- Und es kommt immer wieder... Ich brauche gute Tipps für Dschin, Danke! Beitrag #1
E
Etoileza
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Hallo liebe Foris!
Ich hoffe nun, das wird einer meiner letzten Threads im Verhaltensbereich Hunde, da ich schon lange mit Dschin gegen seinen gelegentlichen "dunklen Zwilling" kämpfe und nun endlich zu einem Ende kommen will, auch wenn ich meine Perfektionsallüren einstellen und Kompromisse finden muss.
Nun ist mein Bub 2, 5 Jahre alt.
Die Aggression gegen alle Rüden ist nun einem Hass gegen 3 Kandidaten gewichen, sonst ist er ziemlich sozial geworden und geht ohne Leine unsymphatischen Hunden einfach aus dem Weg und wendet bei Pöblern nur das nötigste Maß an Körperlichen Zurechtweisungen an.
Und wenn er an der Leine zickt, lässt er sich immer schneller beruhigen.
Menschliche Passanten waren auch kein Problem mehr, auch die Kontaktaufnahme wurde immer besser. Nur ist das leider nicht mehr so, seitdem ich mit ihm vor einer Woche beim Zoopalast war und ein älterer Herr ihn unbedingt anfassen musste, ohne zu fragen.
Das war für Dschin eine Totalüberlastung und er hat mit Zähnezeigen und heftigem Knurren reagiert, zum Glück nicht nach dem Mann sondern nur auf der Stelle geschnappt.
Bis zum Auto hat er dann alle angeknurrt, was sich mehr als 2 Meter genährt hat und war unglaublich gestresst und total dicht gegen alle Einwirkung.
Seitdem geht er an Passanten zwar vorbei, fixiert diese aber nach dem Motto : Nicht näher kommen, nicht ansprechen, nicht anfassen. Ich lasse das zwar nicht zu, aber jedes Treffen ist ein einziges Argument, dass er sich entspannen soll.
Offenbar war die Situation ein absoluter Gewinn für ihn, jetzt hat er ein Erfolgserlebnis im Hinterkopf.
Ich weiß um meine hundertprozentige Schuld an der Situation und fühle mich verantwortlich und überaus dumm für die Überforderung, weiß aber auch nicht, wie ich ihn auf andere Weise als Reizüberflutung durch Mitnahme zum Zoopalast/ Stadt an die direkte Nähe zu Fremden gewöhnen soll.
Ich kann ja schlecht unbekannte Menschen an jede Ecke bestellen, die dann stundenlang mit mir trainieren und Gäste sind im Gegenteil kein Problem, es bringt also leider nichts, zu Hause zu üben:mrgreen:
Habt ihr guten Leute also Ratschläge für mich, wie ich ihm vermitteln kann, dass es sich lohnt, Menschen zu tolerieren, bzw. eine angemessene Korrektur für eine solche Situation?
Und am Wichtigsten für mich, wie schaffe ich es, in einer solchen Situation am Besten ruhig und gelassen zu bleiben? Habt ihr erprobte Tipps?
Im Zoopalast bin ich aus der Fassung gekommen, da ich zusätzlich von einer Frau beschuldigt wurde, doch alles falsch zu machen, überhaupt nichts zu können und Co.
Welche Kompromisse sollte ich für mich schließen, damit er nicht wieder in so eine Situation gerät? Sollte ich z.B. besser ganz auf direkte Annäherung draußen verzichten und ihn immer hinter mir halten, damit er sich ruhig und beschützt fühlt? Oder sollte ich ihn weiter direkt fremden Menschen aussetzen?
P.S. Ich habe nun übrigens einen guten Trainer, seines Zeichens Polizeihundeführer und der Erste, der mein Nilpferd dazu bewog, an seinem Erzfeind vorbeizugehen. Das schaffe nicht einmal ich:uups:
Dschin findet ihn super, er findet Dschin super, ich glaube, die Suche ist zu Ende.
Aber er hat Dschin bei Menschenbegegnungen nur zu Hause erlebt, hat also vorerst noch keinen Tipp für mich bzw. schätzt ihn daher als selbstsicher ein und vermutet, dass er mich beschützen will. Ich hingegen denke, sein Verhalten ist situationsbedingt bzw. eine Mischung. Die Körperhaltung beim Zuschnappen war eindeutig eingeschüchtert bzw. nicht ruhig- aggressiv, sondern hat deutlich gezeigt, dass er durch übertriebenes Gebaren Unsicherheit überdecken will.
Ich hoffe, ihr könnt mir etwas helfen, mich zu sortieren.
