Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein

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  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #1
Switi/Nuki

Switi/Nuki

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Guten Morgen liebe Foris,
ich habe mich vorhin neu angemeldet weil ich kurz vorm Verzweifeln bin.
Ich habe eine 8 Monate junge Hündin , die seit 4,5 Monaten bei mir ist. Und immer noch nicht Stubenrein.
Ich habe so ziemlich alle Foren durchgesucht und alles mögliche versucht. JA , wir gehen oft genug raus. Problem ist , draußen makiert sie nur und erledigt ihr großes Geschäft. Und drin macht sie dann den See.
Es kommt selten vor , das sie draußen mal richtig Pipi macht.
Wenn Sie ihr großes Geschäft erledigen muss , merke ich es , bzw. meldet sie sich auch. Beim Pipi machen überhaupt nicht. Sie ist dann so schnell kurz verschwunden und zack ist der See da. Draußen sind es immer nur ganz wenig Tropfen. Egal wie lange ich draußen bin. Sie wartet regelrecht bis wir wieder im Haus sind um sich DANN zu lösen.
HILFE!!!! Was kann ich tun?:roll:
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #2
Da muss ja was in der Erziehung falsch gelaufen sein, klingt so als hättest Du einen falschen "Marker" gesetzt, also reden in der Wohnung, was sie als Belobigung auffasst. Da kannst Du nur: mit Leckerlie in der Tasche entweder so lange draußen bleiben, bis sie macht, oder sofort rumdrehen wieder raus, löst sie sich, dann Worte und wie verrückt loben plus Leckerlie als doppelte Verstärkung. Löst sie sich zu Anfang noch in der Wohnung, wortlos weg wischen, aber wirklich wortlos, denn sie versteht unsere Sprache nicht und interpretiert jedes Wort und wenn es bloß ein Wort ist, als Lob und genau hier liegt der Haken. Du musst klar mit ihr erarbeiten, was Du willst, deshalb in der Wohnung ruhig und wie beschrieben s.o. verfahren. Was ist es für eine Rasse ?
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #3
und alles mögliche versucht

Ja, was denn? Ist ja sinnlos, dir Tipps zu geben die du schon ausprobiert hast ;)
Und wie lange hast du alles immer ausprobiert?
Wie reagierst du, wenn sie drinnen macht?
Wie verhält sie sich, bevor sie drin macht?

edit: Wie sehen eure Spaziergänge genau aus? Was macht ihr da?
Immer tagsüber oder auch nachts? Wie lange kann sie schon aushalten? Habt ihr das trotzdem schonmal von einem Tierarzt anschauen lassen?
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #4
Ich kann Dir nur raten ruhe zu bewahren, uns ging es ähnlich unsere hündin war es wohl gewohnt das sie auf weissen kacheln machen darf.
Es hat ganze zwei Jahre gedauert bis sie es endgültig sein lies und nur noch draußen gemacht hat. Danach gab es nie mehr probleme.

Es wäre aber bestimmt hilfreich wenn Du mal genauer beschreibst wie eure Spaziergänge aussehen - wie lange, wie oft usw.
Macht Sie drinnen immer an dem selben ort oder überall in der wohnung?
Beschreib alles mal so genau wie Du Kannst.

