Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.581
Im Zweifelsfalle Anzeige gegen unbekannt und die netten Damen und Herren der Polizei können dann zB abgleichen, ob es schon ähnliche Vorfälle gab in der Ecke mit dem gleichen Hund usw.

Wenn Hund und Halter so drauf sind ist das vermutlich weder der erste noch der letzte Vorfall dieser Art.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.582
Heute erstmalig Freilauf mit einer größeren Gruppe. Hunde die er alle kennt, bis auf einen RÜden, mit dem er an der Leine "Nicht" so gut kann. Beide Rüden hatten den Mauli drauf und ab ging die Post. Er war sehr vorsichtig dem Rüden gegenüber - er ist zurückgewichen, er hat sich nicht unterworfen - aber er hat deutlich gezeigt - dass er die Dominanz von dem anderen Rüden akzeptiert. Er ist nicht ausgeflippt, er war aufgekratzt ganz am anfang - konnte aber dann eine kastrierte Hündin bezirzen die mit ihm herumgepflügt ist wie verrückt - sobald der anderer Rüde sich angenähert hat - ist er gewichen oder hat die Distanz zur hündin vergrössert. Alles wunderbar. War ein schöner Plausch mit meinen Hundedamen, meine alte Dame war in den besten Händen, sodass ich dem kleinen "Wirbelwind" auch hätte nachgehen können - wäre er nicht stationär geblieben. Meine alte Dame kennt all die Hunde auch, das ist im übrigen das Doggenmädchen, was sich seit Monaten vor ihr auf den Bauch knallt - nachdem ihr meine mal die Meinung über ihr Benehmen gegeigt hat). Es war wirklich ein ganz Toller erfolg von ihm. Man sieht ihm einfach nur immer noch an - dass er mit einer extremen Spannung in den Freilauf hineingeht - ein explosionsartiges Pulverfass (diesmal nicht so - da ich ihn den Mauli draufgehängt habe - da stand schon der andere Rüde ihm gegenüber- er war ruhig gesittet - aber körperlich sehr aufgeregt). Normalerweise prescht er ja wie von der Tarantel gestochen in so ein Spiel hinein (was ich ja auch so ungerne mache, weil die meisten Hunde sich dann ängstigen wenn so ein Karacho-Mann daher kommt, da ist meist die Spielestimmung auch schon wieder dahin bis die wieder auftauen) - diesmal war es sogar schon einigermassen Zivilisiert.

Einzig als er sich dann ausgelaufen hat, hat er versucht die kastrierte Hündin zu besteigen - was ich natürlich sofort unterbunden habe und ich mit den beiden Hunden das Spielefest verlassen habe. Weiss nicht genau was es war, ob es sexuell war - oder ganz einfach nur ein "Endorphinschub" bzw. "Nervenberuhigung". Möglich ist auch die Situation dass ihm ganz einfach fad war, normalerweise kommt er ja nach dem Freilauf und hängezunge wieder an die Leine und wir gehen weiter, aber ich habe noch weitergeplaudert - während die 3 Hunde schon im Gras lagen und der Schlaps bis zum Boden hing. Denke das es wieder mal eine Art "Überforderung" war, hatte eine Bratwurst in der Jackentasche (und das erste mal probiert etwa 10-20 Meter weg von den anderen Hunden) - er hat sie minuten nachdem wir den Spielplatz verlassen ahben immer noch nicht genommen - ist halt sein "Splean", dafür ist er in der Zeit auch zumindest auf einem Ohr taub und das hirn dürfte auch nicht so recht funktionieren. Besserst sich aber schlagartig - wie ein Lichtschalter - ein und aus . Muss das weiter beobachten, Die Situationen werden nun besser (er hat nun fast täglich seinen Freilauf, kommt drauf an wen wir treffen - mit Rüden die er nicht so mag natürlich nicht, aber bei Weibchen geht immer was - wobei er auch dann nie aufreitet, das war seit langem wieder mal das erste Mal) und ich selber werde auch ruhiger und muss nicht sofort schlichtend eingreifen, wenn sich die Weibchen vor lauter Schockstarre schon auf den Rücken legen (er tut ihnen zwar nichts - aber schockbehandlungen brauchen die anderen Hunde natürlich auch nicht).

