Wir haben unsere Hündin auch mit 8 Wochen bekommen und da sie bei uns auch nicht mit ins Schlafzimmer darf (mein Mann hat sehr viele Allergien und man muss ja nichts heraufbeschwören...), haben wir die ersten beiden Wochen nach der Abholung mit ihr zusammen im Wohnzimmer geschlafen, wir auf dem Sofa, sie 2 Meter von uns entfernt in ihrem Körbchen. Nach zwei Wochen sind wir dann hoch ins Schlafzimmer gezogen mit Tür offen, bei Lauten von ihr gabs beruhigende Worte oder wenn zuviel auch mal einen ermahnenden Hinweis. Sie hat gemerkt, Herrchen/Frauchen sind nicht weit weg und bekommen immer mit, was ich tue, auch wenn sie nicht unmittelbar bei mir sind. Nach einer weiteren Woche zog sie dann in die Hundehütte nach Draußen um und nach drei etwas anstrengenderen Tagen hatte sie gelernt, Herrchen/Frauchen bekommen immer noch alles mit und sind ärgerlich, wenn ich rumbelle oder nörgele, freuen sich aber wie bekloppt, wenn ich brav durchgeschlafen habe und dann gibts ganz viel Begrüßungsfreude und spielen. Bei uns hat das sehr gut geklappt, unser Hund ist aber auch eine sehr selbständige Sorte. Zumal sie auch weiß, wir bringen sie abends in die Hütte und dann gibt ganz viel Streicheleinheiten und ein Betthupferl und morgens auch heute noch die große Begrüßung. Sie kommt dann ganz stolz aus der Hütte spaziert und genießt es außerdentlich bewundert und gelobt zu werden. Irgendwo eingesperrt haben wir sie aber nie, da hätte sie auch nicht mitgemacht, da zu freiheitsliebend. Ich würde es an Deiner Stelle wirklich für die ersten Wochen mit dem bei ihr Schlafen versuchen und dann langsam die Distanz erhöhen. Du musst auch von Anfang an aufpassen, dass sie nicht lernt, dass sie alles mit Dir machen kann, was sie will. Ich finde es nicht verkehrt, sie in der Gitterbox schlafen zu lassen, das bietet einen gewissen Schutz und kann für den Hund genauso gut wie ein Körbchen sein, allerdings würde ich sie dort nicht einsperren. Wenn Du in ihrer Nähe schläfst, kann die Tür ja auch auf bleiben. Und bei erwünschtem Verhalten immer ganz doll durch viel Lob bestärken.
Wenn sie Dich in die Finger beißt, hat unsere auch gemacht, musst Du ihr von Anfang an zeigen, dass Dir das weh tut und nicht gefällt. Bei uns hilft dann ein Schmerz anzeigendes und Unmut ausdrückendes "Au" mit sofortigem Spiel abbrechen und wegdrehen. Gleiches machen wir auch, wenn unser Hund versucht uns anzuspringen, allerdings dann nicht mit "Au" sondern "Na" oder "Aus". Wichtig ist eigentlich nur, dass der Hund merkt, das das unerwünschtes Verhalten ist und das konsequent, also nicht mal so und beim nächsten Mal anders...
So, das waren meine Erfahrungen, allerdings habe ich keine mit Jack-Russels, aber vielleicht nützt es ja trotzdem was.
Grüße,
Samson