Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund

Diskutiere Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Demona: Zu der von dir geschilderten Situation hab ich gar nix gesagt, weil das m.E. keiner Worte bedarf. Wer seinen Hund so wenig im Griff hat...
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #781
Demona: Zu der von dir geschilderten Situation hab ich gar nix gesagt, weil das m.E. keiner Worte bedarf. Wer seinen Hund so wenig im Griff hat, sollte sich hüten, anderen Vorwürfe zu machen. Und ja, in dem Fall hat das mit deinem Hund super geklappt. Als Fremder kann ich das aber weder vorher wissen noch ahnen.
Mein Post war eher auf das nächste von dir bezogen, deswegen hab ich auch genau das zitiert ;).

Ich hab einfach schon so oft unangeleinte Hunde an den Hacken gehabt, dass es echt keinen Spaß mehr macht. Und mein Hund kann es nunmal nicht ausstehen, wenn ein Hund über drei Äcker angerannt kommt, oder eben, wenn er mit gestellter Bürste und Rute angeschlichen kommt und der HH mir dann noch sagt "das ist ein abgerichteter Hund, der folgt". Der hat vor Aufregung gezittert undbich wäre jede Wette eingegangen, wäre mein Hund nicht sein Kampfgewicht gewesen wäre oder mal kurz weggeschaut hätte, hätte er den am Arsch hängen gehabt. Klar hätte dem auch ne Leine aus der Hand rutschen können etc., aber: Sein ganzes Gebahren hat in dem Fall nur eines gezeigt, nämlich dass er seinen Hund kein Stück einschätzen konnte.

sorry sollt ich damit nun jemandem auf die Füße treten- aber meiner Beobachtung nach regen sich besonders DIE Hundebesitzer übers nicht Anleinen auf die ihren Hund sowieso ums verrecken nicht ohne Leine an anderen vorbeibekommen. Und das nervt, da wird wieder das eigene Problem zu nem fremden gemacht
Das is so ne Unterstellung, die ich nicht leiden kann. Wer seinen Hund anleint und das auch von anderen erwartet hat ihn nicht im Griff oder er ist unsozial. Theoretisch könnte ich meinen Hund frei an jedem vorbeischicken, der ihn nicht provoziert. Aber weiß ich das vorher? Und ist mein Hund ein Arsch, weil er keinen Wert auf solche Pöbler legt? Nö.
Ich finds ein wenig arrogant zu glauben, man hätte den einzig erzogenen Hund im Umkreis, nur weil man mutig oder gleichgültig genug ist, ihn bei Begegnungen einfach laufen zu lassen. Nicht jeder angeleinte Hund ist unerzogen. Das bezieht sich nicht mal konkret auf das hier, sondern kam u.a. von oben erwähntem Kerl.


Um ehrlich zu sein lasse ich meinen auch los, sobald wir nen Meter vorbei sind. Aber es geht um die Botschaft und schlicht die Sicherung. Zu sagen "das ist nicht mein Problem" finde ich kurzsichtig. Schlussendlich ist es immer unser aller Problem, was andere Hundehalter tun, ob wir es wollen oder nicht. Zumal das ja im Umkehrschluss bedeuten würde, dass ich am Ende der Welt laufen gehen muss, wenn ich nicht garantieren kann, dass meiner jeden anderen Hund sofort ins Herz schließt.

Wenn ich nen unverträglichen Hund habe ist der örtliche Gassiweg eben falsch, dann muss ICH mir ruhige Strecken suchen und nicht von 20 anderen Hundehaltern erwarten dass sie bitte rücksicht auf mich nehmen müssen.
Mit so einem Hund bin ich im Hundepark sicher nicht gut aufgehoben. Wenn ich aber etwas abseits auf den Feldern laufe, kann ich zumindest ein gewisses Maß an Rücksicht und Höflichkeit erwarten, und dazu gehört nunmal, den eigenen Hund zu sichern. Und dabei ist es eben nicht schnurz, wie man am anderen vorbeikommt. Ein wenig von "ich hab meinen Hund sicher bei mir" kann ich dem anderen ohne Probleme vermitteln. Und wie gesagt - nicht jeder Hund ist unverträglich, nur weil er bei Kontakt erstmal angeleint wird.
 
