- Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.481
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Schweinemama
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Schweinemama, wenn ein Hund in die Leine geht oder er daran zurückgezogen wird, geht er halt automatisch auf die Hinterbeine. Das Problem sind dabei nicht die zwei Beine, sondern die Leine, die ja nun mal leider für uns Menschen nützlich ist, aber für den Hund etwas total bescheuertes. Meine Galgodame ist ohne Leine ein komplett anderer Hund, jede Angst vor Radfahrern, Joggern und Fremden ist verflogen, weil sie ausweichen kann und das auch weiß - sie weicht jedoch kaum aus. Allein das Wissen, dass sie wegrennen könnte (obwohl es für sie schlimmer wäre nicht in meinem Dunstkreis zu sein, als jeder Radfahrer es je sein könnte) reicht ihr. Wobei sie in fünf Jahren noch nie in die Leine gegangen ist, dazu neigt sie nicht, aber andere eben schon.
Solche ggf. positiven Gedanken nehmen wir den/manchen Hunden mit den Leinen. Sicherlich haben wir da gute Gründe für, aber das zieht dann eben ein anderes hündisches Verhalten nach sich. Von daher ist es - um deine Frage zu beantworten - nicht wichtig, dass der Hund auf zwei Beinen steht, sondern einfach eine logische Konsequenz.
Von Anspringen war hier mMn nicht die Rede. Oben stand geschrieben, und ich meine, das kam von dir, dass dich die Hunde/SoKas stören, die in die Leine gehen und auf zwei Beinen stehen. Für mich klingt das erstmal nach Leinenterror (mit welchen Details dahinter auch immer) als nach anspringen wollen.
Das ist ganz natürlich dass ein Hund mit Leine ganz anders reagiert wie ohne Leine. Trotzdem ist das was ein Hund mit diesem in die Leine springen bei anderen Hunden verursacht nicht wirklich wünschenswert (von anderen Menschen - die mögilcherweise mit dem Rad vorbeifahren oder angst haben rede ich da schon gar nicht). Nur wie gesagt, wenn ich sehe dass mein Hund ständig dieses verhalten Zeigt, würde ich das Verhalten nicht "entschuldigen" - sondern etwas daran ändern. Denn irgendwann kommt der Hund aus - oder es kommt einanderer Hund unangeleint vorbei der sich nicht gerne "Provozieren" lässt. Das ist dann der Selbstläufer der das Agressionsverhalten auch gegenüber anderer hunde schürt - und stand zündeln - brennt es irgendwann mal. Egal ob es nun sokas sind oder nicht (die sowieso in der öffentlichkeit schlechtere Karten haben). Es ist ein Verhaltentraining sich in eine Gruppe zu etablieren oder eben nicht. Wenn ich einen Hund habe der Kinder beisst oder agressiv ist, werde ich nicht aus "trotz" vor dem Kinderspielplatz absetzen, weil es mein Recht ist dort zu sitzen.
