde, die schwer zu erziehen sind und einen sturen Charakter haben. Meiner zb. Der springt nicht auf Leckerlies an, nicht auf Beute - dem sind jegliche positiven Belohnungen völlig schnurzegal. Da kann ich einen Kopfstand machen was ich will - wenn er nicht bei Fuss gehen will, tut er aus nicht.
Zudem ist das immer noch ein Lebewesen das nie völlig kontrollierbar ist - das sollte man sich auch vor Augen halten. Kontrolle ist zwar schön und gut und auch wichtig aber gleich jemanden das Recht für einen Hund abzusprechen finde ich ein wenig...radikal ;)
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #9
Leider finde ich dass die Frage am Anfang schon mit Vorurteilen gespickt ist und dadurch die Antworten auch. Ich versuche jetzt mal sachlich darauf zu antworten. Ich glaube, dass Chihuahua oft Opfer von Angriffen werden hat zwei Gründe. Der Hauptgrund ist, dass es sich um ziemlich angriffslustige und sture Hunde in einem kleinen Körper handelt. Ihre ganze Körpersprache zeigt eben oft kein höfliches Hundeverhalten ( eben nicht so wie es für sie selber bei der Größe gesund wäre) . Sie machen sich steif, gehen frontal auf den anderen Hund zu, haben die Rute oben, knurren und bellen. Bedingt durch vorherige Angriffe oder durch Berichte davon zeigt der Hundehalter Unsicherheit. Das verstärkt den Hund dann erst recht so zu reagieren. Der große Hund reagiert als Hund und es kommt zum Kampf zwischen zwei sehr ungleichen Gegnern. ( Es gibt sie übrigens schon die Chihuahua Besitzer , die selbst das ins Ohr beißen beim Hund oder ins Bein beißen beim Menschen als süß empfinden und die ihren Hund auf den Arm nehmen wo er sich wie King Lui aufführt und das andere Hunde dann sauer macht). Zweiter Grund : Der Hund erkennt den kleinen noch nicht richtig als Hund sondern behandelt ihn als Beute.
Beide Situationen sollten natürlich sofort durch den Hundehalter des größeren Hundes unterbunden werden.
Ich glaube aber auch, dass die Chihuahua Besitzer zum Teil endlich ihren Hund ernst nehmen müssen, ein Hund der bellt und knurrt muss zurecht gewiesen werden, ein Hund der bellt und knurrt gehört auf den Boden und nicht auf den Arm und ein Hund mit 2kg wird trotzdem leider immer wieder leichter verletzt werden..
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #10
Leider ist auch dein Post sehr Vorurteil belastet. Ich habe einen großen schwarzen Hund, 27kg und der wurde mir vor Schreck in den Arm springen, wenn ihn ein kleiner Hund ankläffen wuerde.
Ich mache die BH mit ihm, ich laste ihn aus und Yuukan wuerde im Lebtag keinen kleinen Hund absichtlich wehtun wollen oder gar töten. Er hört aufs Wort.

Es tut mir leid, das so viele Chis in deiner Umgebung sterben mussten. :(
man sieht aber auch das was man sehen will. Ich als grosshund Besitzer sehe viel mehr unerzogene kleine Hunde, die dauerklaffend meinen anpampen und viel mehr Kleinhund Besitzer die das auch noch lustig finden ( bis der große sich mal wehrt - warnt- und dann als gemeingefährlichen dasteht) wie unerzogene große Hunde.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #11
@ Foss Es gibt keine unerziehbaren Hunde und ein großer Hund hat in jeder Situation kontrollierbar zu sein ( natürlich darf auch der Hund Fehler machen ) Aber wenn der Hund nicht in jeder Situation kontrollierbar ist, gehört er immer an die Leine und bei Hundekontakten eng geführt. Hunde dürfen sich das nicht aussuchen, ob sie ein Kommando ausführen oder nicht. Das hat auch nichts mit der Rasse zu tun, ob ein Hund den Garten verteidigt. und der Hund hat keinen eigenen Garten, der Garten gehört dem Hundehalter. Ich würde so eine Revierverteidigung in keinem Fall zulassen. der Hund unterscheidet nämlich nicht zwischen gut und böse und in meinen Garten dürfen Freunde, Kinder andere Hunde, Polizisten oder Feuerwehrleute , die ein Feuer löschen wollen. Der mein Hund hat sich in jeder Situation wie ein höfliches Familienmitglied zu verhalten und unerzogene große Hunde ( und so klingt das bei deinen Hunden für mich) halte ich für sehr gefährlich. Da finde ich die Arroganz den Kleinhunden Besitzern gegenüber völlig unangebracht.
Ein nicht gehorchender Hund ist ein nicht gehorchender Hund ob er herumwuselt und kläfft oder ob er nicht bei Fuß geht wenn er soll. Meine Fusshupe ( Dackel ) gehorcht jedenfalls in jeder Situation, aber die Rasse ist ja auch bekannt dafür dass sie sehr leicht zu erziehen ist. :)
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #12
@ Meinzwerg:

Das ist zum Beispiel der Unterschied:

wie ein höfliches Familienmitglied zu verhalten
Wega ist zwar ein "Familienmitglied" aber nicht ein Familienmitglied wie es hier vielleicht 90% der Hundehalter sehen. Auch wenn es blöd klingt, aber ich muss im schlimmsten Fall damit rechnen das er mir "einfach bei nem Event abgeschossen wird".
Nichts destro liebe ich ihn sehr, aber emotional habe ich eine andere Bindung zu ihm als zu Akos. Er ist ein Diensthund, hat den Grund und Boden zu bewachen und hat entsprechend eine Aufgabe, deshalb ist genau dieses Verhalten erwünscht.
Ich brauch keinen Diensthund der bei einer Objektbewachung kein Territorialverhalten an den Tag legt und ein Einbrecher ne zu bewachende Firma ausraubt. Da bei mir auch schon öfter über den Zaun gestigen wurde und erst letzte Woche im Ort wieder eingebrochen wurde heisse ich das Territorialverhalten zu Hause auch gut.

ch würde so eine Revierverteidigung in keinem Fall zulassen. der Hund unterscheidet nämlich nicht zwischen gut und böse und in meinen Garten dürfen Freunde, Kinder andere Hunde, Polizisten oder Feuerwehrleute , die ein Feuer löschen wollen.

Würde ich so nicht sagen. Meine beiden können sehr wohl unterscheiden ob jetzt Freunde im Garten sind oder nicht, genauso wie Wega unterscheiden kann, ob er jetzt im Dienst ist oder nicht. Das ist nämlich alles eine Sache der - wie du es richtig bemerkt hast - Erziehung und viel viel Trainings.

Natürlich fühle ich mich unterbewusst auf die Füsse getreten bei so einem Text, habe mich aber bemüht, wirklich höflich und beinahe neutral einen Text zu verfassen. Ich habe doch deutlich dazu geschrieben, das es immer solche und solche gibt, oder?
Ich habe weder einen persönlichen Angriff geschrieben ( a la: "Dein Hund") sondern habe versucht deutlich zu machen, das es auf beiden Seiten immer wieder Themen gibt. Es gibt auf beiden Seiten Schwarz und weiss ;)Anstatt zusammen zu arbeiten gehen sich manchmal die Hundebesitzer gegenseitig an die Gurgel - und das find eich wirklich sehr schade.

Wenn jemand meinen Text als "zu persömlich" aufgefasst hat, tut es mir leid - ich mage kleine Hunde genauso wie große ;)

Es gibt keine unerziehbaren Hunde und ein großer Hund hat in jeder Situation kontrollierbar zu sein (

Sag das mal den Wiener Hunden, die sich im Halti aufbäumen, fast über eine 3-spurigen Strasse rennen nur um an meine zu kommen, während meine beiden nichtmal hinüber sehen. Traurig, aber auch schon öfter erlebt. Vor nem halben Jahr hing ein Goldi aufrecht auf beiden Pfoten und hat sich volle Kanne ins Halti gelehnt :/
Stimme dir bezüglich Kontrollierbarkeit absolut zu - nur spielts das halt nicht immer.

