Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration

Diskutiere Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Das Vet.-amt ist dafür nicht zuständig sondern der Gesetzgeber seine Kommentare/Auslegungen dazu und ein Anwalt. Sobald ich Zeit habe werde ich...
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #81
Und wenn du es noch zehn Mal sagst, wird es auch nicht wahrer.
ja auch einfach beim Vetamt anrufen.

Das Vet.-amt ist dafür nicht zuständig sondern der Gesetzgeber seine Kommentare/Auslegungen dazu und ein Anwalt.
Sobald ich Zeit habe werde ich mal nach einem Kommentar in den Reihen des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz nachsehen, so jedenfalls werde ich Deinen Satz: 1. Kastrationen sind KEIN Verstoß gegen das Tierschutzgesetz nicht stehen lassen, er suggeriert "freie Kastration für Jedermann".
Bis jetzt bis Du nicht sachlich auf die Kommentare anderer Doktoren, auch aus dem Tierschutz, eingegangen und versorgst hier die User mit eigenen Ansichten Deiner Lesart, bis jetzt fehlt mir von Dir jede plausible Erklärung oder Aufklärung.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #82
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #83
Syn, ich würde mich deiner Meinung mal spontan anschließen. Sowohl was die Gesetzeslage angeht als auch wie das Thema generell zu bewerten ist. Das einzige, wo ich theoretisch noch Diskussionsbedarf sehe, ist der Punkt "unkontrollierte Fortpflanzung". Einer von vielen Gründen, wieso ich eine Kastration für meine Hündin entschieden habe, war der Punkt, dass ich andere Hunde tatsächlich nicht unter Kontrolle habe. Nicht nur ich, sondern auch ihre Halter nicht. Gerade in der Vergangenheit hatten wir häufig die Situation, dass meine Hanna von mehreren Hunden gejagt wird. Die Halter haben nichts gemacht. Im Gegenteil, die fanden das lustig, weil sie Hanna durch ihre Körpergröße und ihr nicht gerade beeindruckendes Gezeter nicht ernst genommen haben. Gut, einen fremden Hund kann ich von meiner Hanna vielleicht fernhalten. Aber 2? oder 3? Oder mehr?

Viele würden jetzt sagen "nimm sie doch hoch". Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Birgt aber auch die Risiken der Verletzungen und psychischer Probleme bei ihr, weil ich die Situation natürlich arg anspanne. Auch muss erst einmal die Situation gegeben sein, den Hund auf den Arm zu nehmen. Ich weiß nicht, ob für alle nachvollziehbar ist, wie schwer diese Situationen zu kontrollieren sind. Man kann natürlich auch sagen, ich soll die Halter entsprechend zur Brust nehmen. Aber wer achtet in der Zeit darauf, dass keiner meine Hündin bespringt, während ich andere Halter zusammenfalte?

Das ist eindeutig keine gesundheitliche Sache, wäre sie als einziger Grund für eine Kastration trotzdem gerechtfertigt?
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #84
Ähm, nein. Ich hab es mit keinem Satz gesagt. Ich habe mehrfach geschrieben, dass man abwägen muss und dass es z.B. Rassen gibt, bei denen von einer Kastration prinzipiell abzuraten ist.


Noch wird von einer genetischen Ursache ausgegangen.


Ok, hier haben wir richtig aneinander vorbei geredet. Ich meinte, dass die GRUNDlegenden Wirkungen bekannt sind, also sowas wie Östrogen wirkt im Calciumstoffwechsel mit oder ist ein Gegenspieler von Insulin. Damit meinte ich nicht, dass der Zusammenhang zwischen bestimmten Krankheiten und dem Mangel an Östrogen erforscht wäre.


Auch das habe ich nicht gesagt. Ich werfe lediglich die Frage in den Raum, warum es keine Fallberichte in die Richtung gibt. Ich finde das immer etwas merkwürdig.


