Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum?

Diskutiere Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Und wie ich schon einmal schrieb haben wir hier durchaus Leute, die entweder UO oder IPO schon gelaufen sind und ihre eigenen Hunde in dem Bereich...
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #321
Wie bereits schon einmal gesagt, ich lade euch alle mal zuuns auf den Hundeplatz ein, damit ihr euch unsere gequälten Hunde ansehenkönnt. Wenn ich im Moment einen Hund hätte, der ca. 1 Jahr alt ist und denGehorsam im SD lernen würde, dürftet ihr ihn auch alle mal ohne Stachel führen undeuch mit Körpersprache und leisen Stimmen probieren.
Vielleicht habe ich auch total Unrecht, aber ich sage zu99,99% dass ihr absolut keinen Erfolg haben werdet.
Und wie ich schon einmal schrieb haben wir hier durchaus Leute, die entweder UO oder IPO schon gelaufen sind und ihre eigenen Hunde in dem Bereich ausgebildet haben. Komisch, dass es da tatsächlich ohne Stachel ging. Nur weil du es nicht anders kennst, heißt das nicht, dass es nicht geht.

„Der DeutscheSchäferhund muss vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher,absolut unbefangen und (außerhalbeiner Reizlage) gutartig sein, dazu aufmerksamund führig. Er muss Mut, Kampftrieb und Härte besitzen, um als Begleit-, Wach-,Schutz-, Dienst- und Hütehund geeignet zu sein.“
Für das Zitat brauchts bitte noch eine Quelle.

Aber eben ein stark unangenehmer Reiz (als ich einmal in derSchule umgesetzt wurde, war mir das auch extrem unangenehm!), der den Hund inseiner hohen Trieblage erreicht und ihn in seinem Verhalten unterbricht.
Du wirst ja wohl körperlich unangenehm nicht mit peinlich oder ungewollt gleichsetzen wollen?

Nervenstärke und Selbstbewusstsein sind ebenfalls absolutwichtig im Schutzdienst, damit der Hund beim Überfall sicher und ebenfallswieder mit Härte und Mut gegen den Helfer kontert.
Und da sage ich dir, dass ein extrem gepushter und gleichzeitig immer untergebutterter Hund irgendwann nicht mehr nervenstark ist. Je hibbeliger der Hund wird, je näher er dem »überschnappen« kommt, desto schlechter für dich. Mit Trieb in den Arm gehen ist nicht dasselbe wie vollkommen hirnlose und alles vernichtende Fixiertheit. Mir ist schon klar, dass da Leistungsdruck herrscht. Wenn man sich die Meldeliste der DM ansieht sind viele Hunde mit vier bis fünf Jahren dabei, einen hab ich 2014 sogar mit drei Jahren gesehen. Wenn man sich überlegt, wie viele Prüfungen das ab Zulassung zur BH bedeutet ist da ein wahnsinniger Druck für den Hund hinter. Und das halte ich nach wie vor für übertrieben, zumal IPO nunmal drei Sparten umfasst. Da wird Druck gemacht ohne Ende, immer weiter gepusht, nur damit der Hund schnellstmöglich zur DM kommt. Ich habs doch selber erlebt. Mir wurde auch gesagt »auf der DM ist das an keinen Hund rangestreichelt«.
Aber weißt du, was aus den Hunden wird, die die ersten Jahre ihres Lebens nur einen solchen Druck erfahren? Die immer weiter auf Leistung gepusht werden, ohne Sinn und Verstand, weil mancher glaubt, seine eigenen Unzulänglichkeiten über den Erfolg seines Hundes ausgleichen zu müssen? Davon hab ich auch einige gesehen – niedrige Position auf der Arbeit, daheim nicht die Hosen an, aber beim Hund den Dicken markieren und Leistung einfordern. Und nach vier oder fünf Jahren hängt der Hund seinem Halter im Gesicht oder Arm, wenn der einmal Schwäche zeigt. Oder ist so fertig mit den Nerven, dass er zusammenbricht und sich in die Ecke kauert, wenn der zehnjährige Sohn um die Ecke kommt. Alles schon gesehen, gewundert hats mich nie. DAS ist keine Nervenstärke. Kadavergehorsam ist keine Nervenstärke. Das zeigt sich durch Ruhe und Beständigkeit in wirklich jeder Situation, konzentriertes Arbeiten und funktionierenden Gehorsam in jeder Situation. Das erreichst du aber nicht, wenn dein Hund kein Vertrauen zu dir hat, ständig Strafe von dir erwartet, du ihn austricksen musst, damit er gehorcht, und er so hochgepusht ist, dass er gar keine Selbstbeherrschung mehr hat. Gerade die Selbstbeherrschung ist entscheidend.

Und das ist doch das Schönste am Ganzen: die Arbeit mit dem Hund. Zusammen trainieren, vielleicht Erfolge haben....vielleicht auch nicht. Dann probiert man es halt beim nächsten Mal, oder beim übernächsten Mal. das macht doch nichts.
Danke, das kann ich nur unterschreiben!

Ist der eigene Hund besser, wird der andere ausgelacht....ist der eigene Hund schlechter, wird man so grün vor Neid, das man fast alles tut, um den eigenen Hund zu verbessern....
Klar, sind nicht alle Plätze so...aber die, die ich gesehen habe sind menschlich gesehen absolut unterste Schublade und werden mich dauerfristig davon abhalten, SV Plätze zu betreten.
Kenne ich auch, aber nicht vom SV. Das gibts auch auf gemischten Hundeplätzen und bei so ziemlich allen Sportarten.
Und genau das finde ich so schade: Dieser grenzenlose Ehrgeiz, der bei manchen jede Vernunft ausschaltet und wo es nur noch um besser, schneller, weiter geht. Egal mit welchen Mitteln, Hauptsache besser als der andere! Egal ob es noch Spaß macht oder ein sinnvolles Training ist. Und sich dann stolz auf die Schulter klopfen und einen Pokal ins Wohnzimmer stellen, während der Hund allein draußen im Zwinger hockt, denn der MENSCH hat ja was geleistet, was gewonnen, ist so ein toller Ausbilder. Der HUND leistet hier. Der Hund arbeitet, denkt, konzentriert sich mit all seiner Kraft und setzt das gelernte um. Sicher braucht er dafür den richtigen Halter, aber der Halter allein würde wohl ziemlich dämlich aussehen, wenn er die Prüfung ohne Hund läuft. Das sollte man sich vll mal überlegen. Jeden sportlichen Erfolg, den man mit einem Tier erzielt, verdankt man auch diesem Tier und ist fast mehr dessen Leistung als die eigene.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum?

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  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #322
So ich hab jetzt den ganzen Thread gelesen, ich gebe zu ich habe von IPO keine Ahnung, deswegen werde ich dazu auch nichts sagen.