Was ich zb. gar nicht leiden kann, sind Hunde, die in den Öffis auf den Schoss genommen werden (ohne Maulkorb) und dann mit gefletschten Zähnen auf Gesichtshöhe auf den Sitznachbar drohen - ehrlich? Da habe ich zb. Angst, das mir der Hund im blödesten Fall ins Gesicht springt.
Das heisst aber nicht, das ich kleine Hunde nicht toll finde.

unerzogene große Hunde ( und so klingt das bei deinen Hunden für mich)

Schade, das du glaubst anhand eines einzigen Beispiels über meine Hunde zu urteilen ;) Aber wenn deiner so gut gehorcht, kann ich dir ja Akos gerne mal borgen, vielleicht bekomme ich dann einen Hund mit Schh3 zurück :)

Ich wohne hier in einem Dorf, wo ich wenns hoch kommt 3 andere Hunde pro Woche sehe, trotzdem sind meine beiden gut sozialisiert. Lach ruhig, aber unsere beste Freundin ist eine Chihuahua-Hündin :)
Erst gestern ging ich am Damm entlang, Akos bei mir ein wenig toben und aus dem Nichts erscheint auf der Mitte vom Feld ein fremder, schwarzer Hund. Kein Besitzer so weit das Auge reicht und das sind einige 100 Meter.
Also wurde Akos abgerufen und wir sind ganz normal weitergegangen. Aber sowas erlebt man hier ständig im Dorf. Jeder zweite hat gefühlt einen Hund und man sieht die Hunde nie, nie draussen. Und wenn man andere Hunde sieht, stürmen die einem schon entgegen, während Besitzer noch 70m weiter hinter aus der Kurve kommt. :/
Wobei das hier im Ort nicht wirklich ernst genommen wird...da wird der Hund 3 Mal gerufen...dann ist es den Leuten eh "wurscht" weil der Hund eh nicht kommt -.-
Da kann ich auch nur den Kopf schütteln.
Tratschmäßig heisst es dann: "Ja, der Hund von ihr ist so gut erzogen." oder "Die Hunde von ihr warten immer so brav beim Einkaufen vor der Türe"....für mich sind das Selbstverständlichkeiten über die ich gar nicht nachdenken muss. Für andere scheint das jedoch am anderen Ende der Erreichbarkeit zu liegen :/


Für mich geht so ein Verhalten auch nicht, da ich durchaus Disziplin verlange...aber für mich ist es zusätzlich noch ein Unterschied ob das "mitten irgendwo in der Pampa" ist oder in einer hektischen Großstadt bei 3 Autostreifen :)
(Tut mir leid, konnte ich mir nicht verkneifen, ich habe eine echt anstrengende Woche vor/hinter mir und bin leicht pissig, vor allem wenn man mich /meine Hunde nicht persönlich kennt)

Und ich stimme dir natürlich insofern zu, das mehr passiert wenn ein großer Hund beisst, aber das liegt doch klar auf der Hand :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #13
Also sorry Rollifahrer.
Du plädierst hier für Respekt für jeden Hund und trotzdem wetterst du in einer Tour gegen große Hunde.
Es ist blöd dass dir das passiert ist, aber trotzdem ist es dann wieder unfair, alle über einen Kamm zu scheren.
Da solltest du vielleicht auch mal deine Haltung überdenken.

Wenn deine Hunde sofort umdrehen wenn du etwas sagst ist das ja super für dich.
Manche Hunde sind aber nicht so. Die hinterfragen, wollen diskutieren oder sind manchmal auch einfach noch jung und man ist noch mitten in der Erziehung.
Natürlich muss man dreifach aufpassen wenn man weiß dass sein Hund nicht verträglich ist! Das will ich auch gar nicht entschuldigen.
Aber nicht jeder Hund ist schlecht erzogen, nur weil er so großen Reizen einfach noch nicht widerstehen kann.

Off-Topic
Es heißt Klischee und nicht Klitsche.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #14
Wenn es in deinem Bekanntenkreis immer wieder vorkommt, kann es evtl. sein, dass es sich immer um die selben großen Hunde gehandelt hat, die zugebissen haben?
Oder waren es jedes Mal andere?