Habt ihr schon mal checken lassen ob sie ne Blasenentzündung hat?
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #5
Hallo , erstmal Danke für die Antworten :)
Alsooooo es ist ein Huskymix und vielleicht ist es auch wichtig woher sie kommt.
Sie ist aus Bulgarien. Ein Mültonnenfundhund. Sie war erst 3-4 Wochen alt , als man sie mit ihrem Bruder gefunden hat.
Zu mir gekommen ist sie dann mit 3,5 Monaten.
Davor war sie die Anfangszeit in einer Tierklinik ( Gehe nicht davon aus das die dort mit den Hunden das Stubenrein üben) und danach in einer Pflegestelle in Bulgarien ( Auch dort wird schätzungsweiße niemand drauf geachtet haben. Die PS dort haben zig Hunde und die sind zumeist draußen , so das es niemand interessiert wohin sie machen)
Bei Nuki war die Anfangszeit sowieso extrem schwer... ist auch jetzt noch ein ziemlich Erziehungsresistenter Hund :) Ich habe eine Trainerin , die aber auch sagt , üben , üben , üben und nochmals KONSEQUENT üben. Nuki ist sehr intelligent. Und macht alles nach Ihrem Kopf und überlegt drei mal ob sich die Ausführung eines Befehls lohnt^^ Anfangs hat sie nur geschrien und geweint. Wollte ständig auf den Arm - was ich natürlich nicht getan habe. So kuscheln war überhaupt nicht ihr Ding. Immer Distanz bewahren...aber wehe dem ich verlasse den Raum. Ich habe noch eine 2te Hündin die seit 6 Jahren bei mir ist , die für sie eine Mamarolle übernommen hat. Gab zwar zankereien am Anfang aber mittlerweile läuft es wirklich super!! Ich hole so weit aus , weil das vielleicht alles irgendwie hinweis geben kann.
Zu Anfang die ersten 14 Tage hat sie überhaupt nichts draußen gemacht. NULL! Ich habe sie auch vom ersten Tag an frei laufen lassen ( Wenn ihr Fehler findet , erschlagt mich nicht erklärt es bitte ruhig. ist mein erster Welpe) Die Zeiten waren nach jedem essen/trinken spielen und schlafen. Da das ja im Kreislauf dauerhaft bei Welpen passiert , kann man sagen waren wir jede stunde draußen^^ zumindest im Garten. Richtig spazieren waren wir 2 mal am Tag jeweils ca. 1 Stunde. Weshalb ich sie von Anfang an frei laufen lies , hatte zum einen den Grund das sie sobald sie fest gemacht wurde erbärmlich gejammert und geschrieen hat und zum zweiten das ich so früh wie nur Möglich damit anfangen wollte sie daran zu gewöhnen. Aufgrund meiner Großen , der sie immer am Popo klebt , hatte ich auch keine Sorge das sie abhaut. Hat sie auch nie versucht!
Dann wurde mir nahe gelegt , das ich sie eben an die Leine machen soll , um sie Quasi zu belohnen. Freigang gibt es erst wenn Pipi und Haufen gemacht wurde. So ist minimiert das sie sich zu sehr ablenkt draußen und dann gar nichts mehr macht. Habe ich dann auch so gemacht. Langsam ging es denn , das sie am Tag mal ein Pipi draußen gemacht hat , bis es sich dann nu dazu gesteigert hat , das sie ihren Haufen in der Natur erledigt und eben auch Pipi zum markieren macht. Also nur kleine Pfützen. Die Pfützen in der Wohnung hingegen sind weitaus größer. Ich habe , muss ich gestehen , wenn ich den ersten Post oben lese , den Fehler gemacht sie zu schimpfen wenn sie in die Wohnung gemacht hat. Also habe sie angesprochen Quasi....