Dankeschön im Voraus, Etoileza.
Ich hoffe nun, das wird einer meiner letzten Threads im Verhaltensbereich Hunde, da ich schon lange mit Dschin gegen seinen gelegentlichen "dunklen Zwilling" kämpfe und nun endlich zu einem Ende kommen will, auch wenn ich meine Perfektionsallüren einstellen und Kompromisse finden muss.
Nun ist mein Bub 2, 5 Jahre alt.
Die Aggression gegen alle Rüden ist nun einem Hass gegen 3 Kandidaten gewichen, sonst ist er ziemlich sozial geworden und geht ohne Leine unsymphatischen Hunden einfach aus dem Weg und wendet bei Pöblern nur das nötigste Maß an Körperlichen Zurechtweisungen an.
Und wenn er an der Leine zickt, lässt er sich immer schneller beruhigen.
Menschliche Passanten waren auch kein Problem mehr, auch die Kontaktaufnahme wurde immer besser. Nur ist das leider nicht mehr so, seitdem ich mit ihm vor einer Woche beim Zoopalast war und ein älterer Herr ihn unbedingt anfassen musste, ohne zu fragen.
Das war für Dschin eine Totalüberlastung und er hat mit Zähnezeigen und heftigem Knurren reagiert, zum Glück nicht nach dem Mann sondern nur auf der Stelle geschnappt.
Bis zum Auto hat er dann alle angeknurrt, was sich mehr als 2 Meter genährt hat und war unglaublich gestresst und total dicht gegen alle Einwirkung.
Seitdem geht er an Passanten zwar vorbei, fixiert diese aber nach dem Motto : Nicht näher kommen, nicht ansprechen, nicht anfassen. Ich lasse das zwar nicht zu, aber jedes Treffen ist ein einziges Argument, dass er sich entspannen soll.
Offenbar war die Situation ein absoluter Gewinn für ihn, jetzt hat er ein Erfolgserlebnis im Hinterkopf.
Ich weiß um meine hundertprozentige Schuld an der Situation und fühle mich verantwortlich und überaus dumm für die Überforderung, weiß aber auch nicht, wie ich ihn auf andere Weise als Reizüberflutung durch Mitnahme zum Zoopalast/ Stadt an die direkte Nähe zu Fremden gewöhnen soll.
Ich kann ja schlecht unbekannte Menschen an jede Ecke bestellen, die dann stundenlang mit mir trainieren und Gäste sind im Gegenteil kein Problem, es bringt also leider nichts, zu Hause zu üben:mrgreen:
Habt ihr guten Leute also Ratschläge für mich, wie ich ihm vermitteln kann, dass es sich lohnt, Menschen zu tolerieren, bzw. eine angemessene Korrektur für eine solche Situation?
Und am Wichtigsten für mich, wie schaffe ich es, in einer solchen Situation am Besten ruhig und gelassen zu bleiben? Habt ihr erprobte Tipps?
Im Zoopalast bin ich aus der Fassung gekommen, da ich zusätzlich von einer Frau beschuldigt wurde, doch alles falsch zu machen, überhaupt nichts zu können und Co.
Welche Kompromisse sollte ich für mich schließen, damit er nicht wieder in so eine Situation gerät? Sollte ich z.B. besser ganz auf direkte Annäherung draußen verzichten und ihn immer hinter mir halten, damit er sich ruhig und beschützt fühlt? Oder sollte ich ihn weiter direkt fremden Menschen aussetzen?
P.S. Ich habe nun übrigens einen guten Trainer, seines Zeichens Polizeihundeführer und der Erste, der mein Nilpferd dazu bewog, an seinem Erzfeind vorbeizugehen. Das schaffe nicht einmal ich:uups:
Dschin findet ihn super, er findet Dschin super, ich glaube, die Suche ist zu Ende.
Aber er hat Dschin bei Menschenbegegnungen nur zu Hause erlebt, hat also vorerst noch keinen Tipp für mich bzw. schätzt ihn daher als selbstsicher ein und vermutet, dass er mich beschützen will. Ich hingegen denke, sein Verhalten ist situationsbedingt bzw. eine Mischung. Die Körperhaltung beim Zuschnappen war eindeutig eingeschüchtert bzw. nicht ruhig- aggressiv, sondern hat deutlich gezeigt, dass er durch übertriebenes Gebaren Unsicherheit überdecken will.
Ich hoffe, ihr könnt mir etwas helfen, mich zu sortieren.
Dankeschön im Voraus, Etoileza.