Diskussion Schlachttier

Diskutiere Diskussion Schlachttier im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; @anca: Ich denke, kein Vegetarier glaubt, die ganze Welt verändern zu können. Aber kennst du den Spruch: Wenn viele kleine Menschen an vielen...
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  • Diskussion Schlachttier Beitrag #101
@anca:
Sorry, wenn die Frage jetzt 'böse' rüberkommt, aber in welcher Welt lebst du, zu glauben dass man die Welt umstellen kann bzw sollte???
Mal ehrlich...das find ich lächerlich und genau sowas meinte ich mit dem Text
Ich denke, kein Vegetarier glaubt, die ganze Welt verändern zu können. Aber kennst du den Spruch: Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.
Und es hat sich auch etwas geändert. Die Massentierhaltung ist in das Bewusstsein der Menschen gedrungen. So gut wie jeder, ob Fleischesser oder Vegetarier, hat schon etwas davon gehört. Und das ist schon mal etwas, denn es regt viele Menschen zum Nachdenken an. Folgende Zahlen kommen vom deutschen Tierschutzbund e.V.:
Der Höchststand des Fleischverzehrs wurde im Jahr 1988 mit 69,7 kg/Person erreicht. Seither ist der Verbrauch um fast 15% zurückgegangen. Er liegt derzeit bei 60,7 kg. Im Gegenzug ist die Zahl der Vegetarier in Deutschland drastisch gestiegen. Lebten 1983 nur 0,6% der Bevölkerung vegetarisch, gaben in einer aktuellen Erhebung des Vegetarier-Bundes (VEBU) 15% der Befragten an, „fleischlos glücklich“ zu sein.
Quelle:
Du schreibst des öfteren, dass die sogenannten Nutztiere aussterben würden, wenn man sie nicht mehr zum Verzehr etc. nutzt. Aber viele - gerade hier im Forum - haben Haustiere, die sie auch nicht für ihren Profit nutzen. Trotzdem sind Katzen, Meerschweinchen etc. nicht vom Aussterben bedroht. Selbstverständlich ist ihre Zahl deutlich geringer als die der Kühe, Hühner und Schweine, aber wenn sich die Anzahl dieser Tiere reduzieren würde, wäre das mit Sicherheit keine Katastrophe. Eine Kuh als Liebhabertier ist sicher etwas ungewöhnlich, aber die meisten Pferdehalter halten ihr Pferd schließlich auch nicht direkt als Nutztier in dem Sinne, als dass sie Geld daraus schlagen würden und ich denke, der Aufwand ist ungefähr gleich. ;)
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #102
@Aminka

Du schreibst des öfteren, dass die sogenannten Nutztiere aussterben würden, wenn man sie nicht mehr zum Verzehr etc. nutzt. Aber viele - gerade hier im Forum - haben Haustiere, die sie auch nicht für ihren Profit nutzen. Trotzdem sind Katzen, Meerschweinchen etc. nicht vom Aussterben bedroht. Selbstverständlich ist ihre Zahl deutlich geringer als die der Kühe, Hühner und Schweine, aber wenn sich die Anzahl dieser Tiere reduzieren würde, wäre das mit Sicherheit keine Katastrophe. Eine Kuh als Liebhabertier ist sicher etwas ungewöhnlich, aber die meisten Pferdehalter halten ihr Pferd schließlich auch nicht direkt als Nutztier in dem Sinne, als dass sie Geld daraus schlagen würden und ich denke, der Aufwand ist ungefähr gleich. ;)

Ich meinte mit den Nutztieren auch lediglich Schweine, Rinder, Enten und Hühner.
Wer hält sich sowas als Haustier? Ich glaube nicht, dass du das mit Meerschweinchen, etc. vergleichen kannst ;)
Klar, es gibt wenige 'Verrückte' die sich solche Tiere halten würden, aber diese geringe Zahl ist in dem Zusammenhang meiner Meinung nicht nennenswert...


Ich denke, kein Vegetarier glaubt, die ganze Welt verändern zu können. Aber kennst du den Spruch: Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.
Und es hat sich auch etwas geändert.

Ich versteh schon was du meinst, aber das hat sich in vorherigen Beiträgen einfach nach gnadenlosem 'ich will die Welt umkrempeln' angehört ;)
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #103
Ich versteh schon was du meinst, aber das hat sich in vorherigen Beiträgen einfach nach gnadenlosem 'ich will die Welt umkrempeln' angehört ;)
Wenn du meine vorherigen Beiträge meinst, dann war das nicht so gemeint, sondern ich habe lediglich spekuliert, nach dem Motto: Was wäre, wenn... Dass das Szenario einer vegetarischen Weltbevölkerung utopisch ist, ist mir schon klar. ;)
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #104
Nein, Nima hatte folgendes geschrieben:

Wenn die Welt wirklich langsam auf vegetarisch oder sogar vegan umstellen würde,dann würde es [...]

Darauf war meine Kritik bezogen Aminka! ;)
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #105
Du schreibst des öfteren, dass die sogenannten Nutztiere aussterben würden, wenn man sie nicht mehr zum Verzehr etc. nutzt. Aber viele - gerade hier im Forum - haben Haustiere, die sie auch nicht für ihren Profit nutzen. Trotzdem sind Katzen, Meerschweinchen etc. nicht vom Aussterben bedroht. Selbstverständlich ist ihre Zahl deutlich geringer als die der Kühe, Hühner und Schweine, aber wenn sich die Anzahl dieser Tiere reduzieren würde, wäre das mit Sicherheit keine Katastrophe. Eine Kuh als Liebhabertier ist sicher etwas ungewöhnlich, aber die meisten Pferdehalter halten ihr Pferd schließlich auch nicht direkt als Nutztier in dem Sinne, als dass sie Geld daraus schlagen würden und ich denke, der Aufwand ist ungefähr gleich. ;)

War zwar nicht an mich gerichtet, aber ich habe es auch mal geschrieben.
Habe es auch erklärt, glaube ich, aber wohl zu undeutlich.
Wie anca schon sagt, würd sich fast niemand ein Tier wie eine Kuh, ein Schwein oder sonstiges halten, ohne danach das Fleisch zu essen oder die Milch oder die Eier. Also zum Spaß wird es niemanden geben, der das tut, ohne das Tier zu nutzen. Und ich denke mal, Schweine und Kühe sind keine Einzeltiere?! (naja wir hatten auch 2x Schweine alleine aber wenn meine Großeltern das wollen, kann ich nix machen) Und es hat auch fast niemand so viel Platz, um sich mal eben aus Spaß n paar Kühe zu kaufen oO Wieso sollen wir über Eure Beiträge nachdenken, wenn ihr nicht mal weiter denken könnt/wollt?! Es geht nun mal nicht! Wenns keine Bauern mehr gibt, die diese Tiere zum Nutzen halten und züchten, wird es NIEMAND tun nur zum Spaß! Was soll aus den Tieren werden?
Und jetzt hätte ich gern mal eine REALISTISCHE Antwort!
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #106
Tierqweler Hasen sind nicht zum schlachten da sondern zum Lieb haben. Ist einer hier der meine Meinung Teilt?

