Kaum noch "passende" Tierheimhunde

Diskutiere Kaum noch "passende" Tierheimhunde im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen :) ich wollte mal eine Diskussion loslassen bezüglich der heutigen Tierheimhunde. Die Überschrift hört sich irgendwie hart an...
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Hallo zusammen :)

ich wollte mal eine Diskussion loslassen bezüglich der heutigen Tierheimhunde. Die Überschrift hört sich irgendwie hart an, soll sie aber nicht. Mir ist kein passender Titel eingefallen. :uups:

Bevor wir uns unseren Hund Chester geholt haben und noch bevor wir uns überhaupt durch die Hunderassenliste gekämpft haben, haben wir verschiedene Tierheime abgeklappert. Uns ist dabei aufgefallen, das es kaum noch Hunde gibt, die für Anfänger bzw. "familienhundtauglich" sind. Die meisten sind entweder zu groß (über 50-60cm Schulterhöhe) also kaum noch kleinere bis mittlere Hunde, hauptsächlich Listenhunde, die echt super sind, aber sich kaum jemand leisten kann. Dann gibt es noch die Hütehunde, die ja ohne richtige Auslastung auch unter gehen in so einer Familie oder die, die traurigerweise "unvermittelbar" sind.
Das wären z.B. für mich die Hunde, bei denen oft bei steht "beißt Männer, beißt Kinder, beißt um sich, mag keine Menschen,..." die Liste ist einfach soo lang...
Außerdem gibt es auch hauptsächlich alte (nicht schlimm) JEDOCH kranke Hunde die wieder spezielle kostenintensive Medikamente benötigen.

Ich möchte einfach mal mit euch darüber diskutieren (natürlich nur, wenn ihr mögt :D), warum das so ist... Mir wird nämlich oft draußen vor den Kopf geworfen, (m)ein Rassehund nimmt Tierheimhunden den Platz weg. Da stimm ich grundsätzlich zu, aber ich kann mir einfach keinen Hund holen, der Kinder beißt oder was auch immer alles beißt..
Ich weiß auch nicht, ob das in allen Tierheimen so ist, hier in NRW findet man echt garkeine Hunde mehr, die passen könnten. Für Leute mit den passenden Erfahrungen wären diese Hunde bestimmt gut, aber ich spreche hier von "der Familie", die sich sehnlichst einen Hund wünscht.

Wie seht ihr das?
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #2
Huhu,

ich hab ja schon länger nicht mehr nach einem Hund suchen "müssen", habe die Problematik aber auch festgestellt. Habe ja schon so manche Hundeanschaffung von Neulingen beobachtet und da hat sich recht schnell herauskristallisiert, dass die kleinen, feinen, Anfängerhunde schon da sind, aber sehr schnell weg vermittelt werden und daher gar nicht erst auf die HP kommen. Man müsste theoretisch seine Telefonnummer hinterlassen und sich vom Tierheim anrufen lassen, damit man ein wenig Vorlauf hat. Unseren ersten Tierheimhund haben meine Eltern ja auch nur aus Zufall bekommen, der war zu dem Zeitpunkt noch nicht zu vermitteln, der wurde in einem Hinterzimmer gefunden, wo er noch Ruhe haben sollte und in keinen Zwinger musste.

Manchmal muss man einfach Glück haben.

Dieses Geschwätz mit den platzraubenden Rassehunden ist ja eh immer so eine Sache. Solche Leute schauen meistens nicht über den Tellerrand hinaus und denken, dass mit viel Liebe und Geduld schon alles irgendwie wird. Idealistisch, aber auch sehr utopisch. Was bringt es einem Hundeanfänger, wenn er direkt den hütenden Großkotz in die Hand gedrückt bekommt? Gar nix, der Hund landet noch verzogener im Tierheim. Eine Problematik, die ich auch bei Rassehunden sehe. Nicht jedes Gemüt ist für jede Rasse geeignet. So ist das eben.

