Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

Diskutiere Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Aehm, wieso gehen? Ueber anleinen kann man streiten,aber gehen!??
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.301
Aehm, wieso gehen?
Ueber anleinen kann man streiten,aber gehen!??
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.302
Reine Konfliktvermeidung.
Als Hundebesitzer bist du verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sich niemand durch deinen Hund gestört fühlt.
Menschen zählen nunmal mehr als Hunde - egal wo. Fair ist das nicht immer (gerade auf speziell für Hunde geschaffenen Flächen), aber der Gesetzgeber will es so.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.303
Nienor hat es schön formuliert. Genau so. Leider. 😞
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.304
Als mein Mann aus unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist, fing unser Cocker schrecklich an zu quiken. 😞 es hat mir das Herz zerbrochen, er hat 2 Tage lang nichts essen können, bevor sein Herrchen ihn besuchen kam.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.305
Man stelle sich vor ein Schutzhund würde einfach so das Arbeiten anfangen 🙈

Mir ist das mehr oder weniger passiert als ich im 6 Monat schwanger war. Ich ging in eine Versicherung wo die Tür eigentlich noch verschlossen sein sollte (der Besitzer des Hundes sagte das zumindest so even weil der Schäferhund noch nicht in seinem Raum war.) was aber wohl vergessen wurde. Ich also darein und schon kam der Schäferhund auf mich zu sprang mich an und schnappte in mein Bauch. Hatte eine bissquetschung und das sieht man heute noch. Das ist mittlerweile 6 Jahre her. Gott sei Dank war hinter mir eine Fensterbank wo ich dann mit dem Hintern drauffiel. Die Besitzer wurden kreidebleich, haben sich 100 mal entschuldigt und haben mir dann ein paar Tage später als Entschädigung Babysachen geschenkt. Die Besitzer waren mehr durch den Wind wie ich.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.306
Ich weiß nicht wie es in Österreich ist aber hier würde es wohl keinen Unterschied oder nur einen sehr kleinen Unterschied machen ob eingezäunt oder nicht eingezäunt. Nur weil ein Gebiet eingezäunt ist und als Hundefreilauf gekennzeichnet ist, ist das kein Freifahrtsschein. Der Hund hat niemanden der nur in der Wiese rumliegt, anzubellen und anzustupsen.

Klar, jetzt könnte man sagen, ist eingezäunt, ist für Hunde, aber das interessiert die Menschen nicht. Ich war jetzt schon in mehreren Hundeschulen - verschiedene Kurse gemacht - und irgendwann kam immer die theoretische (!) Situation:
- eingezäunte Hundefreilaufzone
- Hundeschulgruppe kommt und lässt die Hunde laufen
- Familie mit Kindern kommt und macht Picknick in dieser Zone
- Wie reagiert man?
- Richtige (!?) Antwort war immer, Hunde anleinen und gehen. Das steht sogar genau so in dem theoretischen Teil einiger Hundeführerscheine drin.

Über den Sinn und Unsinn kann man jetzt vortrefflich streiten aber egal wie man selber das sieht, im Endeffekt entscheiden die Ämter und Gutachter wenn etwas passiert oder jemand anklagt.
Ich hoffe für die Bekannte, dass sie keine negativen Konsequenzen daraus hat und dass sie daran arbeitet, dass der Hund unterscheidet zwischen Arbeit und Freizeit.

Lg Demona


Das wird immer ein Streitpunkt sein, das selbe gilt für die Abrufbarkeit... Wenn nun ein Mensch mit einer Fleischkäsesemmel durch den Hundeauslauf rennt - zeig mir den Hund der abrufbar ist... Es gibt so viele Situationen wo diese "absolute" abrufbarkeit nicht gegeben sein kann. Meinem Labi ist wahrscheinlich die Fleischkäsesemmel wurst, aber bei einer Bäckerei trau ich mich bis heute nicht vorbei (auch mit Leine nischt).