P.Brummer
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #107
Na Brummer...deine Meinung musst du aber auch begründen...das war ja jetzt nur eine Aussage... ;)!
Menschen die Tiere als Nutztiere halten sind noch lange keine Tierquäler, also vorsicht mit solchen Äußerungen..und bitte sachlich bleiben :D!
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #108
Tierqweler Hasen sind nicht zum schlachten da sondern zum Lieb haben. Ist einer hier der meine Meinung Teilt?

P.Brummer

Darf ich mal fragen wie alt Du bist, dass Du solche Sprüche von Dir lässt?!

Jeder hat seine Meinung. Aber ein TierqUÄler ist man dann noch lange nicht!
Jedenfalls nicht, wenns ums Schlachten geht. Dann eher wegen der Haltung vor der Schlachtung, die meistens nicht toll sind. Aber das hat nun nichts mit Fleischessen zu tun...
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #109
Eben, Schlachthasen werden dafür gezüchtet, klar sollten wenn die schon dafür gezüchtet werden auch anständig gehalten werden, aber es ist keine Quälerei wenn jemand Hasenbraten isst..
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #110
Ein ganz tolles Posting,Aminka,dem ich mich nur anschließen kann.Wenigstens noch eine hier,die so denkt :angel:
@nirmel: Ach so,ich dachte,du meinst vielleicht mich damit.Dann ist ja okay ;)
Allein das Wort "Nutztier" finde ich furchtbar.Warum sollten Tiere etwas sein,das uns zur freien Verfügung steht?
Wer sich ein Pferd hält,es gut versorgt und es dann ab und zu reitet,okay.Was ich nicht gut finde,sind Turniere,wo die Pferde springen müssen und so weiter,aber gegen Reiten habe ich nichts.Wer ein Haustier hat und sich gut darum kümmert,auch gut.Aber das ist ja eigentlich kein Nutzen,man hat ja denke ich mal in erster Linie einen Hund,weil man diese Tiere mag.Aber weshalb ich das Recht haben sollte,manche Tiere einzusperren,um sie dann zu töten,weiß ich nicht.
Ich hab mir den Link angesehen und alle Beiträge gelesen.Ich fand eigentlich,dass die meisten sachlich und vernünftig diskutiert haben.Ich hab schon so viele Foren gesehen,in denen es richtig heftig zuging...da wurde mit Schimpfworten um sich geschmissen,bis einer eingeschritten ist und die betreffenden Beiträge gelöscht hat.
Vor allem in Vegetarier/Veganer-Foren...da haben manche sich aufgeführt,nicht zu fassen.Jeder hat jeden angeschrieen;die Fleischesser die Vegetarier und Veganer,die wiederum die Fleischesser,die Veganer die Vegetarier,die dann auch wieder zurückschimpfen mussten...da fand ich diese Diskussion noch manierlich ;) .Aber es war ja auch ein schwieriges Thema.Zum Glück gibt es auch viele Foren,in denen es ganz vernünftig zugeht,und da halte ich mich auch gerne auf.
Ich habe das jetzt eher auf eine vernünftige, möglichst artgerechte Nutztierhaltung bezogen!
Ich hab auch nicht gedacht,dass du die Legebatterien unterstützt,keine Sorge ;) .
@anca:Ich meinte mit den Nutztieren auch lediglich Schweine, Rinder, Enten und Hühner.
Wer hält sich sowas als Haustier?
Es gibt auch Leute,die sich Spinnen halten,das sind für mich jetzt auch keine "typischen" Haustiere.Und man "hat" ja auch nichts von denen,in dem Sinne,dass sie nichts für den Menschen leisten,wenn er sie als Haustier hält.Die Leute machen das eben,weil sie Spinnen mögen und sie gerne um sich haben.
Klar, es gibt wenige 'Verrückte' die sich solche Tiere halten würden, aber diese geringe Zahl ist in dem Zusammenhang meiner Meinung nicht nennenswert...
Du musst bedenken,dass manche sich diese Tiere auch einfach halten,weil sie Milch geben und Eier legen,die Tiere werden dann aber nicht geschlachtet oder ausgebeutet,sondern dürfen an Altersschwäche sterben(es sei denn natürlich,sie werden krank).Ich finde das gar nicht mal so "verrückt"...ich kenne auch Leute,die sie Enten halten oder Gänse,ohne sie zu essen.Einfach nur,weil sie diese Tiere mögen.Auch auf einem Bauernhof könnte man sie halten,artgerecht und ohne Schlachtung(solche Höfe,wo Kinder Ferien machen können z.B.).Natürlich würde ihre Zahl abnehmen,das ist keine Frage.Aber warum ist es für dich so wichtig,wie viele es gibt?
Ich versteh schon was du meinst, aber das hat sich in vorherigen Beiträgen einfach nach gnadenlosem 'ich will die Welt umkrempeln' angehört ;)
Ich glaub,da sind wir alle mit gesundem Realismus gesegnet *zwinker* Niemand kann die ganze Welt einfach mal eben so umkrempeln,schon gar nicht allein.
Ich liebe Tiere,und ich möchte,dass sie in Freiheit und geschützt ihr Leben verbringen können(es sei denn,sie sind Haustier,die sind natürlich nicht "frei",aber sollten gut gehalten werden und Aufmerksamkeit erfahren),ohne uns als Fleischlieferanten dienen zu müssen.
Nichts gegen eine andere Einstellung,Burani(an dieser Stelle),aber das Töten von Tieren zu Genusszwecken finde ich unnötig und unfair. So me :angel:
Weißt du,anca,ich könnte mir sagen "Ich allein kann doch eh nichts verändern,da kann ich doch ruhig wieder Fleischessen". Aber ich finde es nicht okay,mich über die Tiere zu setzen,und mal abgesehen davon,dass für mich persönlich jeder Vegetarier einen Gewinn darstellt,gibt es mir einfach ein gutes Gefühl.
Ich hoffe sehr,dass ich meinen kleinen Beitrag leisten kann,diese Welt ein bisschen besser zu machen.Das kann jeder,und damit meine ich nicht nur die Tiere,sondern auch alles andere.
Aber kennst du den Spruch: Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.
Das kann ich nicht besser zusammenfassen,Aminka!
Alles wenn Alle an einem Seil ziehen, nur ich will gar nicht so leben und die Welt auf vegetarisch bzw vegan umstellen!
Darf ich fragen,warum,abgesehen von den Bedenken,dass diese Tiere dann aussterben?
Ich finde nicht,dass es ein schönes Dasein ist,zu existieren,um gegessen zu werden.Sie sollten auch einen Platz auf der Erde haben,die wir schließlich mit ihnen teilen,der nicht im Schlachthaus endet.
Und wie viel Geld von dem Bisschen was jetzt zur Verfügung steht würde uns bleiben wenn wir Kühe, Schweine, etc durchfüttern und versorgen würden und nicht mal Profit an ihnen hätten? Wer soll das bezahlen?
Weißt du,wieviel Geld jährlich für die Massentierhaltung draufgeht,wieviel es kostet,all diese Tiere zu ernähren?Viel,viel mehr,als wenn sich ihre Anzahl reduzieren würde.
Ich finde ihr denkt alle viel zu unrealistisch...Tierschutz gut, aber generelle Veränderung und Umstellung? Neeee ;)
Wenn die Leute das immer gedacht hätten...ich glaube,dann hätte es nie und nirgendwo mal ein Umdenken gegeben,das manchmal so wichtig sein kann.
Ich wüsste nicht wo ich ohne Tierfleisch und tierische Produkte die notwendige Menge Eisen, Kalzium und Eiweiß herbekommen sollte.
Also,ich persönlich nehme keine zusätzlichen Präparate oder so etwas.Ich hab mal ein bisschen gestörbert,was den Mangel angeht(ob das bei Vegetariern eine Gefahr darstellt),und habe unter anderen das hier gefunden:


