Todesursache: Tierarzt

Diskutiere Todesursache: Tierarzt im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; @danie "ich versteh gerade Dein Problem nicht." Kurz und knapp mit 3 Worten gelingt mir das nicht. Das liegt an der Art des Thema's...
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  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #21
@danie
"ich versteh gerade Dein Problem nicht."
Kurz und knapp mit 3 Worten gelingt mir das nicht. Das liegt an der Art des Thema's: Voreingestellt mit dem Titel ist der :) Leser auf: Es gibt auch böse TÄ's und TA's.
Wenn ich so überlege, dann waren die Informationen über die verhängnisvolle Untersuchung (anfangs) nicht aufschlussreich. Um mich geht es jedoch nicht, und ich kann damit leben, nicht alles mitbekommen zu haben.
Aber: Es ist M.'s Thema, und wenn sie nur mal ihren Ärger Luft machen wollte - dann ist das selbstverständlich auch in Ordnung.

Ich bin der Typ, der immer gleich genauer hinschauen möchte. Ich kann nicht sofort der o.g. Voreinstellung zustimmen - auch wenn da jemand dringlich schreibt.
Meine Ansicht: Dass TÄ Fehler machen, kann vorkommen. Ob es im Falle von M.'s Juné so war, mag ich jedenfalls nicht so ohne weiteres annehmen.
Wenn Fehler einer TA passieren, dann tut sie es aber nicht aus Absicht - und das ist für mich der entscheidende Punkt. Davon bin ich überzeugt, dass sie es nach besten Wissen und Gewissen tun.
Menschlich fühle ich M.'s Enttäuschung über den Verlust mit. Haltertechnisch auch ;) Auch ich weiss genau, wie Untersuchungen ablaufen.

Das kostbarste Vermächtnis eines Tieres ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
 
  • Todesursache: Tierarzt

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  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #22
Ok jetzt versteh ich was Du meinst, aber Du mutmaßt halt viel, statt einfach nachzufragen, das ist schade. Dass Ta absichtlich schaden glaub ich auch nicht, aber nach nun schon langer Zeit in verschiedenen Foren , habe ich zumindest den Eindruck was Kaninchen angeht, dass man sehr gut beraten ist, wenn man selbst sehr gut informiert ist (das sollte man generell im Leben, aber beim Besuch eines Arztes, sollte der eigentlich schon wissen was er tut und ich ihm vertrauen können, was leider oftmals nicht der Fall ist)

. Ich hab schon ne Weile gebraucht bis ich nun zwei TÄ gefunden habe, denen ich vertraue und ich bin heilfroh, beinhaltet aber eben auch längere Fahrzeiten

Bei Kaninchen hat man oftmals den Eindruck, das Thema kam bei dem ein oder anderen TA zum letzten Mal während des Studium vor 30 Jahren dran. Was da teilweise gemacht oder nicht gemacht wird, ist für die Tiere lebensgefährlich. Es ist wirklich schwer TA zu finden , die sich in Sachen Kaninchen gut auskennen. Und auch wenn es keine Absicht ist, finde ich es schon ungeheuerlich wenn ein TA mein Tier schlecht behandelt schlicht weil er keine Ahnung hat. Soviel sollte man von einem TA verlangen können: Entweder dass er weiß was er tut, wenn er "spezialisiert für Kleintiere" am Schild stehen hat, oder dass er sagt "sorry ich weiß nicht weiter" Aber nee. letzteres passiert selten, da wird lieber irgendwas rumgedoktert. MIttel zusammen gegeben die niemals zusammen gegeben werden dürften (gutes Beispiel dafür Buscopan und MCP, kann tödlich zusammen wirken, wird aber gern auch mal zusammen ins Tier gepumpt:evil:)
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #23
Gerhard ich glaube nicht dass Maische den Thread erstellt hat um ihren Ärger Luft zu machen :eusa_eh: für mich kommt da nichts in der Art rüber.
Sie wollte doch nur darauf hinweisen dass man als Halter, besonders als Halter von Kleintieren, nicht sturr alles mitmachen muss was ein TA (v.a. ein fremder) sagt sondern selber mal überlegt, informiert und hinterfragt warum der TA welches Mittel gegen was gibt ;)

Das heißt doch nicht dass jeder Tierarzt den Halter abzocken will und das Tier bewusst krank macht - das ist doch Blödsinn ;)
Es ist vielmehr so, dass nicht ein Mensch über jede Heimtierart alles wissen kann - das wäre reinster Wahnsinn! Überleg mal wie viele Spezialgebiete es allein für den menschlichen Kopf gibt (Augen, HNO, usw.) Die Tierärzte sind teilweise gezwungen sich auf wenige Arten festzulegen wenn sie es richtig machen möchten.
Es gibt viel mehr Hunde- und Katzenhalter die zum TA gehen als es Halter von Kaninchen, Farbmäuse usw. tun. Warum auch? Die bekommt man "an jeder Ecke" geschenkt und sind in vieler Augen somit nicht viel Wert. Viele holen sich einfach ein neues und lassen, wenn sie gütig sind, das kranke Tier einschläfern :?
Nachfrage und Angebot. Warum sollen sich so viele Tierärzte auch auf die Minderheit spezialisieren? Sie könnten damit kaum über die Runden kommen. Erst recht in kleinen Städten bzw. auf dem Land nicht!
Gäbe es mehr Menschen die so denken wie der Großteil der User hier ( ;) ), gäbe es auch mehr Tierärzte die sich auf Nager und Co spezialiseren.


