Zughunde und Leinenführigkeit

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  • Zughunde und Leinenführigkeit Beitrag #1
Smoothie

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Hallo,

hier machen ja ein paar Dogscooter oder vergleichbares mit ihren Hunden?

Wie habt ihr euren Hunden den unterschied beigebracht von; nun ist Ok zu ziehen und nicht ziehen? :eusa_think: Ich möchte einen Zughundekurs machen bevor ich richtig mit Anfange und beginne irgendwelche Sachen zu kaufen (so ein Scooter ist ja auch nicht gerade billig, wäre schon blöd wenn ich den kaufe und dann macht es weder mir noch Yuukan fun. :mrgreen:)

Das schwierigste Problem ist wahrscheinlich; zieht mein Hund überhaupt? Dazu kann ich sagen ja :lol:
Nein also, ich habe mit Yuukans Leinenführigkeit keine Probleme, wenn ich es will dann läuft Yuukan Fuß außer... direkt wenn man zur Haustüre rausgeht und nach links einbiegt ist ein ca. 10 Meter langer Weg direkt zum Feld. Das stückchen zieht Yuukan wie hölle und nichts aber auch gar nichts hat bisher was daran geändert (vielleicht aber auch weil meine Mum an der Leine rumruckelt um es in den Griff zu bekommen und ihr Freund es einfach duldet...). Nun ich habe es auf jedenfall versucht mit; Stehenbleiben, Richtungswechsel, Fuß beordern, abblocken, Clicker. Schlussendlich fragte ich eine Trainerin und die sagte zu mir:
Macht er das nur auf diesen Stückchen? Wenn ja lass ihn einfach. Ich sehe das so; meine Hunde können an der Leine laufen, aber wenn wir rausgehen ziehen sie die ersten Meter vor Freude/ Aufregung/ weil sie mal müssen. Aber sie können ansonsten tadellos fuß, alsó lasse ich sie.

Ich denke auch irgendwie man muss ja nicht aus jeder Sache nen Elefanten machen und den Hunden ihre kleinen Fehler lassen. Daher habe ich dann aufgehört gegenzusteuern. Jetzt kam mir der Gedanke dieses ziehen direkt fürs Ziehen auf sportliche Basis zu nutzen versteht ihr. Ich bin nur nicht ganz sicher wie. Zuerst habe ich, wenn er losgezogen hat gesagt ´zieh´ und gelobt dafür. Erschien mir aber bezüglich Leinenführigkeit nicht so besonders gut. Die jetzige Methode ist; kurz vor der ´Zieh- Strecke´ lass ich ihn absitzen und gib ihn mit ´Go´ das Startsignal sich so richtig durchzuhängen. Dazu muss gesagt sein, er trägt dabei die Leine am Geschirr nicht am Halsband und ich häng mich nicht rein und mache es ihm schwerer, erst Mal nur so das ich den Zug spüre da er ja noch kein richtiges Zughundegeschirr hat. Yuukan scheint es nicht weiter zu stören.

Allerdings wenn ich renne und er ist angeleint hat er wenig ambitionen vorzupretschen und mich hinterher zu ziehen. Vielleicht weil er ne Frisbee oder einen Ball hat den er mir ja geben mag oder den ich in der Hand hab und für ihn der Sinn nicht da ist ohne vorzurennen? :eusa_think: Vielleicht aber auch weil ich mit rennen jedes Mal anfange wenn er schon total KO ist? :eusa_think: Auf den Hundeplatz üben wir, Agility und THS bedingt viel das rennen im Fuß, das der Hund auf mich achtet und ungefähr im Fuß neben mir herrennt, das macht er sehr gut.

Was ich natürlich noch nicht ausprobiert habe ist meine Mutter irgendwo als Lockvogel hinzustellen vielleicht mit ner Belohnung, Hund das ´Go´ Signal geben, meine Mum soll danach rufen und Yuukan hinbretschen mit mir hintendran. Meint ihr das ist so Ok und bringt irgendwas oder sollte ich es besser sein lassen bis ich einen Zughundekurs gemacht habe?