Bei gesunden Menschen ist davon abzuraten. Zum Einen sind diese nicht natürlich, also bei einer gesunden Ernährung überflüssig. Zum Anderen können diese niemals die weiteren wertvollen Inhaltsstoffe (z.B. sek. Pflanzenstoffe) in Obst und Gemüse liefern.
Nahrungsergänzungsmittel beruhigen leider nur das Gewissen, dass man neben der nährstoffarmen Pizza dennoch seine Vitamine bekommt. Aber so einfach ist es mit einer gesunden Ernähung leider nicht.
Die Werbung verspricht den Verbrauchern einen positiven gesundheitlichen Effekt. Jedoch können Nahrungsergänzungen für den Körper negative Auswirkungen haben. Viele Lebensmittel werden heute bereits mit Vitaminen und Mineralien angereichert. Bekanntestes Beispiel ist die Vitaminkombination ACE.
Diese angereicherten Lebensmittel werden bei der täglichen Ernährung unwissend kombiniert und zudem werden noch Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Die Gefahr einer Hypervitaminose, also eine Überversorgung steigt. Bei fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) kann es schnell zur Überversorgung kommen. Denn diese Vitamine sind fettlöslich und können vom Organismus nicht einfach ausgeschieden werden.

Hinweis
Für gesunde Menschen gilt: Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist bei einer ausgewogenen vegetarischen oder veganen Ernährung nicht notwendig.

Man sollte immer auf eine gesunde Ernährung setzen, schließlich hat jeder nur den einen Körper und die eine Gesundheit. Und chemische Substanzen können niemals positiver für den menschlichen Körper sein, als die natürlichen Inhaltsstoffe pflanzlicher Lebensmittel.



Und:

Das Spurenelement Eisen gehört zu eines der viel diskutierten Nährstoffe in Bezug auf eine vegetarisch-orientierte Lebensweise. Kritiker des Vegetarismus waren lange Jahre der Ansicht, dass eine überwiegend pflanzliche Kost , den Eisenbedarf eines Menschen nicht gerecht werden kann. Ihre Gründe waren die geringe Bioverfügbarkeit von Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln, sowie deren für die Aufnahme hemmenden Inhaltsstoffe (Phytinsäure, Oxalsäure, Ballaststoffe, ...) und letztlich ist ihrer Meinung nach Fleisch der wichtigste Eisenträger für den Menschen.
Diese und ähnliche Ansichten sind längst veraltet und überholt. Heute weiss man, dass eine Eisenaufnahme dem Körper dient, um Verluste auszugleichen. Diese sind mit 1-2 mg am Tag sehr gering. Demnach sind Mangelzustände und aus neusten Erkenntnissen auch Überlagerungserscheinungen von Eisen unerwünscht. Zuviel überschüssiges Eisen im Blut, dient als Nahrung für Bakterien und lässt die Gefahr für Infektionen steigen.

Bislang stand die Betrachtung des niedrigen Eisenspiegels von Vegetariern im Vordergrund. Jedoch belegen immer neuere Untersuchungen, dass auch bei einem hohen Eisenspiegel mit negativen Folgen zu rechnen ist. So kommt man heute zu der Ansicht, dass die Infektionsgefahr mit einer erhöhten Eisenaufnahme einhergeht. Sind die Eisenspeicher erschöpft und nimmt der Dünndarm weiterhin leichtverfügbares Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln auf, häuft sich Eisen im Blut an. Der Schutzmechanismus des Körpers, bei drohender Infektion seinen Eisenbestand zu senken ist nicht möglich. Bakterien können sich von dem freien Eisen im Blut nähren und vermehren. Bei einem konstanten Zuviel an freiem Eisen im Blut, häufen sich Infektionen und fallen stärker aus, als bei Menschen mit niedrigem Eisenspiegel.