@Kiwi
ich glaube dir dass man Sporthunde auch anders ausbilden kann. Und ich glaube dir auch dass da Top Leistungen bei rauskommen.
Aber wann? Wie gesagt wenn der Hund mit 5 Jahren seine IPO I läuft wird man im SV aber herzlich ausgelacht. Spätestens mit zwei Jahren muss der Hund die IPO I haben.
.
Hier frag ich mich allerdings, wer sagt dass der Hund mit 2 Jahren die IPO 1 haben muss? Wer legt das fest, die Menschen im SV, wenn ja ist das kein muss, sondern ein soll. Und wenns ein soll ist macht mans fürs eigene Ego, der eigene Hund muss besser/schneller lernen als die anderen, weil man sonst ausgelacht wird wie du schon sagst, warum im aller Welt kann man sich da nicht selbst zurück nehmen und den Hund das Tempo bestimmen lassen, das er braucht (und das ohne er bekommt was mit Leine übergezogen etc., es scheint ja auch ohne zu gehen wie hier beschrieben wird.)
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #323
Hier frag ich mich allerdings, wer sagt dass der Hund mit 2 Jahren die IPO 1 haben muss?

Ich stelle mir das vor wie bei Kindern im Leistungssport, wobei das von meiner Seite nur geraten ist...
Fängt das junge Mädchen "erst" mit 10 Jahren beim Ballett an, ist sie damit "schon viel zu alt", um jemals "ernsthaft erfolgreich" zu werden.
Bei Hunden ist das Zeitfenster erheblich schmaler, wenn der Mensch Erfolge feiern will...
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #324
@Kiwi
Unter einer Schnell-Schnell-Methode verstehe ich mit Händen und Füßen auf den Hundeinprügeln und mit Tacker und Stachel so lange dem Hund Schmerzen zufügen, biser schließlich pariert. Aber ob das dann noch eine freudige Arbeit ist, ist dieandere Sache!
Ich bestreite auch, dass ich mir den Hund nur als Sportgeräthole. Immer noch und das werde ich auch immer tun.
Wenn der Hund ein Sportgerät ist, sitzt er die ganze Wochenur im Zwinger, wird dreimal rausgeholt für Hundeplatz, bekommt Abends sein Futterund wenn er es nicht (mehr) bringt, wird er abgegeben oder ins nächste Tierheimgeschoben.
Das halte ich für schwachsinnig und idiotisch, so einen Hundzu halten. Das wirst du bei mir nie finden.
Ja ich hatte einen Stachel schon um. Und habe daran gezogen,genauso fest, wie ich es bei einem Hund machen würde. Und ich habe wirklichnicht geschummelt und irgendwie weniger fest daran gezogen. Es hat mir nichtweh getan.
Ich hatte auch schon einen Tacker um (am Handgelenk), Stufe30 eingestellt von 0-100. Ein Kollege hat auf den Knopf gedrückt, mir ist dieHand hochgeflogen und ich hatte rote Striemen am Arm. Deshalb würde ich auchmeinem Hund niemals einen Tacker anziehen.
Dann ist das Training für den Hund ja nicht nur unangenehm.Er hat die Chance!
Um es mit diesen vier Wegen von Syn zu erklären:
Er gehorcht und er bekommt den Ball/Ärmel
Er gehorcht und die unangenehme Einwirkung hört auf
Er gehorcht nicht und er bekommt keinen Ball/Ärmel
Er gehorcht nicht und die unangenehme Einwirkung beginnt

Man zieht seinen Hund auch nicht am Stachel. Die lassen sichda reinhängen und sich hinterherziehen. Also kann es doch auch so weh nichttun? In erster Linie soll der Stachel unangenehm sein. Stark unangenehmnatürlich, aber keine Schmerzen zufügen.
Es sind kurze Rucke, die den Hund in seinem Triebunterbrechen, ohne ihn herunterzufahren.

Ja ich bilde nur Sporthunde aus und keine Militärhunde.Deshalb muss mein Hund auch nicht funktionieren und wir können auch mal durcheine Prüfung fallen, das ist alles nicht weiter schlimm, solange es nicht zumDauerzustand wird und wir überhaupt nicht mehr vorankommen. Ein Diensthunddagegen hat zu funktionieren. Wenn mein Hund bei der Prüfung nicht loslässt,dann sind wir durchgefallen. Wenn aber ein Diensthund nicht loslässt, endet dasin schweren Schäden beim Opfer/Täter.
Da ich eventuell vorhabe den Hund ankören zu lassen, wennich ihn bekomme, eben weil er blutlich sehr interessant gezogen ist und wenn ersich arbeitstechnisch als sehr gut veranlagt herausstellt, muss er wohl oderübel mit 2 Jahren die IPO I besser die IPO II haben und mit drei/vier denüberregionalen Start.
Was nicht heißt dass wir gleich auf der BSP oder WM laufenmüssen. Es reicht ein Start bei der LGA oder LG-FCI oder auch LG-FH, solangeder Hund eine ordentliche Arbeit abliefert. Warum sollten sonst Züchter einenRüden aus einem solch unbekannten Zwinger nehmen von einer Hundeführerin, dieauch niemand kennt?

@Foss
Natürlich ist die Zusammenarbeit mit dem Hund das schönste.Aber warum schließt der Stachel das aus? Bilder oder Videos von überhaupt nichtgestressten Hunden, die trotzdem mit Stachel arbeiten, darf ich ja nichteinstellen.
Stachel ist nicht gleich Dauerstress.
Wenn ich meinen Hund nur mit einem Lederhalsband fasterwürge, wenn er etwas falsch macht, ist das mehr Stress, als wenn er einekurze, aber im Timing absolut korrekte Einwirkung bekommt, die er zuordnen undverstehen kann. Nichts anderes soll der Stachel sein. Eine Vereinfachung einerEinwirkung, die auch der triebstarke Hund wahrnimmt.
Zu deinem Offtopic: bei uns sind eher die HSV Plätze so. Werda kein Mali führt braucht gar nicht erst anzukommen. Und wer in eine normaleHundeschule möchte und kommt mit Schäferhund ist die erste Frage „macht derIPO? Wenn ja, können Sie gleich wieder gehen!“
Dabei schließt IPO keinen sozialverträglichen Hund aus undein Stachel schließt keinen glücklichen Hund aus.
Jeder Hund hier auf dem Hundeplatz würde am liebsten auf denHundeplatz ziehen und zwar mit aller Kraft. Wenn sie doch aber so gestresstsind, würden sie dann nicht lieber im Auto bleiben?

@Keisuke
Du möchtest verschiedene Sportarten ausprobieren? Undglaubst du bei einer anderen Sportart ist die Prüfungsordnung von einem Hundgewählt? Das wirst du leider bei keiner finden.
Es wird immer so geführt, wie geführt wird, weil es Menschengefällt.
Warum darf denn im Agility der Hund nicht angefasst werden?Weil es doch viel spektakulärer aussieht, einen solch schnellen Hund nur mitder Stimme zu lenken.
Warum darf der Retriever nicht auf dem Dummy herum beißen,das ist ja schließlich kein echtes Wild? Weil es schöner aussieht und näher ander Realität ist, wenn er es nicht tut.
So und warum soll der IPO Hund in der Unterordnung eben sehrtriebig und drangvoll laufen, absolut eng am Bein und soll diese Spannungmöglichst die kompletten 10 Minuten halten? Ja…weil es eben für Menschen gutaussieht.
Aber das ist immer so und du wirst da auch nichts anderesfinden.
Warum müssen im THS Mensch und Hund möglichst zeitgleich dieHindernisse überqueren? Sieht doch blöd aus, wenn der Hund immer pfeilschnellvorrennt und der Mensch nicht hinterher kommt.