Aber er hat das saumässig cool gemacht , meine kleine Socke. War mächtig stolz (auch dass die anderen 3 Hunde Enten aufgescheucht haben und er aber nicht nachgelaufen ist sondern nur geschaut hat - er weiss er darf nicht) , auslauf mit 8 Hunden gleichzeitig, wobei die meisten "Kleinen" beim besitzer blieben und eigentlich nur die 4 Grossen rumgesaust sind - ein halbgrosser Rüde hat dann versucht hinterherzukommen -aber natürlich gegen eine Dogge, einen Malamut, einen Windhund, und meinen Flederwisch-narrischen hat halt so ein kurzfüssiger Hund kaum eine Chance, wenn die so mal richtig Gas geben.
 
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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.583
Heute Gespräch mit einer Frau, die uns auf der Wiese beobachtet hat. Wir haben eine Regenpause genutzt um ein paar Dinge zu üben, Kleinigkeiten, Sitz, Platz, Abruf, sowas.

Sie "Ach, die sind aber gut erzogen."
Ich "danke schön." Kröte davon abhalten die Frau anzuspringen
Sie "Meine Tochter bekommt jetzt auch einen Hund aber der wird ruhiger sein als ihrer." Deut auf den Zwerg, der normal über die Wiese läuft und tut, was man halt so tut. Ohne Power
Ich "Noch ruhiger und er schläft."
Sie "Nein, nein, der ist schon sehr aktiv, das sieht man."
Ich "Aha. Ich finde ihn sehr gelassen. Was bekommt ihre Tochter denn?"
Sie "einen Australian Shepherd, aber einen ganz ruhigen. Einen Rüden. Aber der wird ja kastriert, dann ist der ruhiger und hört auch."
Ich "Meiner ist nicht kastriert und hört doch scheinbar gut."
Sie "
:shocked:
Wie, nicht kastriert? Wieso ist der nicht kastriert?"
Ich "Warum? Er hört und macht keine Probleme."
Sie "nein, nein, das geht so nicht, der MUSS sofort kastrierte werden, bevor er nicht mehr hört."
Ich "Nö, muss er nicht. Der hört und wenn er nicht mehr hört, habe ich was beim Training falsch gemacht. der darf seine Eier behalten."
Sie "Das ist gemeingefährlich einen unkastrierten Rüden hier rum laufen zu lassen, der könnte jemanden beißen. Also wirklich, so etwas verantwortungsloses."
Ich "
:denker:
Sie haben eben noch gesagt, dass die Hunde gut erzogen sind."
Sie "Ja, da wusste ich auch noch nicht, dass der nicht kastriert ist. So was unverantwortliches." sprachs und rauschte ab.

Ich
:denker:
:ka:
:lachtot:
:wallbash:
bin dann mit dem gemeingefährlichen unkastrierten Rüden und der super lieben weil kastrierten Hündin Heim gegangen.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.584
Da bin ich wohl mit meiner 14 jährigen kastrierten - blinden, tauben Hündin bestens bedient... Wobei hören tut sie nur wenn sie will (bei Makrele sagen, kriegt sie einen klaren blick, bei Hundekeksi beginnt sie zu wedeln, Fuss, platz hier und bleib funktioniert nur mit den ersten oder zweiten Wort der Aufzählung)... selektives Hören - sagt der Tierarzt dazu. In ihrem alter ziemlch normal.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.585
Also wenn man das hier so liest....manche haben wirklich nen sehr gepflegten Knall(Thema kastrieren z. b.)
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.586
Ist hier leider sehr verbreitet. 😒 Alle Probleme kommen von den Eiern oder Eierstöcken, alle Probleme! Egal was man für ein Problem hat, die erste Frage ist "Kastriert?". Auch teilweise in den Hundeschulen/Vereinen hier. Ein Verein hat sogar auf seiner Homepage stehen, dass NUR kastrierte Hunde - Welpen ausgenommen - teilnehmen dürfen. Aber mit spätestens einem Jahr muss kastriert werden, vorher wird keiner fest in den Verein aufgenommen. 😒

