- (Noch) schüchterner Tierheim-Hund bellt Gäste an Beitrag #1
C
ca_alors
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Hallo,
ich habe mich gerade hier angemeldet, weil wir (bzw. meine Eltern) seit Kurzem wieder einen Hund haben, der aufgrund seiner Lebensgeschichte nicht ganz einfach zu erziehen sein dürfte.
Mal zu den grundlegenden Infos:
Name des Hundes: Lotte
Alter des Hundes: ~1 Jahr
Rasse des Hundes: Mischling (Terrier;...?)
Herkunft: Rumänien (~ 2 Monate Straße, 8 Monate Tierheim, 1 Monat deutsches Tierheim)
Kastriert? Ja
Wie lange lebt der Hund schon bei euch? 10 Tage
Nachdem unser letzter Hund im März mit 18 Jahren verstorben ist, haben meine Eltern nun "Lotte" aus dem Tierheim bekommen. Der Hund war anfangs natürlich sehr ängstlich, da er es einfach nicht gewohnt war, von menschen Aufmerksamkeit zu bekommen (ich würde nicht mal sagen, dass er mit Menschen explizit Schlechtes verbindet, eher gar nichts). Wir sind momentan zu dritt (Vater, Mutter, ich) im Haushalt, da ich semesterferien habe und diese zum Großteil daheim verbringe. Im verhalten uns drei gegenüber ist der Hund schon extrem aufgetaut, was uns viel Freude macht. Zwar hat er manchmal noch "Aussetzer" (von meinem Vater lässt sie sich ihr "Geschirr" manchmal nicht anziehen; manchmal ist sie für kurze Zeit sehr ängstlich, bis sie erkennt, dass wir es sind...) aber ich denke mal, das braucht einfach Zeit und wir sind mit dem Fortschritt schon sehr zufrieden.
Das erste echte Problem, das nun auftritt und das wir möglichst im Keim ersticken wollen, ist Folgendes:
Nachdem sie den Garten (recht schnell) und das Haus (nach ein paar Tagen) als sicher eingestuft hat und sich hier jetzt sehr locker und frei bewegt, hat sie angefangen, Besucher anzubellen. Nicht wirklich aggressiv, eher ängstlich. Gestern waren z.B. meine zwei Brüder zum Grillen da und da ist das vermehrt aufgetreten. Sie weicht zurück, wenn "Fremde" auf sie zu gehen, dann lässt sie sich mal etwas streicheln und 5 Minuten später ist sie wieder völlig verschüchtert und bellt. Das sie neuen Leuten erstmal misstraut, ist mMn eigentlich gar nicht so verkehrt aber das Bellen würden wir schon sehr gerne loswerden. das ziel wäre halt, dass sie versteht, dass Leute, denen gegenüber wir freundlich sind, für sie keine Gefahr darstellen.
Wir sind mit Hunden eigentlich recht erfahren aber so einen Fall hatten wir halt noch nicht. Unser Problem ist, dass wir sie zwar gerne erziehen würden aber man hat so das Gefühl, dass das vetrauen, das sie zu uns drei inzwischen gefasst hat, noch recht leicht wieder erschüttert werden könnte, wenn man das falsch angeht. Das ist nicht nur bei dem "Anbellen" unsere Befürchtung sondern auch generell. Hat da jemand Tipps?
Danke im Voraus.
ich habe mich gerade hier angemeldet, weil wir (bzw. meine Eltern) seit Kurzem wieder einen Hund haben, der aufgrund seiner Lebensgeschichte nicht ganz einfach zu erziehen sein dürfte.
Mal zu den grundlegenden Infos:
Name des Hundes: Lotte
Alter des Hundes: ~1 Jahr
Rasse des Hundes: Mischling (Terrier;...?)
Herkunft: Rumänien (~ 2 Monate Straße, 8 Monate Tierheim, 1 Monat deutsches Tierheim)
Kastriert? Ja
Wie lange lebt der Hund schon bei euch? 10 Tage
Nachdem unser letzter Hund im März mit 18 Jahren verstorben ist, haben meine Eltern nun "Lotte" aus dem Tierheim bekommen. Der Hund war anfangs natürlich sehr ängstlich, da er es einfach nicht gewohnt war, von menschen Aufmerksamkeit zu bekommen (ich würde nicht mal sagen, dass er mit Menschen explizit Schlechtes verbindet, eher gar nichts). Wir sind momentan zu dritt (Vater, Mutter, ich) im Haushalt, da ich semesterferien habe und diese zum Großteil daheim verbringe. Im verhalten uns drei gegenüber ist der Hund schon extrem aufgetaut, was uns viel Freude macht. Zwar hat er manchmal noch "Aussetzer" (von meinem Vater lässt sie sich ihr "Geschirr" manchmal nicht anziehen; manchmal ist sie für kurze Zeit sehr ängstlich, bis sie erkennt, dass wir es sind...) aber ich denke mal, das braucht einfach Zeit und wir sind mit dem Fortschritt schon sehr zufrieden.
Das erste echte Problem, das nun auftritt und das wir möglichst im Keim ersticken wollen, ist Folgendes:
Nachdem sie den Garten (recht schnell) und das Haus (nach ein paar Tagen) als sicher eingestuft hat und sich hier jetzt sehr locker und frei bewegt, hat sie angefangen, Besucher anzubellen. Nicht wirklich aggressiv, eher ängstlich. Gestern waren z.B. meine zwei Brüder zum Grillen da und da ist das vermehrt aufgetreten. Sie weicht zurück, wenn "Fremde" auf sie zu gehen, dann lässt sie sich mal etwas streicheln und 5 Minuten später ist sie wieder völlig verschüchtert und bellt. Das sie neuen Leuten erstmal misstraut, ist mMn eigentlich gar nicht so verkehrt aber das Bellen würden wir schon sehr gerne loswerden. das ziel wäre halt, dass sie versteht, dass Leute, denen gegenüber wir freundlich sind, für sie keine Gefahr darstellen.
Wir sind mit Hunden eigentlich recht erfahren aber so einen Fall hatten wir halt noch nicht. Unser Problem ist, dass wir sie zwar gerne erziehen würden aber man hat so das Gefühl, dass das vetrauen, das sie zu uns drei inzwischen gefasst hat, noch recht leicht wieder erschüttert werden könnte, wenn man das falsch angeht. Das ist nicht nur bei dem "Anbellen" unsere Befürchtung sondern auch generell. Hat da jemand Tipps?
Danke im Voraus.

