Gonzo und mein kleines "Problem"

Diskutiere Gonzo und mein kleines "Problem" im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo alle zusammen Ich habe da mal ne Frage an Euch , vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen . Ich habe einen schwarzen Mischlingsrüden . Er...
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #1
Lucy May

Lucy May

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Hallo alle zusammen

Ich habe da mal ne Frage an Euch , vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen .
Ich habe einen schwarzen Mischlingsrüden .
Er ist 5 Jahre alt und kastriert .
Gonzo habe ich aus dem Tierheim und ist erst seid 1 Woche bei uns .
Er ist ein super lieber Kerl .
Er liebt es zu schwimmen , ist Kinder und Hundefreundlich ( also sozialverträglich mit wirklich allen Rassen ) .
Allerdings ist da eine kleinigkeit die mich schon ein bischen stört .
Ich kann Gonzo nicht mit anderen Hunden zusammen laufen lassen .
Nicht weil er sie nicht mag sondern weil er alle anderen Hunde "besteigt " .
Habt Ihr vielleicht einen Tip für mich wie ich ihm das abgewöhnen kann ?
Es wäre doch schade wenn er nie mit anderen Hunden spielen könnte .
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #2
Das ist Dominanzverhalten, das machen auch kastrierte Rüden. Wenn er einmal richtig auf die Mütze bekommt von einem anderen Hund, hört er auf ;) Nein, ich würde das abrufen üben dass du ihn dann zu dir rufen kannst wenn du siehst dass er das wieder vor hat. Weil das kann zu einem ernsten Kampf führen.
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #3
Also Gonzo ist eigendlich mehr so ein "Warmduscher" . :mrgreen:
Wenn andere Hunde "ruppig" werden dann haut er ab . Er geht jedem Streit aus dem Weg .

Das macht er eigendlich schon realativ am Anfang der Begegnung . Heute haben wir eine Frau mit einem süßen , kleinen Sheltie getroffen . Ich habe ihn schnüffeln lassen ( natürlich an der Leine ) und zack wollte er wieder rauf .
Dabei ist es ihm so ziemlich egal was für ein Hund das ist . Er wollte sogar schon einen Erwachsenen Bernersennenhund "beglücken" .
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #4
Glaub mir, er will die Hunde nicht beglücken. Ich guck mal ob ich einen Link darüber finde

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Dominanz/Überlegenheit
Das Aufreiten des Hundes auf einen anderen Hund hat in den seltensten Fällen wirklich etwas mit Paarung zu tun. Den meisten Hundehaltern ist bekannt, dass dieses Aufreiten dazu dient, den anderen Hund zu dominieren. Das Aufreiten ist die deutlichste Form des Dominierens, dies beginnt bereits mit dem Versuch, dass Kinn oder eine Pfote auf den Rücken des Gegenübers zu legen.
Dieses Verhalten wird besonders eher unsicheren Rüden gezeigt. Ein dominanter Rüde hat dies gar nicht nötig.
Das geborene "Alphatier" gibt es nicht. Was aber stimmt, es gibt Hunde, die eine höhere Tendenz zum Dominieren anderer Hunde haben. Dies ist aber nur eine situative Begebenheit und diese kann sich bei der Begegnung mit dem nächsten Rüden ganz anders darstellen. Quelle: Hundetrainerin.com Das Aufreiten und seine Vorstufen sind ein Teil der Verständigung zwischen den Hunden und daher sollten wir uns nicht einmischen. Ein solcher Kontakt wird beendet, indem zuerst der Halter des aufreitenden Hundes sein Tier zu sich ruft. Ein guter Gehorsam gibt ihm auch die Möglichkeit zu verhindern, dass sein Hund andere Hunde mit Aufreiten belästigt