Dann gibt es da noch einen anderen Punkt. Manche Tierarzte haben nicht zu jeder Tierart einen besonderen Bezug, dementsprechend wenig interessiert es sie ob das Tier wieder gesund wird. Zugegeben ist das glücklicherweise nicht sonderlich oft der Fall aber an solche bin ich schon mehrmals geraten... Einer war besonders schlimm, der hatte regelrecht einen Hass auf Farbratten (ich würde sagen er hat seinen Beruf verfehlt)
Es ging um eine Rattendame die einen Tumor hatte. Ich war mit ihr schon mehrmals beim (rattenkundigen) TA. Entfernt werden konnte der Tumor nicht, es blieb uns nur zu warten und ihr noch einen schönen Lebensabend zu geben... An einem Wochenende war es dann soweit um sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Mein TA war nicht da, also musste ich zu einem anderen. Ich dachte mir nur "einschläfern kann selbst ein rattenunkundiger TA" :roll: ja ja, möchte man meinen...
Ich geriet an einem vom alten Schlag wenn ihr wisst was ich meine...
Dieser "TA" hatte seine Praxis im Keller seines Wohnhauses (OMG :shock: ich kann gar nicht beschreiben wie es dort ausgesehen hat) und nicht das übliche Mittel da sondern nur eine Kombi aus 2 (gigantischen) Spritzen. Unglaublich wie viel er da in sie reingepumpt hat. Selbst das was eine Erlösung sein sollte war die reinste Qual :089:
Natürlich hab ich Rotz und Wasser geheult. Und ER erzählt mir munter was für Gefahren diese Tiere in sich bergen - während mein liebes Mäuschen in meinen Händen ihre letzten Atemzüge macht (sie war recht zahm). Auf dem Menschen übertragbare Krankheiten, besonders für Schwangere, bla bla bla, ich soll sie gefälligst nicht in der Hand halten :evil: Als ich sie dann nochmal an mich gedrückt habe, hätte er sie mir am liebsten aus den Händen geschlagen!
Nie wieder! NIE NIE NIE wieder werde ich dort hin gehn, nicht einmal zum einschläfern, lieber nehm ich die 30-40 Minuten Fahrt zu meinen jetzigen Nottierarzt in Kauf.

Jetzt mit meinen Kaninchen bin ich bei einer sehr lieben TÄ die sich hier in der Gegend noch am besten mit den Hopplern auskennt und auch mal neue Wege geht. Trotzdem muss ich mich auch selbst informieren.
Läuft dann oft so: "könnten wir nicht noch das und das probieren / könnte das helfen?" dann kommt von Ihr entweder ein "ja stimmt, versuchen wir" oder ein "nein lieber nicht WEIL ..."
In Notfällen hab ich besagte Praxis die etwas weiter weg ist, die sind auch ganz gut (aber wahnsinnig teuer!)
Damit laufen wir bzw. die Langohren sehr gut :D
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #24
Huhu,

jetzt schreibe ich selber mal was dazu.

Ja ich habe TÄ und TA geschrieben. WOOOW ist ja so schlimm. -.- Der Ersatz war eine Frau und MEIN Tierarzt ist ein Mann. Nun geklärt? Danke.

Ja sie hat eine Kotuntersuchung gemacht und nein, sie ist nicht vom Tisch gefallen. o_O Wie kommt man auf solch eine Idee, dass wenn der TA vom Tier geht, gleich das Tier umkippt? Ich kann es festhalten, viele Helferinnen könnten es festhalten und man kann es sogar in eine Transe tun. Jaha du so eine geniale Idee gibt es auch ;) Außerdem ist sie nichtmal eben immer umgekippt, sondern war halt träge, lustlos und sowas.

Also sie haben eine Kotprobe gemacht. Und nun weiß ich auch wieder was es war. Sie hatte zu viele Hefen im Darm. Sie hat ihr was gespritzt und mir Medis mitgegeben. Was das genau für welche waren, DU? Da habe ich keine Ahnung, dass ist 2 JAHRE her, nichtmal Tage.
Ja, es waren die Falschen Medis die sie mir mitgegeben hat. Ja sie hatte nicht zu viele Hefen und ja sie hat mir sogar MEHR mitgegeben, als ich hätte gebraucht so oder so(=Abzocke). Ihr ging es dadurch immer schlechter und 2 Tage später war ja zum Glück mein TA(=Mann) wieder da.

Jetzt verstanden? Wie schon gesagt frag doch einfach mal präzise nach bevor du behauptungen aufstellst, DANKE. Ich bin gewiss kein unmensch und beantworte gerne. Und ich beantworte ungern so wie jetzt aber sowas macht mich einfach launisch.

