Ängstlicher Welpe - neue Probleme

Diskutiere Ängstlicher Welpe - neue Probleme im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich mal wieder. Mittlerweile bellt unser Welpen mich nicht mehr an und hat Vertrauen gefasst. Er läuft mir überall hin nach, will kuscheln...
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #1
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rekibor

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Hallo,
ich mal wieder.
Mittlerweile bellt unser Welpen mich nicht mehr an und hat Vertrauen gefasst. Er läuft mir überall hin nach, will kuscheln etc.
Wir haben aber jetzt neue alte Probleme, die wir noch nicht in den Griff bekommen haben:

1.) In der Wohnung läuft er meiner Freundin, oder wenn sie nicht da ist mir, überall nach und muss ständig gucken, wo wir sind. Allein schlafen geht noch nicht, er schläft im Schlafzimmer, weil er sonst zu viel Terz macht. Wenn er tagsüber schläft und man den Raum verlässt, bekommt er das sofort mit und kommt nach.

2.) Die Stubenreinheit klappt nicht so richtig. Bin ich alleine mit ihm, dann geht es schon ganz gut. Wenn wir raus wollen und er freut sich zu sehr, nehm ich ihn häufig auf den Arm - sonst besteht Gefahr des Aufregungs-Pipi. Wenn meine Freundin aber zu Hause ist, dann pinkelt er auch so in die Wohnung. Melden tut er sich übrigens nicht so richtig.

3.) Wenn wir unterwegs sind und er an der Leine ist, bellt er Leute an, mit denen wir uns unterhalten. Leute, die nur vorbei gehen, bellt er nicht an, hat aber sichtbar Angst und versucht, möglichst viel Distanz zu bekommen. Läuft er frei, bellt er so ziemlich alle Leute an. Ausserdem ist er bei großen Straßen und generell allem, was sich bewegt, sehr ängstlich, zieht dann stark an der Leine oder muss gezogen werden, weil er sich nicht rühren will. Bellen tut er auch, wenn er Bewegungen im Hausflur (ausserhalb der Wohnung) hört.

Habt ihr Tipps für uns?

Viele Grüße
rekibor
 
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #2
1.) In der Wohnung läuft er meiner Freundin, oder wenn sie nicht da ist mir, überall nach und muss ständig gucken, wo wir sind. Allein schlafen geht noch nicht, er schläft im Schlafzimmer, weil er sonst zu viel Terz macht. Wenn er tagsüber schläft und man den Raum verlässt, bekommt er das sofort mit und kommt nach.

Als mein Hund noch ein Welpe war,hat er das auch immer gemacht,Welpen suchen sich für die erste Zeit immer eine Bezugsperson ,in diesem Fall deine Freundin ,der sie dann auf Schritt und Tritt hinterher laufen.In laufe der Zeit müsste sich das auch wieder legen ;)

Ausserdem ist er bei großen Straßen und generell allem, was sich bewegt, sehr ängstlich, zieht dann stark an der Leine oder muss gezogen werden, weil er sich nicht rühren will. Bellen tut er auch, wenn er Bewegungen im Hausflur (ausserhalb der Wohnung) hört.

Euer Welpe ist noch etwas verunsichert,er kennt den ganzen Trubel noch nicht,ihr müsst ihn langsam dran gewöhnen.;)

Das mit dem bellen tut meiner auch,wenn er die Schrittehört und diese nicht richtig einordnen kann.

Wie alt ist euer Welpe eigentlich ?
 
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #3
Gute Frage, er ist ja aus dem Tierheim. Wir haben ihn jetzt etwa einen Monat, die Tierärztin schätzt ihn auf 4-5 Monate.
Seit der Zeit gehen wir auch mehrfach am Tag raus (ziemlich häufig) und wir wohnen recht innenstadtnahe in einer Kleinstadt, er kommt also direkt auf eine Straße, in der auch Autos und Menschen sind. Je größer die Straße, desto schwieriger ist es für ihn.
 
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #4
Ich würde einfach langsam dran arbeiten ,erstmal lieber dort spazieren gehen ,wo nicht so viele Menschen sind und dann könnt ihr es langsam in einer Straße versuchen,wo etwas mehr Menschen sind usw.
 
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #5
Gestern abend wollte er gar nicht schlafen gehen, ist bis halb 2 völlig druchgedreht. Dann ist meine Freundin, die heute nicht arbeiten muss, noch mal eine sehr lange Runde mit ihm gegangen, mit dem Ergebnis, dass er und wir dann endlich auch schlafen konnten.

Zu den Angstproblemen: Über Weihnachten waren wir bei meinen Eltern in Bremen und auch mal mit dem Kleinen in der Stadt. Da war er vorsichtig, aber nicht so ängstlich. Ich hab den Eindruck, dass es auch schlimmer ist, je näher wir an unserer Wohnung sind, dann zieht er stark und will nur noch nach Hause. Das ist aber scheinbar kein Zeichen von Müdigkeit, in der Wohnung dreht er dann gerne nochmal voll auf.

