- Abrufen und Aus - 'Problem' Beitrag #1
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Hallo,
ich habe mal wieder zwei erziehunstechnische Frage ;-)
Steckbrief:
Name: Yuukan
Alter: 3 Jahre
Rasse: Border Collie- Labrador Mix
Kastriert: Ja
Verträglich: ja, mit 99% der Hunde die man begegnet, den restlichen 1% geht er gepflegt aus den Weg.
Erziehung: Welpenschule, 2* Erziehungskurs, Begleithunde, Turnierhundesport, Agility und Dog Dancing, außerdem Dummy Training, stupides Ball werfen und werfen auf Niveau (sitzen lassen, werfen, hinschicken).
Aktuelles Training; Ich übe gerade am ´Schau´. Trotz das Yuukan einen Border intus hat, läuft er bei Fuß z. B. stur gerade aus schauend. Dadurch sieht er natürlich nicht wenn ich ihm per Körpersprache anweise mit mir nach links zu gehen die folge davon ist das ich meistens über ihn drüber fliege.
Das Schau mache ich so;
Ich nehme ein Leckerlie in die Hand und halte es weit von mir weg, in der anderen halte ich einen Klicker. Yuukan starrt das Leckerlie an und wenn er dann zu mir schaut und zwar Augenkontakt aufnimmt gibt es ein Klick und ein leckerlie.
Der nächste Schritt den ich anziele ist das konditionieren auf das Wort ´Schau´. Also Hund schaut, ich sag ´Schau´ Klick und Leckerlie in die Schnute.
Der nächste Schritt wird sein mit einen Spielzeug, dann mit einen Ball (wird wohl lange dauern XD) und danach draußen als letztes. Jeden Tag 2-3 Minuten (wegen den Leckerlies, sonst könnte er länger).
Gut was mein eigentliches ´Problem´ ist.
Auf den Platz ist er ja fast gänzlich Mustergültig. Er rennt an anderen Hunden vorbei wenn ich ihn rufe und juckt sich so gut wie nie an diesen. Auch Zuhause auf dem Feld hinter unserem Haus hört er wirklich gut, andere Hunde sind ihm zu 99% völlig egal.
Manchmal starrt er zu anderen Hunden aber mit einem ´Du bleibst´ ist es auch gut. Er liebt es mit mir zu spielen nicht mit anderen Hunden.
Ok, dass Problem ist einfach das er, wenn man ihn ruft das er nur bei Laune kommt. Wenn man ihn ruft sieht er sofort zu einem, dreht einen Bogen und kommt in die Nähe ja, aber er kommt nicht in griffnähe. Er bleibt dann stehen. Läuft man auf ihn zu läuft er weiter.
Man hat eher Erfolg wenn er einen das Spielzeug hinlegt, lässt man das liegen und nimmt ihn einfach am Halsband ist es ok, er rennt dann auch nicht weg sondern bleibt auf ´Warte´ auch einfach stehen.
Aber wenn er das Spielzeug im Maul hat dann macht er das wie beschrieben:
- Er kommt in die Nähe, mit so etwa 1m Abstand
- Er wartet was man will. Kommt aber auf ´Hier´ nicht oder nur selten näher.
- Wenn man auf ihn zuläuft läuft er weiter, aber nicht so von wegen ´Hilfe´ sondern ganz entspannt einfach als würde er denken ´Ok, geht weiter´
- Hilft es da mal was überraschendes zu machen? Einfach in die entgegen gesetzte Richtung wegrennen? Ich kann garantieren das Yuukan mir dann nachgerannt kommt.
Yuukan mag keinen aufgezwungenen Körperkontakt, er lässt sich auch nur paar Minuten knuddeln oder wenn er mal selber liegt. Streichelt man ihn wenn er steht oder spielen will weicht er der Hand gänzlich aus.
