- Allgemeine Diskussionen rund um das Thema Aquaristik Beitrag #21
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FelixS
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Also für eher für eine extensive Zucht und weniger notwendig zur einfachen Vermehrung.
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Und genau deshalb sollte man sich so ein wenig mit dem Stickstoffkreislauf usw. beschäftigen. Ich bin der Meinung, wenn man dazu nicht gewillt ist, kann man auch nicht sagen warum die Tiere so oder so reagieren. Und dann kommt es nämlich meistens dazu, dass man hört, mein Fisch schwimmt komisch (oder ähnliche Aussagen). Wie soll man das Verhalten der Tiere richtig deuten können, wenn man noch nicht mal weiß was im Aquarium so ab geht?Stattdessen testet man ständig irgenwelche Werte, und meistens weiß man noch nicht mal, was die einzelnen Werte überhaupt genau aussagen (und was nicht!).
Sorry aber wenn es schon so weit ist, finde ich das nicht mehr akzeptabel. Dies bedeutet schon enormen Stress für die Tiere. Und je nachdem was du da für ein Tier (Fisch, Garnele) hast, kann das auch nach hinten losgehen. Und eh ein Einsteiger überhaupt mitbekommen hat, das da was nicht stimmt kann es schon zu spät sein.schnelle Kiemenbewegungen, lethargisches Verhalten, hängen an der Oberfläsche
Also 1. nicht jedes Aquarium funktionier gleich PUNKT. Du kannst zwei Becken nebeneinander stellen. Alles gleich einrichten, wirklich alles gleich machen, und ich mach mit dir ne Wette, dass nicht jedes Becken gleich läuft.Das ist wesentlich sinnvoller, als X Wochen zu warten, dann den Besatz reinzuwerfen und sich zu wundern, woran auf einmal täglich die Fische sterben... dabei hat man doch extra den Nitritpeak abgewartet. Klar kann man den abwarten. Ist aber sinn- bzw. nutzlos, weil ich dann trotzdem noch langsam besetzen, wenig füttern und die Tiere beobachten muss.
Aha, ok... und welch Werte sind deiner Meinung nach so wichtig, das man sie dauerhaft kontrollieren sollte?Und genau deshalb sollte man sich so ein wenig mit dem Stickstoffkreislauf usw. beschäftigen.
Und was geht da so ab? Welcher Wasserwert wirkt sich wie auf die Fische aus? Und was kann ich dann tun?Wie soll man das Verhalten der Tiere richtig deuten können, wenn man noch nicht mal weiß was im Aquarium so ab geht?
Die Toxität von Nitrit ist immer Fisch(art) abhängig. Insofern bedeutet Nitrit im Wasser nicht automatisch Stress für den Fisch. Zumal Nitrit auch nicht wie ein Gift wirkt. Es hemmt den Sauerstofftransport im Blut. Dies lässt sich von einem Moment auf den anderen unterbinden, in dem man einen Wasserwechsel macht. Beachtet man, dass man anfangs nur nach und nach besetzt, weniger füttert und die Fische beobachtet, geht da nix nach hinten los. In 99 Prozent der Fälle, kommt es noch nicht mal zu solchen nitritbedingten Erscheinungen.Dies bedeutet schon enormen Stress für die Tiere. Und je nachdem was du da für ein Tier (Fisch, Garnele) hast, kann das auch nach hinten losgehen.
Deshalb soll man auch ein Auge auf seine frisch eingesetzten Fische haben.Und eh ein Einsteiger überhaupt mitbekommen hat, das da was nicht stimmt kann es schon zu spät sein.
Bingo! Deshlab machen solche Aussagen wie "3 Wochen warten", "mindestens 4 Wochen warten", "6 Wochen warten" und "täglich messen und auf den Nitritpeak warten" mal so garkeinen Sinn. Wenn das dann noch mit so schwammigen Aussagen wie "der bilogische Kreislauf muss sich entwickeln in dieser Zeit" oder "das Aquarium muss Einlaufen" verbunden wird, wird es so richtig verworren...Also 1. nicht jedes Aquarium funktionier gleich PUNKT. Du kannst zwei Becken nebeneinander stellen. Alles gleich einrichten, wirklich alles gleich machen, und ich mach mit dir ne Wette, dass nicht jedes Becken gleich läuft.
Aber es wird oftmals so suggeriert.2. Es hat keiner gesagt, dass du nach der Einlaufphase gleich ne menge Tiere reinsetzen sollst.
Und wie belasten die das? Und wie hängt das mit einer Einlaufphase zusammen?Abgestorbene Pflanzenteile belasten das Wasser.
Und was passiert da so?Und warum soll ein Neueinsteiger nicht lernen was da so im Becken passiert?
Warum werden denn Fische durch einen Wasserwechsel gestresst? Dann müssten ja Durchlaufaquarien die wahren Höllen für Fische sein...Warum soll ich denn den neueingesetzten Fischen den Stress von Schadstoffen aussetzen und diese dann noch mit permanenten WW stressen?
HÄ? Widerspruch in sich... Der Stickstoffkreiselauf ist die Nitrifikation plus die Denitrifikation. Und oh welch ein Wunder. Wenn bei der Denitrifikation der Sauerstoff vom Nitrat nicht richtig von Bakterien veratmet werden kann, haben wir wieder Nirtit. Soviel zum Thema regelmäßig (nicht dauerhaft) messen.Und was passiert da so?
