- Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #141
Z
Zerberus
- Beiträge
- 195
- Punkte Reaktionen
- 0
Eben das meinte ich. Mir sind diese Hunde eben zu dünn. Übrigens finde ich den Hund auf dem von dir gezeigten Bild auch schön und nicht dürr, deswegen sagte ich auch, dass man den Hund eben nicht nur anhand eines kleinen Bildausschnittes beurteilen kann. Bei meinem Max hat man im Rennen und Strecken die Rippen auch gesehen und ich wette, man würde sie bei Leo ohne das Fell auch sehen. Nur wenn der Hund steht und normal atmet sollten die Rippen nicht sichtbar sein oder sogar hervorstechen, den Eindruck hatte ich halt bei den Hunden auch den Bildern teilweise.
Ist auch teilweise bei meinen Hunden so fast immer der Fall, jedenfalls in den wärmeren Monaten. Die steh rum und man kann Rippen zählen, aber für mich ist das nicht entscheidend. Sie bekommen so viel Energie wie der Sport verlangt, auch mehr, dennoch sieht man immer die Rippen und das passt dann auch mit der Leistung.
Dass man eher danach schaut als als Familienhundhalter glaube ich gerne. Leider hab ich auch im Sport viele erlebt, die keine Zuchtambitionen hatten und dann auch wieder keinerlei Untersuchungen gemacht haben. Ich wurde auch doof angeschaut, warum ich meinen Mischling denn untersuchen lasse – bringt doch nix. Für mich bringt es durchaus was und ich halte grundlegende Untersuchungen (von Rasse zu Rasse ja durchaus verschieden) für jeden Hund für sinnvoll.
Ein Hund der Sport macht sollte untersucht werden, grade wenn es um körperlich anstrengenden Sport geht.
Dort war es üblich, dass der Hund trotz Mehrbelastung an der Untergrenze der Fütterungsempfehlung gehalten wurde, dass es vor dem Training oder Prüfungen kein Futter gab (währenddessen übrigens auch nicht) und vieles mehr. Es gibt einen Grund, dass ich nicht mehr in dem Sport bin.
Vor der Prüfung/Wettkampf hätte ich auch wegen Magendrehung angst. Ich füttere zwar frühs, aber nur wenig (ca. 3-4Stunden vor dem Start), dafür kommt die fehlende Menge aber auf die Abendmahlzeit drauf. Während des Wettkampfs gibt es Leckerlis und Wasser, aber die normalen Mahlzeiten sind morgens und abends, gibt auch Leute die nur am Abend füttern.
War auch überspitzt formuliert. Aber der Hund kann durchaus mal krank werden und da frage ich mich, ob ein Hund mit so wenig Fettreserve da nicht ein Problem bekommt. Was du weiter unten ansprichst stimmt schon, der Hund greift dann seine Muskulatur als Reserve an, das ist ja aber nicht gewünscht und auch nicht in derselben Form ein Ausgleich.
Weiß ich doch
Die Reserven sind dennoch da, das sie auch schlimmere Sachen packen.
Das ist dann wohl wirklich subjektive Erfahrung. Wenn meiner mal ein paar Tage schlicht frisst und abnimmt hat er nicht nur miserable Laune, er will auch nicht mehr laufen, nichts üben, keine Denkspiele machen usw.. Bei ihm leidet die Leistungsfähigkeit darunter durchaus und er ist wie gesagt von Natur aus nicht so dünn wie die Hunde auf den Bildern.
Ja, wenn unsere zu wenig Energie haben, weil gekotzt oder sonst was, sind sie auch nicht leistungsfähig. Daher ist es für mich sehr wichtig das die Energiezufuhr stimmt.
Sorry, ich steh gerade aufm Schlauch: Welchen Wettbewerb meinst du?
Schau mal auf mein Profil, da sind die Hunde beim Sport.
Wir haben Weitsprung, Hochsprung, Hürdensprung, Wandklettern, rennen und einige Arten an Gewichtsziehen (ohne Beute).
Und wenn bei gleichen Training der Hund mehr Leistung im schlanken Zustand bringt, ist es für mich schon aussagekräftig.
Bei kleinen Gewichtsunterschieden macht sich das kaum bemerkbar, weil der Energiebedarf nicht nach Gewicht, sondern nach der Stoffwechselmasse gerechnet wird. Deswegen brauchen kleine Hunde verhältnismäßig mehr Energie.
Annäherungsweise rechnet man mit 0,5 MJ/kg KM^0,75/Tag an Bedarf, wobei das wieder in Abhängigkeit zum Futter und seinen anderen Gehalten steht.
Übrigens wiegen Muskeln mehr als Fett, sodass das relativ leicht für den Hund zu tragen sein müsste, abgesehen davon würde mehr Gewicht zwar auch etwas mehr Belastung bedeuten, aber hätte er dann bei gleichem Training nicht aufgrund dessen automatisch mehr Muskelaufbau?
Nur weil der Hund mehr wiegt, baut er nicht mehr Muskeln auf. Muskeln sollen ja auch nur soweit aufgebaut werden, wie sie benötigt werden. Überflüssiges Gewicht schwächt die Leistung.
Meine Hunde haben im Winter ca. 3kg mehr drauf als im Sommer und man sieht die Rippen nicht mehr. Was im Schnitt 18% mehr Gewicht bedeutet. Bei einem schlanken Menschen von 50-70 kg (je mach Frau oder Mann) sind das 9-13kg. Ich würde mich unwohl fühlen eine solche Mehrbelastung mit mir rumzuschleppen und gesund ist das auch nicht, das würde sogar ein Arzt bestätigen.
Richtig. Und wenn man trainiert und trainiert und trainiert und dabei als Bonus noch ne gute (oder zu dünne) Version von sich schafft dann ist man auch fitter wie vorher, liegt dann ja aber am Training und nicht am Gewicht.Also ist es nicht automatisch besser so ein Gerippe als Hund zu haben. :eusa_think:
Genau, nur dünn bringt ohne Training nichts. Aber dünn und trainiert ist besser als mehr auf der Hüfte und trainiert.