In der Grundstellung sitzt er aber vorbildlich neben mir, beim laufen bei fuss neigt er dazu ein kleines Stück Abstand zu nehmen, nicht mal ein halben Meter.
Zweites Problem:
Yuukan gibt sehr gut aus, sein Kommando dazu ist ´Gib mir das´. Will er eh spielen gibt er einen alles relativ vorbildlich. Bei einem Ball hat er die Marotte vorher noch ein paar mal drauf rumzukauen aber bei einer Frisbee macht er das sofort.
Allerdings hat er sich angewöhnt, wenn er zu kaputt ist um zu rennen dann legt er die Frisbee hin und legt sich selber davor ab. Wenn man dann zu ihm kommt und die hochheben will, springt er in letzter Sekunde hin und nimmt die Frisbee wieder an sich, trägt sie ein paar Meter weg, legt sie wieder hin und sich daneben. Das macht er so lange bis er wieder genug Luft zum werfen bekommt.
An sich stört es uns nicht (wobei ich überlege ob es bei verschiedenen Sportarten nicht Probleme geben könnte, andererseits ist er auf den Platz darin vorbildlich und auch nie so KO wie bei Spaziergängen).
Allerdings wenn man dann mal drauf besteht das er die Frisbee geben muss obwohl er sie im Maul hat und KO ist, dann gibt er sie nicht. Da nützt nichts. Keine Leckerlies, kein böses Machtwort, nicht lieb, kein Kommando, keine Körpersprache, ziehen erst recht nicht. Einzige was gewirkt hat war Fang aufdrücken und selbst das ist meist gefährlich. Er beißt einen nicht und will auch nicht beißen, aber er schnappt nach seiner Frisbee. (Das sind wir schon am abgewöhnen, weil er nun mehrfach auch versehentlich die Hände getroffen hat und das sch*** wehtat).
Also ich hoffe ihr habt wieder inspirierende Tips, bin nun 2 Wochen fast gänzlich mit 2 Hunden alleine und will so ein bisschen was trainieren ohne das meine Mum drin rummurkst. -.-
lg
ich habe mal wieder zwei erziehunstechnische Frage ;-)
Steckbrief:
Name: Yuukan
Alter: 3 Jahre
Rasse: Border Collie- Labrador Mix
Kastriert: Ja
Verträglich: ja, mit 99% der Hunde die man begegnet, den restlichen 1% geht er gepflegt aus den Weg.
Erziehung: Welpenschule, 2* Erziehungskurs, Begleithunde, Turnierhundesport, Agility und Dog Dancing, außerdem Dummy Training, stupides Ball werfen und werfen auf Niveau (sitzen lassen, werfen, hinschicken).
Aktuelles Training; Ich übe gerade am ´Schau´. Trotz das Yuukan einen Border intus hat, läuft er bei Fuß z. B. stur gerade aus schauend. Dadurch sieht er natürlich nicht wenn ich ihm per Körpersprache anweise mit mir nach links zu gehen die folge davon ist das ich meistens über ihn drüber fliege.
Das Schau mache ich so;
Ich nehme ein Leckerlie in die Hand und halte es weit von mir weg, in der anderen halte ich einen Klicker. Yuukan starrt das Leckerlie an und wenn er dann zu mir schaut und zwar Augenkontakt aufnimmt gibt es ein Klick und ein leckerlie.
Der nächste Schritt den ich anziele ist das konditionieren auf das Wort ´Schau´. Also Hund schaut, ich sag ´Schau´ Klick und Leckerlie in die Schnute.
Der nächste Schritt wird sein mit einen Spielzeug, dann mit einen Ball (wird wohl lange dauern XD) und danach draußen als letztes. Jeden Tag 2-3 Minuten (wegen den Leckerlies, sonst könnte er länger).
Gut was mein eigentliches ´Problem´ ist.