Was sagt ihr zu den anderen Problemen: bellen und mangelnde Stubenreinheit?

Heute morgen hat er, während ich mich angezogen hab, an der Tür zum Bad gekratzt und als ich wieder rauskam, war da schon wieder ein kleines Malheur. Draussen hat er dann aber nochmal gemacht, er versucht es also schon einzuhalten, zumindest interpretier ich das so. Hab den Eindruck, dass er immer so aufgeregt ist und dann gar nix mehr geht. Dann ist er natürlich auch schlecht ansprechbar und wenn er im Spiel-/Tobemodus ist, geht bzw bleibt er auch nicht in seinem Korb, wenn wir ihn da hin schicken. Das ist natürlich abends sehr nervig. Was kann man abends noch machen, um ihn auszupowern, ausser lange Spaziergänge?
 
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #6
Ich würde ihn nicht nur körperlich auspowern, sondern Dinge machen, bei denen er auch sein Köpfchen anstrengen muss. Das macht viel besser müde! Bei uns funktionieren zum Beispiel Training mit dem Futterdummy, Leckerchen oder Spielzeuge suchen und kleine Tricks mit dem Clicker super. Da müsst ihr einfach mal ausprobieren, an was euer Kleiner Spaß hat.

Das ein Welpe vor dem Einschlafen nochmal so richtig aufdreht, ist übrigens nicht ungewöhnlich. Meiner hat da auch oft rumgeflippt, dass wir Angst um ihn und die Einrichtung hatten, bevor er endlich zur Ruhe gekommen ist. Auch jetzt (er ist inzwischen 7 Monate alt) passiert das noch manchmal. Bei uns klappt es ganz gut, wenn er dann mit einem Kauartikel in sein Hundebett geschickt wird oder wir uns nochmal etwas Zeit zum ruhigen (!) Spielen und Kuscheln nehmen. Meist schlummert er dann ganz bald ein.

Dass er tatsächlich in seinem Bett bleibt, wenn wir ihn dahin schicken, klappt übrigens erst seit ca. 2 Woche zuverlässig. Da musst du einfach dran bleiben und das immer wieder üben. Und wenn möglich auflösen, bevor es ihm zu langweilig wird und er von selber wieder loszieht ...

Manchmal kann dieses Aufdrehen aber auch ein Zeichen dafür sein, dass es für den Kleinen vielleicht etwas zu viel an Action und neuen Eindrücken war. Das lässt sich schwer einschätzen, ohne zu wissen, was ihr mit ihm macht.

Mit der Stubenreinheit finde ich es jetzt nicht so ungewöhnlich, dass er in dem Alter noch nicht völlig sauber ist. Gerade morgens, wenn er die ganze Nacht einhalten musste, muss es bei uns auch jetzt noch manchmal schnell gehen. Wenn Hund schon vor der Wohnungstür sitzt, während ich auf dem Weg ins Bad bin, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich nur fix in meine Klamotten springen kann und mich erst wirklich fertig mache, nachdem der junge Mann pinkeln durfte.
 
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #7
Wie habt ihr das mit dem im Bett bleiben geübt?

Er bellt uns neuerdings abends an, wenn wir essen und er will unbedingt was ab haben, obwohl wir ihm noch nie was vom Tisch gegeben haben. Meint ihr, das ist ein Zeichen mangelnden Respekts?
 
  • Ängstlicher Welpe - neue Probleme Beitrag #8
Wir haben damit angefangen, dass er irgendwelche Kauartikel oder besonderen Leckerchen nur in seinem Bett bekommt. Nach kurzer Zeit flitzte er dann begeistert auf seinen Platz, wenn wir ihm sowas auch nur gezeigt haben. Dann kam das Kommando "Ab ins Bett" dazu. Und wir haben ihn zwischendurch immer wieder mal kurz hingeschickt, belohnt und gleich wieder laufen lassen. Die Zeit, die er da bleiben musste, hat sich dann langsam gesteigert. Ist er mal aufgestanden, bevor er die Freigabe bekommen hat, wurde er direkt wieder zurückgeschickt.

Inzwischen bleibt er wenn wir z.B. essen oder bei anderen Situationen, wo man ihn gerade nicht zwischen den Füßen haben möchte, brav da liegen, bis man ihm sagt, dass er wieder laufen darf. Aber wie gesagt, er ist auch schon etwas älter als dein Kleiner und lange klappt das noch nicht.

Mit dem Bellen kann ich dir leider nicht helfen ... das kenne ich von unserem Paco überhaupt nicht.
 
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