Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.481
Schweinemama, wenn ein Hund in die Leine geht oder er daran zurückgezogen wird, geht er halt automatisch auf die Hinterbeine. Das Problem sind dabei nicht die zwei Beine, sondern die Leine, die ja nun mal leider für uns Menschen nützlich ist, aber für den Hund etwas total bescheuertes. Meine Galgodame ist ohne Leine ein komplett anderer Hund, jede Angst vor Radfahrern, Joggern und Fremden ist verflogen, weil sie ausweichen kann und das auch weiß - sie weicht jedoch kaum aus. Allein das Wissen, dass sie wegrennen könnte (obwohl es für sie schlimmer wäre nicht in meinem Dunstkreis zu sein, als jeder Radfahrer es je sein könnte) reicht ihr. Wobei sie in fünf Jahren noch nie in die Leine gegangen ist, dazu neigt sie nicht, aber andere eben schon.
Solche ggf. positiven Gedanken nehmen wir den/manchen Hunden mit den Leinen. Sicherlich haben wir da gute Gründe für, aber das zieht dann eben ein anderes hündisches Verhalten nach sich. Von daher ist es - um deine Frage zu beantworten - nicht wichtig, dass der Hund auf zwei Beinen steht, sondern einfach eine logische Konsequenz.

Von Anspringen war hier mMn nicht die Rede. Oben stand geschrieben, und ich meine, das kam von dir, dass dich die Hunde/SoKas stören, die in die Leine gehen und auf zwei Beinen stehen. Für mich klingt das erstmal nach Leinenterror (mit welchen Details dahinter auch immer) als nach anspringen wollen.


Das ist ganz natürlich dass ein Hund mit Leine ganz anders reagiert wie ohne Leine. Trotzdem ist das was ein Hund mit diesem in die Leine springen bei anderen Hunden verursacht nicht wirklich wünschenswert (von anderen Menschen - die mögilcherweise mit dem Rad vorbeifahren oder angst haben rede ich da schon gar nicht). Nur wie gesagt, wenn ich sehe dass mein Hund ständig dieses verhalten Zeigt, würde ich das Verhalten nicht "entschuldigen" - sondern etwas daran ändern. Denn irgendwann kommt der Hund aus - oder es kommt einanderer Hund unangeleint vorbei der sich nicht gerne "Provozieren" lässt. Das ist dann der Selbstläufer der das Agressionsverhalten auch gegenüber anderer hunde schürt - und stand zündeln - brennt es irgendwann mal. Egal ob es nun sokas sind oder nicht (die sowieso in der öffentlichkeit schlechtere Karten haben). Es ist ein Verhaltentraining sich in eine Gruppe zu etablieren oder eben nicht. Wenn ich einen Hund habe der Kinder beisst oder agressiv ist, werde ich nicht aus "trotz" vor dem Kinderspielplatz absetzen, weil es mein Recht ist dort zu sitzen.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.482
Aehm warte mal, wenn ein unangeleinter Hubd kommt der auf die angeleinten, mit Maulkorb gesicherten Hunde reagiert und einen Kampf anfängt ist der Halter des Mauli Hundes Schuld?Oo

Warum redest du von Kinderspielplätzen?

Und es sind Trainer involviert!

Wenn ich frueher mit Susi (damals 25kg, nach Diät noch 19) geübt habe auf welche Weise auch immer oder jemand hat mich dumm angemacht oder einfach nur dumm geguckt sagte ich oefters wie "sie ist nicht vertraeglich/ich möchte keinen Kontakt/ sie hat schlechte Erfahrungen gemacht, usw usw"
Das empfindest du als Ausrede?
Sorry, dann hast du keine Ahnung von was du da redest- denn als Halter eines problematischen Hundes bist du IMMER der Gearschte!
Du musst dich oder fühlst dich ANFANGS genötigt, dich rechtfertigen zu müssen, warum dieses und jenes so ist- irgendwann scheisst man drauf und lernt dazu zu stehen.
Im Ü
Nu rutsch ich wieder zu sehr in mein Thema ;)

Jedenfalls....

