@ Phil:
Wenn die Kleinen unruhig sind, dann suchen sie ihre Mutter und wollen Milch.
Das ist in diesem Alter noch gleichzusetzen mit Säuglingsgeschrei.
Wenn du heute die Milch besorgst, dann lass dir auch gleich beim TA 1ml-Spritzen, besser noch 'ne Pipette mitgeben.
Für so kleine Kollegen wie Mäuse und z.B. auch Fledermäuse sind 1ml-Spritzen eigentlich sogar ein wenig zu groß.
Und ansonsten benötigst du Geduld, lieber zu wenig als zu viel geben, aber dafür öfter.
Sonst könnten sie die Flüssigkeit einatmen und sterben letztlich an 'ner Lungenentzündung-und dafür macht man's ja nicht.
Futter kannst du in 'ner Schale anbieten, vielleicht gehen sie ja dran, halte ich aber noch für eher unwahrscheinlich.
@ HeLou:
Großschreibung wird im Internet als "anschreien" empfunden.Wenn du etwas in deinem Text hervorheben möchtest,
dann markiere es doch einfach fett.
Zur Kondensmilch: Ich werfe dir hier nichts Böses vor und will dir die Erfahrung mit deinen 8 Tieren auch nicht absprechen.
Allerdings gibt es gewisse Standards bei der Aufzucht...Grundregeln, wenn man so möchte.
Und genau so wenig wie ich dem Finder eines Mauerseglers vorübergehend zu Hackfleisch und dem eines Falken zu Katzenfutter als Nahrungsüberbrückung raten würde, rate ich Findern junger Säuger auch nicht zu Kondensmilch.
A) steht ein gefundener Säuger unter Stress-er hat die Mutter verloren und alles ist fremd.
Jetzt kommt da ein Mensch und haut dem Tier 'ne komische Milchmischung mit knappem 10%-Fettgehalt und noch weniger Protein da rein- der junge Säugermagen ist auf Muttermilch ausgelegt-diese Umstellung kann einem auf der Kippe stehenden Tier den Rest geben.
B) dann wird bald ein Milchersatz besorgt- Katzenaufzuchtsmilch mit durchschnittlichen 25% Fett.
Die Zusammensetzung ist wieder anders, der kleine Körper muss sich da wieder drauf einstellen.
Anschließend fällt dem Finder plötzlich auf, dass das Jungtier unterwentwickelt ist und nicht richtig zunimmt.
Also wird wieder Kondensmilch mit da reingegeben- wenn das dem Jungtier dann nicht endgültig den Rest gibt, dann ist es wirklich für den Rest seines Lebens gegen sämtliche Fehlernährung gewappnet.
Du schreibst, du gibst Kondensmilch in die Aufzuchtsmilch, da sie sonst nicht genügend Fett hat. Wozu experimentieren, wenn man doch gleich eine Milch mit den richtigen Inhaltsstoffen nehmen kann?
Ob da nun "Aufzuchtsmilch für Hunde, Katzen oder Walrösser" draufsteht ist völlig egal-man schaut hinten auf die Packung und vergleicht die Inhaltsstoffe mit der natürlichen Muttermilch und danach sucht man ein Produkt aus- nicht danach, was irgendein TA einem sagt.
Zusammensetzung der Trockensubstanz von Hausmaus-Muttermilch :
45% Fett
31% Eiweiß
10% Kohlenhydrate.
Nach diesen Angaben richte ich mich- sagt doch die Logik schon.
Jetzt schau mal nach deiner Aufzuchtsmilch, ob da die Angaben hinkommen.
Zum Zucker:
Zucker ist- wie Nienor schon schrieb- Energie in Reinform.
Elementare Kohlenhydrate, die der Körper braucht um seine Funktionen aufrecht zu erhalten.
Und was ist da am einfachsten für ein Tier zu spalten?
Richtig, ein Monosaccharid, wie z.B. Traubenzucker.."normaler Zucker" ist ein Disaccharid, nicht ganz so gut, wie Ersterer, aber erfüllt seinen Zweck auch noch weitesgehend- zumindest über einen kurzen Zeitraum.
Glucose wäre auch noch 'ne Möglichkeit der Energiezufuhr, wenn nix anderes da ist.
Deshalb also der Zucker.
Wenn das mit der Kondensmilch und der Katzenaufzuchtsmilch (Pulverform muss es sein !!) ja ach so schlecht ist, weiß ich nicht was für komische Mäuse ich hatte, die sich damit sehr gut entwickelt haben
..und ich habe aufgehört zu zählen, wie viele mir dadurch gestorben sind, dass Finder solche Experimente veranstaltet haben, bevor sie völlig überfordert die Tiere aufgebläht, im Gesicht verschmiert und unter Durchfall leidend abgegeben haben.