Für Menschen mit einer vegetarisch orientierten Ernährungsweise ist ein Eisenüberschuss aus pflanzlichen Lebensmitteln nicht möglich. Zum Einen ist die Resorption aus pflanzlicher Nahrung deutlich niedriger und zum Anderen enthalten pflanzliche Lebensmittel Antioxidantien, welche gezielt die freien Radikale bekämpfen und eine Infektion verhindern.
Eine vegetarisch orientierte Ernährungsform setzt sich hauptsächlich aus pflanzlichen Lebensmitteln zusammen. Die Resorption von Eisen aus pflanzlicher Nahrung ist mit etwa 5% sehr gering und lässt vermuten, dass der Eisenstatus bei gesunden Vegetariern geringer ausfällt, als bei Menschen mit einer Fleisch orientierten Lebensweise. Dennoch sind kritische Behauptungen von einer mangelhaften und kaum zu deckenden Eisenversorgung von Vegetariern nicht mehr zeitgemäss. Zahlreiche Verzehrsstudien machen deutlich, dass Vegetarier genau soviel Eisen über die Nahrung aufnehmen, wie Nicht-Vegetarier. Dennoch konnte nachgewiesen werden, dass die Eisenwerte von Vegetariern meist in der unteren Hälfte des Normalbereichs befinden. Eine pflanzlich orientierte Kost ermöglicht dem Körper die exakte Aufnahme an Eisen, während das Häm-Eisen aus tierischen Lebensmittel fast ungehindert die Darmwand passieren kann.

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Zum Einen lässt es sich leider nicht pauschal sagen, ob jemand Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen sollte oder nicht. Dies steht jedoch nicht in Abhängigkeit mit einer vegetarischen Ernährung. Ein latenter Eisenmangel findet man nicht zwangsläufig bei Vegetariern oder Veganern, sondern vermehrt auch bei Fleischessern. Der Grund hierfür ist somit nicht in der Ernährung zu suchen.
Zum Anderen ist die vegetarische Ernährung die gesündeste Ernährung von allen. Soll heißen, dass man sich bei einer ausgewogenen vegetarischen Kost keinerlei Sorgen machen braucht und auch keine Ergänzungen benötigt. Reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind die wichtigsten Grundlagen einer gesunden Ernährung. Bei einer Umstellung vergisst man oft, dass Fleisch und Fisch nur nebenbei gegessen werden. Eine einseitige Mischkost, d.h. viel Fleisch, Fast Food, kaum Gemüse und Obst sollte viel eher hinterfragt werden, aber dies ist selten der Fall.

Mit der vegetarischen Ernährung hat man sich für die gesündeste Kost entschieden, die American Dietetic Association (ADA) hat dies bereits im Jahre 2002 bestätigt.


Also,bisher verspüre ich auch noch keine Mängel *zwinker* Man sollte halt immer auf eine ausgewogene Ernährung achten,ob vegetarisch/vegan oder nicht.Klar kann es auch bei einer rein pflanzlichen Ernährung zu Mangelerscheinungen kommen.Aber das muss nicht zwangsläufig zusammen hängen.
Du siehst,es geht ohne Fleisch ;)
Ich hoffe,diese Infos helfen weiter.

Und wie sieht das in deinem 'neuen Weltbild' aus, wenn wir alle Vegetarier oder Veganer wären? Dann kämpfen wir für Pflanzenschutz? Klasse...
Äh,nein,sieht es eigentlich nicht.Das ist ein Argument,das sehr oft kommt,wenn es um solche Diskussionen geht,und ich frage mich immer wieder,was das soll.Ein Versuch,zu erklären,warum es Unsinn ist,aufzuhören,die Tiere auszuessen?
In meinem idealistischen Weltbild,falls du das meinst,sieht es so aus,dass Tieren das Recht auf ihr gesamtes Leben zugesprochen wird.Was die Pflanzen angeht,nimmt da auch der Umweltschutz,vor allem,was das Abholzen des Regenwaldes angeht oder die Verschmutzung,eine Rolle ein.
Aber ich sehe mich da nicht mit einem Demo-Schild stehen,auf dem "Wir haben die Tier gerettet,jetzt sind die Pflanzen dran!" zu lesen ist.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #111
@ Nima
Ich hae jetzt nicht alles gelesen, aber nochmal: Sich ne Spinne zu halten ist auch kein soo großer Aufwand. Die brauchen nicht arg so viel Platz. Für Spinnen hat wirklich jeder Platz im Haus. Aber es hat nicht jeder ein riiieeesen Grundstück wo man Kühe oder Schweine halten kann! Nicht mal für Hühner reicht es bei den meistens! Darum geht es doch auch.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #112
@Nima
@anca:Ich meinte mit den Nutztieren auch lediglich Schweine, Rinder, Enten und Hühner.
Wer hält sich sowas als Haustier?
Es gibt auch Leute,die sich Spinnen halten,das sind für mich jetzt auch keine "typischen" Haustiere.Und man "hat" ja auch nichts von denen,in dem Sinne,dass sie nichts für den Menschen leisten,wenn er sie als Haustier hält.Die Leute machen das eben,weil sie Spinnen mögen und sie gerne um sich haben.

Ich glaub du verstehst mich immernoch nicht ganz?!?! Diese Tiere würden in einer so geringen Zahl leben dass man sie als 'vom Aussterben bedroht' bezeichnen würde. Weil eben nicht Jeder sich so ein Tier als 'Haustier' hält.
Überleg doch mal wie viele Bauern etc es gibt - wenn diese dann keinen Profit mehr von den Tieren haben - was dann? Hohe Arbeitslosigkeit und aussterbende Tiere...gaaanz toll

Du musst bedenken,dass manche sich diese Tiere auch einfach halten,weil sie Milch geben und Eier legen,die Tiere werden dann aber nicht geschlachtet oder ausgebeutet,sondern dürfen an Altersschwäche sterben(es sei denn natürlich,sie werden krank).

Ich hatte meine letzte Aussage darauf bezogen - was wäre wenn keiner tierisches Fleisch, sowie tierische Produkte wie Eier, etc isst?


Auch auf einem Bauernhof könnte man sie halten,artgerecht und ohne Schlachtung(solche Höfe,wo Kinder Ferien machen können z.B.).
Und wer bezahlt das???


Aber warum ist es für dich so wichtig,wie viele es gibt?

Weil ich dir und allen Anderen die so denken klar machen wollte was passiert wenn man die 'Tierliebe' übertreibt...


ich will gar nicht so leben und die Welt auf vegetarisch bzw vegan umstellen!
Darf ich fragen,warum,abgesehen von den Bedenken,dass diese Tiere dann aussterben?
Ich finde nicht,dass es ein schönes Dasein ist,zu existieren,um gegessen zu werden.Sie sollten auch einen Platz auf der Erde haben,die wir schließlich mit ihnen teilen,der nicht im Schlachthaus endet.

hatte ich doch schon geschrieben...
- ich finde zu einer gesunden Ernährung gehören Fleisch, Eier, Milch, etc einfach dazu (Beispiele hierzu kann ich auf Wunsch liefern)
- ich will den Geschmack der verschiedensten Gerichte nicht missen
- Nutztiere sterben nicht aus

Weißt du,wieviel Geld jährlich für die Massentierhaltung draufgeht,wieviel es kostet,all diese Tiere zu ernähren?Viel,viel mehr,als wenn sich ihre Anzahl reduzieren würde.