@Syn
Du wirst es mir wahrscheinlich fast nicht glauben, aber ichwar am Anfang genau wie ihr. Boah ein Stachel, der arme Hund, das tut doch wehusw.
Niemals im Leben hätte ich einem Hund einen Stachelaufgezogen, da war ich aber ganz vehement dagegen.
Tja, bis ich mich mal wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Habe mir selbst den Stachel umgeschnallt und habe mal drangeruckt, ab wann tut was weh.
Ein führerharter Hund wird sich gegenüber Einwirkungen dievom HF kommen meist doch sehr unbeeindruckt zeigen. Theoretisch wäre einführerweicher Hund mit Härte gegenüber der Außenwelt perfekt, doch leider habeich einen solchen Hund noch nie kennen gelernt. Entweder der Hund ist eher hartoder eher weich, aber so einen krassen Unterschied habe ich noch nicht gesehen.
Und jetzt? Ich bin also kein Rekorder, der das wiedergibt,was er irgendwo erzählt bekommen hat und das jetzt einfach mal blind glaubt.
Ich habe mich durchaus mit dem Thema Stachel beschäftigt undmit zu dem Schluss gekommen, dass es verschiedene Arten von Zwang gibt. Es gibtnatürlich die Art von Zwang, die den Hund unter Dauerstress setzt, aber die istnicht mein Ziel.
Mein Zwang beginnt, wenn der Hund eine Übung grob falschmacht, obwohl er das Prinzip der Übung verstanden hat und endet, sobald erdiese Übung wieder ausführt.
Ein kleiner Zupfer am Fell an der Kruppe beim Sitz aus derBewegung wirkt Wunder, wenn sich der Hund nicht schnell genug setzt und trotzreiner Bestätigung beim schnellen Hinsetzen nichts hilft. Weil wie soll ich fürschnelles Sitzen bestätigen oder gar clicken, wenn es der Hund gar nichtanbietet?

@Mischling
Das glaube ich diesen Leuten auch aufs Wort. Aber dann habensie ihren Hund eventuell anders aufgebaut oder oder oder.
Aber ein guter Hund mit einem von Natur aus sehr hohem Triebund niedriger Reizschwelle, um diesen Trieb auszulösen, den ich dann nochhochfahre, damit er eben durchzieht, reinknallt usw. den bekomm ich nicht mehrmit Körpersprache, weil er hat gelernt, das alles im SD vollkommen zuignorieren. Der Hund bekommt im 1. Jahr null Kommandos im SD außer „Voran“ „Pack“und „Gib Laut“.
Auch kein „Aus“. Wenn es der Hund hergeben soll, wartet maneben und wenn’s schneller gehen soll, wird der Hund am normalen Halsband(meistens Kette) eben so lange hochgehoben, bis er’s ausspuckt.
Auch wenn er „Aus“ mit dem Ball schon perfekt beherrscht.Der Hund muss der Ansicht sein, die Beute gehört ihm, nur ihm. Das ist seinStück Beute. Der HF bestimmt nur, wann er dran darf und wann nicht.

Zitat…öhm…abgeschriebenvom Rassestandard des Deutschen Schäferhundes festgelegt vom SV e.V.
Den Standard habe ichmir vor drei-vier Jahren mal abgeschrieben von der Rassehund Zeitung. Ausgabeallerdings keine Ahnung.

Mag sein, dass die Nervenstärke da deutlich drunter leidet.Aber fahr mal auf eine BSP. Du gehst da an den Autos vorbei und aus allenAnhängern wird raus gebellt was das Zeug hält und zwar so heftig, dass dieAutos an denen sie hängen noch mit wackeln.
Und wenn da einer seinen Hund rausholt, hörst du dasGequietsche bis zum Platz.
Die Hunde sind alle extrem aufgeregt, aber für mich ist auchein Welpe, der unerschrocken über eine nasse Plane rennt, um an seinenHetzlappen zu kommen, nervenstark. Und das ist die genetische Eigenschaft, diedurch jahrelange Selektion fixiert wurde.
Sollte diese Nervenstärke irgendwann flöten gehen, dann weißich aber, dass mein Hund genetisch fixiert eben doch nervenstark ist.
Selbstbewusstsein muss bei einem IPO Hund verdammt hochgehalten werden. Er muss sich, wenn sein HF nicht dabei ist, für den King derWelt halten. Ein Schäferhund ist ein in der Regel menschenfreundlicher Hund.Aber Kommandos lässt er sich nur von seinem HF geben, der Rest der Welt wirdeben freundlich angewedelt aber im Grunde komplett ignoriert.
Und mit anderen Hunden ist der Schäferhund ja eh nicht dasbeste Beispiel.

Im Übrigen, wie bereits gesagt, ich habe nicht vor mit demHund überregional zu starten, wenn es am Ende doch klappt, umso schöner. Aberes steht nicht in meinem Plan, von daher werde ich auch nie ein Pokal bekommen.Die gibt’s nämlich nur bei Pokalwettkämpfen bzw. überregionalen Prüfungen.Nicht bei normaler Ortsgruppenebene.



@moonlit
Wenn du vorhast deinen Hund als Deckrüden oder Zuchthündinankören zu lassen, dann sollte der Hund mit 2 Jahren zur Ankörung geführtwerden und dazu braucht er eben die BH, AD, IPO I und eine Schaubewertungmindestens Gut.
Also vier Dinge, die ein Hund vor der Ankörung erreichenmuss.
Allerdings wenn du nicht gerade den Bundessieger stellst unddann bei der Körung nur ein G bekommst, wird sich dein Rüde auch nicht überDamenbesuch freuen und deine Welpen aus deiner Hündin auch nicht über Abnehmer.
Es zählen beim SV eben nur 2 Dinge:
Entweder bringt mein Hund Leistung, Leistung, Leistung
Oder mein Hund ist so schön, dass er immer gute Erfolge aufLandesgruppenzuchtschauen und auf der Bundessiegerzuchtschau einheimst.
Mit einem Durchschnittshund kommst du nicht weit.
Aber wie schon mal gesagt: Stachel und glücklicher Hundschließen sich gegenseitig nicht aus.

@Morastbiene
Wobei ein Erfolg für mich schon eine IPO I Prüfung imVorzüglichen Bereich wäre ;)

 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #325
Aber ein guter Hund mit einem von Natur aus sehr hohem Triebund niedriger Reizschwelle, um diesen Trieb auszulösen, den ich dann nochhochfahre, damit er eben durchzieht, reinknallt usw. den bekomm ich nicht mehrmit Körpersprache, weil er hat gelernt, das alles im SD vollkommen zuignorieren.
Falsch. Ein guter SD-Hund orientiert sich trotz allem immer an seinem Hundeführer, denn der gibt das Kommando für Beginn und Schluss der Übung. Der steht neben ihm und lobt und motiviert, damit der Hund in den Ärmel geht. Der leitet ihn beim Revieren mit Kommando und Handzeichen an. Es geht sogar noch weiter: Der Hund reagiert zudem auf jede körpersprachliche Äußerung des Figuranten. Jede Bewegung bedeutet eine andere Übung oder eine andere Position des Ärmels, den er packen soll. Nicht umsonst werden die Leute in den Anzügen dafür geschult.
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, ein Hund würde im Schutzdienst nichts wahrnehmen. Ganz im Gegenteil: Der hat den Helfer und seinen Halter immer genau im Blick, wenn er das wirklich mit Bravour machen soll.