Ahja:
Yuukan ist 4 Jahre alt, 60cm hoch und wiegt 28kg. Er ist eher sportlich kompakt, nicht dick. Eben ein waschechter reinrassiger Labrador- Border Collie Mix. :lol: Falls das für die Zughunde Methoden ne nötige Info ist
 
  • Zughunde und Leinenführigkeit Beitrag #2
Hier gibt es keine Veränderungen bzgl. Leinenführigkeit. Der Hund ist ja nicht doof, der weiß, ob er an einer Leine ist und der Mensch zu Fuß oder ob er angespannt ist... das lernt Hund sehr sehr schnell zu unterscheiden (gibt genug Hunde, die schon beim Anblick des Zuggeschirrs in Aufregung geraten). Ich würde das auch nicht "trocken" üben, sondern erst mit entsprechdem Gefährt - liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht so gut im Joggen bin und mein Sensibelchen so eher aus dem Konzept bringen würde, als wenn da ein Dingen hinterher rollt. Zumal der Roller viel einfacher zu ziehen sein dürfte, als du beim Joggen. Ich finds schwierig, weil man auch selten mit Hund im gleichen Takt läuft und so einfach immer "stört" beim ziehen. Vor allem, wenn noch kein Zuggeschirr und kein Ruckdämpfer vorhanden ist!

Das Püppi zieht nicht an der Leine, wenn doch, dann reicht eine Ermahnung aus, bis sie wieder gescheit läuft. Tjoa, wie habe ich ihr beigebracht zu ziehen... ich habe den Hund in ein Geschirr gesteckt, mich auf den Roller gestellt (den kannte sie schon!) und dem Hund freie Bahn gelassen. Der Hund läuft wahnsinnig gern! Und ist dabei natürlich schneller, als ich - ergo zieht er. Dann kann man loben, anfeuern, viele Hunde drehen sich dann um, also Vorsicht.
Der Spaß hört auf, wenns am Schönsten ist. Also nicht warten, bis der Hund in den Trab fällt... er soll laufen!

Man kann auch erst mit einem "Hasen" fahren, das heißt ein Bekannter/erfahrenes Hundeteam fährt voraus (schau doch mal, ob es Zughundesportler bei dir in der Nähe gibt?). Du kannst auch einen Napf (gut sichtbar) platzieren und den Hund darauf fokussieren und laufen lassen. Anbieten tun sich da z. B. kleine Strecken/Runden im Wald. Entfernung wird immer weiter gesteigert, irgendwann fährst du eine ganze Runde, bis der Hund an den Napf kommt - irgendwann ist kein Napf mehr da.

Es gibt so einige Möglichkeiten, einen eher lauffaulen Hund in Bewegung zu kriegen. Aber wenn er gar keinen Spaß an der Sache hat, sollte man es lassen - da bringt das beste Training nichts.

Ich würde den Kurs abwarten.
 
  • Zughunde und Leinenführigkeit Beitrag #3
Ich würde den Kurs abwarten.
Genau.
Ich denke, auch dass es "ritualisiert" wird.Über das ZUGgeschirr.

Auch wenn Balou beim Trailen und Fährten vorlaufen darf, und die Leine auf Zug ist ( Geschirr an ) , läuft er am HB ganz normal Leinenführig.
 
  • Zughunde und Leinenführigkeit Beitrag #4
Ich antworte mal im Zitat. ;)


Hier gibt es keine Veränderungen bzgl. Leinenführigkeit. Der Hund ist ja nicht doof, der weiß, ob er an einer Leine ist und der Mensch zu Fuß oder ob er angespannt ist... das lernt Hund sehr sehr schnell zu unterscheiden (gibt genug Hunde, die schon beim Anblick des Zuggeschirrs in Aufregung geraten).