So und noch was. Ich wollte gewiss nicht Dampf ablassen und wie da auch steht, hab ich lange nachgedacht ob ich das Thema aufmach. Doch ich will Halter warnen, nicht IMMER dem TA 100% zu vertrauen, egal ob Mann oder Frau. Außerdem warum sollte ich mir nach 2 Jahren Luft machen wollen? Das wäre ja doof. Aber ganz ehrlich? Von mir aus kann das Thema gern gelöscht werden, ist mir zu doof geworden. Wenn noch fragen sind, gern per PN, denn wie schon gesagt ich bin gewiss kein unmensch und beantworte gern.
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #25
Ich persönlich kan bis jetzt zum Glück nichts so Entgültiges zu verzeichen, meine Mutter aber schon, das war noch vor dem Internet auf dem platten Land.
Meine Mutter hatte als Kind eine Katze, die ihren eigenen Schwanz solange anging, bis er teilweise nekrotisch wurde. Eigentlich hätte man das Stück ja einfach amputieren können, der TA erzählte ihr aber, dass das nicht gehen würde und schläferte sie mit einer Spritze, also ohne vorherige Narkose, ein. Auf der Heimfahrt hat sie sich noch in der Tragetasche bewegt und muss wohl bei vollem Bewusstsein mitbekommen haben, wie ihre Lunge und das Herz langsam gelähmt wurden.
Sie hatte auch Kaninchen. Eine Kaninchendame hatte wohl Junge und musste nach einem heftigen Kampf eingeschläfert werden. Über die Jungen meinte der TA, sie solle sie eins nach dem anderen zu Hause auf die Waschbetonplatten schmeißen, das sei billiger.

Kennt einer noch die Sendung "Menschen Tiere und Doktoren", die immer Mo-Fr um 17:00 Uhr auf Vox lief? Da hat es mich und meine Mutter immer gegraust vor dem einen TA der Münchner Tierrettung, der Wildtiere, vorallem Füchse, wirklich immer (bis auf einen) eingechläfert hat und auch bei typischen TA-Patienten aus der Kategorie Heimtiere, also Tieren, die du während der Sprechstunde eigentlich immer im Wartezimmer und dementsprechend wahrscheinlich auch im Studium antriffst, von Tuten und Blasen kaum Ahnung vorzuweisen hatte. Den haben die bestimmt auch nur beschäftigt, weil ein von Spenden finanziertes Projekt über jeden Freiwilligen dankbar ist.

Der gute Herr "HalloichbinDoktorWolf" sollte den meisten ein Begriff sein. Unsere jetzige TA-Praxis schrieb einen Brief an Vox, dass man ihn doch bitte nicht mehr sende, weil er sich zwar als der große Experte aufspielt, aber weder medizinische Begriffe richtig aussprechen kann (Stichwort "Apsäß" anstatt "Abszess" und "Dschiardien" anstatt "Giardien") noch sich über medizinische Innovationen der Behandlungsmethoden und Diagnosestellung, geschweige denn das im TV zu referierende Thema, ausführlich informiert und dementsprechend unglaublich viele Halbwahrheiten durch deutsche Wohnzimmer pustet.

Ach ja: Gilmores Hüfte.
Vor der kaufentscheidung sollte die Vorbesitzerin ihn röntgen lassen. Ihr TA meint, dass die Hüfte top sei. Also ging es ab nach Sachsen die Puddingfee (a.k.a. Gilmore) abholen. Als der TA auf unsere Anfrage hin das Bild an den TA vom VDH-Zuchtclub sandte (weil dort einer der wenigen sitzt, die die angeborenen "Mutationen" der Corgihüfte zu deuten weiß ohne sich in die Irre führen zu lassen), platzte die Bombe. Ergebnis: HD-C. Weil wir das Bild nicht gesehen hatten, ließen wir ihn später noch einmal nachröntgen. Ergebnis immer noch C, eine Seite schon fast D. Wir ließen ihn unter anderem deshalb irgendwann kastrieren. Ihm geht es soweit gut, ab und zu ist er etwas steif, wenn er auf den Fliesen schläft. er bekommt Granatapet, wo schon Grünlippmuschel enthalten ist, dazu bekommt er neuerdings therapieweise jeden Morgen Joghurt mit dem Inhalt einer Gelenkkapsel.
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #26
Leider habt ihr nur allzu Recht, auch ich habe ein Tier/Kleinhund durch TÄ verloren, falsches Medikament plus Überdosierung und das Schlimme ist, man kommt juristisch nicht ran, da TÄ eine besonders geschützte Spezies vor Recht und Gesetz sind, die können tun und lassen was sie wollen, wegen einem Kleintier so ab Katze/Hund, werden Gerichte keinen TA die Existenz versauen und vereiteln seit Menschengedenken jede Beweislastumkehr.
Weißt du, was daran das lustige ist? Uns wurde im Studium eingetrichtert: macht alles schriftlich, holt euch immer Zeugen, wenn ihr eine Narkose macht, lasst euch ein Einverständnis unterschreiben. Gebt keine Medis raus ohne dass ihr in der Karteikarte schriftlich die Diagnose festhaltet. Wenn ihr das nicht macht und da ist irgendetwas, egal ob ihr Schuld habt oder nicht, die haben euch am Arsch!