Also ich sehe es auf jeden Fall so, dass es die geeigneten "Anfängerhunde" oder "Kleinhunde" sehr wohl geben kann, aber wie auch die richtige Wahl nach einem Züchter, kann es eben ein paar Monate dauern, bis man seinen Herzenshund hat. Und wenn man bedenkt, wie lange man diesen Hund hat, sollte man diese Monate auch investieren.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #3
In den letzten Jahren ist die Hundehaltung etwas ausgeartet. Das heißt, dass sich heutzutage sehr viele Menschen einen Hund anschaffen. Auch teilweise unüberlegter, als früher.
Und dabei greifen viele auf Hunde zurück, die viel Potential haben. Kleine "sogenannte Alte -Menschenhunde" sind einfach nicht mehr so beliebt, bei dem heutigen "Klientel".

Natürlich landen dann auch solche Hunde (mit viel Potential) völlig versaut wieder in den Tierheimen.

In der letzten Zeit meiner "Hundehalterkarriere" habe ich für mich eine Meinung herauskristallisiert, hinter der ich wirklich stehe:

ich bin der Meinung, dass die Hundehaltung eingedämmt werden sollte. Es gibt zu viele Menschen, die sich Hunde anschaffen. Und demnach auch zu viele Hunde, die Produziert werden, oder durch die Gegend transportiert werden.

Das ist für niemanden gut. Besonders nicht für die Tiere.

Ich persönlich möchte nach meinem jetzigen Hund erstmal keinen weiteren Hund mehr haben.
Vielleicht irgendwann mal, aber nicht mehr so schnell.

Und ich glaube, es ist nicht wirklich nötig, dass eine so große Nachfrage nach Hunden bestehen muss.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #4
Hey,

Bei so Aussagen kommt mir mal wieder die Galle hoch:
... Mir wird nämlich oft draußen vor den Kopf geworfen, (m)ein Rassehund nimmt Tierheimhunden den Platz weg.

Grundlegend ist es wohl so dass heutzutage ein hund "schneller" im TH landet. Ich weiß aus Erzählungen meiner Oma, da wurde mit einem bissigen Hund, besonders einem der Menschen gebissen hat, kurzer Prozess gemacht. Diese Hunde wären damals nie im Leben ins TH gebracht worden.

Dazu kommt ein, in meinen Augen teilweise bedenklicher, Trend Hunde zu "retten". Eagl ob TH, Tötungsstation oder sonst was, nur ein Hund von daher ist ein guter Hund :roll: Soll heißen, so schnell wie ein "vermittelbarer" Hund im heim sitzt kannst gar nicht schauen wie er wieder vergeben ist. Allerdings nur die "einfachen" Hunde, denn obwohl gerettet darf das Tier bitte keine Arbeit machen.

Grundlegend finde ich es immer gut einen Hund aus dem TH zu holen, oder wenn man sich eine bestimmte Rasse wünscht (was keinesfalls verwerflich ist, immerhin haben wir die Hunde ja auch darauf hin gezüchtet dass jede rasse gewisse merkmale hat) zur Nothilfe geht. Allerdings sehe ich immer öfter "gerettete" Hunde denen es im neuen Zuhause nicht viel besser geht als z.b in der Nothilfe oder im Zwinger. Vollkommen überforderte Besitzer mit einem gelangweilt- unterforderten Hund mit massig Baustellen.

Mein nächster Hund wird definitiv ein Rassehund mit gutem Stammbaum werden, und der erste der mir so nen Spruch wie im Zitat klopft bekommt was zu hören. M.M.n liegt das Problem an "zu viele Hunde im Tierheim" nicht an der Rassezucht sondern an den Deppen die es nicht gebacken bekommen ihre Mischlingshündin nicht decken zu lassen und den "Ups-wurf" dann schön billig im Internet verkloppen da die welpen mit 8 wochen schon wegmüssen weil sie ja arbeit machen.

Wenn man gewisse "vorstellungen" oder auch Voraussetzungen an einen Hund hat (z.b weil man Kinder hat) würde ich persönlich NIE einen "Überraschungshund" aus einer Nothilfe oder einem TH nehmen. Da würde ich eher wirklich einen Hund nehmen bei dem man sicher sein kann dass da keine Unschönen Überraschungen auf einen zukommen können.

LG
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #5
Ich behaupte, DEN passenden Familienhund gibt es nicht. Beispiel: BJ ist Rettungshund, zwei Häuser weiter wohnt ein kleiner Chihuahua. Und ich schwöre dir, trotz des Arbeitsbedarfes von BJ und seiner manchmal sturen Art wäre die Mutter wohl heilfroh, wenn sie ihre kleine Kampftöle tauschen könnte.
Dass der ihr Kind noch nicht gebissen hat würde mich auch sehr wundern.