Jedesmal wenn sie draußen macht , feier ich ne riesen Party ;-) Lobe überschwenglich für jeden Mini Tropfen , gibt Leckerlies und Streicheleinheiten.:clap::clap::clap:
Mittlerweile habe ich feste Zeiten ausgemacht um sicher zu gehen , das sie es trainert... Angefangen von Morgens um 6 Uhr alle 2,5 Std. Aber selbst das hält sie nicht aus. Egal ob im heimischen Garten oder in freier Natur , sie macht ein paar Tropfen , wir kommen rein und irgendwann habe ich dann die Bescherung.
Seltsamerweiße , wenn ich sie , als es noch nicht so warm war , mit auf Arbeit genommen habe (3Std) und sie im Auto war , dann hat sie einbehalten , draußen dann wieder nur paar Tropfen und drin dann die eigentliche Blasenleerung^^ Es liegt auch nicht an ungemütlichen Untergrund...ich wohne inmitten von Wiesen , Feldern und Wäldern. Es ist alles mit Gras , Moos , Blätter...also nix mit kargem Asphalt das es ihr unangenehm wäre...
Dazwischen hatte sie es 2 tage super verstanden NICHT reingemacht! Ich war soooooo happy hab sie gelobt und Leckerlie etc. alles toll und von jetzt auf gleich wieder alles so , als hätte ich noch nie mit ihr daran gearbeitet. Ich habe alles immer sofort weg geputzt , mit Essig drauf gekippt , weil sie ja den Geruch nicht mögen...ihr ist das egal^^ sie macht wieder hin. Habe Nelkenöl getropft , sollen sie ja auch nicht mögen...sie macht drüber... habe ihr ein Höschen angezogen weil ich dachte , dann merkt sie da ist was und wartet bis ich es ausziehe...tzzz , keine 15 Minuten und das Höschen war nass und sie davon ziemlich unbeeindruckt.
Ich hab Wasser und Futter nur noch draußen gegeben... und bin sofort mit ihr im Anschluss Gassi gegangen...alles kein Erfolg erzielt.
Ich arbeite im Privathaushalt von Tierärzten. habe denen das alles geschildert. Heute nochmal besprochen mit meinem Chef. Er sagte , sie habe wohl angst sich draußen zu lösen und hat mir nun Tabletten mitgegeben die so auf LMAA Basis fungieren. Diazepam. Aber das ist nicht mein Ziel. Will meinen Hund nicht mit Chemie vollknallen. Das kommt erst an aller letzter Stelle wenn ich gar keinen Rat mehr weiß.
Habe nun die Haustür offen und die Wohnungstür , das ich bemerke wenn sie raus wollte. Wenn sie nämlich nur in den Flur hascht , dann kriege ich das nicht mit. Das geht dann zu schnell. Also habe ich nun die Türen offen und die Außentreppe zugemacht , das sie bis runter an den Hof kann. Hof und Garten sind leider nicht komplett geschlossen , so das ich sie da nicht alleine lassen kann. Aber ich kriege nun mit wenn sie durch den Hausflur gehen wollte und wollte raus. Unser Gassigehen sieht so aus , das es eine Mischung aus spielen und distanz ist. Heißt , ich spiele und lerne mit Ihr , aber sie darf auch mit der großen (die keine Leine kennt) toben und frei laufen. Hoffe habe alle Punkte abgedeckt an Fragen. Wenn noch Fragen sind , beantworte ich sie natürlich gerne.
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #6
Vielleicht lobst du sie zu doll draußen?