Und ich jedenfalls kenn auch mehr als einen Tierarzt, der schon mal ne Klage an den Hals bekommen hat, wobei es in deren Fall immer fallen gelassen werden konnte, weil es einfach nur verzweifelte Besitzer waren, die einen Schuldigen gesucht haben.


Ansonsten kleiner Tipp von einem Tierarzt:
1. Geht mit einem Heimtier/Vogel nicht zu irgendeinem Tierarzt, sondern fragt ihn/sie warum sie glaubt, befähigt zu sein, Heimtiere/Vögel gut behandeln zu können. Heimtiere werden im Studium nur angekratzt, die wichtigsten Erkrankungen lernt man. Jeder Tierarzt sollte ein E.C. erkennen und ne Myxo, aber mit der Behandlung dürften einige schon Probleme haben. Wenn euch die Erklärung nicht gefällt, die er euch liefert, dann packt euer Tier ein und such den nächsten Arzt.

2. Wenn euer Haustierarzt meint, bei euerm Tier einen Herzfehler diagnostiziert zu haben, dann legt das Geld drauf und lasst das von einem Kardiologen verifizieren. Denkt mal darüber nach, ob ihr euch selbst bei so fachspezifischen Untersuchungen einem Facharzt oder eurem Hausarzt anvertrauen würdet.

3. Wenn der Tierarzt die Medikombi Dupla/Dexa (ein Antibiotikum und ein Kortison) spritzen möchte, dann packt euer Tier ein und geht, bevor diese Spritze in eurem Tier landet. Das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen und hat immer mal wieder einen ordentlichen Rückschlag, der die Tiere von den Beinen hebt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Kennt einer noch die Sendung "Menschen Tiere und Doktoren", die immer Mo-Fr um 17:00 Uhr auf Vox lief? Da hat es mich und meine Mutter immer gegraust vor dem einen TA der Münchner Tierrettung, der Wildtiere, vorallem Füchse, wirklich immer (bis auf einen) eingechläfert hat und auch bei typischen TA-Patienten aus der Kategorie Heimtiere, also Tieren, die du während der Sprechstunde eigentlich immer im Wartezimmer und dementsprechend wahrscheinlich auch im Studium antriffst, von Tuten und Blasen kaum Ahnung vorzuweisen hatte. Den haben die bestimmt auch nur beschäftigt, weil ein von Spenden finanziertes Projekt über jeden Freiwilligen dankbar ist.
Du glaubst, die arbeiten da umsonst? Die Münchner Tierrettung ist eine der bestbezahltesten Stellen im Großraum München...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

"Dschiardien" anstatt "Giardien")
Das ist Dialekt ;). Geh mal nach Österreich, da kannste dich unterhalten über Dschiraffen, Dschiardien und ähnliche lustige Tiere. ;)
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #27
Da mein Ringo zum Glück bisher sehr gesund war und wir wirklich nur zum Tierarzt gehen wenns brennt, kenne ich keine solche Geschichten aus der näheren Vergangenheit.
(Im Mai hatte Ringo eine dicke Backe und ihm wurden drei Zähne entfernt, es gab keine Probleme mit dem Ablauf oder der Medikation, trotz seines Alters (12) hat er alles schnell und relativ problemlos weggesteckt, die TÄ hat also aus meiner Sicht gute Arbeit geleistet ;)).

Früher, in Zeiten bevor der Hund da war wurde mir allerdings mal ein Kaninchen sang- und klanglos weil "hoffnungslos" eingeschläfert welches Myxomatose Symptome hatte - heute weiß ich, man hätte eine Behandlung versuchen können und es hätte eine Chance gehabt.
Dann hatte ich lange Jahre Ratten und diese waren ganz rattentypisch ziemlich anfällig für verschiedene Krankheiten, vor allem Atemwegsinfekte.
Es ist zu lange her, als das ich mich an Details erinnern würde, aber ich bin mir sicher die ein oder andere hätte ein längeres Leben haben können, wenn die Tierärzte besser bescheid gewusst hätten :(

Ich glaube übrigens schon, dass die meisten Tierärzte sich Mühe geben und im besten Sinne des Tieres handeln wollen, nur sind eben z.B. auch gerade Wechselwirkungen von Medikamenten zum Teil schlecht erforscht, oder das Wissen darum einfach nicht genug verbreitet.

