- Ein Aussie für mich? Beitrag #1
Mufkins
- Beiträge
- 29
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo ihr Lieben!
Mein Name ist Jule, ich bin 16 Jahre alt, besitze zwei Katzen und lebe zusammen mit meiner Familie in einer großen zweistöckigen Mietswohnung.
Der Wunsch nach einem Hund schlummert schon eine sehr lange Zeit in mirdoch stieß ich bei meinen Eltern bisher immer auf eindeutige Ablehnung. Mein Vater wollte einfach keinen Hund und meine Mutter sah da mehr das Problem mit der Zeit.
Doch jetzt haben wir einen Kompromiss gefunden und der sieht aus wie folgt:
Ich übernehme alle Kosten und jegliche Verantwortung für den Welpen.
Also auch Futter, Versicherung, Zubehör, Haftpflicht, Tierarztkosten, Hundesteuer et cetera.
Das heißt auch, dass ich den Hund erziehen muss (natürlich bekomme ich dabei auch Unterstützung, aber grundsätzlich ist es dann mein Hund) und drei mal täglich mit ihm raus muss.
Damit habe ich gar kein Problem. Ich bin bereit, sehr viel Zeit für den Hund "aufzuopfern". Zudem bin ich überzeugt davon, einen Welpen sowohl Konsequent als auch mit sehr viel Hingabe und Liebe erziehen und prägen zu können.
Freunde von mir, die ebenfalls Hunde besitzen, warnten mich bereits, dass ich anfangen würde die Spaziergänge zu hassen, aber davon gehe ich nicht aus, denn ich mache sogar jetzt schon auf eigene Faust ausgiebige Spaziergänge und selbst Sauwetter wäre für mich nicht unbedingt ein Problem, man kann sich ja einfach dementsprechend kleiden, find ich.
Aber die Hauptfrage ist doch eigentlich, WAS für ein Hund ins Haus soll!
Ein Mischling wäre zwar auch total korrekt, nur weiß man eben nicht immer hundertprozentig, was einen erwartet.
Und es gibt eine Hunderasse in die ich mich wirklich ohne Kompromisse verliebt habe: Den Australian Shepherd. Intelligent, aktiv, gelehrig, interessant, gewieft, vielseitig...
Vielleicht schnappen jetzt einige entsetzt nach Luft aber ich bin ja noch nicht fertig :')
Wenn ich mich schon festgelegt hätte und nicht mehr davon abzubringen wäre mir so einen Aussie ans Bein zu binden, dann wär ich ja nicht nur schön blöd sondern würde hier auch nicht schreiben um mir Rat zu erbitten.
Ich habe im Internet sehr viel herumrecherchiert, denn ich höre sehr oft dass Aussies extreme Problemhunde sein sollen. Manchmal hört man, dass es schier unmöglich ist einen artgerecht zu halten und zu erziehen, man sich ohne Viehherde niemals einen anschaffen sollte und selbst die ausgiebigsten Spaziergänge und Hundesport den Hund nicht entlasten können, woanders liest man dann wieder, dass das völliger Unsinn ist und die Leute ihre Hunde sogar überfordern wenn sie so krampfhaft versuchen sie auszupowern und dass die Hunde auch mal eine Ruhephase benötigen und Hundesport vollkommen ausreicht.
Ich behaupte mal gelesen zu haben, dass es ungut ist den Jagdtrieb des Hundes zu fördern solange es sich noch um einen Junghund handelt und dass man den Hund mit intellektuellen Aufgaben teilweise sogar besser entlasten kann. Denn auch wenn die Besitzer den Hund auspowern bis zur Schmerzgrenze ist der Hund laut diesem Artikel mental noch immer unterfordert. Stimmt das? Denn mentale Beschäftigung könnte ich dem Hund wirklich zur Genüge anbieten.
Allgemein hatte ich geplant, den Hund 3 mal täglich auszuführen und als Welpe erst einmal klein anzufangen und die Gassigeh-Zeit dann langsam zu steigern, damit der Hund am Ende nicht zu einem nervösen Energiebündel ausartet, das 24 Stunden nonstop Beschäftigung braucht. Dann ein bis zwei Mal in der Woche Hundesport und je nachdem wie die Hundeschulen das einrichten auch diese zu besuchen. Ich würde den Hund nach Möglichkeit zu jeder privaten Aktivität mitnehmen, damit wir zwei so oft wie möglich beieinander sind und weil das ja vorallem auch Spaß macht.