Ich würde mir wirklich mal 3-5 Tage Zeit nehmen und den Hund beobachten. Damit du wirklich die Anzeichen erkennen kannst und da direkt ansetzen kannst. Also steht sie auf und dreht sich einmal im Kreis, bevor sie ansetzt in deine Wohnung zu pinkeln - sofort in dem Moment aufspringen und rausgehen.

Dass nun auch Hunde schon einfach so Antidepressiva bekommen ist mir echt neu, wäre definitiv aller allerletzte Lösung bei mir...
Wenn sie Angst hat sich draußen zu lösen solltest du das auch anders angehen, nämlich in erster Linie an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten und ihr die Angst nehmen, anstatt diese mit Tabletten wegzuballern.
Ist sie denn sonst ein ängstlicher Hund?

Ich würde ja mal probieren, mit ihr alleine (damit die andere Hündin sie nicht ablenken kann) wirklich ein paar Stunden auf einer Wiese zu verbringen. Jetzt wird ja das Wetter auch wieder schöner ;) Einfach, weil die Wiese irgendwann ja auch langweilig wird. Und sie merkt dass da nichts weiter passiert . also weder besonders Gutes noch Schlechtes...
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #7
In dem Moment, wo Du das Malheure weg machst und schimpfst wie ein "Rohrspatz" interpretiert der Hund: "fein gemacht, Mama lobt mich", denn der Hund versteht Dich nicht, spricht nicht unsere Sprache und verknüpft das mit Lob, das muss korrigiert und besser, eindeutig neu erarbeitet werden. Diesen Fehler auszubügeln dauert etwas, ansonsten s. mein erstes Posting.
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #8
Nein, sie ist kein ängstlicher Hund. Im Gegenteil.
Sie ist ziemlich frech! :)
Nur bei Fremden insbesondere Männer ist sie sehr
skeptisch und zurückhaltend.
Werde das mit dem Schimpfen lassen.
War heute mit ihr alleine spazieren.
War nicht abgelenkt...trotzdem nur paar Tropfen.
Aber bisher auch nix in der Wohnung
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #9
hat mir nun Tabletten mitgegeben die so auf LMAA Basis fungieren. Diazepam.

Zu der eigentlichen Problematik kann ich nichts sagen, aber Diazepam ist doch ein Schmerzmittel, in der Humanmedizin ist es als Valium bekannt. Da frag ich mich wie das bei dem Problem helfen soll....:eusa_think::eusa_think:

Edit: Man sollte Vetpharm auch zu Ende lesen...Es wird wohl auch bei Verhaltensproblemen gegeben.
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #10
Off-Topic
Zu der eigentlichen Problematik kann ich nichts sagen, aber Diazepam ist doch ein Schmerzmittel, in der Humanmedizin ist es als Valium bekannt. Da frag ich mich wie das bei dem Problem helfen soll....:eusa_think::eusa_think:

Edit: Man sollte Vetpharm auch zu Ende lesen...Es wird wohl auch bei Verhaltensproblemen gegeben.

Diazepam ist ein Beruhigungsmittel, was meist bei Angst und Panikattacken eingesetzt wird. Besonders bei Chirugischen Behandlungen wird es eingesetzt um die Patienten zu Beruhigen.


Und einer 8 Monate alten Hündin eine LMAA Tablette geben ist mehr als Fragwürdig. :?
Wie soll das Tier lernen, mit bestimmten Situationen umzugehen,wenn sie wirklich angst hätte?
Diese Tabletten können übrigens Abhängig machen. Man sollte sie also mit Vorsicht geniessen.
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #11
Diazepam ist wie schon rauagefunden ein Beruhigungsmittel
und ich sollte ihr ne halbe geben. Also 5mg. Das sie sich einfach draussen löst.
Ich geb es ihr nicht. Aber es wäre nicht schlimm wenn.
Mein erster Jack Russel hat damals Diazepam Zäpfchen bekommen
gegen Epilepsie. Also umbringen tu ich sie damit nicht.
Aber ich halte nichts davon Tabletten zu geben, weil d i e Ursache bleibt.
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #12
Nun, ich sehe da einen riesen Unterschied, einem Tier eine Diazepam zugeben, wenn es Epleptische Anfälle sind, oder aus "angst" weil der Hund nicht Pinkelt.* ich habe mit Angst Hunden viel erfahrung und mit Epileptikern, daher kann ich da sehr gut einen Unterschied sehen zum geben der Tabletten. ;)*
Ich denke auch nicht, das sie nicht Pinkelt, weil sie angst hat. ;)
Wie ist ihr verhalten sonst draussen?

Du hast da nen Huskymix, und Huskys können durchaus einfach mal ihr ding machen. Ich hab hier auch so ne Marke zuhause sitzen. Und ja, auch das Stubenrein werden hat bei uns etwas gedauert.
Wie ist dein Verhalten, wenn du weisst"sie wird hier gleich rein machen"? Wartest du dann schon regelrecht darauf?
Bist angespannt und immer in habachtstellung?

Und wie machst du das derzeit mit der Leine und dem Freilaufen?