Nein, genau weiß ich das nicht, aber bedenk mal bitte wie viele Einnahmen wir aus Tierfleisch und anderen tierischen Produkten haben!
Das nennt man dann Wirtschaft ;)


Ich finde ihr denkt alle viel zu unrealistisch...Tierschutz gut, aber generelle Veränderung und Umstellung? Neeee ;)
Wenn die Leute das immer gedacht hätten...ich glaube,dann hätte es nie und nirgendwo mal ein Umdenken gegeben,das manchmal so wichtig sein kann.
Aber ihr solltet auch mal weiterdenken!
Das Umdenken muss auch einen Sinn machen - und das macht Vegetarismus und Veganismus (heißt das so? :) ) für mich bei Weitem nicht!!


Bei gesunden Menschen ist davon abzuraten. Zum Einen sind diese nicht natürlich, also bei einer gesunden Ernährung überflüssig. [...]

Man sollte immer auf eine gesunde Ernährung setzen, schließlich hat jeder nur den einen Körper und die eine Gesundheit.

Findest du deine Ernährung wirklich gesund? Und die Antwort hierauf bitte ehrlich und ohne an die Tierhaltung zu denken!!

Zuviel überschüssiges Eisen [...]

Ja, is klar, aber ich glaube nicht dass das heißen soll, dass man diese wichtigen Dinge überhauptnicht zu sich nehmen soll! ;)


Und wie sieht das in deinem 'neuen Weltbild' aus, wenn wir alle Vegetarier oder Veganer wären? Dann kämpfen wir für Pflanzenschutz? Klasse...
Äh,nein,sieht es eigentlich nicht.Das ist ein Argument,das sehr oft kommt,wenn es um solche Diskussionen geht,und ich frage mich immer wieder,was das soll.Ein Versuch,zu erklären,warum es Unsinn ist,aufzuhören,die Tiere auszuessen?
In meinem idealistischen Weltbild,falls du das meinst,sieht es so aus,dass Tieren das Recht auf ihr gesamtes Leben zugesprochen wird.Was die Pflanzen angeht,nimmt da auch der Umweltschutz,vor allem,was das Abholzen des Regenwaldes angeht oder die Verschmutzung,eine Rolle ein.
Aber ich sehe mich da nicht mit einem Demo-Schild stehen,auf dem "Wir haben die Tier gerettet,jetzt sind die Pflanzen dran!" zu lesen ist.

Naja gut, dass versteh ich jetzt nicht wirklich...
Mal angenommen von der gesamten Weltbevölkerung essen alle Menschen nur Pflanzen...- woher sollen die kommen? Wenn man sich daran wirklich sattessen will braucht man für alle Menschen unmengen davon und so schnell kann das alles gar nicht nachwachsen...
Und genau das meinte ich mit meiner Aussage
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #113
Da muss ich anca0903 aber mal wirklich Recht geben.


Also die ganze Welt verändern kann man nicht. Ich weiß hat hier keiner gesagt, aber allein daran zu denken, finde ich, ist schon Schwachsinn.

"Wenn niemand mehr Fleisch isst, müssten keine Tiere mehr leiden"
Ja aber bitte denkt doch mal weiter. Gründe, wieso das nicht funktioniert, haben anca0903 und ich euch doch genannt!
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #114
Hallo,
ich lese hier mit Spannung eure Diskusion seit Tagen und will da jetzt garnicht groß einsteigen, denn beide Seiten haben schon viele gute Argumente gebracht und ich denke, dieses Thema könnte man unendlich weiterdiskutieren.
Denn letztendlich gibt es ja keine einzige "richtige" Lösung für dieses Problem, wie das mit sämtlichen Moralfragen halt so ist.
Das das Essen von Fleisch grundsätzlich moralisch bedenklich ist, darüber sind sich ja alle einig (sonst gäbe es ja keine seitenlangen Diskusionen ;-) )

Allerdings, fand ich den Einwand mit den Würmern und Maden garnicht mal so verkehrt, denn da zeichnet sich ab, wie inkonsequent und letztendlich gezwungenermaßen halbherzig man sich diesem Thema nur nähern kann.

Denn, wer ganz konsequent sein wollte, der dürfte eigentlich auch nicht mehr atmen um keine Bakterien zu töten.

Genauso wie Nima, die ihr Kaninchen von Maden befreien lasst.
Auch das ist ,objektiv betrachtet, letztendlich inkonsequent und doppelmoralisch.
Denn sie stellt den Wert eines Kaninchens über den von vielen Maden und zwar aus sentimentalen, egoitsischen Gründen (weil für sie da "die Tierliebe aufhört").
Ich kann den moralischen Unterschied zwischen "Ich will mein Kaninchen behalten" und "Ich will ein Kotelett zum Mittag" aber nicht so richtig sehen. Beides ist egostisch und letztendlich spezizistisch, weil der Mensch hier über das Leben von Tieren entschieden hat. Weil der Mensch entschieden hat was (für ihn) WICHTIG ist......oder wer sagt, das Maden weniger "wert" sind als Kaninchen?

Diese Inkonsequenz und Dünnhäutigkeit der Argumente ist eine Zwickmühle, wie es sie bei Moralfragen immer gibt, wie die Lösung lautet muss (leider, oder zum Glück, je nach Standpunkt und Thema) jeder für sich entscheiden.

Der Vorsatz die Ausbeutung von Tieren in unserer Gesellschaft zu reduzieren (oder am besten zu verhindern) ist in meinen Augen ein vernünftiges Ziel alles andere ist sentimentaler Unsinn und lässt sich letzendlich doch nicht realisieren (siehe das Beispiel mit den Maden).

Also, ich denke, man sollte wenn dann wenig Fleisch essen, es aus kontrollierter, tiergerechter Herkunft kaufen und sich beim Verzehr auch bewusst machen, das Fleisch etwas besonderes ist.