Also doch, mit etwas mehr Vorlauf vielleicht als bei BJ, aber generell würde ich mir immer wieder einen Tierschutzhund anschaffen.

Dass so viele unvermittelbare Hunde im Tierheim sitzen ist ja klar. Da werden Kampfhunde als Statussymbol angeschafft ohne zu wissen, dass das auch Arbeitstiere sind die etwas mehr wollen als nur böse an der Leine auszusehen.
Auch das Problem bei anderen Rassehunden. Ich verstehe bei Gott nicht, warum man sich als Familie unbedingt einen Arbeitshund anschaffen muss, wenn man das einfach nicht leisten kann. Verhaltensstörungen folgen. Am besten dann noch aus einer Hobbyzucht ohne Ahnung fortgepflanzt...

Aber der Menschenverstand ist halt rares Gut, wenn man da so einen Haufen Welpen vor sich hat... :roll:
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #6
Ich weiß aus Erzählungen meiner Oma, da wurde mit einem bissigen Hund, besonders einem der Menschen gebissen hat, kurzer Prozess gemacht. Diese Hunde wären damals nie im Leben ins TH gebracht worden.

Das würde ich heute immer noch so machen. Wenn ein Hund einmal die Beisshemmung verloren hat und auf einen Menschen losgegangen ist ohne Provoziert worden zu sein dann landet der bei mir schneller als er mit dem Schwanz wendeln kann beim TA und bekommt die Spritze und noch ist Beissen zum Glück Indikation. Wenns so weiter geht mit der Weichsspülerei allerdings bald nicht mehr.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #7
das es kaum noch Hunde gibt, die für Anfänger bzw. "familienhundtauglich" sind. Die meisten sind entweder zu groß (über 50-60cm Schulterhöhe) also kaum noch kleinere bis mittlere Hunde, hauptsächlich Listenhunde

Ich kann nicht 100 %ig zustimmen.
Ja, es gibt viele Listenhunde
Ja, es gibt eher weniger Kleinere Hunde, ABER das liegt wohl daran, dass sie einfach schnell was finden.

Aber wieso sind große Hunde Familienuntauglich? Chester ist doch ein Wolfspitz? Die erreichen auch 50 cm Schulterhöhe. Ich finde ja ehrlich gesagt, große Hunde eher Familientauglich als kleine :lol:

Ich selbst hab zwar keinen Hund, aber würde wohl im TH schauen und zur Not etwas warten, bis eben ein passender da ist. Ich würde mir auch nen Listenhund holen und zur Not eben paar km weiter nach RLP ziehen (die ist grad mal 30 km weg ^^ da sind viele Listenhunde eben keine, TH Limburg z.B. liegt ziemlich auf der Grenze und geht mit den Listenhunden nach RLP Gassi.)

Viele Hunde im TH sind, wie schon gesagt wurde, nur so, wie sie sind, weil sie vll. nicht ausgelastet wurden usw.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #8
Das würde ich heute immer noch so machen. Wenn ein Hund einmal die Beisshemmung verloren hat und auf einen Menschen losgegangen ist ohne Provoziert worden zu sein dann landet der bei mir schneller als er mit dem Schwanz wendeln kann beim TA und bekommt die Spritze und noch ist Beissen zum Glück Indikation. Wenns so weiter geht mit der Weichsspülerei allerdings bald nicht mehr.

Mit sowas wäre ich sehr vorsichtig.
Es gibt vermutlich Hunde, die so massiv gefährlich gemacht worden sind, dass es weder für den Hund noch für den Halter noch wirklich "lebenswerte" Optionen gibt.
Was du hoffentlich damit meinst, dass der Hund unprovoziert auf Menschen losgeht.
Off-Topic
So á la auf Menschen scharf gemachter "Kampfhund", der bereits beißt, wenn sich ein Schatten bewegt.


ABER es gibt verdammt viele Hunde, die zubeißen, weil sie keine andere Wahl mehr haben.
Natürlich ist es sch****, wenn ein Hund schon mal gebissen hat, ja.
Aber wenn er gebissen hat, weil ihm das Nachbarskind motiviert durch Anfeuerungen vollkommen verrückter Eltern versucht hat mit der Spielzeuggabel ein Auge auszupieksen, während er am Stuhl festgebunden ist...So einen Hund würde ich persönlich durchaus noch aufnehmen.