Ich hoffe es für die Bekannte auch, deren Hund schon einigen Obdachlosen im Winter das Leben gerettet hat, indem er sie bei Minustemperaturen aufstöbert, meldet und versucht die Personen aufzuwecken. Laut ihrer Aussage war es bereits einige Male brenzlig mit Alkoholkonsum, dass diese Menschen nicht mehr ansprechbar waren und mit der Rettung abtransportiert werden mussten. Die Rettung sprach großes Lob für diesen Hund aus...Aber eben - hier ist es überlebensnotwendig - im Sommer ist es strafbar...

Aus Übung kann so schnell ernst werden, ein Hund eine Freundes hat mal - ohne darauf ausgebildet zu sein einen ertrunkenen aus einem See gefischt. Mitten aus dem Schilf. Für den Hund war es schwer zu begreifen, dass dieser Mensch nicht mehr lebt - er hat wirklich darunter gelitten.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.307
Das wird immer ein Streitpunkt sein, das selbe gilt für die Abrufbarkeit... Wenn nun ein Mensch mit einer Fleischkäsesemmel durch den Hundeauslauf rennt - zeig mir den Hund der abrufbar ist... Es gibt so viele Situationen wo diese "absolute" abrufbarkeit nicht gegeben sein kann. Meinem Labi ist wahrscheinlich die Fleischkäsesemmel wurst, aber bei einer Bäckerei trau ich mich bis heute nicht vorbei (auch mit Leine nischt).

Ich hoffe es für die Bekannte auch, deren Hund schon einigen Obdachlosen im Winter das Leben gerettet hat, indem er sie bei Minustemperaturen aufstöbert, meldet und versucht die Personen aufzuwecken. Laut ihrer Aussage war es bereits einige Male brenzlig mit Alkoholkonsum, dass diese Menschen nicht mehr ansprechbar waren und mit der Rettung abtransportiert werden mussten. Die Rettung sprach großes Lob für diesen Hund aus...Aber eben - hier ist es überlebensnotwendig - im Sommer ist es strafbar...

Aus Übung kann so schnell ernst werden, ein Hund eine Freundes hat mal - ohne darauf ausgebildet zu sein einen ertrunkenen aus einem See gefischt. Mitten aus dem Schilf. Für den Hund war es schwer zu begreifen, dass dieser Mensch nicht mehr lebt - er hat wirklich darunter gelitten.

Unsere Hündin damals und auch unser Rüde wäre auch dann abrufbar wenn einer mit einem Brötchen in der Hand durch die Gegend läuft.
Es darf einfach nicht sein das sich ein Hund selbstständig macht, Rettungshund hin oder her. Und wenn er schon ohne Auftrag arbeitet und man das weiß sollte die Besitzerin dem Hund bei bringen das er Abstand zu Personen hält und sich hinsetzt anstatt zu bellen. So zeigt er auch in der Freizeit Personen an die irgendwo liegen, wirkt aber weniger bedrohlich wenn er 5 Meter Abstand hält und sich hinsetzt oder sich ablegt.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.308
Unsere Hündin damals und auch unser Rüde wäre auch dann abrufbar wenn einer mit einem Brötchen in der Hand durch die Gegend läuft.
Es darf einfach nicht sein das sich ein Hund selbstständig macht, Rettungshund hin oder her. Und wenn er schon ohne Auftrag arbeitet und man das weiß sollte die Besitzerin dem Hund bei bringen das er Abstand zu Personen hält und sich hinsetzt anstatt zu bellen. So zeigt er auch in der Freizeit Personen an die irgendwo liegen, wirkt aber weniger bedrohlich wenn er 5 Meter Abstand hält und sich hinsetzt oder sich ablegt.


Hinlegen - abstandhalten - versuche das mal einem Suchhund beizubringen... den findest du ja nicht mehr - wenn er eine Vermisste Person gefunden hat.

Es ist einfach eine Streitfrage und auch für diese Hunde ein Art Ehrenkodex. Darf ein ausgebildeter Arzt am Tisch sitzenbleiben und ganz normal weiteressen, während am Nebentisch jemand an einem Bissen Brot erstickt... Er ist ja nicht im Dienst.