Ah ok, das ist schon mal gut zu wissen. Ich denke das bekommt Yuukan auch verknüpft, er weiß auch; 1 Meter Leine = Hundeplatz. ;)

Ich würde das auch nicht "trocken" üben, sondern erst mit entsprechdem Gefährt - liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht so gut im Joggen bin und mein Sensibelchen so eher aus dem Konzept bringen würde, als wenn da ein Dingen hinterher rollt. Zumal der Roller viel einfacher zu ziehen sein dürfte, als du beim Joggen. Ich finds schwierig, weil man auch selten mit Hund im gleichen Takt läuft und so einfach immer "stört" beim ziehen. Vor allem, wenn noch kein Zuggeschirr und kein Ruckdämpfer vorhanden ist!

Bin auch kein Langstreckenjogger, mehr wie ja sagen wir 15-20 Meter bekomme ich nicht hin. Ok, nur halt so ein Scooter kostet um die 300€, wenn es dann mir oder Hund keinen Fun bringt stehe ich aber doof da. :mrgreen: Ja das mit dem ungleichen Takt habe ich mir auch schon gedacht, vielleicht stört es ihn einfach wenn es so ruckelt und deswegen rennt er nicht vor. :eusa_think:

Das Püppi zieht nicht an der Leine, wenn doch, dann reicht eine Ermahnung aus, bis sie wieder gescheit läuft. Tjoa, wie habe ich ihr beigebracht zu ziehen... ich habe den Hund in ein Geschirr gesteckt, mich auf den Roller gestellt (den kannte sie schon!) und dem Hund freie Bahn gelassen. Der Hund läuft wahnsinnig gern! Und ist dabei natürlich schneller, als ich - ergo zieht er. Dann kann man loben, anfeuern, viele Hunde drehen sich dann um, also Vorsicht.
Der Spaß hört auf, wenns am Schönsten ist. Also nicht warten, bis der Hund in den Trab fällt... er soll laufen!

Haha ok, wieder die Crash- Methode? :lol: Na dann werde ich die wohl auch testen.

Man kann auch erst mit einem "Hasen" fahren, das heißt ein Bekannter/erfahrenes Hundeteam fährt voraus (schau doch mal, ob es Zughundesportler bei dir in der Nähe gibt?). Du kannst auch einen Napf (gut sichtbar) platzieren und den Hund darauf fokussieren und laufen lassen. Anbieten tun sich da z. B. kleine Strecken/Runden im Wald. Entfernung wird immer weiter gesteigert, irgendwann fährst du eine ganze Runde, bis der Hund an den Napf kommt - irgendwann ist kein Napf mehr da.

Hmm... statt Napf wäre ein wunderschöner Ball sinnvoller dafür zieht er mich auch bis auf den Mond. :mrgreen: Aber ja so würde ich damit anfangen, kurze Strecken und die dann auch Belohnen und dann immer mehr erweitern.

Es gibt so einige Möglichkeiten, einen eher lauffaulen Hund in Bewegung zu kriegen. Aber wenn er gar keinen Spaß an der Sache hat, sollte man es lassen - da bringt das beste Training nichts.

Könnte mir vorstellen das es Yuukan spaß macht, aber da mache ich es wie du sagst; den Kurs abwarten und dann schauen. ;)

Ich würde den Kurs abwarten.

Danke für die Antwort. :D
 
  • Zughunde und Leinenführigkeit Beitrag #5
In vielen Städten kann man sich einen Scooter ausleihen, um ihn auszutesten. Vielleicht wäre das ja etwas? Sonst siehst du es spätestens beim Kurs.
Crash-Kurs... naja, meine Irre liebt die Geschwindigkeit. Ich bin bei der ersten Runde schon mehrere Kilometer gefahren. Einfach, weil der Hund konnte und wollte. Wenn die sich richtig langmachen kann beim laufen, dann ist das das beste Lob. Ich fahre oft mit leicht angezogener Bremse, wenn ich die dann löse, gehts ab und sie freut sich riesig. :cool:

Ich persönlich mag auch kein Lob über Kekse/Spielzeug bei mir, weil sich der Hund dann umdrehen muss. Deshalb gibt es hier nur nette Worte und max. am Ende einer Runde/Strecke einen Keks.
 
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