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  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #782
Hi,

Ich habe jetzt lange überlegt ob ich mich nochmal zu Wort melde aber nach einem schönen Spaziergang mit der Kröte möchte ich euch von den drei Offline-Begegnungen erzählen.

Situation 1:
Wald- und Austück, mit schmalen, verschlungenen Wegen. Man sieht vielleicht zwei, drei Meter weit und dann kommt die nächste Kurve und ja, da darf die Kröte auch alleine um die Ecke laufen. Würden viele hier nicht machen, ich mache es. Und alle Anderen, die da spazieren gehen, auch. Ich habe da wirklich noch nie einen angeleinten Hund getroffen.

Tja, und als ich um die Kurve kam, stand die Kröte vor einem Schäfermix und wurde beschnuffelt, von Herrchen keine Spur. Der Mann hat - genau wie ich - seinen Hund einfach vorlaufen lassen, nicht an jeder Kurve angehalten und kam dann irgendwann. Ist hier - in meiner GEgend und diesem BEreich - völlig normal.

Situation 2:
Komme zurück auf den Hauptweg, etwas vor mir ein Herr mit freilaufendem Beagle, wir gehen in dieselbe Richtung. Mann sieht uns, geht aber einfach weiter. Kröte kommt natürlich irgendwann an den Beagle und bekommt eine drauf, Pech gehabt. Kröte will nochmal hin, Beagle zeigt seine Zähnchen und dann war die Sache geregelt und sie ist mit großem Bogen vorbei gelaufen. WEder der Mann noch ich habe da irgendetwas dazu gesagt.

Und ja, hätte der Beagle Löcher in Bella gemacht, wäre es meine Schuld gewesen. Da habe ich absolut keine Illusion darüber denn ich habe sie ja hingelassen.

Situation 3:
Auf dem Heimweg, von vorne kommt eine bildschöne Hündin um die Ecke - alleine. Sieht uns, bleibt stehen und bellt. Kröte hüpft hin, wird von der Hündin umgeworfen und dann geht das große Jagen los. Jeder hinter jedem her, mal meine vorne, mal die Andere vorne - definitiv ein Spiel. Frauchen und ich haben uns köstlich amüsiert wegen der Geräusche, die beide Damen von sich gegeben haben.

Alles drei offline und für viele Leute hier nicht vorstellbar.

@Mischling: Dann habe wir uns in dem einen Punkt falsch verstanden. DArf ich dich was fragen? Angenommen, du gehst im Feld spazieren, offline, von vorne kommt ein Mensch mit freilaufenden Hund. Machst du dann irgendetwas? Also rufst du deinen Hund ran? Oder teilst du dem Menschen mit, dass dein Hund keinen Kontakt möchte? Oder vertraust du darauf, dass der Mensch ein Hellseher ist, der weiß, dass du keinen Kontakt möchtest?

wenn ein Hund über drei Äcker angerannt kommt, oder eben, wenn er mit gestellter Bürste und Rute angeschlichen kommt und der HH mir dann noch sagt "das ist ein abgerichteter Hund, der folgt". Der hat vor Aufregung gezittert undbich wäre jede Wette eingegangen, wäre mein Hund nicht sein Kampfgewicht gewesen wäre oder mal kurz weggeschaut hätte, hätte er den am Arsch hängen gehabt.

All das macht die Kröte ja nicht. Die rennt nicht über drei Äcker um zu nem Hund zu kommen, die schleicht nicht, die zittert nicht vor Aufregung. Ja, es gibt Hunde, die sie extrem interessant findet und wo sie definitiv nicht neben mir bleiben würde aber das erkennt man bei ihr sehr gut und ja, da kommt dann halt die Leine dran oder wir bleiben am Rand stehen, wo sie absitzt oder abliegt und da bleibt sie dann, egal ob der andere Hund pöpelt oder nicht.

Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass Leute mit warum auch immer unverträglichen Hunden am Ende der Welt spazieren gehen müssen. Die haben dasselbe Recht die Hauptgassistrecken entlang zu gehen wie ich, eine meiner besten Gassibekanntschaften hat einen Rüden, der unkastrierte Rüden fressen würde, egal wie groß. Aber es liegt halt in ihrer Verantwortung, dass das nicht passiert. Sie warnt halt und leint dann an und ja, da sind schon Hunde reingerasselt und haben dann sowohl vom Rüden wie auch von Frauchen eine drauf bekommen.

Jeder kann gehen wo er will, egal ob unverträglich, uninteressiert, läufig, oder sonst was, aber wie schon erwähnt, ich kann keine GEdanken lesen. Kommt mir ein offline-Hund entgegen und wird schon bei Sichtung ran gerufen und/oder angeleint, dann rufe ich die Kröte auch ran und behalte sie bei mir. Meistens gibt es dann ne kurze Absprache und/oder Kontakt oder man geht einfach aneinander vorbei.

Kommunikation ist in diesem Fall eine ganz tolle Erfindung. :) Denn keiner von uns kann Gedanken lesen. Und ja, auch Menschen mit Angst können etwas sagen.

Lg Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #783
@Mischling: Dann habe wir uns in dem einen Punkt falsch verstanden. DArf ich dich was fragen? Angenommen, du gehst im Feld spazieren, offline, von vorne kommt ein Mensch mit freilaufenden Hund. Machst du dann irgendetwas? Also rufst du deinen Hund ran? Oder teilst du dem Menschen mit, dass dein Hund keinen Kontakt möchte? Oder vertraust du darauf, dass der Mensch ein Hellseher ist, der weiß, dass du keinen Kontakt möchtest?
Kommt wirklich ganz drauf an. Als erstes hole ich meinen her und rufe mal in die Richtung. Wenn meiner schon auf die Entfernung zeigt, dass er kein Interesse hat, bitte ich ums Anleinen. Sehen beide Hunde entspannt aus, frag ich, ob Kontakt gewünscht ist. Je nach Antwort darf er dann springen. Kommt der andere einfach her bleibt mir nix anderes übrig, als meinen loszulassen und den anderen ggf. zupacken. Wirkt die Person schon total panisch biege ich wenn möglich ab, um mir den Stress zu ersparen.

Wenn wir den Hund kennen isses natürlich was anderes, dann kann er gleich frei hin.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #784
Kommt wirklich ganz drauf an. Als erstes hole ich meinen her und rufe mal in die Richtung. Wenn meiner schon auf die Entfernung zeigt, dass er kein Interesse hat, bitte ich ums Anleinen. Sehen beide Hunde entspannt aus, frag ich, ob Kontakt gewünscht ist. Je nach Antwort darf er dann springen. Kommt der andere einfach her bleibt mir nix anderes übrig, als meinen loszulassen und den anderen ggf. zupacken. Wirkt die Person schon total panisch biege ich wenn möglich ab, um mir den Stress zu ersparen.

Wenn wir den Hund kennen isses natürlich was anderes, dann kann er gleich frei hin.

Das Fett markierte wäre der Punkt wo ich die Kröte zu mir rufe. :) Danach je nach Ton - Auf ein "Lein deinen Köter an" - würde ich mit "Nö" reagieren. Aber ich gehe mal davon aus, dass hier keiner so etwas sagen würde. ;) Auf eine normale Aussage kommt die Leine dran.

Das ist die Reaktion, die ich gemeint habe - sobald der Besitzer des freilaufenden Hundes irgendwie auf meine Sichtung reagiert, kann ich auch reagieren. Wenn derjenige aber stumpf weiter läuft und ich ja keine Gedanken lesen kann, gehe ich davon aus, dass Kontakt erwünscht ist.

Lg Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #785
Regel eins: Wenn beide Hunde frei laufen und kein Halter irgendetwas unternimmt um seinen Hund zu sich zu holen, ist Kontakt erwünscht. Egal wo sich die Hunde treffen.

Regel zwei: Ist ein Hund an der Leine, wird kurz gefragt ob Kontakt erwünscht ist oder man geht einfach aneinander vorbei - so wie ich. Dabei ist es schnurz ob der eigene Hund angeleint wird oder am Fuß klebt, Hauptsache er geht nicht hin.