Ich wäre schon froh über ein bisschen mehr abrufbarkeit mit meinem großen, er bemüht sich so - und irgendwann machts klick... Kein wegstürmen ohne leine - brav bei fuss - wegschicken - herholen sogar am Ententeich vorbei - er hat nicht mal geschaut und dann 10 Sekunden vor dem Anleinen sieht er einen jungen Rüden auf der gleichen Bachseite (auf der anderen Bachseite lässt er alle hunde in Ruhe)... Und ich bin schon wieder gelaufen - ihm nach... Und ihrer hatte das Problem mit der Maulkorb-Agression (Listenhund - muss maulkorb tragen)... und meinen hat das sehr interessiert, weil er auch maulkorb trug und ja - mit Maulkorb könnte man sich ja mal matchen (man könnte - braucht aber nicht).

Diese Abrufbarkeit braucht einfach zeit und einen langem Atem. Ein zwei- Drei jähriger Hund wird nicht so abrufbar sein wie ein 10 jähriger. Genauso kann man einen Welpen nicht mit einem Opa vergleichen (der opa würde erst mal gar nicht weglaufen - wozu auch- der besitzer ist sowieso schneller).
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.309
Hinlegen - abstandhalten - versuche das mal einem Suchhund beizubringen... den findest du ja nicht mehr - wenn er eine Vermisste Person gefunden hat.

Es ist einfach eine Streitfrage und auch für diese Hunde ein Art Ehrenkodex. Darf ein ausgebildeter Arzt am Tisch sitzenbleiben und ganz normal weiteressen, während am Nebentisch jemand an einem Bissen Brot erstickt... Er ist ja nicht im Dienst.

Das kann man überhaupt nicht vergleichen.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.310
Das wird immer ein Streitpunkt sein, das selbe gilt für die Abrufbarkeit... Wenn nun ein Mensch mit einer Fleischkäsesemmel durch den Hundeauslauf rennt - zeig mir den Hund der abrufbar ist... Es gibt so viele Situationen wo diese "absolute" abrufbarkeit nicht gegeben sein kann. Meinem Labi ist wahrscheinlich die Fleischkäsesemmel wurst, aber bei einer Bäckerei trau ich mich bis heute nicht vorbei (auch mit Leine nischt).

Ich hoffe es für die Bekannte auch, deren Hund schon einigen Obdachlosen im Winter das Leben gerettet hat, indem er sie bei Minustemperaturen aufstöbert, meldet und versucht die Personen aufzuwecken. Laut ihrer Aussage war es bereits einige Male brenzlig mit Alkoholkonsum, dass diese Menschen nicht mehr ansprechbar waren und mit der Rettung abtransportiert werden mussten. Die Rettung sprach großes Lob für diesen Hund aus...Aber eben - hier ist es überlebensnotwendig - im Sommer ist es strafbar...

Aus Übung kann so schnell ernst werden, ein Hund eine Freundes hat mal - ohne darauf ausgebildet zu sein einen ertrunkenen aus einem See gefischt. Mitten aus dem Schilf. Für den Hund war es schwer zu begreifen, dass dieser Mensch nicht mehr lebt - er hat wirklich darunter gelitten.

Das ist leider vor Gericht kein Streitpunkt, Menschen stehen über Hunden.

Selbst wenn da in der Freilaufzone jemand ein Picknick mit Grill und Würstchen macht, hat sich ein Hund da nicht zu bedienen. Gut, kann passieren, versteh ich auch aber dann geht man als HH hin, entschuldigt sich und nimmt den Hund mit und sorgt vor allem dafür, dass er nicht nochmal hin rennt. Freilaufzone heißt nicht, "Hund darf machen, was er will."

Es geht einfach nicht, dass ein Hund selbstständig seiner Arbeit nach geht. Stell ich mir bei Schutzhunden der Polizei oder bei Drogenspürhunden sehr lustig vor. Nicht....

Einen Menschen kannst du nicht mit einem Hund vergleichen, einen Arzt vor allem nicht, der leistet einen Eid zu helfen, der Hund nicht. Der macht es, weil es ihm beigebracht wurde und es sich für ihn lohnt. An einen Ehrenkodex bei Hunden glaube ich nicht, Hunde sind Opportunisten, die machen etwas weil es sich lohnt oder weil es teilweise in den Genen steckt aber nicht aus Ehre. Das ist mir zu menschlich gedacht.

