Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen

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  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #1
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Litonya

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Hallo zusammen,
Ich hätte wirklich sehr gerne einen Hund und habe schon unzählige Hundebücher gelesen, gehe manchmal mit den Hunden im Tierheim oder von den Nachbarn spazieren. Doch die Tierarztkosten können wirklich teuer sein, ausserdem wollen meine Eltern es nicht... Jetzt habe ich von den Blindenhundschulen gehört, die Welpen zur Patenschaft anbieten, welche man dann für ein Jahr hat, ihnen alles beibringt usw. In den Ferien und am Wochenende würde ich mich den ganzen Tag über mit ihm beschäftigen, aber in der Woche geht das nunmal wegen der Schule nicht- da müsste das dann meine Mutter machen. Jetzt habe ich mit ihr darüber geredet und sie meint, es würde nicht gehen, da wir erst vor ca. einem Jahr in ein ganz neues Haus gezogen sind, auch die meisten Möbel sind neu, ausserdem haben wir einen Holzboden. Meine Frage ist, ob ihr euch mit einer Hundepatenschaft auskennt, und ob Welpen auch Tisch- oder Stuhlbeine o.ä. "anknabbern", und was man dagegen machen könnte oder nach wie langer zeit sie damit aufhören...
Freue mich über Antworten
 
  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #2
Jo, Welpen knabbern Sachen an. Tischbeine, Stuhlbeine, Kabel, Tapeten (Wände ...), Teppiche, Türen, Polstermöbel, Betten, Arme, Beine, Finger, Füße ... ALLES was so rumsteht oder sich bewegt. Welpen erkunden ihre Umwelt nämlich auch mit den Zähnen. Nicht alle gleich stark, manche gar nicht - andere dafür oft, viel und lange. Das weiß man aber erst, wenn der Welpe eingezogen ist. Gibt sogar Hunde, die bei Langeweile oder wenn sie allein gelassen werden im Erwachsenenalter noch damit anfangen - ist eine Unart, ja - dauert aber auch, bis das aufhört.

Welpen sind übrigens auch nicht stubenrein und brauchen VIEL Zeit. Einen Hund so zu sozialisieren, dass er ein Blindenhund werden kann, ist eine große Aufgabe, die ich einem Anfänger nicht zutraue.
 
  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #3
Hunde sind leider auch immer dreckig. Der braucht sich nur an einem schönen Polstermöbel vorbeizudrücken, schon was das mit der Sauberkeit.
Die Holzfußböden können auch durch die Krallen zerstört werden.

Sorry :?
 
  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #4
Also, einen Welpen so zu sozialisieren und zu erziehen, dass er sich anschließend zum Blindenhund eignet, ist aber eine Aufgabe! Wenn man beim eigenen Familienhund irgendwas nicht so ganz perfekt hinbekommt, ist das eine Sache. Aber in dem Fall ... ich würde mir das nicht zutrauen! Und wenn du schon sagst, dass du in der Woche nur wenig Zeit für den Hund hättest, wie soll denn das funktionieren?

Was und wieviel ein Welpe kaputt macht, lässt sich vorher nicht sagen. Wir hatten mit unserem Glück, er hat eigentlich gar nichts in der Wohnung angeknabbert (okay, sein Hundebett hat er zerlegt und diverse Spielzeuge, aber das ist ja normal). Allerdings war er auch lange Zeit beinahe ständig beaufsichtigt ... ist er eigentlich immer noch. Ich kenne aber auch Welpenbesitzer, bei denen die Einrichtung gewaltig gelitten hat.

Hast du dir eigentlich schonmal überlegt, was es bedeutet, so einen Hund nach dem Jahr wieder abzugeben? Also gerade dann, wenn man so richtig zu einem Team zusammenwächst und den Hund soweit hat, dass man eigentlich mehr mit ihm machen könnte? Obwohl ich es wichtig finde, dass Hunde für derartige Aufgaben ausgebildet werden und großen Respekt vor Menschen haben, die solch eine Patenschaft übernehmen, wäre es schon aus dem Grund nichts für mich. Ich bin mir nämlich sehr sicher, dass ich es nicht übers Herz bringen würde, den Kleinen dann wieder wegzugeben ...
 
  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #5
Also, einen Welpen so zu sozialisieren und zu erziehen, dass er sich anschließend zum Blindenhund eignet, ist aber eine Aufgabe! Wenn man beim eigenen Familienhund irgendwas nicht so ganz perfekt hinbekommt, ist das eine Sache. Aber in dem Fall ... ich würde mir das nicht zutrauen! Und wenn du schon sagst, dass du in der Woche nur wenig Zeit für den Hund hättest, wie soll denn das funktionieren?

Würde mich sogar nicht wundern, wenn man dafür nicht erst eine Art Test machen muss. Kann mir kaum vorstellen, dass da "jeder" einfach so einen Hund bekommt, der später immerhin sehr verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen muss :eusa_think:

Hast du mal überlegt, ins Tierheim zu gehen? Je nachdem, wie alt du bist, darfst du vielleicht nicht allein ausführen, aber du darfst dich auf dem Tierheimgelände beschäftigen. Da kann man ja auch tolle Sachen machen und in der Regel hat man einige Stunden, um sich dem Hund zu widmen. Ist natürlich ganz klar nur ein kleiner Ersatz zum echten Hund, aber es wäre besser als nichts. So zeigt man seinen Eltern auch, dass man wirklich Interesse an einem Hund hat :)
 
  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #6

Hallo,

Ich hätte wirklich sehr gerne einen Hund und habe schon unzählige Hundebücher gelesen, gehe manchmal mit den Hunden im Tierheim oder von den Nachbarn spazieren. Doch die Tierarztkosten können wirklich teuer sein, ausserdem wollen meine Eltern es nicht... Jetzt habe ich von den Blindenhundschulen gehört, die Welpen zur Patenschaft anbieten, welche man dann für ein Jahr hat, ihnen alles beibringt .....
Meine Frage ist, ob ihr euch mit einer Hundepatenschaft auskennt, und ob Welpen auch Tisch- oder Stuhlbeine o.ä. "anknabbern", und was man dagegen machen könnte oder nach wie langer zeit sie damit aufhören...