Ich hoffe, dass du dich diesen Menschen nicht so darstellst wie du hier über sie schreibst- dann wünsche ich ihnen ein dickes Fell ubd ganz viele Jogastunden.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.483
Hallo,
meiner Meinung nach, Hunde, die nicht leinenführig sind und dabei noch Aggressionen zeigen
und versuchen auszubrechen , bedeuten ein Problem.
Wenn solche Hunde noch groß und gefährlich erscheinen, ist dieses für außen stehende Menschen
eine echte Bedrohung , besonders wenn diese , in geringer Entfernung , noch auf den Hinterbeinen stehen.

Es gibt unterschiedliche Vorstellungen bei Hundefreunden , einige möchten jeden Hund retten ,
egal welche Probleme er hat . Diese Menschen sehen es als erstrebenswert an , jeden Hund so lange
wie möglich am Leben zu erhalten , egal wie krank, aggressiv , oder traumatisiert er auch ist und
empfinden es als unmöglich, oder empörend, wenn andere Menschen nicht ebenso denken und handeln.
Diese Menschen haben oft auch eine Anspruchshaltung, sie erwarten, dass alle anderen Menschen
ihre "guten " Taten bewundern und ihnen, mit ihren Hunden eine besondere Rücksichtname
entgegen bringen.
Es scheint mir , sie erwarten so etwas , wie einen Behindertenstatus , für ihre geretteten Hunde .

Ich sehe diese Weltsicht als egoistisch an und auch rücksichtslos .
Wehrend früher Hunde überall noch frei herumlaufen konnten,
haben sich überall , in den letzten Jahren die Bedingungen für Hundehalter geändert ,
es gibt immer mehr Verordnungen und Gesetze , welche den Freiraum für Hunde einschenken.
Es gibt große Bereiche mit Leinen und Maulkorbzwang,
der Freilauf für Hunde ist mancher Orts überhaupt nicht mehr möglich,
es gibt Listenhunde , welche noch weniger Bewegungsfreiheit haben usw. .
Die Menschen haben und fühlen sich im Recht , wenn sie den Raum für sich beanspruchen wollen,
immer ist man als Hundeführer genötigt sich zurückzuziehen .
Menschen und besonders Kinder haben immer das Recht auf ihrer Seite ,
wenn es um irgend einen Konflikt mit Hunden geht .

Dieses Situation kann sich auch nur noch verschärfen , wenn es uns als Hundehalter nicht gelingt,
weite Teile der Menschheit zu einem guten Verständnis für die Hundehaltung zu bewegen
und mit unseren Hunden zu zeigen , wie harmlos und freundlich diese Tiere sind,
aber dass der Hund, der Freund der Menschen ist.

Darum glaube ich es wäre gut, wenn jeder Hundehalter versuchen würde
seinen Hund so zu sozialisieren und zu erziehen,
dass diese ohne Probleme, sich von Kindern und fremden Menschen anfassen lässt
und wie ein Therapiehund ausgebildet wird.

Der Trend von manchen Hundefreunden, möglichst viele Problemhunde zu " retten " ,
und noch aus dem Ausland zu hohlen, kann allerdings zu großen Konflikten führen .
Es kommt leicht zu Streit und die positive Sicht der Allgemeinheit,
wie ein gutes Miteinander von Hund und Mensch wird gefährden.
Leider haben manche dieser besonderen Hundefreunde häufig die Vorstellung ,
man müsste alle Hunde auf die gleiche Stufe mit den Menschen stellen
und verlangen von allen Menschen in ihren Umfeld,
eine besondere Rücksichtname für ihre anspruchsvollen Pfleglinge .

Ich glaube, wenn sich die Fronten zwischen den Hundefreunden und der Allgemeinheit zuspitzen,
können nur alle Hunde auf der Strecke bleiben und es werden noch schärfere Gesetze
dafür sorgen , dass Hundehaltung noch schwerer und eingeschränkter wird.

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.484
Fritz du musst nicht so ausholen- wo kommen wir denn da hin.
Guckst du nur vor die eigene Haustür?
Mein Hund wurde damals nicht im Ausland versaut, ne, das war meine eigene Familie.
Weil uns in der Hundeschule BEIGEBRACHT wurde, mit Würger, Schnauzengriff, Alphawurf, Leinenruck, Sprayhalsband, Kettenwurf und Sprühflasche zu arbeiten.