Ich werde immer sehr groß angeschaut wenn bemerkt wird, dass der Kerle seine Eier noch hat. 😂
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.587
Ist ja für uns Menschen auch SO....mal eben alle Weisheitszähne raus,könnt ja sein sie machen Probleme,sinnfreie und wenig aussagekräftige aber zum Teil teure Untersuchungen,Operationen /Ersatzteile statt Behandlungen ohne Messer und Tabletten gegen den vermeintlichen BHD.....fängt man bei den Tieren mit dem (Geld verdienen-) Mist jetzt auch an!?
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.588
Hier - also in meiner Gegend - ist es weniger das Geld als vielmehr der Glaube, "Unkastrierte Hunde machen nur Probleme." Hund jagt - muss kastriert werden. Hund bellt andere Hunde an - muss kastriert werden. Hund ist nicht mehr stubenrein obwohl er erwachsen ist - muss kastriert werden. Es herrscht halt der Irrglaube vor, dass gerade ein unkastrierter Rüde nur Probleme macht, nciht verträglich mit anderne Hunden ist, ständig nur nach Weibern guckt und nicht mehr hört, etc, pp...

Als ich Loki bekam, war im Gespräch oft eine sehr frühe Frage, "Wann wird er denn kastriert?" nicht OB sondern WANN. Die Leute sind ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass ich den Rüden kastrieren lasse weil das macht man halt so.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.589
Heute ist Hundewetter in Wien...

Cairndame musste ich sehr lange überreden dass sie überhaupt spazieren geht, ich komme mir ja schon etwas blöd vor - alle 10 Schritte zu erklären wie super sie das denn macht.

Zuhause wurde sie belohnt - trocken frottieren bis sie ausschaut wie ein Wollknäuel. Aber bis sie draussen war und bis sie nass war - und bis sie endlich pipi gemacht hat (sie pinkelt grundsätzlich nur dorthin wo es trocken ist - lustige Sache wenn keine Plantane in der Nähe ist). Labi tat mir fast ein bisschen leid, aber lange Spaziergänge waren einfach nicht drinnen - ich habe eine Riesige offene Blase am Fuss, und in einen Gummistiefel komme ich so leider nicht rein. Dafür hat er ein verwahrlostes Bällchen gefunden - ein Vollgummi-Bällchen in Maulgrösse. morgen ist es sicherlich schon besser mit dem Wetter...
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.590
Hund jagt - muss kastriert werden. Hund bellt andere Hunde an - muss kastriert werden.
Wo kann ich mich beschweren, wenn die Therapie nicht hilft?
Mein Hund zeigt trotz Kastration Jagdtrieb, blödes Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tendenzen zur Hyperaktivität ... Oder ist der einfach nicht richtig kastriert? -.-
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.591
Wo kann ich mich beschweren, wenn die Therapie nicht hilft?
Mein Hund zeigt trotz Kastration Jagdtrieb, blödes Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tendenzen zur Hyperaktivität ... Oder ist der einfach nicht richtig kastriert? -.-


Salzamt...

Es ist leider so, dass die körperliche Unversehrtheit bei Tieren immer "Notdürftiger" wird. mal schnell hier eine OP, mal schnell dort etwas implantieren. Was nichts nutzt - schadet ganz sicherlich auch schon gar nicht. Das Tiere gefühle und Bedürfnisse haben die entgegen der Menschlichen Vorstellungskraft ist - gibt es auch schon mal gar nicht. Ein Hund muss folgen wie ein Hund - absolutes Gehorsam - alles andere wird überhaupt gar nicht mehr akzeptiert.

Sehe es ja selber an meinem "Flederwisch" - so schön, so voller unbändiger Lebensenergie - er braucht seinen Auslauf, er braucht seine Beschäftigung, sonst wird er lästig - beginnt an mir zu kleben (macht er aber auch wenn er dann übermüde ist). Er ist ein ganz normaler typischer junger Hund - der sehr gut folgt - aber auch mal gerne durchaus mal sehr viel Temprament zeigen möchte und auch kann. So ein Hund - passt mal gar nicht mehr ins "Idealbild". Warum kann der nicht sofort folgen, warum darf der jetzt frei laufen, warum lässt du ihn überhaupt von der Leine - dass er sich auf einer Grillparty frei bewegen darf. Warum geht der nicht zum Griller (das wäre ja ein Beweis dafür - dass man ihn anleinen müsste). Warum lässt mich der Hund überhaupt in Ruhe, habe ja nicht mal was zum aufregen, wenn der Hund unter dem Tisch so schläft - dass er kaum jemanden belästigt (er schnarcht manchmal). Schau jetzt habe ich ihn angelockt - und er hat ei nStück fleisch aus meiner Hand gefressen - und nun ist mein schwarzes Kleid voller heller Hundehaare (warum tut man sowas denn, wenn man Hundehaare nicht ertragen will).
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.592
Ohne Tierhaare auf den Kleidern ist man eh nicht richtig angezogen.*hust*
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.593
Manchmal sollte man einfach mal 5e grade sein lassen und sich nicht durch jede Bemerkung angegriffen fühlen ;)

Solange ich mir sicher bin, dass das was ich tue für mich und meinen Hund passt- warum Kommentaren mehr Gewicht verleihen als sie haben?

