Also wenn man bereit ist, nach der Arbeit wirklich noch was zu leisten, und wenn man bereit ist, nach der Arbeit NUR NOCH beim Hund zu sein, dann sind Deine Arbeitszeiten völlig okay.
Du musst Dir bloß vor Augen halten, dass diese 8 Stunden das Maximum an Zeit ist, die der Hund alleine sein kann. Das heißt nicht, dass Du jetzt den kompletten restlichen Abend mit ihm laufen, spielen und rumtüddeln musst, aber Du musst da sein, Du musst Sozialpartner sein. D.h. Treffen mit Freunden nach der Arbeit geht nicht mehr, zumindest nicht ohne Hund, Kino, zum Arzt gehen, shoppen, Fitnessstudio, andere Hobbys, etc. fällt alles flach, solange Du den Hund nicht mitnehmen kannst.
Die Spaziergänge nach einem langen und harten Arbeitstag empfinde ich persönlich üüüüberhaupt nicht als Belastung, auch nicht wenn es regnet, schneit oder hagelt. Im Gegenteil, ich freue mich darauf. Es ist mein Ausgleich, meine Freizeit. Es gibt nichts Schöneres wie nach einem langen doofen Tag im Büro, mit stressigen Geschehnissen, Heizungsluft etc., wie meine Schietklamotten anzuziehen, den immer gutgelaunten Hund zu nehmen und rein in die Natur zu gehen, ein- und auszuatmen und in die Ferne zu gucken und sich an dem lebensbejahenden Hund zu erfreuen.
Klaro ist das bei Sonnenschein und 25° Grad netter wie bei Mistwetter, aber mit einem Hund macht alles viel mehr Spaß.
Also, wenn Du zu leisten bereit bist, dass Dein Leben zukünftig aus Arbeit und Hund besteht, dann nichts wie ab auf die Suche nach dem richtigen Hund.