So kenne ich das auch. Ein Hund sicher im Fuß oder am Straßenrand abgelegt ist so gut, wie an der Leine. Wenn man zusätzlich gefragt wird, ob man den Hund anleint, weil die Menschen einfach unter Ängsten Leiden oder der Hund nur zu unangeleinten Hunden hinrennt oder was auch immer ist das überhaupt kein Problem.
Wenn mich jemand direkt anschnauzen würde, würde ich getrost darauf pfeifen. Man muss sich wirklich nicht alles gefallen lassen. (Wenn man sich eben auf den eigenen Hund verlassen kann)

Und wenn der Hund nach 10m nicht hinrennt, tut er es wohl auch nach 5m nicht. Man kann durchaus einen "Tutnix" Hund von einem unterscheiden, der tatsächlich einfach horcht. Ich habe übrigens auch noch nie erlebt, wie mir jemand mit einem perfekt im Fuß laufenden Hund zuruft "Der tut nix!". Das tun eher diejenigen, bei denen der Hund von weitem schon zu einem gerannt kommt. ;)
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #786
Off-Topic
"der tut nix" ist super. Kenn ich auch nur von Leuten, deren Hund nicht hört. Was mir am besten in Erinnerung geblieben ist: Wir laufen ganz normal den Feldweg lang, als uns eine Frau mit Hund entgegenkommt. Sie hält mit Mühe und Not ihren großen Hund fest (schätze locker 40kg), der knurrend auf uns zu will. Hatte nen Maulkorb um, was mich davon abgehalten hat, umzudrehen und weg zu gehen.
Die Dame hat auch unter Anstrengung ein "der tut nix" gebrüllt. :D
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #787
Der Satz ist mir ja auch schon herausgerutscht :silence:
Das war noch in der Anfangszeit, eigentlich saß der Abruf aber dann kam die beliebte Spätpubertät mit 1,5 Jahren und plötzlich find Mo an, auf alles und Jeden freudestrahlend zuzurennen..
So dann auch ein Mal auf eine Spaziergängerin, die bestimmt 100m entfernt war. Mo sieht sie und rennt im vollspeed auf sie zu, halb auf den Hinterbeinen hüpfend. Ich bin losgerannt um ihn schnellstmöglich zurückzuholen, rufend "Der tut nichts!" So peinlich wie mir die Situation eh war, bin ich nachdem mir das rausgerutscht war, so richtig im Boden versunken. Immerhin hatte er sie nicht angesprungen, obwohl sie die Arme in die Höhe riss.. Er stand einfach nur da und beschnupperte sie ausgiebigst.. ohne abzulassen.. :eusa_doh:

Ich hab mich 1000 Mal entschuldigt, aber die Frau sagte kein Wort.. :uups: Nach dem Erlebnis kam natürlich erst mal wieder die Schleppleine dran...
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #788
Ein Hund sicher im Fuß oder am Straßenrand abgelegt ist so gut, wie an der Leine.
Aus oben genannten Gründen ist er das für mich nicht. Denn wenn der Hund aufspringt kannst du nicht mehr rechtzeitig hinfassen. Und die Wahrnehmung spielt da auch ne Role. Es vermittelt einfach ein anderes Bild.
Rummaulen braucht man natürlich trotzdem nicht. Wobei ich auch pampig werde, wenn der andere Hund immer näher schleicht und ich fünf Mal bitten muss, dass der Hund angeleint wird :roll:. Das ist halt dann auch so ein typisches "Halter versteht seinen Hund nicht"-Ding.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #789
Naja, passieren kann sowas ja, auch, wenn ich zB vor Angst umkippen würde, bei einem fremden Hund. Selbst, wenn ich hier aus dem Forum einiges über die Körpersprache von Hunden gelernt habe und sehe, dass der Hund mir eigentlich freundlich gesonnen ist. (Obwohl das mit der Körpersprache ja auch wieder unterschiedlich sein kann, aber das ist ein anderes Thema.)
Ich finde es aber gut, dass du dich entschuldigt hast und Konsequenzen daraus gezogen hast. Bei vielen fehlt beides und das Verhalten tritt dann häufiger auf.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #790
Nein, also wenn ich meinem Hund vertraue, dass er eben nicht aufspringt - und ich bin der Meinung, dass ein guter HH die Körpersprache seines Hundes doch so deuten kann, dass er sieht, wann es geht und wann nicht - dann ist das völlig in Ordnung. Ob das die entgegenkommenden HHs wissen, wäre mir an dieser Stelle mal dezent egal.
Wenn etwas gesagt wird, im höflichen Ton, ist es natürlich kein Problem den Hund anzuleinen.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #791
Mir isses aus Erfahrung schlicht lieber. Ich seh hier so selten Leute, die ihre Hunde richtig lesen oder die ohne Leine Kontrolle über sie haben.
Die eine findets nicht schlimm, dass ihr Hund zu Fremden rennt und sie anspringt, denn er muss ed ja lernen und kann auch nicht stänig an der Leine bleiben.
Der nächste meint, er habe einen abgerichteten Hund, der super folge. Beim Vorbeigehen belehrt der mich noch, ich müsse Vertrauen haben blablabla... Sein Hund lag, ja - Bauch 10cm überm Boden, vor Anspannung am Zittern, Blick die ganze Zeit starr auf die Kehle meines Hundes, als wir vorbei waren steht er mit gestellter Bürste und Rute auf und tänzelt so ein bisschen hinter uns her. Keine Leine und kein HB dabei übrigens. Sorry, aber das weckt bei mir so gar kein Vertrauen...
Beim nächsten läuft der Hund auf einem kreuzenden Weg, bleibt auf unserer Höhe stehen und fixiert (Leo damals rückenkrank). Die zwei Frauen haben das nicht geblickt, bis sie 20 Meter weg waren. Wer guckt schon nach seinem Hund? Total aus der Mode sowas...
Eines meiner Highlights: "Der tut nix" - "sie sehen aber, wie der sich aufplustert?!" - "jaja, das macht der immer. Wenn er dann ein, zwei Mal eine drauf bekommt hört er auf" oO.

Ne, bei mir sind Geduld und Vertrauen inzwischen bei den meisten Situtionen erschöpft...
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #792
Besonders schön, wenn wir schon bei sowas sind, sind die Hundehalter, die glauben, dass ihr Hund quasi "therapeutisch" auf den anderen Hund einwirken kann.

Gibt immer mal wieder solche Spezialisten, die der Meinung sind, dass der Angsthund/Aggressor IHREM Hund nichts tun wird, weil "Der kann das ab", "Der sagt dem dann schon Bescheid" oder oder oder.

Gehört auch zu den Sätzen bei denen ich dezent das Würgen kriege.

Habe ich in schöner Regelmäßigkeit bei einer Boxer-Hündin und einem Leonberger.
Ist ja schön, dass den Hunden das egal ist (lt. der Besitzer), aber ich habe eigentlich keine Lust, dass mein Hund/Fremdhund einen anderen beißt.

Dann ist das Geschrei´nämlich groß, wenn dann eben der unverträgliche Hund eben wirklich unverträglich ist und nicht nur so tut.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #793
Jap, das ist auch was tolles...
Es gibt nur eine Ausnahme, die hier rumläuft. Das sind zwei Rüden, die extrem Stressrammeln. Meiner nimmt es nicht ernst, geht weg und lässt höchstens mal nen Warnschnapper. Da sage ich, bis zu einem gewissen Grad, auch, dass mein Hund das dann selbst regelt. Allerdings sehen wir die nie länger als zwei Minuten. Einen wirklichen Spaziergang bräuchte ich so auch nicht. Da weiß ich aber, dass meiner nicht hohl dreht.

Was ich dann wieder nicht haben kann: anderer Hund fixiert und scharrt schon, meiner hat eine Haltung, als würde er die Augen rollen. Ich "nehmen sie ihren bitte ran, meiner will nicht", Sie "och, macht nix, meinen mögen alle!!". Nö, meiner in dem Moment nicht... Übrigens murmelts dann meist noch "so ein unsozialer/armer Hund" zu mir hinterher :roll:.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #794
Zum Thema Hund lesen muss ich den Meisten hier leider zustimmen, viele Hundehalter können ihre eigenen Hunde nicht mehr lesen.