Und du sollst deinem Hund eine 5mg tablette geben? :shock:
Ich haue mich mit einer 5mg Tablette komplett weg, wenn ich zum Zahnarzt muss. Danach kannst du mich aber so was von Vergessen. :eusa_eh:
Was wiegt sie?
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #13
Sie wiegt 12 kg. Aber der Hund baut ja Medis anders ab als ein Mensch :)
Alsoooo draußen ist sie aktiv, Neugierig, rennt und tobt wie eine Irre:mrgreen:
Wenn sie etwas unbekanntes entdeckt wie heute Pferde :) dann wird es aus sicherer Entfernung angemotzt und angebellt. Wenn es sich bewegt ist sie Zack hinter mir :)
Sie ist nicht ängstlich nur ab und an unsicher.Ist blöd bei andern Hunden. Sie will keinem was.
Aber es muss zuerst geknurrt werden und der Kamm gestellt^^
Finden natürlich nicht alle toll. Ich kriegs nicht mit wenn sie reinmachen will. Dann wäre ich ja mit ihr draußen ;-)
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #14
Doch, dass bekommst Du mit, das bedeutet für Dich höhere Konzentration, immer die Kleine im Blickwinkel haben, die Leine in der Hand, das ist nun mal so, da kann man nicht einfach zur "Tagesordnung" übergehen, bei bestehenden Problem hat dieses Vorrang, Du willst es doch ändern und wenn Du es nicht tust, kann Dir keiner helfen, es geht alles........
 
  • Verzweifelt – 8 Monate alte Hündin wird nicht stubenrein Beitrag #15
Also gestern war nur ein Pipi in der Wohnung... :angel: Ganz toll!!!!!! Sonst sind es weitaus mehr. Habe sie nun die ganze Zeit im Auge und gehe praktisch sobald sie sich bewegt^^ ;) Wenn ich merke das sie in die Richtung von der Stelle geht wo sie sonst hingemacht hat dann sag ich freundlich: Komm Pipi machen gehen. Und gehe raus. Egal ob sie dann macht oder nicht. Habe geschaut in einem Blog von einem Hundepsychologen...der hat dieses Thema explizit beschrieben und gesagt was man falsch gemacht hat in der Erziehung. Man soll weder drin schimpfen noch draußen loben. Weil der Hund drin denkt : Oh , alles falsch , ich mache das nicht mehr und dann bei Druck aus dem Sichtfeld des Besitzers gehen will. Und bei draußen loben er sich sagt: Ahhh die Freude will ich meinem Besitzer öfter machen.... Sie verstehen den Zusammenhang zwischen draußen und drin nicht. Stattdessen soll man denn draußen danach mit dem Hund 5 Minuten schön spielen...ohne was zum Pipi machen zu sagen. Und drin halt wie schon hier im Forum erwähnt einfach stillschweigend weg wischen. Man hat diese Furcht sich zu lösen anerzogen durch an falschen Punkten bestätigen... :uups: Wie gesagt , ich habe Hundeerfahrung was das Verhaltenstraining betrifft , aber es war mein erster Welpe. Ich war bei ihr völlig unsicher , was ist bei einem Welpen richtig was ist falsch. Ich habe vorher eine aus der Tötung geholt , meine Switi , die war ein Panikhund. Sie hat nicht mal aus Schüßeln gefressen und getrunken weil sie angst davor hatte. Heute ist sie ein selbstbewusster Hund die sich gut durchsetzen kann bei anderen Hunden und überhaupt keine Scheu mehr vor Fremden hat. Ich hatte 4 Monate einen Pflegi - Ein Rottweiler Bernersennenhund Mix , der seine Besitzerin gebissen hat und eingeschläfert werden sollte. Ich hab ihn in Pflege genommen und er war ein super toller Hund. Er brauchte nur die Auslastung die seine Besitzerin ihm definitiv nicht gegeben hat und konsequenz. Ich hatte einen Wüsten Jack Russel , den ich mit 9 Jahren übernommen habe weil keiner ihn wollte. Er war echt ne kleine Katastrophe :) Da war das komischerweiße für mich alles kein Problem. Aber bei diesem kleinen Haufen Elend , den ich in die Hand gedrückt bekam , war ich völlig unsicher was richtig und was falsch ist. :roll:
 
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