Sie hätte wirklich fast meinen Hund umgefahren, hätte die nicht gestoppt!
Kein Klingeln, kein zurufen, NIX.
Schonmal dran gedacht, dass auch Radfahrer einfach mal in Gedanken sein könnten? Oder dass sie tatsächlich extra schneller gefahren ist, damit sie an euch vorbei ist, bevor du - die sie ja nicht sehen konnte, weil du mit dem Kopf im Auto hingst/irgendwas gerödelt hast - den Hund von der anderen Seite zu dir rufst? Es müssen nicht alle Menschen Hunde hassen und immer was böses im Sinn haben...
Zum Thema: Da wir umziehen, sind meine Eltern derzeit tatkräftig am helfen und leider ist auch meine Tante dabei, die derzeit bei meinen Eltern zu Besuch ist.
Um das kurz zu umreißen: Meine Tante hatte früher einen Schäferhund, der die ganze Zeit im Garten in einer Laube gelebt hat (mit Gassigehen natürlich) und meine Eltern sind leidenschaftliche Hundeflüsterer-Gucker. Natürlich wusste jeder besser, wie man einen Hund erzieht als ich, ich würde ja alles falsch machen, ob ich denn schonmal probiert hätte, ihn in die Seite zu stupsen, wenn er bellt? Mein Vater hat regelmäßig versucht ihn zu bedrängen, weil Cesar Millan das auch so macht, und seinen Knochen wollte er ihm dann auch zur Strafe wegnehmen, weil Max ihn angebellt hat.
Meine Tante stand dann irgendwann über (!) dem Dackeltier und hat ihn vollgequatscht/wollte ihn erziehen. Er hat sie angeknurrt, sie wollte meckern, da meinte ich nur eiskalt, dass er Recht hat, denn sie hat ihm nichts zu sagen. Ich bin selbstverständlich jedes mal dazwischengegangen, aber bin nach ein paar Stunden auf dem Zahnfleisch gekrochen.
Ich war gestern derart gestresst und fertig, das kann ich euch sagen. Ich bin nach Hause gekommen und habe mich mit dem Dackel zwei Stunden ins Bett gelegt. Es ist eine Sache auf den Hund zu achten, aber dann noch auf drei erwachsene Menschen aufzupassen plus den Dackel, das ist hardcore!