Ein Aussie für mich?

Diskutiere Ein Aussie für mich? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Sorry dass ich frage, aber widerspricht sich das nicht? Also das "gut erzogen-sein" mit den Unarten die der Hund an den Tag legt? Nun gut, wenn...
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #41
Der Hund ist super erzogen und man kann viel mit ihm machen. [...]
und meint unser Haus zu beschützen. Heißt : andere Leute wegkläffen / hinrennen etc. .....heißt das sie unsere Kids hüten möchte....heißt das sie sehr zickig auf viele Hunde unserer Nachbarschaft reagiert. [...]

Sorry dass ich frage, aber widerspricht sich das nicht? Also das "gut erzogen-sein" mit den Unarten die der Hund an den Tag legt?
Nun gut, wenn der Hund nicht ausgelastet ist ist das natürlich ein wenig was anderes als schlecht erzogen zu sein, aber in meinen Augen sollte ein als gut erzogen definierter Hund ein solches Verhalten nicht an den Tag legen...
Ich kann mich irren, aber ich definiere das für mich so.


Ich finde, ganz ehrlich, dies ist kein Hund für Leute, die sich nur viel mit einem Hund beschäftigen möchten, ich finde der Aussie ist ein Hund der dazu da ist um richtig richtig viel zu Arbeiten : sprich zu Hüten.

Naja, das kommt denke ich zum einen auf den Hund an und zum anderen darauf, wie sehr man den Hund als Welpe gefordert/gefördert hat... Außerdem möchte ich dem Hund nicht nur "Unterhaltung" bieten, sondern wenn er alt genug ist Aktivitäten wie Dog Dancing, Agility usw. mit ihm ausüben, je nachdem was dem Hund Spaß zu machen scheint und was für mich persönlich gesundheitlich auch in Frage kommt. (Bei mir besteht Verdacht auf Asthma und ich kann nichts mit viel Ausdauer machen, aber nicht jeder Hundesport verlangt dem Besitzer jetzt die größte Ausdauer ab)

Ich kenne auch Leute die haben Aussies (mehrere sogar), hüten nicht mit denen und trotzdem sind das ganz ganz tolle Hunde die auch keine Spur unausgelastet wirken.
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #42
Totaler Schwachsinn, aber egal!
Ihr werdet schon noch eure Probleme bekommen....unsere hat das auch nicht nach einem Jahr gemacht. War lange Zeit alles oje, und nun nach einigen Jahren ist es eben nicht mehr so!

:clap: made my day! Ehrlich. Die Große ist 3 Jahre. Vielleicht fängt die ja bald damit an *lach*
P.S und Schutztrieb/Wachtrieb ist übrigens bei einem Aussie absolut normal und gehört dazu! Und wenn man nicht in der Lage ist sich damit auseinander zu setzten und dem Hund klar zu machen, man muss nicht beschützen, dann hat man auch keine Probleme. Ebenso mit Hüten von Kindern/andere Hunde. Wer sowas von Anfang an erlaubt (z.B beim Welpen der sooo niedlich einem in die Hose beißt usw) der soll sich nicht wundern wenn später sowas gemacht wird, und Bewegung korrigiert wird. Alles eine Frage der Erziehung und Konsequenz. Das sind natürliche Triebe die ein Aussie mit sich bringt. Und wenn du schreibst Hüten gehört zu diese Rasse, so schreibe ich Beschützen und Wachen ebenso. Man muss es nur in die Richtige Bahne lenken..

Mufkins: versteife dich nicht auf eine Sportart. Es gibt mittlerweile so viele Angebote von Agility bis zu Tricks usw. Nicht jeder Aussie ist für Agility geeignet (z.B auch Rüden mit 30kg...was manche echt haben). Oder die schon von sich aus hibbelig sind. Ich würde wirklich erst an Grundgehorsam arbeiten, lieber Konzentration erhöhen durch Unterordnung (ist auch super als Kopfbeschäftigung). Da du schreibst du bist gesundheitlich evtl. eingeschränkt dann würde ich dir entweder Obedience empfehlen (auch wenn es auf den ersten Blick super langweilig aussieht, erfordert es viel Disziplin und Teamarbeit). Und vielleicht Turnierhundesport da ist auch ein Teil UO und Sport, ähnlich wie Agility mit Hürden etc :)
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #43
Obe halte ich beim Aussie für die ideale Auslastung :)
Beim Agi z.B. drehen viele Aussies auch sehr auf. Sieht man z.B. an dem typischen Gekläffe
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #44
Sorry dass ich frage, aber widerspricht sich das nicht? Also das "gut erzogen-sein" mit den Unarten die der Hund an den Tag legt?
Nun gut, wenn der Hund nicht ausgelastet ist ist das natürlich ein wenig was anderes als schlecht erzogen zu sein, aber in meinen Augen sollte ein als gut erzogen definierter Hund ein solches Verhalten nicht an den Tag legen...
Ich kann mich irren, aber ich definiere das für mich so.