Ok ganz ehrlich? So funktioniert das nicht....schon gar nicht wenn deine Eltern nicht hinter dir stehen.

Alle Patenschaften die von seriösen Blindenführhundschulen erbeten werden haben folgende Attribute in ihren Anfragen:
- Ganztägige Betreuung des jeweiligen Tieres
- absolvieren von Patenseminaren
- Intensive und fachgerechte Betreuung...
Diese Tiere werden als WELPEN mit stät. 10 Wochen in die Patenschaft gegeben....( heißt du hast ein nicht stubenreines - alles anknabberndes, 24h zu betreuendes BABY im Haus.)

Das hat auch seinen Sinn, denn diese unglaublichen (Blinden-)Hunde führen einen Menschen durch Verkehr und Alltag - sie erleichtern nicht nur das Leben, sondern RETTEN Leib (und Seele) erblindeter Menschen.

Du könntest dich für eine Patenschaft von Nothunden bewerben - doch auch bzw. gerade da benötigt man viel Zeit und bestenfalls 24h Betreuung, da diese armen Tiere oftmals Traumatisiert und /oder null erzogen sind.Und das Tier ist nunmal dann im Haus deiner Eltern - immer, wenn auch nur für eine begrenzte aber nicht ab zu sehende

Angeknabberte Möbel, Lösen in der Wohnung, bellen oder Angstaggression sind da dann deine kleinsten Probleme.

Ich finde deine jetzige Lösung von Tierheim Patenschaft und Gassi-geh Hunden am Besten. Solange deine Eltern keinen Hund im Haus wollen.

LG Suno
 
  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #7
Hast du dir eigentlich schonmal überlegt, was es bedeutet, so einen Hund nach dem Jahr wieder abzugeben? Also gerade dann, wenn man so richtig zu einem Team zusammenwächst und den Hund soweit hat, dass man eigentlich mehr mit ihm machen könnte? Obwohl ich es wichtig finde, dass Hunde für derartige Aufgaben ausgebildet werden und großen Respekt vor Menschen haben, die solch eine Patenschaft übernehmen, wäre es schon aus dem Grund nichts für mich. Ich bin mir nämlich sehr sicher, dass ich es nicht übers Herz bringen würde, den Kleinen dann wieder wegzugeben ...

Genau das war mein erster Gedanke, als ich das las. Einen Hund nach einem Jahr wieder abgeben zu müssen, ist sehr schwer. Schon gar, wenn man ihn von Welpe auf hat/hatte. Wir hatten mal einen Wurf Welpen und es war der blanke Horror, diese dann alle nach ein paar Wochen abgeben zu müssen. Nach einem Jahr, unvorstellbar.

Litonya, du scheinst mir noch recht jung zu sein. Gerade junge Menschen knabbern an so einer Abgabe noch viel mehr. Meinst du nicht auch, du solltest lieber mal im Tierheim nachfragen? Die freuen sich dort immer über freiwillige Helfer und es ist ja auch ein schönes Gefühl, auf so eine Art zu helfen. Du kannst Futter kaufen, sicher auch Spazieren gehen, spielen, aber auch putzen etc. Vielleicht kannst du dich so erst einmal langsam an den Umgang mit einem Tier herantasten und wenn du aus der Schule bist und evtl auch ausziehen magst, dann ist immer noch Zeit für ein eigenes Haustier. So ein Tier kostet auch Geld und bringt viel Verantwortung mit sich.

Ich kann mir schon vorstellen, dass du so gern einen Hund möchtest. Aber einen eigenen Familienhund haben oder einen Patenhund, ist schon ein himmelweiter Unterschied, vorallem, wenn deine Eltern nicht bereit sind, dich zu unterstützen.
Ich bin ja auch noch recht jung (wahrscheinlich aber mind. 10 Jahre älter als du), aber ich kann dich gut verstehen. Ich selbst weiß aber auch, dass man gern immer alles haben möchte und nach einer Weile wird das dann doch uninteressant und es wird dann ziemlich nerven, jeden Tag mit dem Hund Gassi zu gehen - bei Wind und Wetter, obwohl die Freunde gerade im Café sitzen.

Denk doch noch einmal darüber nach. Ich kann dir nur noch einmal zu einem Tierheim raten. Die nehmen dich sicher mit Kusshand dort auf und da sind dann ganz viele Hunde und Katzen.:lol:
 
  • Hundepatenschaft? und Verhalten eines Welpen Beitrag #8
Hallo,
Also ich war jetzt einpaarmal bei einem Tierheim in der Nähe, wo ich Hunde ausführen durften,
und ich glaube, dass werde ich jetzt eine Zeit lang regelmässig machen... danke für die Antworten!
 
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