Ja.
Das hat den Hund auf die Jahre (nach 3 Jahren sind wir da weg weil sie regelmäßig waehrend der Std von einer Hündin gebissen wurde und nix gemacht wurde) total versaut.
Ich war noch nicht in dem Alter wo ich was haette machen koennen, mit 18 habe ich damit angefangen und darauf folgten 3 Jahre harte, harte Arbeit- unglaubliche Zeit, wo ich mich selber kennen gelernt habe.


Es sind nicht immer die Auslandshunde- da gabs aber auch mal ne Diskussion zu.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.485
Hallo Hundefreundin,
Entschuldigung , ich habe nicht an Dich gedacht , als ich dieses geschrieben habe.
Mein Aufruf ist an alle Hundehalter gerichtet und sollte als ein Weckruf gesehen werden.

Natürlich ist eine falsche Hunde -Haltung , Erziehung und Sozialisierung dass Problem Nr. 1 .

Z. B. Leinen - Aggressionen können nach meiner Meinung nur dann entstehen,
wenn Hundeführer ständig , schon im Welpen- alter bei ihren Hunde anfangen,
diese von jedem Hund fernzuhalten und keinen Kontakt zu anderen (normalen ) Hunden gestatten mögen.

Ich bin der Meinung ,
nur durch die Konfrontation mit allen Umweltfaktoren,
kann eine guter Sozialisierung bei Hunden gelingen.
Auch bei der Erziehung , ist es notwendig, auf ein unerwünschtes Verhalten zu reagieren,
wenn dieses in einer besonderen Situation von dem Hund gezeigt wird .

Natürlich, eine überzogene Härte bei der Hunde - Erziehung,
kann schaden und auch Traumata , wie Ängste, oder Aggressionen hervorrufen,
doch eine antiautoritäre Erziehung , ist bei Hunden auch nur wenig zielführend.

Eine Konditionierung, sollte man möglichst immer nur mit positiver Motivation trainieren ,
doch , einem krassem Fehlverhalten , muß man bei manchen Hunden auch mit Druck begegnen.

Die gute Bindung eines Hundes, erreicht man durch gemeinsames, interessantes Erleben
und eine gute Pflege und Beschäftigung mit seinem Hund.

Wie weit ich einem Hund vertrauen kann und ihn respektiere ,oder Achtung entgegenbringen kann,
muß ich sich erst an seinem Verhalten zeigen , aber Vorsicht ist immer angebracht .

Ein Hund ist ein Tier, für das man , im Guten, wie im Schlechten, immer Verantwortung hat.

Fritz.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.486
Könnten wir dann zum Thema des Threads zurückkommen? Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund.

Kein Listenhund-Bashing, keine Weltverbesserungsvorschläge, kein Ausholen über 20 Ecken. Bitte.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.487
Ich habe die Dikussion jetzt nur mal ganz kurz überflogen und muss schweinemama da zumindest teilweise recht geben.
Ich verstehe zumindest nicht, warum man weitere Hunde zu sich holt ("rettet"?), wenn man schon mit einem so große Probleme hat. Wenn ich doch schon mit dem ersten Hund nur mit Maulkorb und doppelter Sicherung vor die Haustüre kann und selbst dann noch Terror habe - warum hole ich mir dann gleich nochmal so ein Kaliber nach Hause?

Gerade die SoKas haben ja einfach ein gewisses Potential (immerhin wurden diese Hunde ja auch dafür gezüchtet). Natürlich können sie super brave und unglaublich liebe Hunde sein, aber das scheinen diese Exemplare ja nicht zu sein.
Es ist gut, wenn sie einen Trainer haben und an der Problematik arbeiten wollen. Aber ich frage mich dann eben, wie es so weit kommen konnte? Wenn man doch nur halbwegs vernünftig und verantwortungsbewusst ist, dann holt man sich doch nicht gleich eine ganze Ladung "solcher" Hunde ins Haus. Selbst erfahrene Trainer würden das vermutlich nicht machen, weil das einfach absoluter wahnsinn ist.