Die Nitrifikationskette kommt da nicht in Gang, weil noch niemand da ist, der Nahrung verstoffwechselt. Möglich, dass bereits vorhandene Stickstoffverbindungen abgebaut werden und dadurch etwas Nitrit entsteht (der s.g. Peak), ein muss ist das aber nicht.
Zumal Nitrit auch nicht wie ein Gift wirkt. Es hemmt den Sauerstofftransport im Blut.
Und was passiert da so?
Die Nitrifikationskette kommt da nicht in Gang, weil noch niemand da ist, der Nahrung verstoffwechselt. Möglich, dass bereits vorhandene Stickstoffverbindungen abgebaut werden und dadurch etwas Nitrit entsteht (der s.g. Peak), ein muss ist das aber nicht.
HÄ? Widerspruch in sich... Der Stickstoffkreiselauf ist die Nitrifikation plus die Denitrifikation. Und oh welch ein Wunder. Wenn bei der Denitrifikation der Sauerstoff vom Nitrat nicht richtig von Bakterien veratmet werden kann, haben wir wieder Nirtit. Soviel zum Thema regelmäßig (nicht dauerhaft) messen.
Ich weiß wie Nitrit wirkt. Und du willst allen Ernstes behaupten, dass ein Fisch keinen Stress hat, wenn er keine Luft mehr bekommt? Und dann mal so ne Frage...wenn du in diesen Fall dann deinen WW machst, und du hast dann Fische die einen bestimmten PH wert brauchen oder haben sollten gibst du deinen Fischen dann wieder einen vor dem Koffer?
Jepp, das ist es eigentlich auf den Punkt gebracht. Vielleicht wird da mal etwas Stickstoff verstoffwechselt, weil das schon im Leitungswasser vorhanden ist und/oder eine Pflanze ein paar Blätter abschmeißt. Dann entsteht eine kleine Bakterienkultur, die dann auch ziemlich schnell wieder zurückgeht, da ja keine weiteren Stickstoffverbindungen nachkommen ohne Besatz. In einem unbesetzten Becken passiert nüscht. Da läuft nix ein und da geht auch nix ab. Vielleicht ist da schon die ein oder andere Schnecke drin. Aber selbst bei einem kleinen 54 Liter Standardbecken und ein paar Posthorschnecken haben die nicht so einen Nahrungsumsatz, dass da eine nennenswerte Bakterienkultur entstehen könnte.Löst euch von dem Gedanken dass ein Wochenlang lehrstehendes Becken eingefahren ist!
Wenn man bedenkt, dass sich einige Fische nur gut in 60 Liter (und weniger) pflegen lassen und in 500 Liter überhaupt nicht, ist der Unterschied überhaupt nicht gravierend. Es ist halt immer die Frage, welche Fische man pflegen will und was für eine Art von Aquaristik man betreiben möchte.Viel im vergleich zu was? Ist ja wohl alles Definitionssache. Vergleicht man die Möglichkeiten zwischen 60l und 500l sollte da schon ein gravierender Unterschied sein.
In einem laufenden und besetzten Becken gibt es nichts unwichtigeres als den Nitrit- und Nitrat-Wert (mit einer Ausnahme, dass die Pflanzen kümmern. Dann ist der Nitrat-Wert wieder kurzzeitig interessant).Nach Besatz der Tiere sind Nitrit und Nitrat schon nicht unwichtig![]()
Da gibt es wesentlich wichtigere Dinge...Es ist aber schon mal von Vorteil, wenn man diese Begriffe als Anfänger mal gehört hat und sich derer bewusst ist.
In einem laufenden und besetzten Becken gibt es nichts unwichtigeres als den Nitrit- und Nitrat-Wert (mit einer Ausnahme, dass die Pflanzen kümmern. Dann ist der Nitrat-Wert wieder kurzzeitig interessant).
(R. Hoffman, Veterinärmediziner, Uni München)Das Problem liegt darin, dass es in der Tat ein Indikator für eine schlechte Wasserqualität und Pflege ist, wobei die anderen Stickstoffverbindungen wie Nitrit und Ammonium/Ammoniak eben auch in erhöhten Konzentrationen zu erwarten sind.
Diese Stoffe sind dann in der Tat für Fische sehr gefährlich. Dokumentiert sind diese Zusammenhänge in den verschiedenen Büchern über Fischkrankheiten. Für Wirbellose gilt dasselbe.
Bingo!Nitrat selber wird in hohen Dosen toleriert, wie sie in keinem gut laufendem AQ auftreten werden;
Auch die kommen in einem "gut laufenden AQ" nicht in toxischen Mengen vor.Problem sind die Vorstufen Ammonium, Ammoniak, salpetrige Säure und Nitrit, die zwangsweise vorhanden sind und sehr wohl toxisch wirken
Es gibt genügend Gewässer mit Fischen, wo Nitrat durchaus nachweisbar ist.Ich sagte nur, dass es in den meisten freien Fischgewässern nicht nachgewiesen werden kann.
um ein vielfaches wichtiger, als Nitrit, Nitrat & Co. (vor allem deren genaue Werte).GH/KH, pH und Temperatur von Interesse. Als nächstes kommen dann Futter und Keimdichte.