Das Tier wurde angeblich nach Niederösterreich ausquartiert - so wie vor ein paar Jahren - als sie das Gelände hier generalsanieren mussten (wegen Biberbefalls, damals war die Bundesstrasse gefährdet - 10 Meter neben dem Bach - die Biber haben sich einfach "durchgegraben" ). Es ist halt immer so eine Tierschutzsache, Hier am Bachlauf leben schon etliche Biber und sogar Biberpärchen. Teilweise in Erholungsgebieten, teilweise direkt neben den strassen. Ist halt für mich auch eine Art Tierquälerei, wenn die Tiere in der Stadt leben müssen, sich mit Menschen, Katzen und Hunden arrangieren müssen, und ihnen nach ein paar Tagen das Baumaterial ausgeht, sodass sie in die Gärten einbrechen um ihrer Nagelust dort nachzugehen. Seit einem Jahr haben wir hier sogar einen Gärtner- fix angestellt, der den lieben langen Tag die neu aufgeforsteten Bäumchen hegt und Pflegt und natürlich, die stämme mit Maschendrahtzaun vor dem Biberbiss rettet. vor einigen Wochen hat es wieder eine riesige Pappel erwischt (ein 25 Meter baum der über nacht plötzlich quer über Radweg- Bach und betonstrasse lag - erschlagen hat er gott sei dank niemanden) , Biber, gestern abends war ein 4 jähriger Baum schon wieder angeknabbert. So wie es aussieht - hat sich der Biber trotz doppelten mit Hühnerdraht eingebundenen Stamm einfach durchgebissen (und das ist noch mehr tierquälerei, wenn so einem Biber metallreste zwischen den Zähnen stecken oder im Maul hängen bleiben).
Ich weiß nicht was die Stadt will, einerseits das naturnahe, andererseits wollen sie nicht, dass die eigenen neu angepflanzten Bäumchen kaputt gebissen werden. Dann sollten sie die Biber aussetzten von Steiff mit dem Knopf im Ohr - die tun nix.
Und Labi - er kennt Biber aus skandinavien - dh. er kennt das Kommando "aufpassen" und aus dem Weg gehen. Dass er sie jagen würde oder gar ihnen hinterherkommt ist ausgeschlossen - sie tauchen besser und schneller wie er je könnte - die Verletzungsgefahr von Ästen unter Wasser oder ertrinken ist beim Hund jedoch relativ viel höher wie beim Biber. In Schweden schwimmen die Biber auch zu den Booten mit dem Nachwuchs (endlich mal was los am See, wenn die Fischer, die Ruderboote draussen sind ) - tauchen unten durch - aber immer mit so einem Abstand - dass sie von den Paddeln nicht erwischt werden. Und Labi - braucht nicht nicht provozieren lassen.