...übrigens, das die Leute weniger Fleisch essen würden, wenn sie es selbst schlachten müssten glaub ich nicht. Noch vor 100 Jahren hat fast jeder sein Fleisch für den Eigenbedarf selbst geschlachtet....und wer damals wenig Fleisch as, tat das nur, weil er sich nicht so viele Kühe/Schweine/Hühner leisten konnte.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #115
Ich akzeptiere und verstehe jeden hier, aber warum soll man zusammen die Welt nicht ändern können!? Jeder kann mit positivem Handeln und Denken seinen Teil beitragen - natürlich nicht von gleich auf sofort, aber über Generationen. :) Wäre das nicht ein wundervolles Geschenk!?

Es ist einfach so, dass wir uns Menschen unglaublich in die Natur eingemischt haben und nun sehen wir, wie sie "Es reicht mir, behandelt mich gut, ich die einzige Erde die ihr hab!!!!" Viele Nutztiere müssen wegen "Seuchen" an denen wir durch die schlechte Haltung schuld sind qualvoll und sinnlos sterben, das wird so lange weitergehen auf diesem Planeten, bis sich unsere Einstellung und Wahrnehmung ändert!! :)

Es gibt so viele Völker (die auch Fleisch verzehren), welche noch immer mit einem hohen Respekt mit - nicht in - der Natur leben. :)

Für eine allgemeine Veränderung auf der Welt, sind wir alle aufgefordert - vor allem UNS SELBST zu verändern!!!! UNSERE Einstellungen und Sichtweisen zu überdenken!!!! Es ist möglich, wir haben noch die Chance, etwas zu verbessern.

Wir haben als Kunde - jeder einzelne ist einer - die wundervolle Möglichkeit zu wählen, was und wo wir etwas an Lebensmitteln kaufen. Für mein Empfinden sollten es noch viel, viel mehr Menschen sein, die diese Möglichkeiten nutzen, dann würde es schon eine grosse Veränderung geben. :)
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #116
@SUNNY
Ich akzeptiere und verstehe jeden hier, aber warum soll man zusammen die Welt nicht ändern können!? Jeder kann mit positivem Handeln und Denken seinen Teil beitragen - natürlich nicht von gleich auf sofort, aber über Generationen. :) Wäre das nicht ein wundervolles Geschenk!?

Hast du meine letzten Beiträge mal gelesen? Also ich finde dass Vieles gegen euer 'positives' Handeln spricht...Für die artgerechte Haltung vor dem tod bin ich auch, aber irgendwo muss es auch Grenzen geben...
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #117
Nein, habe ich nicht. Habe auch an alle und nicht nur an dich geschrieben. :) Wenn du das möchtest, lese ich mir deine Beiträge gerne durch. :) Ansonsten kann ich nicht nachvollziehen, wo der Zusammenhang von dem Zitat, zu deiner Mitteilung ist. :)

Wenn du das Gefühl hast, es hat Grenzen - worauf du es auch beziehen magst - ist das okay, da spriche ich ja nicht dagegen. Jeder hat seine Meinung und jeder andere Ansichten und Erfahrungen, das sollte spannend sein und nicht in - beispielsweise Vegi gegen Fleischesser - ausarten. :) Das ist denke ich nicht der Sinnes dieses Themenbereiches gewesen und sollte es auch nicht sein. :)
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #118
@SUNNY

Das war mir auch klar, dass es nicht direkt an mich geschrieben war ;)
Ja, bitte mach das mal...die letzten Beiträge von mir dürften ausreichen ;)


Klar hat Jeder hier seine Meinung - und das ist auch gut so, aber ich finde die Leute, die hier so auf 'Tierschutz' bedacht sind und deshalb Vegetarier oder Veganer sind sollten auch mal weiter denken.

Wenn sich die Bevölkerung nach diesen 'gesunden' Vorstellungen einrichten würde:
- Was passiert mit den Tieren die dann nicht mehr gegessen werden? (wie Kühe und Schweine)
- Was wird aus der Weltwirtschaft?
- Was wird aus Berufstätigen, wie z.B Bauern, Schlächter, Fleischer, Köche?

und so weiter...
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #119
Hatte leider in den letzten Tagen keine Zeit,hier reinzuschauen.Aber jetzt "arbeite" ich mal alles ab,was sich so angesammelt hat ;)
@nessa: Für Spinnen hat wirklich jeder Platz im Haus. Aber es hat nicht jeder ein riiieeesen Grundstück wo man Kühe oder Schweine halten kann! Nicht mal für Hühner reicht es bei den meistens! Darum geht es doch auch.
Wie viele Leute kennst du,die sich ne Spinne halten?Das dürfte auch eher eine geringe Zahl sein.
Viele Tiere sind vom Aussterben bedroht,z.B.auch die Wale.Und für die setzt man sich ja auch ein,ohne sie gleich massenweise privat zu halten(okay,wie will man auch einen Wal im Haus halten?Wäre Tierquälerei).Wie gesagt,für mich ist das kein riesiges,nicht zu lösendes Problem.Da ließe sich sicher schon eine Lösung finden.
Für mich ist eine solche Argumentation eher makaber.Ich esse Schweine auf,damit sie nicht aussterben.Weißt du,ich denke,selbst,wenn das passieren würde,wäre das immer noch besser,als sie auszubeuten und zu töten.Aber ich denke nicht,dass es so weit kommen würde.Das ist meine Ansicht.
@anca: Überleg doch mal wie viele Bauern etc es gibt - wenn diese dann keinen Profit mehr von den Tieren haben - was dann? Hohe Arbeitslosigkeit und aussterbende Tiere...gaaanz toll
Hast du noch nie erlebt,dass ein Industriezweig abgebaut wurde?Das passiert häufig.Wenn alte Arbeitsplätze verschwinden,dann gibt es anderswo neue.Da sehe ich kein Problem.
Was das Aussterben anbelangt,da bin ich schlicht nicht deiner Meinung.Ich denke schon,dass es noch genug geben würde,die sie halten.Und selbst,wenn sich ihre Anzahl stark reduziert-sorry,da sehe ich kein Problem drin.Immer noch besser,als sie zu einem Dasein als Fleischlieferanten zu zwingen.In meinen Augen existieren sie nicht,um gegessen zu werden.
Und wer bezahlt das???
Es ist genug Geld da,wenn es nur sinnvoll eingesetzt wird.Es werden Milliarden verschwendet für die Massentierhaltung,die man anderswo viel besser gebrauchen könnte.
Weil ich dir und allen Anderen die so denken klar machen wollte was passiert wenn man die 'Tierliebe' übertreibt...
Ich finde es nicht übertrieben,Tieren das gleich Recht auf Leben zuzugestehen wie Menschen.
- ich finde zu einer gesunden Ernährung gehören Fleisch, Eier, Milch, etc einfach dazu (Beispiele hierzu kann ich auf Wunsch liefern)
- ich will den Geschmack der verschiedensten Gerichte nicht missen
- Nutztiere sterben nicht aus