Dein erster Posting war ja irgendwas mit "Ich werde im Moment mehr und mehr zum Kastrationsfan...", daher kam ich darauf. Wenn dem nicht so ist sind wir ja grundlegend eh der gleichen Meinung. Das einzige was bei mir wohl noch dazu kommt ist eben die Tatsache, dass ich bei dem Abwägen immer gerne mit auf die Waage lege, dass noch nicht alle Folgen bekannt sind und es jetzt erst wenige Ansätze gibt die in die Richtung gehen.

HD/ED ist generell ein schweres Thema, aber wenn es genetisch ist (was ich soweit schon denke), dann höchstens als genetische Disposition. Äußere Faktoren spielen also eine entscheidende Rolle, wann und ob es überhaupt soweit kommt. Laut der neuen Studie bei den Golden- und Labrador Retrievern kann man durchaus davon ausgehen, dass die Kastration (vor allem die Frühkastration) eine der Faktoren ist. Wobei es natürlich bei solchen Studien schwer ist zu sagen, ob die HD/ED z.B. nur von dem Übergewicht ausgeht, welches die schon bekannte Folge der Kastration sein kann. Es ist in die Richtung einfach viel mehr Forschung nötig und viel mehr und genauere Studien, am Besten natürlich zu allen Rassen.

Das ist auch der Punkt: Es gibt wenig Studien, Forschungsergebnisse, Fallberichte etc.. Es müssen sich dafür ja auch Sponsoren finden - und tut mir leid das zu sagen, aber für viele Tierärzte sind Kastrationen nun mal eine große Einnahmequelle und die Kastration kann das Leben mit einem Hund für den Menschen durchaus vereinfachen. Sei es die Hündin, die dann nicht mehr die Wohnung vollblutet, oder die Rüden, die dann endlich nicht mehr alle 3-5 Meter schnuppern und markieren. Das Interesse für Forschung in diese Richtung ist einfach nicht besonders groß. Es würde das Leben nur schwerer machen, wenn man um die negativen Folgen tatsächlich wüsste. Zu dem sind die Folgen ja auch nicht offensichtlich. Wenn ein Rüde kastriert wird und 3-4 Jahre später an HD/ED erkrankt denkt doch keiner mehr daran, dass die Kastration daran beteiligt gewesen sein könnte. Dann war es eben die Vererbung, die schlechte Ernährung, das frühe Treppensteigen etc. - ist ja auch alles möglich.

Und ja, da haben wir uns dann wirklich falsch verstanden.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Syn, ich würde mich deiner Meinung mal spontan anschließen. Sowohl was die Gesetzeslage angeht als auch wie das Thema generell zu bewerten ist. Das einzige, wo ich theoretisch noch Diskussionsbedarf sehe, ist der Punkt "unkontrollierte Fortpflanzung". Einer von vielen Gründen, wieso ich eine Kastration für meine Hündin entschieden habe, war der Punkt, dass ich andere Hunde tatsächlich nicht unter Kontrolle habe. Nicht nur ich, sondern auch ihre Halter nicht. Gerade in der Vergangenheit hatten wir häufig die Situation, dass meine Hanna von mehreren Hunden gejagt wird. Die Halter haben nichts gemacht. Im Gegenteil, die fanden das lustig, weil sie Hanna durch ihre Körpergröße und ihr nicht gerade beeindruckendes Gezeter nicht ernst genommen haben. Gut, einen fremden Hund kann ich von meiner Hanna vielleicht fernhalten. Aber 2? oder 3? Oder mehr?

Viele würden jetzt sagen "nimm sie doch hoch". Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Birgt aber auch die Risiken der Verletzungen und psychischer Probleme bei ihr, weil ich die Situation natürlich arg anspanne. Auch muss erst einmal die Situation gegeben sein, den Hund auf den Arm zu nehmen. Ich weiß nicht, ob für alle nachvollziehbar ist, wie schwer diese Situationen zu kontrollieren sind. Man kann natürlich auch sagen, ich soll die Halter entsprechend zur Brust nehmen. Aber wer achtet in der Zeit darauf, dass keiner meine Hündin bespringt, während ich andere Halter zusammenfalte?