Und auch wenn ich absolut nicht dafür bin, bei Hunden mit großem Druck zu arbeiten - alleine mit Leckerchen und brav an der Leine locken, bekommt man diese Hunde vermutlich nicht mehr so einfach sozialisiert. Gerade im Training mit Aggressivität ist es enorm wichtig, als Hundeführer Sicherheit und Souveränität auszustrahlen. Das scheinen die o.g. Halter wohl nicht ganz so sehr zu tun. Und ich befürchte, dass genau darin die Problematik besteht. Das Verhalten der Hunde wird sich so nicht ändern und ihre Vorgeschichte dürfte dann auf Dauer keine Entschuldigung mehr sein.
Ich hoffe, dass diese Leute einen guten Trainer an der Hand haben, der sich mit der Problematik gut auskennt und ihnen kompetent helfen (und vielleicht auch mal den Kopf waschen) kann.
Immerhin scheinen die Hunde ja alle gut mit MK und Leine gesichert zu sein! Und das sollte man den Haltern wenigstens anerkennen. Solange sie nicht frei und/oder ohne MK unterwegs sind, dürfte auch recht wenig passieren. Natürlich ist dieses Bild aber für den Ruf der SoKas nicht unbedingt förderlich.

Und noch was zum "auf die Beine stehen". Das kann man tatsächlich schon beeinflussen durch die Art, wie man die Leine hält. Klar, wenn mein Hund 1-2m Leine hat, dann kann er super in die Leine gehen, sich richtig reinhängen und so schön auf die Hinterbeine. Bei kurzer, tiefer Leine kann er zwar etwas hoch, kommt aber nicht richtig nach oben. Und ein so aggressiver Hund sollte meiner Meinung nach sehr kurz gehalten werden, wenn etwas/jemand entgegen kommt. Dadurch kann der Hund auch keine so große Kraft aufbringen und im schlimmsten Fall die Leine aus der Hand reißen. Denn schwach sind die Rassen ja definitiv nicht.

Und noch was zum Thema:
Finya und ich sind heute ohne große Probleme an Finyas größter "Feindin" vorbei gekommen :D!
Bei der geht Madame auch immer sehr aggressiv in die Leine, aber heute konnte ich sie absetzen (hinter mich) und die Hündin konnte an uns vorbei gehen. Finya hatte zwar viel Stress und hat "gepumpt", aber sie hat nicht gebellt und ist nicht "eskaliert" *freu*!
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.488
Bin so unterwegs, die Köterli frei. Plötzlich beide aufmerksam, ein einsamer Hund kommt auf uns zu - Marke Junghund, der gerade seine Klöten entdeckt hat.
:lol:


Kein Besitzer weit und breit, die zwei Kerle checken sich ab. Junghund hält es für eine gute Idee Loki den Kopf auf die Schulter zu legen, daraufhin hatte er ienen Collie im Gesicht. Okay, er hat eingesehen, dass die Idee doof war.
Dann war er der Meinung Bella besteigen zu müssen, die Idee wurde noch schneller als doof abgestempelt als die Kröte ihn quer über den Isarstrand jagte.
:ugly:


Nach 8 Minuten - ich habe wirklich aufs Handy geschaut - kam eine Dame angeschlendert. Sieht die drei Hunde - Junghund fand meine Hunde mittlerweile doof und hielt Abstand - und ruft, "Ach, zwei Mädchen, schön."

Ich "Nein, Rüde und Hündin."

Sie - panisch - "aber das geht doch nicht, mein Hund mag keine anderen Rüden, das gibt doch Streit und Verletzungen." ruft nach ihrem Hund, der sich einen Scheiß dafür interessiert hat.

Ich
:ka:
alles war friedlich.

Sie sammelt irgendwie ihren Hund ein und blägt mich an, dass es eine Unverschämgheit wäre, dass ich hier mit einem Paar spazieren gehe. Da könnte ihr armes Hascherl gar nicht mit der Hündin spielen weil sich die Rüden sonst tot beißen. Was mir einfiele, so etwas Unverschämtes.