Das ist deine Ansicht.Ich erlebe täglich,dass ich ohne Fleisch glücklich und gesund sein kann.Da brauche ich keinerlei Gegenbeispiele,ich muss nur in den Spiegel sehen.
Na,wenn du es nicht der Tiere wegen tun möchtest und sagst,du willst es essen,dann ist das so.
Also,sorry,aber wenn ich mir all die Tiere ansehe,die ihr ganzes kurzes Leben in Gefangenschaft verbringen und deren einzige Existenzberechtigung es sein soll,gegessen zu werden,dann frage ich mich,was das für eine Art von Tierschutz sein soll.
Nein, genau weiß ich das nicht, aber bedenk mal bitte wie viele Einnahmen wir aus Tierfleisch und anderen tierischen Produkten haben!
Das nennt man dann Wirtschaft ;)

Und ausgetragen wird es auf dem Rücken hilfloser Tiere.Merkwürdige Welt.Und verschwendete Ressourcen.
Das Umdenken muss auch einen Sinn machen - und das macht Vegetarismus und Veganismus (heißt das so? :) ) für mich bei Weitem nicht!!
Jep,Veganismus ist glaube ich richtig *zwinker* Also,in meinen Augen macht es jede Menge Sinn.Für mich ist das gelebte Tierliebe,Gerechtigkeit,nicht Erbarmen oder Mitleid anderen Geschöpfen gegenüber.
Findest du deine Ernährung wirklich gesund? Und die Antwort hierauf bitte ehrlich und ohne an die Tierhaltung zu denken!!
Ich kann alle Ethik beiseite schieben,und finde es trotzdem noch richtig und gesund.Ich mache es zwar in erster Linie aus ethischen Gründen,aber mittlerweile ist der Gedanke,Leichen zu essen,die irgendwo gelagert wurden,für mich ekelhaft geworden.Wenn ich rohes Fleisch sehe,könnte ich mich übergeben.Das lockt mich gar nicht mehr.
Und wenn es mir schlecht gehen würde,dann müsste ich das doch merken,oder?Aber das tut es nicht.Es geht mir körperlich wie seelisch hervorragend.
Ja, is klar, aber ich glaube nicht dass das heißen soll, dass man diese wichtigen Dinge überhauptnicht zu sich nehmen soll! ;)
Wenn du die Infos liest,die in meinem letzten Posting standen,dann wirst du feststellen,dass Fleisch nicht die einzige Eisenquelle weltweit ist.Steckt auch in Obst und Gemüse und anderen Lebensmitteln.Teilweise ist es da sogar mehr vorhanden.Wenn ich gar kein Eisen zu mir nehmen würde,seit über einem Jahr,dann hätte ich das gemerkt,meinst du nicht?
ein Mal angenommen von der gesamten Weltbevölkerung essen alle Menschen nur Pflanzen...- woher sollen die kommen? Wenn man sich daran wirklich sattessen will braucht man für alle Menschen unmengen davon und so schnell kann das alles gar nicht nachwachsen...
Hast du die Tabelle gelesen,die ich hier mal reingestellt habe?Da steht,wie viel ertragreicher Felder sind,wenn darauf Obst und Gemüse für den Verzehr wachsen,als Getreide zum Tiere mästen.Und wie viel mehr davon satt werden können.Da es noch nicht umgesetzt wurde,kannst weder du,noch kann ich sagen,dass es nicht oder doch funktioniert.Ich probiere lieber erst mal aus,bevor ich sage: Nein,geht nicht,weiß ich von vorneherein schon!
@nessa: Also die ganze Welt verändern kann man nicht. Ich weiß hat hier keiner gesagt, aber allein daran zu denken, finde ich, ist schon Schwachsinn.
Wer bitte sagt dir,dass wir daran denken?Aber lieber versuche ich,etwas zu ändern,als gar nichts zu tun und alle Ideen abzulehnen.Das ist jetzt nicht auf dich gemünzt,ich kenne dich ja nicht persönlich,aber einige Leute,die genau so leben.
"Wenn niemand mehr Fleisch isst, müssten keine Tiere mehr leiden"
Ja aber bitte denkt doch mal weiter. Gründe, wieso das nicht funktioniert, haben anca0903 und ich euch doch genannt!

Also,jetzt interessiert mich aber mal,woher du die Erfahrung nimmst,dass es nicht funktioniert,ohne es versucht zu haben.
Woher kommt dieser Satz oben?Hat den einer von uns gesagt,oder ist das dein eigener Satz?Ich glaube kaum,dass hier irgendjemand der Ansicht ist,dass mit einem Schlag alles Tierelend beendet ist,wenn das Fleischessen aufhört.Es wäre einfach ein Schritt.Einer von vielen.
Nur,weil anca oder nessa das sagen,heißt das nicht,dass es so ist,oder?Ihr seid ja auch nicht Vegetarier geworden,weil ich euch Gründe genannt habe.Ich kämpfe für die Tierrechte.Wie ihr das haltet,ist eure Sache.
@Kompassqualle(das ist aber mal ein süßer Name ;) ): Das freut mich,dass du die Diskussion verfolgst,und natürlich auch,dass du deine Meinung mitteilst.
Allerdings, fand ich den Einwand mit den Würmern und Maden garnicht mal so verkehrt, denn da zeichnet sich ab, wie inkonsequent und letztendlich gezwungenermaßen halbherzig man sich diesem Thema nur nähern kann.
So,ich schreibe es nochmal: Ich habe nie behauptet,100% Tierleid vermeiden zu können.Das kann wohl niemand,auch nicht als Veganer.Aber nur,weil ich nicht in allen Lebenslagen 100% konsequent sein kann,setze ich mich nicht hin und mache gar nichts.Was ich versuche,ist,es so viel und so häufig wie möglich zu vermeiden.Wenn das für dich doppelmoralisch ist,dann ist es das.
Wenn mein Kaninchen Maden hat,dann habe ich nicht viele Möglichkeiten.Entweder lasse ich es sterben,was wohl kaum jemand tun würde,oder ich entferne die Maden.Das man manchmal abwägen muss,ist mir klar.Deshalb gehe ich aber noch lange nicht hin und mache gar nichts für die Tiere.
Wenn du mir sagst,wie man Kaninchen und Maden rettet,dann ist das eine neue Alternative.
Ich tue,was ich kann und zu tun bereit bin.So wie jeder.
Ich denke schon,dass viele eher nachdenken würden,wenn sie selber schlachten müssen.Wenn es in der Vergangenheit anders war,okay,aber die Welt ändert sich.Damals waren Tiere noch weniger wert als heute.Wenn man es selbst töten muss,ist das schon was anderes.Wenn man das Tier sieht,und nicht einfach in den Supermarkt gehen und ein Stück Fleisch kaufen kann.
Sunny kann ich eigentlich in allen Punkten zustimmen.
@anca: Wenn sich die Bevölkerung nach diesen 'gesunden' Vorstellungen einrichten würde:
- Was passiert mit den Tieren die dann nicht mehr gegessen werden? (wie Kühe und Schweine)
- Was wird aus der Weltwirtschaft?
- Was wird aus Berufstätigen, wie z.B Bauern, Schlächter, Fleischer, Köche?