Auf den Platz ist er ja fast gänzlich Mustergültig. Er rennt an anderen Hunden vorbei wenn ich ihn rufe und juckt sich so gut wie nie an diesen. Auch Zuhause auf dem Feld hinter unserem Haus hört er wirklich gut, andere Hunde sind ihm zu 99% völlig egal.
Manchmal starrt er zu anderen Hunden aber mit einem ´Du bleibst´ ist es auch gut. Er liebt es mit mir zu spielen nicht mit anderen Hunden.
Ok, dass Problem ist einfach das er, wenn man ihn ruft das er nur bei Laune kommt. Wenn man ihn ruft sieht er sofort zu einem, dreht einen Bogen und kommt in die Nähe ja, aber er kommt nicht in griffnähe. Er bleibt dann stehen. Läuft man auf ihn zu läuft er weiter.
Man hat eher Erfolg wenn er einen das Spielzeug hinlegt, lässt man das liegen und nimmt ihn einfach am Halsband ist es ok, er rennt dann auch nicht weg sondern bleibt auf ´Warte´ auch einfach stehen.
Aber wenn er das Spielzeug im Maul hat dann macht er das wie beschrieben:
- Er kommt in die Nähe, mit so etwa 1m Abstand
- Er wartet was man will. Kommt aber auf ´Hier´ nicht oder nur selten näher.
- Wenn man auf ihn zuläuft läuft er weiter, aber nicht so von wegen ´Hilfe´ sondern ganz entspannt einfach als würde er denken ´Ok, geht weiter´
- Hilft es da mal was überraschendes zu machen? Einfach in die entgegen gesetzte Richtung wegrennen? Ich kann garantieren das Yuukan mir dann nachgerannt kommt.
Yuukan mag keinen aufgezwungenen Körperkontakt, er lässt sich auch nur paar Minuten knuddeln oder wenn er mal selber liegt. Streichelt man ihn wenn er steht oder spielen will weicht er der Hand gänzlich aus.
In der Grundstellung sitzt er aber vorbildlich neben mir, beim laufen bei fuss neigt er dazu ein kleines Stück Abstand zu nehmen, nicht mal ein halben Meter.
Zweites Problem:
Yuukan gibt sehr gut aus, sein Kommando dazu ist ´Gib mir das´. Will er eh spielen gibt er einen alles relativ vorbildlich. Bei einem Ball hat er die Marotte vorher noch ein paar mal drauf rumzukauen aber bei einer Frisbee macht er das sofort.
Allerdings hat er sich angewöhnt, wenn er zu kaputt ist um zu rennen dann legt er die Frisbee hin und legt sich selber davor ab. Wenn man dann zu ihm kommt und die hochheben will, springt er in letzter Sekunde hin und nimmt die Frisbee wieder an sich, trägt sie ein paar Meter weg, legt sie wieder hin und sich daneben. Das macht er so lange bis er wieder genug Luft zum werfen bekommt.
An sich stört es uns nicht (wobei ich überlege ob es bei verschiedenen Sportarten nicht Probleme geben könnte, andererseits ist er auf den Platz darin vorbildlich und auch nie so KO wie bei Spaziergängen).
Allerdings wenn man dann mal drauf besteht das er die Frisbee geben muss obwohl er sie im Maul hat und KO ist, dann gibt er sie nicht. Da nützt nichts. Keine Leckerlies, kein böses Machtwort, nicht lieb, kein Kommando, keine Körpersprache, ziehen erst recht nicht. Einzige was gewirkt hat war Fang aufdrücken und selbst das ist meist gefährlich. Er beißt einen nicht und will auch nicht beißen, aber er schnappt nach seiner Frisbee. (Das sind wir schon am abgewöhnen, weil er nun mehrfach auch versehentlich die Hände getroffen hat und das sch*** wehtat).
Also ich hoffe ihr habt wieder inspirierende Tips, bin nun 2 Wochen fast gänzlich mit 2 Hunden alleine und will so ein bisschen was trainieren ohne das meine Mum drin rummurkst. -.-
lg