In Deutschland sterben angeblich knapp 60.000 Menschen jährlich an den Folgen von falscher Medikamentengabe, womit Medikamenteneinnahme die dritt häufigste Todesursache in Deutschland ist.
...und ich frage mich, wenn es für die Humanmedizin schon so düster aussieht, wie viel darf man dann wirklich von den Tierärzten verlangen/erwarten ?
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #28
@Hundenase
Von wegen "Dialekt", der gute Mann (der eigentlich anders heißt, "Wolf" ist nur sein Pseudonym) hat seine Praxis in Wiesbaden. Er spricht hessisch, so wie ich und die meisten seiner Patienten auch, sprich ich kenne die Phonetik meines Heimatdialektes sehr genau, aber nirgendwo in ganz Hessen, noch nicht einmal im Norden Hessens (wo meine Großeltern herkommen), erweicht das "G" als Anfangsbuchstabe, sondern nur in der Mitte oder gegebenfalls am Ende eines Wortes."Beschäftischung" ja, "Dschiardien" nein. ;)
P.S.: Solltest du jeals nach Dillenburg kommen: Das sind keine verkappten Amis, die bauen nur in alles ein englisches "r" ein (mein Lieblingswort ist "Barnarnenbrout" bzw. Bananenbrot).

Das mit der bezahlung wusste ich nicht, ich kann es mir aber gut vorstellen, denn ich erinnere mich an eine Folge, wo er wirklich nur ganz billigen erste-Hilfe-Kram gemacht hat (Wunde desinfiziert und verbunden, leichtes Schmerzmittel gespritzt) und dann ertönte der Satz "Das macht 182,-€, bitte.". Die Besitzerin wäre fast umgekippt so verdattert war sie. Verbandsmaterial ist relativ billig, oberflächliches Wunddesinfektionsmittel je nach Marke billig bis erträglich und das ad us vet Schmerzmittel werden sie wohl auch kaum mit goldenen Einwegspritzen injeziert haben. Ich wüsste zu gerne mal deren Kilometerpauschale und ob sie Nacht- und Sonntagsaufschlag haben, anders kann ich mir die 182,-€ für etwas, was auch die Vet-Tech mit ihrem Hauptschulabschluss hätte machen können (ich habe nichts gegen Hauptschüler, aber es ist doch ein deutlicher Unterschied zwischen Studium und Lehre zu erkennen), nicht erklären.
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #29
1. Geht mit einem Heimtier/Vogel nicht zu irgendeinem Tierarzt, sondern fragt ihn/sie warum sie glaubt, befähigt zu sein, Heimtiere/Vögel gut behandeln zu können. Heimtiere werden im Studium nur angekratzt, die wichtigsten Erkrankungen lernt man. Jeder Tierarzt sollte ein E.C. erkennen und ne Myxo, aber mit der Behandlung dürften einige schon Probleme haben. Wenn euch die Erklärung nicht gefällt, die er euch liefert, dann packt euer Tier ein und such den nächsten Arzt.

2. Wenn euer Haustierarzt meint, bei euerm Tier einen Herzfehler diagnostiziert zu haben, dann legt das Geld drauf und lasst das von einem Kardiologen verifizieren. Denkt mal darüber nach, ob ihr euch selbst bei so fachspezifischen Untersuchungen einem Facharzt oder eurem Hausarzt anvertrauen würdet.

Das kann ich mal aus vollstem Herzen so unterschreiben
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #30
@Hundenase
Von wegen "Dialekt", der gute Mann (der eigentlich anders heißt, "Wolf" ist nur sein Pseudonym) hat seine Praxis in Wiesbaden. Er spricht hessisch, so wie ich und die meisten seiner Patienten auch, sprich ich kenne die Phonetik meines Heimatdialektes sehr genau, aber nirgendwo in ganz Hessen, noch nicht einmal im Norden Hessens (wo meine Großeltern herkommen), erweicht das "G" als Anfangsbuchstabe, sondern nur in der Mitte oder gegebenfalls am Ende eines Wortes."Beschäftischung" ja, "Dschiardien" nein. ;)
Und woher weißt du, dass er nicht je in Österreich gelebt hat oder viel mit jemandem zu tun hat, der aus Österreich kommt oder die Aussprache des Wortes auf diese Art einfach schön findet. Tatsache ist, es ist nicht falsch, sondern einfach eine Art es auszusprechen...

Das mit der bezahlung wusste ich nicht, ich kann es mir aber gut vorstellen, denn ich erinnere mich an eine Folge, wo er wirklich nur ganz billigen erste-Hilfe-Kram gemacht hat (Wunde desinfiziert und verbunden, leichtes Schmerzmittel gespritzt) und dann ertönte der Satz "Das macht 182,-€, bitte.". Die Besitzerin wäre fast umgekippt so verdattert war sie. Verbandsmaterial ist relativ billig, oberflächliches Wunddesinfektionsmittel je nach Marke billig bis erträglich und das ad us vet Schmerzmittel werden sie wohl auch kaum mit goldenen Einwegspritzen injeziert haben. Ich wüsste zu gerne mal deren Kilometerpauschale und ob sie Nacht- und Sonntagsaufschlag haben, anders kann ich mir die 182,-€ für etwas, was auch die Vet-Tech mit ihrem Hauptschulabschluss hätte machen können (ich habe nichts gegen Hauptschüler, aber es ist doch ein deutlicher Unterschied zwischen Studium und Lehre zu erkennen), nicht erklären.
Das teure ist im Regelfall NIE das Material. Die Tierrettung muss sich wie jeder andere Tierarzt an die GOT halten und da gibt es ne Preisspanne. In der GOT gibt es auch eine vorgeschriebene Kilometerpauschale, ich glaube die liegt bei 2,40€ pro Kilometer im Regeldienst und 3,5€ im Notdienst. Dann kommt die Untersuchung dazu, bei nem Hund zwischen 12€ und 36€, dann Injektion zwischen 5 und 15€ und Verbandanlegen zwischen 7 und 21€. Verbrauchsmaterial so pi mal Daumen 10-15€.
182€ is schon happig, aber man kann hin kommen.
Und die Vet Tech kann das nicht machen, weil sie in ihrer Ausbildung nicht lern zu BEURTEILEN, was gemacht werden muss und das ist es, wofür man so viel Geld hinlegt.