Wer nur seine vermeintliche Weisheit teilen und nicht konstruktiv diskutieren will, weil es ihn tatsächlich interessiert: Pech gehabt.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.594
Letztendlich wird es wirklich immer jemanden geben der sich über irgendetwas aufregen soll. Möglicherweise ist das das Salz des Lebens. nur wie gesagt, bei mir fällt es eben auf, weil ich auch einen sehr alten und sehr langsamen Hund habe (der von allen geliebt wird). Den "Flederwisch" - mögen nur Hundeliebhaber.

Erinnert mich an meinem Papa, der den großen Hund nie tolerieren wird, und zu jung ist er auch, letztens kam labi an - im schrittempo, legte seinen Kopf auf den Schoss von Papa und sah ihn Erwartungsvoll an (bitte streicheln). "Warum ist der nicht mehr wild, was hast du mit dem armen Hund gemacht". Er passt sich eben an, du magst ja keine Wilden Hunde. "Aber etwas wilder darf er doch sein in dem Alter - oder"? sagte mein Papa relativ trocken.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.595
Naja, niemand muss deine Hunde mögen außer dir selbst.

Bemerkenswerter Kommentar eines Kindes bei der Arbeit übrigens:"Wann ist der denn erwachsen? Mit 8? Ich werde auch bald 8!" :D

Ging vorher darum, dass Hunde und Menschen unterschiedlich alt werden ^^
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.596
Naja, niemand muss deine Hunde mögen außer dir selbst.

Bemerkenswerter Kommentar eines Kindes bei der Arbeit übrigens:"Wann ist der denn erwachsen? Mit 8? Ich werde auch bald 8!" :D

Ging vorher darum, dass Hunde und Menschen unterschiedlich alt werden ^^


Ich bin 47 und immer noch nicht Erwachsen. Erwachsen durchaus, aber das heisst nicht, dass das Kind in meinem Kopf noch Platz benötigt um Einzuwirken in meinen verbohrten Erwachsenenkopf.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.597
Ich glaube nicht, dass der Junge darauf hinaus wollte.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.598
Ich bin 47 und immer noch nicht Erwachsen. Erwachsen durchaus, aber das heisst nicht, dass das Kind in meinem Kopf noch Platz benötigt um Einzuwirken in meinen verbohrten Erwachsenenkopf.

Du hast einen sehr kreativen Gesprächsaufbau :D
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.599
Hallo,
der Trend, jeden Hund zu kastrieren, hat wohl verschiedene Ursachen
und beruht häufig auf festen Überzeugungen,
doch unter einigen Tierärzten, gibt es jetzt schon einen Wechsel solcher Vorstellungen ,
dass dieses als Prophylaxe, wirklich gut sein kann .

Die Nebenwirkungen einer Kastration bei Hunden, egal bei welchem Geschlecht,
gehen weit über das hinaus, was allgemein , bisher propagiert wurde .
Aber warum soll man soll man der Natur ins Handwerk pfuschen ,
wenn durch eine Kastration das Auftreten bestimmter Tumore verhindert,
aber dafür steigt das Risiko für andere Krebsarten, und zwar wahrscheinlich so deutlich,
dass man wohl das gesamte traditionelle Konzept der Kastration in Frage stellen sollte .

Kann , oder soll die Kastration ein Ersatz für eine gute Erziehung bei Hunden sein,
es bleibt wohl unbestritten , die Kastrationen , bringen den Hormonhaushalt völlig aus dem Gleichgewicht,
bei eine Frühkastration, kann es passieren, dass Hunde nie richtig erwachsen werden und lebenslang ,
in einem infantilen Verhalten bleiben , doch in einigen Fällen, ist es sogar eine Kastration ,
die bei Hündinnen erst zu einer vermehrten Aggression führt.
Solche Veränderungen im Verhalten, werden wohl kaum die Erziehung erleichtern können.