So einfach, solltest du dir das nicht vorstellen. Natürlich kann man einen Hund prägen und in eine Richtung erziehen (hier: 'Kein Problem mit Fremden'), aber wenn die "genetische Festplatte", dem Hund etwas völlig anderes sagt - und solche Hunde gibt es unter den Aussies - dann kannst du erziehen und sozialisieren wie du willst, aus so einem Hund macht man keinen Menschenfreund mehr. Auch DAS ist etwas, womit man dann klarkommen muss. Wenn das nicht deine Definition von "gut erzogen" ist, dann wirst du deine Definition wohl ändern müssen. Nicht mit jedem Hund geht alles.

Würden sich die Menschen vor ihrer Hundeanschaffung mit dem rassetypischen Verhalten ihrer Hunde auseinandersetzen (ohne Bezug zu dir!), wären die Nothilfen leer und Hundetrainer arbeitslos. ;) Hunde sind über Jahrhunderte durchgezüchtete Spezialisten. Die kann man nicht nur mit ein bisschen prägen und erziehen umwandeln.

Wenn du ein Problem damit hast, dass der Hund fremde Menschen nicht so cool findet und/oder mit Besuch ein Problem hat (Wie reagiert die Nachbarschaft wohl auf ständiges Anschlagen, bei Postboten, Kindern, Besuch?), dann würde ich an deiner Stelle die Finger davon lassen. Es gibt doch so viele schöne Rassen, da muss es doch nicht gleich ein Hund sein, wo Schutz- und Wachtrieb vorprogrammiert ist. Dann müsstest du dein ganzes Leben lang gegen den Hund arbeiten, auch nicht schön.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Collie? Super sportlich, begeistert, lernfähig - aber nicht so krass wie ein Aussie. Gibt es in Tri, in Sable, in Blue-Merle ... Edit: bitte keine Züchterlinks
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #45
Und Collies neigen zu vielem Bellen... siehst du den Fehler? ;P

Klar schlagen viele Aussies an (Amy auch, beim Klingeln und wenn jemand in den Garten kommt, was ih aber gut finde), aber trotzdem kann man es in Bahnen lenken. Dann muss man es eben so machen, dass der Hund vllt anschlägt, aber auf ein Kommando (ist okay oder so) aufhört. Ständiges Kläffen ist bei keinem Hund erwünscht und ich kenne auch keinen Aussie, der das so stark hat, dass man das nicht in den Griff bekommt.
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #46
Collies sind gesprächig, ja. Die winseln, murren, mieksen und bellen vielleicht auch mal. Sie haben aber nicht diese starke Ressourcenaggression, nicht so einen starken Wach- und Schutztrieb und sind allgemein führiger (Ausnahmen bestätigen die Regel). Keine Ahnung, aber ich finde es falsch, den Aussie als so einfach anzupreisen. Die Tierheime und Tierschutzorgas - und die Verhaltensauffälligen Hunde - beweisen das Gegenteil. Jeder Besitzer dieser Hunde wollte es anders und besser machen ...
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #47
Collies sind gesprächig, ja. Die winseln, murren, mieksen und bellen vielleicht auch mal. Sie haben aber nicht diese starke Ressourcenaggression, nicht so einen starken Wach- und Schutztrieb und sind allgemein führiger (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Mein Collie war auch sehr gesprächig, es gibt auch Collies aus amerik. Linien, die weniger Fell haben. Es sind tolle Hunde, aber bei meinem merkte man doch die Sensibilität, die Collies eben haben :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

@Mufkins: Nicht böse gemeint, aber was willst du eigentlich hören, wenn du dir ja eh schon sicher bist dass es ein Aussie werden soll? Vielleicht bist du auch gut informiert, bist dir bewusst was da auf dich zukommt und kannst einen Aussie artgerecht beschäftigen. Ist halt schwer zu sagen, aber ist ja egal, wenn du einen Aussie willst kann dich ja hier sowieso keiner abhalten.
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #48
Also ich kenne Aussies, die sind super schrecklich. Heute waren zwei im Training, 7 Monate alt und springen wie ein Flummi auf und ab, sind nur am quietschen, Frustrationstoleranz null.
Solche Hunde finde ich schlimm, wobei es da auch auf die Besitzer ankommt, man braucht eben eine starke Hand.

Die 6 Aussies meiner Trainerin ( und Züchterin ), die sind super cool. Kein hibbeln, keine Überdrehung, sondern total angenehm. Natürlich bellen sie aber es sind nunmal Hunde, die bellen auch mal.

Im groben und ganzen kann ich sagen, die meisten Aussies die ich kenne sind recht "langweilig", oder ich bin nur anderes gewohnt. So krass wie sie dargestellt werden, sind die meisten nicht, zumindest von denen die ich kenne und das sind nicht wenige.
Über den Schutztrieb sollte man sich aber ganz genau im klaren sein, das ist echt nicht so einfach wie es klingt.
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #49
Off-Topic
Solche Hunde finde ich schlimm, wobei es da auch auf die Besitzer ankommt, man braucht eben eine starke Hand.
Gerade diese Hunde brauchen dann auf gar keinen Fall eine "starke" Hand, sondern eine "ruhige und souveräne" Hand:eusa_shhh:
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #50
Off-Topic
Nicht stark - Konsequent aber ruhig :eusa_shhh: Aussies sind sensibel.
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #51
Aussies sind nicht weniger gesprächig als Collie. Die können auch wunderbar fiepen und quicken in allen Tonlagen.