Der REttungshund kann ja melden, der kann auch noch in zwei Metern Entfernung melden, dazu muss er nicht an die Person ran. Darum geht es mir. Stell dir mal vor, alte Frau stürzt im Wald, bleibt bewegungslos liegen. Irgendwann hört die einen Hund, der bellend um sie rum hüpft und sie anknurrt, anstupst und bellt wie irre - da ist der Herzinfarkt vorprogrammiert. Woher soll die Frau wissen, dass das ein Rettungshund ist und kein unerzogener Köter? Ein Hund, der sich in 2 Metern Entfernung ordentlich hinsetzt und kontrolliert weiter bellt bis der HH kommt, sieht da wesentlich besser aus und ja, das kann man dem Hund beibringen.

Noch was, mit Listenhund , der so ein Verhalten hier in Bayern zeigt, hätte sie richtig die Popokarte gezogen. Und der Hund gleich mit.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.311
Das ist leider vor Gericht kein Streitpunkt, Menschen stehen über Hunden.

Selbst wenn da in der Freilaufzone jemand ein Picknick mit Grill und Würstchen macht, hat sich ein Hund da nicht zu bedienen. Gut, kann passieren, versteh ich auch aber dann geht man als HH hin, entschuldigt sich und nimmt den Hund mit und sorgt vor allem dafür, dass er nicht nochmal hin rennt. Freilaufzone heißt nicht, "Hund darf machen, was er will."

Es geht einfach nicht, dass ein Hund selbstständig seiner Arbeit nach geht. Stell ich mir bei Schutzhunden der Polizei oder bei Drogenspürhunden sehr lustig vor. Nicht....

Einen Menschen kannst du nicht mit einem Hund vergleichen, einen Arzt vor allem nicht, der leistet einen Eid zu helfen, der Hund nicht. Der macht es, weil es ihm beigebracht wurde und es sich für ihn lohnt. An einen Ehrenkodex bei Hunden glaube ich nicht, Hunde sind Opportunisten, die machen etwas weil es sich lohnt oder weil es teilweise in den Genen steckt aber nicht aus Ehre. Das ist mir zu menschlich gedacht.

Der REttungshund kann ja melden, der kann auch noch in zwei Metern Entfernung melden, dazu muss er nicht an die Person ran. Darum geht es mir. Stell dir mal vor, alte Frau stürzt im Wald, bleibt bewegungslos liegen. Irgendwann hört die einen Hund, der bellend um sie rum hüpft und sie anknurrt, anstupst und bellt wie irre - da ist der Herzinfarkt vorprogrammiert. Woher soll die Frau wissen, dass das ein Rettungshund ist und kein unerzogener Köter? Ein Hund, der sich in 2 Metern Entfernung ordentlich hinsetzt und kontrolliert weiter bellt bis der HH kommt, sieht da wesentlich besser aus und ja, das kann man dem Hund beibringen.

Noch was, mit Listenhund , der so ein Verhalten hier in Bayern zeigt, hätte sie richtig die Popokarte gezogen. Und der Hund gleich mit.


Ein Rettungshund ist aber vor Gericht einer Person gleichzustellen - in Ausübung seiner Tätigkeit. Sie hat gerade angerufen, ihr kommandant hat ihr erklärt sie möge sich keine Sorgen machen. Es gibt immer wieder solche Spinner. Inkl. Polizeieinsatz weil am Parkplatz 3 Rettungshundeautos mit Aufschrift stehen und es immer noch lustige gibt - die im Übungsgebiet (was abgesteckt ist) meinen sich beschweren zu müssen, wenn ihre Hunde auftauchen um "gefunden" zu schreien. Und diese Hunde waren nicht mal an der Leine - wobei zu Testzwecken - diese Leinen und Maulkorbpflicht fällt. es ist ja auch eine bei der Behörden angezeigte Übung.