Das ist eindeutig keine gesundheitliche Sache, wäre sie als einziger Grund für eine Kastration trotzdem gerechtfertigt?

Naja, ist es wirklich nur die Fortpflanzung, dann würde eine Sterilisation reichen. Allerdings löst das natürlich nicht das Problem der Hunde die an ihr dran hängen. Ich verstehe dich da durchaus und ich weiß auch nicht wie ich in so einer Situation entschieden hätte (je nach dem wie oft und wie penetrant es passiert wäre wohl genauso), aber grundlegend muss man ja einfach sagen, dass die Hundehalter der Rüden dafür verantwortlich sind dafür zu sorgen, dass sie keine Hündinnen belästigen. Ich meine.. man muss mit der läufigen Hündin jetzt nicht gerade auf die örtliche Hundewiese und/oder sie dort auch noch frei herum laufen lassen, aber wenn man irgendwo mit ihr angeleint spazieren geht, hat da kein Rüde ran zu gehen und dafür sind die jeweiligen Hundehalter verantwortlich. Das ist aber leider so ein Thema, welches ja auch ohne irgendwelche Hormone immer wieder zu Problemen führt... :|
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #85
Dein erster Posting war ja irgendwas mit "Ich werde im Moment mehr und mehr zum Kastrationsfan...",
Ach so, ja, was aber an der Dummheit der Leute liegt, nicht an vernünftigen Gründen.

HD/ED ist generell ein schweres Thema, aber wenn es genetisch ist (was ich soweit schon denke), dann höchstens als genetische Disposition. Äußere Faktoren spielen also eine entscheidende Rolle, wann und ob es überhaupt soweit kommt. Laut der neuen Studie bei den Golden- und Labrador Retrievern kann man durchaus davon ausgehen, dass die Kastration (vor allem die Frühkastration) eine der Faktoren ist. Wobei es natürlich bei solchen Studien schwer ist zu sagen, ob die HD/ED z.B. nur von dem Übergewicht ausgeht, welches die schon bekannte Folge der Kastration sein kann. Es ist in die Richtung einfach viel mehr Forschung nötig und viel mehr und genauere Studien, am Besten natürlich zu allen Rassen.
1. Das mit der Disposition ist klar, dass da noch andere Faktoren reinspielen ebenfalls, deswegen predige ich auch immer, wenn Kastration, erst NACH Abschluss des Knochenwachstums (bzw. zusätzlich natürlich bei Hündinnen nach der 1.Läufigkeit).
2. Es gibt auch Studien mit Versuchshunden, d.h. Faktoren wie Ernährung, Wachstumsrate, Übergewicht etc. werden da ausgeschlossen. Allerdings kenn ich auch eine Studie, wo bei Beaglen nachgewiesen wurde, dass eine Kastration mit 10 Wochen keine Auswirkungen hat. Ich bin trotzdem dagegen. Man wird es sich denken können, diese Studien kommen aus dem Amiland, wo man einen Welpen ja auch gechipt, geimpft, entwurmt, kastriert vom Züchter bekommt.

Das ist auch der Punkt: Es gibt wenig Studien, Forschungsergebnisse, Fallberichte etc.. Es müssen sich dafür ja auch Sponsoren finden - und tut mir leid das zu sagen, aber für viele Tierärzte sind Kastrationen nun mal eine große Einnahmequelle und die Kastration kann das Leben mit einem Hund für den Menschen durchaus vereinfachen. [...] Das Interesse für Forschung in diese Richtung ist einfach nicht besonders groß.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Also schon, dass einige Tierärzte die Organe von Rüden und Hündinnen als Geldeinnahmequelle sehen, aber nicht, dass kein Forschungsinteresse besteht. Das besteht definitiv und sei es nur, um zu beweisen, dass die Kastration eben keine Auswirkung hat auf Probleme im Knochenwachstum. Und die forschen auch in die Richtung, auch mit Langzeitstudien. Die wollen ja weg kommen von dem Vorwurf, dass es Probleme macht. In Deutschland werden solche Forschungen nicht mehr betrieben werden, weil solche Versuche wahrscheinlich nicht genehmigt werden. Langzeit, man geht das Risiko von Krankheiten (teilweise gravierend und nicht reversibel) ein und das auch noch an Hunden... :? Das wird nur ganz schwer genehmigt werden...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