Arolec was ist denn für dich langweilig an einem Aussie? Vielleicht kennst du die "falschen" ;) die die ich kenne sind alles anderes als langweilig. Ok die kommen oft so rüber, aber nur weil Besitzer die gut runter fahren können. Aber langweilig würde ich keinen von denen nennen.

Und zum Thema sensibel..im Vergleich zum Border oder Collie, finde ich Aussie nicht so sensibel wie die beiden Rassen. Es gibt einzelne Hunde die super sensibel auf die Stimmung von Besitzer reagieren aber dass können viele Hunde (Malis, Rottis usw). Und dann kommt es drauf an in welchen Situationen die sensibel sind und was genau gezeigt wird. Ich persönlich würde aber Aussies als nicht sensibel bezeichnen.

Und damit soll die Rasse nicht angepriesen werden ;) Sondern einem klar gemacht was auf einen zu kommen kann. Ich hab schon oben geschrieben. Es ist möglich Aussie als Ersthund zu haben, ich würde nur nicht den ersten nehmen der angedackelt kommt und es soll bewusst sein, es kann Arbeit mit sich bringen. Aber das braucht doch jede Rasse...jeder auf eigene Art und Weise.
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #52
Unsere hat auch erst mit 4 damit angefangen, das zu dem Thema "sie ist drei...vielleicht fängt sie ja bald damit an!".

Ich verstehe nicht wie man Asthma haben kann, also kaum Sport machen kann, und dann einen Arbeitsintensiven Hund sich anschaffen möchte. Das schließt doch schon einen großen Raum an Möglichkeiten aus.

Ich finde einfach man sollte sich einen Hund aussuchen, der zu einem passt und dem man gerecht wird. Natürlich wird nicht immer alles 100% passen, dafür sind die Charaktere auch zu unterschiedlich (Hunde einer Rasse). Aber man muss doch auch nicht einen Hund aussuchen, der gerade total in Mode ist, wo es doch offensichtlich nicht passt und totaler Größenwahn ist. Ich verstehe nicht, wie sämtliche Leute hier dem so positiv zustimmen können. :(:(:(
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #53
Was für ein Aussie Fieber zur Zeit, ist ja der Wahnsinn :mrgreen:
Musste einfach mal gesagt werden.

Aber ich kann dich verstehen, der Aussie ist ein heimlicher Traum von mir.. ein bislang nicht in die Tat umzusetzender Traum.

Trotzdem muss ich sagen, so vernüftig ich auch in den meisten Sachen denke, finde ich das hier ein wenig überzogen. Du hast dir Gedanken gemacht, hast Hundeerfahrung... es ist alles gegeben. Warum denn nicht?

Da gibt es momentan wirklich genug andere Clowns, die sich einen Aussie anschafften wollen oder es (leider) schon getan haben.

Der Fraktion würde ich gerne mal eine Zeit lang die Hündin von meinem Freund andrehen.
Die ist tatsächlich genau so ein Horror Aussie, wie man ihn sich vorstellt.

Aufgewachsen bei einer alleinerziehenden Mutter, 2 Jahre alt.. kann nicht eine Minute ohne ihren Menschen sein, läuft daheim ständig winselnd im Kreis, wenn man sie nicht zur Ruhe zwingt und wegsperrt.

Dieser Hund ist wirklich "out of control", total hyper und auch wenn ich ganz genau weiß, dass der Fehler bei meinem Freund liegt, denke ich doch noch mal intensiver darüber nach, ob der Zweithund wirklich mal ein Aussie werden soll.

Aber wenn man sich der Sache gewachsen sieht und weiß, auf was man sich einlässt..
Why not? ;)
 
  • Ein Aussie für mich? Beitrag #54
Unsere hat auch erst mit 4 damit angefangen, das zu dem Thema "sie ist drei...vielleicht fängt sie ja bald damit an!".


Kommt mal erst mit euren Aussie klar und prophezeie dann erst mal den anderen was mit dem Hund sein kann. :mrgreen: Im Ernst.. glaubst doch wohl selbst nicht, dass ich deine Worte für Ernst nehme? Wie ich schon oben geschrieben habe.
Würde ich die Einstellung überdenken. Ein Aussie der viel Beschäftigung braucht und trotzdem noch Zeit finden zu jagen und zu hüten und zu kläffen. Da läuft was gewaltig schief. Schon mal überlegt ein wenig runter zu fahren.. und ein wenig Struktur und Ruhe rein zu bringen.


und hier zum Thema Beschäftigung :075: 90% des Tages sieht so aus.
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