Hallo Danii,
Schön, das du dir vorher Gedanken machst.
Ich kann dir aus meiner Erfahrung mit der Ausbildung und meinen Hunden erzählen.
Zu aller erst musst du dir aber folgende Fragen stellen.
Du möchtest Ausziehen, wie Finanzierst du dir das? Hast du hier Unterstützung deiner Eltern? Musst du nebenbei noch Arbeiten gehen? Als Tierpflegerin hast du nicht viel Geld in der Tasche in deiner Ausbildung.
Da stellt sich also zu aller erst die Frage, wirst du für dich genug Geld haben und hast du dann noch genug Geld für einen Hund und all die Kosten, die so anfallen - diese können auch schnell mal im Tausender Bereich sein.

Denk bitte daran, Wohnung ist Teuer,
Strom
Telefon
Wasser
Miete
Fahrkosten
Essen
Etc
Was machst du, wenn du nicht in der nähe deiner Arbeit leben wirst? Wer kann sich dann um deinen Hund kümmern? Hundesitter?*auch dieser kostet* Freunde/Familie?
Also einen Plan B.
Wie willst du das Tier auslasten?
Wie viel Zeit hast du eingeplant? Und das jeden Tag.
Ich habe in meiner ersten Ausbildung sehr wenig Verdient. Ich habe aber meinen Vater immer zur Unterstützung gehabt.
Ich habe alleine 150 Euro an Medikamente jeden Monat für meinen Hund ausgegeben. Ohne meinen Vaters Hilfe, wäre das alles nicht gegangen.
Mein Vater hat mich auch in der Zeit, in der ich Arbeiten war, Unterstützt.
Er ist Mittags, in seiner Pause mit meinen Jungs raus gegangen. Auch dies wäre ohne ihn gar nicht gegangen.
Nun muss ich dazu aber sagen, meine Hunde waren keine Welpen, sie waren schon im gehobenen Alter und waren aus allem Raus.

Einen Welpen, alleine, in meiner Ausbildung, niemals.
Die Ferienzeit wird nicht langen um einen Hund das allein sein Vernünftig bei zubringen. Das ist einfach, alleine, nicht machbar.
Dann stellt sich mir auch die Frage, du wirst nicht alleine Leben. Was sagen die Mitbewohner zu deiner Idee?
Und dann kommt ja zu der Ausbildung noch der Theorieteil hinzu. Du musst nach der Schule/Praxis, ja auch immer noch Lernen. Das musst du auch mit einbeziehen.
Ich würde an deiner Stelle erst einmal schauen, das du mit dem Geld, was dir zur Verfügung stehst, klar kommst.
Das du schaust, wie dein Alltag sein wird und wieviel Zeit du wirklich hast.
Oft bist du zwischen 9-10 Stunden aus dem Haus, wenn nicht noch mehr.
Bist du bereit, evtl sogar morgens um 5/6 Uhr aufzustehen? und abends evtl erst um 21/22 Uhr ins Bett zukommen?
Ich war damals immer froh, grade nach der Schule, das ich nicht mehr Gassi gehen musste und einfach runter kommen konnte.
Ich fange jetzt im August eine Neue Ausbildung an und habe immer noch zwei Hunde.

Diesmal ist meine Schulzeit jedoch kürzer am Tag und meine Arbeitszeiten sind auch festgelegt und sie werden höchstens vier Stunden alleine sein, weil dann jemand zuhause ist. Da ich nur spät arbeiten werde, da meine Einrichtung so geöffnet hat.
Evtl arbeite ich auch Samstags/Sonntags, dann ist aber immer jemand Zuhause.
Dann werde ich Schulferien haben und brauch in der Zeit nicht arbeiten. Das wird in deiner Ausbildung aber wohl anders sein.
Du wirst dann deinen Urlaub nehmen.
Für mich wird das auch wieder eine sehr Anstrengende Zeit, ich weiss jedoch das es bei mir kaum Finanzielle Veränderungen geben wird.
Und das mein Alltag sich auch nicht viel ändert, als wie er jetzt gerade ist.
Das einzige, was bei mir hinzukommt, das ich Lernen muss und meine Schwerpunktarbeiten machen muss.
Kurz um, ich würde mir in einer Ausbildung niemals einen Welpen zulegen und würde mich auch erst einmal einfinden, ins Berufleben und schauen, wie der Alltag wird.
Und erst dann, wenn alles eingelaufen ist, würde ich mir einen Hund holen.
Wenn ich nach meiner Erfahrung aus meiner Ersten Ausbildung im Verkauf,gehe.
Jetzt kann ich mir meine Zeit ganz anders einplanen.