Auch kein „Aus“. Wenn es der Hund hergeben soll, wartet maneben und wenn’s schneller gehen soll, wird der Hund am normalen Halsband(meistens Kette) eben so lange hochgehoben, bis er’s ausspuckt.
Auch ne ganz tolle Methode, den Hund zu würgen, damit er was hergibt :roll:. Der Hund darf mit dem Ärmel laufen, dann bleibt er stehen. Gibt er ihn nicht von selbst her geht der Helfer ran, heizt die Stimmung wieder an und nimmt den Ärmel spielerisch weg.

Der Hund bekommt im 1. Jahr null Kommandos im SD außer „Voran“ „Pack“und „Gib Laut“.
So langsam glaube ich, du redest vom ersten Lebensjahr? Welcher Hund wird bitte noch mit Milchzähnen im Zahnwechsel auf ein Hetzleder losgelassen? Oo

Sollte diese Nervenstärke irgendwann flöten gehen, dann weißich aber, dass mein Hund genetisch fixiert eben doch nervenstark ist.
Bitte was? Ich kann dir da nicht folgen...

Du wirst es mir wahrscheinlich fast nicht glauben, aber ichwar am Anfang genau wie ihr. Boah ein Stachel, der arme Hund, das tut doch wehusw.
Niemals im Leben hätte ich einem Hund einen Stachelaufgezogen, da war ich aber ganz vehement dagegen.
Tja, bis ich mich mal wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt habe.
Ich finde es grundsätzlich unverschämt, den Leuten, die gegen etwas sind, zu unterstellen, sie hätten sich nicht damit beschäftigt. Das ist bei einigen hier keineswegs der Fall. Du selbst hast dich aber so auf den Stachel und die Gewalt in der Erziehung festgefahren, dass ich mich frage, ob das Problem nicht anders herum besteht? Bist du überhaupt im Stande, einen Hund anders zu erziehen?

Aber fahr mal auf eine BSP. Du gehst da an den Autos vorbei und aus allenAnhängern wird raus gebellt was das Zeug hält und zwar so heftig, dass dieAutos an denen sie hängen noch mit wackeln.
Danke, ich verzichte. Hab ich oft genug gehört und bin nach wie vor der Meinung, dass diese Extremunruhe, die jedem Hund scheinbar angeboren ist, der sich so aufführt, kein gesundes Verhalten wiederspiegelt. Es geht übrigens auch anders. Ich hab genug Hunde erlebt, die vollkommen ruhig waren. Die waren übrigens auch gut zu führen und erfolgreich.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #326
Aber warum schließt der Stachel das aus?

Hm, wo sprach ich denn vom Stachel? Ich selbst kenne die Einwirkung/Anwendung von Stachel und co. weshalb ich zu dem Thema auch nichts sage, sondern allgemein an den verschiedenen Möglichkeiten, einen Hund das zu Vermittelnde nahe zu bringen.
Es steht und fällt halt alles mit der Qualität des Ausbilders.

Ich kann halt nur von mir und meinen Erfahrungen sprechen:
Herder im Mondioring (bzw. ein paar Sachen mehr ausgebildet - im Mondio arbeitet man ja normal nicht im Aggressionsbereich) rein über Kette und Geschirr. Unterordnung über Clicker aufgebaut. Nächsten Sommer steht die erste Mondio-Prüfung MR-1 an.
Herder sieht nur den Clicker und geht in den Arbeitsmodus, muss ich gar nicht mehr aupacken...wenn er weiß, das ich das Teil in der Tasche haben könnte, läuft er die Prüfungs-UO astrein.
Bei der Arbeit am Anzug ist der Herder selbst bei einem völlig normalen "Aus" völlig ansprechbar...kein Gebrülle, kein Rumreißen, kein sonstiges. Ein absolut führiger Hund, der sehr körperbetont ist und auf jede Kleinigkeit von mir achtet.
Selbst wenn er voll in den Trieben steht reicht ein fast geflüstertes "Aus" und er läßt sofort ab.
Gegen den Figuranten geht er jedoch mit vollem Druck mehr. Umso mehr Druck der Figurant aufbaut, umso mehr legt sich Wega in die Eisen.
Und trotzdem bleibt er ohne den ganzen Zeug kontrollierbar und sofort abrufbar.
Im ersten Jahr wurde er einfach Hund sein gelassen...Beuteaufbau lieblieb, Streicheln, Spielen, Rangeln. Kein Peitschenknall, kein sonstiges.....und ich es bereue es absolut nicht!
Ich würde es immer wieder so machen.


Ich sehe daher, das es auch anders geht...jedoch fehlt mir die Erfahrung mit den DSH - wie da die Hunde im Sportbereich sind, kann ich nicht sagen und muss mich daher auf deine Erfahrungen bzw. Meinungen von Anderen verlassen.

LG Fos
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #327
@Mischling
Ja aber das muss der gute Hund erst einmal lernen. Undwährend man ihn ausbildet bekommt er zu Anfang keinerlei Kommandos vom HF.
Streng genommen dürfte der Hund nicht auf die Äußerungen desFiguranten reagieren. Theoretisch müsste er auch bei der kurzen Flucht so langeliegen bleiben, bis ich „Pack“ sage.
Zum Thema Revier: Das lernt der Hund trocken. Kein Helferund als Belohnung gibt’s es in der Mitte den Ball. Dann steht irgendwann einmalwährend dem SD der Helfer drin, vorher hat der Hund an der Leine verbellengelernt. Der Hund verbellt, bekommt seinen Ärmel und Übung wiederholt. Zur Absicherungist eine lange Leine am normalen Halsband und eine Hilfsperson führt diese umdas zuerst zu umlaufende Versteck herum, damit der Hund keinen Erfolg hat,sollte er versuchen durchzugehen.

Thema Aus: Wenn bei uns ein Helfer hingehen würde und würdedie Stimmung wieder anheizen, dann kann ich ja noch lange warten, bis mein Hundwieder irgendwas hergibt.
Bei uns laufen auch nur die Hunde bis zum ca. 4/5 Monat.Danach bekommt der Hund Lappen bzw. Beißkissen, wird sofort ins Sitz gebracht,untergenommen und über den Kopf gestreichelt. Sobald er beginnt zu kauen, zuschütteln oder eben seinen Griff zu lockern = hochheben und hergeben.