und so weiter...

Ein neuer Anfang ist immer schwer und bedarf genauer Planung.Das macht ihn für mich nicht gleich unmöglich.
Wenn du sie vorm Aussterben bewahren willst,indem du sie isst-okay,finde ich merkwürdig,aber gut.
Bricht gleich die Weltwirtschaft zusammen,wenn kein Fleisch mehr konsumiert wird?Dann werden andere Güter importiert und expotiert.Und es gibt neue Arbeitsplätze.
Und auch für die Tiere lässt sich sicher eine Lösung finden.Es werden weniger,okay.Aber für mich ist das kein Drama.
Ach ja: Es sind für mich keine gesunden Vorstellungen,sondern ethische.Wenn du meinst,du kannst ohne Fleisch nicht gesund leben,dann ist das deine Meinung.Ich bin mir selbst Beweis genug,dass es geht.Und zwar ohne Leid für mich.
 
  • Diskussion Schlachttier Beitrag #120
Hast du noch nie erlebt,dass ein Industriezweig abgebaut wurde?Das passiert häufig.Wenn alte Arbeitsplätze verschwinden,dann gibt es anderswo neue.Da sehe ich kein Problem.

Dazu hatte ich oben schon was geschrieben, guck:
Und jetzt kommt mir nicht wieder mit den Arbeitsplätzen wie z.B. Tofu-Herstellung und Ackerbau...Ich arbeite in einer Behörde die sich hauptsächlich mit Pflanzenzucht, Ackerbau, etc. beschäftigt und wir könnten schon jetzt viel mehr Arbeitskräfte gebrauchen, aber der Bund kann es sich einfach nicht leisten! Und wie viel Geld von dem Bisschen was jetzt zur Verfügung steht würde uns bleiben wenn wir Kühe, Schweine, etc durchfüttern und versorgen würden und nicht mal Profit an ihnen hätten? Wer soll das bezahlen?
Ich finde ihr denkt alle viel zu unrealistisch...Tierschutz gut, aber generelle Veränderung und Umstellung? Neeee ;)
Ich weiß also wovon ich rede ;)


Es ist genug Geld da,wenn es nur sinnvoll eingesetzt wird.Es werden Milliarden verschwendet für die Massentierhaltung,die man anderswo viel besser gebrauchen könnte.
Janee, is klar...Wie gesagt, ich seh ja wie viele Stellen in der Landwirtschaft zur Verfügung stehen...der Bund hat einfach kein Geld das auszuweiten!


Das ist deine Ansicht.Ich erlebe täglich,dass ich ohne Fleisch glücklich und gesund sein kann.Da brauche ich keinerlei Gegenbeispiele,ich muss nur in den Spiegel sehen.
Ich kenn genug Leute, die dank solcher Lebensweise körperlich sicher NICHT GESUND sind...und alle meinen sie sehen gesund aus und fühlen sich wohl...is klar...

Na,wenn du es nicht der Tiere wegen tun möchtest und sagst,du willst es essen,dann ist das so.
Also,sorry,aber wenn ich mir all die Tiere ansehe,die ihr ganzes kurzes Leben in Gefangenschaft verbringen und deren einzige Existenzberechtigung es sein soll,gegessen zu werden,dann frage ich mich,was das für eine Art von Tierschutz sein soll.
Hatte ich nicht schon geschrieben, dass ich auch gegen diese Tierhaltung bin? :eusa_think:
Ich finde auch, dass Tiere ein artgerechtes Leben verdient haben, jedoch ist für Jeden mal die gewisse Zeit gekommen - und warum sollten wir das nicht zu unseren Vorteilen nutzen?

Hast du die Tabelle gelesen,die ich hier mal reingestellt habe?Da steht,wie viel ertragreicher Felder sind,wenn darauf Obst und Gemüse für den Verzehr wachsen,als Getreide zum Tiere mästen.Und wie viel mehr davon satt werden können.Da es noch nicht umgesetzt wurde,kannst weder du,noch kann ich sagen,dass es nicht oder doch funktioniert.Ich probiere lieber erst mal aus,bevor ich sage: Nein,geht nicht,weiß ich von vorneherein schon!
Du musst bei dieser Aussage bedenken dass ich gemeint habe, dass es so währe wenn die gesamte Weltbevölkerung nur Pflanzen isst.

Bricht gleich die Weltwirtschaft zusammen,wenn kein Fleisch mehr konsumiert wird?Dann werden andere Güter importiert und expotiert.Und es gibt neue Arbeitsplätze.
Und wie genau stellst du dir das vor?? Überleg doch mal wie viel Geld mit Fleischproduktion und -Handel erbracht wird. Denk mal an Bauern, Fleischer, Köche, Mitarbeiter in Schlachtereien und Fleischproduktionen. Wo willst du all diese (dann arbeitslosen) Menschen unterbringen?


Ach ja: Es sind für mich keine gesunden Vorstellungen,sondern ethische.Wenn du meinst,du kannst ohne Fleisch nicht gesund leben,dann ist das deine Meinung.Ich bin mir selbst Beweis genug,dass es geht.Und zwar ohne Leid für mich.
Naja, entweder machst du dir selbst was vor oder du bist einer von wenigen Einzelfällen, denn ich kenne genug Leute die mir das ganze Gegenteil beweisen... :roll:
 
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