Das Spazierengehen würde ich auch abwechslungsreich gestalten und einige lockere Spiele miteinbauen, über unterschiedliches Gelände wandern. Vorab, ich besitze keinen Garten, aber wohne ich in einer stillen Ecke Berlins in der es nur wenig laute Straßen gibt und dafür aber viele große Parks und Wiesen die auch für Hunde freigegeben sind.
Also kurz gesagt: Ich bin darauf eingestellt dem Hund so viel Zeit zu widmen wie ich nur kann, denn mir ist bewusst, dass ein Hund keine Kurzzeitaktivität ist sondern mehr eine Langzeitbeschäftigung.
Doch weiß ich wegen der ganzen sich wiedersprechenden Aussagen über diese Rasse nicht mehr, ob sie wirklich das Richtige für mich wäre, denn ich will auch keinen unglücklichen unterforderten Hund. Damit tu ich ja weder dem Tier noch mir selbst einen Gefallen.
Also vielleicht könnt ihr mir da ja auf die Sprünge helfen, denn die meisten der negativen Aussagen die einem weißmachen wollen, dass sie noch nie einen gut erzogenen ausgelasteten Aussie gesehen haben und dass die dazu neigen, agressiv und bösartig zu werde und kleine Kinder zu fressen, haben selbst keinen Hund von daher vertraue ich da auch nicht so wirklich drauf...
Natürlich bin ich mir bewusst, dass Australian Shepherds trotz alledem noch immer anspruchsvolle Tiere sind die viel Zeit in Anspruch nehmen doch wie gesagt bin ich gerne bereit dazu, ihnen so viel Zeit zu schenken wie es mir nur möglich ist.
Welche Erfahrungen hat ihr mit den Aussies gemacht? Habt ihr vielleicht Tipps für einen ausgelasteten und glücklichen Hund?
Oder würdet ihr mir partout von der Idee abraten?
Selbstverständlich habe ich mich noch nicht komplett festgelegt und zum Beispiel wäre ein Kooikerhondje noch eine Alternative für mich, doch gibt es in einem Umkreis von 400 Kilometern keinen einzigen Züchter und natürlich steht ein Aussie für mich an erster Stelle, denn in meinen Augen sind sie einfach super tolle Tiere.
Tut mir leid für den unendlich langen Text und vielen Dank schon mal im Voraus für eure Hilfe!
- Mufkins
Mein Name ist Jule, ich bin 16 Jahre alt, besitze zwei Katzen und lebe zusammen mit meiner Familie in einer großen zweistöckigen Mietswohnung.
Der Wunsch nach einem Hund schlummert schon eine sehr lange Zeit in mirdoch stieß ich bei meinen Eltern bisher immer auf eindeutige Ablehnung. Mein Vater wollte einfach keinen Hund und meine Mutter sah da mehr das Problem mit der Zeit.
Doch jetzt haben wir einen Kompromiss gefunden und der sieht aus wie folgt:
Ich übernehme alle Kosten und jegliche Verantwortung für den Welpen.
Also auch Futter, Versicherung, Zubehör, Haftpflicht, Tierarztkosten, Hundesteuer et cetera.
Das heißt auch, dass ich den Hund erziehen muss (natürlich bekomme ich dabei auch Unterstützung, aber grundsätzlich ist es dann mein Hund) und drei mal täglich mit ihm raus muss.
Damit habe ich gar kein Problem. Ich bin bereit, sehr viel Zeit für den Hund "aufzuopfern". Zudem bin ich überzeugt davon, einen Welpen sowohl Konsequent als auch mit sehr viel Hingabe und Liebe erziehen und prägen zu können.
Freunde von mir, die ebenfalls Hunde besitzen, warnten mich bereits, dass ich anfangen würde die Spaziergänge zu hassen, aber davon gehe ich nicht aus, denn ich mache sogar jetzt schon auf eigene Faust ausgiebige Spaziergänge und selbst Sauwetter wäre für mich nicht unbedingt ein Problem, man kann sich ja einfach dementsprechend kleiden, find ich.
Aber die Hauptfrage ist doch eigentlich, WAS für ein Hund ins Haus soll!
Ein Mischling wäre zwar auch total korrekt, nur weiß man eben nicht immer hundertprozentig, was einen erwartet.
Und es gibt eine Hunderasse in die ich mich wirklich ohne Kompromisse verliebt habe: Den Australian Shepherd. Intelligent, aktiv, gelehrig, interessant, gewieft, vielseitig...