Ja ich rede vom ersten Lebensjahr. Der Hund kommt mit 8Wochen auf den Platz und beginnt in allen drei Sparten gearbeitet zu werden.Wenn der Hund in den Zahnwechsel kommt, wird nur das Verbellen beübt. Am Anfangtrennt ein Zaun Hund und Helfer, dann ist der Zaun weg. Macht der Hund seineArbeit gut, bekommt er den Lappen bzw. das Kissen ohne Kampf darum! Hund beißtan und sofort lässt der Helfer los.
Da ist also kein Zug und kein Druck an den Zähnchen. Mit ca.7 Monaten ist der Hund durch und dann wird weiter Trieb gemacht. Jetzt auch amPfahl, im Versteck und man beginnt mit Fluchten, wo auch bevor man den Hundschickt, ordentlich Trieb gemacht wird. Aber immer noch kein Gehorsam. NurTrieb, Trieb, Trieb.

Das mit den genetisch fixierten Eigenschaften kann ichselbst nicht so gut erklären, ich habe das mal in einer VDH Zeitung gelesen,ich muss mal gucken, ob ich das nochmal finde.
Das war so erklärt, dass ein Hund, der als Welpe sehrselbstbewusst war, dann aber mit 8 Monaten ein traumatisches Erlebnis hatte undseitdem Angst hat, trotzdem an seine Nachkommen das genetischeSelbstbewusstsein weitergeben wird.
Also nicht das, was sich die Welpen von der Mutter bzw. demVater abgucken, sondern das was sie an Eigenschaften z.B. hoher Beutetrieb vonihren Eltern durch Leistungsseleketion mitbekommen.

Ich habe euch soweit ich mich entsinne nicht unterstellt ihrhättet euch nicht mit dem Thema beschäftigt?
Das einzige was ich sage, dass ich am Anfang genauso wie ihres jetzt immer noch seid, vehement gegen den Einsatz eines Stachels war, bisich mich für mich mit dem Thema wirklich auseinandergesetzt habe und für michfestgestellt habe, dass es gar nicht so schlimm ist, wie sehr viele Hundehaltersagen.

Och ich finde eine BSP immer ganz nett ;) Schöne Hunde undtolle Arbeiten!

 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #328
Ich hatte auch schon mal ein Stachelhalsband in den Händen und meine Erfahrung war, dass das durchaus schmerzt. Wenn es das nicht tun sollte, wäre da auch eine Polsterung statt Stacheln dran. Wie du selbst anfangs mehrfach hier im Thread gesagt hast, geht es dir auch darum, dass der Hund "es spürt". Du erwähntest ja nicht nur das Stachelhalshand, sondern eben auch das Schlagen mit der Leine. Dass du nun sagst, dass du dem Hund ja niemals wehtun wollen würdest, widerspricht dem dann doch irgendwie.

Ich stimme dir in so weit zu, dass man auch mit einem normalen Halsband und augenscheinlich "harmlosen" Trainingsmethoden Stress und auch Schmerzen verursachen kann. Rechtfertigt für mich aber keinesfalls den Einsatz von Mitteln, die einem das auch noch erleichtern...

Die Hilflosigkeit ohne Schmerzreize zu arbeiten finde ich wirklich sehr bedenklich. Ich kann deswegen nur wiederholen: Es ist schön und gut was DU alles willst (Hund muss ja unbedingt gekört werden). Findest du es aber fair deinem Hund gegenüber, dass ER dafür leiden muss?
Und ja, wenn du dein Training so veranstalten willst, wie du es hier erklärst, dann wird der Hund darunter leiden.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #329
Mischling einmal fährten die Woche ist auch zu wenig. Ambesten jeden Tag. Fährtenarbeit = Fleißarbeit. UO kann man ja auch während demSpaziergang einbauen oder? Soviel Zeit ist immer.
Klar SD nur auf dem Platz, das dreimal die Woche.

Logisch - und das Alles neben der Vollzeitberufstätigkeit

Lieber aufgedreht als Schlaftablette.[/COLOR][/SIZE][/FONT][

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alles durchgelesen habe....
Aber ich muss was loswerden.
Was machst du denn, wenn dein LZ-Welpe von der wundervollen Hündin so ÜBERHAUPT keinen Bock auf den IPO hat?
Wenn er eine Schlaftablette - wie du es selbst nennst - ist?

Ich selbst habe eine Laekenois-Hündin. Bevor ich sie holte waren meine Träume auch irgendwo in Richtung VPG oder IPO.
Ich habe mich dann um HuSportvereine gekümmert - der einzige DVG, der VPG anbietet hatte Aufnahmestopp.
Da bin ich mit meinem Schäferhund zu den Schäferhundvereinen in der Gegend gefahren und habe mir angeschaut, wie dort gearbeitet wurde.
Bei den Meisten bin ich nach kurzer Zeit geflüchtet. Es wurde u.a. über den Platz zu einer Trainierenden gebrüllt..."Wenn er nicht funktioniert, dann musst du mal mit der Kette drüber". Auch Kommentare wie: "kommt der frisch vom Friseur" - "Was ist das denn für eine Mischung?" "Aus welcher Tötungsstation haben sie den denn bekommen?" zeugten von absoluter Rassekenntnis.
Ich habe dann mit Inka ganz "normal" die Hundeschule besucht. Ich mache mit ihr weiterhin ganz normal UO im täglichen Leben und auch Dummytraining liebt sie. Solche Vereine brauche ich nicht.
Mit meiner "Trethupe" bin ich in der gleichen Hundeschule und wir arbeiten auf die BH zu (er ist 8 Monate alt). Sicherlich läuft er aktuell noch ein bisschen weit weg vom Bein. Macht mir aber nichts aus... denn sonst trete ich ja vielleicht auf meinen Streberdackel.;):eusa_shhh:

Den Rest lese ich mir später durch. Jetzt mögen meine Beiden erst einmal einen ausgiebigen Spaziergang machen.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #330
Ich hoffe, das dein (zukünftiger) Hund so schlau ist & dich in einem schwachen Moment von dir so übel zurichtet, dass du nie wieder in der Lage bist, einen Hund zu führen!

Leuten wie dir sollte das Halten eines Lebewesens verboten werden :evil:
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #331
Krass, was Du für Minderwertigkeitskomplexe hast. Du brauchst Deinen Hund scheinbar nur als Statussymbol, um bloß nicht ausgelacht zu werden... :roll: Du kannst Dir auch Deine eigene Meinung bilden und dann die anderen für ihre veralteten Trainingsmethoden und Unbelehrbarkeit auslachen. Nichts anderes würde ich mit solchen Leuten machen... und ja das tue ich momentan auch mit Dir. Zum Rest evtl. später mehr. Ich muss auch nochmal raus. ;) ach und noch an Para: Mein Schäfi-Mischling wurde dagegen des öfteren von solchen "Experten" für reinrassiger dt. Schäferhund gehalten. Man hat mir dann aber auch nicht geglaubt, wenn ich sie eines besseren belehren wollte... Ich hätte ja gaaaarkeine Ahnung, was ich da an der Leine habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #332
Leute, wir müssen hier doch jetzt auch nicht so krass beleidigend werden oder?
Ja ich reg mich auch schon ueber diese unbelehrbarkeit auf, aber wir wollen doch nicht, dass der Thread geschlossen wird?
Dann ist Hopfen und Malz gaenzlich verloren.
Nun reißen wir uns zusammen und trinken ne Tasse Tee! :cool:
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #333
Da ich eventuell vorhabe den Hund ankören zu lassen, wennich ihn bekomme, eben weil er blutlich sehr interessant gezogen ist und wenn ersich arbeitstechnisch als sehr gut veranlagt herausstellt, muss er wohl oderübel mit 2 Jahren die IPO I besser die IPO II haben und mit drei/vier denüberregionalen Start.
Darf ich mal fragen, wo das steht?
In der Körordnung steht etwas von MINDESTENS zwei Jahre beim ankören. Mindestens! Das heißt, ab zwei Jahren darf der Hund dafür überhaupt erst gemeldet werden. Du hast alle Zeit der Welt um den Hund auszubilden. Und von überregional geführt steht da auch nichts... ;-)

Lieber ein gesunder, gereifter Hund auf wenigen Prüfungen gut vorgestellt, als einen Jüngling durch die Prüfung gezogen... wofür?