Ansonsten...Also für mich wären ständig in zig Tierheimen passende Hunde, die ich liebend gern nehmen würde:roll:
Aber wirkliche Familienhunde zu finden ist tatsächlich wahrscheinlich recht schwer.

Was mir aber aufgefallen ist, ist, dass scheinbar verflucht viele Hunde inzwischen gar nicht mehr ins Tierheim kommen, sondern privat über z.B. E*** Kleinanzeigen vermittelt werden.
Wahrscheinlich, ich vermute jetzt einfach mal blind, landen hauptsächlich die Hunde im Tierheim, die sonst nirgendwo "untergebracht" werden konnten. Vor ein paar Jahren konnte man für seinen Hund einfach nicht so viele potenzielle "Abnehmer" erreichen wie heute.
Ein Zettel beim Aldi ist eben etwas geringer frequentiert:)
Eben alles was bissig, schwierig etc. ist.
Off-Topic
Wobei ich auch regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammenschlage und nur noch schreien möchte, wenn man sieht wie viele Welpen nach 2-3 Wochen bei E***-Kleinanzeigen drin stehen, weil man plötzlich umziehen muss, Allergien hat...:eusa_doh:
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #9
Das würde ich heute immer noch so machen. Wenn ein Hund einmal die Beisshemmung verloren hat und auf einen Menschen losgegangen ist ohne Provoziert worden zu sein dann landet der bei mir schneller als er mit dem Schwanz wendeln kann beim TA und bekommt die Spritze und noch ist Beissen zum Glück Indikation. Wenns so weiter geht mit der Weichsspülerei allerdings bald nicht mehr.
Tja, dann läg meine Hündin wohl schon unter der Erde, und das nur, weil die Vorbesitzer zu dumm waren, um so einen intelligenten Hund richtig zu halten und zu erziehen. Und ich habe ihr die Chance gegeben, einigermaßen "normal" zu werden, und diese Chance haben wir gemeinsam genutzt, also bitte?! Warum direkt töten, was die Menschen verbockt haben?

Edit: 'tschuldigung, aber so Beiträge machen mich etwas wütend. Wenn das auf Hunde bezogen war, für die es leider keine Hoffnung mehr gibt, dann wäre es gut, wenn man das so formuliert.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #10
Ein Hund der unkontrolliert zubeisst ist eine Gefahr und da ist es mir Wurstegal warum er das tut. Es wird Jahrein Jahraus gejammert die Tierheime sind zu voll. Warum? Meist sind es Listenhunde die da rein kommen oder Hunde die bissig sind. Der "normale" Hund der wegen Sachen wie "Herrchen ist gestorben" oder "Besitzer hat schwere Allergie entwickelt und musste das Tier abgeben" findest du ganz selten. Sicher hat jeder Hund eine zweite Chance verdient aber wenn man hört, der Hudn hat bei 3 Familien gebissen, dann kommt das Tier nicht mehr ins Heim sondern bekommt ne Spritze. Ich habe auch mal nen "Beisser" gehabt, ging ne Zeitlang gut und dann kams wieder hoch. Ich bin ein erfahrener Hundehalter und ich habe das einzig richtige getan, das Tier erlösen lassen. Würden aus den Tierheimen die ganzen Beisser und nichtvermittelbare Hunde entfernt wären die Heime viel leerer und es ginge den Tieren im Heim deutlich besser. JA ich bin hart, aber das ist meine Meinung
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #11
und ich habe das einzig richtige getan
Das wage ich zu bezweifeln, tut mir leid.
Ich bin zwar auch grundsätzlich der Meinung, dass langsam zu viel Weichspülung betrieben wird, aber solch... "hetzerische" Beiträge in ein öffentliches Forum zu posten, das finde ich absolut unangebracht.