Auf meine Erwiderung, dass sie ihren Hund nicht ewig weit vor laufen lassen sollte wenn sie ungewünschte Begegnungen verhindern will, wurde sie beleidigend und ist abgezogen.
:ka:
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.489
Solchen Leuten kann man dann wohl leider auch nicht helfen 😅 . Nur schade für den Hund...!
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.490
Diese Leute sind auch unbelehrbar da bringt es auch nichts nur ein Wort zu sagen, wobei verkneifen könnt ich es mir auch nicht.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.491
Das Kerlchen war sehr nett, etwas Hormongesteuert aber wenn er weiter so nett bleibt, verwächst sich das. Da ich nicht glaube, dass Frauchen ihn in Zukunft anleint oder erzieht, wird der schon weiter Kontakt haben. 😂
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.492
Diese Leute sind auch unbelehrbar da bringt es auch nichts nur ein Wort zu sagen, wobei verkneifen könnt ich es mir auch nicht.

Fehler passieren jedem, jedem Hundehalter passieren fehler und er erkennt hoffentlich diese Fehler als solche an und wird gewillt sein diese zu korrigieren.

Trotzdem ist es ein epochales Erlebnis neben diesem Rudel vorbeizugehen, ich selber bin nicht wirklich heikel - aber das hat was, wenn von 5 Hunden 4 auf den Hinterbeinen stehen. Und die besitzer mehr oder weniger schnaufen und andere Leute beschimpfen, weil sie gerade versuchen vorbeizugehen. Natürlich gibt es Hunde die in Freudiger ERwartung auf den Hinterbeinen stehen, weil sie vor überschwänglicher Lebensfreude auch gar nicht anders können - nur das sieht defintiv anders aus bei diesen Hunden und da ist Agressionspotential dahinter.

Ob man mit Hundekeksen bei manchen Hunden weiterkommt bezweifele ich, da muss schon eher in die Trickkiste gegriffen werden. Ob es ohne Druck und ohne "ein wenig" agression vom Tierbesitzer geht, hängt vom Gemütszustand des Hundes ab. Es gibt auch bei Hunden die diversesten Charaktäre, von Partyclown bis hin zum Choleriker. Aber wenn man weiß wen man in etwa vor sich hat, kann man auch daran arbeiten, den CHoleriker auf ein Level zu bringen - dass bei jedem Sichtkontakt nicht der Rolladen runterfährt und das Interne Programm "zerstörung und Weltherrschaft" abgespult wird. Ob der Vorbesitzer ihm die Weltherrschaft einprogrammiert hat oder nicht, zählt im schlimmsten Fall vor Gericht nämlich gar nicht. DIe sind der Meinung, du hast einen jungfräulichen Hund übernommen und ihn falsch erzogen - punkt.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.493
Hallo,
es gibt natürlich unterschiedliche Vorstellungen und Welten , in denen Menschen leben.
Ich treffe häufig auch Menschen , welche wohl in einer entgegengesetzten Ecke solcher Welten
zu hause sind und ängstlich , manchmal sogar panisch mit ihren Hunden agieren ,
sobald ihnen ein fremder Hund begegnet.

Einige sind leise, verstecken sich, oder wechseln die Straßenseite,
sobald ein anderer Hund in der Ferne zusehen ist.
Anderen Menschen werden laut, versuchen die Welt so zu drehen, dass alles für sie stimmt
und geben allen Mitmenschen , oder anderen Hundehalten ihre Anweisungen ,
damit diese, mit ihren bedrohlich erscheinenden Hunden ,
den Sicherheitsabstand einhalten sollen, welcher aus ihrer Sicht, auch immer notwendig erscheint.

So etwas wirkt natürlich sehr störend für jeden anderen Hundeführer
und ich habe mich oft auch schon darüber geärgert .

Eine für mich besonders kurios erscheinende Variante aus dieser Gruppe von Menschen,
ist eine Frau in Hamburg, die mir häufig begegnet ist.
Diese Frau führt ihren kleinen Hund immer an einer langen Schleppleine herum ,
weil sie Angst hat, Raubvögel könnten kommen, um ihren Hund zu greifen,
um dann mit ihm davon zu fliegen .
Mit der Schleppleine hat sie aber die Sicherheit, um im Notfall diese Greifvögel daran zu hindern,
ihren Hund plötzlich zu entführen.

Sicherlich kann man über solche Menschen denken was man will, aber auch diese,
ängstlichen Menschen, haben ein recht auf ihre Sicht der Dinge,
nur was wird mit ihren Hunden, welche, Wohl , oder Übel , mit in so einer bedrohlichen Welt leben müssen ?

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.494
Fritz: man muss deferenzieren.
Wir hatten in meiner Strasse einen kleinen Kläffer.
Immer frei, Susi immer voll am abdrehen.

