Ein ganz tolles Posting,Aminka,dem ich mich nur anschließen kann.Wenigstens noch eine hier,die so denkt :angel:
@nirmel: Ach so,ich dachte,du meinst vielleicht mich damit.Dann ist ja okay
Allein das Wort "Nutztier" finde ich furchtbar.Warum sollten Tiere etwas sein,das uns zur freien Verfügung steht?
Wer sich ein Pferd hält,es gut versorgt und es dann ab und zu reitet,okay.Was ich nicht gut finde,sind Turniere,wo die Pferde springen müssen und so weiter,aber gegen Reiten habe ich nichts.Wer ein Haustier hat und sich gut darum kümmert,auch gut.Aber das ist ja eigentlich kein Nutzen,man hat ja denke ich mal in erster Linie einen Hund,weil man diese Tiere mag.Aber weshalb ich das Recht haben sollte,manche Tiere einzusperren,um sie dann zu töten,weiß ich nicht.
Ich hab mir den Link angesehen und alle Beiträge gelesen.Ich fand eigentlich,dass die meisten sachlich und vernünftig diskutiert haben.Ich hab schon so viele Foren gesehen,in denen es richtig heftig zuging...da wurde mit Schimpfworten um sich geschmissen,bis einer eingeschritten ist und die betreffenden Beiträge gelöscht hat.
Vor allem in Vegetarier/Veganer-Foren...da haben manche sich aufgeführt,nicht zu fassen.Jeder hat jeden angeschrieen;die Fleischesser die Vegetarier und Veganer,die wiederum die Fleischesser,die Veganer die Vegetarier,die dann auch wieder zurückschimpfen mussten...da fand ich diese Diskussion noch manierlich

.Aber es war ja auch ein schwieriges Thema.Zum Glück gibt es auch viele Foren,in denen es ganz vernünftig zugeht,und da halte ich mich auch gerne auf.
Ich habe das jetzt eher auf eine vernünftige, möglichst artgerechte Nutztierhaltung bezogen!
Ich hab auch nicht gedacht,dass du die Legebatterien unterstützt,keine Sorge

.
@anca:
Ich meinte mit den Nutztieren auch lediglich Schweine, Rinder, Enten und Hühner.
Wer hält sich sowas als Haustier?
Es gibt auch Leute,die sich Spinnen halten,das sind für mich jetzt auch keine "typischen" Haustiere.Und man "hat" ja auch nichts von denen,in dem Sinne,dass sie nichts für den Menschen leisten,wenn er sie als Haustier hält.Die Leute machen das eben,weil sie Spinnen mögen und sie gerne um sich haben.
Klar, es gibt wenige 'Verrückte' die sich solche Tiere halten würden, aber diese geringe Zahl ist in dem Zusammenhang meiner Meinung nicht nennenswert...
Du musst bedenken,dass manche sich diese Tiere auch einfach halten,weil sie Milch geben und Eier legen,die Tiere werden dann aber nicht geschlachtet oder ausgebeutet,sondern dürfen an Altersschwäche sterben(es sei denn natürlich,sie werden krank).Ich finde das gar nicht mal so "verrückt"...ich kenne auch Leute,die sie Enten halten oder Gänse,ohne sie zu essen.Einfach nur,weil sie diese Tiere mögen.Auch auf einem Bauernhof könnte man sie halten,artgerecht und ohne Schlachtung(solche Höfe,wo Kinder Ferien machen können z.B.).Natürlich würde ihre Zahl abnehmen,das ist keine Frage.Aber warum ist es für dich so wichtig,wie viele es gibt?
Ich versteh schon was du meinst, aber das hat sich in vorherigen Beiträgen einfach nach gnadenlosem 'ich will die Welt umkrempeln' angehört 
Ich glaub,da sind wir alle mit gesundem Realismus gesegnet *zwinker* Niemand kann die ganze Welt einfach mal eben so umkrempeln,schon gar nicht allein.
Ich liebe Tiere,und ich möchte,dass sie in Freiheit und geschützt ihr Leben verbringen können(es sei denn,sie sind Haustier,die sind natürlich nicht "frei",aber sollten gut gehalten werden und Aufmerksamkeit erfahren),ohne uns als Fleischlieferanten dienen zu müssen.
Nichts gegen eine andere Einstellung,Burani(an dieser Stelle),aber das Töten von Tieren zu Genusszwecken finde ich unnötig und unfair. So me :angel:
Weißt du,anca,ich könnte mir sagen "Ich allein kann doch eh nichts verändern,da kann ich doch ruhig wieder Fleischessen". Aber ich finde es nicht okay,mich über die Tiere zu setzen,und mal abgesehen davon,dass für mich persönlich jeder Vegetarier einen Gewinn darstellt,gibt es mir einfach ein gutes Gefühl.
Ich hoffe sehr,dass ich meinen kleinen Beitrag leisten kann,diese Welt ein bisschen besser zu machen.Das kann jeder,und damit meine ich nicht nur die Tiere,sondern auch alles andere.