Schade, dass ich aktuell keinen PC da habe und nicht richtig antworten kann... nur so viel: Ich kenne sogar Plätze, wo schon den Welpen ein "aus" gelehrt wird. Auch meine Hündin konnte noch vor dem ersten Biss sauber trennen. Alles Trainings- und Ansichtssache. Deshalb der Rat, sich auch mal woanders umzusehen. ;)
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #334
Leute, wir müssen hier doch jetzt auch nicht so krass beleidigend werden oder?
Ja ich reg mich auch schon ueber diese unbelehrbarkeit auf, aber wir wollen doch nicht, dass der Thread geschlossen wird?
Dann ist Hopfen und Malz gaenzlich verloren.
Nun reißen wir uns zusammen und trinken ne Tasse Tee! :cool:
Vielen dank, Nephilim!

Bitte haltet euch mit Beleidigungen zurück.
Das Hilft niemandem und schon gar nicht dem zukünftigen Hund, sollte einer Einziehen.

Wenn ihr meint, das es aus euch raus kommen muss, dann dreht einmal ne Runde um Block. ;)

Ich finde es bisher gut, wie relativ ruhig das Thema hier von statten geht!
Daher, bitte haltet euch daher auch weiterhin so entspannt.

Gedanken raus lassen, ja, alles schön und gut. Aber bitte nicht auf dieses tiefe Niveau!

Danke euch! :)


 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #335
Off-Topic
Ich muss sagen, ich finde es wenigstens schön, dass die TE nun sachlich und freundlich ist. Und das gibt mir doch hoffnung, dass sie trotz ihrer Wehementen Verteidigung doch über das reflektiert, was wir ihr sagen.
Und in dem Sinne schenke ich auch mal eine Runde Tee aus ;) *Kanne und Tassen bereitstell*
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #336
Guten Abend Ipo,
ich hab die letzten Seiten des Themas nur grob überflogen, deshalb verzeih bitte, wenn ich irgendwo einen Zusammenhang versäumt habe. Es gibt aber ein paar Postings von dir, die ich gerne kommentieren würde.

Hätte mir eigentlich vorneherein klar sein müssen, dass man als IPOler mit nem richtigen Schäferhund in nem Fußhupenforum falsch ist. Weil sind wir doch mal ehrlich, was bringt mir ein Hund unter 55cm. Der kommt ja noch nichtmal über die Meterhürde.

Um ehrlich zu sein kenne ich IPO nicht, kann daher weder etwas zur Sportart, noch zu der Ausbildung sagen. Von dem was ich hier von den anderen Usern und dir dazu gelesen hab, klingt es mir aber nicht unbedingt nach der idealen Auslastungsbeschäftigung für einen Hund, sondern nach Drill und absolutem Gehorsam, ohne jegliches Wenn und Aber. Und da ich durchaus verfechter der Familienhundefraktion bin, stößt mir das sehr sauer auf. Ich erwarte kein Dauerkuscheln auf der Couch und rosa Halsbändchen mit Strass, ich denke sogar, dass eine gewisse Konsequenz und Durchsetzungsfähigkeit in der Hundeerziehung wichtig sind, aber das was du beschreibst, lässt mich stark daran zweifeln, dass der Hund daran wirklich Spaß und Gefallen finden kann. Und nur um dir direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich hab 65kg Leonberger mit einem Stockmaß von 88cm zuhause. Wenn Diego sich auf die Hinterläufe stellt, kann er mir auf den Kopf sabbern... ;) Im Vergleich dazu bist du mit deinem DSH-Wunsch hier im "Fußhupenbereich" doch ganz gut aufgehoben oder nicht?

... das war jetzt gemein, allerdings wollte ich damit nur nochmal kurz hervorheben, dass solche Aussagen einfach unsinnig und kindisch sind und die Größe eines Hundes erstmal garnichts mit dem Erziehungsanspruch und der Hundeführungsbereitschaft zu tun hat. ;)


zur Arbeit danach habe ich mich bereits erkundigt. Es gibt Möglichkeiten in einer Tierklinik zu arbeiten oder auch in Praxen bzw. In einer Tierphysiopraxis in meiner Nähe. Und doch das reicht. Reicht ja auch für Humanphysios.

Dort wo ich mich über den Gehalt informiert habe(verschiedene Internetseiten und Telefonate mit PTs aus Kliniken)…ich kam aufDurchschnittsgehälter von 2.000 bis 2.500 brutto (in Kliniken). Was deutlichmehr als 800€ ist.


Als Humanphysiotherapeutin kann ich dir nur raten, deine Ausbildungspläne nochmal sehr, sehr, sehr genau zu überdenken. Tierphysio ist ganz sicher eine tolle Sache, aber das sie nicht staatlich anerkannt ist, weißt du bereits. Über deine Gehaltsrecherchen kann ich ehrlich gesagt nur müde schmunzeln. Gehälter von 2000-2500 Euro sind noch nichtmal in der Humanphysiotherapie Durchschnitt. In der Tierphysio garantiert noch weniger. Ich kenne Tier-PTs und die haben alle nebenbei noch einen Hauptberuf, bzw. einige Jahre doppelgleisig gearbeitet, ehe sie sich soweit finanziell stabilisiert hatten, dass sie mit der Tierphysio allein durchgekommen sind. Und glaube mir, selbständige Tierphysio sind die allerwenigsten. Und wenn doch, dann arbeiten sie sich dumm und dämlich und am Ende des Monats ist es gerade so ausreichend. Reich wird man damit nicht, aber selbst mit normalen Lebenshaltungskosten wird es da eng. Du brauchst ja nun auch permanent Fortbildungen und Auffrischung, du benötigst Inventar usw. Das kostet ebenfalls Geld und auch wenn die Menschen immer weiter umdenken, so 100% dahinter stehen die wenigsten Tierhalter. Und gerade bei der Tierphysio zahlt ja nun auch keine Krankenkasse. ;)

Mal ganz davon abgesehen das ich es töricht finde, einen so manipulativen Beruf auszuüben, ohne wirklich qualifiziert zu sein. Als Physiotherapeut übernimmst du Verantwortung für Gesundheit und Lebensfähigkeit. Du musst anatomisch richtig auf Zack sein und sehr genau wissen, was du da gerade tust. Ich persönlich bin der Überzeugung, dass man dafür eine Grundqualifikation haben sollte, sprich Erfahrungen als Tierarzt, Tierarzthelfer oder Humanphysiotherapeut. Nebenbei lernt man solche Techniken und Griffe einfach nicht und die genannten Praxisanteile reichen nach meiner Meinung nicht aus. Ich jedenfalls würde keine PT aufsuchen, die das als einzige Kompetenz aufzuweisen hat. Tut mir leid für die harten Worte.