Obwohl die wirklich Gas gab weil dieser Hund sowas von frech war, war der Besi jahrelang der Meinung, dass SIE (ne sein kleiner Kläffer war da egal) nur so sei weil ich sie so kurz halten würde und es ja ein armer Hund sei.
Waehrend des Trainings was ich oben beschrieb hab ich den 20kg Hund am Grundstück vorbei grtragen.
Kannste lachen, das ist mir aber egal :D

Irgendwann waren wir dann so weit und Hürde Minikläffer war da.
Ich hatte Susi bei Fremdhundebegrgnungen an der 5m Schleppe, um ihr notdalls zeigen zu können, wann gut ist und nicht noch hinterher gejagd wird oä oä oä, das ist aber jahrelanges Training und viel Vertrauen und Fingerspitzengefühl.
So, also Susi an der 5m.
Köterli kommt wieder an, Mann ganz verdutzt,
Ich Susi "ok" gegeben (ihr Signal, dass sie jetzt "entscheiden" darf)
Sie nach vorne, Kläffer ist bei ihr, hat sie ihn einmal richtig angeschnauzt und gut war.
Lief wieder zum Grundstück und bellte da weiter.
Ich Susi "rechts " geordert, vorbei gegangen und grinsend ein Leckerchen gegeben-
Besitzer war sauer-hatte er doch so auf die Meinung gepocht :D

Haette ich das paar Jahre vorher gemacht, haette sie den zermatscht.

Also werf nicht alle in einen Topf- wenn es denn so gemeint ist.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.495
Fritz: man muss deferenzieren.
Wir hatten in meiner Strasse einen kleinen Kläffer.
Immer frei, Susi immer voll am abdrehen.

Obwohl die wirklich Gas gab weil dieser Hund sowas von frech war, war der Besi jahrelang der Meinung, dass SIE (ne sein kleiner Kläffer war da egal) nur so sei weil ich sie so kurz halten würde und es ja ein armer Hund sei.
Waehrend des Trainings was ich oben beschrieb hab ich den 20kg Hund am Grundstück vorbei grtragen.
Kannste lachen, das ist mir aber egal :D

Irgendwann waren wir dann so weit und Hürde Minikläffer war da.
Ich hatte Susi bei Fremdhundebegrgnungen an der 5m Schleppe, um ihr notdalls zeigen zu können, wann gut ist und nicht noch hinterher gejagd wird oä oä oä, das ist aber jahrelanges Training und viel Vertrauen und Fingerspitzengefühl.
So, also Susi an der 5m.
Köterli kommt wieder an, Mann ganz verdutzt,
Ich Susi "ok" gegeben (ihr Signal, dass sie jetzt "entscheiden" darf)
Sie nach vorne, Kläffer ist bei ihr, hat sie ihn einmal richtig angeschnauzt und gut war.
Lief wieder zum Grundstück und bellte da weiter.
Ich Susi "rechts " geordert, vorbei gegangen und grinsend ein Leckerchen gegeben-
Besitzer war sauer-hatte er doch so auf die Meinung gepocht :D

Haette ich das paar Jahre vorher gemacht, haette sie den zermatscht.

Also werf nicht alle in einen Topf- wenn es denn so gemeint ist.

Hallo Hundefreundin ,
ich würde gerne auf Dein Schreiben eingehen, doch, ich weiß nicht, was soll es bedeuten , ich verstehe es nicht.

Es mag vielleicht daran liegen , dass ich ein Legastheniker bin ,
oder Deine Mundart nicht kenne und deuten kann ?

Du schreibst unter Anderem zu Deiner Geschichte : - man muss deferenzieren -,
oder - Also werfe nicht alle in einen Topf - wenn es denn so gemeint ist.

In welchem Zusammenhang soll ich dieses verstehen ?

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.496
Hallo,
es gibt natürlich unterschiedliche Vorstellungen und Welten , in denen Menschen leben.
Ich treffe häufig auch Menschen , welche wohl in einer entgegengesetzten Ecke solcher Welten
zu hause sind und ängstlich , manchmal sogar panisch mit ihren Hunden agieren ,
sobald ihnen ein fremder Hund begegnet.