Durch die Kastration können auch nur Verhaltensweisen , oder Aggressionen ,
welche direkt mit dem Sexualverhalten bei Hunden , wehrend der Paarungszeit beeinflusst werden ,
unerwünschte Verhaltensauffälligkeiten , die andere Ursachen haben , wie z. B. bei Ängsten ,
oder welche , die territorial und durch den Jagdtrieb motiviert sind , werden nicht verändert .

Auch eine unkontrollierte Vermehrung, die als Begründung ,
besonders von Tierschutzorganisationen für eine routinemäßige ,
allgemeine Kastration bei allen Hunden propagiert und vorgeschrieben wird,
ist bei uns in Deutschland wohl kaum eine notwendige , oder angemessene Maßnahme .
Schon die Verordnungen und Gesetze in den meisten Ländern und Gemeinden ,
welche verbieten , dass Hunde ohne eine Aufsicht frei herumlaufen dürfen;
wird die Gefahr einer so solche Vermehrung verhindern .

Was nützt es ,
wenn Hunde in aller Welt "gerettet " werden sollen und dafür aber, durch eine Kastration
verstümmelt werden sollen.
Hunde müssen nach dem Tierschutzgesetz unversehrt bleiben und es gibt ein Kopierverbot für Hunderassen.
Eine Kastration ist aber ein schwerer Eingriff , mit weit führenden , körperlichen Risiken
und großen Wesensveränderungen verbunden ,
da frage ich mich , warum so etwas verharmlost wird
und dieses gar noch als notwendig angesehen werden kann ?

Fritz.
 
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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #2.600
Hallo,
der Trend, jeden Hund zu kastrieren, hat wohl verschiedene Ursachen
und beruht häufig auf festen Überzeugungen,
doch unter einigen Tierärzten, gibt es jetzt schon einen Wechsel solcher Vorstellungen ,
dass dieses als Prophylaxe, wirklich gut sein kann .

Die Nebenwirkungen einer Kastration bei Hunden, egal bei welchem Geschlecht,
gehen weit über das hinaus, was allgemein , bisher propagiert wurde .
Aber warum soll man soll man der Natur ins Handwerk pfuschen ,
wenn durch eine Kastration das Auftreten bestimmter Tumore verhindert,
aber dafür steigt das Risiko für andere Krebsarten, und zwar wahrscheinlich so deutlich,
dass man wohl das gesamte traditionelle Konzept der Kastration in Frage stellen sollte .

Kann , oder soll die Kastration ein Ersatz für eine gute Erziehung bei Hunden sein,
es bleibt wohl unbestritten , die Kastrationen , bringen den Hormonhaushalt völlig aus dem Gleichgewicht,
bei eine Frühkastration, kann es passieren, dass Hunde nie richtig erwachsen werden und lebenslang ,
in einem infantilen Verhalten bleiben , doch in einigen Fällen, ist es sogar eine Kastration ,
die bei Hündinnen erst zu einer vermehrten Aggression führt.
Solche Veränderungen im Verhalten, werden wohl kaum die Erziehung erleichtern können.

Durch die Kastration können auch nur Verhaltensweisen , oder Aggressionen ,
welche direkt mit dem Sexualverhalten bei Hunden , wehrend der Paarungszeit beeinflusst werden ,
unerwünschte Verhaltensauffälligkeiten , die andere Ursachen haben , wie z. B. bei Ängsten ,
oder welche , die territorial und durch den Jagdtrieb motiviert sind , werden nicht verändert .

Auch eine unkontrollierte Vermehrung, die als Begründung ,
besonders von Tierschutzorganisationen für eine routinemäßige ,
allgemeine Kastration bei allen Hunden propagiert und vorgeschrieben wird,
ist bei uns in Deutschland wohl kaum eine notwendige , oder angemessene Maßnahme .
Schon die Verordnungen und Gesetze in den meisten Ländern und Gemeinden ,
welche verbieten , dass Hunde ohne eine Aufsicht frei herumlaufen dürfen;
wird die Gefahr einer so solche Vermehrung verhindern .