Es ging in den Beispielen glaube ich allgemein um die meisten kleinen Hunde und ihr Verhalten. Nicht um gezielt deine.
Bei so Vorfällen kommen oft viele Dinge zusammen. All das, was hier schon genannt wurde eigentlich. Dann noch das "Beuteschema". Die Kleinen sind nunmal einfach nicht viel Größer als z.B. ein Hase. Können sie ja nichts für oder macht sie deswegen zu schlechteren Tieren. Aber wenn ein großer Hund grade aus dem Gebüsch springt und zugreift, weil er in seinen Augen einen Hasen gesehen hat, dann kannst du auch dem Besitzer nicht an den Kopf werfen, dass sein Hund schlecht sozialisiert oder Erzogen ist. Der Jagdtrieb ist einfach in den Hunden drin. Wir haben in der Hundeschule auch einen Weimaraner: super sozialisiert, hört total gut und und und. Ist vom Welpenkurs an dabei und kennt von klein bis groß eigentlich alles. Aber dennoch ist es ein Jagdhund.. Wir haben ebenso auch zwei Jackys in der Gruppe. So ansich lässt das den Weimi ziemlich kalt. Wenn wir allerdings spielen lassen bleibt sie zur Sicherheit an der Leine, geht raus oder die mit denen sie "Probleme" hat gehen raus. Immer mal abwechselnd... Die Zwerge provozieren aber auch sehr gerne. Der Eine hing schonmal im Maul und hat gequietscht wie am Spieß (Beuteverhalten!) was dann das Ganze nochmal verstärkt hat. Nichts passiert, sofort eingegriffen etc. alles tutti. Die Kleine hat scheinbar draus gelernt und
macht endlich nen Bogen um die Große. Der Andere Jacky allerdings provoziert seitdem so richtig. Rennt beim Spielen IMMER genau vor dem Weimi rum. Egal ob der nun angeleint drinnen steht oder draußen am Zaun und ich weiß nicht was. Das macht sie aber bei KEINEM von den anderen Hunden.
Was ich damit sagen mag: so süß, gut erzogen und lieb die Zwerge auch sein können, sie sind nicht zwangläufig unschuldig. Genauso wenig wie große Hunde, klar!
Aber scher bitte nicht die GROSSEN und BÖSEN SCHWARZEN Hunde über einen Kamm. Ich würde sagen in deinem Fall ist es, wenn es nicht immer die Gleichen waren, einfach nur ein blöder Zufall.
Mein Hund (sehr klein für die Rasse) hört auch aufs Wort würd ich jetzt einfach mal behaupten. Selbst bei Hasen etc. lässt sie sich abrufen. Spätestens beim zweiten Pfiff. Sie hat vor manchen größeren Hunden Angst, aber auch vor nem Havaneser ist sie letztens mit eingezogenem Schwanz und Affenzahn vorbei. In der Hundeschule allerdings gehören zu ihren "besten Freunden" einer der kleinen Jack Russells und ein großer schwarzer Staff-Mix. Das kommt ganz auf die Hunde und deren Erscheinung (sicherlich auch die Erziehung, ganz klar!) an. Nicht zwangsläufig ob groß, klein, kopiert, nicht kopiert schwarz oder weiß.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #15
Das ist nicht tot zu kriegen: Der Mythos vom großen, schwaren Hund - der allen nur an die Wäsche möchte.
Das ist absurd: Die Hunde nach dem äußeren zu beurteilen...

Haben wir so etwas nicht auch bei den Rasselisten?


@rollifahrer
Finde ich klasse, wenn deine Hunde so erzogen sind.

Viele kleine Hunde sind es eben nicht!

Kannst du etwas dazu sagen, welche Erfahrungen die "großen, schwarzen Hunde" mit Kleinen hatten?
Das spielt natürlich auch eine Rolle.....
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #16
Rollifahrer...

sei mri nicht böse, aber so wie du gegen große Hunde wetterst und kleine in den himmel lobst.. ist es mir fast PEINLICH auch so nen Zwerg zu haben... :?

Zu Foss Hunden: Akos liegt gerade auf meinen Beinen und meine 3kg! Chihhündin benutzt ihn als Kissen. ich würd ein Foto machen aber sobald ich mich bewege tuns die beiden auch. Die beiden irren haben heut Nacht zusammen mit mir im Bett geschlafen. Akos auf einer Seite, Abbey auf der anderen (und ich in der Besucherritze *grins*)

Ich bin für Wega mehr oder weniger "fremd". Trotzdem latsche ich in den Garten rein wie nix, und hab noch alle Körperteile.


und hier noch mal für alle die denken groß und klein töten sich zwangsweise: [VERSTECK]
clown4.jpg


auch1.jpg


[/VERSTECK]
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #17
OT- Ivy-maire was hast du denn für ein süßes kleines Fuselohr:angel:
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #18
Hallo
hier Ivy -Fan. Zu doof, daß Akos weiß ist - laut Rolli - sind es ja die großen schwarzen (Schäfer-) Hunde.....