Ich glaube übrigens schon, dass die meisten Tierärzte sich Mühe geben und im besten Sinne des Tieres handeln wollen, nur sind eben z.B. auch gerade Wechselwirkungen von Medikamenten zum Teil schlecht erforscht, oder das Wissen darum einfach nicht genug verbreitet.

Ne, das denke ich nicht. Die meisten haben einfach keine Ahnung und sind nicht willens sich fortzubilden. Ist jedenfalls meine Erfahrung mit Kollegen.
Zum einen diese dumme Antibiotika/Kortison Kombispritze. Die fällt unter die Kategorie "Das haben wir schon immer so gemacht!" Und das Problem ist: sie erkennen noch nicht einmal, wenn das Tier Wechselwirkungen hat. Narkosemedikamente lernst du im Studium nur nebenbei. Ich weiß schon, warum ich für planbare Operationen nach Österreich fahre, weil da Anästhesie im Studium unterrichtet wird.
Nebenwirkungen sind bekannt, man sollte sie nur wissen
;). Stehen im Beipackzettel und teilweise lernt man es von erfahrenen Kollegen, z.B. ein paar Sondernebenwirkungen von Kortison bei jungen Tieren.
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #31
Weißt du, was daran das lustige ist? Uns wurde im Studium eingetrichtert: macht alles schriftlich, holt euch immer Zeugen, wenn ihr eine Narkose macht, lasst euch ein Einverständnis unterschreiben. Gebt keine Medis raus ohne dass ihr in der Karteikarte schriftlich die Diagnose festhaltet. Wenn ihr das nicht macht und da ist irgendetwas, egal ob ihr Schuld habt oder nicht, die haben euch am Arsch!

Die beiden beteiligten TÄ machen diese Notizen auch und Zeugen auf deren Seite sind immer mit dabei durch die Assistenten, das ändert nichts am Vorgang, wohl aber vor Gericht, da der betroffene HB in aller Regel keine "kleine Zeugen-Omi" z.B. in der Tasche hat und fast immer alleine zum TA geht und die Beweislage allein schon dadurch unendlich schwer ist, außer dass der Patientenbesitzer schon deshalb in's Hintertreffen gerät, dass er die Materie nicht kennt.


Und ich jedenfalls kenn auch mehr als einen Tierarzt, der schon mal ne Klage an den Hals bekommen hat, wobei es in deren Fall immer fallen gelassen werden konnte, weil es einfach nur verzweifelte Besitzer waren, die einen Schuldigen gesucht haben.
,

Seit Menschengedenken wird die Beweislastumkehr von den Gerichten vereitelt, es spielt keine Rolle ob es ein verzweifelter Besitzer ist oder nicht, es wird gleich auf diese Schiene geschoben.


Ansonsten kleiner Tipp von einem Tierarzt:
1. Geht mit einem Heimtier/Vogel nicht zu irgendeinem Tierarzt, sondern fragt ihn/sie warum sie glaubt, befähigt zu sein, Heimtiere/Vögel gut behandeln zu können. Heimtiere werden im Studium nur angekratzt, die wichtigsten Erkrankungen lernt man. Jeder Tierarzt sollte ein E.C. erkennen und ne Myxo, aber mit der Behandlung dürften einige schon Probleme haben. Wenn euch die Erklärung nicht gefällt, die er euch liefert, dann packt euer Tier ein und such den nächsten Arzt.

Mal abgesehen davon, das so ein Spruch der Befähigung auch schon wieder realitätsfern ist, ist es aber mal gut zu lesen, welche Qualität der HB in einem noch jungen TA/TÄ vor sich hat, wenn die Themen nur "angekratzt" werden.

3. Wenn der Tierarzt die Medikombi Dupla/Dexa (ein Antibiotikum und ein Kortison) spritzen möchte, dann packt euer Tier ein und geht, bevor diese Spritze in eurem Tier landet. Das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen und hat immer mal wieder einen ordentlichen Rückschlag, der die Tiere von den Beinen hebt.