aber grundlegend muss man ja einfach sagen, dass die Hundehalter der Rüden dafür verantwortlich sind dafür zu sorgen, dass sie keine Hündinnen belästigen.
Jo, genauso wie jeder Hundehalter dafür verantwortlich ist, dass sein Hund nicht gefährlich gegenüber anderen Menschen oder Hunden wird, keine anderen belästigt undundund... Leider ist das in der Stadt meistens anders. Ich habs auch schon erlebt, dass ich hier mit nem unkastrierten Rüden Gassi gegangen bin und dann kommuniziert er mit einem anderen Hund und dann ruft irgendwann die Besitzerin dazwischen: Ach ja, die is läufig. :shock: Zum Glück hat der Rüde, mit dem ich unterwegs war, gut gehört. Die Hündin is uns übrigens bei dem Gassigang noch ein paar Mal begegnet, weil die Leute es nicht für nötig hielten, sie an die Leine zu nehmen und ganz erstaunt waren, dass ihre Hündin zu den Rüden wollte... Und mir passiert es hier öfter, dass mir ein Hund ohne Leine entgegenkommt, gutes Stück weg vom Besitzer und dann kommt der Ruf: "Is das ein Rüde? Sie is nämlich läufig." Verstehst du jetzt, warum ich ein Kastrationsfan werde?
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #86
Naja.. du wirst das wahrscheinlich auch kennen: Eine Studie liefert meistens nur genau das Ergebnis, was sie liefern soll. Ganz nach dem Motto "traue niemals einer Studie, die du nicht selber gefälscht hast". Du schneidest es ja im zweiten Absatz auch an (wenn ich das richtig verstanden habe). Wenn die Gelder dahin fließen, dass keine Auswirkungen bewiesen werden sollen, dann wird es voraussichtlich auch keine geben. Es gibt dahingehend ja unendlich viele Beispiele von Studien die gefälscht wurden, oder wo man schlicht und einfach nur die Ergebnisse raus gezogen hat, die man wollte. Das gilt natürlich für beide Seiten! Nur.. es gibt eben bei der einen Seite sehr wenig Sponsoren...
Was man in dem Dschungel an Forschung und Studie am Besten tun kann, ist eben viele Ergebnisse von mehreren Seiten zu haben und dort dann nach den Übereinstimmungen zu schauen. Das fehlt in dem Gebiet momentan aber leider.

Edit: Ja, wie gesagt.. ich kann das durchaus verstehen. Nur kann es meiner Meinung nach nicht die Lösung sein alle Hunde zu kastrieren, genauso wenig wie ein allgemeiner Leinen- und Maulkorbzwang die Lösung für Beißvorfälle sein kann. Hier muss man einfach bei den Hundehaltern ansetzen.
Edit2: Mir ist das übrigens auch schon passiert, dass mir eine läufige Hündin zu meinen zwei unkastrierten Rüden gelaufen ist.. als ich daraufhin "Theater" gemacht habe kam nur ein "Ach, wäre doch auch nicht schlimm gewesen, wenn was gewesen wäre.. sind doch beides hübsche Rüden!". Da kann ich echt auch nur den Kopf schütteln... genauso geht es mir aber auch, wenn ich mal wieder einen Hund im Wald ein Reh hetzen sehe oder bei Leuten die es total witzig finden wenn das fremde 2-3 jährige Kind an den Backen des Hundes zieht...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #87
Ähm, doch, das Vetamt ist für die Kontrolle der Einhaltung des Tierschutzgesetzes (u.a.) zuständig:

Sag mal, liest Du überhaupt mit ? Das hatte ich schon beantwortet. Ich weiß wozu das Vet.-amt da ist, nur bietet das keine Garantie das Du § 6 des TschG auch wirklich richtig auslegst, wie Du bisher ja eindrucksvoll beweist und Deine Haltung zum Thema und Kollegen, zu fachkompetenten Personen aus dem Tierschutz finde ich ziemlich arrogant, bis jetzt hast Du alles ignoriert, nichts gelesen, nichts interessiert Dich, unglaublich....:104:
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #88
Naja.. du wirst das wahrscheinlich auch kennen: Eine Studie liefert meistens nur genau das Ergebnis, was sie liefern soll.
Siehst du es so darfst du überhaupt keine Studie ernst nehmen.
aber die, die genehme Ergebnisse bringen sind sicher nich falsch.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #89
Hmm, Fiesta.. ich muss gestehen, dass ich gerade auch nicht mehr ganz mitkomme bei der Frage welchen Standpunkt du vertrittst. Du sagst es ist eindeutig gegen das Gesetz und dass keiner verurteilt wird liegt dann woran genau? Ich frage das ernsthaft, weil ich wohl irgendwo den Faden verloren habe.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #90
Sag mal, liest Du überhaupt mit ? Das hatte ich schon beantwortet. Ich weiß wozu das Vet.-amt da ist, nur bietet das keine Garantie das Du § 6 des TschG auch wirklich richtig auslegst, wie Du bisher ja eindrucksvoll beweist und Deine Haltung zum Thema und Kollegen, zu fachkompetenten Personen aus dem Tierschutz finde ich ziemlich arrogant, bis jetzt hast Du alles ignoriert, nichts gelesen, nichts interessiert Dich, unglaublich....:104:
Du weißt auch nicht wirklich, was du willst, oder? Hier sagst du etwas anderes: "
Das Vet.-amt ist dafür nicht zuständig"

Wie ich dir anfangs schon gesagt habe, bin ich gerade bei der Weiterbildung zum Fachtierarzt für Tierschutz, ich ARBEITE in diesem Bereich, das ist mein täglich Brot. Meine Vorgesetzten sind Fachleute, die teilweise schon seit zig Jahren in dem Bereich, also der Befolgung und Umsetzung des Tierschutzgesetzes im rechtlichen Rahmen, arbeiten.
Und da ist es mir herzlich egal, was irgendein Praktiker irgendwo denkt oder sagt.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #91
Siehst du es so darfst du überhaupt keine Studie ernst nehmen.
aber die, die genehme Ergebnisse bringen sind sicher nich falsch.

Hm, wie meinst du das?
Ich betrachte Studien generell sehr kritisch, egal von welcher Seite. Ich schaue sie mir an, schaue unter welchen Bedingungen und wie sie gemacht wurden, welche "Seite" dafür verantwortlich ist und daraufhin entscheide ich dann wie viel man von der Studie halten kann.

Ich schrieb doch auch, dass es bei beiden Seiten so läuft und auch was die Lösung dieses "Problems" ist.. eben möglichst viele Studien und Forschungsergebnisse von allen Seiten vergleichen und nach möglichen "Übereinstimmungen" suchen.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #92
. Und mir passiert es hier öfter, dass mir ein Hund ohne Leine entgegenkommt, gutes Stück weg vom Besitzer und dann kommt der Ruf: "Is das ein Rüde? Sie is nämlich läufig." Verstehst du jetzt, warum ich ein Kastrationsfan werde?