Wie gesagt, ich will die Tierphysio nicht schlecht machen. Könnte mir selber vorstellen das irgendwann nochmal zu machen. Aber dir rate ich: nicht ohne Grundlage, nicht als einzigen Berufszweig und schon garnicht weil du nichts anderes bekommen hast.

PS: Mit deiner teils recht radikalen Einstellung wirst du m.E ausserdem als Tier-PT einen schweren Start haben. Menschen die solche Heilberufe aufsuchen, führen in der Regel die klassischen Familienhunde und wollen, dass es ihrem Schnuffi gut geht. Wenn du dann dein IPO-Drillprogramm mit Zwingerhaltung und deine Antipathie gegen Kleinhunde ("Fußhupen") durchblicken lässt, dann werden wohl einige nichtmehr wieder kommen. ;) Vielleicht solltest du da wirklich nochmal tief drüber nachdenken.

Liebe Grüße
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #337
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Ich muss sagen, ich finde es wenigstens schön, dass die TE nun sachlich und freundlich ist. Und das gibt mir doch hoffnung, dass sie trotz ihrer Wehementen Verteidigung doch über das reflektiert, was wir ihr sagen.
Und in dem Sinne schenke ich auch mal eine Runde Tee aus ;) *Kanne und Tassen bereitstell*

Jap, genau das lobte ich ja anfangs auch. ;) Trotzdem... wirklich einsehen tut sie es ja nicht. Die Atmosphäre ist hier zwar super für ne Diskussion, aber trotzdem drehen wir uns eigentlich im Kreis.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #338
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Ja, leider Fuli.. Wobei ich Hoffnung habe, da ich in dem Alter auch keinen Rat von Außen angenommen habe, mir aber insgeheim doch meine Gedanken dazu gemacht habe...^^

Danke Kasary für den tollen Beitrag :)
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #339
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Den IPO-Sport finde ich, wie gesagt, auch sehr interessant. Aber halt wirklich nur mit einer fairen und hundegerechten Ausbildung. Ich sehen sowas, wie die Meisten hier ja auch, einfach "nur" als Sport und Freizeitbeschäftigung mit und für den Hund an. Beide Partner sollten daran Spaß haben und es nicht unter Angst machen müssen.
Ich weiß auch, dass mittlerweile auf vielen Plätzen echt super ausgebildet wird. Daher nenne ich einige Trainingsmethoden, die IPO beschreibt, einfach veraltet. Heute weiß man eben, dass es auch anders geht. Auch das führt zu Erfolg und mit Sicherheit auch zu viel mehr Spaß - Auf beiden Seiten!
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #340
Vorsicht, langer Beitrag!

Damit du verstehen kannst, warum hier manche Leute eventuell etwas ausfallender werden, möchte ich dir mal aufzeigen welches Bild ich persönlich mir von dir in diesem Thema gemacht habe. Da ich dich nicht kenne, kann ich eben nur aus dem schließen, was du hier erzählst:

Du bist ein junges 18 Jähriges Mädchen, dass eine "Ausbildung" zur Tierphysiotherapeutin machen und auch später in diesem Bereich ihren Lebensunterhalt verdienen möchte. Dieser 1 1/2 Jährige Lehrgang ist aber keiner, mit dem man am Ende eine anerkannte Berufsbezeichnung führen darf. Trotz allen Erfahrungsberichten und berechtigten Zweifeln für die Zukunft in diesem Bereich, bist du fest davon überzeugt, dass es ausreichen wird.

Du bist viel auf einem Hundeplatz unterwegs und sozusagen die "Platzfotografin", wo "nach altem Schlag" Hunde im IPO Bereich gearbeitet werden. Du findest es einfach "geil!".

Du wohnst momentan bei deiner Mutter (die deinen ersten Schäferhund, den du auch UNBEDINGT wolltest dann "übernommen" hat, weil dir die Schule plötzlich doch zu anstrengend wurde), die abgeneigt gegenüber dem IPO Sport ist und so einen Hund nicht in der Wohnung haben möchte. Dir ist das egal, weil du es nicht schlimm findest, wenn der Hund im Zwinger lebt (und zwar wirklich "leben", nicht wie momentan der Hund deiner Mutter mal für ein paar Stunden dort untergebracht werden). Schließlich wird der Wurf den du im Auge hast ja auch in Außenhaltung geboren und aufgezogen (wie ja auch über 90% der Hunde auf eurem Platz in Zwingerhaltung leben (müssen)). Es ist dir auch egal, ob der Hund nicht verträglich gegenüber Hund und Mensch ist (und das obwohl dein Wunsch ist ihn als Tierphysio mit auf die Arbeit zu nehmen!). Es ist dir egal ob er Kinder umrennt, du hast ja keine. Was willst du mit einem "netten" Hund? Hauptsache er funktioniert auf dem Platz! Hauptsache er schafft IPOIII! Egal, ob das heißt ihn nur mit Leine und Maulkorb spazieren zu führen.

Du weißt auch, dass das "Reinknallen" (wo du selber von einem Hund berichtest der sich damit das Genick gebrochen hat) und "Sternegucken" etc. was du so "geil" findest nicht unbedingt gesund für den Hund ist, aber auch das ist dir egal. Hauptsache einen Hund besitzen, dem alles andere egal ist, der unter Strom steht und eine tolle UO abliefert, der richtig schön reinknallt und vor lauter Trieb nichts mehr wahrnimmt und den man deswegen nur mit Gewalt und Schmerzreizen erreichen kann.


Mal ein Zitat von dir, wie es bei den Hunden auf eurem Platz abgeht:
Und ganz plötzlich als junger Hund, als ihr Hundeführer vonFutter auf Ball umgestiegen ist und da richtig Trieb drauf gemacht wurde (Hundam Halsband festhalten, Ball vor sich herschießen, Hund gibt alles, erwürgtsich fast und bekommt den Ball aber trotzdem nicht, solange bis der Hund fastkomplett ausrastet, dann bekommt er den Ball).
Alle unsere Hunde sind richtig geil auf den Ball. KleinesBeispiel: Bluna, einjährige Hündin, angeleint bei der Ablage, ein anderer HFschmeißt den Ball für seinen Hund, Bluna rennt los, voll in die Leine,überschlägt sich, bricht sich dabei die Pfote, alles egal, wieder aufstehen undweiter austicken, weil=Ball!
Deshalb ging ich von Trieb aus. Weil ab dem Alter wo dieHundeführer auf Trieb umschalten, werden die Hunde „plötzlich unverträglich“.Anderes Gegenbeispiel: zweijährige Schäferhündin, nur mit Futter gearbeitet, weilzu wenig Trieb da = interessiert sich nicht für Ball/Spielseil oder sonst wasund ist mit allen anderen Hunden verträglich. Bleibt ruhig, wenn es auf denHundeplatz geht und zieht nicht.
Die anderen Hunde: wenn es auf den Hundeplatz geht, rennensie das zweijährige Kind um, dem sie sonst mit Engelsgeduld und ganz vorsichtighinterherlaufen. Ziehen, bellen, quietschen, drehen Kreise an der Leine undkläffen wie verrückt in ihrer Box rum.