Vielleicht schnappen jetzt einige entsetzt nach Luft aber ich bin ja noch nicht fertig :')
Wenn ich mich schon festgelegt hätte und nicht mehr davon abzubringen wäre mir so einen Aussie ans Bein zu binden, dann wär ich ja nicht nur schön blöd sondern würde hier auch nicht schreiben um mir Rat zu erbitten.
Ich habe im Internet sehr viel herumrecherchiert, denn ich höre sehr oft dass Aussies extreme Problemhunde sein sollen. Manchmal hört man, dass es schier unmöglich ist einen artgerecht zu halten und zu erziehen, man sich ohne Viehherde niemals einen anschaffen sollte und selbst die ausgiebigsten Spaziergänge und Hundesport den Hund nicht entlasten können, woanders liest man dann wieder, dass das völliger Unsinn ist und die Leute ihre Hunde sogar überfordern wenn sie so krampfhaft versuchen sie auszupowern und dass die Hunde auch mal eine Ruhephase benötigen und Hundesport vollkommen ausreicht.
Ich behaupte mal gelesen zu haben, dass es ungut ist den Jagdtrieb des Hundes zu fördern solange es sich noch um einen Junghund handelt und dass man den Hund mit intellektuellen Aufgaben teilweise sogar besser entlasten kann. Denn auch wenn die Besitzer den Hund auspowern bis zur Schmerzgrenze ist der Hund laut diesem Artikel mental noch immer unterfordert. Stimmt das? Denn mentale Beschäftigung könnte ich dem Hund wirklich zur Genüge anbieten.
Allgemein hatte ich geplant, den Hund 3 mal täglich auszuführen und als Welpe erst einmal klein anzufangen und die Gassigeh-Zeit dann langsam zu steigern, damit der Hund am Ende nicht zu einem nervösen Energiebündel ausartet, das 24 Stunden nonstop Beschäftigung braucht. Dann ein bis zwei Mal in der Woche Hundesport und je nachdem wie die Hundeschulen das einrichten auch diese zu besuchen. Ich würde den Hund nach Möglichkeit zu jeder privaten Aktivität mitnehmen, damit wir zwei so oft wie möglich beieinander sind und weil das ja vorallem auch Spaß macht.
Das Spazierengehen würde ich auch abwechslungsreich gestalten und einige lockere Spiele miteinbauen, über unterschiedliches Gelände wandern. Vorab, ich besitze keinen Garten, aber wohne ich in einer stillen Ecke Berlins in der es nur wenig laute Straßen gibt und dafür aber viele große Parks und Wiesen die auch für Hunde freigegeben sind.
Also kurz gesagt: Ich bin darauf eingestellt dem Hund so viel Zeit zu widmen wie ich nur kann, denn mir ist bewusst, dass ein Hund keine Kurzzeitaktivität ist sondern mehr eine Langzeitbeschäftigung.
Doch weiß ich wegen der ganzen sich wiedersprechenden Aussagen über diese Rasse nicht mehr, ob sie wirklich das Richtige für mich wäre, denn ich will auch keinen unglücklichen unterforderten Hund. Damit tu ich ja weder dem Tier noch mir selbst einen Gefallen.
Also vielleicht könnt ihr mir da ja auf die Sprünge helfen, denn die meisten der negativen Aussagen die einem weißmachen wollen, dass sie noch nie einen gut erzogenen ausgelasteten Aussie gesehen haben und dass die dazu neigen, agressiv und bösartig zu werde und kleine Kinder zu fressen, haben selbst keinen Hund von daher vertraue ich da auch nicht so wirklich drauf...
Natürlich bin ich mir bewusst, dass Australian Shepherds trotz alledem noch immer anspruchsvolle Tiere sind die viel Zeit in Anspruch nehmen doch wie gesagt bin ich gerne bereit dazu, ihnen so viel Zeit zu schenken wie es mir nur möglich ist.
Welche Erfahrungen hat ihr mit den Aussies gemacht? Habt ihr vielleicht Tipps für einen ausgelasteten und glücklichen Hund?
Oder würdet ihr mir partout von der Idee abraten?
Selbstverständlich habe ich mich noch nicht komplett festgelegt und zum Beispiel wäre ein Kooikerhondje noch eine Alternative für mich, doch gibt es in einem Umkreis von 400 Kilometern keinen einzigen Züchter und natürlich steht ein Aussie für mich an erster Stelle, denn in meinen Augen sind sie einfach super tolle Tiere.
Tut mir leid für den unendlich langen Text und vielen Dank schon mal im Voraus für eure Hilfe!
- Mufkins