Da ist ja das Grundproblem: jeder HB geht doch zum TA weil er der Fachmann ist, dafür wird er fürstlich bezahlt und da kann ich doch erwarten, dass er die richtigen Medikamente mit der richtigen Dosis einsetzt. Es ist ja nicht nur Dupla/Dexa sondern eine Menge mehr, was soll denn der Hundebesitzer nun noch alles studieren, aus Angst an einen unfähigen TA zu geraten.
Heute bin ich natürlich auch schlauer und bin zum ersten Mal an einen TA gekommen, der sich mit Fug und Recht TA nennen kann. Sein ganzes Tun und Handeln sitzt wie eine "1", er erklärt jeden Schritt und warum er es tut, Selbstsicherheit und ohne Ende, Vertrauen hat jeder HB sofort, Bewertungen alle 1, nicht manipuliert, sondern ehrlich, so einem TA bin ich in letzten 30 Jahren nicht begegnet, da kann sich so mancher TA eine Scheibe abschneiden und die neuen TÄ die jetzt D bevölkern, sind davon "meilenweit" entfernt, jedes Wort muss man denen aus der Nase ziehen um überhaupt zu wissen, was mit Deinem Tier passiert, dafür Unsicherheit und vielsagende Blicke zwischen dem Personal, keiner weiß so richtig Bescheid, soll aber Sicherheit wohl vortäuschen incl. 4 Diagnosen zu einem Hund. Heute würde ich wirklich meinen Hund schnellstens einpacken und CickDown geben, nur damals war ich nicht so weit.




Ne, das denke ich nicht. Die meisten haben einfach keine Ahnung und sind nicht willens sich fortzubilden. Ist jedenfalls meine Erfahrung mit Kollegen.
Zum einen diese dumme Antibiotika/Kortison Kombispritze. Die fällt unter die Kategorie "Das haben wir schon immer so gemacht!" Und das Problem ist: sie erkennen noch nicht einmal, wenn das Tier Wechselwirkungen hat. Narkosemedikamente lernst du im Studium nur nebenbei. Ich weiß schon, warum ich für planbare Operationen nach Österreich fahre, weil da Anästhesie im Studium unterrichtet wird.
Nebenwirkungen sind bekannt, man sollte sie nur wissen [/COLOR][/LEFT];). Stehen im Beipackzettel und teilweise lernt man es von erfahrenen Kollegen, z.B. ein paar Sondernebenwirkungen von Kortison bei jungen Tieren.

Genau so ist es, ich habe mich tausend Mal gefragt, was daran so schwer ist, den BPZ mal her zu nehmen und vorsorglich nachzulesen, wenn schon die Fortbildung nicht reicht, dann hätten die schon wegen der Kontraindikation und Diagnose das Mittel überhaupt nicht geben dürfen und schon gar nicht überdosiert.
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #32
Mal abgesehen davon, das so ein Spruch der Befähigung auch schon wieder realitätsfern ist, ist es aber mal gut zu lesen, welche Qualität der HB in einem noch jungen TA/TÄ vor sich hat, wenn die Themen nur "angekratzt" werden.
Was willst du damit sagen?
Das genau is ja das Problem. Die Besitzer bilden sich ein, der is Tierarzt, der muss alles wissen. In dem Moment, wenn ich jemanden überweise an den geeigneten Fachmann, bekomm ich schlechte Bewertungen, weil ich unfähig bin. Genauso wenn man mal ein Buch raus holt und nochmal was nachschlägt. Oder sagt: da muss ich mich nochmal mit Kollegen beraten.
Das sind die Momente, wo ich wirklich froh bin, dass ich aus der Praxis (fast vollständig) draußen bin. Ich hab meinen Fokus schon immer auf Hund und Katze gelegt und da wiederum auf die Innere Medizin. Besonders Heimtiere/Vögel hab ich schon immer überwiesen. Meiner Meinung nach ist es unverantwortlich daran rumzudoktern, wenn ich mich nicht richtig auskenn.

Dass man nicht mit allem zu jedem Tierarzt gehen kann, sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen. Überlegt mal wieviele verschiedene Haustiere es gibt und dann wie detailliert inzwischen die Tiermedizin ist. Es ist ja nicht nur die Unterscheidung zwischen Kleintier und Großtier, sondern auch Innere und Chirurgie, Kardiologie, Augen etc. und ppp. Es ist noch nicht so krass wie in der Humanmedizin, aber wir steuern darauf zu. Und jetzt mal ehrlich, wer geht denn selbst mit nem Bandscheibenproblem zu seinem Hausarzt für die weitere Behandlung? Oder mit Augenproblemen?
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #33
Das ist schon richtig, nur eine Magen-Darm-Entzündung gehört ja wohl zum Grundprogramm, oder ?

Ich will nicht viel damit sagen eigentlich nur, dass ich enttäuscht bin von der Fachkompetenz einiger TÄ wenn es um grundlegende, einfache Diagnosen und Therapien geht, das ABC hatte ich geglaubt, sollte man beherrschen.
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #34
Ich rede aber nicht von Magen-Darm-Entzündungen, sondern von speziellen Tierchen wie Heimtieren oder Vögeln ;)
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #35
Ich rede aber nicht von Magen-Darm-Entzündungen, sondern von speziellen Tierchen wie Heimtieren oder Vögeln ;)
Heimtiere umfasst doch soweit "Alles" oder etwa nicht? Hund, Katze, Kaninchen, Hamster, Maus, Wellensittich usw. Alles was man sich als Privater eben "üblicherweise" so hält / was domestiziert ist. Nutzvieh ausgenommen.