Also mir kommen erhebliche Zweifel, ob Du die Person bist, die Du hier vorgibst zu sein, incl. Studium und TA und Vet.-amt und Tierschutz, zu verstehen ist das überhaupt nicht, Du bist angeblich beim Vet.-amt TA/Doktor die Tierschutz lieben und leben, hast mir ja gerade Wikipedia geschickt und nun das, Dein Beispiel mit "ohne Leine" und läufig ist eins, wo Kastration verboten ist, weil niedere Beweggründe vorliegen, so geht es einfach nicht, das reihenweise die Tiere amputiert werden, nur weil Du naive Gedanken dazu hast, für mich ist die ganze Sache ein purer Fake und eigentlich wundere ich mich eine ganze Weile über Deine sehr eigenartigen Antworten.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #93
Ich betrachte Studien generell sehr kritisch, egal von welcher Seite. Ich schaue sie mir an, schaue unter welchen Bedingungen und wie sie gemacht wurden, welche "Seite" dafür verantwortlich ist und daraufhin entscheide ich dann wie viel man von der Studie halten kann.
Das ist aber sehr kritisch zu betrachten. Studien sind schweineteuer, d.h. ohne Geldgeber hat man ein Problem. Der Geldgeber ist allerdings nicht die Person, die den Versuch plant und durchführt, d.h. der hat auch keinen wirklichen Einfluss auf die Ergebnisse. Andersrum wird ein Schuh draus: er wird nur Geld in eine Sache stecken, wo ihm die Hypothese gefällt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Glaub, was du willst, Fiesta.
Und wenn du des Lesens wirklich mächtig wärst, hättest du auch gesehen, dass ich mich einfach nur über solche Leute ärger. Und das sind Ups Würfe, die dann nicht abgetrieben werden. Und das sind die Momente wo ich mir denke: so ne Kastrationspflicht hätte halt auch ein paar Vorteile.
Wenn du weiter korrekt gelesen hättest, hättest du gesehen, dass ich nicht für eine pauschale Kastration bin, sondern bei einigen Rassen sogar davon abrate.

Aber vielleicht hast du ja auch Recht und ich bin ein kleiner böser Brückentroll, der erst 15 ist und sich ganz doll ins Fäustchen lacht.

Alles in allem bleib ich dabei: wer jetzt endlos verwirrt ist, der soll einfach das Vetamt, alternativ die entsprechenden Landesämter anrufen und da nachfragen. Aber wer weiß, auch da sitzen angeblich ein paar Brückentrolle... Wir reißen die Weltherrschaft an uns! Muhahar!!!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Sorry, aber es ist inzwischen einfach nur noch lächerlich. :roll:
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #94
Du weißt auch nicht wirklich, was du willst, oder? Hier sagst du etwas anderes: "
Das Vet.-amt ist dafür nicht zuständig"


Richtig, nicht zuständig für Gesetze und deren Auslegung, die Kontrolle der Einhaltung ist eine andere Sache.



Wie ich dir anfangs schon gesagt habe, bin ich gerade bei der Weiterbildung zum Fachtierarzt für Tierschutz, ich ARBEITE in diesem Bereich, das ist mein täglich Brot. Meine Vorgesetzten sind Fachleute, die teilweise schon seit zig Jahren in dem Bereich, also der Befolgung und Umsetzung des Tierschutzgesetzes im rechtlichen Rahmen, arbeiten.
Und da ist es mir herzlich egal, was irgendein Praktiker irgendwo denkt oder sagt.

Also doch Fake, denn bei mir kam eine Menge Arroganz und mangelnde Fachkompetenz an, die Weiterbildung ist ja OK, nur jetzt ist klar, das Du noch eine Menge lernen musst, Fachkompetenz sind Deine Vorgesetzten, nicht Du, Du solltest erst mal die 2 Jahre weiter lernen und Dich heute nicht soweit aus dem Fenster lehnen.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #95
Hä? Es gibt etliche Beamte, die keinen Fachtierarzt haben. Und das, was ich hier von mir geb, das is die Fachkompetenz, von der ich mich schön vorher mit meinen Vorgesetzten nochmal drüber unterhalten habe. Aber ich werde ihnen ausrichten, dass Fiesta1 denkt sie wären arrogant und mangelhaft Fachkompetent. Es wird sie wahrscheinlich so sehr am Boden zerstören, dass sie Montag noch ihre Kündigung rausschicken... :|
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #96
Das ist aber sehr kritisch zu betrachten. Studien sind schweineteuer, d.h. ohne Geldgeber hat man ein Problem. Der Geldgeber ist allerdings nicht die Person, die den Versuch plant und durchführt, d.h. der hat auch keinen wirklichen Einfluss auf die Ergebnisse. Andersrum wird ein Schuh draus: er wird nur Geld in eine Sache stecken, wo ihm die Hypothese gefällt.