Aber kennst du den Spruch: Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.
Das kann ich nicht besser zusammenfassen,Aminka!
Alles wenn Alle an einem Seil ziehen, nur ich will gar nicht so leben und die Welt auf vegetarisch bzw vegan umstellen!
Darf ich fragen,warum,abgesehen von den Bedenken,dass diese Tiere dann aussterben?
Ich finde nicht,dass es ein schönes Dasein ist,zu existieren,um gegessen zu werden.Sie sollten auch einen Platz auf der Erde haben,die wir schließlich mit ihnen teilen,der nicht im Schlachthaus endet.
Und wie viel Geld von dem Bisschen was jetzt zur Verfügung steht würde uns bleiben wenn wir Kühe, Schweine, etc durchfüttern und versorgen würden und nicht mal Profit an ihnen hätten? Wer soll das bezahlen?
Weißt du,wieviel Geld jährlich für die Massentierhaltung draufgeht,wieviel es kostet,all diese Tiere zu ernähren?Viel,viel mehr,als wenn sich ihre Anzahl reduzieren würde.
Ich finde ihr denkt alle viel zu unrealistisch...Tierschutz gut, aber generelle Veränderung und Umstellung? Neeee 
Wenn die Leute das immer gedacht hätten...ich glaube,dann hätte es nie und nirgendwo mal ein Umdenken gegeben,das manchmal so wichtig sein kann.
Ich wüsste nicht wo ich ohne Tierfleisch und tierische Produkte die notwendige Menge Eisen, Kalzium und Eiweiß herbekommen sollte.
Also,ich persönlich nehme keine zusätzlichen Präparate oder so etwas.Ich hab mal ein bisschen gestörbert,was den Mangel angeht(ob das bei Vegetariern eine Gefahr darstellt),und habe unter anderen das hier gefunden:
Was ist von den verschiedensten Nahrungsergänzungspillen zu halten?
Bei gesunden Menschen ist davon abzuraten. Zum Einen sind diese nicht natürlich, also bei einer gesunden Ernährung überflüssig. Zum Anderen können diese niemals die weiteren wertvollen Inhaltsstoffe (z.B. sek. Pflanzenstoffe) in Obst und Gemüse liefern.
Nahrungsergänzungsmittel beruhigen leider nur das Gewissen, dass man neben der nährstoffarmen Pizza dennoch seine Vitamine bekommt. Aber so einfach ist es mit einer gesunden Ernähung leider nicht.
Die Werbung verspricht den Verbrauchern einen positiven gesundheitlichen Effekt. Jedoch können Nahrungsergänzungen für den Körper negative Auswirkungen haben. Viele Lebensmittel werden heute bereits mit Vitaminen und Mineralien angereichert. Bekanntestes Beispiel ist die Vitaminkombination ACE.
Diese angereicherten Lebensmittel werden bei der täglichen Ernährung unwissend kombiniert und zudem werden noch Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Die Gefahr einer Hypervitaminose, also eine Überversorgung steigt. Bei fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) kann es schnell zur Überversorgung kommen. Denn diese Vitamine sind fettlöslich und können vom Organismus nicht einfach ausgeschieden werden.
Hinweis
Für gesunde Menschen gilt: Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist bei einer ausgewogenen vegetarischen oder veganen Ernährung nicht notwendig.
Man sollte immer auf eine gesunde Ernährung setzen, schließlich hat jeder nur den einen Körper und die eine Gesundheit. Und chemische Substanzen können niemals positiver für den menschlichen Körper sein, als die natürlichen Inhaltsstoffe pflanzlicher Lebensmittel.
Und:
Ist es möglich den Eisenbedarf mit einer vegetarischen Ernährung zu decken? Das Spurenelement Eisen gehört zu eines der viel diskutierten Nährstoffe in Bezug auf eine vegetarisch-orientierte Lebensweise. Kritiker des Vegetarismus waren lange Jahre der Ansicht, dass eine überwiegend pflanzliche Kost , den Eisenbedarf eines Menschen nicht gerecht werden kann. Ihre Gründe waren die geringe Bioverfügbarkeit von Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln, sowie deren für die Aufnahme hemmenden Inhaltsstoffe (Phytinsäure, Oxalsäure, Ballaststoffe, ...) und letztlich ist ihrer Meinung nach Fleisch der wichtigste Eisenträger für den Menschen.
Diese und ähnliche Ansichten sind längst veraltet und überholt. Heute weiss man, dass eine Eisenaufnahme dem Körper dient, um Verluste auszugleichen. Diese sind mit 1-2 mg am Tag sehr gering. Demnach sind Mangelzustände und aus neusten Erkenntnissen auch Überlagerungserscheinungen von Eisen unerwünscht.
Zuviel überschüssiges Eisen im Blut, dient als Nahrung für Bakterien und lässt die Gefahr für Infektionen steigen.