Quelle:
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #5
ok und wie kann ich ihm das abgewöhnen ?
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #6
Den Gehorsam steigern dass du ihn in so einer Situation zu dir rufen kannst
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #7
Aber das verändert doch nicht sein Verhalten , er versucht es doch dann trotzdem immer wieder .
Ich möchte wissen was ich machen kann damit er es gar nicht erst wieder versucht .
Das er es ganz sein lässt .
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #8
So ist er ebend, das ist der Charakter deines Hundes. ;)

ich an deiner Stelle würde mir eine gute Hundeschule suchen und zusammen mit einem erfahrenen Hundetrainer das abrufen, auch bei Dominanzgehabe üben.
Er ist nunmal Dominant, daran kannst du nichts ändern, aber man kann üben, dass er in dieser Situation zu dir kommt, wenn du ihn rufst.
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #9
ok dann werde ich das mal machen , danke Für Eure Antworten .
Ich kann Euch ja auf dem laufenden halten wenn ihr mögt .
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #10
Ja, gerne!
Wie wäre es denn wenn du deinen Gonzo im Vorstellungsthread vorstellst? :)

liebe Grüße
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #12
Hallo,

also "das ist halt der Charakter deines Hundes" - ein bißchen schon - aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Aufreiten und Dominanz sind zwar mit einander verbunden aber es i8st schon etwas komplizierter.
Hier, der Hund ist erst 1 ne Woche bei seinem neuen Besitzer - scheint es wohl eher Unsicherheit und die Suche nach seinem Platz zu sein.

Zum Dominanz Verhalten Allgemein gehören immer mindestens 2 Parteien der der glaubt dominieren zu können und der, der sich unterwirft. Das gilt für den Hund- Mensch Beziehung ebenso wie für Hund - Hund Beziehung.

Dein Hund probiert es gerade - so etwas wie dominant zu sein / bzw. seinen Platz zu finden....Ist ja auch normal,(und hier gebe ich Keksdose ganz recht - er scheint von Natur aus den Wunsch zu haben zu dominieren ist also nicht ängstlich oder von Natur aus Unterwürfig....er ist neu in der Gegend und sucht seinen Rang ) du hast ihn aber erst seit einer Woche. Und da ist noch alles offen.

Hundetrainer ist immer gut - aber das hilft dir jetzt im Moment der Fragestellung nichts.


Zu aller erst : Dominanz hat nur weit gehend etwas mit dem zu tun, das wir Menschen unter "Dominant" verstehen. Und für einen Hund ist es , wenn er nicht wirklich gerne Ranghoch steht der totale Stress. Ein Ranghöherer Hund hat überhaupt nichts mit Intelligenz oder "toller" als die anderen zu sein zu tun.

Ein wirklich dominanter Hund (ich hatte 13 Jahre lang so ein Exemplar) hat es gar nicht nötig auf zu reiten, zu schnappen oder ähnliches.
Die ganze Körpersprache des Hundes strahlt Souveränität und Überlegenheit (hündisch gesehen) aus - also ich brauch das nicht unbedingt.

Es ist nämlich absolut nicht das tollste einen dominanten Hund zu haben - den er ähnelt etwas dem "einsamen" Wolf". Alle Hunde machen ihm Platz wenn er kommt, nähern sich ihm nur vorsichtig und immer seitlich. Wenn ein wirklich dominanter Hund seinerseits Interesse zeigt - macht sich der Unterwürfigere ganz steif und läßt die Begutachtung über sich ergehen....und ist froh wenns vorbei ist.
Gespielt mit anderen Hunden wir selten bis nie.

Männer wünschen sich oft einen dominanten Hund, ein "Alphatier" zu haben :eusa_doh:Hat was mit Ferrari und P**** - Größe zu tun.

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Tips für dich. Lass dir nicht einreden dein Hund sei dominant - denn das ist noch gar nicht gesagt.
Für dich heißt das, daß du deinem Hund ein souveräner Führer sein/werden musst. Du bist Spaß und Ansage und Ernährer und eben der Chef. Dies wiederum schaffst du durch geeignetes Training, körperlich und geistig, durch klare Konsequenten Ansagen - und zwar 24 Stunden am Tag, incl. von dir eingeforderten Kuschelminuten.