Einige sind leise, verstecken sich, oder wechseln die Straßenseite,
sobald ein anderer Hund in der Ferne zusehen ist.
Anderen Menschen werden laut, versuchen die Welt so zu drehen, dass alles für sie stimmt
und geben allen Mitmenschen , oder anderen Hundehalten ihre Anweisungen ,
damit diese, mit ihren bedrohlich erscheinenden Hunden ,
den Sicherheitsabstand einhalten sollen, welcher aus ihrer Sicht, auch immer notwendig erscheint.

So etwas wirkt natürlich sehr störend für jeden anderen Hundeführer
und ich habe mich oft auch schon darüber geärgert .

Eine für mich besonders kurios erscheinende Variante aus dieser Gruppe von Menschen,
ist eine Frau in Hamburg, die mir häufig begegnet ist.
Diese Frau führt ihren kleinen Hund immer an einer langen Schleppleine herum ,
weil sie Angst hat, Raubvögel könnten kommen, um ihren Hund zu greifen,
um dann mit ihm davon zu fliegen .
Mit der Schleppleine hat sie aber die Sicherheit, um im Notfall diese Greifvögel daran zu hindern,
ihren Hund plötzlich zu entführen.

Sicherlich kann man über solche Menschen denken was man will, aber auch diese,
ängstlichen Menschen, haben ein recht auf ihre Sicht der Dinge,
nur was wird mit ihren Hunden, welche, Wohl , oder Übel , mit in so einer bedrohlichen Welt leben müssen ?

Fritz.


Das ist natürlich die Problematik, was wird mit den Auswirkungen des Menschen am Hund. Gestern wieder in Oberösterreich, Hund verbeisst sich in ein Frauengesicht- dem Helfer wurde höchstwahrscheinlich der Arm gebrochen - zumindest gibt es an dass es erbärmlich gekracht hat. Warum: die Dame, in deren Gesicht der Hund verbissen hat, hat auf den Hund aufgepasst und zufälligerweise mit einem anderen Familienmitglied im Beisein des hundes einen Streit angefangen. Hund wusste sich anscheinend nicht anders zu helfen und hat sich "verbissen". Ende der Geschichte, die Tierrettung hat erklärt, dass der Hund grundsätzlich gutmütig ist, aber mit der Situation ohne souveräne Führung total überfordert. Wenn das weiter so "Geschichte macht" - werden in Österreich verhaltensauffällige hunde wahrscheinlich nicht mehr eingeschläfert. Dass der Hund ein Rottweiler ist - tut nichts zur Sache. Die Berühmte verkettung von Blödheiten, genauso wie der Hund der vom Radfahrer übel angefahren ist, verletzt ist und der Radfahrer hingreift, weil er helfen will.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.497
Damit meine ich, dass du bitte micht alle ueber einen Kamm scheren möchtest.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.498
Naja wenn es nichts zur Sache tut, brauchst du es ja nicht erwähnen. Und ich denke es kommt immer auf den Einzelfall an, ob ein Hund eingeschläfert wird oder nicht. Hier in D-Land wird auch nicht jeder Hund eingeschläfert (auch wenn es die Medien gerne mal behaupten), der gebissen hat.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.499
Nur ganz kurz:

Dem Dackel meiner Großeltern wurde großflächig die Haut vom Rücken gerissen als ein Uhu ihn aus dem Garten heraus als Beute mitnehmen wollte.

Die Angst ist also durchaus nicht ganz unbegründet.

Aber gut, dass du weise genug bist die Frau als überängstlich beurteilen zu können.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.500
Nur ganz kurz:

Dem Dackel meiner Großeltern wurde großflächig die Haut vom Rücken gerissen als ein Uhu ihn aus dem Garten heraus als Beute mitnehmen wollte.

Die Angst ist also durchaus nicht ganz unbegründet.

Aber gut, dass du weise genug bist die Frau als überängstlich beurteilen zu können.


Meine Hundedame darf auch nicht weit weg - wenn in Skandinavien die Steinadler über die Felder kreisen...Wobei es lustig ist, die Großen raubvögel holen sich auch Gemse und Steinböcke bzw. werfen sie diese aus der Wand... Also alle Hunde an die Leine - ausser es ist eine Kuh "angriffslustig".
 
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