Glaub, was du willst, Fiesta.
Und wenn du des Lesens wirklich mächtig wärst, hättest du auch gesehen, dass ich mich einfach nur über solche Leute ärger. Und das sind Ups Würfe, die dann nicht abgetrieben werden. Und das sind die Momente wo ich mir denke: so ne Kastrationspflicht hätte halt auch ein paar Vorteile.
Wenn du weiter korrekt gelesen hättest, hättest du gesehen, dass ich nicht für eine pauschale Kastration bin, sondern bei einigen Rassen sogar davon abrate.

Aber vielleicht hast du ja auch Recht und ich bin ein kleiner böser Brückentroll, der erst 15 ist und sich ganz doll ins Fäustchen lacht.

Alles in allem bleib ich dabei: wer jetzt endlos verwirrt ist, der soll einfach das Vetamt, alternativ die entsprechenden Landesämter anrufen und da nachfragen. Aber wer weiß, auch da sitzen angeblich ein paar Brückentrolle... Wir reißen die Weltherrschaft an uns! Muhahar!!!



Sorry, aber es ist inzwischen einfach nur noch lächerlich. :roll:

OK, da bist Du ja nun mal endlich rausgekommen mit der Sprache, dann weiß die Community die Sache besser einzuschätzen und stellt auf Grund Deines jugendlichen Alters auf "Welpenschutz" um. :lol::lol::lol:



Hä? Es gibt etliche Beamte, die keinen Fachtierarzt haben. Und das, was ich hier von mir geb, das is die Fachkompetenz, von der ich mich schön vorher mit meinen Vorgesetzten nochmal drüber unterhalten habe. Aber ich werde ihnen ausrichten, dass Fiesta1 denkt sie wären arrogant und mangelhaft Fachkompetent. Es wird sie wahrscheinlich so sehr am Boden zerstören, dass sie Montag noch ihre Kündigung rausschicken... :|

Na siehst Du, dass ist doch wieder mal ein Beispiel, wo man nachsichtig sein sollte, nirgends steht das Deine Kollegen arrogant wären und mangelnde Fachkompetenz haben, ich habe allein nur von Dir gesprochen und was bei mir ankam, oder Du zeigst mir die Stelle....also doch Welpenschutz.:056:
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #97
Ja, hab es verstanden, bin auch dafür. Wir geben dir jetzt alle Welpenschutz :lol:
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #98
Fiesta, ich möchte dich ein letztes Mal bitten, deinen Ton gegenüber anderen Usern zu zügeln. Du hast selbst keinerlei Fachkompetenz bisher vorgelegt und deine Meinung (die nunmal nicht den Tatsachen entspricht) ohne jegliche Beweise angeführt, ohne dass dir jemand dieselben Vorwürfe macht, wie du sie gerade anderen machst. Gegenseitiger Respekt ist grundlegend für jede Diskussion.