Edit: Deine Signatur ist ja auch irgendwie paradox, oder ("Leider ist es so das bei Problemen mit dem Hund das Problem meistens am oberen Ende der Leine hängt")? ;)
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #12
Off-Topic
Ich bin ja der Meinung, das man jedes Verhalten umlenken kann - nur manchmal dauert es Jahre und die wenigsten nehmen sich heutzutage diese Zeit. In Robertsdale gibt es einen Polzisten der einen Rottweiler erschießen sollte weil der wirklich jedem an die Kehle ging, der ihm zu nah kam. Der Polizist war aber ein erfahrener Hundeführer und hat den Rotti bei sich aufgenommen. Es hat etliche Jahre gedauert aber als ich den Rottweiler zum ersten Mal gesehen habe, hätte ich nie gedacht, das er so eine Vorgeschichte hat. Der Mann hat aus ihm einen super Familienhund gemacht, der grunzend am Rücken liegt und sich den Bauch kraulen läßt...ich finde es schade, das immer so schnell über ein Tierleben geurteilt/verurteilt wird...alle brauchen nur eine Chance in den richtigen Händen...es kann Jahre dauern, ja....aber die Zeit nimmt sich heutzutage einfach keiner mehr....unendlich schade und traurig.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #13
@Pearless ich habe Jahrelange Hundeerfahrung, bin Hundeführer und habe Hunde ausgebildet, glaube mir ich kann entscheiden wann es Sinn macht es noch mal zu versuchen und wann nicht. Und warum paradox? Das Problem ist meistens am oberen Ende der Leine zu finden wenn es Problem mit dem Hund gibt. Und hetzerische Beiträge hab ich schon mehr in nem offenen Forum gepostet

@Foss ich habe mir Zeit genommen und hatte es geschafft das es ein zahmer Hund wurde bis auf einmal irgendwas (was weiss ich bis heute nicht) vorgefallen sein muss das er wieder ins alte Schema zurückfiel und sogar gegen unsere Familie und sogar gegen mich gegangen ist. Du solltest wissen das ich der letzte bin der einem Tier unsinnigerweise Schaden zufügen würde aber es gibt Situationen da ist die Spritze die letzte Option
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #14
Hmm irgendwie kann ich persönlich dem nicht zu stimmen.
Ich glaube ich könnte in jedes Tierheim gehen und würde mit einem Hund raus kommen :lol:

Was ich aber auch viel im Tierheim erlebt habe das die Hunde total Falsch beschrieben wurden.
Bzw das übernommen wurde was die Ex Besitzer erzählt haben , was aber gar nicht Stimmte.

Zu den Alle beißer einschläfern :
Meine Cousine hat vor jetzt bald 6 Jahren einen 4 Jahre alten Rüden Adoptiert.
Er war im Tierheim weil er mehrmals zugebissen hat.
Er lebt wie gesagt jetzt seit 6 Jahren bei ihr und hat nie wieder zu gebissen.
Laut der Aussagen oben hätte er ja keine 2 Chance bekommen dürfen da er mehrmals gebissen hatte und das bei verschieden Familien und ja.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #15
Off-Topic
Danke, Foss. :clap: Wenn ich den Leuten heute erzähle, dass Mona früher von den Leuten und Nachbarn "Bestie" u.ä. hinterhergeschrien wurde und wir mehrmalig haarscharf an Anzeigen vorbeigebrettert sind, können die Leute nur staunen und ungläubig gucken, während meine Süße mit den Nachbarskindern spielt.


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Warp-One, die Anzahl der Jahre macht noch keine Weisheit aus.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #16
Wobei ich auch regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammenschlage und nur noch schreien möchte, wenn man sieht wie viele Welpen nach 2-3 Wochen bei E***-Kleinanzeigen drin stehen, weil man plötzlich umziehen muss, Allergien hat...:eusa_doh:
Wirklich erstaunlich wie so viele Menschen plötzlich eine "Allergie" entwickeln wenn der kleine süße Babyhund kein Baby mehr ist :eusa_think:

Ich stöber immer interessenshalber auf den TH HP's hier in der Gegend. Mir wäre ein Hund aus dem Heim im Grunde genommen lieber als einer vom Züchter. Obwohl ohne "Zucht", wie auch immer das der ein oder andere Hobbyvermehrer nennen will.. ja auch die "ich lass einfach mal meinen Rasse XY Hündin von nem gleich "rassigen" Hund decken" Leute, würde es die ganzen TH Hunde auch nicht geben.
Ich wäre persönlich dafür das JEDER Hundebesitzer erstmal nachweisen muss das Wissen, Verstand und Kohle da ist um sich um einen Hund zu kümmern, am besten noch VOR der Anschaffung.
Das würde schon mal die abschrecken die's eh nicht auf die Reihe bekommen würden.
Ich finde Hundesteuer etc. ist zwar Schwachsinn, eine Anhebung könnte aber in der heutigen Zeit mit dem sich entwickelnden (und ich glaube es wird noch schlimmer werden) Trend auch hilfreich sein.