Sobald der Hund sich dir sicher ist - kann er entspannen und in einem Rudel fremder Hunde ganz einfach nur Hund unter Hunden sein - er muss nicht mehr versuchen stark zu sein - denn das bist ja du.

LG Suno
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #13
Wir haben noch eine Hündin ( Gonzo ist als 2. Hund dazu gekommen ) die genauso groß und alt ist wie Gonzo .
Es hat zwischen den beiden sofort geklappt , es gab keine Probleme .
Seltsamerweise macht er es bei der Hündin von uns aber nicht .
Nicht einmal ansatzweise , das ist nur bei Hunden die wir draussen treffen .
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #14
Das Aufreiten bei Hunden hat selten etwas mit Dominanz zu tun.
Es kann auch eine Übersprungshandlung sein, dem Stressabbau dienen und auch gar keine Bedeutung haben.

Ich würde ihn einfach mit den anderen Hunden laufen lassen.

Wenn andere Hunde "ruppig" werden dann haut er ab . Er geht jedem Streit aus dem Weg .
Das ist das Wichtigste, dass er Streit aus dem Wege geht.
Der Gute ist erst eine Woche bei euch.

Gib ihm Zeit. Das ist eine gewaltige Umstellung für einen Hund.
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #15
Glaub mir, er will die Hunde nicht beglücken. Ich guck mal ob ich einen Link darüber finde

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Dominanz/Überlegenheit
Das Aufreiten des Hundes auf einen anderen Hund hat in den seltensten Fällen wirklich etwas mit Paarung zu tun. Den meisten Hundehaltern ist bekannt, dass dieses Aufreiten dazu dient, den anderen Hund zu dominieren. Das Aufreiten ist die deutlichste Form des Dominierens, dies beginnt bereits mit dem Versuch, dass Kinn oder eine Pfote auf den Rücken des Gegenübers zu legen.
Dieses Verhalten wird besonders eher unsicheren Rüden gezeigt. Ein dominanter Rüde hat dies gar nicht nötig.
Das geborene "Alphatier" gibt es nicht. Was aber stimmt, es gibt Hunde, die eine höhere Tendenz zum Dominieren anderer Hunde haben. Dies ist aber nur eine situative Begebenheit und diese kann sich bei der Begegnung mit dem nächsten Rüden ganz anders darstellen. Quelle: Hundetrainerin.com Das Aufreiten und seine Vorstufen sind ein Teil der Verständigung zwischen den Hunden und daher sollten wir uns nicht einmischen. Ein solcher Kontakt wird beendet, indem zuerst der Halter des aufreitenden Hundes sein Tier zu sich ruft. Ein guter Gehorsam gibt ihm auch die Möglichkeit zu verhindern, dass sein Hund andere Hunde mit Aufreiten belästigt

Quelle:


Bitte gib eine genaue Quelle hier zu an, sonst müssen wir es Löschen.
und bitte in Zukunft auch darauf achten.
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #16
Streicht mal einfach ganz entspannt den Begriff "dominanter Hund" aus eurem Wortschatz:)

Dominanz beschreibt immer nur die temporäre Beziehung zweier Individuen zueinander.
D.h. Mister Ultra-dominanter-Dobermann schmeißt sich vllt. bei Mister-ich-mach-die-alle-Chihuahua auf den Rücken und beschwichtigt wie doof...Obwohl er sonst derjenige ist, der oben steht und angebetet wird;)

Sowas ist extrem selten und das was Suno beschreibt ist ungefähr so wie einen 6er im Lotto zu haben.
"Natürliche Alphas" gibt es aber, wenn man den dem Dominanz-Kram Glauben schenkt, an jeder Straßenecke.
Was nicht heißen soll, dass ich Sunos Aussagen anzweifle, aber sie gehört zu einer extrem kleinen Gruppe von Menschen, die das Privileg hatten so einen Hund an ihrer Seite zu haben;)

Wie Bubuka schon einwarf ist Aufreiten hauptsächlich ein Zeichen für extremen Stress.