Das wünscht du dir ja auch:
Mein Wunschhund ist eben ein triebgestörter Vollidiot mitHang zum Wahnsinn.

Wann entspannt der Hund? Anscheinend nicht in deiner Gegenwart...
Ein Hund braucht nicht entspannt zu sein, wenn seinHundeführer dabei ist. Es könnten Kommandos kommen, die er ausführen muss odervielleicht bekommt er ja sogar seinen Ball oder was auch immer.
Schön.. dann kann er ja die viele Zeit (vor allem, wenn später ein Vollzeitjob dazu kommt) alleine im Zwinger mal richtig entspannen...

Wie du deine Kommandos durchsetzt hast du auch beschrieben:
Dann kann ich auch, nachdem ich dasKommando gegeben habe, 1 Sekunde zum Reagieren verstrichen ist, dann kann ichdurchaus hingehen und kann ihm deutlich machen, dass ich das auch genau someine, wie ich das eben gesagt hab.
Ja, dann gibt’s eben mal die Leine übergeworfen oder mal aufdie Schnauze. Ist der Hund an der Leine, ja dann gibt’s eben mal einenordentlichen Ruck, da kann der ruhig mal umfliegen oder mal aufquietschen.

Auch deine allgemeine Einstellung dazu, was für einen Hund "toll" ist, kann ich einfach nicht nachvollziehen:
Aber obich den Hund jeden Abend zu mir auf die Couch hole und da mit ihm rumschmuseoder ob ich ihn abends nach dem Füttern im Zwinger kurz noch einmal streichleist, so sehe ich das jedenfalls, vollkommen egal.

Erst machst du kleine Hunde "runter":
Hätte mir eigentlich vorneherein klar sein müssen, dass man als IPOler mit nem richtigen Schäferhund in nem Fußhupenforum falsch ist.
Stellst dann aber ja später nochmal richtig, dass auch ein kleiner Hund ein "richtiger" Hund sein kann:
Der besagte Jagdterrier aufdem Platz hat 10kg aber ist für mich trotzdem ein richtiger Hund. Bei denenkommst du ungebeten die Tür rein und der kleine Kerl hängt dir erst malknurrend in der Wade. Der macht Schutzdienst und den kann man durch die Luftwirbeln – da ist nix mit loslassen.

Ich denke das hier ist ein großes "Problem" von dir:
Deshalb wäre auch die Rettungshundearbeit nichts für mich.Einsatzbescheinigung alles schön und gut, aber ich will Prüfungen laufen. Amliebsten natürlich schon überregional usw. aber hauptsache Prüfungen, wo esPunkte gibt, wo es einen 1. 2. 3. Gibt, wo ich weiß, wo ich stehe und woran icharbeiten muss.

Für dich gibt es nur die Prüfungen. Die Meinung anderer Menschen, Aufplustern des eigenen Egos. Eigentlich finde ich es an sich auch absolut nicht schlimm, wenn jemand solche Ziele hat. Du gehst dafür aber über das Wohle deines Hundes und DAMIT habe ich persönlich eben dann durchaus Probleme.
Der Hund muss dann und dann, das und das geschafft haben, obwohl das nirgendwo so steht und es nur die Angst davor ist "ausgelacht" zu werden. Er muss gekört werden. Er muss funktionieren und das schnell und einfach.

Was ich übrigens auch echt schade finde ist, dass du hier den gesamten IPO Bereich "runterziehst" mit den Berichten von deinem "tollen Platz". Hunde, die nur in Zwingerhaltung gehalten werden können, die nur mit Maulkorb und Leine geführt werden können, weil sie andere Menschen anknurren und auch anfallen würden, Hunde die den Besitzern die Wohnung verwüsten, Hunde die absolut unverträglich gegenüber Artgenossen sind etc.

Die Hunde sind generell nur trainierbar mit Schmerzreizen und auch in Prüfungen nur führbar, wenn man ihnen vorgaukelt sie hätten ein Stachelhalsband und eine Leine um..

Hunde mit gebrochenem Genick und Beinen, mit ausgeschlagenen Zähnen und blutigen Mäulern.. alles ganz wunderbar und erstrebenswert, denn es zeigt ja wie "triebig" die Hunde sind!

Du schiebst das alles auch noch bewusst auf den "Trieb" (was so umfassend einfach Blödsinn ist). Du scheinst das Wort generell sehr zu lieben. Trieb, Trieb, Trieb. Trieb ist einfach alles. Was genau ist das deiner Meinung nach eigentlich für ein Trieb?


Dir wurden hier so viele Tipps und Ratschläge gegeben, wo und wie du an weitere Informationen kommen und dir so eine wirklich umfassende eigene Meinung bilden kannst. Du meinst aber, dass du schon deine Art der Ausbildung gewählt hast und fertig. Du willst gar nicht über den Tellerrand schauen. Daher bleibe ich übrigens auch bei meiner "Rekorder"-Aussage.


Das Bild was da bei mir hängen bleibt ist einfach das eines jungen Mädchens, dass ihre "Freunde" in einem leider fragwürdigen Hundeverein gefunden hat und ihr Ego mit dem Hundesport aufplustern möchte. Du findest es "geil" was du da gesehen hast und willst das auch. Du saugst auf, was dir die Leute da erzählen und gibst es dann auch auf Knopfdruck wieder. Über den Tellerrand schauen willst du gar nicht, weil du das ja eh alles für unsinnig hältst. Die Leute von "deinem Platz" werden schon in allem Recht haben und wissen wie der Hase läuft bzw. der Hund gehorcht. Das Wohle deines Hundes ist dir egal, Hauptsache er bringt die Leistung, die DU für notwendig hältst. Das muss sogar noch mehr sein als die Leistung nach Prüfungsordnung. Es muss die Leistung sein, die andere Zuschauer erwarten! Dein Hund muss leiden, damit dein Ego wachsen kann.
Kein schönes Bild, finde ich...



Noch ein Versuch dir meinen Standpunkt deutlich zu machen:

Du sagst du lehnst Telereizgeräte absolut ab.
Warum?

Vielleicht weil du findest, dass es zu viel Schmerzen für den Hund bedeutet und es ja auch anders geht? :eusa_think:

Weißt du, wie die Leute die Nutzung eben dieser Geräte rechtfertigen? Damit, dass es ja im Endeffekt weniger Stress für den Hund bedeutet (was ich bei richtiger Nutzung übrigens nicht mal ausschließen möchte. Eine richtige Nutzung ist aber NIEMALS eine dauerhafte Korrekturmöglichkeit! Generell bin ich sehr froh über das Verbot und wünschte es mir auch bei Stachelhalsbändern, da ich persönlich wirklich niemanden kenne, dem ich die korrekte Nutzung zutrauen würde; auch mir selber nicht) und sie ihn anders nicht erreichen können.

Kommt dir bei der Argumentation vielleicht irgend etwas bekannt vor? ;)
 
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