Ich habe mal gelesen, das Ratten, wenn sie beim sterben ihrer Partner nicht iin einem anderen Raum sind, danach Verhaltensstörungen aufzeigen können, bei unseren war das zwar nicht so, aber vlt. ist das ein Grund...
Das bezieht sich aber rein auf die Tötung von Ratten - also die Euthanasie, den "künstlichen" Tod.
Wenn Ratten von allein im Rudel versterben, wird davon nicht berichtet.
Problem bei der Euthansie ist die Narkoseeinleitung - das Tier verliert langsam das Bewusstsein, vorher lässt die Koordination nach, sie werden ataxisch ("torkeln"). Sowas kann einem Tier Angst machen und Ratten kommunizieren im Ultraschallbereich auch Gefahren.
Es wird also angenommen, dass ein Tier, dass man euthanasiert, seinen Kollgegen "Gefahr" mitteilt. Dann ist der Kollege verschwunden bzw. tot. Dass das das Verhalten der anderen Tiere verändert, ist nicht abwägig.
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Da da Rudel untereinander nicht aggressiver geworden ist, würde ich den Verlust des Opis fast als Grund ausschliessen.
Wenn Tiere versterben, kann die Rangordnung instabil werden. Dann wird vermehrt gekabbelt und dass die Tiere dann mal nach dem Menschen schnappen, weil sie unter Strom stehen, ist möglich. Das ist dann eher eine Verwechslung oder sie sind "schlecht drauf".
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Ein Reaktion auf den Hund muss nicht unmittelbar passieren. Sowas kann auch erlernt sein.
aber immer kann man da ja auch nicht drauf achten.
Es kann schon etwas vorgefallen sein, dass die Ratten so verschreckt hat, dass sie nun den Geruch des Hundes mit Gefahr verknüpft haben und deshalb schnappen.
Ihr sagt ja, ihr seid nicht immer dabei.
Eine Trennung beider Arten und die strikte Vermeidung von Geruchskontakt kann da schon recht bald Besserung bringen, wenn es denn daran liegt.
Eine Erkrankung, Blindheit oder Schmerzen können aber weiterhin Ursache sein. Alles kann man zeitlich mit etwas anderem auftreten - dass der Opi gestorben ist und der Hund neu da, kann zufällig mit einer Krankheit einher gehen. Steckt man nicht drin.