Ich kann deine Wut und den Frust, Rolli Fahrer, der aus dem Erlebten resultiert nach voll ziehen - deine Schlussfolgerungen sind allerdings - und wenn du ehrlich bist siehst du das selbst - unreflektiert und mit Vorurteilen behaftet.

Welche Hunde auch immer die anderen/eure kleinen angegriffen , verletzt und gar getötet haben. Es sind grundsätzlich deren Besitzer die hier unverzeihliche Fehler gemacht haben. Kein Hund wird mit: "ich werde groß und schwarz oder ich bin ein Schäferhund und werde alle kleinen Hunde töten" geboren.

Mich würde auch interessieren wie ihr auf den tödlichen Biss reagiert habt. Sorry - aber sowas geht gar nicht. Wie hat der Besitzer des großen Hundes reagiert - gab es eine Anzeige - läuft der immer noch frei durch die Gegend. Genau solche Leute - machen uns groß Hund Besitzer nämlich das Leben schwer.

Wie gesagt, es tut mir sehr, sehr leid - was dir und deinen Bekannten passiert ist. Aber lass nicht zu , daß deine Trauer zu Hass wird, der dich Blind macht, dein Herz verschließt und deinen gesunden Menschenverstand massiv beeinträchtigt.

LG Suno
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #19
Hallo,

so, jetzt versuche ich das mal alles zu beantworten.

@Foss
Wenn mein Hund nicht per Fuß geht bzw. bei mir gehen sie hinter mir damit ich die Kontrolle habe und jederzeit reagieren kann, und wie Du gesagt hast wenn er nicht mag dann mag er nicht, dann besteht doch jederzeit die Gefahr für sein Leben und das von anderen? Es gibt doch genügend Situationen in denen man seinen Hund zurückrufen muss. Und da geht es oft um Sekunden, d.h. wenn ich sage Komm dann meine ich sofort und nicht erst in 3 Sekunden. Soweit muss ich meinen Hund im Griff haben?

Rudelführer bin immer noch ich und ich erwarte von meinen Hunden dass ich dafür auch respektiert werde.

Allerdings muss ich zugeben dass ich mich mit Diensthunden nicht auskenne, bzw. was sie lernen müssen, wie sie sich in einzelnen Situationen zu verhalten haben usw. Da würde ich mir auch keine Erziehung zutrauen.

Wie gesagt, sind meine lieb und brav und ich kann mir ihnen überall hingehen ohne dass sie auffallen. ABER natürlich können sie auch zu Kampfbestien mutieren wenn ich in Gefahr bin.

Trotz meines "hohen Alters" wurde ich mal von einem ekelhaften Typen bei einem unserer Waldwanderungen tätlich sprich "sexuell" angegriffen. Als der Typ noch normal an uns vorbei ging haben sie keinen Ton gesagt, allerdings waren sie ganz gegen ihre Gewohnheit sehr angespannt. Aber anhand meiner Körpersprache/Haltung haben sie gemerkt dass alles in Ordnung ist.

Nach einigen Metern machte der Typ eine Kehrtwendung und packte mich von hinten. Da sind sie aber abgegangen wie ein Großer. Alle 5 haben sich in seine Füße/Wadeln, überall wo sie hinkamen, gebissen, verbissen usw. Es war Sommer und er hatte kurze Hosen an. Der ist fluchend, schreiend und blutend abgezogen. Ich war natürlich fix und fertig aber trotzdem unheimlich Stolz auf meine Minis.

Sie haben anscheinend viel eher erkannt dass er eine Gefahr darstellt aber sich an mich orientiert und daher erstmal Ruhe gegeben. Ich hatte daraus gelernt dass ich in Zukunft viel besser auf die Körperhaltung meiner Hunde achte und Gefahren eher abwehren kann.

Ich finde auch keinen Unterschied zwischen Land und Großstadt. Ich habe zwar das Glück sehr ländlich zu wohnen aber ab und zu besuchen wir auch eine Großstadt. Letzte Woche waren wir bei einem großen Stadtfest und wieder bin ich stolz auf meine Mäuse. Auch da sind sie eine kurze Strecke (die vielen Menschenbeine sind mir zu gefährlich) brav an der Leine knapp hinter mir durch die Menschenmenge gegangen ohne zu meckern und maulen, egal ob Hund, Kind oder Erwachsener.