Wenn mein Hund permanent aufreitet hole ich ihn aus der Gruppe und zwar schleunigst.
Off-Topic
Zu diesem Thema finde ich übrigens die Auseinandersetzung mit den 4 F´s des Hundeverhaltens unabdingbar. Soll heißen, dass man wissen sollte womit mein Hund reagiert, wenn er extremen Stress hat: Fight, Flight, Flirt oder Freeze.

Da ist nämlich nichts mit spielen oder sonstigem.
Im schlimmsten Falle ist ein Hund irgendwann so genervt, dass deiner echt derbe was abbekommt.

Ich würde ihn sowieso nicht sofort in Gruppen laufen lassen, sondern erstmal schauen wie er im Einzelkontakt so drauf ist.
Und dann langsam aufbauen.

Denn: Für Hunde ist jede Begegnung mit einem fremden Hund potenziell stressig, wenn sie es nicht kennen und selbst hervorragend sozialisierte Hunde können dadurch gestresst werden, weil es einfach eig. nicht zum natürlichen Verhalten von Caniden gehört Futterkonkurrenz kommentarlos zu dulden.
Muss man einfach auch mal aus dieser Warte sehen.

Während solcher Spaziergänge wird auch kein "Rang" oder sonstiges geklärt, da ein Rang immer im Kontext einer Rudelstruktur zu sehen ist.
Ein Rudel setzt aber einen gewachsenen Familienverband voraus- so etwas entsteht auch nicht, wenn man 5x die Woche mit den gleichen Hunden laufen geht.
Dass Hunde sich gut verstehen ist immer nur eine höfliche Geste beiderseits;)
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #17
Ich möchte mich hier Suno und Midori in vollem Umfang anschließen und lediglich ergänzen – Schande über mein Haupt, falls ich es dennoch überlesen habe – dass ich persönlich da nichts selbst ausdiskutieren lassen würde. Wie bereits erklärt bedeutet das Aufreiten, dass dein Hund Stress hat (wobei du m.E. mit der Zeit erkennen solltest, wann er Stress hat, schon bevor er aufsitzt und ihn dann entsprechend aus der Situation holen solltest), d.h. du unterbindest das Aufreiten, nimmst ihn aus der Situation, lässt ihn runter kommen. Das Verhalten wird weder besser, wenn der andere Hund ihn aufreiten lässt und sich nichts an der Stresssituation ändert, noch wenn der andere ihn allzu deutlich verwarnt. Er soll ja keine negativen Verknüpfungen mit anderen Hunden bilden, sondern lernen, sich zu entspannen. Darum wäre es auch wichtig, dass du dir entspannte Gassipartner aussuchst, die ruhig und gelassen sind. Und wie Midori sagte: Erst einmal wenige Hunde, nicht gleich so viele auf einmal.

Liebe Grüße
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #18
Erst einmal wenige Hunde, nicht gleich so viele auf einmal.
Liebe Grüße

Es handelt sich hier um Einzelbegegnungen , nicht um eine Massenveranstaltung .
Wenn es hochkommt begegnen uns 2 oder 3 Hunde gleichzeitig ( was ich aber nicht unter Kontrolle habe da dort viele spazieren gehen ) .
Es ist jetzt nicht so als ob ich mit Gonzo losrenne und ihn in einer Gruppe von 25 Hunden mitlaufen lasse .
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #19
Das sollte doch auch kein Vorwurf, sondern nur ein Hinweis sein ;). Hast du den Rest denn auch gelesen?
 
  • Gonzo und mein kleines "Problem" Beitrag #20
Ja habe ich . Ich habe eine Bekannte die Hundetrainerin ist , mal schauen ob sie ein paar Tips für mich hat .
 
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