Bislang stand die Betrachtung des niedrigen Eisenspiegels von Vegetariern im Vordergrund. Jedoch belegen immer neuere Untersuchungen, dass auch bei einem hohen Eisenspiegel mit negativen Folgen zu rechnen ist. So kommt man heute zu der Ansicht, dass die Infektionsgefahr mit einer erhöhten Eisenaufnahme einhergeht. Sind die Eisenspeicher erschöpft und nimmt der Dünndarm weiterhin leichtverfügbares Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln auf, häuft sich Eisen im Blut an. Der Schutzmechanismus des Körpers, bei drohender Infektion seinen Eisenbestand zu senken ist nicht möglich. Bakterien können sich von dem freien Eisen im Blut nähren und vermehren. Bei einem konstanten Zuviel an freiem Eisen im Blut, häufen sich Infektionen und fallen stärker aus, als bei Menschen mit niedrigem Eisenspiegel.
Für Menschen mit einer vegetarisch orientierten Ernährungsweise ist ein Eisenüberschuss aus pflanzlichen Lebensmitteln nicht möglich. Zum Einen ist die Resorption aus pflanzlicher Nahrung deutlich niedriger und zum Anderen enthalten pflanzliche Lebensmittel Antioxidantien, welche gezielt die freien Radikale bekämpfen und eine Infektion verhindern.
Eine vegetarisch orientierte Ernährungsform setzt sich hauptsächlich aus pflanzlichen Lebensmitteln zusammen. Die Resorption von Eisen aus pflanzlicher Nahrung ist mit etwa 5% sehr gering und lässt vermuten, dass der Eisenstatus bei gesunden Vegetariern geringer ausfällt, als bei Menschen mit einer Fleisch orientierten Lebensweise. Dennoch sind kritische Behauptungen von einer mangelhaften und kaum zu deckenden Eisenversorgung von Vegetariern nicht mehr zeitgemäss.
Zahlreiche Verzehrsstudien machen deutlich, dass Vegetarier genau soviel Eisen über die Nahrung aufnehmen, wie Nicht-Vegetarier. Dennoch konnte nachgewiesen werden, dass die Eisenwerte von Vegetariern meist in der unteren Hälfte des Normalbereichs befinden. Eine pflanzlich orientierte Kost ermöglicht dem Körper die exakte Aufnahme an Eisen, während das Häm-Eisen aus tierischen Lebensmittel fast ungehindert die Darmwand passieren kann.
Muss ich als Vegetarier Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen, z.B. Zink oder Eisen? Zum Einen lässt es sich leider nicht pauschal sagen, ob jemand Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen sollte oder nicht. Dies steht jedoch
nicht in Abhängigkeit mit einer vegetarischen Ernährung. Ein latenter Eisenmangel findet man nicht zwangsläufig bei Vegetariern oder Veganern, sondern vermehrt auch bei Fleischessern. Der Grund hierfür ist somit nicht in der Ernährung zu suchen.
Zum Anderen ist die vegetarische Ernährung die gesündeste Ernährung von allen. Soll heißen, dass man sich bei einer ausgewogenen vegetarischen Kost keinerlei Sorgen machen braucht und auch keine Ergänzungen benötigt. Reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind die wichtigsten Grundlagen einer gesunden Ernährung.
Bei einer Umstellung vergisst man oft, dass Fleisch und Fisch nur nebenbei gegessen werden. Eine einseitige Mischkost, d.h. viel Fleisch, Fast Food, kaum Gemüse und Obst sollte viel eher hinterfragt werden, aber dies ist selten der Fall.
Mit der vegetarischen Ernährung hat man sich für die gesündeste Kost entschieden, die American Dietetic Association (ADA) hat dies bereits im Jahre 2002 bestätigt.
Also,bisher verspüre ich auch noch keine Mängel *zwinker* Man sollte halt immer auf eine ausgewogene Ernährung achten,ob vegetarisch/vegan oder nicht.Klar kann es auch bei einer rein pflanzlichen Ernährung zu Mangelerscheinungen kommen.Aber das muss nicht zwangsläufig zusammen hängen.
Du siehst,es geht ohne Fleisch
Ich hoffe,diese Infos helfen weiter.
Und wie sieht das in deinem 'neuen Weltbild' aus, wenn wir alle Vegetarier oder Veganer wären? Dann kämpfen wir für Pflanzenschutz? Klasse...
Äh,nein,sieht es eigentlich nicht.Das ist ein Argument,das sehr oft kommt,wenn es um solche Diskussionen geht,und ich frage mich immer wieder,was das soll.Ein Versuch,zu erklären,warum es Unsinn ist,aufzuhören,die Tiere auszuessen?
In meinem
idealistischen Weltbild,falls du das meinst,sieht es so aus,dass Tieren das Recht auf ihr gesamtes Leben zugesprochen wird.Was die Pflanzen angeht,nimmt da auch der Umweltschutz,vor allem,was das Abholzen des Regenwaldes angeht oder die Verschmutzung,eine Rolle ein.
Aber ich sehe mich da nicht mit einem Demo-Schild stehen,auf dem "Wir haben die Tier gerettet,jetzt sind die Pflanzen dran!" zu lesen ist.