Wobei der Fall meiner Freundin wahrscheinlich wegen "Nichtigkeit" nicht mal verhandelt wird. Es gab keine Verletzungen - sie hat sofort das Handy gezückt und alles fotographiert, Polizei war auch da - es gab keine Verletzungen oder Übergriffe vom Hund. Sondern der Klägerin ging es alleine ums Prinzip... Und das Prinzip ist da eigentlich egal, es ist ja nichts passiert was ihre Lebensqualität hätte so einschränken können, dass sie einen Schaden davon gehabt hätte.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.312
Das dümmste an dieser Situation war ja noch, dass die aufgestöberte Person Angst vor Hunden hat. Sonst wäre es vermutlich nicht zu einer Anzeige gekommen. Ich hoffe, dass Hund und Besitzer da heil rauskommen, egal ob die Besitzerin einen Fehler gemacht hat oder nicht. (Die Situation muss aber auch für die Frau mit Hundeangst schrecklich gewesen sein. Liegt da rum und wird nicht nur angebellt, sondern auch angestupst etc. Für eine Person mit Angst ist das doch der schlimmste Horror gleich nach einem Biss...)

Ich wurde gestern dann doch mal wieder darauf hingewiesen, dass mein Windhund verhungert. Leider sind solche Leute immer auf dem Fahrrad und ich hatte Musik an und einen Kopfhörer drin. Bis kapiert hatte, was der gesagt hat, war er schon wieder weg.🙄
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.313
- in Ausübung seiner Tätigkeit.

So, zum letzten Mal, der Hund war NICHT im Dienst. Er war in seiner Freizeit unterwegs und da hat er sich - wie alle anderen Hunde - von Menschen fern zu halten, sie nicht anzubellen oder zu stupsen.

Alles Andere ist offizielle Arbeit gewesen, dass da nichts passiert ist klar aber der Hund war - in diesem Fall - schlicht als Privathund unterwegs, nicht als Rettungshund. Diese Unterscheidung muss deine Bekannte verstehen.

Wenn ich irgendwo liege und um mich hüpft plötzlich ein Hund rum, der kann froh sein wenn ichmich nicht so erschrecke, dass er eine geballert kriegt. Der bekommt aber garantiert einen kräfitgen Einlauf und die Besitzerin gleich mit.

Den Meisten hier geht es wirklich nur um die Unterscheidung: Privat - Arbeit. Und diese Unterscheidung hat nicht der Hund zu treffen.

LG Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.314
Also sorry, aber die Frau als Spinner hinzustellen, find ich grad unterste Schublade! Ich hoffe, dass die Besitzerin des Hundes mehr Empathie besitzt als du.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.315
Er war aber nicht in Ausübung seiner Tätigkeit sondern lediglich ein freilaufend Hund.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.316
Also sorry, aber die Frau als Spinner hinzustellen, find ich grad unterste Schublade! Ich hoffe, dass die Besitzerin des Hundes mehr Empathie besitzt als du.

Meinst du mich? Ich habe nirgends Spinner geschrieben.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.317
Nein, ich meine Schweinemama. Dein Posting kam dazwischen, das hab ich gar nicht gesehen. 🙂
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.318
Alles klar. 😊
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.319
Wenn nun ein Mensch mit einer Fleischkäsesemmel durch den Hundeauslauf rennt - zeig mir den Hund der abrufbar ist...

Jeder Hund, der gelernt hat, dass man Fremde nicht belästigt. Solang die Wurstsemmel in der Hand ist. Liegt sie irgendwo rum, wird geworfen, ist das schon schwieriger und erfordert weiteres Training. Aber jeder Hund sollte lernen, dass Fremde existieren, sonstwas machen können und trotzdem in Ruhe gelassen werden. Punkt.

Hinlegen - abstandhalten - versuche das mal einem Suchhund beizubringen... den findest du ja nicht mehr - wenn er eine Vermisste Person gefunden hat.