Mir fällt auf das die meisten Hunde die man im TH findet Angst vor Männern haben, schon mal in Beißvorfälle verwickelt waren oder unverträglich sind.
Ich frag mich immer wie die Vorbesitzer das hinbekommen.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #17
@Foss ich habe mir Zeit genommen und hatte es geschafft das es ein zahmer Hund wurde bis auf einmal irgendwas (was weiss ich bis heute nicht) vorgefallen sein muss das er wieder ins alte Schema zurückfiel und sogar gegen unsere Familie und sogar gegen mich gegangen ist. Du solltest wissen das ich der letzte bin der einem Tier unsinnigerweise Schaden zufügen würde aber es gibt Situationen da ist die Spritze die letzte Option

Magst du mir die Geschichte beizeiten mal erzählen? Würde mich sehr interessieren, da kann man ja auch einiges lernen :) Ich verstehe beide Seiten, stehe selbst jedoch immer auf Seite des "Leben lassens" da ich durch'n beruf & Firma sehr, sehr ofte "solche" Tiere sehen/zu sehen bekomme.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #18
Ich finde Hundesteuer etc. ist zwar Schwachsinn, eine Anhebung könnte aber in der heutigen Zeit mit dem sich entwickelnden (und ich glaube es wird noch schlimmer werden) Trend auch hilfreich sein.
Hmh, wenn ich ehrlich bin, ist unsere jetzt (ich weiß ja nicht, wie teuer es bei euch ist) wirklich teuer genug. :eusa_think: 180 Euro pro Hund, und wenn es einen zweiten gibt, 255 Euro pro Tier. Bei Listenhunden 1000 Euro. Ist schon happig. :005:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Die Geschichte würde ich auch zu gerne lesen, Warp-One.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #19
ich hab die Story hier schonmal erzählt hab den von meiner "Tante" übernommen bei ihr war er vor ein Auto gerannt hatte aber nur ein paar Schrammen, jedoch war dann sehr Ängtlich und hat irgendwann nach allem gebissen, ich hab ihn dann zu mir genommen und aus ihm wieder einen verträglichen Hund gemacht, dann wurde er mal von nem anderen Hund gebissen es ging wieder los, also wieder lange und intensiv gearbeitet und er war brav und alles war gut. Eines Morgens nach dem Aufstehen ging in ins Wohnzimmer wo er schlief, und ohne Vorwarnung sprang er auf mich zu fletschte die Zähne und wollte zuschnappen, abends beim Schlafen gehen war noch alles ok, die Nachbarskinder die immer mit ihm spielten knurrte er auch an und wollte zuschnappen, meine Eltern ebenfalls. Das er Fremde angegangen ist war ja bei den ersten beiden malen auch so, da konnte ich mir die Erklärungen auch herleiten aber als er dann ohne ersichtlichen Grund auch auf uns los ging war für mich der Punkt erreicht an dem ich die Notbremse gezogen habe. Ich habe das Tier sehr geliebt aber spätestens wenn er ohne ersichtlichen Grund auf das eigene Rudel losgeht ist Schluss.
 
  • Kaum noch "passende" Tierheimhunde Beitrag #20
Naja, er schlief. Bist du immer sofort zurechnungsfähig, wenn du aufwachst, Warp-One? Besonders, wenn du so eine Vergangenheit hinter dir hast?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Vielleicht hatte er ja wieder Schmerzen, hast du das überprüft und überprüfen lassen?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich habe das Tier sehr geliebt aber spätestens wenn er ohne ersichtlichen Grund auf das eigene Rudel losgeht ist Schluss.
Mich hat Mona auch gebissen. Und noch mehr Mitglieder meiner Familie. Und trotzdem habe ich nicht die Flinte ins Korn geworfen, sondern nach Ursachen gesucht und diese behoben.
Ich kann meiner Fassungslosigkeit, sein eigenes Tier direkt einzuschläfern, keinen Ausdruck verleihen...
 
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