Was nützt es ,
wenn Hunde in aller Welt "gerettet " werden sollen und dafür aber, durch eine Kastration
verstümmelt werden sollen.
Hunde müssen nach dem Tierschutzgesetz unversehrt bleiben und es gibt ein Kopierverbot für Hunderassen.
Eine Kastration ist aber ein schwerer Eingriff , mit weit führenden , körperlichen Risiken
und großen Wesensveränderungen verbunden ,
da frage ich mich , warum so etwas verharmlost wird
und dieses gar noch als notwendig angesehen werden kann ?

Fritz.


Es ist schwierig zu erklären. Du siehst das nur von einer Seite. Frag mal die Tierschutzhäuser und Pflegeheime die Tiere bei sich aufnehmen, die keiner mehr haben will.

Die wären sogar sehr dafür, dass es eine Kastrationspflicht gibt. Weil die Hunde immer mehr werden, die Leute kreuzen alles mit allem und was dabei rauskommt ist teilweise unkontrollierbar, schwer erziehbar und eigentlich eine Wandelndes Krankenhaus. Hunde mit HD mit Schmerzen, Schäfer-Pudel-Dackel Mischling mit Kangal. Und es gab immer wieder die Rassen die vermehrt in Tierheimen auftraten. War es vor 30 Jahren noch der Husky (weil dieser einfach schwerer zu erziehen ist bzw. zuchttechnisch seinen eigenen Kopf hat), sind es heute "Sogenannte Kampfhunde", in 10 Jahren vielleicht Herdenschutzhunde die unbrauchbar sind, da die Wölfe in Deutschland und Österreich dann irgendwann alle erschossen, überfahren oder vergiftet wurden.

Man baut leider ein Problem nach dem anderen auf. Sah es vor einigen Jahren hier, als sich zwei Mischlinge zufälligerweise parten, war ja auch eigentlich von den Besitzern so gewünscht, das Fell und der Charakter - das wäre ein Lottosechser. von 6 Welpen waren 5 geistig behindert oder Totgeburten, der eine der überlebt hat ist ein kleiner Psycho. Doppelmerle halt, aber Fell und Charakter waren halt das - was mehr zählte.

Es ist einfach sehr schwierig alles gemeinsam zu betrachten. VOr 2 Wochen stand die kleine Pitbull-Dackeldame der Nachbarin vor der Türe, die Nachbarin ist 80, ist eine Hundekennerin und "darf" die kleine nicht sterilisieren lassen, obwohl sie diese auch in Normalfall kaum bändigen kann (gerettet von irgendwo). Ich habe sie glücklicherweise entdeckt bevor ich meinen unkastrierten Rüden in den Garten gelassen habe Sie war gerade in der Stehzeit und auf Partnersuche. Also warun nicht 3 Häuser weitergehen - wenn etwas männlches potentes dort wohnt . Er war zwar relativ begeistert, aber ich bin gott sei dank so klug - dass ich immer den Garten kontrolliere bevor ich die Tiere rauslasse (ob die Gartentüre zu ist, die manchmal in der Nacht aufgemacht wird, ob irgendwo ein totes TIer herumliegt (unsere Nachbarn streuen Mäuse und Rattengift bei ihnen - manchmal verendet hier so ein Tierchen) etc. Aber verpflichtet wäre ich nicht dazu, aufzupassen auf meinem Grundstück. Ob ein Pitbull-Labrador-Pudelmix überlebensfähig gewesen wäre, ich befürchte nein, dieser Pitbull ist einem Pitbull wie aus dem Gesicht geschnitten - hat aber Dackelfüsschen - eine Geburt hätte die Hundedame wahrscheinlich schon Welpengrössentechnisch nicht überlebt. Rausgekommen wäre der Charakter einen Pitbull mit dem desorganisierten Körpergefühl meines Labradors - sowas kannst eigentlich nur noch im Koffer transportieren und hoffen, dass sich das Kind nicht dort auch noch irgendwo anbirnt mit dem Hirn. Letzte Woche musste ich Labrador gemeinsam mit einem Tankwart aus dem Zwischenraum meines Multivans befreien - wenn der Kopf durchpasst - passt immer noch nicht der ganze Körper durch - vor allem dann - wenn es vorne so schön eng und kuschelig ist - dass man sich dort weder wenden noch umdrehen kann. Ein lieber Passant hat dann den Hund vorne hochgehoben und seitlich herausgekippt.
 
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