Das ist gar nicht so schwer, einem Hund bei zu bringen. Was denkst du, wie viele Diensthunde passiv anzeigen können.
Man muss einfach vor dem ersten Training abwägen, welche Anzeigeform hat welche Konsequenzen und welche brauche ich.
Mir wäre es auch nicht geheuer, wenn ein Rettungshund einfach selbstständig Leute anstupst - damit kann er je nach Situation sogar mehr Schaden anrichten als helfen. Sowas gehört unter Kommando gestellt, sonst verursacht der am Ende bei einer Wirbelsäulenverletzung noch eine Lähmung.

Stell ich mir bei Schutzhunden der Polizei oder bei Drogenspürhunden sehr lustig vor.

Wir hatten mal die Möglichkeit, mit Diensthundeführern vom Grenzschutz zu reden. Einer meinte, dass sein Hund wohl auch bei Besuch der Kinder mal sehr interessiert war und ihn nicht mehr aus den Augen liess .. tja, wenn ein Drogenspürhund sein Spieli sucht, dann ist das so.
Der Hund zeigt auch passiv durch Abliegen an, dass er Drogen riecht - und lässt dann das vermeintliche Versteck nicht aus den Augen. Genauso zeigt er dann halt auch Leute an, die noch Drogenrückstände an sich haben. Aber der belästigt eben nicht, sondern schaut und zeigt an.

Es gibt immer wieder solche Spinner.

Also Leute, die nicht von Hunden belästigt werden wollen, sind Spinner.
Was für ne Einstellung - ich hoffe das kommt von dir und nicht von den Rettungshundeführern. Denn bei so einer Einstellung fragt man sich, warum sie Hunde dazu ausgebildet haben, Menschen zu retten, wenn die eine derartige Meinung über ihre Mitmenschen und deren Bedürfnisse haben ..

Und das Prinzip ist da eigentlich egal, es ist ja nichts passiert was ihre Lebensqualität hätte so einschränken können, dass sie einen Schaden davon gehabt hätte.

ES IST NICHT EGAL! Hallo?
Die Frau kann je nach Vorerlebnissen ein massives Trauma entwickeln, wenn sie derart von einem Hund angegangen wird. Die kann eine Panikattacke bekommen, aus Angst, gebissen zu werden. Vielleicht wurde sie schonmal von einem Hund attackiert, der vorher ähnlich reagiert hat? Der ähnlich aussah. Sowas kann psychisch extrem viel kaputt machen.

Letztens sind wir am Bahnhof gelaufen und da kam plötzlich ein Junge die Treppe neben uns runtergerannt, als der meinen Hund nur sah, machte der instinktiv einen riesen Satz zur Seite, weil er sich erschreckt hat und augenscheinlich tief sitzende Angst vor Hunden hat. Der hätte in der Situation genauso gut vor einen einfahrenden Zug springen können - zum Glück ist das Perron breit genug.
Man kann schlicht nicht davon ausgehen, dass alle Welt Hunde toll findet, kein Problem mit ihnen hat und es ihm dann keine Rolle spielt, wenn ein Hund ihn auch noch belästigt. Bei uns war es schon die blosse Anwesenheit, mein Hund hat den Jungen erst realisiert, als der wegsprang, hat ihn also weder belästigt noch überhaupt angeschaut, wir waren auch 4-5 Meter entfernt, als er uns bemerkte - aber es hat gereicht, um eine Angstreaktion auszulösen.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.320
Bei uns umme Ecke wohnt eine Familie, die aus einem Land mit vielen Straßenhunden kommt. Deren Kinder haben alle Angst vor Hunden, auch vor unseren. Wenn ich aus der Tür komme und die Kinder sind in der Nähe, halten sie an und mögen nicht am Haus vorbeigehen, obwohl ich in der Tür stehenbleibe und das Haus einige Meter von der Straße zurückliegt. Die haben richtig Panik und wissen gar nicht mehr, was sie machen sollen. Da hilft nicht mal, dass ich freundlich bin und stehenbleibe und dass wir uns bereits vom Sehen kennen. Die Kinder wissen, dass ich nicht auf sie zugehe oder die Hunde ableine oder sowas. Und trotzdem haben sie richtig schlimm Angst. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn dann ein Hund unangeleint auf sie zukommt und bellt und sie berührt.
 
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