Erinnert mich an die Dame, deren Angsthündin sich nicht an uns vorbei getraut hat. Dame fuhr einfach mit dem Rad weiter, Hündin blieb vor uns stehen. Da habe ich die Kröte schon festgehalten und bin ganz an die Seite aber die Hündin ist nicht vorbei. :(

Dame kam dann zurück und sagte noch zu ihrer Hündin, "Ja, jetzt geh mal schön Hallo sagen." Und schob sie mit dem Fuß zu uns. Auf meine Aussage, dass die Kleine gerade panische Angst hat, wurde mit den Worten, "Das muss sie lernen" abgeschmettert. Bin dann ganz schnell mit der Kröte weg, die Hündin ist förmlich in die andere Richtung gerast nur um weg zu kommen.

Oder der Herr, der sich freute weil Bella mit seiner Hündin so schön spielte. Joah, nur dass die Kröte da kräftig gemobbt hat, wurde von mir dann sofort abgerufen und angeleint. Der Herr war völlig geschockt, dass mein armer Hund nicht mit seiner Hündin spielen darf. :?

@Midoriyuki: Diese Sprüche kenne ich von der Besitzerin mit dem unverträglichen Rüden. "Ja, dann lernt es mein Hund endlich mal." "Gib ihm ruhig ordentlich eine drauf." - und das nur weil der Rüde ungefähr die Kampfklasse von Bella hat - ca. 18 kg. Ich glaube, die LEute machen das nicht mehr wenn da ein Schäfer, Rottweiler oder sonst was Großes an der Leine tobt.

LG Demona
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #795
Ich seh hier so selten Leute, die ihre Hunde richtig lesen oder die ohne Leine Kontrolle über sie haben.

Joa, das ist dann aber eine Frage der Perspektive. Dann bittet man die Leute eben freundlich, ihren Hund anzuleinen. Finde ich nicht zu viel verlangt ;)
Demona dagegen traue ich sehr wohl zu, dass sie weiß, wann Bella losrennen würde und wann nicht.

Ich finde nicht, dass man ein ungeschriebenes Gesetz daraus machen muss, nur weil andere Leute ihre Hunde nicht lesen können. Wie gesagt, ob die Leute mir zutrauen, dass ich meinen Hund unter Kontrolle habe, ist mir ziemlich schnurz, solange sie nichts sagen.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #796
Zum Thema Hund lesen muss ich den Meisten hier leider zustimmen, viele Hundehalter können ihre eigenen Hunde nicht mehr lesen.
Mal abgesehen von denen, die das auch nicht wollen: Ich kanns auch nicht immer und woher auch? Das meiste geht mit Erfahrung einher und die kleinen Zeichen übersehe ich vermutlich tausendfach am Tag. Das spielt für mich aber auch in den Bereich, den du schon angeschnitten hast: Die Verbissenheit in der Hundehaltung und zum Teil die Erwartungshaltung von anderen. Sicherheit -für Mensch und Tier- geht für mich in dem Bereich vor, alles andere sind Feinheiten, auf die ich im Zweifelsfall pfeifen kann.;)

Ich schließe mich dir, Demona, übrigens an, dass diese "man möge sich in Luft auflösen"-Erwartung zum (großen) Teil Überhand nimmt. Und ich bin derzeit an einem Punkt, an dem es mich gewaltig nervt. Erst heute morgen sind wieder mal zwei alte Menschen stehengeblieben um zu gucken, was mein Hund macht, weil er an einer Stelle lange geschnüffelt hat. Er hätte ja dort hinmachen können. Und vielleicht hätte ich es nicht aufgehoben. Und dann hätte man sich wunderbar aufregen können und zetern. Das passiert mir mehrmals wöchentlich, dass die Leute langsamer gehen oder stehenbleiben und mich ohne Scham beobachten ob mein Hund dort hinmacht und ob ich es liegenlasse.:evil:

Wir wohnen am Kindergarten. Der Zuweg ist eine große Auffahrt/Straße mit großzügigem Weg direkt daneben. Muddi und Kind laufen/fahren (mit Rad) schön mittig und kommen immer näher, während mein Hund böse beäugt wird, dass er ja das Kind nicht anfällt. Statt dass die das Kind mal beiseite räumt, wo es hingehört und ihm gleich erklärt, dass man nicht mitten auf Straßen zu fahren hat. Nö, da starrt man lieber den Hund zu Tode!:roll:

Dann die liebe Nachbarin von unten, die meint, dass ein Hund keinen Ton von sich geben darf - gut, die Tage, die wir hier noch wohnen sind gezählt, aber dennoch nervt es mich gewaltig. Ihren Essensgestank muss ich doch auch ertragen, da wird sie es sicherlich aushalten wenn Max ein-, zweimal am Tag kurz aufbellt.

Ich nehme wirklich viel Rücksicht auf andere Leute, aber es gibt Grenzen. Und schlimmer als unerzogene Hunde sind unerzogene Kinder, die leben nämlich länger und es werden mal genauso ätzende Erwachsene aus ihnen. Aber für die schämen sich die Mütter leider auch nicht.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #797
In Luft auflösen erwarte ich auch nicht, ebensowenig wie panisches Ausweichen und Co. ;).

Dann bittet man die Leute eben freundlich, ihren Hund anzuleinen. Finde ich nicht zu viel verlangt ;)
Das nicht, wenn es denn auch getan wird ;).
Was ich demona und ihrem Hund zutraue ist da für mich aufs Allgemeine bezogen aber nebensächlich. Schließlich würde jeder von uns über die Leute, die er kennt, wohl eher sagen, dass die schon aufpassen werden, als über Fremde. Und würde mir demona auf der Straße begegnen, wäre sie auch nur eine Fremde, bei der ich nunmal nicht wissen kann, wie gut sie ihren Hund im Griff hat.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #798
Ich glaube, die LEute machen das nicht mehr wenn da ein Schäfer, Rottweiler oder sonst was Großes an der Leine tobt.

LG Demona

Och gibt da auch genug idoten die trotzdem so kommen bzw mit dem das klären die unter sich....
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #799
Und würde mir demona auf der Straße begegnen, wäre sie auch nur eine Fremde, bei der ich nunmal nicht wissen kann, wie gut sie ihren Hund im Griff hat.

Durchaus. Wenn ich dann Angst um meinen Hund hätte, würde ich sie bitten, ihren anzuleinen. Aber nicht grundsätzlich erwarten, dass sie das ohne jegliche Aufforderung tut, solange der Hund augenscheinlich unter Kontrolle ist.
 
  • Bemerkenswerte Erlebnisse und Sätze mit Hund Beitrag #800
Ich finde es WIRKLICH bemerkenswert, dass die Leute, die ach so toll erzogene Hunde haben, ein Problem damit haben mal kurz mit dem Finger zu schnipsen, damit der eigene Hund angetrabt kommt und der ANDERE Hundehalter, der eben mit einem weniger netten Hund gesegnet ist - zumal mal man ja nicht mal weiß wieso! - sich doch bitte woanders hinbegeben soll.

Wirklich, großartig.

Und wo mache ich da bitte MEIN Problem zu eurem Problem, wenn ihr einfach euren Hund anleinen sollt?
Mal daran gedacht, dass diese Bitte zum Wohle EURER Hunde ergeht?
Sonst wird hinterher wieder rumgeheult, dass der eigene Hund verprügelt, gebissen, gejagt, gemobbt, mit irgendwas angesteckt oder verschreckt wurde. Dann schreien wieder alle nach einer Leine, für den ach so bösen Hund.

Hier in der Gegend gibt es wirklich nur selten Idioten, die meisten kommen von allein auf die Idee, dass ein Hund, der extra angeleint wird, keinen Kontakt wünscht (btw gibt es hier die gleichen Regeln für Kontakt wie bei demona) Der Rest hat es bisher immer noch rechtzeitig gerafft oder reagiert sofort - freundlich! - auf einen Hinweis.
Ich sollte wohl nie umziehen.
 
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