@meinzwerg
ich stimme Dir 100% zu was das Verhalten im eigenen Revier anbelangt allerdings wiederspreche ich Dir bei Deiner Schilderung über das Verhalten von Chihuahua´s.

Es sind keinesfalls angriffsluste und sture Hunde und ihre Körpersprache ist genauso wie bei jeder anderen Rasse. Meine machen erstma einen Bogen bei Hundebegegnungen, wedeln mit dem Schwanz und knurren und kläffen nicht. Auch das ist Erziehungssache.

Du hast aber auch völlig Recht, bedingt durch schon erlebte Angriffe zeige ich natürlich auch Unsicherheit und meine Hunde merken das. Ich versuche das in den Griff zu bekommen und arbeite daran bzw. ich habe daran gearbeitet und hoffe es geschafft zu haben.

Leider kenne ich es auch dass manche Chi-Besitzer noch lachen wenn der Kleine ihnen hinten an die Wadeln hochspringt zur Begrüßung und reinkneift oder Jogger nachrennt und an ihnen hochspringt. Da kriege ich jedesmal einen dicken Hals. Das ist schlicht und einfach respektlos und der Hund steht auch unter ständigem Stress und das ist auch noch gesundheitlich schlecht. Manche vergessen einfach dass ein Chi kein Kuscheltier ist sondern wie ein normaler Hund behandelt werden möchte und auch muss.

Wenn ich schon sehe wie Teenager ihren "supersüßen Chi mit Modelkleidung und im schlimmsten Fall auch noch Kapuze" mit Halsband (tödlich für so einen kleinen Hals) und mörderischer Flexi (hat schon manchen Chi erschlagen) hinter sich erziehen oder ewig lange vor sich laufen lassen und dann auch noch lachen wenn der Kleine zitternd und kläffend einen Fahrradfahrer in die Quere kommt dann platzt mir wirklich der Kragen.

@infanfo
Wie Du an meiner Überschrift erkennen kannst habe ich das ganze als Frage formuliert da ich bzw. meine ganzen Bekannten ausschließlich mit großen schwarzen und Schäferhunden böse Erfahrungen gemacht haben.
Unsere Hunde wurden noch nie von Doggen, Mastiffs, Bulldoggen, Terrierarten, Bracken, Windhunde etc. angegriffen worden.

Viele Leute erkennen einfach bei Hundebegegnungen nicht die Gefahren für so kleine Hunde. Es passiert mir ständig dass uns große Hunde begegnen. Meistens läuft es so ab:
Ich sehe schon von weitem 2 große Doggen auf uns zutraben, Besitzer ist als ganz Kleines Männchen weit, weit hinten zu sehen.
Ich rufe meine Hunde zu mir und möchten zügig vorbeigehen, ohne Randale.
Die Doggen werden schneller, der Besitzer auch und ruft von weitem: Die tun nix!!
Klasse, darauf muss ich mich nun verlassen?
Aber ich weiß Doggen sind gutmütige, Körperhaltung freundlich, meine Hunde sind entspannt.
Also lasse ich natürlich den Kontakt zu. Es wird geschnuppert, umkreist, usw.
Wo ist die Gefahr? Ein freundschaftlicher und wirklich lieb gemeinter "Fußstupser" AUF den Kopf und schon ist das Genick gebrochen. Alles schon erlebt und hierbei geben wir natürlich nicht der Dogge oder dem Besitzer die Schuld, sie wollte wirklich nur spielen und kann das natürlich nicht abschätzen welche dramtischen Folgen die lieb gemeinte Geste haben kann.

Oder es wird einfach nur spielerisch getobt, einmal zu fest über den Mini getrampelt und schon ist die Querschnittslähmung perfekt. 2 kg gegen 40 kg, keine Chance.

Aber wir als Minihundbesitzer werden dann belächelt wenn wir die Kleinen nicht spielen lassen, hochnehmen (allerdings schlecht, Blick von oben ist in der Hundesprache nicht gut), schnell weitergehen (da ist man unhöflich und Arrogant) aber wir kennen die Gefahren und handeln entsprechend im Vorfeld.

@
nein, es waren immer verschiedene Hunde, andere Orte, usw. Usedom, München, Landshut, Bremen, Dortmund, Stuttgart, Berlin usw.

