Der letzte Satz schafft es in mein IPO-Bashing-Bingo. Das Vorurteil ist selbst mir noch nicht untergekommen.
Das ist kein Vorurteil, sondern persönliche Erfahrung, nachdem ich selbst ein paar Jahre im IPO verbracht und mich mit einigen Haltern unterhalten habe.
Und dass diese Körperform besonders im Sport gerne gelobt wird zeigst sowohl du als auch die Bilder. Dass man das nicht mit dem Haushund anstrebt ist nicht unbedingt ein Beweis dafür, dass es richtig für den Sport ist.
Windhunde werden tatsächlich sehr mager und von Natur aus »schmächtig« in der Breite gezüchtet, das macht es weder richtig noch erstrebenswert für andere Rassen.
Die Wahrscheinlichkeit bei einem jungen Rüden "schlechte Qualität" zu erwischen, die sich einfach noch nicht gezeigt hat (Spondylose, Arthrose, Herzprobleme, Krebs, generell Fitness im Alter, usw.) ist viel höher als bei einem älteren Rüden von plötzlichen Genmutationen bedroht zu sein...
Für Punkt 1 sollte es zumindest in gewissem Rahmen Vorsorgeuntersuchungen geben. Für Punkt 2: Wo ist Arthrose ein Ausschlusskriterium für die Zucht? Davon habe ich bisher noch nicht gelesen. Also ist es schlussendlich latte, ob der Hund es hat oder nicht, drauf darf er dennoch, ob mit 5 oder mit 12 Jahren.
Nur wer fängt denn mit einem 12 Jahre alten Hund erst an? Die meisten fangen an, sobald der Verband es zulässt, und dann halt nicht nur ein oder zwei Mal im Jahr. Für manche Männer mag es ein Traum sein, ich halte es für zweifelhaft, ob man dem Hund einen Gefallen tut, wenn man ihn 10 Jahre lang 20 Mal im Jahr durch die Gegend karrt und die Damenwelt beglücken lässt. Ganz abgesehen davon, dass es einer Rasse kaum dient, wenn sich ein Rüde in dem Umfang vermehrt und dann vier Generationen von ihm herumspringen, die sich im Stammbaum eines Tages wiedersehen werden.
P.S: Die Absätze verschwinden mal wieder...
Versuch mal den erweiterten Editor, da müsste es gehen.