Interessanterweise findet man mehr Tierärzte die sich auf Vögel spezialisiert haben als auf Kaninchen :eusa_think: kannst du mir sagen wieso das so ist?
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #36
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #37
Unter Heimtieren versteht man eigentlich Meerschwein, Kaninchen und co., die "gängigeren" Arten. (also och Mäuse, Ratten, Rennmäuse, Chinchillas und Hamster)
Seltenere Arten, wie Knirpsmäuse, sugar glider.... würde ich schon unter den Begriff Exoten packen.

Worauf man sich spezialisiert hängt meistens in erster Linie vom persönlichen Interesse ab, aber auch von Fortbildungsmöglichkeiten und nicht zuguter letzt auch von der Nachfrage.
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #38
Unter Heimtieren versteht man eigentlich Meerschwein, Kaninchen und co., die "gängigeren" Arten. (also och Mäuse, Ratten, Rennmäuse, Chinchillas und Hamster)
Seltenere Arten, wie Knirpsmäuse, sugar glider.... würde ich schon unter den Begriff Exoten packen.
Ich meinte auch nicht solche Exoten, das hab ich auch nicht gesagt. Ich sprach von den "üblichen", den domestiezierten Tieren.
Die anderen die du aufgezählt hast (Kaninchen, Meerschweinchen, Farbratten, Farbmäuse, Rennmäuse, Hamster) sind alles Heimtiere, da stimm ich mit dir auch überein. Allerdings gehören Katzen und Hunde ebenfalls zu den Heimtieren.
Schweine, Rinder, Hühner dagegen sind zwar Haustiere aber keine Heimtiere.

Darum versteh ich nicht was du mit "speziellen Tierchen wie Heimtieren oder Vögeln" meinst. :eusa_think:
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #39
Dann sagen wir halt "kleine Heimtiere" im Gegensatz zu den "großen", also Hund und Katze ;)
 
  • Todesursache: Tierarzt Beitrag #40
In dem Moment, wenn ich jemanden überweise an den geeigneten Fachmann, bekomm ich schlechte Bewertungen, weil ich unfähig bin. Genauso wenn man mal ein Buch raus holt und nochmal was nachschlägt. Oder sagt: da muss ich mich nochmal mit Kollegen beraten.

Das kann ich persönlich aber gar nicht nachvollziehen.
Wieso bilden sich Menschen ein, jemand könne ALLES wissen. Sie selbst massen sich das hoffentlich auch nicht an.
Für mich ist es ein Zeichen eines guten Tierarztes, wenn er seine Grenzen kennt und sie nicht überspielt und pi mal Daumen etwas rumpfuscht.
Deshalb sage ich auch, dass meine Ärztin eine gute ist, auch wenn sie nicht alles weiss. Sie kennt ihre Grenzen, recherchiert, überweisst an die Fachleute vom Tierspital, wenn sie selbst wirklich nicht weiterkommt.
Sie hatte auch absolut kein Problem, als ich mich telefonisch bei einem Nagerspezialisten bezüglich der epileptischen Anfälle meiner Ratte informiert habe und ihr das Ergebnis und die Behandlungsvorschläge mitteilte. War sie richtig froh drüber.

Von unserem vorherigen Tierarzt kann ich das nicht behauptet. Der blieb felsenfest bei seiner Meinung und hat so in meinen Augen auch das Leben eines meiner Tiere definitiv verkürzt, indem er behauptet, eine Herzerkrankung (durch Röntgenbild stark vergrössertes Herz festgestellt) kann man bei der Ratte nur mit Cortison behandeln. Entwässerung geht absolut gar nicht. Also liessen wir sie euthanasieren, als sie dank Lungenödem anfing Atemnot zu bekommen. Wenn ich bedenke, wie viele Ratten man mit gescheiter Entwässerung noch stabil halten kann, dann hätte die Ratte vielleicht noch ein paar schöne Wochen haben können.
Das richtig "Interessante" an der Praxis war ja, dass wir meist einen Termin bei der Frau Doktor bekamen, die Ratten nur in Narkose behandeln wollte (Ratten niessen - gleich mal in die Narkosebox, Ohrenentzündung - wollen wir die nicht lieder direkt einschläfern ?). Und dabei musste ich immer mind. einen Tag vorher anrufen für den Termin. Nix mit spontan und Zufall. Nein, die haben uns fast immer zu der eingeschrieben, die sowieso keine Lust hatte, die Tiere zu behandeln -.- nachdem ich eine Empfehlung bekam, war ich nie wieder in der Praxis. Seither werden die Tiere auch ernst genommen. Und notfalls wird nachgeschaut, wenn man sich unsicher ist. Was will ich mehr, einen Experten gibt es in der Region nicht, aber zumindest jemanden, der keine Fehler machen will. Dann nehm ich diese Ärztin.
 
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Todesursache: Tierarzt

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