Das mit dem Jagdtrieb kann ich so auch nicht stehen lassen. Einer meiner Mädels ist bzw. war als ich sie bekam eine fanatische Jägerin. Jedes Reh, Hase usw. war ihr Beuteschema. Ich habe lange mir ihr daran gearbeitet und heute kann ein Reh direkt vor ihrer Nase die Straße überqueren, sie bleibt bei mir. Sollte ich den Ansatz verpassen (kann alles passieren, meine machen auch Fehler) und sie sprintet los dann dreht sie sich auf Zuruf noch in der Luft um und kommt zurück.

@miwok
nein, dazu kann ich leider nichts sagen. Von den Besitzern dieser Hunde von denen unsere Kleinen immer wieder angegriffen und getötet wurden hört man immer nur: DAS hat er aber noch nie gemacht, normalerweise hört er gut!

Das ist wirklich der Standartsatz, ich kann ihn bald nicht mehr hören.

Meine Bekannte, deren Chi gestern von einem Schäferhund getötet wurde ist heute morgen zu der Besitzerin des Hundes gefahren um Namen und Adresse zu bekommen. Da steht dann eine alte Dame (ca. 70) leicht gebrechlich in ihrem Garten (Zaun eigentlich nur für Dackelgröße geeignet) und versuchte verzweifelt ihre 3 Schäferhunde festzuhalten.
Die zerrten, käfften und fletschten ihre Zähne und hätten sie fast umgeworfen. Da frage ich mich wirklich ob es nicht doch zwingend notwendig wird dass ein Hundeführerschein Pflicht wird. Und daher bleibe ich dabei, wenn ich meine Hunde (egal welche Rasse) nicht im Griff habe dann darf ich keine halten.

Meine Bekannte ist natürlich wieder gegangen da sie wirklich Angst hatte vor den Hunden.

Ich hasse auch den Begriff "kampfhunde" denn diese Hunde kommen auch als liebe Welpen zur Welt und werden vom Menschen so verhunzt. Klar hat jede Rasse ihre Eigenheiten, verschiedene Hemmschwellen, mal mehr Sturheit, mal weniger usw. Aber wenn ich mir als Mensch diesen Charaktereigenschaften bewußt bin und meine hunde dementsprechend erziehe bzw. behandele dann kann ich ihnen auch gerecht werden.

lg
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #20
mh, irgendetwas stimmt da nicht, ich habe einen langen Text verfaßt und jetzt ist er weg bzw. wird vom Moderator freigeschaltet??? Habe ich was falsch gemacht?

Naja, vielleicht erscheint er ja noch.

@

ah, ist der süß, ganz mein Beuteschema:D Aber ich wettere nicht gegen große Hunde sondern meine Frage war warum große Schwarze und Schäferhunde so aggresiv sind.
Ich liebe alle Hunde und könnte hier ein Tierheim aufbauen wenn ich viel Geld hätte. Ich habe auch keine Angst vor großen Hunden und bisher mit keinem ein Problem gehabt bis eben auf die genannten Gründe.

Mein großer Traum war immer einen Chi und einen irischen Wolfshund, aber es ist ja auch eine finanzielle Frage.

@suno
"""Welche Hunde auch immer die anderen/eure kleinen angegriffen , verletzt und gar getötet haben. Es sind grundsätzlich deren Besitzer die hier unverzeihliche Fehler gemacht haben. Kein Hund wird mit: "ich werde groß und schwarz oder ich bin ein Schäferhund und werde alle kleinen Hunde töten" geboren""

Völlig richtig, meine Frage ist ja nur warum ausgerechnet diese dann falsch behandelt werden

Jedem dem das passiert ist hat das Ordnungsamt, das Veterinäramt und die Polizei eingeschaltet. Leider kommt nie viel dabei raus, die Hunde bleiben beim Besitzer, um die Tierarztkosten muss man teilweise kämpfen und man kann nur hoffen dass das nächste mal kein Kind verletzt oder getötet wird.

Es ist wirklich traurig, gerade eben ruft mich eine Bekannte an, der Chi ihrer Chefin wurde heute morgen von einem Schäferhund getötet!!!!:( Immer und immer wieder, das tut einfach nur weh.

Aber keine Sorge, mein Herz ist immer offen für Tiere und Hunde ganz besonders. Gerade die vernachlässigten und gequälten liegen mir ganz besonders am Herzen.
 
Thema:

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