Ich meine.. man muss mit der läufigen Hündin jetzt nicht gerade auf die örtliche Hundewiese und/oder sie dort auch noch frei herum laufen lassen, aber wenn man irgendwo mit ihr angeleint spazieren geht, hat da kein Rüde ran zu gehen und dafür sind die jeweiligen Hundehalter verantwortlich. Das ist aber leider so ein Thema, welches ja auch ohne irgendwelche Hormone immer wieder zu Problemen führt... :|

Ja, das ist das Problem, das ich sehe. Einerseits sah ich es nicht ein, Hanna deswegen unter das Messer legen zu sollen. Aber jeder Hundehalter kennt ja diese Situation, dass sich andere Hundehalter einen Dreck um den Rückruf des eigenen Hundes kümmern :| Letztlich war das dann für mich das kleinere Übel, als wenn Hanna Welpen bekommen müsste. Das war aber auch nur ein Grund für die Kastra, da gabs natürlich noch andere. Aber es ist vermutlich sinnvoller, sowas einzeln zu besprechen, damit man nicht durcheinander kommt :lol:
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #99
Mach(t) doch nicht den Thread kaputt mit dem Niveau. Das ist doch wirklich nicht nötig. :?

Das ist aber sehr kritisch zu betrachten. Studien sind schweineteuer, d.h. ohne Geldgeber hat man ein Problem. Der Geldgeber ist allerdings nicht die Person, die den Versuch plant und durchführt, d.h. der hat auch keinen wirklichen Einfluss auf die Ergebnisse. Andersrum wird ein Schuh draus: er wird nur Geld in eine Sache stecken, wo ihm die Hypothese gefällt.


Was gerne (und ja auch in der Regel) gemacht wird ist eine laufende Zahlung und/oder eine kleine "geheime" Ausarbeitung der Möglichkeiten im Vorfeld. Sollte eine Studie also nicht in die gewünschte Richtung gehen bedeutet das, dass der Geldhahn zugedreht wird und das ist eben der Punkt, wo viele unter Druck geraten und gerne etwas "nachhelfen". Wie du nämlich sagst: Ohne Geld, keine Studie. Ist nicht schön, sollte nicht so sein, ist aber leider Realität. Natürlich ist das nicht immer so, aber das Problem ist, dass du das als außenstehende Person oft sehr schwer nachvollziehen kannst. Typische Mittel, wie "die richtigen Fragen" bzw. eben bestimmte festgelegte Rahmenbedingungen, die die eigene Theorie unterstützen, kann man vielleicht noch "enttarnen", aber gerade die wirklich gefälschten Studien sind schwer zu erkennen. Wie auch?
Ich erinnere mich da an eine, es ging um Versuchsmäuse die einen bestimmten Stoff bekommen haben (war in einer "Fleisch ist böse" Doku) und die dann weltweit zitiert wurde und am Ende stellte sich irgendwann raus, dass die Menge die den Mäusen gegeben wurde schlicht falsch war. Es wurde um ein vielfaches mehr gegeben als angegeben wurde. Oft arbeiten ja auch Wissenschaftler an ihren eigenen Theorien und auch da liegt eine große Gefahr.

Was uns bleibt ist eben Studien generell kritisch zu betrachten, möglichst viele verschiedene Ergebnisse heranziehen und den gesunden Menschenverstand einschalten.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #100
Pewee, bei mir war es ähnlich mit der Kastra. Meinen Hund kann ich erziehen, aber nicht alle anderen. Meine Hündin hat schon als Welpe so gut gerochen, dass alle Rüden ständig an ihr dran geklebt sind. Auch nach der Kastra hat sich das nicht geändert und ich seh ja wie die Rüden an ihr kleben und wie machtlos die Besitzer der Rüden sind. Aber mich zamscheißen, dass ich meine läufige Hündin einfach so rumlaufen lasse, das können sie alle sehr gut. Wenn ich dann konter mit: die is nicht läufig und die wird auch nicht mehr läufig! kommt als nächstes ein blödes Gesicht und dann wird der Rüde als Trottel/Depp/ähnliches beschimpft.
Aber auch bei mir war das nur ein Teilgrund, weil ich sie ja kastriert hab, bevor ich in die Stadt gezogen bin und mir das gar nicht so schlimm ausgemalt hatte. Ich hab insgesamt 11 Monate das Für und Wider abgewogen und bin letzten Endes beim Für hängen geblieben.
 
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