Huhu,
wenn ich bei meinem Freund bin, lebe ich direkt in der Innenstadt. Ich muss entweder einen langen Fußweg an der Leine gehen, bis ich im Park bin (etwa 15 Minuten pro Strecke) oder ein paar Minuten mit dem Bus. Das geht im Prinzip, ist aber etwas umständlich. Das habe ich aber in meiner zweiten Wohngegend auch, obwohl ich eher im Vorort wohne, von daher kennen meine Hunde das. Da ich meistens von der Wohnung meines Freundes nie in die Uni fahre (bin in den Semesterferien dort oder an studienfreien Tagen, die ich aber erst zum Ende des Studiums hatte. Die ersten 2 Jahre hatte ich 4 Tage teilweise 10-12 Stunden Tage und habe für mein Verständnis noch ein relativ "lockeres Studium"), ist meine Hündin so nur selten allein und wir können uns auch mal einen Abend nehmen, an dem wir 2-3 Stunden in der Kneipe sind oder im Kino. Geht aber, wie gesagt, nur an Tagen, an denen ich keine Uni habe, da mein Freund tagsüber mindestens bis 4 weg ist (ebenfalls Student). An solchen Tage hatte ich dann aber ausreichend Zeit zum Auslasten.
Wenn man jetzt noch die Uni dranhängt, würde ich auch sagen, das könnte eng werden, wenn man auch niemanden hat, der den Hund mal eben kostengünstig nehmen kann. Dass man nicht auf das Sozialleben verzichten möchte, kann ich verstehen. Kann es allerdings nicht verstehen, wenn es auf Kosten des Hundes bzw. Tieres geht. Meist hab ich das Glück, das meine Eltern da sind, wenn ich abends weg möchte. Wenn das aber nicht der Fall ist, gucke ich eben in die Röhre. Hü oder Hott, wenn man den Hund mitnehmen UND studieren möchte, ist das Sozialleben eingeschränkt. Da kann man sich auf den Kopf stellen. Ich bin damals nicht in meine Studienstadt gezogen, weil ich Hunde und Studium nicht unter einen Hut bekommen hätte (auch finanziell). Die Konsequenz war, dass ich mit meinen Studienfreunden nicht einmal zu 30% so häufig weggegangen bin, wie sie es gemacht haben. Klar führt das dazu, dass man weniger Freundschaften schließt, trotzdem habe ich ein paar feste gefunden, die damit klarkommen und sich dann auch mal erbarmen, hier hin zu kommen oder vielleicht sogar selbst Hunde hatten und wir dann lieber zusammen spazieren oder Zuhause versackt sind. Dass ich dann dort wenig weggegangen bin lag auch nicht zuletzt am langen Fahrtweg, den ich jeweils hatte. Wenn wir gerade aus einer Vorlesung kamen, ging das. Aber ich bin immer ungern aus der Heimatstadt in die Studienstadt gefahren, um zu versacken. Bin dann abends lieber in meiner Heimatstadt weg, ist einfach wesentlich weniger umständlich und kann ich auch häufiger nutzen, da ich auch schnell wieder daheim bin, sollte mal etwas sein. Für manche mag das blöd sein und ich musste mir auch Sprüche anhören, ABER ich würde es immer wieder so machen und wenn du Glück hast, findest du Leute, die das ebenso sehen. Zumindest ich habe da einige gefunden und mit denen hält der Kontakt auch.
In Unis kann es häufig auch der Fall sein, dass Hunde nicht erlaubt sind. Bei uns sind sie verboten, manche Dozenten erbarmen sich aber, dass man sie mitbringen darf, sofern sich kein Kommilitone sträubt. Verlassen sollte man sich darauf nicht. Es kann immer ein Allergiker oder Phobiker dabei sein.
Ein "kleiner" Auszug, wie mein Studium bisher mit Hunden verlief
Ich hoffe, du findest einen guten Lösungsweg für euch beide und drücke die Daumen.