Hallo , erstmal Danke für die Antworten

Alsooooo es ist ein Huskymix und vielleicht ist es auch wichtig woher sie kommt.
Sie ist aus Bulgarien. Ein Mültonnenfundhund. Sie war erst 3-4 Wochen alt , als man sie mit ihrem Bruder gefunden hat.
Zu mir gekommen ist sie dann mit 3,5 Monaten.
Davor war sie die Anfangszeit in einer Tierklinik ( Gehe nicht davon aus das die dort mit den Hunden das Stubenrein üben) und danach in einer Pflegestelle in Bulgarien ( Auch dort wird schätzungsweiße niemand drauf geachtet haben. Die PS dort haben zig Hunde und die sind zumeist draußen , so das es niemand interessiert wohin sie machen)
Bei Nuki war die Anfangszeit sowieso extrem schwer... ist auch jetzt noch ein ziemlich Erziehungsresistenter Hund

Ich habe eine Trainerin , die aber auch sagt , üben , üben , üben und nochmals KONSEQUENT üben. Nuki ist sehr intelligent. Und macht alles nach Ihrem Kopf und überlegt drei mal ob sich die Ausführung eines Befehls lohnt^^ Anfangs hat sie nur geschrien und geweint. Wollte ständig auf den Arm - was ich natürlich nicht getan habe. So kuscheln war überhaupt nicht ihr Ding. Immer Distanz bewahren...aber wehe dem ich verlasse den Raum. Ich habe noch eine 2te Hündin die seit 6 Jahren bei mir ist , die für sie eine Mamarolle übernommen hat. Gab zwar zankereien am Anfang aber mittlerweile läuft es wirklich super!! Ich hole so weit aus , weil das vielleicht alles irgendwie hinweis geben kann.
Zu Anfang die ersten 14 Tage hat sie überhaupt nichts draußen gemacht. NULL! Ich habe sie auch vom ersten Tag an frei laufen lassen ( Wenn ihr Fehler findet , erschlagt mich nicht erklärt es bitte ruhig. ist mein erster Welpe) Die Zeiten waren nach jedem essen/trinken spielen und schlafen. Da das ja im Kreislauf dauerhaft bei Welpen passiert , kann man sagen waren wir jede stunde draußen^^ zumindest im Garten. Richtig spazieren waren wir 2 mal am Tag jeweils ca. 1 Stunde. Weshalb ich sie von Anfang an frei laufen lies , hatte zum einen den Grund das sie sobald sie fest gemacht wurde erbärmlich gejammert und geschrieen hat und zum zweiten das ich so früh wie nur Möglich damit anfangen wollte sie daran zu gewöhnen. Aufgrund meiner Großen , der sie immer am Popo klebt , hatte ich auch keine Sorge das sie abhaut. Hat sie auch nie versucht!
Dann wurde mir nahe gelegt , das ich sie eben an die Leine machen soll , um sie Quasi zu belohnen. Freigang gibt es erst wenn Pipi und Haufen gemacht wurde. So ist minimiert das sie sich zu sehr ablenkt draußen und dann gar nichts mehr macht. Habe ich dann auch so gemacht. Langsam ging es denn , das sie am Tag mal ein Pipi draußen gemacht hat , bis es sich dann nu dazu gesteigert hat , das sie ihren Haufen in der Natur erledigt und eben auch Pipi zum markieren macht. Also nur kleine Pfützen. Die Pfützen in der Wohnung hingegen sind weitaus größer. Ich habe , muss ich gestehen , wenn ich den ersten Post oben lese , den Fehler gemacht sie zu schimpfen wenn sie in die Wohnung gemacht hat. Also habe sie angesprochen Quasi....
Jedesmal wenn sie draußen macht , feier ich ne riesen Party ;-) Lobe überschwenglich für jeden Mini Tropfen , gibt Leckerlies und Streicheleinheiten.:clap::clap::clap:
Mittlerweile habe ich feste Zeiten ausgemacht um sicher zu gehen , das sie es trainert... Angefangen von Morgens um 6 Uhr alle 2,5 Std. Aber selbst das hält sie nicht aus. Egal ob im heimischen Garten oder in freier Natur , sie macht ein paar Tropfen , wir kommen rein und irgendwann habe ich dann die Bescherung.
Seltsamerweiße , wenn ich sie , als es noch nicht so warm war , mit auf Arbeit genommen habe (3Std) und sie im Auto war , dann hat sie einbehalten , draußen dann wieder nur paar Tropfen und drin dann die eigentliche Blasenleerung^^ Es liegt auch nicht an ungemütlichen Untergrund...ich wohne inmitten von Wiesen , Feldern und Wäldern. Es ist alles mit Gras , Moos , Blätter...also nix mit kargem Asphalt das es ihr unangenehm wäre...
Dazwischen hatte sie es 2 tage super verstanden NICHT reingemacht! Ich war soooooo happy hab sie gelobt und Leckerlie etc. alles toll und von jetzt auf gleich wieder alles so , als hätte ich noch nie mit ihr daran gearbeitet. Ich habe alles immer sofort weg geputzt , mit Essig drauf gekippt , weil sie ja den Geruch nicht mögen...ihr ist das egal^^ sie macht wieder hin. Habe Nelkenöl getropft , sollen sie ja auch nicht mögen...sie macht drüber... habe ihr ein Höschen angezogen weil ich dachte , dann merkt sie da ist was und wartet bis ich es ausziehe...tzzz , keine 15 Minuten und das Höschen war nass und sie davon ziemlich unbeeindruckt.
Ich hab Wasser und Futter nur noch draußen gegeben... und bin sofort mit ihr im Anschluss Gassi gegangen...alles kein Erfolg erzielt.
Ich arbeite im Privathaushalt von Tierärzten. habe denen das alles geschildert. Heute nochmal besprochen mit meinem Chef. Er sagte , sie habe wohl angst sich draußen zu lösen und hat mir nun Tabletten mitgegeben die so auf LMAA Basis fungieren. Diazepam. Aber das ist nicht mein Ziel. Will meinen Hund nicht mit Chemie vollknallen. Das kommt erst an aller letzter Stelle wenn ich gar keinen Rat mehr weiß.
Habe nun die Haustür offen und die Wohnungstür , das ich bemerke wenn sie raus wollte. Wenn sie nämlich nur in den Flur hascht , dann kriege ich das nicht mit. Das geht dann zu schnell. Also habe ich nun die Türen offen und die Außentreppe zugemacht , das sie bis runter an den Hof kann. Hof und Garten sind leider nicht komplett geschlossen , so das ich sie da nicht alleine lassen kann. Aber ich kriege nun mit wenn sie durch den Hausflur gehen wollte und wollte raus. Unser Gassigehen sieht so aus , das es eine Mischung aus spielen und distanz ist. Heißt , ich spiele und lerne mit Ihr , aber sie darf auch mit der großen (die keine Leine kennt) toben und frei laufen. Hoffe habe alle Punkte abgedeckt an Fragen. Wenn noch Fragen sind , beantworte ich sie natürlich gerne.